Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
VzK§15 BA, Gutachten ISEK, 36. BVV am 16.12.15.pdf
Größe
26 MB
Erstellt
14.03.16, 16:41
Aktualisiert
28.01.18, 01:15
Stichworte
Inhalt der Datei
in Kooperation mit
Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) für den
Ortsteil Buch
Aktualisierung 2014/2015
Schlussbericht
Planergemeinschaft Kohlbrenner eG | Lietzenburger Str. 44 | 10789 Berlin | T. (030) 885 914 0 | www.planergemeinschaft.de
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Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) Buch
Aktualisierung 2014/2015
Schlussbericht
Auftraggeber
Bezirksamt Pankow von Berlin, Abteilung Stadtentwicklung
Stadterneuerung
Fachbereichsleiter: Christoph Speckmann
Programmplanung: André Kima
Storkower Straße 97, 10407 Berlin
Auftragnehmer
Planergemeinschaft Kohlbrenner eG
Lietzenburger Straße 44, 10789 Berlin
Telefon (030) 885 914 -0
Fax
(030) 885 914-99
www.planergemeinschaft.de
Bearbeitung
Sebastian Holtkamp
Kerstin Jahnke
Mareike Limber
Winfried Pichierri
Thomas Wenzl
Stand
Dezember 2015
Die Planergemeinschaft ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008.
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Inhaltsverzeichnis
Seite
1
1.1
Anlass, Ziel und Methodik
Methodik
7
8
2
2.1
2.2
2.3
2.3.1
2.3.2
2.3.3
2.3.4
2.4
2.4.1
2.4.2
2.4.3
2.5
2.6
2.6.1
2.6.2
Ausgangssituation und Rahmenbedingungen
Einbindung in die Gesamtstadt
Städtebauliche Entwicklung
Vorhandene Planungen
Flächennutzungsplan (FNP) und Landschaftsprogramm (LP) Berlin
Bebauungsplanverfahren
Zentrenkonzept/Infrastrukturkonzept
Stadtentwicklungsplan Verkehr (StEP Verkehr)
Demografische Entwicklung
Bevölkerungsentwicklung bis 2013
Bevölkerungsprognose 2011 bis 2030
Entwicklung der Altersstruktur
Wirtschaftsstruktur/lokale Ökonomie
Sozialstruktur
Mietentwicklung
Eigentümerstruktur
13
14
15
15
15
16
17
18
27
28
30
31
3
Umsetzungsstand seit 2009 und Ausblick
31
4
4.1
Leitbild und Strategie
Schwerpunktbereiche in Buch
37
39
5
5.1
5.1.1
5.2
5.2.1
5.3
5.3.1
5.4
5.4.1
Handlungsfelder für Buch
Handlungsfeld "Soziale Infrastruktur"
Handlungsbedarfe/Fazit
Handlungsfeld "Öffentlicher Raum"
Handlungsbedarfe/Fazit
Handlungsfeld "Wohnen, Gewerbe"
Handlungsbedarfe/Fazit
Handlungsfeld "Klima, Energie, Verkehr"
Handlungsbedarfe/Fazit
47
47
53
57
60
61
66
67
69
6
Förderkulisse
69
7
Maßnahmen und Prioritäten
73
9
9
11
13
Anhang
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5
1
Anlass, Ziel und Methodik
Die Großsiedlung Buch entstand zwischen den 1960er und 1980er Jahren in
direkter Nachbarschaft zum Klinikum-Buch. Im Rahmen des Bundeswettbewerbs Stadtumbau Ost wurde für den Großsiedlungsbereich des komplexen
Wohnungsbaus ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept erarbeitet. Als
Ergebnis dessen wurde im Jahr 2002 mit einem Senatsbeschluss die Großsiedlung Buch als Stadtumbaugebiet festgelegt. Zunächst wurde das Gebiet
jedoch nicht mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost
gefördert, weshalb die Bezeichnung "inaktive Kulisse" galt. Mit der Überarbeitung des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzepts im Jahr 2009 (zum damaligen Zeitpunkt als INSEK bezeichnet) wurde im Stadtumbaugebiet ein erhöhter Handlungsbedarf festgestellt und daraufhin die Aktivierung durch den
Bezirk und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beschlossen.
Seit 2009, mit der Aktivierung der Stadtumbaukulisse hat sich in Buch eine
positive Entwicklung vollzogen: Der Großteil des Wohnungsbestandes ist
nach der Bestandsübernahme der HOWOGE von der GESOBAU modernisiert und nachfrageorientiert umgebaut worden. Insbesondere fanden hier die
wachsende Zahl der älteren Bewohner*innen sowie die der Familien mit Kindern Berücksichtigung. Ergänzend zu den Investitionen der privaten Eigentümer*innen werden und wurden mit Mitteln des Stadtumbaus insbesondere die
sozialen Infrastruktureinrichtungen sowie die dazugehörigen Freiflächen für
die unterschiedlichen Alters- und Sozialgruppen saniert und/oder neu gestaltet. Durch die erneute Aktualisierung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) wollen der Bezirk Pankow und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt auf die positiven Veränderungen im
Stadtumbaugebiet Buch reagieren und die Handlungsschwerpunkte den aktuellen Erfordernissen anpassen.
Hierfür sind insbesondere zwei Entwicklungslinien des Stadtumbaugebietes
Buch fortzuführen und mit weiteren Stadtumbaumaßnahmen zu untersetzen:
1. Qualifizierung und Ausbau des Wohnstandorts Buch inkl. der sozialen
Infrastruktur und des öffentlichen Raums
Buch hat sich, auch mittels der Stadtumbauförderung der vergangenen
Jahre, mehr und mehr in einen Wohnstandort für alle Generationen und
Einkommensschichten entwickelt. Defizite liegen vor allem noch im öffentlichen Raum vor, welcher attraktiver und barrierefrei gestaltet werden soll.
Für einen quantitativen Ausbau des Wohnungsangebotes stehen innerhalb und außerhalb des Stadtumbaugebietes umfangreiche Flächen zur
Verfügung (SteP Wohnen 2025). Mit Unterstützung des Stadtumbaus sollen potentielle Neubauflächen aktiviert und die Wohnfolgeinfrastruktur bedarfsgerecht fortentwickelt werden.
2. Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Buch
Buch bietet Standortvorteile, Potentialflächen und Chancen für die weitere
Ansiedlung von Betrieben aus der "Gesundheits-, Wissenschafts- und
Technologiebranche. Dies wird auch in der von der Senatsverwaltung für
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Stadtentwicklung und Umweltschutz herausgegebenen BerlinStrategie/
Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 transportiert. In der BerlinStrategie
wird der Ortsteil Buch als einer von zehn Transformationsräumen festgelegt, den es weiter zu entwickeln gilt. Diese Vorteile müssen nun strukturiert und die vielfältigen Möglichkeiten von Synergien gebündelt werden.
Für beide Entwicklungslinien gilt es, vorhandene Flächenreserven innerhalb
und außerhalb der Gebietskulisse genauer zu betrachten, Nutzungsschwerpunkte zu definieren und entsprechend den fachlichen sowie politischen Prioritäten die Flächen für eine Bebauung vorzubereiten bzw. entsprechende
Projekte des Stadtumbaus auf den Weg zu bringen. Außerhalb der Stadtumbaukulisse sind insbesondere westlich der Bahntrasse Problemstellungen
bzw. Entwicklungspotenziale, wie z. B. die leerstehenden Gebäude der ehemaligen Staatssicherheits- und Regierungskrankenhäuser oder die Entwicklungsflächen rund um die Straße Am Sandhaus, genauer zu untersuchen. Mit
der Vorlage dieses Schlussberichts soll die Notwendigkeit der Gebietserweiterung der Stadtumbaukulisse begründet werden.
1.1
Methodik
Der vorliegende Schlussberichtes (12/15) dokumentiert die erarbeiteten Ergebnisse in Abstimmung mit zuständigen Fachämtern, Anwohnern*innen,
Eigentümern*innen wie den städtischen Wohnungsbaugesellschaften und
Wohnungsgenossenschaften, Bucher Akteuren*innen, Vertretern*innen örtlicher Initiativen und weiteren Akteuren. Er dient als Grundlage für zukünftige
förderpolitische Entscheidungen.
Zu diesem Zweck wurden die Daten und Aussagen in dem INSEK aus dem
Jahre 2009 hinsichtlich städtebaulicher, sozialräumlicher und wohnungswirtschaftlicher Veränderungen aktualisiert. Dazu wurden stadtumbaurelevante
Daten zu Leerstands-, Wohnungs- und Einwohnerentwicklung sowie zur sozialen Infrastruktur, Grün- und Freiflächen, mittels einer Ämterabfrage erhoben.
Die ausgewerteten Eingänge flossen in die Erstellung der Maßnahmen mit
ein. Zusätzlich fand durch die regelmäßigen Steuerungsrunden mit den ausführenden Fachämtern ein kontinuierlicher Austausch statt.
In Ergänzung zu den Beteiligungsprozessen der laufenden Projekte des Stadtumbaus wurden zusätzlich zwei Bürger*innenbeteiligungen im Rahmen der
Aktualisierung des ISEK als Workshop durchgeführt und aufwendig dokumentiert (siehe Anlage). Weiterhin wurde das durch den Bürgerverein installierte
Bürgerforum genutzt, um über den Fortschritt der Umsetzung der Stadtumbauprojekte zu berichten. So konnte innerhalb der Bürgerschaft eine große
Akzeptanz geschaffen werden.
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Die Bestandsaufnahme basiert auf vier Säulen:
1. Untersuchung der Entwicklung des Gebietes (Demografie, Sozialstruktur
etc.) ausgehend von der INSEK-Aktualisierung 2008/2009 bis 2013
- Stand 2007 - 2013 eingetretene Entwicklung
- Prognose
- Schlussfolgerung
2. Bestandsaufnahmen durchgeführter Maßnahmen - Statusberichte, offene
Projekte
3. Auswertung von abgeschlossenen Maßnahmen und den Zielen für den
Bereich Buch
4. Abfrage und Abstimmung mit den Fachämtern zu Bedarfen.
Analyse
- Ableitung von Handlungserfordernissen und zukünftige Schwerpunktsetzung in den Handlungsfeldern, hinzugekommen ist das Querschnittsthema
Klima-Energie
- Bisheriges Leitbild und ebenso die Handlungsfelder bleiben bestehen und
werden leicht modifiziert
- Auf Grundlage der vier Säulen der Bestandsaufnahme und der Analyse
erfolgt die Entwicklung neuer Projekte
Als Ergebnis der aufwendigen Analyse wurden räumliche Schwerpunktbereiche formuliert, Stadtumbaustrategien ausgearbeitet, Leitbilder entwickelt,
Handlungsbedarfe ermittelt sowie ein Maßnahmenkonzept (einschließlich
Kostenschätzung) zusammengestellt.
2
Ausgangssituation und Rahmenbedingungen
2.1
Einbindung in die Gesamtstadt
Der Ortsteil Buch ist einer von 13 Ortsteilen im Bezirk Pankow. Der Betrachtungsraum für die Aktualisierung befindet sich südöstlich der Bahntrasse und
des S-Bahnhofs Buch. Das Gebiet umfasst u.a. den Schlosspark im Norden,
Teile Alt-Buchs mit dem neuen Einkaufszentrum Schlosspark-Passagen, die
Großsiedlung und den Technologie- und Forschungscampus im Osten. Das
derzeitige Fördergebiet hat eine Größe von ca. 180 ha.
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Geltungsbereich der Förderkulisse des Stadtumbaugebietes Buch
Im großräumlichen Zusammenhang betrachtet, bildet der Ortsteil Buch den
nördlichen Abschluss des Bezirks Pankow und grenzt somit direkt an die
Landesgrenze Brandenburg an. Im Süden grenzen die Ortsteile Karow, Französisch-Buchholz und Blankenfelde an. Ein direkter Siedlungszusammenhang besteht jedoch nur mit Karow. Somit bildet Buch im bezirklichen wie im
gesamtstädtischen Kontext den nördlichen Bezirksrand als einfaches Wohngebiet, mit hohem Grünanteil. Das Versorgungsangebot in Buch geht kaum
über die tägliche Nahversorgung hinaus, wird aber, bedingt durch die Stadtrandlage vielfach auch von der brandenburgischen Bevölkerung in Anspruch
genommen. Im Vergleich dazu hat sich Buch durch die Ansiedlung von Unternehmen aus dem Gesundheitssektor zu einem bedeutenden Gesundheitsstandort entwickelt. Unter anderem bieten neben dem HELIOS Klinikum Berlin-Buch, den klinischen Forschungseinrichtungen der Charité zahlreiche
weitere Firmen und Institutionen z.B. innerhalb des Campus Berlin-Buch ihre
Dienste an.
Das Untersuchungsgebiet liegt außerhalb des Berliner Autobahnringes A 10.
Obwohl der Arbeits- und Wohnort Berlin-Buch aufgrund der Lage des Berliner
Autobahnringes räumlich von der Gesamtstadt getrennt wird, so ist er doch
durch die verkehrliche Anbindung vergleichsweise zufriedenstellend angebunden. Die Erreichbarkeit für den Kfz-Verkehr ist über das bestehende städtische Straßennetz und seine Verknüpfungen mit dem Bundesfernstraßennetz
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gegeben. Die Kfz-Erschließung aus dem Stadtgebiet erfolgt hauptsächlich
über zwei Einfahrtsstraßen, der Hobrechtsfelder Chaussee sowie der
Karower Chaussee. Durch die S-Bahnlinie S 2 ist Buch an das östliche Stadtzentrum über den Bahnhof Friedrichstraße direkt angebunden. Der Haltepunkt im Regional- und Fernbahnverkehr ist der Bahnhof Karow, eine SBahnhaltestelle vor Buch. Ergänzend hierzu führen diverse städtische Buslinien über den Ortsteil. Somit ist Buch trotz der Stadtrandlage, auch über den
öffentlichen Nahverkehr gut an das Berliner Zentrum angebunden.
Radverkehr
Der Fahrradverkehr gewinnt als Anbindung an das Berliner Umfeld immer
mehr an Bedeutung, v.a. in der Kombination mit der Nutzung der S-Bahn.
Insbesondere der innerörtliche Verkehr in Buch bedarf einer Qualifizierung.
Im Fördergebiet existieren zahlreiche Wege, die bei einem Ausbau attraktive
Radwegeverbindungen gewährleisten können. Als besondere Attraktion wäre
die Nutzung der ehemaligen Industriebahntrasse zu nennen. Derzeit führt
begleitend zur Panke ein Radweg, der ergänzt werden soll. Auch die nur
mäßig befahrenen Wohnstraßen eignen sich aufgrund des teilweise schwachen Verkehrsaufkommens zum Fahrradfahren. Viele Wege in Grünzügen
sind nachts allerdings nur spärlich oder gar nicht beleuchtet, sodass sie lediglich tagsüber attraktiv für Fahrradfahrende sind.
Fußverkehr
Die größte Barriere für Fußgänger*innen stellt die Wiltbergstraße innerhalb
des Ortsteils dar. Die Planunterlagen zur Qualifizierung liegen bereits vor. Zur
Jahresmitte 2015 ist mit einem Ausbau der Wiltbergstraße begonnen worden.
2.2
Städtebauliche Entwicklung
Das Dorf Buch wurde im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Bis ins
20. Jahrhundert bildete der Gutshof das Zentrum des Ortes. Im Jahr 1898
wurden das Schloss, Park, Gut und Agrarflächen Buchs von der Stadt Berlin
erworben. Auf einem Teil der Flächen entstand bis 1929 die Krankenhausstadt Buch. In fünf großen Anlagen wurden Kliniken für Psychiatrie, Tuberkulosebehandlung und Alterskrankheiten errichtet. Die Krankenhausstadt war
seinerzeit der größte und modernste Heilstandort Europas.
Mit den Kliniken kamen auch die Menschen. Bis 1920 war die Zahl der Einwohner*innen Buchs auf etwa 20.000 angewachsen.
Die Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont und beherbergen in Teilen bis in die heutige Zeit medizinische Einrichtungen. Auch in
der DDR war Buch ein medizinisch bedeutender Standort in Berlin. Noch bis
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in der 90er Jahre nach dem Mauerfall prägten sieben medizinische Standorte
das Klinikum Buch, den größten Standort in Berlin. Zudem entstanden vor
allem in der Zeit zwischen 1977 und den 1980er Jahren die Wohngebiete des
komplexen Wohnungsbaus. Sie wurden durch das im Jahr 1906 festgesetzte
Wasserschutzgebiet mit ihrer zum größten Teil unbebauten Brunnengalerie in
einen westlichen und östlichen Bereich gegliedert. Noch heute sind die Flächen der Brunnengalerie zum größten Teil unbebaut. Lediglich auf einem
Teilbereich der nördlichen Brunnengalerie wurden Ende 2014 temporäre
Wohnunterkünfte für Flüchtlinge errichtet. Diese Unterkünfte müssen in den
zukünftigen Planungen mit berücksichtigt werden.
Mit der Wende 1990 begann ein neuer Abschnitt der Entwicklungsgeschichte.
Seitdem wird das Ortszentrum am S-Bahnhof zum Identifikationsraum für
ganz Buch entwickelt. Dazu ist sowohl die Neustrukturierung und Gestaltung
öffentlicher Räume, als auch die Optimierung der Wegeverknüpfungen in alle
Bereiche Buchs vorrangig. Bildungs- und Kultureinrichtungen des Ortsteils
werden hier konzentriert und qualitativ weiter entwickelt. Zudem wird das
Stadtumbaugebiet als attraktives Wohnquartier für unterschiedliche Altersund Sozialgruppen gestärkt. Die Brunnengalerie wird durch die Aufhebung
des Status als Wasserschutzgebiet im Jahr 2009 mit den im Verfahren befindlichen Bebauungsplänen 2-43 und 3-43 perspektivisch neu geordnet.
Seit den 1990er Jahren entwickelte sich aus einem der historischen Krankenhauskomplexe des ehemaligen Klinikums Buch der Wissenschaftsstandort
Berlin-Buch mit circa 4.800 Beschäftigten. Damit zählt Buch zu einem der
wichtigsten Gesundheits-, Wissenschafts- und Technologiestandorte in Berlin-Brandenburg.
12
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2.3
Vorhandene Planungen
2.3.1 Flächennutzungsplan (FNP) und Landschaftsprogramm (LP)
Berlin
Die derzeit gültige Darstellung für das Areal des ISEK Berlin-Buch ist dem
FNP-Berlin in der Fassung der Neubekanntmachung vom 12. November 2009
(Abl. S.2666), zuletzt geändert am 26. September 2013 (Abl. S. 2070) zu
entnehmen. Westlich im Gebiet, entlang der Bahnlinie und der Panke zieht
sich eine Fläche mit hohem Grünanteil. Westlich der Brunnengalerie, sind die
Flächen als Wohnbauflächen (W2, GFZ bis 1,5) mit Schul- und Sportstandorten ausgewiesen. Der nördliche Bereich des Gebietes, sowie die Brunnengalerie selbst haben eine Ausweisung als Gemischte Bauflächen (M2). Östlich
der Brunnengalerie ist mittig eine weitere Gemischte Baufläche (M2) ausgewiesen, die südlich und nördlich von einer Wohnbaufläche (W2) eingerahmt
wird. Im südöstlichsten Teil der Untersuchungsfläche befindet sich neben
Grün- und Freiflächen auch eine Fläche mit Gewerblichem Charakter (Wissenschaft/Biotechnologie).
Quelle: FNP Berlin in der Fassung der Neubekanntmachung vom 12.11.2009 (Abl. S. 2666), zuletzt
geändert am 26.Septmeber 2013 (Abl. S. 2070)
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2.3.2 Bebauungsplanverfahren
Im Betrachtungsbereich befinden sich mit Stand vom 19.06.2015 insgesamt
sechs festgesetzte bzw. im Verfahren befindliche Bebauungspläne.
Festgesetzt:
- XIX-34a :
Für Wiltbergstraße 23, Grünflächen beiderseitig der Panke und den P+R
Parkplatz sowie Erschließungsanlagen. Festsetzung eines Kerngebietes
mit 8.200 m² Geschossfläche und zusätzlichen Flächen zum Parken für
Fahrzeuge.
Im Verfahren:
- XIX-34b Verfahrensstand: frühzeitige Behördenbeteiligung gemäß § 4
Abs. 1 BauGB
- XIX-36 Verfahrensstand: Plan aufgestellt
- 3-43 Anlass: Ausweisung Mischgebiet, Verfahrensstand: Plan aufgestellt
- 3-42 Anlass. Ausweisung Mischgebiet, Verfahrensstand: Plan aufgestellt
- 3-46 Anlass: Forschungs- und Laborgebäude, Max-Delbrück-Centrum,
Parallele Verfahrensschritte
Bebauungspläne in Berlin Pankow, Ortsteil Buch (Ausschnitt).
Quelle: https://www.berlin.de/ba-pankow/verwaltung/stadt/bplan-uebersicht.html
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2.3.3 Zentrenkonzept/Infrastrukturkonzept
Derzeit werden vom Bezirk Pankow sowohl das Zentrumskonzept als auch
das Infrastrukturkonzept erarbeitet. Die abschließenden Ergebnisse liegen mit
der Fertigstellung der Aktualisierung des ISEK 2015 noch nicht vor.
2.3.4 Stadtentwicklungsplan Verkehr (StEP Verkehr)1
Der Stadtentwicklungsplan Verkehr entwickelt eine gesamtstädtische Perspektive für die Verkehrspolitik. Hierbei berücksichtigt er gleichermaßen teilräumliche Besonderheiten und, insbesondere für Buch von Bedeutung, die
Stadtgrenzen überschreitenden Bezüge nach Brandenburg.
Auszug aus der Plangrafik "Übergeordnetes Straßennetz, Planung 2025, StEP, Verkehr, Berlin.
2.4
Demografische Entwicklung
Zur Darstellung der demografischen Entwicklung wurde auf Daten des Amts
für Statistik (AfS) zurückgegriffen (Stichtag 31.12.2013). Dabei muss zwischen zwei unterschiedlichen Datengrundlagen unterschieden werden: Im
Text sind die Werte gebietsscharf auf die gesamte Stadtumbau-Kulisse bemessen und lassen so exakte Aussagen für das Fördergebiet zu, es sei denn,
es wird auf eine andere Bemessung hingewiesen.
