Daten
Kommune
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Dateiname
Zwischenbericht vom 14.10.2010.pdf
Größe
102 kB
Erstellt
18.10.15, 08:11
Aktualisiert
27.01.18, 22:05
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksachen
der Bezirksverordnetenversammlung
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
3. Wahlperiode
Ursprung: Antrag
SPD/Grüne/LINKE.
TOP-Nr.:
Verrycken/Dr. Zöbl/Ludwig/Tillinger
Vorlage zur Kenntnisnahme
DS-Nr: 1565/3
Zwischenbericht
Beratungsfolge:
Datum
Gremium
21.01.2010
25.03.2010
22.04.2010
BVV
Um
BVV
BVV-038/3
Um-039/3
BVV-041/3
überwiesen
mit Änderungen im Ausschuss beschlossen
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
Flanieren in der Knobelsdorffstraße
Die BVV hat in ihrer Sitzung vom 22.04.2010 Folgendes beschlossen:
Das Bezirksamt wird aufgefordert, die derzeitige Sperrung an der Knobelsdorffstraße für
Kraftfahrzeuge im Verlauf der Sophie-Charlotten-Straße dauerhaft beizubehalten.
Der BVV ist bis zum 31.05.2010 zu berichten.
Das Bezirksamt teilt dazu mit:
Dem Bezirksamt liegen sowohl zahlreiche Unterschriften von Anwohnenden vor, die
sich für eine Beibehaltung der Sperrung der Knobelsdorffstraße ausgesprochen haben,
als auch 45 Unterschriften von Anwohnerinnen und Anwohnern aus dem Horstweg vor,
die sich für die Aufhebung der Vollsperrung der Knobelsdorffstraße aussprechen.
Das Bezirksamt hat deshalb zwei Alternativen geprüft:
Sperrung der Knobelsdorffstraße mit den Zeichen 250 – Verbot der Einfahrt für
Fahrzeuge aller Art, mit Zusatzzeichen Radfahrer frei an der Sophie-Charlotten-Straße:
Verengung der Ausfahrt an der Einmündung
Aufstellung einer Barke zur Verhinderung der Einfahrt.
1565/3
Ausdruck vom: 18.10.2010
Seite: 1
Bei dieser Verkehrsregelung ist das Ausfahren aus der Knobelsdorffstraße in Richtung
Westen weiterhin möglich. Horstweg und Seelingstraße werden entlastet, da der Kiez
auch durch die Knobelsdorffstraße in Richtung Westen verlassen werden kann.
Vollsperrung der Knobelsdorffstraße an der Sophie-Charlotten-Straße:
Abbau der vorhandenen LZA, Sperrung mittels Barke, Haltverbot im
Sackgassenbereich und Schaffung eines Wendehammers
Als Entlastungsmaßnahme für den Horstweg werden zur Einengung der Straße die
parkenden Fahrzeuge weiter zur Straßenmitte hin verlagert.
Die Einfahrt von der Sophie-Charlotten-Straße wird verengt. Bauliche Maßnahmen
werden aufgrund der Haushaltslage kurzfristig nicht möglich sein. Die Straße wird damit
unattraktiver für einen schnellen Durchgangsverkehr.
Es wird in die Entscheidung einbezogen, dass ein großer Teil des Verkehrs im Kiez
Klausenerplatz Ziel- und Quellverkehr ist, d.h. durch die Bewohnerinnen und Bewohner
des Kiezes selbst verursacht wird. Zwar liegt die Motorisierung eher im unteren Bereich
des Berliner Durchschnittes, aber es sind über 6100 Kraftfahrzeuge in diesem Gebiet
gemeldet.
Die beiden Alternativen sind straßenverkehrsrechtlich prinzipiell möglich und sollen mit
den Anwohnenden vor Ort zur Meinungsbildung vorgestellt werden. Die
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wird gebeten, die zurzeit im Rahmen des
Neubaus der Spandauer-Damm-Brücke angeordnete vorübergehende Vollsperrung
solange aufrecht zuhalten bis die bezirkliche Anordnung vorliegt.
Das Bezirksamt wird unaufgefordert weiter berichten.
Monika Thiemen
Bezirksbürgermeisterin
1565/3
Martina Schmiedhofer
Bezirksstadträtin
Ausdruck vom: 18.10.2010
Seite: 2