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Beschlussempfehlung Ausschuss BüWoGO 35. BVV am 11.11.15.pdf

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Daten

Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Beschlussempfehlung Ausschuss BüWoGO 35. BVV am 11.11.15.pdf
Größe
71 kB
Erstellt
26.11.15, 11:47
Aktualisiert
27.01.18, 11:27

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Inhalt der Datei

Drucksache der Bezirksverordnetenversammlung Pankow von Berlin Beschlussempfehlung Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Bürgerdienste, Wohnen und GO VII-0892 Ursprungsdrucksachenart: Antrag, Ursprungsinitiator: Fraktion der SPD Beratungsfolge: 18.02.2015 12.03.2015 23.04.2015 28.05.2015 25.06.2015 11.11.2015 BVV BüWoGO BüWoGO BüWoGO BüWoGO BVV BVV/ 029/VII BüWoGO/032/VII BüWoGO/033/VII BüWoGO/034/VII BüWoGO/035/VII BVV/ 035/VII überwiesen vertagt vertagt vertagt mit Änderungen im Ausschuss beschlossen Betreff: Verständliche offizielle Formulare und Kommunikation des Bezirksamtes Die Drucksache VII-0892 ist am 25.6.2015 im Ausschuss behandelt worden. Abstimmungsergebnis Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Bürgerdienste, Wohnen und GO: 8 Ja-Stimmen / 1 Nein-Stimme / keine Enthaltung Die BVV möge beschließen: Das Bezirksamt Pankow wird ersucht, in einem ersten Schritt in den Fachabteilungen Standesamt und Wohnungsamt Formulare und begleitende Erklärungen zu Formularen, print und online, künftig in einem einfachen und leicht verständlichen Deutsch anzufertigen und zu verwenden. Besonders sollen komplizierte und schwer verständliche Fachbegriffe vermieden werden. Zudem sollen Formulare übersichtlich gestaltet und textlich auf das Nötigste begrenzt werden. Nach Möglichkeit sollen die Texte in leichter Sprache verfasst sein, wie es das Bundesministerium für Arbeit und Soziales empfiehlt (http://www.bmas.de/DE/Service/Publikationen/a752-leichte-sprache-ratgeber.html ). Nach einer Pilotphase von einem Jahr soll der BVV über die Erfahrungen dieser Fachabteilungen mit den vereinfachten Sprachregelungen Bericht erstattet werden. Auch für den direkten Kontakt wird das Bezirksamt gebeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dahingehend zu schulen, in der Kommunikation mit der Bürgerschaft auf schwerverständliche Formulierungen und Begriffe zu verzichten. Berlin, den 30.10.2015 Einreicher: Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Bürgerdienste, Wohnen und GO Frederik Bordfeld, Ausschussvorsitzender Begründung siehe Rückseite Ergebnis: x beschlossen beschlossen mit Änderung abgelehnt zurückgezogen Abstimmungsverhalten: EINSTIMMIG x MEHRHEITLICH JA NEIN einige ENTHALTUNGEN federführend überwiesen in den Ausschuss für zusätzlich in den Ausschuss für und in den Ausschuss für Drs. VII-0892 Begründung Ausschuss für Bürgerbeteiligung, Bürgerdienste, Wohnen und GO: Barrierefreiheit ist ein wichtiges Anliegen des Ausschusses. Text Ursprungsantrag Fraktion der SPD: Das Bezirksamt Pankow wird ersucht, in einem ersten Schritt in den Fachabteilungen Standesamt und Wohnungsamt Formulare und begleitende Erklärungen zu Formularen, print und online, künftig in einem einfachen und leicht verständlichen Deutsch anzufertigen und zu verwenden. Besonders sollen komplizierte und schwer verständliche Fachbegriffe vermieden werden. Zudem sollen Formulare übersichtlich gestaltet und textlich auf das Nötigste begrenzt werden. Nach einer Pilotphase von einem Jahr soll der BVV über die Erfahrungen dieser Fachabteilungen mit den vereinfachten Sprachregelungen Bericht erstattet werden. Auch für den direkten Kontakt wird das Bezirksamt gebeten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dahingehend zu schulen, in der Kommunikation mit der Bürgerschaft auf schwerverständliche Formulierungen und Begriffe zu verzichten. Begründung Ursprungsantrag: Viele offizielle Formulare zur Information oder zum Ausfüllen sind für große Teile der Bevölkerung schwer verständlich. Dies liegt in erster Linie an der Verwendung von in der Umgangssprache nicht gängigen Fachbegriffen und Bezeichnungen, einem komplizierten Satzbau und einem unübersichtlichem Aufbau von Formularen. Auch erklärende Begleitschreiben zu Formularen sind oft nur schwer zu verstehen. Auch schwer verständliche Begrifflichkeiten in der direkten Kommunikation zwischen Bezirksamt und Bürgerinnen und Bürgern sorgen für Verwirrung. Besonders Pankowerinnen und Pankower nicht deutscher Herkunft haben Probleme das sogenannte „Amtsdeutsch“ zu verstehen. Die Vereinfachung von Formularen und der aktive Verzicht von schwer verständlichen Begriffen in der öffentlichen Kommunikation vereinfachen die Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern und dem Bezirksamt. Davon profitieren beide Seiten. Bürgerinnen und Bürger können Formulare schneller und korrekter ausfüllen, das Bezirksamt muss im Zuge dessen weniger Nacharbeiten erledigen, Rückfragen stellen oder unnötige zusätzliche Termine vereinbaren.