1
Stadtentwicklungsplan Verkehr Berlin, Senatsbeschluss vom 29. März 2011, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Kommunikation, Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin
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15
Zu diesem Zweck wurden die Einwohnerdaten des Stadtumbaugebiets, die
der Lebensweltlich orientierten Räume (LOR) sowie die Einwohnerdaten auf
Bezirksebene ausgewertet.
2.4.1 Bevölkerungsentwicklung bis 2013
Die Bevölkerungsentwicklung des Stadtumbaugebiets Buch war seit Anfang
der 1990er Jahre geprägt durch eine relativ konstante, jedoch geringfügig
rückläufige Einwohnerzahl (INSEK 2009). Der deutliche Einwohnerrückgang
für das Stadtumbaugebiet Buch (EW 2007 zu 2001 - 8,28 %) stellt insbesondere in Hinblick auf den deutlichen Zuwachs Pankows eine erhebliche Abweichung innerhalb des Bezirkes dar.
Seit der letzten Aktualisierung 2009 ist die Einwohnerzahl im Stadtumbaugebiet Buch vom Jahr 2007 bis zum Jahr 2013 um 2,7% oder 238 melderechtlich registrierte Bewohner*innen gestiegen. Wohnten im Jahr 2007 noch
8.967 Einwohner*innen im Fördergebiet, waren es im Jahr 2013 bereits 9.205
Personen.
Für eine Betrachtung der Entwicklung ist entscheidend, dass zwischen den
Jahren 2009 und 2011 ein erheblicher Bevölkerungsrückgang passiert ist.
Von 2007 bis zum Tiefstand 2011 nahm die Bevölkerung um 600 (2,8 %)
Personen ab, stieg seitdem jedoch kontinuierlich und steil an.
Seit dem Jahr 2011 bis 2013 hat Buch bereits 838 Einwohner*innen hinzugewonnen, Tendenz steigend.
Diese Entwicklung verlief im Vergleich zum Gesamtbezirk Pankow geringer.
Hier gab es seit 2007 bis 2013 einen Zuwachs um immerhin 6,5 % von
356.931 in 2007 auf 377.532 Einwohner*innen in 2013.
Tab. Einwohnerentwicklung Stadtumbaugebiet Buch und Pankow 2007- 2013
Anzahl der EW gesamt absolut und Veränderung zu 2007 in %
2007
StUGebiet
8.967*
Bezirk
Pankow
354.551
2008
2009
2010
2011
2012
9.050
9.048
8.713
8.367
8.501
9.205
+0,9 %
+0,9 %
-2,8 %
-6,7 %
-5,2 %
+2,7 %
356.931
+0,7 %
2013
354.711 360.017 365.021 370.937 377.532
+0,0 %
+1,5 %
+3,0 %
+4,6 %
+6,5 %
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, eigene Bearbeitung
16
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Diagramm: Veränderung der EW im StU-Gebiet gesamt 2007 - 2013
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, eigene Bearbeitung.
2.4.2 Bevölkerungsprognose 2011 bis 2030
Grundlage der nachfolgend dargelegten Daten ist die Bevölkerungsprognose
für Berlin 2011-2030, die von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und
Umwelt (SenStadtUm) in Zusammenarbeit mit dem Amt für Statistik BerlinBrandenburg (AfS) auf Ebene der Prognoseräume erarbeitet wurde.
Für den Prognoseraum Buch (PGR 0301), in welchem das Stadtumbaugebiet
liegt, wird bis 2025 ein deutlicher Zuwachs an Einwohnern von insgesamt
+41,8 % (2011: 12.864 EW, 2025: 18.240 EW) prognostiziert. Danach nimmt
die Bevölkerung bis 2030 auf 17.868 Einwohner*innen ab.
Ein differenzierteres Bild spiegelt sich in den einzelnen Altersklassen wider,
welches im nachfolgenden Diagramm zu erkennen ist.
Diagramm: Veränderung der Altersgruppen in %, Quelle: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
und Umwelt, Gesamtstädtische Planungsgrundlagen für soziale und grüne Infrastruktur im Rahmen
integrierter Stadtteilentwicklung, Anhang 2, PrognosePASS Buch (PGR 0301), Stand: 02.10.2013
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2.4.3 Entwicklung der Altersstruktur
Bei der Betrachtung der Altersstruktur zeigt sich, dass insbesondere die Altersklassen der Kinder von 6 bis unter 15 Jahren sowie die über 65-Jährigen
zwischen 2007 bis 2013 einen deutlichen Zuwachs verzeichnen.
Im Einzelnen dargestellt bedeutet dies: Die Gruppe der unter 6-Jährigen im
Stadtumbaugebiet Buch stieg seit 2007 im Mittel stark an. Lag deren Anzahl
im Jahr 2007 mit einer absoluten Zahl bei 460 Kindern, waren es 2013 bereits
585. Dies entspricht 6,35 % der Gesamtbewohner*innen des Stadtumbaugebietes. Auch hier gab es, wie in der Gesamteinwohner*innenzahl einen Einbruch in dem Jahr 2011. Somit stieg die Zahl der unter 6-Jährigen im Zeitraum von 2007 bis 2013 um 14,5 %. In absoluten Zahlen ist dies ein Zuwachs
von 125 Kindern. Sowohl der Bezirk Pankow (+ 22,4 %) als auch Berlin (+
15,2 %) verzeichneten im selben Zeitraum in dieser Altersgruppe ebenfalls
einen Anstieg, Buch blieb jedoch unter den Werten von Pankow und Berlin.
Ebenfalls stieg die Zahl der 6- bis unter 15-Jährigen in dem Zeitraum 2007 bis
2013, von 576 auf 749 Personen (+ 30 %). Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung entspricht somit 8,14 %.
Innerhalb der Gruppen der jungen Erwachsenen, den15- bis 18-Jährigen und
18-bis 27-Jährigen gab es hingegen zwischen 2007 und 2013 einen Einbruch.
Dezidiert verhält es sich wie folgt:
Bei den 15- bis 18-Jährigen gab es einen Rückgang von 225 in 2007 auf 188
Personen in 2013 (- 16,4 %). Der Anteil dieser Altersgruppe entspricht jetzt
noch 2,0 % der Gesamtbewohner.
Bei den 18- bis 27-Jährigen betrug der Rückgang - 24,4 %, von 1.121 in 2007
auf 848 in 2013. Die 18- bis 27-Jährigen stellen somit noch einen Anteil von
9,21 % der Gesamtbewohner (im Vergleich dazu waren es im Jahr 2007 noch
12,5 %).
Erst bei der Gruppe der 27 - 65-Jährigen ist ein leichter Zugang zu verzeichnen und zwar von 4.318 in 2007 auf 4.364 Einwohner*innen in 2013. Diese
Altersgruppe stellt mit 47,4 % somit fast die Hälfte der Einwohner*innen
Buchs.
Dagegen lebten im Jahr 2007 im Stadtumbaugebiet Buch 2.124 Bewohner*innen über 65 Jahren (23,7% der Gesamtbevölkerung). Bis 2013 stieg die
Zahl auf 2.471 und somit um 16,2 % (347) an (entspricht einem Anteil von
26,8% an der Gesamtbevölkerung). Im Bezirk Pankow stieg vergleichsweise
die Anzahl der über 65-Jährigen seit 2007 um nur 3,4 % und im Vergleich
dazu in Berlin um 7,5 %.
Buch weist somit gegenüber dem Land Berlin und dem Bezirk Pankow mit
16,2% eine überdurchschnittliche Zunahme der über 65-Jährigen auf.
18
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Der Anteil der Ausländer im Stadtumbaugebiet Buch sank ab dem Jahr 2007
kontinuierlich von 312 auf 193 im Jahr 2011, was einem Bevölkerungsanteil
von nur 2,3 % entspricht. Seitdem steigt die Zahl jedoch jedes Jahr, auf 344
im Jahr 2013, was einen Anteil von 3,7 % entspricht. Im Vergleich zu 2012
gab es allein einen Zuwachs um 10 %, von 217 auf 344.
Die demografische Entwicklung für Buch zeigt, dass insbesondere die Zunahme der unter 6 Jährigen und der Anstieg der über 65 Jährigen für die
weitere Betrachtung der Entwicklung besonders im Focus stehen müssen.
Die kleinräumige Betrachtung auf Blockebene zeigt ein differenzierteres Bild,
welches in der nachfolgenden Tabelle und den Karten zu erkennen ist. Aufgrund der unterschiedlichen Datenbereitstellung wird die Darstellung der Einwohner*innen auf Blockebene gemäß der Legaldefinition des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg verwendet.
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19
Tab. Veränderung der EW-Zahl 2013 zu 2007 auf Blockebene
Statistisches
Gebiet Blocknr.
Absolute Veränderung
der EW-Zahl gesamt
sowie Veränderung
gegenüber 2007 in %
2007
2013
EW gesamt EW gesamt
Berlin gesamt
3.353.854
Pankow gesamt
354.551
3.517.424
+4,9 %
377.532
+6,5 %
9.205
+2,7 %
Prozentuale Veränderung der EW-Zahl der jeweiligen Altersgruppe 2013 im
Vergleich zu 2007
EW unter 6
Jahren
EW 6 bis
EW
EW 18 bis
unter 15 15 bis unter unter 27
Jahren
18 Jahren
Jahren
EW 27 bis EW über 65
unter 65
Jahren
Jahren
+15,2 %
+7,4 %
-7,6 %
-2,8 %
+4,9 %
+7,6 %
+22,4 %
+30,0 %
-3,1 %
-17,7 %
+8,7 %
+3,2 %
+14,5 %
+30,0 %
-16,4 %
-24,4 %
+1,1 %
+11,0 %
StU-Gebiet
8.967
19 171 017
628
594
-5,4 %
-29,4 %
+109,1 %
-37,5 %
-21,3 %
+0,5 %
-10,2 %
19 171 018
377
432
+14,6 %
+21,2 %
-6,8 %
0,0 %
-20,0 %
+12,6 %
+68,9 %
19 171 022
421
441
+4,8 %
-40,0 %
-15,8 %
+200,0 %
-37,9 %
+16,7 %
+11,4 %
19 171 023
1.148
1.208
+5,2 %
+40,8 %
+32,9 %
-12,5 %
-28,5 %
-6,3 %
+35,5 %
19 171 024
678
727
+7,2 %
+0,0 %
+27,5 %
-16,7 %
-25,0 %
-0,6 %
+33,1 %
19 171 027
303
318
+5,0 %
+22,2 %
+106,7 %
+0,0 %
-40,0 %
-0,6 %
+10,5 %
19 171 028
546
546
+0,0 %
+44,4 %
+25,0 %
+50,0 %
-2,5 %
-17,7 %
+8,3 %
19 171 029
554
511
-7,8 %
-5,9 %
-4,9 %
+0,0 %
-19,4 %
+6,2 %
-28,6 %
19 171 031
185
165
-10,8 %
-100,0 %
+100,0 %
-
-2,9 %
-19,0 %
+22,7 %
19 171 033
1.608
1.560
-3,0 %
-1,3 %
+35,0 %
-35,3 %
-30,4 %
-3,4 %
+4,9 %
19 171 036
1.384
1.474
+6,5 %
+39,6 %
+25,0 %
-32,2 %
-7,8 %
+6,1 %
+8,0 %
19 171 602
592
603
+1,9 %
+20,0 %
+37,1 %
-20,0 %
-46,7 %
+4,2 %
+18,2 %
19 171 603
521
590
+13,2 %
+47,8 %
+40,0 %
+25,0 %
-38,8 %
+11,7 %
+41,4 %
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, eigene Bearbeitung
Der berlinweite Anstieg der Kinder bis unter 15 Jahren ist, bis auf die Blöcke
westlich der Karower Chaussee, die nördliche Bucher Spitze sowie im Bereich der ehemaligen Kaufhalle, auch für das Stadtumbaugebiet Buch zu
erkennen. Weiterhin zeigt sich der demographische Wandel im Gebiet,
sodass insgesamt und weitestgehend auch auf Blockebene die Anzahl der
Einwohner*innen über 65 Jahren 2013 im Vergleich zu 2007 stark gestiegen
sind.
20
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Gleichzeitig zeigt sich aber auch deutlich, dass das Stadtumbaugebiet von
den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 18 bis unter 27 Jahren
weniger nachgefragt wird. Das Stadtumbaugebiet Buch scheint für diese Altersgruppen nur gering attraktiv zu sein, sodass alle Blöcke der Stadtumbaukulisse deutliche Einwohnerrückgänge dieser Altersgruppe verzeichneten.
Dies spiegelt sich auch im bezirklichen und gesamtstädtischen Vergleich
wider.
Anzumerken sei an dieser Stelle, dass sich bei Wohnblöcken, die generell
dünner besiedelt sind bereits leichte Veränderungen schnell in Extremwerten
äußern können.
Die Datengrundlage für die folgenden Karten basiert auf den Blockdaten und
ermöglicht eine Aussage über die demographische Entwicklung der Teilräume des Stadtumbaugebietes. Die Karte zur "Übersicht der betrachteten statistischen Blöcke" befindet sich in den Anlagen.
Innerhalb des betreffenden Areals verteilen sich die Einwohner, wie in der
Karte "Einwohnerentwicklung im Stadtumbaugebiet Bevölkerung gesamt"
dargestellt. Genaue Aussagen zu den einzelnen Verteilungen innerhalb der
Blöcke sind nicht möglich. Starke Einwohnerabnahmen in dem Zeitraum 2007
bis 2013 sind teilweise sanierungsbedingt zu erklären.
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21
Schlussfolgerung
Für das Stadtumbaugebiet Buch ist in den letzten Jahren ein deutlicher Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen. Die Gesamteinwohnerzahl stieg von
2007 bis 2013 um 2,7% an. Dies ist zum einen auf die erfolgten Sanierungsmaßnahmen, aber auch auf die in den vergangenen Jahren erfolgte qualitative Verbesserung der sozialen Infrastruktur zurückzuführen. Ebenfalls liegen
die Mieten nach Aussagen der städtischen Wohnungsbaugesellschaften und
Wohnungsgenossenschaften zwischen 4,50 und 5,50 € netto kalt unterhalb
des Wohnatlas Berlin (vergleich Kapitel 2.6.1) und bieten eine gute Ausweichmöglichkeit zum angespannten Wohnungsmarkt im übrigen Raum Pankow.
Zusätzlich bietet der Ortsteil mit der Fertigstellung des Ludwig-HoffmannQuartiers eine echte Alternative für Familien mit Kindern. Die verhältnismäßig
gute Anbindung mit der S-Bahnlinie S2 ermöglicht eine unkomplizierte und
schnelle Anfahrt in die Berliner Innenstadt.
Ein weiterer signifikanter Zuzug bzw. Bevölkerungsanstieg ist innerhalb des
Bestands, mit Ausnahme des Ludwig-Hoffmann-Quartiers jedoch ausgeschöpft.
Eine Alterung der Bewohner des Stadtumbaugebiets ist zu befürchten. Der
Anteil der über 65-Jährigen stieg im Vergleich zu 2007 um 16,3%, auf insgesamt 26,8% der Gesamtbewohner. Mit einem Viertel der Einwohner ist der
Anteil dieser Altersgruppe vergleichsweise hoch. Hiergegen sank die prozentuale Anzahl der 18- bis 27-Jährigen Einwohner*innen um - 9,21 %. Im Nachfolgenden ist daher zu prüfen, inwieweit für Senioren genügend Angebote
innerhalb der sozialen Infrastruktur zur Verfügung stehen und ob der öffentliche Raum sowie die Wohnungen entsprechend altersgerecht gestaltet sind.
Die Zahl der unter 15-Jährigen stieg im Vergleich um + 30 % enorm an. Diese
Veränderung ist im Zusammenhang mit dem Versorgungsgrad an Kita- und
Grundschulplätzen im Kapitel 5.1 zur sozialen Infrastruktur im Zusammenhang zu betrachten und mögliche Handlungserfordernisse abzuleiten. Darüber hinaus müssen jedoch weitere Anreize für junge Erwachsene geschaffen
werden, sich im Ortsteil Buch anzusiedeln.
2.5
Wirtschaftsstruktur/lokale Ökonomie
Die Großsiedlung Buch selbst ist durch eine besonders hohe Monofunktionalität von Wohnnutzung mit geringem Besatz an kleinteiligen Gewerbe- oder
Dienstleistungsangebot charakterisiert. In den Wohnquartieren gibt es lediglich einige Einzelhandelsstandorte für die Nahversorgung.
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27
Zentrale Funktionen übernimmt die in unmittelbarer Nähe zum S-Bahnhof
gelegene Schlosspark-Passage. Sie zieht sich, direkt an der Wiltbergstraße
gelegen vom Bahnhof entlang bis hin zur Straße Alt Buch. In der Passage
sind über 9.000 m² Verkaufsfläche vorhanden. Das Zentrenkonzept für Pankow, das zzt. überarbeitet wird kommt zu der Einschätzung, dass in Buch mit
0,9 m² Verkaufsfläche pro Person die Versorgung unterhalb des Bezirksdurchschnitts liegt. Der Großteil der Betriebe führt Waren im kurzfristigen
Bedarfsbereich, sodass im Bereich des mittel- und langfristigen Bedarfs noch
Potenzial gesehen wird. Das Kaufhaus Kaufland führt hingegen ein zentrenrelevantes Sortiment, welches auch viele Kunden aus dem Brandenburger Umland anzieht. Eine Erweiterung der Einkaufspassage nach Osten ist mit dem
3. Bauabschnitt geplant. Mit dieser Ausdehnung wird das Zentrum Buch weiter gestärkt. Zusätzliche Flächenreserven sind vorhanden, z. B. in dem Bereich der Brunnengalerie.
Gleichzeitig ist die Großsiedlung umgeben von zahlreichen Einrichtungen und
Unternehmen der medizinischen Versorgung, der Gesundheitsforschung und
-technologie. Mit dem Campus Buch ist ein wissenschaftlich-technologisches
Zentrum mit herausragenden Instituten und über 2.000 Beschäftigten entstanden. Fast 60 Firmen haben sich an dem Standort angesiedelt, weitere
Nachfrage ist vorhanden. Das Cluster der Gesundheitsforschung - und Technologie hat stadtweite Bedeutung und internationales Renommee in der Wissenschaft. Das benachbarte HELIOS Klinikum-Buch ist mit seinen über 3.200
Beschäftigten größter Arbeitgeber der Region. Gemeinsam bilden diese beiden Großeinrichtungen den Gesundheitsstandort Buch, der stadtentwicklungspolitisch hohe Bedeutung hat.
2.6
Sozialstruktur
Kaufkraft
Für den Indikator "Kaufkraft" wurden die Daten des Monitoringberichts Stadtumbau aus dem Jahr 2010 nachrichtlich übernommen. Basierend auf den
Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) stellt die Kaufkraft das
durchschnittliche, jährlich zur Verfügung stehende Einkommen pro Haushalt,
abzüglich aller regelmäßig wiederkehrenden Zahlungsverpflichtungen dar.
Die hier dargelegte Kaufkraft bezieht sich auf den bundesdeutschen Normwert (100 %).
Für das Stadtumbaugebiet Buch ist eine Abnahme des Kaufkraftindex erkennbar. Während 2003 der Kaufkraftindex bei 105,1 % und somit über dem
bundesdeutschen Durchschnitt zu verzeichnen war, lag er im Jahr 2005 mit
99,5 % etwas unterhalb des deutschen Normwerts. Dieser abnehmende
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Trend setzte sich auch in den darauffolgenden Jahren fort. 2010 lag der
Kaufkraftindex2 bei 89,4 %.
Arbeitslosigkeit
Grundlage der Darstellung sind die vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg
(AfS) zur Verfügung gestellten Daten mit Stand jeweils zum 31.12. des angegebenen Jahres.
Die Arbeitslosigkeit im Stadtumbaugebiet Buch hat zwischen 2009 und 2011
stark abgenommen. Seit 2012 ist jedoch wieder eine Steigerung der beschäftigungslosen Einwohner*innen festzustellen ist. Diese Entwicklung entspricht
damit nicht den konjunktiven Trend des Bezirkes Pankow, sowie dem der
Gesamtstadt.
Tab. Entwicklung der Arbeitslosen in Buch, Pankow und Berlin
Anzahl der Arbeitslosen absolut
und Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
Planungsraum
Buch
(03010102)
2008
915
Bezirk
Pankow
21.499
Berlin
218.190
2009
2010
2011
2012
2013
972
838
698
701
726
+6,2 %
-13,8 %
-16,7 %
+0,4 %
+3,6 %
22.165
21.057
18.457
18.695
18.154
+3,1 %
-5,0 %
-12,3 %
+1,3 %
-2,9 %
227.367
218.696
213.019
205.231
201.548
+4,2 %
-3,8 %
-2,6 %
-3,7 %
-1,8 %
Arbeitslose insgesamt in % der 15 bis unter 65-jährigen Einwohnerinnen und Einwohner
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, eigene Bearbeitung
Die Langzeitarbeitslosigkeit ist im Planungsraum Buch überdurchschnittlich
ausgeprägt und betrug 2012 fast 4,4%, allerdings mit stark abnehmender
Tendenz.3
Die Jugendarbeitslosigkeit4 im Planungsraum Buch ist doppelt so hoch wie im
Berliner Durchschnitt. Nach dem Monitoring Soziale Stadtentwicklung betrug
sie in 2012 über 9%, jedoch mit abnehmender Tendenz gegenüber den Vorjahren.
2
3
4
Aufgrund fehlender Daten ist es nicht möglich einen über 2010 hinausgehenden
Kaufkraftindex darzulegen. Aufgrund dessen wurden die Daten vom Monitoringbericht
Stadtumbau aus dem Jahr 2010 nachrichtlich übernommen.
Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2013
Anteil der Arbeitslosen unter 25 Jahren (SGB II und III) an den 15-25-Jährigen in
Prozent am 31.12. 2012, Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2013
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29
Auch der Anteil der Transferempfänger unter 15 Jahre liegt mit 48% deutlich
über dem Berliner Durchschnitt (30,9%). Auffällig in Buch ist der hohe Anteil
der alleinerziehenden Haushalte. Er betrug in 2012 knapp 47%5 und lag damit
ca. 15% über dem Berliner Durchschnitt.
Beschäftigungsrate
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort bezieht
sich auf die vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg zur Verfügung gestellten Daten mit Stand vom 30.06.2013.
