Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Zuarbeit IntA.pdf
Größe
154 kB
Erstellt
14.03.16, 16:20
Aktualisiert
27.01.18, 11:05
Stichworte
Inhalt der Datei
BV Kijora
Bitte nach Beratung zeitnah zurück an das Büro der BVV
Büro der Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Berlin, den 09.03.2016
Nachweis
über den Bearbeitungsstand von in Ausschüsse überwiesenen Drucksachen
Drucksache Nr.
VII-0879 + Änderungsantrag + vorhandene
Beschlussempfehlungen
Betreff: Kleinere Unterkünfte für Geflüchtete einrichten
Die Drucksache wird überwiesen in den Ausschuss (federführend):
Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen
sowie in den Ausschuss/in die Ausschüsse (mitberatend)
Integrationsausschuss
Ausschuss für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Senioren
Bearbeitungsstand/Ergebnis der Ausschusssitzung
am:
vom Einreicher zurückgezogen
Unterschrift des Einreichers
VERTAGT - Wiedervorlage am:
X
beraten und ABGELEHNT:
Ja
Nein
Enthaltungen
OHNE ÄNDERUNGEN im Ausschuss beschlossen:
Ja
Nein
Enthaltungen
Ja 8
Nein 1
Enthaltungen
MIT ÄNDERUNGEN im Ausschuss beschlossen:
1
ZUARBEIT DES FEDERFÜHRENDEN AUSSCHUSSES AN DAS BÜRO BVV ANALOG MUSTER DER
BESCHLUSSEMPFEHLUNG BZW.
ZUARBEIT AN DEN FEDERFÜHRENDEN AUSSCHUSS ÜBER BÜRO BVV
Text der Beschlussempfehlung:
Der Integrationsausschuss hat die Drucksache nach mehrfachen Vertagungen und
Wiederaufrufen in der Sitzung am 09.03.2016 final beraten. Der empfohlene Antragstext des
Integrationsausschusses lautet wie folgt:
D:\Allris\allrisDCS\allris\Allris\Work\00065147A08_000046547.pdf
BV Kijora
Das Bezirksamt wird ersucht, sich beim Senat dafür einzusetzen, dass
1. Geflüchtete nur Kurzfristig in Notunterkünften wie Sporthallen, dem ICC oder Flughafen
Tempelhof untergebracht werden. Solche Großunterkünfte müssen zeitnah durch
dezentrale Gemeinschaftsunterkünfte ersetzt werden, die für die Unterbringung von
Menschen geeignet sind und durch die flexibel auf schwankende Zuzugszahlen reagiert
werden kann.
2. für Gemeinschaftsunterkünfte und Erstaufnahmeeinrichtungen muss das Ziel sein,
kleinere Wohneinheiten zu schaffen, die als Apartmentlösungen für Einzelpersonen,
Familien oder für kleinere Wohngruppen gestaltet sind. Beispiele dafür sind ehemalige
Wohnprojekte für SeniorInnen, Schwesternwohnheime oder ähnliches
3. Geflüchtete sollen vorrangig in Wohnungen ziehen. Die Bereitstellung und Schaffung
von Wohnraum mit einfachem Standard für bedürftige soziale Gruppen insgesamt muss
verpflichtend in den Leistungskatalog der städtischen Wohnungsunternehmen
aufgenommen und durch Zielvereinbarungen zwischen Wohnungswirtschaft und SenSoz
bzw. LaGeSo abgesichert werden.
4. zukünftige Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete perspektivisch für höchstens 70 –
120 Schutzsuchende ausgelegt werden.
5. die soziale Betreuung der Geflüchteten in den Unterkünften verbessert und mit mehr
Personal ausgestattet wird. Dazu soll sich das Bezirksamt beim LaGeSo und SenSoz
dafür einsetzen, dass qualitative und quantitative Mindeststandards rechtsverbindlich
und überprüfbar werden.
6. Bei unvermeidbarer Unterbringung in Hostels muss eine soziale Betreuung
sichergestellt, rechtsverbindlich und überprüfbar werden.
Die Koordination der verschiedenen Akteure in der Wohnungspolitik verbessert wird.
Maßnahmen müssen abgestimmt und strategisch ausgerichtet sein. Überfällig ist die
Einrichtung einer ressortübergreifenden Steuerungsrunde unter Beteiligung von Bezirken und
Nichtregierungsorganisation, die ein Aufnahme- und Unterkunftskonzept mittlerer Reichweite
erarbeitet.
Begründung des Integrationsausschuss:
Da der Antrag im Integrationsausschuss mehrfach vertagt und wiederaufgerufen wurde, ist zum
Ursprungsantrag, aber auch zur Beschlussempfehlung des Ausschusses für Arbeit, Soziales,
Gesundheit und Senioren etliche Zeit vergangen. Zwischenzeitlich haben sich die
Rahmenbedingungen um das Thema des Ursprungsantrages und der bereits vorhandenen
Beschlussempfehlungen deutlich verändert. Der Integrationsausschuss sah es daher als nötig
an den Antrag aufgrund der fortgeschrittenen Zeit zu ändern und zu aktualisieren.
Dementsprechend verfolgt der Antrag in der Beschlussempfehlung des
Integrationsausschusses noch die gleiche Grundintention, wie die beiden bereits vorhandenen
Versionen, geht aber zusätzlich auf aktuelle Gegebenheiten und zwischenzeitlich reale
Rahmenbedingungen ein.
Unterschrift: f.d.A.:
D:\Allris\allrisDCS\allris\Allris\Work\00065147A08_000046547.pdf