Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Beschlussempfehlung WiGlSt 36. BVV am 18.12.15.pdf
Größe
144 kB
Erstellt
26.11.15, 11:50
Aktualisiert
27.01.18, 11:06
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Beschlussempfehlung
Ausschuss für Wirtschaft, Gleichstellung und Städtepartnerschaften
VII-0922
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion der SPD
Beratungsfolge:
25.03.2015
29.04.2015
03.06.2015
01.07.2015
16.09.2015
04.11.2015
16.12.2015
BVV
WiGlSt
WiGlSt
WiGlSt
WiGlSt
WiGlSt
BVV
BVV/ 030/VII
WiGlSt/033/VII
WiGlSt/034/VII
WiGlSt/035/VII
WiGlSt/036/VII
WiGlSt/037/VII
BVV/ 036/VII
überwiesen
vertagt
vertagt
erledigt
vertagt
mit Änderungen im Ausschuss beschlossen
Betreff: Ukrainische Partnerstadt für Pankow - den Wandel begleiten!
Der Ausschuss für Wirtschaft, Gleichstellung und Städtepartnerschaften hat die Drucksache auf seiner Sitzung am 04.11.2015 beraten.
Abstimmungsergebnis Ausschuss für Wirtschaft,
Gleichstellung und Städtepartnerschaften:
JA 7 / NEIN 4 / ENTHALTUNGEN 2
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, Kontakt mit der ukrainischen Hauptstadt Kiew aufzunehmen, mit
dem Ziel das Interesse an einer Städtepartnerschaft zu erfragen und letztendlich mit einem der
zehn Bezirke (Rayon) Kiews einzugehen.
Der Ausschuss für Wirtschaft, Gleichstellung und Städtepartnerschaften ist in geeigneter Art und
Weise einzubeziehen
Berlin, den 16.11.2015
Einreicher: Ausschuss für Wirtschaft, Gleichstellung und Städtepartnerschaften
Christiane Heydenreich, Ausschussvorsitzende
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
x
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Abstimmungsverhalten:
EINSTIMMIG
x
MEHRHEITLICH
JA
NEIN
ENTHALTUNGEN
federführend
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Drs. VII-0922
Begründung Ausschuss für Wirtschaft, Gleichstellung und Städtepartnerschaften:
Eine neue Ausfertigung des Antrages wurde von der SPD per Ausdruck verteilt und beschlossen: J7 N4 E2 Der Ausschuss stimmt dem Antrag mehrheitlich zu. Nach einer
Debatte, bei der viele bereits ausgetauschte Argumente wiederholt wurden, wurde betont, dass es eine bürgerschaftliche Anfrage aus Kiew gegeben hätte, der man nachkommen wolle. Pankower Tradition wäre es, dass eingegangene Städtepartnerschaften
auch mit Leben erfüllt würden. Bürgermeister Köhne hätte sich da sehr verdient gemacht, diesem Anspruch gerecht zu werden. Eine Partnerschaft müsse aber wachsen
und auch die bestehenden wären nicht vom ersten Tag an so praktiziert worden wie
heute. Herr Köhne gab zu bedenken, dass das Budget im Haushalt dafür sehr knapp
wäre
Text Ursprungsantrag Fraktion der SPD:
Das Bezirksamt wird ersucht, Kontakt mit der ukrainischen Hauptstadt Kiew aufzunehmen, mit dem Ziel eine Städtepartnerschaft mit einem der zehn Bezirke (Rayon) Kiews
zu schließen. Der Ausschuss für Wirtschaft, Gleichstellung und Städtepartnerschaften
ist in geeigneter Art und Weise einzubeziehen.
Begründung Ursprungsantrag:
Die Ukraine befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Die Menschen haben sich in
zwei Revolutionen ihren Weg nach Europa erkämpft. Doch dieser Weg zum Ziel wird
lang und schwer werden, da große historische, politische und wirtschaftliche Altlasten
einen Neuanfang überlagern. Dennoch ist das Ziel der Ukraine klar: Europa. Und wir
wollen der Ukraine bei ihrem Wandel helfen, unsere Erfahrungen des Umbruchs nach
Krieg und Wende einbringen.
Gerade bei der 2015 beginnenden Dezentralisierung des Landes und der Schaffung
von kommunaler Selbstverwaltung wollen wir mit unseren Erfahrungen zur Seite stehen, helfen ohne zu belehren, anbieten ohne zu dominieren. Da neue, dezentrale Strukturen aber Neuland für die Ukraine sind, kann unsere Unterstützung einen wichtigen
Beitrag zum Gelingen leisten und damit notwendige Unterstützung für eine moderne,
stabile und prosperierende Ukraine werden, was ein Schlüssel ist auf dem Weg zu einer
neuen, fairen und stabilen Friedensordnung in Europa.
Eine aktiv gelebte Städtepartnerschaft mit einem Kiewer Bezirk ist so ein kleiner Schritt
in einem großen Projekt. Sie ist ein Beitrag der Entspannungspolitik. Denn sie dient
dem Aufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen, der weiteren Demokratisierung und, da
Kiew zweisprachig Ukrainisch und Russisch ist, auch der nötigen Versöhnung.