Daten
Kommune
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Dateiname
Vorlage zur Kenntnisnahme.pdf
Größe
158 kB
Erstellt
18.10.15, 08:13
Aktualisiert
27.01.18, 22:07
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksachen
der Bezirksverordnetenversammlung
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
3. Wahlperiode
Ursprung: Beschlussvorschlag
Ausschuss für Haushalt und
Verwaltungsreform
Vorlage zur Kenntnisnahme
TOP-Nr.:
DS-Nr: 1678/3
Beratungsfolge:
Datum
Gremium
09.02.2010
18.03.2010
HHA
BVV
HHA-048/3
BVV-040/3
ohne Änderungen im Ausschuss beschlossen
ohne Änderungen in der BVV beschlossen
Ergebnisse der Kiezkonferenzen
Die Bezirksverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 18.03.2010 folgenden
Beschluss gefasst:
I.
Die Bezirksverordnetenversammlung berichtet der interessierten Bürgerschaft,
dass
1. die folgenden Vorschläge der Kiezkonferenz weiterhin aktiv unterstützt werden:
-
«VONAME»
Bessere Unterstützung der Blockinitiative e.V. Ziegenhof
Blockinitiative 128 fördern für neue Stallung der Ziegen auf dem Ziegenhof
Erhaltung und Unterstützung der vorhandenen Großpflegestellen bezüglich
Altersmischung und Gruppengröße
Ermöglichung eines ständigen Bürgercafés im Kiez
Großes Lob an die Initiative Kiezbündnis (Kiezfest, Müllsammeltag,
Sportveranstaltung – super)
Häufigere Straßenfeste/Kiezfeste/Kieztreffs
Hilfe für den Ziegenhof und Bereitstellung eines ausreichenden Budgets zur
Pflege des Ziegenhofes
Kiezcafé “Freiraum“ unterstützen
Mehr Innenhöfe, die öffentlich sind z.B. 1,2,2,4 Ziegenhöfe
Neues Ziegenhaus im Ziegenhof
Ziegenhof-Spielplatz mit Bänken und zusätzlichen Spielgeräten ausstatten u.a.
eine Schaukel
Ausdruck vom: 29.07.2013
Seite: 1
2. die Bezirksverordnetenversammlung das Anliegen nach mehr Schulstationen
unterstützt, die Finanzierung allerdings durch die zuständige Senatsverwaltung
erfolgen muss
3. in einen bilateralen Dialog zu den genannten Themen eingetreten wird:
-
Alte Bausubstanzen erhalten, pflegen und fördern
Bleiwasserrohre entfernen (ggf. Auflagen)
4. eine Privatisierung öffentlicher Gebäude im Kiez nicht geplant ist
5. die Bezirksverordnetenversammlung die unten aufgelisteten Forderungen
begrüßt und dazu auf ihren eigenen Beschluss und den entsprechenden Bericht
des Bezirksamtes verweist:
-
Bessere Pflege der Spielplätze – eventuelle Betreuung (sportlich betreutes
Angebot für Jugendliche)
Erhalt der Gaslaternen im Kiez
6. die Umsetzung der nachfolgend aufgelisteten Vorschläge zur Zeit auf Grund der
angespannten Haushaltslage nicht möglich ist:
-
2 Tischtennisplatten am Spielplatz/Sportplatz „Nasses Dreieck“ und
Instandsetzung der Basketballkörbe
Besondere Angebote für junge Familien fördern, damit wir nicht vergreisen;
Die 2 fehlenden Babyschaukeln am großen Lietzensee-Spielplatz ersetzen
Einen Fussball- oder Bolzplatz für Jungen, Klettermöglichkeiten auf
Spielplätzen
Mehr Plätze für ältere Kinder/Jugendliche z.B. Skaterpark, Kletterwand, Wand
für Sprayer
Spielgeräte auf dem Klausenerplatz reparieren sowie mehr Pflege und
Sicherheit auf allen Spielplätzen; Ersatz kaputter Spielgeräte
Spielplätze für Jugendliche (z.B. Skate, Wellenbad)
7. die folgenden Vorschläge nicht realisierbar sind:
-
Bezahlbare Mieten für die Kiezbewohner
Mehr frei zugängliche Sportanlagen, geschlossen und unter freiem Himmel
Nutzung der Turnhalle für Familiensport
Öffnungszeiten große Schwimmhalle Krumme Str. täglich 12 bis 23 Uhr
Paragraph 17-Häuser
II. Das Bezirksamt wird ersucht, die Bürgerinnen und Bürger im Bereich der am 8. Juli
2008 durchgeführten Kiezkonferenz Klausenerplatz über die angespannte
Haushaltslage des Bezirks in geeigneter Form zu informieren und
1. die Bürgerinnen und Bürger des Kiezes in angemessener Form darüber in
Kenntnis zu setzen, dass und die im Folgenden aufgeführten Vorschläge aus
Ihrer Mitte bereits erledigt worden sind:
-
«VONAME»
1x im Monat Berufsberatung vom AA Nord o.ä.
Alle Schulen mit Ganztagsbetreuung anbieten
Ausdruck vom: 29.07.2013
Seite: 2
-
Das Krumme Bad endlich sanieren und benutzbar machen einschl. Angebot für
Frauenschwimmen
Dolmetscher für soziale Beratung
Einrichtung eines Klimaschutzbüros im Kiez; Klimaschutzbeauftragter für den
Kiez
Energetische Modernisierung und Einsparung
Energetische Sanierung aller Gebäude der GEWOBAG (Förderung
ökologischer Kiez)
Energiebüro initiieren (Energie-Beratung)
Energieeinsparung an Gebäuden fördern
Fantasie- und sinnvolle Gestaltung des Schulhofes der Nehringschule
Förderung der Migrantinnen und Migranten
Förderung der multikulturellen Arbeit z.B. des DIVANs
Interkulturelle Angebote und bessere Einbeziehung der Bürger mit
Migrationshintergrund
Kleine Sportanlagenangebote für informellen Sport aller Altersstufen
Kommunikationsförderung zwischen den Nationalitäten; Mehrsprachige Infos
Mindestens 10% Ausbildungsplätze vom Bezirksamt an die Jugendlichen mit
ausländischer Herkunft
Nachhilfeunterricht (kostenlos) für 9. und 10. Klassen für Migrantenkinder z.B.
durch DIVAN e.V.