Zum 30.06.2013 waren insgesamt 3.358 Bucher Einwohner*innen (Ebene
Planungsraum 03010102) sozialversicherungsbeschäftigt. Dabei war der
Anteil der Frauen etwas höher, als der der Männer (1.715 Frauen, 1.643
Männer).
2.6.1 Mietentwicklung
Der Wohnatlas Berlin zeigt bei den Angebotsmieten 2009/10 flächendeckend
für das Stadtumbaugebiet Buch eine monatliche Nettokaltmiete von 5,50 €
bis unter 6 €6.
Dies deckt sich mit dem Berliner Mietspiegel 20157, der für fast Dreiviertel der
Wohnungen eine einfache Wohnlage mit 5,47 €/m² durchschnittliche Nettokaltmiete bei Wohnungen von 40 m² bis unter 60 m² und 4,84 €/m² durchschnittliche Nettokaltmiete bei Wohnungen von 60 m² bis unter 90 m² aufweist. Nur die Wohnungen an den Straßen Alt-Buch, Georg-Benjamin-Str.,
Theodor-Brugsch-Str., sowie die Siedlungsstraße sind überwiegend als mittlere Wohnlage ausgewiesen. Hier betragen die durchschnittlichen Nettokaltmieten 5,64 €/m² bei Wohnungen von 40 m² bis unter 60 m² und 4,99 €/m² für
Wohnungen von 60 m² bis unter 90 m².
5
6
7
Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2013
Wohnatlas Berlin, Plangrafik "Angebotsmieten 2009/2010, Herausgeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Stand 2011
Berliner Mietspiegel 2015, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Stand
2015
30
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2.6.2 Eigentümerstruktur
Der Planungsraum Buch hat einen Anteil von städtischen Wohnungen von
45% (Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2013)
Wohnungseigentümerstruktur (Quelle: eigene Erhebung/Eigentümerverzeichnis)
3
Umsetzungsstand seit 2009 und Ausblick
Seit der Aktivierung des Stadtumbaugebiets sind wichtige Projekte angegangen worden, die im INSEK (Stand 2009) als prioritäre Maßnahmen bereits
definiert wurden. Viele dort genannte Projekte sind bereits fertiggestellt, sodass der Stadtumbau auch in Buch sichtbare bauliche Erfolge zu verzeichnen
hat. Zentrales Handlungsfeld der bisherigen Stadtumbau-Förderung ist der
Bereich der sozialen Infrastruktur, insbesondere Kindertagesstätten und Jugendfreizeiteinrichtungen. Dies umfasst die bautechnische und energetische
Sanierung, die Anpassung der Einrichtungen an die heutigen Nutzungsanforderungen sowie die Umnutzung der Gebäude. Hierzu zählen als wichtige
zentrale Projekte z.B. die Umnutzung einer Kita in das Bucher Bürgerhaus in
der Franz-Schmidt-Straße, die Sanierung der Jugendfreizeiteinrichtung „Der
Alte“ in der Wildbergstraße oder die Aufwertung einer Spielfläche an der Wal-
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31
ter-Friedrich-Straße. Hinzu kommen die Sanierungen von mehreren Kitaeinrichtungen wie z. B. die Kita am Lindenberger Weg oder die Kita in der Walter-Friedrichstraße.
Ein weiterer Schwerpunkt lag und liegt in der Sanierung und dem Ausbau von
Bildungseinrichtungen. So wurde mit der Mauerwerkstrockenlegung des
Schulgebäudes der Grundschule Am Sandhaus in der Wiltbergstraße 37-39,
sowie der Sanierung der angrenzenden Turnhalle ein wichtiger öffentlicher
Grundschulstandort langfristig baulich gesichert. Zusammen mit dem geplanten Teilneubau der Hufeland-Oberschule wurden bzw. werden Maßnahmen
an zwei wichtigen Bucher Schulstandorten durch den Stadtumbau in Angriff
genommen und das Angebot an Schulplätzen ausgebaut. All diese Maßnahmen haben das Angebot an sozialer Infrastruktur qualitativ sowie quantitativ
verbessert und somit Buch als familiengerechten Wohnstandort wesentlich
gestärkt. Im Zusammenhang mit den sich neu im Umfeld des Stadtumbaugebiets entwickelnden Wohnsiedlungen (z.B. Ludwig-Hoffmann-Quartier) entstanden zusätzliche private Schulen (ev. Grundschule, Montessori-Schule),
die das Bildungsangebot noch einmal erweitert.
Schwerpunkt des Fördermitteleinsatzes im PJ 2014 wird der qualitative sowie
quantitative Ausbau der Bildungslandschaft in Buch mit dem Projekt - Modularer Ergänzungsbau (MEB) der Hufeland-Oberschule - sein. Die bisher veranschlagte Gesamtsumme von 4,8 Mio. für den Abriss des Bestandsgebäudes
und die Errichtung der MEB werden mit 4 Mio. aus dem Förderprogramm
Stadtumbau Ost gefördert.
Innerhalb der qualitativen Aufwertung des öffentlichen Raumes sind seit 2009
nur wenige Maßnahmen durchgeführt und über den Stadtumbau gefördert
worden. Lediglich im Bereich des Schlossparks wurden Wege aufgewertet.
Fazit
Der Großteil des Wohnungsbestandes ist nach der Bestandsübernahme der
HOWOGE von der GESOBAU modernisiert und nachfrageorientiert umgebaut worden. Insbesondere fanden hier die wachsende Zahl der älteren Bewohner*innen sowie die der Familien mit Kindern Berücksichtigung. Die Wohnungsbaugesellschaften betonten in den geführten Gesprächen, dass sie sich
vorstellen könnten, bei steigender Wohnungsnachfrage mittelfristig auch die
eigenen Wohnungsbestände behutsam zu verdichten.
Ergänzend zu den Investitionen der privaten Eigentümer*innen werden und
wurden mit Mitteln des Stadtumbaus vorwiegend die sozialen Infrastruktureinrichtungen für die unterschiedlichen Alters- und Sozialgruppen saniert
und/oder neu gestaltet. Vor diesem Hintergrund soll der Ortsteil jetzt v.a. hinsichtlich möglicher Entwicklungspotenziale des öffentlichen Raumes, weiterer
Wohnungsbaupotenziale, der Potenziale für Wirtschaft und Beschäftigung
und in verringertem Maße bzgl. der sozialen Infrastruktur durchleuchtet wer-
32
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den. Hier wird eine räumliche Prioritätensetzung vorgeschlagen, die durch die
Definition von insgesamt fünf Handlungsfeldern definiert wird. Die Handlungsfelder kristallisierten sich bereits in einem frühzeitigen Stadium heraus und
wurden entsprechend in der Öffentlichkeitsbeteiligung (siehe Pkt. 1.1 und
Anlagen) an Thementischen diskutiert.
Stärken und Schwächen
Die folgenden Plangrafiken zeigen einen Überblick der Stärken und Schwächen, die sich in der Bestandsaufnahme und der Analyse (Auswertung der
passierten Umsetzungen, Begehung vor Ort) und den genannten Beteiligungsschritten herauskristallisiert haben.
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33
4
Leitbild und Strategie
Fortschreibungsbedarf des bisherigen INSEK 2008/2009
INSEK 2009
Stand 2015
Schlussfolgerung
Innerhalb des Ortsteils Buch
und auch außerhalb der
Stadtumbau-Förderkulisse
gibt es entwickelbare Flächen mit Funktionsverlust.
Schwerpunktmäßig sind
gezielte Konzepte für die
Entwicklung von Flächen mit
Funktionsverlust erforderlich.
Städtebau
Entwicklung des Ortszentrums ist vorangeschritten,
trotzdem gibt es kleinräumlich funktionale Defizite.
Soziale Infrastruktur
Leerstand und differenzier- Ein erheblicher Teil der
ter hoher Sanierungsbedarf vorgeschlagenen Sanievorhanden
rungsmaßnahmen sind
durchgeführt oder in der
Umsetzung.
Punktuell sind weitere Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Eine Konzentration
auf die Sanierung der sozialen Infrastruktur ist für die
Zukunft nicht erforderlich.
Grün- und Freiflächen
Prüfung der Umsetzbarkeit
zum Ausbau des Pankeparks und der konzeptionellen Weiterentwicklung
der Wegeverbindungen
Eine Qualifizierung sowohl
der Wegeverbindungen als
auch des Pankeparks ist
bisher noch nicht erfolgt.
Schwerpunktsetzung auf die
qualitative Verbesserung
der Rad- und Fußwege im
Zusammenhang mit der
Entwicklung des Pankeparks. Ein Gesamtkonzept
sowohl für die Wegeentwicklung als auch für die
Entwicklung des Pankeparks ist mit hoher Priorität
erforderlich.
Parkpflegewerk sieht u.a.
vor, die historischen Achsen zu qualifizieren
Umgesetzt sind nur punktu- Denkmalgerechte Erneueelle Verbesserungen der
rung der Wege innerhalb
Wege im Schlosspark.
des Schlossparks
Wohnungs- und Wirtschaftsentwicklung
Erhebliche Aufwertungsund Sanierungsbedarfe.
Seit der erfolgten Sanierungswelle innerhalb der
bestehenden Großsiedlungen ist eine positive Entwicklung seit 2010/2011 zu
verzeichnen, jedoch sind
weitere Entwicklungspotenziale für Wohnen und Wirtschaft vorhanden.
Schwerpunktmäßig sind
gezielte Konzepte für die
Entwicklung von Wohnen
und Wirtschaft in den Bereichen Buch IV, Teilbereiche
von Buch V und der nördlichen und südlichen Brunnengalerie erforderlich.
Im Folgenden werden die wichtigsten Leitziele für die weitere Qualifizierung
Buchs zu einem attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort mit einer Vielzahl
an sozialen Einrichtungen und einem wertvollen Bestand an öffentlichen Freiflächen dargestellt.
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Buch ist ein attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort
Ziel für die nächsten Jahre ist, das Stadtumbaugebiet Buch als attraktives
Wohnquartier für unterschiedliche Alters- und Sozialgruppen durch vernetztes
Handeln und ein integriertes Konzept weiter zu qualifizieren und vorhandene
sozialstrukturelle Problem zu mildern. Hierbei sind insbesondere die Bedürfnisse der wachsenden Zahl der älteren und alten Bewohner sowie der jungen
Familien zu berücksichtigen. Neben dem Wohnungsangebot selbst tragen die
weiteren Faktoren Ortszentrum, öffentlicher Raum, lokale Ökonomie und
Verkehrsanbindung zur Attraktivität des (Wohn-) Standortes bei. Diese gilt es
durch vernetztes Handeln und ein integriertes Konzept zu stärken. Die bisher
durchgeführte Sanierung der sozialen Infrastruktur muss stellenweise ergänzt
werden.
Die Großsiedlung Buch wird umgeben von einem dynamischen Wirtschaftsstandort, dem starke Potenziale für einen Standortfaktor der Wohnungswirtschaft innewohnen. Auch der Gesundheits- und Wissenschaftsstandort Buch
kann von Potenzialen der Großsiedlung, wie einem vielfältigen Wohnangebot
oder dem breiten Bildungsspektrum der Bevölkerung, profitieren. Diese Potenziale gilt es durch vernetztes Handeln der Akteure zu aktivieren.
Buch ist ein soziokulturelles Zentrum
An das Ortszentrum werden hohe gesamtörtliche Ansprüche gestellt. In ihm
muss sich die besondere städtebauliche, soziokulturelle und sozioökonomische Bedeutung von Buch vereinen. In den vergangenen Jahren haben im
Ortszentrum erhebliche Aufwertungen stattgefunden. Eine Verbindung der
vorhandenen Potenziale von der "Neuen Mitte" zum "Alten Buch" muss weiter
im Blickfeld des Stadtumbaus bleiben. Die Qualität der Infrastruktureinrichtungen spielt eine große Rolle für eine nachhaltige Bewohnerbindung und
Förderung des Nachzugs von jungen Familien. In den vergangenen Förderperioden sind bereits viele Maßnahmen umgesetzt worden. Die sozialen und
kulturellen Angebote müssen auch in Zukunft für alle Bevölkerungsgruppen
gesichert und fortgeschrieben werden.
Buch überzeugt durch landschaftliche Standortqualitäten
Der Standortfaktor "landschaftliche Lage" muss stärker auch innerhalb des
Stadtumbaugebietes spürbar sein. Die den Ortsteil Buch prägenden, differenzierten Grün- und Freiräume sowie öffentlichen Straßen- und Wegeverbindungen sind weiter zu qualifizieren und miteinander zu vernetzen. Das Gesamtsystem der verschieden Räume muss aufgewertet werden und dazu
beitragen, dass die unterschiedlichen Teile des Stadtumbaugebietes miteinander und das Stadtumbaugebiet insgesamt mit der Landschaft verbunden
werden.
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Buch ist durch den ÖPNV angebunden
Die Wettbewerbsfähigkeit der Großsiedlung und des Gesundheits- und Wissenschaftsstandorts Buch ist durch eine gute Verkehrsanbindung gewährleistet. Diese wird weiter durch den zur Jahresmitte begonnenen Umbau der
Wiltbergstraße gestärkt. Die gute Anbindung Buchs über die S-Bahn (der
Bahnhof ist in einem 10-Minuten-Takt an den Bahnhof Friedrichstraße angebunden) sollte zusätzlich durch ein bedarfsgerechtes Angebot im Busverkehr
gesichert werden, ebenso wie die weitere Optimierung der Anbindung über
die Straße und das Straßennetz. Unterstützt wird diese Entwicklung durch
den geplanten Ausbau des Regionalbahnhofs Karow, der nur eine SBahnstation vom Bahnhof Buch entfernt liegt.
Buch als Transformationsraum (SteK 2030)
Das Stadtumbaugebiet Buch ist integrierter Bestandteil des Ortsteils Buch,
der als Transformationsraum mit dem Leitbild "Buch – Lokal trifft Global" im
Stadtentwicklungskonzept 2030 (StEK 2030) gekennzeichnet ist. Demnach ist
Buch heute bereits:
- ein Standort der biotechnologischen Forschung und Produktentwicklung
von internationalem Niveau,
- ein Zentrum der medizinischen Versorgung von überregionalem Rang,
- ein Ortsteil mit Freiräumen ausgeprägter Strukturvielfalt.
Für 2030 soll Buch:
- ein Musterbeispiel für die gelungene Entwicklung eines Wirtschafts-, Forschungs- und Wohnstandortes von überregionaler Bedeutung sein,
- den Berliner Norden als Standort für Wohnen und Arbeiten prägen,
- Raum für neuen Wohnraum bieten,
- ein Raum für Wohnen, Kultur, Bildung und Begegnung sein.
4.1
Schwerpunktbereiche in Buch
Der Ortsteil Buch besteht in seiner Struktur aus vier Quadranten. Im Norden
wird der Ortsteil durch den Schlosspark mit dem Bereich Alt Buch geprägt.
Daran grenzt im Süden das Gebiet um die "Neue Bucher Mitte" mit den Großsiedlungsstrukturen an. Die nordwestlich der Bahntrasse gelegenen Entwicklungspotenziale Buch V / Straße Am Sandhaus und die Flächen der ehemaligen Staatssicherheits- und Regierungskrankenhäuser mit dem angrenzenden
Landschaftsraum bzw. Waldbereich und dem nordöstlich daran angrenzen-
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den Ludwig-Hoffmann-Quartier bestimmen zusammen die zukünftigen Bucher
Entwicklungspotenziale. Die ehemaligen Klinikums-Gebäude des LudwigHoffmann-Quartiers sind zum größten Teil bereits saniert und wurden so zu
einem eigenständigen Quartier entwickelt.
Die derzeitige Stadtumbaukulisse umfasst zwei dieser Quadranten. Ziel ist es,
durch eine Erweiterung der Stadtumbau-Gebietskulisse den nordwestlich der
Bahntrasse gelegenen Quadranten als eigenständiges Quartier zu entwickeln. Das bereits entwickelte Ludwig-Hoffmann-Quartier kann aus der Kulissenerweiterung herausgelöst bleiben, ist aber bei der Entwicklung von Wegeund Grünverbindungen und bei verkehrlichen Planungen wie z.B. E-Mobility
zu berücksichtigen.
Aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungsdynamiken und notwendigen
Qualifizierungsmaßnahmen innerhalb der oben genannten Quadranten ist es
sinnvoll, Schwerpunktgebiete zu benennen. Bereits in den Gesprächen mit
den Akteuren vor Ort wurde deutlich, dass sich für Einzelbereiche in Buch
differenzierte Strategien ergeben. So gibt es einerseits großes Entwicklungspotenzial, andererseits sind Qualifizierungsbedarfe vorhanden, die weniger
stark im Focus der Entwicklung stehen. Die Maßnahmen sind in der Maßnahmeliste den Schwerpunktgebieten zugeordnet.
Aus diesem Grund wird vorgeschlagen, das Fördergebiet und den vorgeschlagenen Erweiterungsbereich in folgende Scherpunktbereiche zu gliedern:
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Schwerpunktbereich Schlosspark und Altes Zentrum
Der Schlosspark mit dem sogenannten "Alten Zentrum" hat eine wichtige
Bedeutung für Buch. Hier sind die geschichtlichen Entwicklungen verortet und
bedeutende historische Bauwerke und Zeugnisse zu finden.
Das bedeutendste Bauwerk ist die 1736 vollendete Schlosskirche. Die Kirche
wurde zwischen 1950 und 1953 wiederaufgebaut und von 1995 bis 2000
saniert. Sie gehörte einst zur Gutsschlossanlage von Buch und bildet heute
gemeinsam mit dem Schlosspark und dem ehemaligen Gutshof einen architektonischen Mittelpunkt Buchs. Das barocke Schloss und die Orangerie selber wurden wegen Bauschäden infolge mangelnder Instandhaltung abgerissen. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der ehemalige Gutshof der heute als
Kulturstandort genutzt wird.
Folgende Konkretisierungen für den Schlosspark mit dem direkt angrenzenden "Alten Zentrum" von Buch werden vorgeschlagen:
- Qualifizierung des Straßenraums Alt-Buch, Konzept zur Stärkung und
Verknüpfung der neuen Bucher Mitte und Alt-Buch.
- Denkmalgerechte Erneuerung des Schlossparks (Parkpflegewerk), Wiederaufbau des Schlosses etc.
- Qualifizierung der Parkanlage unter Naturschutzaspekten.
- Qualifizierung der Verlegung des Pankeradwegs.
Schwerpunktbereich Bahnhofsumfeld
Der S-Bahnhof Buch und das Umfeld sind das Eingangstor für Buch. Der SBahnhof Berlin-Buch, der zwischen 1912 und 1914 erbaut wurde, gehört zu
den denkmalgeschützten Stationen der Stettiner Bahn. Ab 2015 wird der
Vorplatz im Rahmen der Umbaumaßnahmen der Wiltbergstraße neu gestaltet.
Folgende Konkretisierungen für das Bahnhofsumfeld werden vorgeschlagen:
- Weiterentwicklung und Stärkung des Bahnhofsumfelds, insbesondere
nordwestliche Seite, weitere Qualifizierung von Handel- und Dienstleistungsangeboten im Bahnhofsumfeld
- Park-Situation entlang der S-Bahn-Trasse zur Moorlinse und Verbesserung der P+R-Situation incl. der Verbesserung der Fahrradabstellmöglichkeiten (Fahrradparkhaus)
- Wege-Anbindungen an den Bahnhof differenziert nach Fuß- und Fahrradwegen
- Nachnutzungen des ehemaligen Güterbahnhofs für P&R, Fahrradabstellanlagen, E-Mobility, etc.
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Schwerpunktbereich Neue Mitte Buch
Die neue Mitte von Buch wird einerseits durch die Schlosspark-Passage andererseits durch die Ansiedlung bedeutender öffentlicher Einrichtungen gebildet. Neben der bereits über Stadtumbaumittel sanierten Jugendfreizeiteinrichtung "Der Alte" und der Grundschule Am Sandhaus findet sich in der "Neuen
Bucher Mitte" auch das Bucher Bürgerhaus und die Hufeland-Oberschule, die
derzeit über Stadtumbaumaßnahmen einen mobilen Erweiterungsbau erhält.
Zur weiteren Stärkung der neuen Ortsmitte werden derzeit die Grundlagen
zur Entwicklung eines Bucher Bildungszentrums geprüft. Diese Einrichtungen
in Verbindung mit den Wohnanlagen des Großsiedlungsbaus bestimmen das
Bild der Neuen Mitte, das sich bis zur Brunnengalerie ausdehnt. Für die Entwicklung der Brunnengalerie wurde bereits ein B-Planverfahren eingeleitet.
Festgesetzt werden sollen Mischgebietsflächen mit dem Ziel, die planungsrechtliche Voraussetzung für die Ansiedlung gewerblicher Nutzungen mit dem
Schwerpunkt biomedizinischer Forschungs- und Produktionseinrichtungen zu
schaffen.
Folgende Konkretisierungen für die Neue Mitte Buch werden vorgeschlagen:
- Herbeiführen einer Entscheidung als Standort für einen kooperativer Bildungsstandort Buch-Karow, Bildungszentrum mit Stadtbibliothek, Musikschule, Volkshochschule und Veranstaltungssaal
- Qualifizierung der Übergänge Schlosspark-Passage zum 3. BA über Walter-Friedrich-Straße im Rahmen der Zentrumserweiterung
- Qualifizierung der Wegeverbindungen innerhalb des Ortsteils
- Qualifizierung der Anbindung an das "Alte Zentrum Buch"
- Fortführung des B-Plan-Verfahrens zur Entwicklung der Brunnengalerie
- Qualifizierung vorhandener Schulsportgelände an der Panke und deren
Einbindung in den geplanten Gesundheitsparcours im Pankepark.
Schwerpunktbereich Buch Süd
Der südliche Teilbereich wird einerseits als Wohnstandort mit funktionierenden öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmhalle und sozialen Infrastruktureinrichtungen wie Schule, Jugendfreizeitangeboten und Kitas geprägt. Andererseits befinden sich in unmittelbarer Nähe international bekannte Standorte
aus der Gesundheitsforschung. Weiterhin verfügt Buch Süd über die größten
Entwicklungspotenziale sowohl für Wohnungsbau als auch für gewerbliche
Nutzungen und nicht zuletzt für die Qualifizierung des öffentlichen Raumes,
die für Buch in den kommenden Jahren von Bedeutung sein werden.
