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Antrag.pdf

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Daten

Kommune
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Dateiname
Antrag.pdf
Größe
62 kB
Erstellt
18.10.15, 08:07
Aktualisiert
27.01.18, 21:53

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Inhalt der Datei

Drucksachen der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin 3. Wahlperiode Ursprung: Antrag SPD-Fraktion TOP-Nr.: Verrycken/Wuttig Antrag DS-Nr: 1988/3 Beratungsfolge: Datum Gremium BVV Mobilitätseingeschränkte Menschen unterstützen - "Netzwerk Winter" einrichten! Die BVV möge beschließen: Das Bezirksamt wird aufgefordert, bis zum 31.08.2011 ein Konzept für ein "Netzwerk Winter" zu entwickeln mit dem Ziel, mobilitätseingeschränkte Menschen im Falle extremer Wetterlagen im Winter mit Eis und Schnee zu unterstützen. Hierzu sollen gemeinsam mit den im Bezirk aktiven Wohlfahrtsverbänden, den Seniorenvertreter/innen, weiteren Ehrenamtlichen, dem Beauftragten für Menschen mit Behinderungen und dem Kinder- und Jugendparlament Möglichkeiten der Vernetzung ausgelotet und mögliche Maßnahmen aus ehrenamtlicher Arbeit und nachbarschaftlichem Engagement in einem Katalog gebündelt werden. Gleichzeitig ist darzulegen, auf welche Weise möglichst viele der betroffenen Menschen über das "Netzwerk Winter" erreicht werden können (Marketingstrategien/ Öffentlichkeitsarbeit/Spendenkonto). Weiterhin ist zu prüfen, ob das Bezirksamt kostenneutral oder unter geringfügigem Kosteneinsatz die Voraussetzungen für eine telefonische "Winterhotline" schaffen kann, über die die Winterhilfe abrufbar ist. Anzustreben ist, dass das "Netzwerk Winter" ab dem 01.12.2011 auf den nächsten Winter vorbereitet ist. 1988/3 Ausdruck vom: 25.02.2013 Seite: 1/2 Begründung: Die extremen Wetterverhältnisse der letzten Winter haben gezeigt, dass eine Nutzung des öffentlichen Straßenlandes zur Erledigung der alltäglichen Geschäfte schwierig ist. Private Eigentümer und besonders die öffentliche Hand kamen ihrer gesetzlichen Pflicht des Winterdienstes nicht zur Genüge nach. Speziell für ältere oder mobilitätseingeschränkte Menschen ist z. B. der notwendige Besuch beim Arzt zum unüberwindbaren Hindernis geworden. Wer niemanden im privaten Umfeld oder aus der Nachbarschaft hat, der hier unterstützend tätig wird, kann die Wohnung nicht verlassen und nicht am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Ein "Netzwerk Winter" kann auf lokaler Ebene helfen, Interesse am bürgerschaftlichen Engagement zu wecken, Kontakte zu knüpfen, Hilfestellungen zu geben, Menschen zueinander zu bringen, Generationen zusammenzuführen - kurz gesagt, den ganz persönlichen Alltag für beide Seiten ein Stück lebenswerter zu machen. Und was sich unter winterlichen Bedingungen bewähren darf, das kann womöglich auch im Sommer weiterstrahlen. 1988/3 Ausdruck vom: 25.02.2013 Seite: 2/2