Projekt Kiezmütter ins Leben rufen
Regelförderung eines interkulturellen Projekts z.B. DIVAN
Sport für Migrantinnen
Umbau der Mensa in der Nehringschule
Umbau Schulhof der Nehringschule
Verbesserung der Integration
2. eine personelle Aufstockung in den Bereichen Streetworker und der Kinder- und
Jugendhilfe vorzunehmen, um folgenden Vorschlägen der Kiezkonferenz zu
entsprechen:
-
Mehr Mitarbeiter für die Kinder- und Jugendhilfe
Mehr Streetworker für den Kiez
3. auf die Ehrenamtsmittel des Bezirks und auf die Formalitäten zu deren
Beantragungen hinzuweisen. Hierin sollen dann die gelisteten Vorschläge
aufgehen:
-
Bürgerfonds für ehrenamtliche Arbeit (Sachkostenersatz)
Schaffung eines Aktionsfonds für sozial-kulturelle Zwecke des Kiezbündnisses
Sicherung eines Quartiersverfahrens am Klausenerplatz
4. folgende Vorschläge unter Berücksichtigung der Realisierbarkeit, Umsetzbarkeit
und Finanzierbarkeit im Rahmen der Haushaltswirtschaft 2010/2011 zu
berücksichtigen:
-
«VONAME»
Betreuung der Kids in der Bibliothek durch Sozialpädagogen
der Musikschule / Bessere Infos zu Veranstaltungen
die Renovierung der Artothek
Einrichtung einer ständigen Ausstellung des kommunalen Kunstbesitzes in der
Villa Oppenheim 1. OG
Ausdruck vom: 29.07.2013
Seite: 3
-
Langfristiger Erhalt der Büchereiaußenstelle Nehringstraße / Mehr
Eigenständigkeit beim Einkauf
Mehr finanzielle Mittel für die Ausstattung bzw. Förderung, Erhalt und Ausbau
der Bibliothek / Stadtteilbibliothek / Bibliotheksangebote / Erhöhung des
Medienetats
Musikklassen an Grundschulen / Mehr Lehrer
Villa Oppenheim muss professioneller werden, für Kiezkünstler öffnen und
Café einrichten
5. die Umsetzung der gelisteten Vorschläge durch ehrenamtliches Engagement und
Sponsoren zu prüfen:
-
Bäume nachpflanzen (Ersatz der 44 gefällten Straßenbäume im Kiez und
Danckelmannstr. Süd)
Baumpflege in der Schloßstraße intensivieren, Anpflanzung nach historischem
Vorbild: Flieder
Bei Nachpflanzungen die klassischen Charlottenburger Bäume nachpflanzen
und nicht Platane oder Eberesche
Lesung in der Stadtbibliothek finanzieren
Mehr Bänke in den Straßen
Mehr Respekt vor den Straßenbäumen
Vergrößerung der Baumscheiben
6. die Umsetzung der im Folgenden aufgeführten Vorschläge der Kiezkonferenzen
auf Umsetzbarkeit in Zusammenhang mit freien Trägern zu prüfen:
-
Eine echte Begegnungsstätte für alle im Kiez errichten
Mehrgenerationen (Freizeit)haus incl. Jugendangebote z.B. Billard, Spiele,
Computer)
Generationenübergreifendes Wohnprojekt, 3-Generationenhaus;
Nachbarschaftshilfe für Senioren
Mehr Angebote, die ältere Nachbarn integrieren
Multikulturelle Angebote, Nachbarschaftshilfe
Nachbarschaftstreff neutral und parteifrei unterstützen z.B. Freiraum
(Mieterclub)
Offene Treffpunkte für Familien
Organisation eines Treffens Laufen, Joggen, Rad usw.
Verständliches Zusammenleben von „Jung und Alt“
7. bei den nachstehend aufgeführten Punkten, die Umsetzbarkeit zu prüfen, den
Bürgerinnen und Bürgern vor Ort eine Kurzdarstellung über das Prüfergebnis und
evtl. schon vollzogene oder angedachte Maßnahmen zu geben und ggf. Anliegen
an die zuständigen Stellen des Senats weiterzuleiten:
-
«VONAME»
103% Lehrer an Schule, bisher noch nicht einmal 100% an manchen Schulen
Auf- bzw. Ausbau einer Gesamtschule von Klasse 1 bis 10 im Kiez
Genügend Mittel für Kitaarbeit, Schülerhilfe, Nachmittagsbetreuung auch für
Lückekinder
Ihr Politiker habt die Verantwortung für eine gewaltfreie Erziehung von Kitas an
bis zum Schulende, also mehr Mittel rein!
Insbesondere
die
Nehringschule
attraktiver
gestalten
und
die
Nachmittagsbetreuung verbessern
Ausdruck vom: 29.07.2013
Seite: 4
-
Mehr Fürsorge (25% der Schulanfänger brauchen Unterstützung)
Mehr Personal und Sachmittel für die Schulen
Mehr junge Lehrer und Erzieher, kleinere Klassen
Mittagessen für alle Kinder an der Grundschule (nicht nur Hortkinder)
Nachhilfebörse / bessere Betreuung
Qualifizierte Erzieher für den Hortbereich der Ganztagsschulen, damit
annähernd das Niveau der Schülerläden erreicht werden kann
Unterstützung der Nehringschule als Kiezschule
Verbesserte Profilierung der Nehringschule
Wahlfreiheit der Eltern, welche Nachmittagsbetreuung gewünscht wird
Wiedereinführung der Kiez-Schülerläden
8. die Forderung „mehr Polizei auf die Straße“ im Rat der Bürgermeister zu
thematisieren
9. eine Veranstaltung vor Ort durchzuführen zu den Themen und Forderungen
-
«VONAME»
„Schlafende Polizisten“ in die Schustehrusstr. gegen die Raser
Ampelphasen für Fußgänger verlängern, z.B. Kaiserdamm zum Lietzensee,
Sophie-Charlotten-Straße und Danckelmannstraße, Sophie-Charlotte-Platz
Autofreier Bezirk
Autofreier Kiez, Maßnahmen zur Verringerung des Kfz-Verkehrs,
Nehringstraße autofrei
Barrierefreie Kreuzungen auch Lindenallee
Besseres Verkehrskonzept z.B. Einbahnstraße Wulfsheinstr.
Bodenschwellen zur Verkehrsberuhigung
Dauerhafte
Schließung
der
Knobelsdorffstraße
und
verstärkte
Geschwindigkeitskontrollen
Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung besser kontrollieren
Fahrradangebotsstreifen auf der Kaiser-Friedrich-Straße von der Otto-SuhrAllee bis zum S-Bhf Charlottenburg
Fahrradtaugliche Verbindung Seelingstraße – Otto-Grüneberg-Weg – Schloßstraße
Fuß-/Radverbingung S-Bhf Westkreuz Richtung Lietzensee
Große Tafeln aufstellen: Schrittgeschwindigkeit im ganzen Kiez 7 km/h
Grünphasen für Fußgänger verlängern
In Straßenbereichen, die saniert werden müssen, Abschaffung des Bordsteins
Keine Autos im Kiez außer Anlieger
Kiez zum Modellprojekt verkehrsfreier, energiesparender Öko-Kiez
Knobelsdorffstraße für den Durchgangsverkehr sperren
Mehr Fahrradstellplätze im Straßenraum, vor öffentlichen Einrichtungen und
Geschäften
Mehr Fahrradverkehr und weniger Autos
Mehr Fahrradwege (besonders auf der Kantstraße)
Mehr verkehrsberuhigte Zonen und Barrieren für Raser; mehr Fahrradständer
und Bänke auf öffentlichen Straßen, Rückbau der Gehwege auf Straßenniveau
Mehr Zebrastreifen
Nehringstraße und Seelingstraße zur Spielstraße umbauen
Querparken verbieten, weil Gehwege nicht gefegt werden
Schloßstraße zwischen Sophie-Ch.-Platz und Knobelsdorffstraße neu
gestalten (hässlich, ggf. Tempo 30)
Sperrung der Kiezeinfahrt Knobelsdorff- Ecke Sophie-Charl.-Straße
Stopschild Schloß-/Schustehrusstraße wird von 80% überfahren:
Ausdruck vom: 29.07.2013
Seite: 5
-
Entweder wegnehmen oder durch mehr Kontrollen Geld in die Kassen!