Folgende Konkretisierungen für Buch Süd werden vorgeschlagen:
- Konzeptionelle Entwicklung von Wohnungsbau Buch IV und Qualifizierung
der angrenzenden Außenbereiche (Schwimmhalle und MarianneBuggenhagen-Schule)
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- Qualifizierung der Industriebahn für den Fahrradverkehr u.a. als Vernetzung der Gebiete östlich und westlich der Brunnengalerie
- Pankeraum als Naherholung, Konzept und Neuanlage des Pankeparks,
Qualifizierung und Anbindung mit der Entscheidung zum weiteren Umgang mit dem bestehenden Gebäude der ehem. Berufsschule
- Qualifizierung der Wegeverbindungen
- Weiterentwicklung der Brunnengalerie, Ausweisung Mischgebiet, Schwerpunkt Gewerbe, Festlegung der wichtigen Wegebeziehungen über die
Brunnengalerie.
Schwerpunktbereich Am Sandhaus
Der Bereich um die Straße Am Sandhaus mit den nördlich angrenzenden
Flächen der ehemaligen Regierungskrankenhäuser ist als zukünftiger Wohnstandort auf Grund der Nähe zum Zentrum von Bedeutung. Bereits durch die
Entwicklung des Wohnstandortes "Ludwig-Hoffmann Quartier" wurde der
nordwestlich der Bahntrasse gelegene und bereits oben beschriebene Quadrant in den Focus gerückt. Die Straße Am Sandhaus dient jetzt und auch in
Zukunft als wichtige Entwicklungsachse, die sowohl das angrenzende wachsende Wohnquartier als auch den Landschaftsraum mit der Moorlinse erschließt. An die bereits angestoßene Entwicklung des Ludwig-HoffmannQuartiers gilt es nun auch auf der südlichen Seite der Wiltbergstraße anzuknüpfen und vorbereitende Maßnahmen zu treffen, die eine Entwicklung der
Flächen um die Straße Am Sandhaus befördert (Machbarkeitsstudie, Modifizierung des Bebauungsplanentwurfs und des städtebaulichen Vertrages,
siehe hierzu auch Kapitel 5.3, Handlungsfeld "Wohnen, Gewerbe", Buch V).
Gleichzeitig würde auch dem S-Bahnhof Buch eine wesentlich stärkere Bedeutung zukommen, da er als Bindeglied zwischen dem "Neuen" und "Alten"
Buch stehen wird. Aufgrund der Entwicklungserfordernisse wird vorgeschlagen, die derzeitige Förderkulisse um diese Flächen zu erweitern (siehe Kapitel 6).
Folgende Konkretisierungen für den Bereich Am Sandhaus werden vorgeschlagen:
- Entwicklung von Wohnungsbau, Machbarkeitsstudie Wohnungsbauentwicklung, Prämisse: Schaffung bzw. Beibehaltung einer sozialverträglichen Mietstruktur für alle Sozial- und Nutzergruppen, Sicherung der Erschließung über die Straße Am Sandhaus, Anbindung an den S-Bahnhof,
Anpassung der sozialen Infrastruktur in Kooperation mit der Eigentümerin
Deutsche Wohnen AG.
Hierzu ist es erforderlich, den bestehenden Bebauungsplanentwurf den
gewünschten Entwicklungen anzupassen und den bestehenden städtebaulichen Vertrag zu modifizieren.
- Nachnutzungsstrategien für die ehem. Regierungskrankenhäuser
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43
- Qualifizierung des Landschaftsraumes um die Moorlinse, Erholung, Schaffung eines Erlebnisraums, Einrichtung eines Sport- und Gesundheitsparcours, Verbindung mit dem Pankepark in Abstimmung mit der oben beschriebenen Entwicklung von Wohnungsbau.
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5
Handlungsfelder für Buch
Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept sollen Handlungs- und Umsetzungsstrategien für die weitere Entwicklung Buchs dargestellt werden.
Die Definitionen der einzelnen Handlungsfelder wurden bereits im Rahmen
der ersten Bürgerbeteiligung festgelegt und orientieren sich an den Entwicklungsschwerpunkten, die für die weitere Qualifizierung des Standortes Buch
von Bedeutung sind. Die vier Handlungsfelder für das Stadtumbaugebiet
Buch sind:
- Handlungsfeld Soziale und kulturelle Infrastruktur
- Handlungsfeld öffentlicher Raum
- Handlungsfeld Wohnen/Gewerbe
- Handlungsfeld Klima, Energie, Verkehr
Bereits in den vergangenen Jahren wurde innerhalb der Handlungsbereiche
eine Vielzahl an Maßnahmen über die Förderkulisse Stadtumbau umgesetzt.
Schwerpunkt der Maßnahmen lag in der Sanierung und Qualifizierung von
sozialen Infrastruktureinrichtungen. Für die Zukunft soll der Schwerpunkt
daher in die Qualifizierung des öffentlichen Raumes und in die Aktivierung
von Wohnbaupotenzialen gelegt werden.
5.1
Handlungsfeld "Soziale Infrastruktur"
Leitziel:
Bedarfsgerechte, quantitative und qualitative Weiterentwicklung der Einrichtungsarten der sozialen Infrastruktur
Zentrales Handlungsfeld der bisherigen Stadtumbau-Förderung war der Bereich soziale Infrastruktur, insbesondere Kindertagesstätten, Schulen und
Jugendfreizeiteinrichtungen. Dies umfasste die bautechnische und energetische Sanierung, die Anpassung der Einrichtungen an die heutigen Nutzungsanforderungen, sowie die Umnutzung einzelner Gebäude.
Hinzu kommt das im Zentrum von Buch entstandene multifunktionale Beratungshaus. Dazu wurde ein nicht mehr benötigtes Kita-Gebäude aus den
1980er-Jahren mit Mitteln des Stadtumbaus Ost umgebaut und saniert. Das
Bucher Bürgerhaus vereint jetzt kommunale Einrichtungen sowie Angebote
freier Träger und gesundheitsrelevante Dienstleistungen unter einem Dach.
Auch zukünftig werden Fördermittel benötigt, die den Ausbau der erforderlichen sozialen Infrastruktur ermöglichen. Vor dem Hintergrund, dass bereits
eine Reihe von Maßnahmen aus dem INSEK 2009 im Bereich der sozialen
Infrastruktur umgesetzt worden sind, werden jetzt noch die laufenden Hoch-
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baumaßnahmen abgeschlossen wo notwendig ergänzt und die umliegenden
Freiflächen neu gestaltet.
Mittelfristig sind im Zuge der Aktivierung von Flächen für den Wohnungsneubau die Bedarfe an sozialen Infrastruktureinrichtungen neu zu eruieren.
Kindertagesstätten
Im Stadtumbaugebiet befinden sich aktuell fünf Kindertagesstätten im laufenden Betrieb mit einem Platzangebot von ca. 638 Plätzen. Zusätzlich werden
zwei weitere Kita-Standorte (Karower Chaussee 169 B, Friedrich-Richter-Str.
8-10) mit ca. 140 Plätzen hinzukommen.
Bestandsanalyse der Kindertagesstätten
Kindertagesstätte Standort
Träger
Anzahl Sanierungsbedarf
Plätze
Kita des internationalen Bundes
Friedrich-Richter- IIB-Verbund
Straße 36
Soziale Arbeit
Kindertagesstätten Berlin
170 Aufzug, Vollwärmeschutz, Sanierung von
Sanitärräumen, Elektrik, Innentüren im
Zusammenhang mit
Brandschutz
Kleine Raupe
Nimmersatt
Lindenberger
Weg 26
Eigenbetrieb
"Kindergärten
NordOst"
155 Zukünftiger Sanierungsbedarf betrifft die
Freifläche
Kita im Grünen
Robert-RössleStr. 1A
Vielfarb-Kita
GmbH
80 Zukünftiger Sanierungsbedarf betriff die
Freifläche
Kleine Schlaufüchse
Walter-Friedrich- Eigenbetrieb
Straße 20-22
"Kindergarten
NordOst"
Campus Sterne
Robert-RössleStraße 10, Lindenberger Weg
74, Haus 61
SEHstern e.V.
Am Wald
Karower Chaussee 169 B
Kulturverein
Prenzlauer
Berg e.V.
Bis 2015 in Sanierung
(dann 70 Plätze)
Friedrich-Richter
-straße 8-10 /
halbes Gebäude
Mitra e.V.
Mittel für das PJ 2015
beantragt. (Geplant
100 Plätze)
175 Zukünftiger Sanierungsbedarf betrifft die
Freifläche
58
Der im INSEK 2009 festgestellte hohe Sanierungsbedarf an den KitaEinrichtungen wurde bis 2015 in erheblichem Umfang abgearbeitet. Ein leerstehendes, ehemals als Kita genutztes Gebäude (Karower Chaussee 169 B)
wurde reaktiviert. Die in dem Bereich der Kindertagesstätten vorgenommenen
Gesamtinvestitionen in Höhe von 4.786.000.- € flossen in vier Einrichtungen
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im Gebiet. Dabei stand die bauliche und energetische Sanierung im Focus.
Der Standort Karower Chaussee 169 B wird durch die Investitionen für eine
Kita-Nutzung ertüchtigt und erhöht ab dem Sommer 2015 das Platzangebot
im Stadtumbaugebiet. Die folgende Liste zeigt eine Übersicht der bisher
durchgeführten Maßnahmen im Bereich Kindertagesstätten.
Bisherige und laufende Stadtumbaumaßnahmen im Bereich Kita
Karten- Maßnahmenbündel/Maßnahme, Programmjahr, (Durchführung)
Nr.
SK 2
Fördermittel in €
Kita "Kleine Schlaufüchse, energetische Sanierung, WalterFriedrich-Straße 20-22
- energetische Sanierung, PJ 2010, (2010-2012)
- Sanierung der Freifläche, PJ 2015, (2015)
920.000
369.000
Gesamtförderung bisher: 1.289.000.- €
SK 3
Kita "Kleine Raupe Nimmersatt", energetische Sanierung, Lindenberger Weg 26,
- energetische Sanierung, PJ 2012, (2012-2014)
- Sanierung der Freiflächen, PJ 2015, (2015)
1.690.000
354.500
Gesamtförderung bisher: 2.044.500.- €
SK 4
Kita im Grünen, energetische Sanierung, Robert-Rössle-Str. 1 A
- energetische Sanierung 1.BA, PJ 2012, (2012-2013)
- Sanierung der Freifläche, PJ 2014, (2014)
525.000
126.000
Gesamtförderung bisher: 651.000.- €
SK 5
Kita am Wald, energetische und bauliche Gebäudesanierung,
Freiflächengestaltung, Karower Chaussee 169 B
- energetische und bauliche Sanierung, Freiflächengestaltung,
PJ 2013, (2013-2015)
1.525.000
Schulen
In der Förderkulisse des Stadtumbaugebietes Buch befinden sich drei öffentliche Schulen, davon eine Grundschule, eine integrierte Sekundarschule und
eine Schule mit dem Förderschwerpunkt Sonderpädagogik.
Bestandsanalyse der Schulen
Schule
Standort
Träger
Grundschule am
Sandhaus
Wiltbergstr.
37/39
Öffentlich
Anzahl Sanierungsbedarf
Plätze/
2013/14
324 Im Rahmen der Entwicklung von Buch V war geplant, die Grundschule "Am
Sandhaus" auf 4 Züge mit
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49
Schule
Standort
Träger
Anzahl Sanierungsbedarf
Plätze/
2013/14
zwei zusätzlichen Hallenteilen zu erweitern.8
Hufeland-Oberschule, WalterÖffentlich
Integrierte Sekundar- Friedrichschule
Straße 16-18
388
Marianne-Buggenhagen-Schule, Sonderpädagogischer
Förderschwerpunkt
Ernst-Busch- Öffentlich
Straße 29
147 Bei der Entwicklung von
Buch V war hier ein Doppelstandort (Förderschule/
Grundschule) geplant.
Vorhaltestandort
Karower
Chaussee
97
Leerstand, erheblicher
Modernisierungs- und
Instandsetzungsbedarf.
Vorhaltestandort
(hinter Schule am
Sandhaus)
Wiltbergstr.
29 A
Flächensicherung für
potentiellen Schulstandort.
Über die öffentlichen Schulen hinaus befinden sich im Einzugsbereich auch
Privatschulen. Die integrierte Sekundarschule "Montessori-Gemeinschaftsschule" sowie die ev. Schule in Buch (Grundschule), beide im LudwigHoffmann-Quartier.
Seit dem INSEK 2009 sind im Bereich der Schulen erhebliche Fortschritte bei
der Modernisierung und Instandsetzung der Standorte erreicht worden. Insgesamt wurde ein Fördervolumen von 6.718.930.- € für Sanierungsmaßnahmen an der Grundschule Am Sandhaus mit der dazugehörigen Turnhalle
sowie für die Hufeland-Oberschule eingesetzt. Hier erfolgten umfassende
Sanierungsmaßnahmen im Freiraum und Vorbereitungen zur MEB- Erweiterung. Die Arbeiten an der Fertigstellung der Modularen Ergänzungsbauten
und die Gestaltung der Freiflächen der Walter-Friedrich-Straße 16-18 werden
noch bis in Jahr 2018 andauern. Neben dem zusätzlichen Platzangebot werden dann auch zeitgemäß ausgestatte Schulgebäude zur Verfügung stehen.
8
Aussage des Schul- und Sportamtes Panow
50
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Bisherige und laufende Stadtumbaumaßnahmen im Bereich Schule
KartenNr.
Maßnahmenbündel/Maßnahme, Programmjahr, (Durchführung)
SSP
1
Grundschule "Am Sandhaus", Bauwerkstrockenlegung und Sanierung Turnhalle, Wiltbergstr. 37-39
- Bauwerkstrockenlegung, 1. BA, PJ 2011, (2011-2013)
- Sanierung Turnhalle, 1. BA, PJ 2011, (2011-2012)
- Sanierung Turnhalle, 2. BA, PJ 2013, (2013)
- Bauwerkstrockenlegung, 2. BA, PJ 2013, (2013)
Fördermittel in €
355.000
190.000
219.000
376.000
Gesamtförderung bisher: 1.140.000.- €
SSP
2
Hufeland-Oberschule, Sanierung, Rückbau, Erweiterung, Freiflächen, Walter-Friedrich-straße 16-18
- Sanierung Freifläche 1. BA, (Walter-Friedrich-Str. 16), PJ 2012,
300.000
(2012-2013)
- energetische Sanierung, Planung (Walter-Friedrich-Str. 16),
18.930
PJ 2013, (2013)
- Rückbau, (Walter-Friedrich-Str. 16), PJ 2013 und 2015, (2014660.000
2015)
- Errichtung eines Modularen Ergänzungsbau (MEB), PJ 2014,
4.300.000
(2014-2016)
- Sanierung der Freifläche 2. BA, (Walter-Friedrich-Str. 16), PJ 2014,
500.000
(2016-2018)
Gesamtförderung bisher: 5.578.930.- €
Kinder- und Jugendfreizeitstätten / Gemeinschaftseinrichtungen
In der Förderkulisse des Stadtumbaugebietes befinden sich unterschiedliche
Kinder- und Jugendfreizeitstätten bzw. Gemeinschaftseinrichtungen. Folgende Einrichtungen haben ihren Standort im Stadtumbaugebiet Berlin-Buch.
Bestandsanalyse der Kinder- und Jugendfreizeitstätte Gemeinschaftseinrichtungen
Einrichtung
Standort
Träger
Sanierungsbedarf
Bucher Bürgerhaus Franz-SchmidtStraße 8-10
BA-Pankow
Kein Sanierungsbedarf
Der Würfel, Kinder- Wolfgang-Heinzfreizeiteinrichtung Straße 45
Netzwerk Spiel/Kultur Freifläche und InnenPrenzlauer Berg e.V. ausbau sind über das
PJ 2015 angemeldet.
SportJugendClub
Berlin, Jugenfreizeiteinrichtung
Karower Chaussee 169 C
Verein für Sport- und Wird zzt. saniert
Jugendsozialarbeit
e.V.
Der Alte, soziokulturelles Zentrum
Wiltbergstraße 27 BA-Pankow
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Kein Sanierungsbedarf
51
Bestand bei der Erstellung des INSEK 2009 noch erheblicher Modernisierungs- und Instandsetzungsbedarf bei den Einrichtungen der Kinder- und
Jugendfreizeitstätten bzw. Gemeinbedarfseinrichtungen, so sind mit dem
Einsatz von 5.935.000.- € Fördermittel in diesem Aufgabenfeld bereits erhebliche Verbesserungen erzielt worden.
Mit dem Umbau der ehemaligen Kita in der Franz-Schmidt-Straße zu einem
Beratungs- und Bürgerhaus konnte ein konzentriertes Angebot verschiedenster Träger und Leistungen für die Bürger zur Verfügung gestellt werden. Auch
die umfassende Sanierung der Jugendfreizeitstätte "Der Alte" und der 1. BA
für die Kinder- und Jugendfreizeitstätte "Der Würfel" verbesserte die Qualität
und das Freizeitangebot erheblich. Zudem ist die laufende energetische Sanierung des SportJugendClub in der Karower Chaussee 169 C ein weiterer
Meilenstein in der Schaffung eines ausgewogenen und abwechslungsreichen
Angebotes für Kinder- und Jugendliche sowie Gemeinschaftseinrichtungen für
alle Altersklassen im Stadtumbaugebiet.
Bisherige und laufende Stadtumbaumaßnahmen im Bereich Kinder- und Jugendfreizeitstätten/Gemeinschaftseinrichtungen
Kar- Maßnahmenbündel/Maßnahme, Programmjahr, (Durchführung)
ten
Nr.
SK1 Beratungshaus, Umbau und Freiflächen, Franz-Schmidt-Straße 8-10
- Umbau der Kita zum Beratungshaus, PJ 2009, (2011)
- Außenanlagen, PJ 2011, (2011-2012)
Fördermittel in €
1.818.000
380.000
Gesamtförderung bisher: 2.198.000.-€
SE 1 JFE "Der Alte", Sanierung und Gestaltung der Freiflächen, Wiltbergstraße 27
- Grundsanierung, 2. BA, PJ 2010, (2010-2011)
1.215.000
- Sanierung, 3.BA, PJ 2011, (2012-2013)
812.000
- Neugestaltung Außenanlagen (Planung), PJ 2011, (2011)
50.000
- Gestaltung der rückwärtigen Freiflächen und Außenbühne, PJ 2014,
288.000
(2014-2015)
Gesamtförderung bisher: 2.365.000.-€
SE 3 JFE "Der Würfel", energetische Sanierung, Wolfgang-Heinz-Straße 45
- energetische Sanierung, PJ 2012, (2013-2014)
- Innenausbau und Sanierung der Freiflächen, PJ 2015, (2015-2017)
668.000
400.000
Gesamtförderung bisher: 1.068.000.- €
SE 3 JFE "SportJugendClub", energetische Sanierung, Karower Chaussee
169 c
- energetische Sanierung, PJ 2013, (2013-2015)
52
704.000
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5.1.1 Handlungsbedarfe/Fazit
Innerhalb der bestehenden Förderkulisse:
- Bedarfsgerechte quantitative und qualitative Weiterentwicklung der Einrichtungsarten der Infrastruktur sowie die Entwicklung eines kooperativen
Standortes für Weiterbildung und Kultur
Außerhalb der bestehenden Förderkulisse:
- Schaffung von Einrichtungsarten der Infrastruktur entsprechend der zukünftigen Bedarfe aufgrund der zu aktivierenden Wohnbaupotenziale.
Kindertagesstätten
Seit dem INSEK 2009 (Betrachtungszeitraum 2007) stieg die Anzahl der Kinder unter 6 Jahren um 14, 5% oder um 125 Kinder. Mit einem Platzangebot
von bisher 638 Plätzen und 585 gebietsansässigen Kindern ist rein rechnerisch eine gute wohnortnahe Versorgungsquote vorhanden. Berücksichtigt
man jedoch, dass kurzfristig auch die Kinder der im Aufbau befindlichen Asylunterkunft für ca. 500 Personen sowie Kinder von Beschäftigen des Campus
Buch hier Kitaplätze in Anspruch nehmen, sind für die Aufrechterhaltung der
bisher guten Versorgung weiterhin Maßnahmen zu ergreifen. Hierfür werden
Maßnahmen vorgeschlagen, die sowohl bestehende Angebote baulich qualifizieren, als auch die Reaktivierungen eines Standortes. Diese Maßnahmen
wurden mit dem Amt für Jugend und Facility Management abgestimmt. Im
Hinblick auf die Neubaupotenziale ist zu beachten, dass hier die soziale Infrastruktur entsprechend der Entwicklung mitwachsen muss (Flächensicherung
für die soziale Infrastruktur in B.-Planverfahren und städtebaulichen Verträgen
etc.).
Maßnahmenempfehlung für das Handlungsfeld Soziale Infrastruktur (Kita)
Einrichtung, Maßnahme, Adresse
Kita des internationalen Bundes, energetische Sanierung und Innensanierung, Friedrich-Richter-Straße 36
- energetische Sanierung des Gebäudes sowie Modernisierung und Instandsetzung
Ertüchtigung des ehemaligen Kita Standortes Friedrich-Richter-Str. 8-10
- energetische Sanierung der Gebäudehülle, 1. BA (inkl. Teil der Musikschule)
- Umbau der leerstehenden Gebäudehälfte zur Kita-Nutzung, 2. BA
Kostenschätzung
970.000
1.108.545
1.700.000
Gesamtkosten: 2.808.545,- €
Kita "Am Wald", Sanierung der Freifläche, Karower Chaussee 169 B
- Sanierung der Freifläche (Mehrbedarf)
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225.000
53
Einrichtung, Maßnahme, Adresse
Kostenschätzung
Außerhalb der bisherigen Förderkulisse:
Ertüchtigung zweier Bestandsgebäude für eine Kita-Nutzung, Pölnitzstraße
- Umbau von zwei Bestandsgebäuden in eine Kita mit 160 Plätzen
3.000.000
Schulen
Im Zeitraum zwischen 2007 und 2013 stieg die Anzahl der 6- bis unter 15
Jährigen von 576 auf 749 Personen. Das Wachstum dieser Altersklasse beträgt in diesem Zeitraum somit 30 %, der Schulplatzbedarf stieg dementsprechend. Trotz der bereits erfolgten Investitionen in die schulische Infrastruktur,
insbesondere in die Hufeland-Oberschule sind für die Erweiterung des Schulplatzangebotes und der Schaffung eines zeitgemäßen Ausstattungsstandards
weitere Maßnahmen erforderlich. Hierzu gehört die energetische Sanierung
des Bestandsgebäudes der Hufeland-Oberschule ebenso wie die Sanierung
der Sportfreianlagen Walter-Friedrich-Straße 26 und deren Zuordnung zu den
Schulsportflächen. Bei der Marianne-Buggenhagen-Schule soll die Fläche
nach dem Rückbau eines nicht genutzten Gebäudes als Pausenhof für die
Schüler umgestaltet werden.