Straßen und Gehwege barrierefrei gestalten , ebenso öffentliche Gebäude,
Geschäfte und Arztpraxen, Gesundheitsdienste wieder ortsnah ansiedeln
Straßenrückbau
Tempo 30 auf der gesamten Schloßstraße, Sophie-Charlotten-Straße und
Schustehrusstr.
Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, insbesondere
rollstuhlgerechte Querungsmöglichkeiten an Kreuzungen
Verbot von parkenden Autos am Fußgängerüberweg
Weniger Parkplätze
Zebrastreifen zwischen Seelingstraße und Otto-Grüneberg-Weg und in der
Schloßstraße sowie Spandauer Damm bzw. Ampel
10. des Weiteren auf dieser Veranstaltung die folgenden Themen zu behandeln und
ggf. die Anliegen an die Berliner Stadtreinigung (BSR) weiterzuleiten:
-
Dreck in der Nehringstraße im Bereich Schule-Kiosk entfernen
Grünanlagen regelmäßig pflegen; Hundeklos errichten
Hundebesitzer, die den Dreck ihres Hundes nicht beseitigen, großzügig
bestrafen
Hundekot öfter beseitigen bzw. Bußgeld für Hundebesitzer
Kampagne mehr Hundeklos wird kaum angenommen
Leinen- und Maulkorbzwang für Hunde durchsetzen
Leinenzwang für Hunde und Kotmitnahmeverpflichtung konsequent
durchsetzen
Müll, Hundekot, unsoziales Verhalten – Ausbau Präsenz des Ordnungsamtes
im Sinne eines „Nachbarschafts-Mediators“
Saubere Straßen z.B. Nehringstraße; bessere Blätterbeseitigung im Herbst
(verstopfte Abflüsse)
Sauberkeit der Straßen und Bürgersteige verbessern
Schaffung hundefreier Zonen im Kiez
11. die folgenden Themen auf der o.g. Veranstaltung zu behandeln und gleichzeitig
darauf hinzuweisen, dass der Bezirk für die Umsetzung nicht zuständig ist:
-
Mehr „elektrische“ Anzeigen (Geschwindigkeitsmesser) für verkehrsberuhigte
Zonen
Mehr Blitzer in verkehrsberuhigten Zonen
Mehr Verkehrskontrollen
12. nach Durchführung der Veranstaltung im Kiez darauf hinzuweisen, dass durch
selbige Veranstaltung die folgenden Forderungen aus der Kiezkonferenz
Umsetzung gefunden haben:
-
Aufgaben des Bezirks transparent machen und mögliche Ansprechpartner z.B.
Bezirksverordnete benennen
Mehr Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen
Mehr Transparenz bei politischen Entscheidungen
13. ihnen eine Kurzdarstellung zu den durch das Bezirksamt bereits durchgeführten,
bzw. geplanten Maßnahmen und Vorhaben zu den folgenden Vorhaben zu den
folgenden Vorschlägen aus der Bürgerschaft zu geben:
«VONAME»
Ausdruck vom: 29.07.2013
Seite: 6
-
Aktive Bestandspflege vorhandener Kleinstunternehmen
Aktives Leerstandsmanagement für Erdgeschossläden in Zusammenarbeit mit
der GEWOBAG
Babysitter und Haushaltsdienst für Alleinerziehende
Der Kiez muss von den Touristen am Schloss profitieren. „Leitpfad“ zu
schönen Cafés, Läden usw. im Kiez
Die Großpflegestellen im Kiez nicht wie zur Zeit zu beobachten
kaputtverwalten, sondern politisch deutlicher schützen und sich freuen, dass
sie bürgerfreundlich funktionieren
Förderung der Ansiedlung von kleinen Unternehmen/Geschäften
Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche verbessern
Initiative starten, um Kleingewerbe besser zu vernetzen
Ladensterben verhindern
Leerstehende Ladenräume für Künstlerateliers, Bandproben u.ä. nutzen bzw.
zur Verfügung stellen
Leih-Omis organisieren
Malkurse für Kinder und Jugendliche
Marktanalysen anbieten bei Ladengründungen
Mehr Betreuungsplätze für 0 bis 6-Jährige bei Tagesmüttern
Mütter- und Familienberatung; Einrichtung einer Babysitter-Börse
Unterstützung der Kinderläden; Erhalt der Schülerläden
Unterstützung und Förderung der kleinen Läden
Vereinsunabhängiger bzw./oder subventionierter Kindersport mit
Hallenbenutzung für jedes Kind
Zu viele leerstehende Geschäfte z.B. Danckelmannstr. 1. Diese besser nutzen
z.B. als Galerie
Zur Gesundheitserhaltung regelmäßiges öffentliches Sportangebot (Lauftreff,
ThaiChi im Park)
Zwischennutzung für leerstehende Gewerberäume
14. die Bürgerinnen und Bürger vor Ort darüber zu informieren, dass die
Einrichtungen der Jugendarbeit im Kiez trotz der schwierigen Haushaltslage
möglichst erhalten bleiben sollen und eine Kurzdarstellung über bereits erfolgtes
oder geplantes Handeln zu den aufgeführten Vorschlägen zu geben:
-
Das Ordnungsamt besser ausstatten und auch mal nachts auf Streife gehen…
Kostenlose Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche
Mehr alkohol- und drogenfreie Treffs für Jugendliche
Mehr Angebote für Kinder und Jugendliche, Begegnungsstätte für Jugendliche
mit Angeboten, mehr Angebote für Kinder und Jugendliche von 8 bis 18
Mehr familienfreundliche Öffentlichkeitsarbeit des Jugendamtes (neue
Auflagen)
Niederschwelliges Angebot für Kinder, Jugendliche und Eltern aus
Problemfamilien insbesondere Bildung und Sozialverhalten
Präventive Arbeit mehr fördern für alle Kinder und Jugendlichen statt teure
Einzelmaßnahmen
Schutz der Jugendlichen vor Dealern und harten Drogen
Unbedingt Kontrolle vom Ordnungsamt wegen Drogen und Unruhe z.B.
Spandauer Damm 63 im Hof
15. die Bürgerinnen und Bürger bzgl. der Forderung nach mehr Warmbadetagen
darüber zu informieren, dass in der alten Halle in der Krumme Straße
durchgehend Warmbaden möglich ist und an die Berliner Bäder Betriebe die
«VONAME»
Ausdruck vom: 29.07.2013
Seite: 7
Bitte heranzutragen, zu prüfen, ob in der neuen Halle auch Warmbadetage
eingeführt werden können.
16. sie darüber zu informieren, dass die Zusammenlegung der Nehring-GS mit der
Peter-Jordan-Schule zur Zeit ausgesetzt ist.
17. darüber zu informieren, dass eine Schulhoföffnung aufgrund gemachter
Erfahrung mit Vandalismus und unsachgemäßer Nutzung nur bei
entsprechender Betreuung/Beaufsichtigung vertreten werden kann. Das
Bezirksamt soll solche Projekte prüfen.
Das Bezirksamt begrüßt die deklaratorischen Aussagen gegenüber der Bürgerschaft im
ersten Teil des Beschlusses (Abschnitt I) auch inhaltlich, bezieht sich deshalb
ausschließlich auf Abschnitt II des Beschlusstextes und berichtet hierzu Folgendes:
II Nr. 1:
Die Bürgerinnen und Bürger des Kiezes wurden über die angespannte Haushaltslage
des Bezirks ganz allgemein durch Informationen an den Kiezbeirat, Broschüren und
Fragebogenauswertungen, sowie durch zahlreiche Veröffentlichungen im Internet auch
zu dem vorgenannten Beschluss in Kenntnis gesetzt (u.a. kann auf die Berichterstattung
in der Berliner Morgenpost vom 06.10.2010 verwiesen werden).