Für zukünftige Schulbedarfe, die durch die Neubaupotenziale entstehen werden, sind zudem Schulvorhaltestandorte empfehlenswert.
Maßnahmenempfehlung für das Handlungsfeld soziale Infrastruktur (Schulen)
Einrichtung, Maßnahme, Adresse
Kostenschätzung
Hufeland-Oberschule, Erweiterung und energetische Sanierung, WalterFriedrich-Straße 16-18
- Verbindungsbau zwischen den Schulgebäuden, Bestand und Neubau
(MEB)
- energetische Sanierung des bestehenden Schulgebäudes
- Sanierung der Sportfreianlagen Walter-Friedrich-Straße 26 zur Herstellung und Zuordnung zum Regionalschulstandort Walter-FriedrichStraße 16-18
1.776.000
3.000.000
1.300.000
Gesamtkosten: 6.076.000.- €
Marianne-Buggenhagen-Schule, Rückbau von leerstehenden Gebäudeteilen und Aufwertung der Freifläche, Ernst-Busch-Straße 29
- Rückbau eines nicht genutzten Gebäudes am Standort
- Herrichtung der Fläche als Pausenhof
500.000
600.000
Gesamtkosten: 1.100.000.- €
Schulvorhaltestandort, Karower Chaussee 97
- Ertüchtigung für einen Schulstandort
k.A
Schulvorhaltestandort, Wiltbergstr. 29 A, hinter Schule am Sandhaus
- Entwicklung eines zusätzlichen oder erweiterten Schulstandortes
k.A.
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Kinder- und Freizeiteinrichtungen / Gemeinschaftseinrichtungen
Nach den erfolgreich durchgeführten und laufenden Maßnahmen im Bereich
der Kinder- und Freizeiteinrichtungen/Gemeinschaftseinrichtungen sind im
Stadtumbaugebiet ansprechende Angebote für Kinder und Jugendliche sowie
Erwachsene vorhanden. Zur Ergänzung der bisherigen Maßnahmen dient der
2. Bauabschnitt für den SportJugendClub mit der Innensanierung und der
Gestaltung der Freiflächen in der Karower Chaussee 169 C. Im Focus dieses
Handlungsfeldes steht zukünftig jedoch ein kooperativer Bildungsstandort.
Das Bezirksamt Pankow von Berlin hat am 08.07.2014 die Bezirksamtsvorlage VII-0953/2014- Berichterstattung zum Auflagenbeschluss 01HHPl
2014/2015 zur Umsetzung der Empfehlungen aus dem Bibliotheksgutachten
beschlossen.
Der denkmalgerechte Wiederaufbau des Turmes der Schlosskirche wird hier
als Maßnahme aufgenommen, da dies zahlreich über die Bürgerbeteiligung
als Wunsch geäußert wurde. Eine Förderung dieser Maßnahme über Stadtumbaumittel ist aber ausgeschlossen. Dazu bedarf es weiterer Förderungen
bestehender Akteure und Vernetzungen mit Sponsoren.
Bildungszentrum
Das Bezirksamt Pankow von Berlin hat, wie oben bereits erwähnt, die Empfehlungen aus dem Bibliotheksgutachten beschlossen. Darin befürwortet das
Bezirksamt grundsätzlich die Errichtung eines Kooperativen Standorts des
Amtes für Weiterbildung und Kultur für die Region Nordost des Bezirks, unter
Zusammenlegung der beiden Stadtteilbibliotheken in den Ortsteilen Buch und
Karow sowie der Musikschule im Ortsteil Buch mit Ergänzung eines VHSAngebots in verkehrsgünstiger Lage nahe dem S-Bahnhof Buch.
In Erledigung des in der Sitzung am 11.09.2013 gefassten Beschlusses der
Bezirksverordnetenversammlung Pankow wurden sieben Standorte im Ortsteil Buch zur Entwicklung eines Bildungszentrums Buch geprüft. Im weiteren
Verfahren wurden ausschließlich die beiden Optionen Wiltbergstraße 50
(ehern. Blutspende) und Walter-Friedrich-Straße 1 (Einkaufszentrum 3. BA)
einer weiteren Prüfung unterzogen. Im Ergebnis der Prüfung wurde der
Standort Walter-Friedrich-Straße 1, 13125 Berlin, als geeigneter für die Realisierung des Projektes betrachtet. Der Standort bietet die Möglichkeit, in zentraler Lage das Ortszentrum Buch aufzuwerten und eine nachhaltige Entwicklung des Vorranggebietes Buch in erheblicher Weise zu unterstützen. Der
Standort ist verkehrsmäßig äußerst günstig angebunden und für alle Bevölkerungsteile erreichbar. Als Entwicklungsziel der Stadtumbaukulisse Buch wurde formuliert, dass das Ortszentrum am S-Bahnhof zum Identifikationsraum
für ganz Buch entwickelt werden soll. Innerhalb dieses Ortszentrums befindet
sich der favorisierte Standort des Bildungszentrums. Beim favorisierten
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Standort im Einkaufszentrum in der Walter-Friedrich-Straße haben sich in
jüngster Zeit Probleme in der Umsetzung im Hinblick auf die Förderfähigkeit
(Drittmitteleinsatz) ergeben.
Das Bezirksamt Pankow - hier Amt für Weiterbildung und Kultur - betreibt
derzeit innerhalb der Stadtumbaukulisse Buch zwei Einrichtungen, die Musikschule in der Friedrich-Richter-Straße, in einem bezirkseigenen Objekt, und
die Stadtteilbibliothek in der Schlosspark-Passage, Wiltbergstraße 19-23, in
einem Mietobjekt. Die Musikschule ist, bedingt durch die räumlichen und
akustischen Gegebenheiten (Kita-Gebäude) in ihrem Angebot eingeschränkt.
Die einzelnen Räume sind überwiegend zu groß und akustisch nicht gedämmt, so dass eine funktional störungsfreie und ökonomisch sinnvolle Nutzung des Gebäudes nicht gegeben ist. Die beiden vorhandenen Stadtteilbibliotheken Buch und Karow können schon seit langem aufgrund fehlender personeller Kapazitäten nur eingeschränkt öffnen. Dies entspricht nicht den mittlerweile erforderlichen Bedarfen und berlinweit festgelegten Standards. Beabsichtigt ist, die Stadtteilbibliotheken Buch und Karow zusammen zu legen und
somit an einem Ort besucherfreundliche ausgedehntere Öffnungszeiten anzubieten. Diese Absicht erfordert einen zentralen Standort für das Bildungszentrum in verkehrsgünstiger Lage des Ortsteils. Zusätzlich soll nachfrageorientiert ein größeres Angebot der Volkshochschule, auch mit Blick auf das neu
errichtete Flüchtlingsheim, vorgehalten werden.
Ziel ist es, für die oben genannten Einrichtungen einen Kooperativen Standort
zu entwickeln und diesen in die Bucher Mitte einzubinden. In Ergänzung dazu
verfolgt das Bezirksamt gemeinsam mit dem Management des Biotechnologiepark Campus Berlin- Buch das Ziel einer möglichen Einbindung der 1999
gegründeten Bildungseinrichtung "Gläsernes Labor" in das neue Bildungszentrum. Derzeit wird das Gläserne Labor noch auf dem renommierten Wissenschafts- und Biotechnologiepark Campus Berlin-Buch betrieben. Mit der
Zusammenführung der oben genannten Einrichtungen soll ein integriertes
Bildungszentrum in Buch geschaffen werden, das einerseits die bestehenden
soziokulturellen und Bildungseinrichtungen ergänzt (Bucher Bürgerhaus in
der Franz- Schmidt-Straße, Hufeland-Oberschule in der Walter FriedrichStraße und diverse andere Schulen und Kitas, auch die neu entstandenen im
nahe gelegenen Ludwig-Hoffmann-Quartier, Jugendfreizeithaus "Der Alte" in
der Wiltbergstraße) und andererseits der Bedeutung Buchs als Bildungs- und
Gesundheitsstandort Rechnung trägt.
Die Entwicklung eines integrierten Bildungsstandortes Buch wurde bereits im
INSEK Buch 2009 als Ziel festgehalten. Eine Umsetzung ist bisher noch nicht
erfolgt. Mit der Aktualisierung des ISEK 2015 soll das Ziel der Entwicklung
eines integrierten Bildungszentrums als dringend erforderliche Maßnahme
festgehalten werden.
Das Bezirksamt favorisiert den Standort nördliche Brunnengalerie.
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Maßnahmenempfehlung für das Handlungsfeld soziale Infrastruktur (Kinderund Freizeiteinrichtungen / Gemeinschaftseinrichtungen)
Einrichtung, Maßnahme, Adresse
Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung SportJugendClub, 2. BA
Innensanierung und Freiflächen, Karower Chaussee 169 C
- Innensanierung des Gebäudes und Sanierung der Freifläche
Kostenschätzung
428.000
Denkmalgerechter Wiederaufbau des Turmes der Schlosskirche, Alt
Buch
Nicht über Stadtumbau finanzier- Denkmalgerechter Wiederaufbau des Turmes der Schlosskirche,
bar
Kosten ca. 2.400.000.- €
Kooperativer Standort Buch, Bildungszentrum,
- Stadtbibliothek, Musikschule, Volkshochschule in einem kooperati- Kostenschätzung
ven Standort
bleibt offen
5.2
Handlungsfeld "Öffentlicher Raum"
Leitziel:
Qualifizierung des öffentlichen Raums, insbesondere der zentralen Wegeverbindungen und der Bucher Mitte
Buch ist mit seiner Lage am Stadtrand von Berlin und der unmittelbaren Nähe
zu Landschafts- und Freiräumen geprägt. Die Freiräume in und um Buch
zeigen eine ausgeprägte Strukturvielfalt. Sie reicht vom Naherholungsgebiet
Berliner Barnim über das Panketal und den Pankegrünzug bis zum Schlosspark und zur historischen Kulturlandschaft.
Bereits in der Aktualisierung des INSEK 2009 wurde das Handlungsfeld "Öffentlicher Raum" intensiv behandelt und zur Qualifizierung mit umfangreichen
Maßnahmen untersetzt, die überwiegend die Vernetzung und den Ausbau der
überörtlichen und örtlichen Wegesysteme beinhalteten. Aufgrund der Dringlichkeit der Sanierung von sozialen Infrastruktureinrichtungen wurden in den
Jahren 2012 und 2013 bisher nur Maßnahmen der denkmalgerechten Erneuerung von Wegen innerhalb des Schlossparks Buch umgesetzt.
Der Raum Buch mit den in Kapitel 4.1. beschriebenen vier Quadranten und
den unterschiedlichen Grün- und Freiräumen weist einerseits ein hohes Entwicklungspotenzial an Grünflächen und -verbindungen auf, andererseits besteht erheblicher Handlungsbedarf, um eine angemessene Qualität und Funktionalität der öffentlichen Grünflächen sowie ihrer Vernetzung untereinander
und mit dem Wegenetz im öffentlichen Straßenraum zu erreichen. Nach wie
vor sind zentrale Funktionen der öffentlichen Wegebeziehungen unmittelbar
im Ortskern und dem nahen Umfeld angesiedelt. Vor allem durch die Entwicklung der Schlosspark-Passagen, der geplanten Erweiterung nach Südosten in
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Richtung Brunnengalerie sowie der Etablierung der Nutzungen im Bereich der
"Feste Scheune" wird die Bedeutung des Ortskerns und der örtlichen Wegebeziehung weiter hervorgehoben. Zusätzlich weißt die demografische Entwicklung in den letzten Jahren eine überdurchschnittliche Zunahme der über
65-Jährigen Einwohner*innen auf (+16,2 %). Hierdurch ist die Reflektion,
insbesondere die der Barrierefreiheit innerhalb der Wegeverbindungen ein
wichtiges Thema für die Qualifizierung der fußläufigen Wegeverbindungen im
Ortsteil Buch. Darüber hinaus ist nach wie vor eine Anbindung in Richtung
Süden zum Forschungscampus Buch von hoher Bedeutung.
Es gilt nun, an die ISEK-Überarbeitung von 2009 anzuknüpfen, mit dem Ziel,
diese Maßnahmen zu konkretisieren bzw. an die heutigen Bedarfe anzupassen, die von Bedeutung für die Qualifizierung des Wegesystems und der
Vernetzung wichtiger öffentlicher Flächen und sozialen Infrastruktur sind.
Daher sind für die nächsten Jahre der Förderung für Schwerpunktthemen
vertiefende Betrachtungen vorzunehmen und so:
- die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für die öffentliche Wegevernetzung vorzubereiten und durchzuführen,
- die Gestaltung der Wege bzgl. der Beschaffenheit der Beläge und insbesondere der Barrierefreiheit deutlich zu verbessern,
- wichtige örtliche und überörtliche Verbindungen zu Gunsten der schnellen
Erreichbarkeit von Einrichtungen, die eine hohe Bedeutung für Buch haben, hervorzuheben. Diese können sowohl öffentliche als auch private
Einrichtungen beinhalten,
- die Verbindung "Neue" mit der "Alten" Bucher Mitte zu verbessern und in
das öffentliche Wegenetzes zu integrieren,
- die Qualifizierung der Maßnahmen innerhalb des Schlossparks Buch vorzubereiten.
Zur Qualifizierung der Grün- und Freiraumstruktur sowie der Verbesserung
der Wegeführung in Zukunft sind zwei Konzeptentwicklungen innerhalb des
Handlungsfeldes öffentliche Infrastruktur von Bedeutung:
- Konzept zur Qualifizierung des Wegesystems und Entwicklung eines Leitsystems wichtiger Wege im Ortsteil Buch
Im gesamten Ortsteil Buch und darüber hinaus gibt es differenziert frequentierte Wegesysteme, die zur fußläufigen oder Fahrraderschließung
dienen. Ebenso unterschiedlich ist innerhalb des Wegenetzes die Eigenschaft der Wege bezogen auf Barrierefreiheit, Beschaffenheit der Beläge,
der Beleuchtung, der Leitsysteme etc. Die Qualitäten und v.a. die Mängel
wurden innerhalb der durchgeführten Beteiligungsschritte umfangreich erörtert und sollen in die Betrachtung mit einfließen. Allgemeines Ziel der
Diskussionen war, innerhalb der bestehenden Wegestrukturen die oben
aufgeführten Mängel zu beseitigen und das Wegesystem parallel zum
Straßennetz des StEP Verkehr hierarchisch zu gliedern und mit einem
Wegeleitsystem zu Gunsten der besseren Auffindbarkeit wichtiger Einrich-
58
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tungen zu versehen. Hierzu zählen neben öffentlichen Einrichtungen wie
das Bucher Bürgerhaus und das Schwimmhalle auch Einrichtungen, die
bedeutend sind für den Wissenschafts- und Gesundheitsstandort Buch
z.B. Technologie- und Forschungscampus, HELIOS Klinikum-Buch etc.
- Konzept zur Qualifizierung und Entwicklung des Pankeparks
Bei den Flächen des sogenannten Pankeparks handelt es sich um den
Bereich der ehemaligen Berufsschule Wiltbergstraße 29 G mitsamt den
südlich angrenzenden Flächen (heute von THW als Übungsflächen genutzt).
Bei Realisierung der geplanten Entwicklungen im Bereich Gewerbe auf
der Brunnengalerie und Wohnen im Bereich von Buch IV (siehe Handlungsfeld Wohnen/Gewerbe) reduziert sich der Anteil an öffentlichen Freiflächen in Buch. Vor allem mit dem Vorhaben der Entwicklung Buch IV als
Wohnraum für alle sozialen Nutzergruppen (z.B. Singles, Familien mit
Kindern, Ältere, Transferbezieher) wird sich der Bedarf an wohnungsnahem Freiraum deutlich erhöhen. Zusätzlich sind aufgrund der demographischen Entwicklungen, insbesondere dem Anstieg der 6 - 15-Jährigen
sowie der Senior*innen (siehe 2.4.3 Entwicklung der Altersstruktur) zusätzliche Bedarfe, vor allem zum Thema generationsübergreifender Freizeitgestaltung zu erwarten. Aufgrund der direkten Nähe zu dem neuen
Wohnstandort sowie zu sozialer Infrastruktur und nicht zuletzt durch die
Nähe zum Zentrum Neue Mitte Buch, bietet sich die Aufwertung des oben
genannten Bereiches mit Funktionsverlust zwischen Bahntrasse und Panke zur Entwicklung/Neuanlage von Grün- und Freifläche an.
Bisherige und laufende Stadtumbaumaßnahmen im Bereich im Handlungsfeld
Öffentlicher Raum
Kar- Maßnahmenbündel/Maßnahme, Programmjahr, (Durchführung)
ten
Nr.
G1
G4
Fördermittel in €
Spielplatz, Walter-Friedrich-Straße 39-57
- Sanierung/Umbau, 2010, ((2012)
250.000
Spielplatz, Theodor-Brugsch-Straße 50
- Sanierung/Umbau, 2. BA, 2012, (2016)
- Sanierung/Umbau, 1. BA, 2015, (2015)
185.000
150.000
Gesamtförderung bisher: 335.000.- €
G9a Schlosspark Buch
- Denkmalgerechte Erneuerung, 2012, (2012-2013)
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160.000
59
5.2.1 Handlungsbedarfe/Fazit
Innerhalb der bestehenden Förderkulisse:
- Konzept: Qualifizierung des Wegesystems und Entwicklung eines Leitsystems wichtiger Wege im Ortsteil Buch (zur Ertüchtigung der Wege, Beleuchtung, Barrierefreiheit, Leitsystem)
Hauptschwerpunkt soll die Anbindung wichtiger öffentlicher Einrichtungen
(Bucher Bürgerhaus), der Bucher Mitte, wichtiger wirtschaftlicher Einrichtungen (Campus, HELIOS Klinikum-Buch etc.) sowie die barrierefreie
Ausbildung sein.
Verleihstation und -stellplätze für Fahrräder, E-Mobility - als Teil einer
optimalen Verkehrsinfrastruktur für den Gesundheits- und Wirtschaftsstandort Buch
- Erste Maßnahme aus der Konzeption Wegesystem
Herrichtung der Industriebahntrasse als Wegeverbindung. Längsdurchlässigkeit der Trasse als Grünverbindung angestrebt zwischen WalterFriedrich-Straße und Karower Chaussee (ca. 11.000 m²). Prüfung erforderlicher Brückensanierung (in der Kostenschätzung nicht enthalten)
- Zweite Maßnahme aus der Konzeption Wegesystem
Aufwertung der Wegeverbindung/Radwegeverbindung S-Bahnhof Buch,
südlicher Ausgang in östlicher Richtung.
Der Ausbau erfolgt bis zur Höhe des Bucher Bürgerhauses
- Konzept: Qualifizierung und Entwicklung des Pankeparks
Qualifizierung als Naherholungsraum, Einrichtung eines Gesundheitsparcours, Qualifizierung des Pankeweges, Anbindung an das Wegesystem
- Maßnahme 1 aus der Konzeption zur Qualifizierung und Entwicklung des
Pankeparks. Neuanlage der Grün- und Freifläche. Die derzeit untergenutze Fläche soll als Grün- und Freifläche qualifiziert werden. Entwicklung eine Gesundheitsparcours, Spielplatz, Wegekonzept, Beleuchtung etc.
Außerhalb der bestehenden Förderkulisse:
- Qualifizierung der sich stetig ausbreitenden Moorlinse, Erschließung, Einbindung und Qualifizierung der Moorlinse als Naherholungsraum für Buch
und das neue Wohnquartier Am Sandhaus, Anbindung an das Bahnhofszentrum und das angrenzende Umfeld.
Die konkreten Maßnahmenvorschläge werden in der Maßnahmeliste unter
Punkt 7 dargestellt.
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5.3
Handlungsfeld "Wohnen, Gewerbe"
Leitziel:
- Aktivierung der Wohnbaupotentiale im und außerhalb des Ortsteils
- Ausbau und Stärkung des Gesundheits-, Wissenschafts- und Technologiestandorts Buch
- Aktivierung von Flächen mit Funktionsverlust
Das Handlungsfeld steht für eine dynamische Weiterentwicklung bereits begonnener Sanierungsmaßnahmen innerhalb der bestehenden Großsiedlungsstrukturen, aber auch für die Entwicklung neuer Wohn- und innovativer
Gewerbestrukturen zur Stärkung des Gesundheits-, Wissenschafts- und
Technologiestandortes Buch. Da die innerörtlichen Flächen für eine Entwicklung begrenzt sind, Buch aber als ein wichtiger Transformationsraum im
Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 genannt wird, müssen auch die Flächen betrachtet werden, die außerhalb des Ortskern und somit außerhalb der
Stadtumbau-Förderkulisse zur Verfügung stehen. Buch ist heute bereits international als Standort der biotechnologischen Forschung und Produktentwicklung bekannt. Die ansässigen Unternehmen aus der Gesundheitstechnik
machen Buch zu einem Zentrum von überregionalem Rang. Zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen prägen den Ortsteil Buch als "Gesundheits-,
Wissenschafts- und Technologiestandort der Metropole" Berlin. Hierzu gehören u.a. besonders Einrichtungen der medizinischen Versorgung, der Forschung und Technologie, mehrere Kliniken u.a. das HELIOS Klinikum-Buch
als eines der europaweit größten Krankenhäuser, der Campus Berlin-Buch
mit seinem Gründerzentrum etc. Buch weist somit viele Standortvorteile für
die weitere Ansiedlung von Betrieben aus den oben genannten Sektoren auf.
Diese Standortvorteile, wie die Synergien zwischen den vorhandenen Forschungseinrichtungen, das vielfältige Wohnraumangebot, die gute ÖPNVAnbindung sowie die Lage im Landschaftsraum Berlin-Barnim sind zu nutzen
und auszubauen. Entscheidend für eine wirtschaftliche Weiterentwicklung des
Ortsteils ist die Aktivierung von gewerblichen Flächenreserven und deren
planungsrechtliche Sicherung (z. B: die ehemalige Zentralapotheke des Klinikums Buch an der Straße Am Sandhaus).
Mit der Weiterentwicklung des Technologiestandortes Buch müssen auch die
Angebot an Wohnraum unterschiedlicher Wohnformen ergänzt und Qualifiziert werden Der Großteil des Wohnungsbestandes ist durch die HOWOGE
und durch die Genossenschaft bereits saniert worden oder befindet sich derzeit im Bau- und Sanierungsprozess. Einzelne Bestände der Genossenschaft
wurden mit geringem Aufwand modernisiert, um auch weiterhin im niedrigen
Preissegment Wohnungen anbieten zu können. Insgesamt ist der Leerstand
stark Rückläufig und nach erfolgter Sanierung besteht eine hohe Nachfrage
nach den Wohnungen.
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Zur Unterstützung der bisherigen positiven Entwicklung des Wohnungsbestandes und der Wohnungsnachfrage innerhalb des Ortsteils Buch ist für die
kommenden Jahre das strategische Ziel des Stadtumbaus, die bestehenden
Potenzialflächen sowie Flächen mit Funktionsverlust für weiteren Wohnungsbau zu aktivieren. Neben der Stärkung des Ortsteils hinsichtlich der Position
als international anerkannter Gesundheitsstandort stellt sich der Bezirk Pankow damit auch der Aufgabe, angesichts der starken Bevölkerungszunahme
im Land Berlin neuen Wohnungsbau für die wachsende Stadt zu entwickeln.
Brunnengalerie
Die sogenannte Brunnengalerie, ehemals ein Wasserschutzgebiet hat insgesamt eine Fläche von ca. 100.000 m². Die Fläche wird durch die WolfgangHeinz-Straße in etwa zwei gleich große Teilgebiete unterteilt. Gelegen an der
Karower Chaussee, zwischen den Großsiedlungsflächen und dem BiotechPark Berlin-Buch stellen die Flächen der Brunnengalerie ein wichtiges Entwicklungspotenzial für gewerblich genutzte Einrichtungen v.a. aus dem gesundheitstechnischen Bereich dar. Die gute verkehrliche Anbindung, aber
auch die direkte Nähe zu wichtigen Gewerbestandorten aus dem Gesundheitssektor sowie der Nähe zur Neuen Bucher Mitte lässt eine breit gefächerte wohnverträgliche gewerbliche Entwicklung innerhalb der Flächen zu. Diese
zukünftige bauliche Entwicklung darf jedoch keine Barriere zwischen den
westlich und östlich der Brunnengalerie angrenzenden Wohngebieten darstellen. Aus diesem Grund müssen hier frühzeitig Querungen festgelegt werden,
die bei einer Entwicklung der Brunnengalerie zu beachten sind.
Unterstützend dazu wurde mit der Flächennutzungsplanänderung vom
11.10.2013 die planungsrechtliche Sicherung von Mischnutzung gefestigt.
Zusätzlich wurde mit dem Aufstellungsbeschluss vom 06.12.11 ein Bebauungsplan Brunnengalerie Buch Nord und Brunnengalerie Buch Süd ins Verfahren gebracht, mit dem Ziel der planungsrechtlichen Sicherung von Gewerbeflächen GE sowie Grün- und Verkehrsflächen. Weitere Verfahrensschritte
wurden bisher nicht durchgeführt, da der ursprüngliche Investor das Vorhaben nicht mehr weiter verfolgt hat.
Trotz der, sowohl verwaltungsintern als auch in der Bürgerschaft (Ergebnis
der Beteiligung) zusätzlich favorisierten Sicherung von Wohnraum innerhalb
der Brunnengalerie, sollte diese auch zukünftig aufgrund des hohen Entwicklungsdrucks gewerblicher Erweiterungsflächen im Fokus einer gewerblichen
Nutzung stehen und so zur Qualifizierung des Ortsteils Buch betragen.
Wichtig für die Entwicklung ist die Festlegung der möglichen städtebaulichen
Grundlagen. Neben der Definition der Nutzungsverteilung von Gewerbe- und
Freiflächen, der städtebaulichen Dichte und der an das Umfeld angepassten
Höhenstaffelung muss eine Querung der Brunnengalerie sowohl für Fußgänger*innen als auch für Radfahrende in Anpassung an die örtlichen Wegebeziehung gesichert werden.
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Maßnahmeempfehlungen für den Bereich der Brunnengalerie wären demzufolge die Erarbeitung eines:
- Entwicklungskonzeptes nördliche Brunnengalerie mit dem Schwerpunkt"
Gesundheitswirtschaft" in Ergänzung der bereits angesiedelten Gesundheits-, Wissenschafts- und Technologiebranche.
Ziel ist die Vorbereitung einer an das Umfeld angepassten baulichen Entwicklung der Brunnengalerie. In der Konzeption muss die Querung und die
Verbindung zur Bucher Mitte thematisiert werden.
- Entwicklungskonzeptes südliche Brunnengalerie mit dem Schwerpunkt
"wirtschaftliche Entwicklung"
Ziel ist die Vorbereitung einer an das Umfeld angepassten baulichen Entwicklung des südlichen Teilabschnittes der Brunnengalerie (in Abstimmung mit dem Entwicklungskonzept nördliche Brunnengalerie). In der
Konzeption muss die Querung thematisiert werden.
Buch IV (StEP Wohnen)9
Die derzeit brachliegende Fläche zwischen Wolfgang-Heinz-Straße und
Ernst-Busch-Straße wird im StEP-Wohnen als Wohnbaupotenzial aufgeführt,
mit einer mittelfristigen Entwicklung bis 2020. Dargestellt ist eine Entwicklung
von 450 WE bis zu diesem Zeitpunkt.
Diese Fläche ein wichtiges Wohnbaupotenzial innerhalb der bestehenden
Stadtumbau-Förderkulisse. Aus diesem Grund sollte sie weiterhin als wichtige
Wohnbauentwicklungsfläche vorgehalten werden.
Zur Unterstützung einer schnellen Entwicklung wird die Erarbeitung eines
städtebaulichen Konzeptes zur Entwicklung des Bereichs Buch IV als vorbereitende Maßnahme vorgeschlagen. Ziel ist die Vorbereitung der Umsetzung
neuer Wohn- und Mischnutzung, die in einem weiteren Schritt planungsrechtlich festgesetzt werden soll. Insbesondere sind folgende Kriterien in der Studie zu untersuchen und Lösungsansätze darzustellen:
- Entwicklung einer sozialverträglichen Struktur für alle Sozial- und Nutzergruppen (z.B. Singles, Familien mit Kindern, Ältere, Transferbezieher).
- Vorschläge für die Neuorganisation der Flächen Wohnen und Gewerbe,
- Vorschläge für die Lösung der Lärmschutzproblematik entlang der Autobahn und der bestehenden Hochspannungstrasse,
- Erschließung und Anbindung der angrenzenden Siedlungsstruktur und
sozialen Infrastruktur, insbesondere der Schwimmhalle als Quartierszentrum,
- Anbindung der neu entwickelbaren Siedlungsflächen an den motorisierten
Individualverkehr ausgehend von der Karower Chaussee.
9
Stadtentwicklungsplan Wohnen 2025, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und
Umwelt, Abt IV
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Die genaue Flächenabgrenzung muss innerhalb des Bezirks zwischen Stadtplanung und Stadterneuerung definiert werden.
Zusätzlich zu den oben aufgeführten innerörtlichen Potenzialen für die Entwicklung von Wohnen und Gewerbe, hat der Ortsteil weitere Flächenreserven. Nordwestlich der Bahntrasse und in unmittelbarer Nähe zur Bucher Mitte
befinden sich die Bereiche "Buch V" und die Flächen der ehemaligen Regierungskrankenhäuser. Aufgrund der strategisch günstigen verkehrlichen Lage
und der guten Anbindung an den Ortsteil über die Straße Am Sandhaus, haben diese Flächen gute Voraussetzungen als eigenständiges Quartier für
Wohn- und Arbeitszwecke in unmittelbarer Nähe zum Landschaftsraum mit
der Moorlinse aber auch zum S-Bahnhof Buch und dem angrenzenden Zentrum entwickelt zu werden.
Buch V (StEP Wohnen)10
Der Entwicklungsbereich um die sogenannte Moorlinse teilt sich in zwei Gebiete auf, dem Entwicklungsgebiet um die Straße Am Sandhaus und dem
südlich davon gelegenen größeren Entwicklungsgebiet zwischen Moorlinse
und der geplanten Verlängerung der Max-Burghardt-Straße. Die Entwicklung
der zuletzt genannten Fläche wird seitens des Bezirkes Pankow als fragwürdig angesehen, da hier aufgrund der Bodenstruktur eine bauliche Entwicklung
schwierig ist. Zusätzlich dazu hat sich der Bereich um die Moorlinse zu einem landschaftlich wertvollen Gebiet entwickelt. So finden sich neben der
Artenvielfalt in Flora insbesondere auch eine reichhaltige Artenvielfalt seltener
Vögel, die den Bereich zur Heimat für gefährdete Arten macht, mit einer hohen Funktion für Flora und Fauna.
Beide Entwicklungspotenziale werden im StEP Wohnen
- der Bereich südlich der Wiltbergstraße/Straße Am Sandhaus, nordwestlich
der Bahntrasse eine mittelfristige Entwicklung von 270 WE bis 2020 und
- der übrige Bereich mit einer nachrangigen Entwicklung von 2.500 WE bis
2025 dargestellt.
Für das Gesamtgebiet Buch V gab es bereits in den 1990er Jahren ein Entwicklungsvorhaben, weshalb ein Teilbereich der Flächen an die SEG Buch
(Stadtentwicklungsgesellschaft) veräußert wurde. Auf Grundlage des erarbeiteten Entwicklungskonzeptes in den 1990er Jahren wurde die Einteilung des
Gebiets in öffentliche Straßen- und private Bauflächen vorgenommen. Hierzu
wurde ein Bebauungsplan B-Plan XIX 35a und 35b ins Verfahren gebracht
(1998, Öffentliche Auslegung 2000, danach keine weiteren Verfahrensschritte). Ebenso wurde ein städtebaulicher Vertrag mit dem Eigentümer abgeschlossen. Seit 03/2004 gibt es bzgl. der angedachten Planungen ein Moratorium.
10
Stadtentwicklungsplan Wohnen 2025, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und
Umwelt, Abt IV
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Trotz der Darstellung im StEP-Wohnen als Wohnbaufläche sollte die Moorlinse auf Grund der oben aufgeführten sensiblen Entwicklung und unter Schutzstellung als Landschaftsschutzraum als ein Naherholungsraum weiterentwickelt werden. Lediglich der Bereich um die Straße Am Sandhaus sollte als
Entwicklungspotenzial für Wohnen und Gewerbe herangezogen werden.
Um eine Entwicklung der Flächen voranzutreiben, müssen strategische bezirkspolitische Entscheidungen getroffen werden. Bisher wurde der gesamte
Bereich um die Moorlinse incl. der Straße Am Sandhaus als Entwicklungspotenzial betrachtet sowie Grundstücksaufteilungen vorgenommen. Weiterhin
wurde ein Bebauungsplan aufgestellt, der ebenfalls eine Entwicklung des
gesamten Bereichs festsetzen sollte. Im Laufe der vergangenen Jahre hat
sich der Bereich durch die Vergrößerung des Gewässers bzgl. der Biotopstruktur (geschützte Vogelarten) jedoch verändert, sodass eine grundlegende
Überarbeitung der bisherigen Ziele erforderlich ist. Der bestehende städtebauliche Vertrag zwischen Senatsverwaltung, Bezirk und Eigentümer ist daher nicht umsetzbar.
Aufgrund der faktischen Naturschutzverdachtsfläche Moorlinse muss das
gesamte Quartier des Quadranten (siehe Kapitel 4.1) als eigenständiges
Entwicklungspotenzial weitestgehend überarbeitet werden. Dabei bildet die
Moorlinse ein wesentliches Landschaftselement für Buch und muss an das
Wohnquartier Am Sandhaus angebunden werden. Teilbereiche, die bisher im
Bebauungsplan als Wohnflächen vorgesehen waren, stehen aus Gründen
des Naturschutzes vermutlich nicht mehr zur Verfügung. Folglich muss auch
das bisherige Erschließungskonzept komplett überarbeitet werden.
Zur Entwicklung der Potenziale in dem Bereich um die Straße Am Sandhaus
wird eine Untersuchung zur Entwicklung der Moorlinse bzgl. der Biotopstruktur vorgeschlagen, die genaue Aussagen zur jetzigen Situation von Flora und
Fauna macht. Gleichzeitig muss darin festgelegt werden, welche Flächen
noch als Siedlungspotenzial zur Verfügung stehen. Aufbauend auf diese Untersuchung wird eine städtebauliche Studie vorgeschlagen, mit dem Ziel,
planungsrechtliche Grundlagen für Wohnungsbau zu schaffen und die für die
Entwicklung erforderlichen flankierenden Maßnahmen vorzubereiten. Hierzu
zählen neben der Erschließung des Gebietes, auch die Sicherung von Flächen für erforderliche soziale Infrastruktur wie Kita, Jugendfreizeiteinrichtungen und Schulen sowie die Sicherung wohnungsnaher Freiflächen.
Flächen der ehemaligen Regierungskrankenhäuser
Ebenfalls außerhalb der bestehenden Förderkulisse befinden sich die Flächen des ehemaligen Krankenhauses der Staatssicherheit und dem früheren
Regierungskrankenhaus der DDR aus den 70er Jahren, die sogenannten ÖB
VI und VII. Die Krankenhäuser stehen seit einigen Jahren leer. Da sich die
Flächen der ehemaligen Krankenhäuser planungsrechtlich im Außenbereich
und mitten in einem Waldgebiet befinden, ist für neue Vorhaben eine verbindliche Bauleitplanung erforderlich.
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In der Vergangenheit wurde immer wieder die Nutzung/Umnutzung der Gebäude erörtert. Das Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin, Berliner
Immobilienmanagement GmbH, BIM prüft derzeit, ob eine Ausschreibung der
Flächen vorgenommen werden soll.
Sollte sich herausstellen, dass eine Nachnutzung der Gebäude wirtschaftlich
nicht umsetzbar ist, sollte für einen erforderlichen Abriss/Teilabriss Vorsorge
getroffen werden. Völlig ungeklärt ist noch, ob Altlasten/Schadstoffe vorhanden sind, die den Rückbau stark verteuern würden.
Aufgrund der Lage innerhalb von Waldgebieten ist mit der Entwicklung dieser
Standorte eine sensible Vorgehensweise erforderlich. Daher wird für beide
Standorte eine Machbarkeitsstudie vorgeschlagen, die Aussagen über eine
mögliche Umnutzung oder aber auch als Alternative einen Rückbau der Gebäude der ehemaligen Krankenhäuser treffen soll. Die in den Maßnahmen
aufgeführten Kosten (nach vorläufiger Schätzung insges. ca. 2.25 Mio. €) für
den Rückbau sind überschlägig ermittelt. Eine genaue Kostenschätzung kann
erst nach einer genaueren Prüfung der baulichen Situation erfolgen.
5.3.1 Handlungsbedarfe/Fazit
Wohnungsbauentwicklung Buch
Innerhalb der bestehenden Förderkulisse:
- Stadtumbau-Schwerpunktgebiet "Neue Mitte Buch"
Machbarkeitsstudie: Entwicklungskonzept Brunnengalerie mit dem
Schwerpunkt" Gesundheitswirtschaft"
Ziel ist die Vorbereitung einer an das Umfeld angepassten baulichen Entwicklung der Brunnengalerie. In der Konzeption muss die Querung und die
Verbindung zur Bucher Mitte thematisiert werden.
- Stadtumbau-Schwerpunktgebiet "Buch Süd"
Machbarkeitsstudie: Entwicklungskonzept Brunnengalerie
Schwerpunkt "wirtschaftliche Entwicklung"
mit dem
Ziel ist die Vorbereitung einer an das Umfeld angepassten baulichen Entwicklung des südlichen Teilabschnittes der Brunnengalerie. In der Konzeption muss die Querung thematisiert werden.
Abstimmung mit Stapl zur Verteilung von Wohnungsbau und Gewerbeflächen. Die Erforderlichkeit ist abhängig von den derzeitigen Verhandlungen
mit dem potenziellen Investor.
- Buch IV (StEP Wohnen)
Machbarkeitsstudie: Städtebauliches Konzept zur Entwicklung des Bereichs Buch IV. Ziel ist die Vorbereitung der Umsetzung neuer Wohn- und
Mischnutzung. Wichtige Kriterien:
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Entwicklung einer sozialverträglichen Struktur für alle Sozial- und Nutzergruppen (z.B. Singles, Familien mit Kindern, Ältere, Transferbezieher).
Neuorganisation der Flächen Wohnen und Gewerbe, - Lärmschutz zur
Autobahn, Berücksichtigung der Hochspannungstrasse
Erschließung und Anbindung an die angrenzende Siedlungsstruktur und
soziale Infrastruktur insbesondere der Schwimmhalle.
Außerhalb der bestehenden Förderkulisse:
- Bereich um die Straße Am Sandhaus (StEP Wohnen):
Machbarkeitsstudie: Erarbeitung eines städtebaulichen Konzeptes zur
Entwicklung des Bereiches Straße Am Sandhaus
Ziel ist die Vorbereitung der Umsetzung eines eigenständigen Wohnquartiers beidseitig der Straße Am Sandhaus unter der Prämisse der Schaffung/ Beibehaltung einer sozialverträglichen Mieterstruktur für alle Sozialund Nutzergruppen (z.B. Singles, Familien mit Kindern, Ältere, Transferbezieher).
- Flächen der ehemaligen Regierungskrankenhäuser (Flächen mit Funktionsverlust)
Machbarkeitsstudie: Untersuchung für die Umnutzung oder den Rückbau
der Gebäude der ehemaligen Krankenhäuser.
Vorbereitung der Flächen für eine künftige bauliche Nutzung oder Entwicklung von Maßnahmen zur Renaturierung. Anbindung an das Gebiet Am
Sandhaus in Abhängigkeit der möglichen Nutzung, planungsrechtliche
Klärung
Die konkreten Maßnahmenvorschläge werden in der Maßnahmenliste unter
Punkt 7 dargestellt.
5.4
Handlungsfeld "Klima, Energie, Verkehr"
Leitziele:
- Einführung von Energie- und Klimaschutzstrategien
- Ausbau der energieeffizienten Mobilität
- städtebauliche und funktionale Aufwertung von Verkehrsflächen
- verkehrliche Erschließung von Baupotenzialflächen.
Als innovativer Gesundheits- und Wissenschaftsstandort bietet Buch gute
Voraussetzungen, um Maßnahmen des Klimaschutzes und der Energieeffizienz zu entwickeln und umzusetzen. Die energieintensiven Unternehmen auf
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dem Campus Buch, das Klinikum sowie die großen Wohnungsbauunternehmen haben einen hohen Energieverbrauch und einen großen Bedarf an entsprechenden Energie- und Verkehrskonzepten. Mit ihnen als starke Partner
können kooperative und modellhafte Ansätze einer klimagerechten Entwicklung z.B. in der Wärme- und Kälteversorgung, in der Energieeinsparung oder
der Einbindung von erneuerbaren Energien erarbeitet werden. Eine Vielzahl
von Arbeitskräften auf dem Campus und Klienten des Klinikums nutzen den
ÖPNV oder sind auf die Verbindung von ÖPNV und Radverkehr angewiesen.
Damit ist ein großes Potenzial für energieeffiziente Mobilitätsstrategien vorhanden. Im Bahnhofsumfeld sowie auf dem Gelände des Campus und des
Klinikums sind daher geeignete Standorte für E-Mobility-Ansätze für PKWs
und Bikes zu prüfen.
Mit dem Umbau der Wiltbergstraße wird ein für den Ortsteil Buch wichtiges
Verkehrsprojekt ab 2015 umgesetzt. In einigen Bereichen des Ortsteils bestehen aber weiterhin Defizite in der Gestaltung von Verkehrsflächen. Insbesondere der für den Ortsteil wichtige Straßenraum Alt-Buch benötigt eine
Aufwertung seiner städtebaulichen und funktionalen Qualitäten. Da der SBahnhof Buch als letzte Station des Tarifbereichs AB stark von Brandenburger Pendlern genutzt wird, besteht ein hoher Parkdruck auf das Bahnhofsumfeld. Das Thema Park+Ride bedarf insgesamt einer vertiefenden Untersuchung vor dem Hintergrund der Entwicklung der E-Mobility.
Angesichts der starken und prognostizierten Bevölkerungszunahme im Land
Berlin sollen auch in Buch Wohnbaupotenziale entwickelt werden. Zur Erschließung der neuen zu entwickelnden Wohngebiete Am Sandhaus und
Buch IV sind die zentralen Erschließungsstraßen auszubauen. Diese bauvorbereitenden Entwicklungsmaßnahmen sollen durch den Stadtumbau unterstützt werden.
ÖPNV
Die Anbindung Buchs durch den ÖPNV an die Innenstadt erfolgt über die SBahnlinie S2 und durch vier Buslinien (150, 158, 259, 893) sowie die Nachtbuslinie N58. Zusätzlich ist Buch über den nächsten Bahnhof Karow an das
Regionalbahnnetz angebunden. Insbesondere die S- Bahn dient als wichtige
Verbindung in das Berliner Zentrum. Die Linien verkehren in einem 10Minuten-Takt. In der Regel benötigt man von der S Bahn Buch bis zur Friedrichstraße ca. 24 Minuten. Die ÖPNV-Erschließung ab Bahnhof Buch kann
somit als gut bezeichnet werden. Eine Verlängerung der Regionalbahn bis
zum Bahnhof Buch wurde immer wieder diskutiert, wird aber derzeit nicht
weiter verfolgt.