Zu einigen ausgewählten Vorschlägen berichtet das Bezirksamt an dieser Stelle:
Ganztagsbetreuung
Alle Schulen des Bezirks sind Ganztagsschulen oder bieten eine Ganztagsbetreuung
außer zehn von den 11 Gymnasien. An den Gymnasien, an denen der Unterricht
ebenfalls in der Regel ganztägig stattfindet, hat der Schulträger durch den Einbau von
Mensen / Cafeterien die Aufenthaltsqualität für Schüler/innen und Lehrer/innen
verbessert.
Krumme Bad/Frauenschwimmen
Das Stadtbad Charlottenburg -Alte Halle- ist saniert. Frauenschwimmen montags 17.00
Uhr bis 22.00 Uhr.
Klimaschutzbüro/Klimaschutzbeauftragter
Das Bezirksamt verweist hierzu auf seine Ausführungen im Zusammenhang mit der
Bearbeitung (Vorlage zur Kenntnisnahme) der DS-Nr. 1077/3.
Multikulturelle Arbeit und interkulturelle Angebote
Im Klausenerplatzkiez (bzw. in unmittelbarer Nähe) befinden sich verschiedene
Einrichtungen, die interkulturelle Angebote machen und sich um die Einbeziehung der
dort lebenden Bürger mit Migrationshintergrund bemühen:
Interkulturelles Nachbarschaftszentrum DIVAN e.V., der Seniorenclub Mollwitzstr. 9-10
hat seit Jahren sein Programm mit Angeboten zur interkulturellen Verständigung und
Integration von Menschen mit Migrationshintergrund schwerpunktmäßig erweitert.
Sportanlagenangebote
Sportanlagen sind grundsätzlich wettkampfgerecht zu bauen (§ 10 Abs. 1 SportFG).
Weder stehen im betroffenen Kiez geeignete Flächen noch die dafür notwendigen
investiven Mittel zur Verfügung.
«VONAME»
Ausdruck vom: 29.07.2013
Seite: 8
Nachhilfeunterricht (kostenlos)
Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe für Schülerinnen und Schüler der 1. bis 11. Klassen
bietet der DIVAN e.V. dienstags, mittwochs und donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr an.
Stadtteilmütter
Das Projekt Stadtteilmütter in der Trägerschaft des Diakonischen Werkes hat im April
2009 als Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung begonnen, die bis
einschließlich März 2011 läuft. Die Stadtteilmütter haben hierfür eine sechsmonatige
Qualifizierung durchlaufen und im Dezember 2009 ihre Zertifikate erhalten, die Arbeit
wurde im Januar 2010 aufgenommen. Die Mehrzahl der Stadtteilmütter sind Frauen mit
eigenem Migrationshintergrund. In der Laufzeit dieser Maßnahme wurden neben den
direkten Elterngesprächen Kontaktmöglichkeiten in Elterncafés in der Helmut-Jamesvon-Moltke-Grundschule, in der Erwin-von-Witzleben-Grundschule und der MierendorffGrundschule aufgebaut und Ansprachemöglichkeiten im Haus der Familie und im
Nachbarschaftshaus am Lietzensee eröffnet.
Durch eine enge Kooperation mit dem Jobcenter wurde erreicht, dass bereits zu Oktober
2010
eine
neue
Maßnahme
mit
15
Frauen
mit
unterschiedlichsten
Migrationshintergründen begonnen wurde. Diese Teilnehmerinnen beenden im März
2011 ihre Ausbildung und können damit unmittelbar die Nachfolge ihrer Vorgängerinnen
antreten. Damit ist das Projekt Stadtteilmütter zunächst bis einschließlich September
2012 gesichert.
Sport für Migranten
Hier gibt es ein geeignetes Angebot der VHS. Mit dem Bezirkssportbund wird dazu
Kontakt aufgenommen.
II Nr. 2:
Auch das Jugendamt ist von den jährlichen Personalkürzungen nicht ausgenommen, so
dass über die notwendigsten Aufgaben hinaus – und das gilt insbesondere für den
Kinderschutz – kein Personal mehr zur Verfügung steht. Auch Sachmittel für die Freien
Träger stehen inzwischen weniger zur Verfügung.
II Nr. 3:
Bürgerfonds für ehrenamtliche Arbeit
Die aktive Bewohnerschaft des Klausenerplatz-Kiezes als auch des MierendorffplatzKiezes ist seit Jahren über die Möglichkeit der Beantragung von Ehrenamtsmitteln
informiert, sei es über die Mitteilung in der Presse oder auf der Website des Bezirks bzw.
über die Gebietskoordinationsstellen vor Ort, die ebenfalls bei der Beantragung
unterstützend tätig sind. Somit erhielten in den letzten Jahren bereits zahlreiche
Bewohnerprojekte, insbesondere im Bereich des Klausenerplatzes, Sachkosten aus
Ehrenamtsmitteln erstattet.
Aktionsfonds für sozial-kulturelle Zwecke
Die Bewohnerinitiative „Kiezbündnis e.V.“ ist genauso wie jede andere ehrenamtlich
tätige Initiative bzw. jede/r ehrenamtlich tätige Bewohner/in berechtigt, Ehrenamtsmittel
zu beantragen. Die Bevorzugung einzelner Initiativen/Bewohner, durch die Schaffung
eines Aktionsfonds, ist – ohne konkrete Projektvorstellungen – aus Gründen der
Gleichbehandlung nicht empfehlenswert.
Quartiersverfahren Klausenerplatz sichern
«VONAME»
Ausdruck vom: 29.07.2013
Seite: 9
Für die Weiterführung der Gebietskoordination am Klausenerplatz stehen dem Bezirk ab
2011 keine entsprechenden Finanzierungsmittel mehr zur Verfügung, da die
beschlossenen Kürzungen auch die Mittel (Titel 54010) des Stadtplanungsamtes
betreffen, aus dem u.a. die o.g. Gebietskoordination finanziert wurde. Hingegen hat die
Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG als bisherige Co-Finanziererin bereits geäußert,
dass sie die aktive Bewohnerschaft vor Ort auch in den nächsten Jahren gerne weiter
unterstützen will. Jedoch wird auch sie ihre Mittel sukzessive reduzieren. Somit wird es
das bisher praktizierte Quartiersverfahren am Klausenerplatz in 2011 nicht mehr geben.
II Nr. 4:
Kinderbetreuung in der Bibliothek durch Sozialpädagogen
In Bibliotheken ist der Einsatz von Sozialpädagogen grundsätzlich denkbar für den
punktuellen Einsatz bei Nachhilfe, Hausaufgabenhilfe, gemeinsame Gesellschaftsspiele,
Vorlesen, Unterstützung bei der Internetnutzung u.ä. Es gibt sehr viele Angebote im
Umfeld der Bibliothek, bei denen Sozialpädagogen eingesetzt werden. Hier kann durch
Zusammenarbeit mit den Einrichtungen ein verstärkter Einsatz von Sozialpädagogen
erreicht werden.
Infos zu Veranstaltungen der Musikschule
Veranstaltungen werden im Veranstaltungsheft und im Internet angekündigt. Flyer und
sonstige haptische Reklamemittel liegen in den Bibliotheken und Bürgerämtern aus.