Weitere Buslinien erschließen den Ortsteil Buch und verbinden den Bahnhof
mit dem Campus und dem Klinikum. Die Busanbindung dieser nahgelegenen
Ziele im 10-Minuten-Takt stellt somit ein Nadelöhr für die Anbindung dar und
bietet Potenzial für die Ergänzung durch schnelle E-Mobility-Ansätze, ausgebaute Fahrradstrecken oder Leihfahrradkonzepte.
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Für weite Bereiche des Ortsteils Buch sind die vorhandenen öffentlichen Radund Fußweg zu qualifizieren und zu einem geschlossenen Netz zu verbinden
unter besonderer Berücksichtigung der Barrierefreiheit.
5.4.1 Handlungsbedarfe/Fazit
Innerhalb der bestehenden Förderkulisse:
- Durchführung eines Klima- und Energieworkshops und Erarbeitung eines
Klima- und Energiekonzeptes mit den beteiligten Akteuren in Buch
- Umsetzung von Maßnahmen aus dem Klima- und Energiekonzept
- Städtebauliche Aufwertung des Straßenraums Alt-Buch
- Neuordnung des ruhenden Verkehrs und Prüfung von Park+RideOptionen
- Erarbeitung eines Wegekonzeptes und Qualifizierung wichtiger Rad- und
Fußwegeverbindungen
- Erschließung der Wohnbaupotenzialfläche Buch IV
Außerhalb der bestehenden Förderkulisse:
- Qualifizierung des Bahnhofsumfelds und Entwicklung eines eigenständigen Wohnquartiers beidseitig der Straße Am Sandhaus unter Einbeziehung der Moorlinse als Naherholungsgebiet.
Die konkreten Maßnahmenvorschläge werden in der Maßnahmeliste unter
Punkt 7 dargestellt.
6
Förderkulisse
Durch die erneute Aktualisierung des Stadtteilentwicklungskonzeptes (ISEK)
soll nun auf die positive Veränderung im Stadtumbaugebiet Buch reagiert und
die Handlungsschwerpunkte den aktuellen Entwicklungen und Erfordernissen
anpasst werden.
In der BerlinStrategie Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 (StEK 2030) der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ist Buch als einer der
zehn Transformationsräume definiert worden. Das Konzept dient als Wegweiser für die wachsende Stadt Berlin. Es bildet durch die richtungweisenden
Strategien, Ziele und Handlungsfelder und der Verortung dieser in Transformationsräumen die Basis für die zukunftsfähige Entwicklung der Stadt. Dem
Gebiet Buch wurde somit eine besondere gesamtstädtische Bedeutung zugesprochen.
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Unter dem Schwerpunkt "Lokal trifft global" soll Buch 2030 ein Musterbeispiel
für die gelungene Entwicklung eines Wirtschafts-, Forschungs- und Wohnstandortes von überregionaler Bedeutung sein und den Berliner Norden als
Standort für Wohnen und Arbeiten prägen.
Bereits während der Umsetzungsmaßnahmen zur Aktualisierung des INSEK
2009 zeigte sich, dass auch Einrichtungen, die sich außerhalb der bestehenden Kulisse befinden, aufgrund ihres besonderen Einflusses für und auf das
Stadtumbau-Gebiet förderfähig sind - so beispielsweise die Grundschule "Am
Sandhaus".
Während des Erarbeitungsprozesses zur Aktualisierung des ISEK 2014 konnte diese Tatsache erneut bestätigt werden. Bei der Bestandsanalyse, der
Abfrage möglicher zukünftiger Projekte und Handlungsbedarfe bei den zuständigen Fachämtern sowie der Bürgerbeteiligung in Form eines "WorldCafés" und der anschließenden Möglichkeit für Online-Stellungnahmen (Beteiligungsmöglichkeit per Email, per Telefon, per Post) konnte festgestellt
werden, dass insbesondere auch Projekte und Maßnahmen genannt wurden,
die sich außerhalb der jetzigen bestehenden Stadtumbaukulisse befinden.
Vor dem Hintergrund der wachsenden Stadt Berlin und dem damit verbundenen Anstieg der Bevölkerung - insbesondere der Anstieg der Kinder unter 6
Jahre, zwischen 6 bis unter 15 Jahren sowie der Einwohner*innen über 65
Jahren - ist es notwendig Wohnungsneubau für alle Alters- und Sozialgruppen zu realisieren.
Der Stadtentwicklungsplan Wohnen 2025 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt identifiziert für Buch drei Neubaupotenziale, von denen
zwei außerhalb der bestehenden Stadtumbau-Förderkulisse liegen: "Am
Sandhaus" (mittelfristige Realisierungseinschätzung bis 2020) und Buch V
(nachrangige Realisierungseinschätzung nach 2025). Darüber hinaus können
auch die ehem. Regierungskrankenhäuser (ÖB VI und ÖB VII) westlich der
Kulisse revitalisiert und (um)entwickelt werden. Insgesamt wird für Buch ein
Neubauvolumen von 3.200 WE im StEP Wohnen definiert.
Lediglich Buch IV (mittelfristige Realisierungseinschätzung bis 2020) ist ein
Wohnungsneubaupotenzial, welches sich innerhalb der Förderkulisse befindet und einen unfertigen Siedlungsteil durch zusätzliche Flächenarrondierung
vervollständigen kann. Somit ließe sich ein eigenständiges und geschlossenes Quartier entwickeln. Ein Teilbereich der nördlichen Brunnengalerie wird
derzeit durch die Errichtung von Wohnunterkünften für Flüchtlinge genutzt.
Die Realisierung von Wohnraum erfordert jedoch eine Anpassung von sozialer und grüner Versorgungsinfrastruktur. In erster Linie geht es darum, diese
an die dynamische Entwicklung anzupassen und entsprechend die Infrastruktureinrichtungsarten wie Kindertagesstätten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, gedeckte und ungedeckte Sportanlagen sowie Grün- und Freiflächen
bereitzustellen. Hier geht es nicht nur ausschließlich um eine quantitative
Bereitstellung der Einrichtungen, besonders muss auch eine Qualifizierung
der Einrichtungen sichergestellt werden.
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Im Bereich soziale Infrastruktur bedeutet dies konkret, dass eine bedarfsgerechte quantitative und qualitative Weiterentwicklung der Infrastruktureinrichtungsarten angestrebt werden muss. Dazu zählt u.a. die Sanierung bestehender Einrichtungen, wie beispielsweise Hufeland-Oberschule und die Sanierung potenzieller wieder zu reaktivierender Einrichtungen, wie das Gebäude der ehemaligen Hufeland-Oberschule, die Flächensicherung in der Wiltbergstr. 29 A für einen potentiellen Schulstandort /Neubau einer Schule oder
die Etablierung des Bildungszentrums.
Verbunden mit der Anpassung der sozialen Infrastruktur ist auch die Anpassung der grünen Infrastruktur. Wege und Wegeverbindungen müssen (neu)
entwickelt, Sichtbeziehungen hergestellt und Grünflächen qualifiziert werden.
Konkret bedeutet dies, dass Wege und Wegeverbindungen zu den neuen
Wohnquartieren "Am Sandhaus", ehem. Regierungskrankenhäuser und Buch
V hergestellt werden müssen. Aber auch bestehende Quartiere müssen untereinander stärker vernetzt werden (z.B. Kolonie Buch, Ludwig-HoffmannQuartier, Großsiedlung und Campus).
Wohnungsneubau bedeutet jedoch immer auch die Anpassung der verkehrlichen Infrastruktur. Wege und Straßen müssen angepasst und erweitert werden. So sind der Ausbau der Straße "Am Sandhaus", der Hobrechtsfelder
Chaussee, des Röbell- und Pölnitzweges für eine Verbesserung alle Verkehrsarten betreffend notwendig. Auch bedarf das Bahnhofsumfeld - als Eingangstor Buchs - einer Qualifizierung. Der Bahnhof in Ortsmitte muss alle vier
in Kapitel 4.1 beschriebenen Quadranten des Ortsteils gleichberechtigt erschließen.
Eine Vielzahl von zukünftigen Projekten und erforderliche Handlungsbedarfe
sind außerhalb der bestehenden Stadtumbau-Förderkulisse verortet (siehe
Darstellung). Entwicklungsschwerpunkte sind insbesondere das Bahnhofsumfeld, das Umfeld der Straße "Am Sandhaus", der weitere Umgang mit der
Moorlinse sowie die Flächen der ehemaligen Regierungskrankenhäuser.
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P
Entwicklungsschwerpunkte nach Handlungsfeldern
Vorschlag der Erweiterung des Fördergebietes
Dementsprechend ist es für eine positive Entwicklung Buchs zu einem attraktiven Wohnquartier für alle Alters- und Sozialgruppen bei einer gleichzeitig
ausreichender Versorgung an sozialer und grüner Infrastruktur unabdingbar,
die jetzige Stadtumbau-Förderkulisse um die Bereiche "Am Sandhaus inkl.
Straße Am Sandhaus", die ehemaligen Regierungskrankenhäuser (ÖB VI und
ÖB VII) sowie Buch V zu erweitern. So kann eine zukunftsfähige Entwicklung
des Gesundheits-, Wissenschafts- und Technologiestandorts Buchs und der
Gesamtstadt gemäß der BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin
2030 (StEK 2030) vorangetrieben werden.
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7
Maßnahmen und Prioritäten
Die nachfolgende Maßnahmentabelle umfasst alle für die Entwicklung des
Stadtumbaugebiets notwendigen Maßnahmen, die aus der Abstimmung mit
Fachämtern, sonstigen Akteuren und den konzeptionellen Ansätzen der ISEK-Überarbeitung identifiziert wurden.
Die Maßnahmen sind nach fachlichen Themen differenziert und mit den entsprechenden Kürzeln gekennzeichnet:
Handlungsfeld Soziale Infrastruktur, geschätzte Kosten
- SK
17.007.545,00 €
Kindertagesstätten
- SSP Schulen und Sportanlagen
- SE
Sonstige Einrichtungen
Handlungsfeld öffentlicher Raum, geschätzte Kosten
- G
Aufwertung von öffentlichen Grün- und Freiflächen und Wegen
Handlungsfeld Wohnen (Gewerbe), geschätzte Kosten
- L
5.172.000,00 €
2.460.000,00 €
Stärkung von Wohnen und Wirtschaft
Handlungsfeld Klima, Energie, Verkehr, geschätzte Kosten
4.035.000,00 €
- K, V Konzepte für Klima und Verkehr
Erforderlich ist für die Umsetzung der gesamten Maßnahmen eine Gesamtsumme von
28.674.545,00 €
Prioritäre Maßnahmen wurden insbesondere nach folgenden Kriterien ausgewählt:
- Dringlichkeit der Maßnahme
- kurzfristige Umsetzbarkeit
- Synergieeffekte mit anderen Maßnahmen
- Zugehörigkeit zu einem Schwerpunkt des Stadtumbaukonzepts
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Maßnahmenliste
Handlungsfeld Soziale Infrastruktur
Stand: 07.12.2015
Nr.
Ursprung
Handlungs- Entwicklungsder
raum
schwerpunkt
Maßnahme
Standort/
Lage
Maßnahme
Träger der Umsetzung
Finanzierungsart
UmsetzungsPriorität
zeitraum
geschätzte
Kosten
Stadtumbau
mittelfristig
2
970.000,00 € Rücklauf Ämterabfrage
Kalkulationsgrundlage
SK 1
I
II
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Kita des Internationalen
Energetische Sanierung und Innensanierung
Internationaler Bund Berlin e.V.
Bundes
Kita des Internationalen Bundes
Friedrich-Richter-Straße 36 Aufzug, Vollwärmeschutz, Sanierung von
Sanitärräumen, Elektrik, Innentüren im Zusammenhang
mit erforderlichem Brandschutz
SK 2
I
II
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Kita Friedrich-RichterStraße 8-10
BA Pankow, Abteilung Jugend und
1. BA für energetische Sanierung
Sanierung der Gebäudehülle des gesamten Gebäudes, Facility Managemen
also auch der Teil der Musikschule.
Stadtumbau
kurzfristig
1
1.108.545,00 € Anmeldung Programmjahr
2016
SK 3
I
II
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Kita Friedrich-RichterStraße 8-10
2. BA Sanierung
BA Pankow, Abteilung Jugend und
Ertüchtigung der leerstehenden Gebäudehälfte zur Kita- Facility Management
Nutzung
Stadtumbau
kurzfristig
1
1.700.000,00 € Anmeldung Programmjahr
2016
SK 4
II
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Kita,
Karower Chaussee 169 B,
13125 Berlin
Sanierung der Freifläche
Verein für Sport- und
Jugendsozialarbeit e.V
Stadtumbau
kurzfristig
1
225.000,00 € Anmeldung Programmjahr
2016
Außerhalb der StadtumbauSchwerpunktgebiet und der
Förderkulisse
Kita
Pölnitzweg
Umbau von zwei Bestandsgebäuden in eine Kita mit
160 Plätzen
LHQ/ Ludwig Hoffmann Quartier
Stadtumbau
mittelfristig
SK 5
3.000.000,00 € Anmeldung Programmjahr
2016
Das Projekt liegt außerhalb der
bestehenden Förderkulisse
und der beantragten
Erweiterungs-fläche
SSP 1
II
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Neue Mitte Buch"
Schule und Sportflächen
Hufeland Oberschule,
Walter-Friedrich-Straße 16
Verbindungsbau zwischen den Schulgebäuden Bestand BA Pankow, Abteilung Soziales,
und Neubau (MEB)
Gesundheit, Schule und Sport
Stadtumbau
mittelfristig
1
1.776.000,00 € Anmeldung Programmjahr
2016
SSP 2
II
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Neue Mitte Buch"
Schule und Sportflächen
Hufeland Oberschule,
Walter-Friedrich-Straße 16
Energetische Sanierung des bestehenden
Schulgebäudes
BA Pankow, Abteilung Soziales,
Gesundheit, Schule und Sport
Stadtumbau
mittelfristiglangfristig
2
3.000.000,00 € Abstimmung mit Fachamt
SSP 3
I
II
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Schule und Sportflächen
Rückbau Schulgebäude
Marianne-Buggenhagenleerstehendes, zur Zeit nicht genutztes Gebäude am
Schule, Ernst-Busch-Str.27 Standort der Marianne-Buggenhagen-Schule.
Bei der Entwicklung Buch IV und Am Sandhaus muss
der Bedarf des Gebäudes für mögliche Schulnutzung
nochmals geprüfen werden.
BA Pankow, Abteilung Soziales,
Gesundheit, Schule und Sport
Stadtumbau
langfristig
3
500.000,00 € Annahme im Vergleich zum
Rückbau ehem. Berufsschule
Pankepark
SSP 4
I
II
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Marianne-BuggenhagenAufwertung der Schulfreifläche
Schule, Ernst-Busch-Str. 27 Herrichtung der durch die Rückbaumaßnahme
freiwerdenden Fläche als Pausenhof, ca. 4.000 m²
Bei der Entwicklung Buch IV und Am Sandhaus muss
der Bedarf des Gebäudes für mögliche Schulnutzung
nochmals geprüft werden.
BA Pankow, Abteilung Soziales,
Gesundheit, Schule und Sport
Stadtumbau
langfristig
3
600.000,00 € Annahme nach
Kostenwerttabelle Henningsen
Herrichten Pausenflächen
mittlerere Qualität 150 €/m²
Ursprung der Maßnahme:
I - INSEK 2008
II - Fachämter-Abfrage
III - Bürger*innen-Abfrage
IV - Sonstiges z.B. Wohnungsunternehmen
neu - Neuaufnahme Fortschreibung ISEK
Handlungsraum:
A - Innerhalb der Förderkulisse
B - Außerhalb der Förderkulisse
Maßnahmenliste
Handlungsfeld Soziale Infrastruktur
Stand: 07.12.2015
Nr.
Ursprung
Handlungs- Entwicklungsder
raum
schwerpunkt
Maßnahme
Standort/
Lage
Maßnahme
Träger der Umsetzung
Finanzierungsart
UmsetzungsPriorität
zeitraum
geschätzte
Kosten
Kalkulationsgrundlage
SSP 5
II
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Neue Mitte Buch"
Karower Chaussee 97
Schulvorhaltestandort
BA Pankow, Abteilung Soziales,
Gesundheit, Schule und Sport
Stadtumbau
langfristig
3
SSP 6
I
II
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Neue Mitte Buch"
Schule und Sportflächen
Walter-Friedrich-Straße 26,
nordwestlich Panke neben
Tennisplätzen
BA Pankow, Abteilung Soziales,
Gesundheit, Schule und Sport
Stadtumbau/Schul- langfristig
flächensanierungs
programm
3
SE 1
I
II
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Sanierung Sportfreianlagen zur Herstellung für den
Schulsport im Rahmen der Entwicklung des
Regionalschulstandortes Walter-Friedrich-Str. 16-18,
Zuordnung zum Schulstandort. Ca. 13.000 m² (incl.
Planungskosten)
Innensanierung des Gebäudes und Sanierung der
Freifläche
Kinder- und
Jugendfreizeiteinrichtung
Sportjugendclub Buch SJC
Sanierung bis einschließlich 2015,
e.V., Karower Chaussee
169 C, 13125 Berlin
weiterer Sanierungsbedarf muss noch geklärt werden.
Verein für Sport- und
Jugendsozialarbeit e.V
Stadtumbau
kurzfristig
1
428.000,00 € Anmeldung Programmjahr
2016
SE 2
III
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Schlosspark/Alt-Buch"
Kultur
Alt Buch
Denkmalgerechter Wiederaufbau des Turmes der
barocken Schlosskirche. (fordern 163 Mitglieder des
Fördervereins zum denkmalgerechten Wiederaufbau
des Turmes der barocken Schloßkirche.) Kosten der
Maßnahme ca. 2,4 Mio. €. Bereits vorhandene
Spenden: 190.000 €
Keine Förderung über Stadtumbau, keine Kulisse
städtebaulicher Denkmalschutz
BA Pankow in Zusammenarbeit mit
Privaten
nicht Stadtumbau, langfristig
Finanzierung
durch andere
Förderprogramme
3
2.400.000,00 € Rücklauf Bürgerbeteiligung,
Förderverein
Denkmalgerechter
Wiederaufbau
SE 3
I
II
III
IV
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Neue Mitte Buch"
Kultur
Ortsteil Buch
Kooperativer Standort Buch-Karow, Bildungszentrum
mit Stadtbibliothek, Musikschule, Volkshochschule in
einem Gebäude mit Integrierung eines
Veranstaltungssaals.
Standortentscheidung nach BA-Beschluss
Option: Standort im nördl. Teilbereich Brunnengalerie
(siehe hier auch in Ergänzung Machbarkeitsstudie
Brunnengalerie nördlicher Teilabschnitt, Pkt. 3),
Abstimmung Stapl
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt,
Fachbereich Stadterneuerung in
Zusammenarbeit mit dem Amt für
Weiterbildung und Kultur
Stadtumbau
wird geprüft
1
kurzfristig
Summe
Ursprung der Maßnahme:
I - INSEK 2008
II - Fachämter-Abfrage
III - Bürger*innen-Abfrage
IV - Sonstiges z.B. Wohnungsunternehmen
neu - Neuaufnahme Fortschreibung ISEK
N.N. Kostenschätzung bleibt offen
1.300.000,00 € Geschätzt ca. 100 € / m²
entspricht 1.300.000 €
N.N. Standortfrage und
Bedarfsprogramm in laufender
Abstimmung. Eine
Kostenschätzung ist daher
derzeit noch nicht möglich.
Förderung über
Stadtumbaumittel wird geprüft.
17.007.545,00 €
Handlungsraum:
A - Innerhalb der Förderkulisse
B - Außerhalb der Förderkulisse
Maßnahmenliste
Handlungsfeld öffentlicher Raum
Stand: 07.12.2015
Nr.
Ursprung
Hand-lungs-Entwicklungsder
raum
schwerpunkt
Maßnahme
Standort/
Lage
Maßnahme
Träger der Umsetzung
Finanzierungsart
UmsetzungsPriorität
zeitraum
geschätzte
Kosten
Kalkulationsgrundlage
G1
II
III
neu
A
Alle StadtumbauSchwerpunktgebiete
gesamter Ortsteil Buch
Konzept
Qualifizierung des Wegesystems und Entwicklung eines
Leitsystems wichtiger Wege im Ortsteil Buch (zur
Ertüchtigung der Wege, Beleuchtung, Barrierefreiheit,
Leitsystem)
Hauptschwerpunkt soll die Anbindung wichtiger
öffentlicher Einrichtungen (Bucher Bürgerhaus), der
Bucher Mitte, der wichtigen wirtschaftlichen
Einrichtungen (Campus, Heliosklinikum etc.) sowie die
barrierefreie Ausbildung sein.
Verleihstation und -stellplätze für Fahrräder, E-Mobility als Teil einer optimalen Verkehrsinfrastruktur für den
Gesundheits- und Wirtschaftsstandort Buch
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt,
Fachbereich Stadterneuerung in
Zusammenarbeit mit weiteren
Fachbehörden
Stadtumbau
kurzfristig
1
G2
I
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Industriebahntrasse
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt,
Fachbereich Stadterneuerung in
Zusammenarbeit mit weiteren
Fachbehörden
Stadtumbau
kurzfristig
1
440.000,00 € Kostenansatz gemaß Berliner
Modell der kooperativen
Bauleitplanung (40 €/m²
Herstellung öffentlicher
Grünfläche)
G3
I
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Industriebahntrasse
Maßnahmen aus der Konzeption Wegesystem
Herrichtung der Industriebahntrasse als
Wegeverbindung
Längsdurchlässigkeit der Trasse als Grünverbindung
angestrebt zwischen Walter-Friedrich-Straße und
Karower Chaussee (ca. 11.000 m²).
Prüfung erforderlicher Brückensanierung (in der
Maßnahmen aus der Konzeption Wegesystem
Herrichtung der Brücke
Für die Herrichtung der Industriebahntrasse ist die
Brücke wichtiger Bestandteil.
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt,
Fachbereich Stadterneuerung in
Zusammenarbeit mit weiteren
Fachbehörden
Stadtumbau
kurzfristig
1
100.000,00 € Kostenschätzung für
Sanierung. Bei einem Neubau
muss eine neue
Kostenschätzung erfolgen.
G4
I
II
III
B
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Neue Mitte Buch"
Am Sandhaus /
Bahnhofsumfeld
Maßnahmen aus der Konzeption Wegesystem
Aufwertung der Wegeverbindung/Radwegeverbindung
S-Bhf. Buch, südlicher Ausgang in östlicher Richtung.