Renovierung der Artothek
Die Artothek wurde im Zuge der kompletten Modernisierung der Kommunalen Galerie
Berlin renoviert und am 01.02.2009 wiedereröffnet.
Ausstellung des kommunalen Kunstbesitzes
Der Kunstbesitz Charlottenburg wird im zukünftigen Museum Charlottenburg - Wilmersdorf in der Villa Oppenheim als „Kunstsammlung Charlottenburg“ in einer ständigen
Ausstellung präsentiert. Die Eröffnung ist im dritten Quartal 2011 geplant.
Das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf wird zukünftig in der Villa Oppenheim in den
Wechselausstellungen Themen zur Stadtteilgeschichte zeigen. Die bildenden Künstler
aus dem Bezirk werden regelmäßig in Ausstellungen in der Kommunalen Galerie Berlin
vorgestellt.
Erhalt des Standorts Nehringstraße
Es ist derzeit keine Schließung des Standorts geplant. Eine erhöhte Eigenständigkeit
beim Einkauf ist nicht geplant, da diese nicht mit einer Verbesserung des
Bestandsaufbaus im Sinne des Leitbilds der Bibliothek einhergeht. Um die knappen
Personalressourcen für den Betrieb der Standorte (d.h. für die Beratung der Kundinnen
und Kunden, Bibliotheksunterricht usw.) einsetzen zu können, müssen die internen
Geschäftsgänge rationalisiert und vereinheitlicht werden. Jeweils eigene Geschäftsgänge
für jeden Standort würden zu einer Reduktion der direkt für die Kunden vorgehaltenen
Angebote führen. Die Profile für die zu beschaffenden Medien werden kontinuierlich der
spezifischen Nutzung jedes Kiezes im Rahmen der vorgegebenen Leitlinien angepasst.
Musikklassen an Grundschulen / Mehr Lehrer
Hier wird auf die Zuständigkeit der Landesebene (SenBildWiss) verwiesen.
Umbau Villa Oppenheim
Im Rahmen der Umbaumaßnahmen in der Villa Oppenheim ist auch ein Museumscafé
geplant, das nach der Wiedereröffnung regelmäßig geöffnet hat und allen Besucherinnen
«VONAME»
Ausdruck vom: 29.07.2013
Seite: 10
und Besuchern des Ausstellungshauses offen steht. Die Kultureinrichtung wird nach der
Eröffnung das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf beherbergen, in einer ständigen
Ausstellung den Kunstbesitz Charlottenburg zeigen. Ein weiterer Raum soll für Wechselausstellungen zur Verfügung stehen.
Mehr finanzielle Mittel für die (Stadtteil-)Bibliothek
Eine Erhöhung der Mittel für die Stadtbibliothek ist wünschenswert. Da nur begrenzte
Ressourcen zur Verfügung stehen, stehen bei der Mittelverteilung die verschiedenen
Ämter des Bezirks immer in Konkurrenz zueinander. Erhöht man den Etat der Bibliothek,
müssen die Etats für andere Projekte entsprechend gekürzt werden.
II Nr. 5:
Bäume nachpflanzen
Das Bezirksamt ist bestrebt, Nachpflanzungen durchzuführen, allerdings ist dies durch
fehlende finanzielle Mittel nicht konsequent für jede Örtlichkeit realisierbar. Die aufgrund
der unzureichenden finanziellen Grünausstattungen der Bezirke initiierte RdB- Vorlage
Nr. R-500/2009 „Baumverlust im öffentlichen Straßenland“, mit der zweckgebundene
Landesmittel für Nachpflanzungen von Bäumen im öffentlichen Straßenland zur
Verfügung gestellt werden sollten, wurde vom Abgeordnetenhaus abgelehnt, so dass
entsprechende zusätzliche Mittel für die Haushaltsjahre 2010/2011 nicht zur Verfügung
stehen und das Bezirksamt nach wie vor eine eng gefasste Prioritätensetzung aufgrund
der knappen Mittel vornehmen muss. Des Weiteren erfolgen Baumbepflanzungen auch
unter Berücksichtigung der fachlichen Erfordernisse. Diesbezüglich können bei zu
dichtem Baumbestand bzw. zu geringen Abständen auch Baumscheiben wegfallen, um
die optimalen Bedingungen für ein ungestörtes Kronenwachstum der vorhandenen
Bäume zu ermöglichen.
In Bereichen wie der Schloßstraße werden zudem die denkmalpflegerischen Belange
berücksichtigt, d.h. die zuständigen Behörden beteiligt. Zusätzlich werden
Baumpflanzungen ausschließlich durch eigenes Fachpersonal oder Fachfirmen
durchgeführt, so dass Baumpflanzungen durch Ehrenamtliche ausgeschlossen sind. Dies
liegt vor allem darin begründet, dass selbst kleinste Fehler von „Laien“ zu versteckten
Mängeln führen können, die sich in der Zukunft zu ernsthaften Problemen entwickeln
können. Das Bezirksamt begrüßt und unterstützt allerdings sehr die Bereitschaft der
Bevölkerung durch Spenden oder Sponsoring Baumpflanzungen zu ermöglichen.
II Nr. 6:
Begegnungsstätte im Kiez errichten
Die Realisierung eines Nachbarschaftszentrums wäre wünschenswert, ist jedoch derzeit
mangels Gebäude und fehlender finanzieller Mittel nicht machbar.
Generationenübergreifendes Wohnprojekt
Im Rahmen der DS-Nr. 0531/3 hat sich das Bezirksamt mit dem Thema „Alternative
Wohnformen für ältere Menschen“ befasst. In 2008 wurde eine Arbeitsgruppe zu diesem
Thema ins Leben gerufen, die 3-4mal jährlich tagt. Die AG dient dem Austausch und der
Berichterstattung über aktuelle Sachstände, Planungen und Entwicklungen. Ziel ist es,
Netzwerke zu bilden und zu erweitern, um so interessierte Menschen zusammen zu
bringen
Angebote, die ältere Nachbarn integrieren
Ehrenamtliches Engagement ist durch die Mitarbeit in einer Sozialkommission (Soko)
möglich (der Klausenerplatzkiez gehört zu der Soko C 39). Weitere Einsatzmöglichkeiten
«VONAME»
Ausdruck vom: 29.07.2013
Seite: 11
bestehen über die Freiwilligenagentur, die mit über 80 gemeinnützigen Organisationen,
auch in den Bereichen Senioren und Migration, kooperiert.
Der Seniorenclub Mollwitzstraße bietet bereits Angebote für Menschen ab 50. Er soll im
Juli 2011 in das Erdgeschoss des bezirkseigenen Gebäudes in der Nehringstraße 8-10
umziehen. Neben einer deutlichen Verbesserung durch hellere Räume, bessere
Raumaufteilungen für‚ Gruppenangebote, einen Sportraum, behindertengerechte
Toilettenanlagen und Umkleideräume ergeben sich aus dem neuen Standort zusätzliche
Ansatzpunkte zur Verwirklichung der Anliegen der Kiezkonferenzen.
Die Aktivitäten des Seniorenclubs finden dann in unmittelbarer Nähe zu den Angeboten
der Nehring-Grundschule und der Stadtbücherei statt. Daraus können sich neue
Möglichkeiten für eine Verbesserung des Zusammenlebens von Jung und Alt ergeben.
Innerhalb des Kiezes wird es damit mehr Angebote für Bürgerinnen und Bürger geben.
Auch die Möglichkeiten für interkulturelle Angebote und die Zusammenarbeit mit
Stadtteilalternativitäten im Klausenerplatzkiez werden erleichtert. Mit der Turnhalle
können auch die Sportangebote des Seniorenclubs erweitert werden. Der neue Standort
des Clubs ist auch für die derzeitigen Nutzer des Seniorenclubs Mollwitzstraße in 10
Minuten zu Fuß erreichbar.
Multikulturelle Angebote/Nachbarschaftshilfe
Zum Thema Interkulturelle Öffnung in der Altenhilfe gibt es seit Anfang 2010 ebenfalls
einen Runden Tisch. Ansprechpartnerin ist die Koordinatorin der Seniorenclubs. Ziel ist
es einen gleichberechtigten Austausch/Zusammenarbeit in den Seniorenclubs zwischen
Migrantinnen und Migranten, Einheimischen und ihren Organisationen herzustellen.
Es besteht die Sondersozialkommission Integration Charlottenburg-Wilmersdorf. Zu den
Aufgaben der dort tätigen ehrenamtlichen Mitarbeiter gehören: Beratung in allen
Lebensfragen, Begleitung zu Behörden, Bildungsinstitutionen und Ärzten, Übersetzungen
sowie eine Sprechstunde im Rathaus Wilmersdorf (Fr. 10-12 Uhr) für Menschen aus dem
russischsprachigen Raum.
Offene Treffpunkte für Familien
Mit dem im JFH Heckerdamm angesiedelten Elterncafe (Träger Geburt und Familie) ist
ein zusätzlich wichtiger Baustein der sozialräumlichen Verankerung der Familienarbeit im
Sozialraum geschaffen worden, die die vorhandenen, durchaus erfolgreichen
Einzelmaßnahmen und Aktivitäten der im Sozialraum tätigen sozialen und kulturellen
Einrichtungen optimiert und ergänzt.
Zusammenleben von „Jung und Alt“
Das Bezirksamt sieht ein verständnisvolles Zusammenleben der Menschen aller
Altersstufen und von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen als ein wichtiges
anzustrebendes Ziel an, das es gemeinsam mit dem Kiezbündnis u.a. weiter zu verfolgen
gilt (z.B. durch Kiezfeste).
II Nr. 7:
Lehrerausstattung an Schulen
Die Ausstattung der Berliner Schulen mit Lehrerinnen und Lehrern erfolgt nach
einheitlichen Vorgaben durch die zuständige Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft
und Forschung. Das Bezirksamt hat die zuständige Senatsverwaltung mehrfach
aufgefordert, entsprech-end der Vorgaben für eine vollständige Ausstattung von
Lehrerinnen und Lehrern an Schulen zu sorgen.
Auf- und Ausbau einer Gesamtschule (Kl. 1-10)
Die Gründung einer neuen Gemeinschaftsschule mit den Jahrgängen 1 bis 10 wird im
Kiez z.Z. wegen des ausreichenden Schulplatzangebots nicht angestrebt. Eine
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Ausdruck vom: 29.07.2013
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Kooperation zwischen der Nehring-Grundschule und der Integrierten Sekundarschule am
Schloss besteht bereits und kann von beiden Schulen intensiviert werden.
Mittel für Kitaarbeit und Schülerhilfe
Bezogen auf die Kitaarbeit ist auf die vom Senat und Abgeordnetenhaus beschlossene
Verbesserung des Stellenschlüssels hinzuweisen. Darüber hinaus wird die
Neustrukturierung der Jugendfreizeiteinrichtung genau die Kinder und Jugendlichen bzw.
die Zeiten in den Blick nehmen, für die der Schulbereich keine Angebote vorhält.
Gewaltfreie Erziehung an Kitas und Schulen
Das Erlernen von gewaltfreier Kommunikation in Kitas und Schulen ist elementarer
Bestandteil sowohl der vorschulischen Pädagogik, als auch der Schulpädagogik (z.B.
Konfliktlotsen/innen). Gewaltfreie Erziehung ist vorrangig eine Aufgabe der Eltern, die es
dann zu unterstützen gilt.
Nehring-Schule attraktiver gestalten
Insbesondere die Nehring-Grundschule sowie die Peter-Jordan-Schule sind gebundene
Ganztagsschulen mit einem verbindlichen Angebot von Unterricht und Betreuung von
8.00 bis 16.00 Uhr sowie der Möglichkeit der ergänzenden Betreuung ab 6 Uhr und nach
16.00 Uhr. Die Schulen arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung ihres Profils und
der Schulqualität. Sie sind nach Auffassung des Schulträgers dabei auf einem guten
Weg.
Mehr Fürsorge für Schulanfänger
Mit der Ganztagsgrundschule und der Einführung des jahrgangsübergreifenden Lernens
in der Schulanfangsphase stehen wirkungsvolle Instrumente zur Förderung der
Grundschülerinnen und Grundschüler und besonders der Schulanfängerinnen und
Schulanfänger zur Verfügung.
Mehr Personal und Sachmittel für die Schulen
Die Berliner Schule verfügt im Vergleich mit anderen Bundesländern über gute
Ausstattungen im Personal- und Sachmittelbereich. In den nächsten Jahren wird sich der
Altersdurchschnitt bei Lehrerinnen und Lehrer und Erzieherinnen und Erziehern aufgrund
hoher Abgänge in den Ruhestand und entsprechenden Neueinstellungen erheblich
verbessern. Sowohl in den Grundschulen als auch in den Sekundarschulen wird mit
kleinen Klassenfrequenzen gearbeitet; die Bildung von temporären Lerngruppen mit
geringer Zahl der Schülerinnen und Schülern ist den Schulen grundsätzlich möglich.
Mittagessen für alle Kinder (nicht nur Hortkinder)
Im Land Berlin wird bereits nach einer Möglichkeit einer weitergehenden
Subventionierung von Schulessen und nach einer Lösung des Finanzierungsproblems
gesucht. Es ist jedoch auch festzuhalten, dass in Charlottenburg-Wilmersdorf bereits
mehr als 65% aller Schüler/innen im Grundschulalter ihr ganzjähriges regelmäßiges
Mittagessen für einen Betrag von 23 € im Monat erhalten.
Qualifizierte Erzieher für den Hort
In den Ganztagsschulen im Land Berlin wird ausschließlich pädagogisch ausgebildetes
Fachpersonal eingesetzt, das eng mit den Lehrerinnen und Lehrern der Schulen
zusammenarbeitet und gemeinsam für Bildung und Erziehung der Kinder verantwortlich
ist. Dazu gehört auch individuelle Unterstützung des Kindes und Beratung der Eltern
über ergänzende Förderung, wie z.B. Nachhilfeunterricht. Die schulische
Ganztagsbetreuung ist nicht vergleichbar mit früheren Einrichtungen, wie z.B.
Schülerläden, die sich ausschließlich um Betreuung nach der Schule gekümmert haben.
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Ausdruck vom: 29.07.2013
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Unterstützung der Nehringschule als Kiezschule/verbesserte Profilierung
Die Nehringschule entwickelt ihr Profil und ihre Schulqualität mit der Elternschaft in
einem vom gesamten Kollegium getragenen und von der Schulaufsicht unterstützten
Prozess kontinuierlich weiter. Dabei erfährt die Schule auch jede nur mögliche
Unterstützung des Bezirks als Schulträger.
Nachmittagsbetreuung
Alle Grundschulen bieten eine Ganztagsbetreuung an. Eltern können grundsätzlich
selbst entscheiden, ob ihr Kind eine Grundschule mit gebundenem oder offenem Ganztagsbetrieb besuchen soll. Eine Ganztagsbetreuung außerhalb der Schule, z.B. in
Schülerläden, ist daher nicht mehr erforderlich und wird vom Land Berlin auch nicht mehr
gefördert.
II Nr. 8:
Die Forderung „mehr Polizei auf die Straßen“ war und ist nicht nur ein Thema im Rat der
Bürgermeister. Das Abgeordnetenhaus hat sich intensiv mit der Neuausrichtung der
Polizeiabschnitte beschäftigt und das derzeitige Konzept – ohne den
Kontaktbereichsbeamten – gebilligt.
II Nr. 9 - 12:
Gesundheitsdienste ortsnah ansiedeln
Da das Rathaus Charlottenburg nicht weit entfernt ist, werden Angebote des
Gesundheitsamtes dort verortet.
Darüber hinaus enthält die Liste eine Vielzahl von Vorschlägen, die den Bereich Verkehr betreffen:
Die Themen wurden größtenteils anlässlich einer Veranstaltung am 16.03.2010
behandelt. Eine eindeutige Beschlusslage gab es nicht. Die nicht behandelten Themen
werden noch geprüft.
Dazu kommt, dass viele der Themen Gegenstand des bewilligten Klimaschutzkonzeptes
Klausenerplatz sein können. Durch die Konzeptförderung kann es einen fachlich
fundierten Rahmen für die Beantwortung der vorgeschlagenen Maßnahmen geben. Die
im Beschluss geforderte Veranstaltung fand am 02. November 2010 um 19.00 Uhr in der
Nehring-Grundschule statt. Dabei wurden auch Hinweise gegeben, dass folgende
Forderungen aus der Kiezkonferenz umgesetzt wurden:
- Aufgaben des Bezirks transparent machen und Ansprechpartner benennen
- Mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz bei politischen Entscheidungen
II Nr. 13:
Bestandspflege von Kleinstunternehmen
Seit Anfang des Jahres 2010 wird gemeinsam mit Berlin Partner ein
„Unternehmensservice“ aufgebaut, der gezielt Betriebe unterstützen soll. Das Konzept
sieht vor, dass „proaktiv“ eine Bestandspflege durchführen wird, d.h. die Betriebe werden
direkt angesprochen, ob eine Unterstützung gewünscht wird. Aufgrund der Vielzahl von
vorhandenen Betrieben beschränkt sich das Modell zunächst auf größere Betriebe im
Bezirk. Kleinstbetriebe werden von der Wirtschaftsförderung jederzeit unterstützt, hier
bedarf es jedoch einer Kontaktaufnahme bzw. ersten Information durch das
Unternehmen.
Aktives Leerstandsmanagement mit GEWOBAG
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Ausdruck vom: 29.07.2013
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Die GEWOBAG hat ein Leerstandsmanagement für Ladengeschäfte installiert. Die
Wirtschaftsförderung informiert die GEWOBAG bei konkreten Nachfragen nach
Anmietung.
Profitieren von den Touristen am Schloss
Der Vorschlag ist unterstützenswert. Mit eigenen bezirklichen Mitteln ist er jedoch nicht
realisierbar. Es muss versucht werden, hier mit Unterstützung von anderen, z.B. EUMitteln einen geeigneten Projektträger zu motivieren.
Großpflegestellen im Kiez
Für das Bezirksamt ist die Einschätzung, Tagesgroßpflegestellen würden kaputt
verwaltet, nicht nachzuvollziehen. Vielmehr sehen die seit einigen Jahren geltenden
neuen bundes- und landesgesetzlichen Vorgaben eine Qualifizierung und einen Ausbau
der Tagespflege vor und damit eine gleichberechtigte Alternative insbesondere zum
institutionellen (Krippen-)Angebot.
Ansiedlung von kleinen Unternehmen/Geschäften fördern
Die Wirtschaftsförderung unterstützt gezielt Existenzgründerinnen und –gründer durch
Einzelberatungen,
Hinweise
auf
Fördermöglichkeiten
und
sonstige
Informationsangebote. Mehrmals jährlich werden kostenlose Veranstaltungen zum
Thema „Erfolgreich selbstständig“ von der Wirtschaftsförderung angeboten.
Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche verbessern
Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel ist das Jugendamt ständig
bemüht, die Angebote für Kinder und Jugendliche zu verbessern. Trotz finanzieller und
personeller Beschränkungen konnten folgende Projekte realisiert werden:
- Ferienaktion „Kinder in Luft und Sonne“
- Feriencamp Kirchvers
- Veränderung der Öffnungszeiten des JC Halemweg in den Abendbereich
- Verlegung der Straßensozialarbeit in den JC Heckerdamm
Kleingewerbe besser vernetzen
Die Vernetzung bestehender Unternehmen im Bezirk ist eine Hauptaufgabe der
Wirtschaftsförderung. Insbesondere im Bereich des Einzelhandels unterstützt die
Wirtschaftsförderung derzeit 18 Arbeitsgemeinschaften von Geschäftsstraßen.
Ladensterben verhindern
Im Kiez Klausenerplatz ist keine außergewöhnlich hohe Leerstandsquote feststellbar. Es
wird immer eine bestimmte Fluktuation geben, d.h. unwirtschaftliche Betriebe können
sich nicht dauerhaft am Markt halten. Dies kann verschiedene Ursachen haben, wie
unternehmerische Fehlentscheidungen, mangelnde finanzielle Ausstattung, falsche
Werbestrategie u.ä. Die Gründung einer Geschäftsstraßeninitiative kann helfen, ein
gemeinsames Profil zu entwickeln, das es einfacher macht sich am Markt zu behaupten.
Leerstehende Ladenräume nutzen bzw. zur Verfügung stellen
Die Wirtschaftsförderung hat gemeinsam mit verschiedenen Arbeitsgemeinschaften von
Geschäftsstraßen versucht, bei leerstehenden Ladengeschäften eine Zwischennutzung
zu erreichen. Leider ist das Interesse der privaten Hauseigentümer hier sehr gering. Oft
wird eher monatelang auf Mieteinnahmen verzichtet, bevor die Eigentümer auf das
vermeintliche Risiko der Zwischennutzung eingehen.
Marktanalyse bei Ladengründungen
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Ausdruck vom: 29.07.2013
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Sowohl Banken als auch verschiedene andere Organisationen bieten gezielt
Unterstützung bei der Existenzgründung an. Eine konkrete Marktanalyse im Einzelfall
kann nicht behördliche Aufgabe sein.
Mütter- und Familienberatung; Babysitter-Börse
Mütter von Säuglingen und Kindern bis zu zwei Jahren bekommen im
sozialpädagogischen Dienst des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes im Haus des
Säuglings im Rathaus Charlottenburg Angebote zu Themen, wie z.B. Erst-Hausbesuch
nach Geburt eines Kindes, Beratung und Hilfen bei rechtlichen Fragen, Beratung zur
Tagesbetreuung.
Babysitter
werden
vom
sozialpädagogischen
Dienst
des
Kinderund
Jugendgesundheitsdienstes über den freien Träger Wellcome Berlin-Charlottenburg
Geburt und Familie e.V. am Klausenerplatz 19 in 14059 Berlin vermittelt. Die Schulung,
Vermittlung und Verantwortung kann vom sozialpädagogischen Dienst bei der Fülle der
Pflichtaufgaben nicht selbst geleistet werden.
Unterstützung der Kinderläden
Kinderläden sind im Rahmenvertrag zwischen dem Land Berlin und der Liga der freien
Wohlfahrtspflege ein gleichberechtigtes Angebot. Die Eltern haben die Wahlfreiheit und
suchen sich den von ihnen gewünschten Platz. Das Jugendamt hat auf die Nachfrage
keinen Einfluss.
Unterstützung/Förderung der kleinen Läden
Die Wirtschaftsförderung berät bei Bedarf Ladenbetreiber (Einzelhändler). Insbesondere
bei potentiellen Problemen mit anderen Behörden oder Institutionen wird die
Wirtschaftsförderung tätig. Sie nimmt hier eine Moderatoren- und Lotsenfunktion ein.
Subventionierter Kindersport
Eigene personelle Möglichkeiten existieren nicht. Hinsichtlich der Subventionierung von
Vereinsmitgliedsbeiträgen wird auf das Aktionsprogramm „Kids in die Sportklubs“ der
Sportjugend Berlin verwiesen. Ausdrücklich wird die Mitgliedschaft in Sportvereinen
begrüßt.
Regelmäßiges öffentliches Sportangebot
Die Abteilung Soziales, Gesundheit und Umwelt hat in Zusammenarbeit mit dem
Landessportbund Berlin ein öffentliches Sportangebot vorrangig für Seniorinnen und
Senioren im Lietzenseepark und im Preußenpark organisiert. Ziele sind,
niederschwellige, durch ausgebliebene Fachkräfte betreute Bewegungsangebote im
öffentlichen Raum anzubieten und bereits bestehende Infrastruktur besser zu nutzen.
Betreute Sportstunden wird es wieder ab Mai 2011 auf jedem Platz einmal pro Woche
geben.
II Nr. 14:
Ordnungsamt besser ausstatten
Die Erhöhung der Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen
Ordnungsdienstes würde die Kontrolldichte für alle Belange erhöhen.
Durch eine Änderung der Rahmenarbeitszeitregelung konnte die Senatsverwaltung für
Inneres und Sport mit Unterstützung der Bezirke nach Veranstaltungen mit dem
Hauptpersonalrat erreichen, dass künftig der Dienst an Freitagen und Samstagen bis 24
Uhr dauern darf.
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Ausdruck vom: 29.07.2013
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Darüber hinaus finden in Zusammenarbeit mit der Polizei regelmäßig
Jugendschutzkontrollen statt, die gelegentlich auch bis spät in die Nacht hinein
andauern.
Kostenlose Freizeiteinrichtungen (Kinder und Jugendliche)
Mehr alkohol- und drogenfreie Treffs
Mehr Angebote für Kinder und Jugendliche
Das Bezirksamt sieht sich derzeit nicht in der Lage, die bestehenden Angebote der
Jugendarbeit zu erweitern. Vielmehr werden alle Kräfte gebündelt, um die vorhandenen
Einrichtungen zu erhalten.
Einrichtungen/Treffpunkte, in denen sich Jugendliche unter dem 16. Lebensjahr
aufhalten, müssen grundsätzlich drogenfrei sein.
Familienfreundliche Öffentlichkeitsarbeit
Die Abteilung Jugend, Familie, Schule und Sport hat im Juni 2010 einen
Familienwegweiser fertig gestellt, der breit an Schulen/Kindergärten, im Bürgeramt, in
der Elterngeld- und Kitagutscheinstelle und in allen Außenstellen des Jugendamts verteilt
wird.
Angebot für Bildung und Sozialverhalten
Im Jugendclub 19 findet zweimal pro Woche die Mädchengruppe statt. Das Angebot
richtet sich hauptsächlich an Kinder aus sozial benachteiligten Familien, teils auch aus
Familien mit Migrationshintergrund, mit erheblichen Defiziten im schulischen Bereich wie
in Bezug auf soziale Kompetenz und Umweltwissen.
Mutter-Kind-Gruppe für Kinder ab 1 Jahr in der Außenstelle Nehringstraße.
Betreute Kindergruppen für Kinder von 7 bis 11 Jahren in der Außenstelle Nehringstr.
Hierzu kommt das Angebot des freien Trägers LISA e.V.
Präventive Arbeit für alle mehr fördern
Dem ist uneingeschränkt zuzustimmen. Allerdings sind die Haushaltsmittel so begrenzt,
dass weitestgehend nur individuelle Rechtsansprüche zu gewährleisten sind.
Schutz der Jugendlichen vor Dealern und Drogen
Im Umkreis des Kiezes sind folgende Suchtberatungsstellen tätig:
LogIn – Jugend- und Suchtberatung, Alkohol- und Medikamentenberatung Charlotteburg
(mit integriertem Kontaktstellenangebot) in der Wilmersdorfer Straße 50/51 sowie
Fixpunkt e.V. für Vor-Ort-Kontakt (z.B. bei Bestehen oder entstehen einer Drogenszene).
Im Bezirk bereits durchgeführte Maßnahmen: z.B. Info-Karte Sucht mit Anlaufstellen zur
Suchtprävention bzw. –beratung im Bezirk, Sportveranstaltungen „Fit ohne Sprit“,
Verteilen von Karten zum Jugendschutz (in deutscher, türkischer und russischer Sprache
und als Aufkleber und Drehscheibe in deutsch), jährliche Ideenwettbewerbe zum Thema
Nichtrauchen und Alkoholmissbrauch. Die Motive der Plakate zu den Ideenwettbewerben
2003 bis 2011 sind als Postkarten erhältlich.
Kontrollen vom Ordnungsamt
Präventive Kontrollen auf Privatgelände (Hof des Gebäudes Spandauer Damm 63)
dürfen vom Ordnungsamt nicht durchgeführt werden.
II Nr. 15:
Warmbadetage
Im Gegensatz zu anderen Bezirken verfügt der Bezirk mit der Alten Halle Krumme Str.
über ein durchgehendes Warmbaden-Angebot. Warmbadetage auch in der Neuen Halle
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Ausdruck vom: 29.07.2013
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sind aufgrund der Nutzungsstruktur (Schul- und Vereins-Sport!) mit vertretbarem
Kostenaufwand nicht realisierbar.
II Nr. 16:
Zusammenlegung der Nehring-GS mit der Peter-Jordan-Schule
Eine breite Diskussion mit beiden Schulgemeinschaften, der Schulaufsicht und dem
Schulträger über die Realisierung einer Schule am Standort Nehringstraße mit einem
Integrationsprofil wird erst jetzt im Schuljahr 2010/11 wieder aufgenommen.
II Nr. 17:
Schulhoföffnung
Ein Schulhofbetreuungsprojekt im Rahmen von Arbeitsförderungsmaßnahmen ist im
Sommer 2010 an vier Schulstandorten angelaufen. Auch der Schulhof in der
Nehringstraße wird betreut und damit vom Schulhof zum Spielhof. Eine Auswertung wird
nach neun Monaten mit der Projektgesellschaft und den Schulen erfolgen.
Das Bezirksamt bittet, den Beschluss bis auf Weiters als erledigt zu betrachten.
Monika Thiemen
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Ausdruck vom: 29.07.2013
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