Der Ausbau erfolgt bis zur Höhe des Bucher
Bürgerhauses.
Angenommen werden 800 m² (400 m x 2 m)
BA Pankow, Straßen- und
Grünflächenamt
Stadtumbau
kurzfristig
1
32.000,00 € Kostenansatz gemaß Berliner
Modell der kooperativen
Bauleitplanung (40 €/m²
Herstellung Wegeflächen)
G5
III
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Neue Mitte Buch"
Wegeverbindungen
Franz-Schmidt-Straße
BA Pankow, Straßen- und
Grünflächenamt
Stadtumbau
kurzfristig
1
G6
I
II
III
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Freiflächen im Bereich
Skaterbahn / JFE Würfel
Maßnahmen aus der Konzeption Wegesystem
Wegeverbindung: Sanierung der Fußwege im Bereich
des Bucher Bürgerhauses
Verbindung zwischen Franz-Schmidt-Straße und
Groscurthstraße kann in Verbindung mit der
Aufwertung/ Umgestaltung der öffentlichen Grünfläche
erfolgen
(insg.aus
ca. der
3.800
m² )
Maßnahmen
Konzeption
Wegesystem
Qualifizierung wichtiger Wegeverbindungen
Der Ausbau erfolgt entsprechend zum "Konzept zur
Qualifizierung des Wegesystems und Entwicklung eines
Leitsystems". Angenommen werden ca. 1.000 m².
BA Pankow, Straßen- und
Grünflächenamt
Stadtumbau
kurzfristig
1
200.000,00 € Kostenansatz gemaß Berliner
Modell der kooperativen
Bauleitplanung (50 €/m² =
Durchschnitt zur Herstellung
Wegeflächen und Herstellung
Grünflächen).
40.000,00 € Kostenansatz gemaß Berliner
Modell der kooperativen
Bauleitplanung (40 €/m²
Herstellung Wegeflächen).
Ursprung der Maßnahme:
I - INSEK 2008
II - Fachämter-Abfrage
III - Bürger*innen-Abfrage
IV - Sonstiges z.B. Wohnungsunternehmen
neu - Neuaufnahme Fortschreibung ISEK
50.000,00 € Geschätze Annahme
Handlungsraum:
A - Innerhalb der Förderkulisse
B - Außerhalb der Förderkulisse
Maßnahmenliste
Handlungsfeld öffentlicher Raum
Stand: 07.12.2015
Nr.
Ursprung
Hand-lungs-Entwicklungsder
raum
schwerpunkt
Maßnahme
Standort/
Lage
Maßnahme
Träger der Umsetzung
Finanzierungsart
UmsetzungsPriorität
zeitraum
geschätzte
Kosten
Kalkulationsgrundlage
G7
II
III
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Theodor-Brugsch-Straße
Maßnahmen aus der Konzeption Wegesystem
BA Pankow, Straßen- und
Wegpflasterung innerhalb der Grünanlage erneuern, ca. Grünflächenamt
2.000 m²
Stadtumbau
kurzfristig
1
80.000,00 € Kostenansatz gemaß Berliner
Modell der kooperativen
Bauleitplanung (40 €/m²
Herstellung Wegeflächen).
G8
II
III
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Neue Mitte Buch" und "Buch Süd"
Wohngebietsstraßen
Maßnahmen aus der Konzeption Wegesystem
Verbesserung der Situation innerhalb der Gehwege
Schwerpunkte der Maßnahmen sind die Qualifizierung
der Barrierefreiheit, die Verbesserung der
Querungsmöglichkeiten und der Beleuchtung.
u.a. in den Straßenräumen
- Theodor-Brugsch-Straße
- Georg-Benjamin-Straße
- Karower Chaussee
- Ernst-Ludwig-Heim-Straße
BA Pankow, Straßen- und
Grünflächenamt
Stadtumbau
kurzfristig
1
200.000,00 € Geschätzte Annahmen. Die
reellen Kosten sind abhängig
von den Ergebnissen der
Machbarkeitsstudie
G9
III
neu
Maßnahmen aus der Konzeption Wegesystem
Herstellung einer Radwegverbindung für die
nichtmotorisierte verkehrliche Infrastruktur
BA Pankow und Land Brandenburg/ Bezirk und Land kurzfristigLandkreis Barnim
Brandenburg /
mittelfristig
Landkreis Barnim
G 10
II
III
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Radwegeverbindung
zwischen dem Ortszentrum
Buch und dem Gut
Hobrechtsfelde
Pankepark
Konzept
Qualifizierung und Entwicklung des Pankeparks
Qualifizierung als Naherholungsraum, Einrichtung eines
Gesundheitsparcours, Qualifizierung des Pankeweges,
Anbindung an das Wegesystem
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt,
Fachbereich Stadterneuerung in
Zusammenarbeit mit weiteren
Fachbehörden
Stadtumbau
kurzfristigmittelfristig
1
G 11
I
II
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Pankepark, südliche
Teilfläche am Standort der
ehemaligen Berufsschule
Wiltbergstr. 29 G
Maßnahme aus der Konzeption zur Qualifizierung
und Entwicklung des Pankeparks
Neuanlage der Grün- und Freifläche
Die derzeit untergenutze Fläche soll als Grün- und
Freifläche qualifziert werden, ca. 50.000 m².
Entwicklung Gesundheitsparcours, Spielplatz,
Wegekonzept, Beleuchtung etc.
BA Pankow, Straßen- und
Grünflächenamt
Stadtumbau
kurzfristigmittelfristig
1
G 12
I
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Pankepark, südliche
Teilfläche am Standort der
ehemaligen Berufsschule
Wiltbergstr. 29 G
BA Pankow, Straßen- und
Grünflächenamt
Stadtumbau
kurzfristigmittelfristig
1
G 13
II
III
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Schlosspark/Alt-Buch"
Schlosspark
Maßnahme aus der Konzeption zur Qualifizierung
und Entwicklung des Pankeparks
Rück- bzw. Umbau des Berufsschulgebäudes
Im Rahmen der Qualifizierung der Grün- und Freifläche
des Pankeparkes soll das bestehende Gebäude der
ehem. Berufsschule rückgebaut werden
Umsetzung des Parkpflegewerk Schlosspark Buch,
denkmalgerechte Erneuerung (157.663 m²)
- Fertigstellung des Parkpflegewerkes
- Sicherung des Schlossparks als öffentliche Parkfläche
- Qualifizierung der Parkanlage unter Naturschutzaspekten (keine Festlegung als Naturschutzgebiet)
BA Pankow, Straßen- und
Grünflächenamt Zusammenarbeit mit
dem Stadtentwicklungsamt,
Fachbereich Stadtplanung
Alternative
kurzfristig
Finanzierung wird
derzeit vom Bezirk
geprüft
Ursprung der Maßnahme:
I - INSEK 2008
II - Fachämter-Abfrage
III - Bürger*innen-Abfrage
IV - Sonstiges z.B. Wohnungsunternehmen
neu - Neuaufnahme Fortschreibung ISEK
350.000,00 € Geschätze Annahme
1
20.000,00 € Geschätze Annahme
2.000.000,00 € Annahme nach
Kostenwertetabelle
Henningsen
Herrichten eines
Stadtrandparks mit niedrigen
bis mittleren Nutzungsdruck;
auf kleinen Flächen intensive
Gestaltung mittlerere Qualität
500.000,00 € Schätzung basierend auf
Erfahrungswerten
300.000,00 € Geschätzte Annahmen. Die
reellen Kosten sindabhängig
der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie
Handlungsraum:
A - Innerhalb der Förderkulisse
B - Außerhalb der Förderkulisse
Maßnahmenliste
Handlungsfeld öffentlicher Raum
Stand: 07.12.2015
Nr.
Ursprung
Hand-lungs-Entwicklungsder
raum
schwerpunkt
Maßnahme
Standort/
Lage
Maßnahme
Träger der Umsetzung
Finanzierungsart
UmsetzungsPriorität
zeitraum
Sanierung und Qualifizierung Spielplatz
Sanierung Spielplatz einschließlich der öffentlichen
Grünanlagen
mit neuem Konzept als generationenübergreifender
Spielplatz
aufgrund der Nähe zum Seniorenwohnen
ca. 2.000 m²
Sanierung und Qualifizierung Spielplatz
Reserve für Kita-Nutzung, wenn die Entwicklung Buch
IV kommt
Flächengröße ca. 1.500 m²
BA Pankow, Straßen- und
Grünflächenamt
Stadtumbau
langfristig
3
160.000,00 € Annahme nach
Kostenwertetabelle
Henningsen (80 €/m² hohe
Qualität, Spielangebot mit
Geräteausstattung und Sand
in bestehenden Anlagen).
BA Pankow, Straßen- und
Grünflächenamt
Stadtumbau
langfristig
3
150.000,00 € Annahme nach
Kostenwertetabelle
Henningsen (100 €/m² hohe
Qualität, Spielangebot mit
Geräteausstattung und Sand
in bestehenden Anlagen).
500.000,00 € Annahme nach
Kostenwertetabelle
Henningsen
Herrichten eines
Stadtrandparks mit niedrigen
bis mittleren Nutzungsdruck;
auf kleinen Flächen intensive
Gestaltung mittlere Qualität 50
€/m²
50.000,00 € Geschätzte Annahme
G 14
I
III
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Neue Mitte Buch" und "Buch Süd"
Spielplätze
Karower Straße
G 15
II
III
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Spielplätze
Friedrich-RichterStraße/Bruno-Apitz-Straße
G 16
III
neu
B
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Pankeraum
Oualifizierung der Moorlinse in Verbindung mit dem
Pankepark
Erschließung der Moorlinse als
Landschaftserlebnisraum. Angenommene Fläche von
(ca. 10.000 m² ohne Wasserfläche)
BA Pankow, Straßen- und
Grünflächenamt
Stadtumbau
langfristig
3
G17
neu
B
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Am Sandhaus"
ehemals. Buch V
Am Sandhaus
Untersuchung
Studie zur Entwicklung der Moorlinse und den
angrenzenden Flächen
Ziel ist die Festlegung von Siedlungspotenzialen im
Entwicklungsbereich "Am Sandhaus" (ehem. Buch V),
Vorbereitung der Umsetzung eines eigenständigen
Wohngebietes.
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt,
Fachbereich Stadterneuerung in
Zusammenarbeit mit weiteren
Fachbehörden und möglicherweise
privaten Investoren
Stadtumbau
mittelfristig
1
Summe
Ursprung der Maßnahme:
I - INSEK 2008
II - Fachämter-Abfrage
III - Bürger*innen-Abfrage
IV - Sonstiges z.B. Wohnungsunternehmen
neu - Neuaufnahme Fortschreibung ISEK
geschätzte
Kosten
Kalkulationsgrundlage
5.172.000,00 €
Handlungsraum:
A - Innerhalb der Förderkulisse
B - Außerhalb der Förderkulisse
Maßnahmenliste
Handlungsfeld Wohnen (Gewerbe)
Stand: 07.12.2015
Nr.
Ursprung
Handlungs- Entwicklungsder
raum
schwerpunkt
Maßnahme
Standort/
Lage
Maßnahme
Träger der Umsetzung
Finanzierungsart
UmsetzungsPriorität
zeitraum
geschätzte
Kosten
Kalkulationsgrundlage
W1
II
IV
neu
B
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Am Sandhaus"
ehemals. Buch V
Am Sandhaus
Machbarkeitsstudie
Städtebauliches Konzept zur Entwicklung des
Bereiches Straße "Am Sandhaus"
Ziel ist die Vorbereitung der Umsetzung eines
eigenständigen Wohnquartiers beidseitig der Straße Am
Sandhaus unter der Prämisse der Schaffung/
Beibehaltung einer sozialverträglichen Mieterstruktur für
alle Sozial- und Nutzergruppen (z.B. Singles, Familien
mit Kindern, Ältere, Transferbezieher).
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt, Stadtumbau
Fachbereich Stadterneuerung in
Zusammenarbeit mit weiteren
Fachbehörden und möglicherweise
privaten Investoren
mittelfristig
1
50.000,00 € Geschätzte Annahme
W2
II
III
IV
neu
B
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Buch IV
Ernst-Busch-Str/ WolfgangHeinz-Str./Max-BurghardtStr.
mittelfristig
1
50.000,00 € Geschätzte Annahme
W3
II
III
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Neue Mitte Buch"
Betrachtet wird der
nördliche Teilabschnitt
Machbarkeitsstudie
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt, Stadtumbau
Städtebauliches Konzept zur Entwicklung des Bereichs Fachbereich Stadterneuerung in
Zusammenarbeit mit weiteren
Buch IV
Fachbehörden und möglicherweise
Ziel ist die Vorbereitung der Umsetzung einer neuen
privaten Investoren
Wohn- und Mischnutzung.
Kriterien:
- Entwicklung einer sozialverträglichen Struktur für alle
Sozial- und Nutzergruppen (z.B. Singles, Familien mit
Kindern, Ältere, Transferbezieher).
- Neuorganisation der Flächen Wohnen und Gewerbe, -- - Lärmschutz zur Autobahn,
- Erschließung und Anbindung an die angrenzende
Siedlungsstruktur und soziale Infrastruktur
insbesondere der Schwimmhalle
Machbarkeitsstudie
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt, Stadtumbau
Entwicklungskonzept Brunnengalerie mit dem
Fachbereich Stadterneuerung in
Schwerpunkt "Gesundheitswirtschaft" in Ergänzung der Zusammenarbeit mit weiteren
bereits angesiedelten Gesundheits-, WissenschaftsFachbehörden und möglicherweise
privaten Investoren
und Technologiebranche.
Ziel ist die Vorbereitung einer an das Umfeld
angepassten baulichen Entwicklung der
Brunnengalerie. In der Konzeption muss die Querung
und die Verbindung zur Bucher Mitte thematisiert
werden (siehe hier auch in Ergänzung
Machbarkeitsstudie Brunnengalerie südlicher
Teilabschnitt, Pkt. 4).
Option: Entwicklung eines Bildungszentrums in dem
Bereich Wiltbergstraße
mittelfristig
2
30.000,00 € Geschätzte Annahme
Ursprung der Maßnahme:
I - INSEK 2008
II - Fachämter-Abfrage
III - Bürger*innen-Abfrage
IV - Sonstiges z.B. Wohnungsunternehmen
neu - Neuaufnahme Fortschreibung ISEK
Handlungsraum:
A - Innerhalb der Förderkulisse
B - Außerhalb der Förderkulisse
Nr.
Ursprung
Handlungs- Entwicklungsder
raum
schwerpunkt
Maßnahme
Standort/
Lage
W4
II
III
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
W5
II
III
neu
B
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Am Sandhaus"
W6
II
III
neu
B
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Am Sandhaus"
W7
II
III
neu
B
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet "Am Ehemaliges RegierungsSandhaus"
krankenhaus ÖB VII
Hobrechtsfelder Chaussee
100
Maßnahme
Träger der Umsetzung
Finanzierungsart
UmsetzungsPriorität
zeitraum
Kalkulationsgrundlage
Betrachtet wird der südliche Machbarkeitsstudie
Teilabschnitt
Entwicklungskonzept Brunnengalerie mit dem
Schwerpunkt "wirtschaftliche Entwicklung"
Ziel ist die Vorbereitung einer an das Umfeld
angepassten baulichen Entwicklung des südlichen
Teilabschnittes der Brunnengalerie (in Abstimmung mit
dem Entwicklungskonzept nördliche Brunnengalerie). In
der Konzeption muss die Querung thematisiert werden,
Pkt. 3)
Erforderlichkeit abhängig von den derzeitigen
Verhandlungen mit dem potenziellen Investor
Machbarkeitsstudie
Ehemaliges Regierungskrankenhaus ÖB VI und VII Untersuchung für die Umnutzung (evtl. Rückbau) der
Hobrechtsfelder Chaussee Gebäude der ehemaligen Krankenhäuser
96 und 100
Vorbereitung der Flächen für eine künftige Nutzung
oder Entwicklung von Maßnahmen zur Renaturierung.
Anbindung an das Gebiet "Am Sandhaus" in
Abhängigkeit der möglichen Nutzung,
planungsrechtliche Klärung
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt, Stadtumbau
Fachbereich Stadterneuerung in
Zusammenarbeit mit weiteren
Fachbehörden und möglicherweise
privaten Investoren
mittelfristig
1
30.000,00 € Geschätzte Annahme
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt, Stadtumbau
Fachbereich Stadterneuerung in
Zusammenarbeit mit weiteren
Fachbehörden und möglicherweise
privaten Investoren
langfristig
2
50.000,00 € Geschätzte Annahme
Ehemaliges
Staatssicherheitskrankenhaus ÖB VI
Hobrechtsfelder Chaussee
96
Rückbau Krankenhausgebäude ÖB VI,
leerstehendes, zur Zeit nicht genutztes
Krankenhausgebäude.
In den aufgeführten Kosten ist eine mögliche
Entsorgung von schadstoffbelasteten Baumaterialien
nicht berücksichtigt.
Angenommen werden ca. 85.000 m³ ohne
Kellergeschoss.
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt, Stadtumbau
Fachbereich Stadterneuerung in
Zusammenarbeit mit weiteren
Fachbehörden und möglicherweise
privaten Investoren
langfristig
3
850.000,00 € Geschätzte Annahme 10 € á
m³ umbauter Raum, ohne
Schadstoffentsorgung
Vergleichsangebot TreptowNiederschöneweide
Rückbau Krankenhausgebäude ÖB VII,
leerstehendes, zur Zeit nicht genutztes
Krankenhausgebäude.
In den aufgeführten Kosten ist eine mögliche
Entsorgung von schadstoffbelasteten Baumaterialien
nicht berücksichtigt. Angenommen werden ca. 140.000
m³ incl. einem Kellergeschoss.
BA Pankow, Stadtentwicklungsamt, Stadtumbau
Fachbereich Stadterneuerung in
Zusammenarbeit mit weiteren
Fachbehörden und möglicherweise
privaten Investoren
langfristig
3
1.400.000,00 € Geschätzte Annahme 10 € á
m³ umbauter Raum, ohne
Schadstoffentsorgung
Vergleichsangebot TreptowNiederschöneweide
Summe
Ursprung der Maßnahme:
I - INSEK 2008
II - Fachämter-Abfrage
geschätzte
Kosten
III - Bürger*innen-Abfrage
IV - Sonstiges z.B. Wohnungsunternehmen
neu - Neuaufnahme Fortschreibung ISEK
2.460.000,00 €
Handlungsraum:
A - Innerhalb der Förderkulisse
B - Außerhalb der Förderkulisse
Maßnahmenliste
Handlungsfeld Klima, Energie, Verkehr
Stand: 07.12.2015
Nr.
Ursprung
Handlungs- Entwicklungsder
raum
schwerpunkt
Maßnahme
Standort/
Lage
K1
III
neu
A/B
Alle StadtumbauSchwerpunktgebiete
K2
III
neu
A/B
Alle StadtumbauSchwerpunktgebiete
K3
III
neu
A/B
Alle StadtumbauSchwerpunktgebiete
V1
III
IV
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
Wiltbergstraße/Straße Alt
"Schlosspark/Alt-Buch" in Ergänzung Buch
der "Neuen Mitte Buch"
V2
III
IV
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Schlosspark/Alt-Buch"
V3
I
III
IV
neu
B
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Bahnhofsumfeld"
Ursprung der Maßnahme:
I - INSEK 2008
II - Fachämter-Abfrage
Maßnahme
Träger der Umsetzung
Finanzierungsart
Klima-Konzept
Vorbereitung und Durchführung eines Klima- und
Energieworkshops
UmsetzungsPriorität
zeitraum
geschätzte
Kosten
Kalkulationsgrundlage
BA Pankow,
Stadtumbau
Stadtentwicklungsamt, Fachbereich
Stadterneuerung in Zusammenarbeit
mit Experten aus dem Bereich
Energie
BA Pankow,
Stadtumbau
Klima-Konzept
Erarbeitung eines Konzeptes als Ergebnis des
Stadtentwicklungsamt, Fachbereich
Energieworkshops
Stadterneuerung in Zusammenarbeit
Einbettung der Ergebnisse des "Konzepts zur
mit Experten aus dem Bereich
Qualifizierung des Wegesystems"
Energie
BA Pankow,
1. Private
Maßnahmen abgeleitet aus dem Klima-Konzept
Stadtentwicklungsamt, Fachbereich 2. Andere FörderStadterneuerung in Zusammenarbeit programme
mit Experten aus dem Bereich
3. Prüfung
Energie
Stadtum-bau
BA Pankow,
Stadtumbau
Konzept
Städtebauliche Aufwertung des Bereiches Alt Buch
Stadtentwicklungsamt, Fachbereich
Aufwertung der Straße Alt Buch zur Verbesserung der Stadterneuerung in Zusammenarbeit
Aufenthaltsqualität. Ergänzung der "Neuen Mitte Buch" mit dem Straßen- und
als Kulturstandort .
Grünflächenamt
In der Konzeption muss u.a. die Anbindung an den 3.
BA der Schlosspark-Passage sowie der Brunnengalerie
- nördlicher Teilabschnitt - thematisiert werden.
kurzfristig
1
kurzfristig
1
20.000,00 € Geschätzte Annahme
kurzfristig
1
50.000,00 € Vorläufige Kostenannahme,
genauere Kalkulation nach
Auswertung des KlimaKonzeptes
langfristig
3
20.000,00 € Schätzung basierend auf
Erfahrungswerten
Wiltbergstraße/Straße Alt
Buch
Konzeptumsetzung zur städtebaulichen Aufwertung des
Bereiches Alt Buch
(Siehe Pkt 1) angenommen werden ca. 10.000 m²
öffentliche Fläche
BA Pankow,
Stadtumbau
Stadtentwicklungsamt, Fachbereich
Stadterneuerung in Zusammenarbeit
mit dem Straßen- und
Grünflächenamt
langfristig
3
Am
Sandhaus/Wiltbergstraße
Bahnhofsumfeld
Machbarkeitsstudie
Neuordnung des ruhenden Verkehrs
Prüfung der Park & Ride Optionen sowohl für den PKWals auch für den Radverkehr unter Einbeziehung des
ehemaligen Güterbahnhofs sowie der westlich der
Bahntrassen gelegenen Flächen
BA Pankow,
Stadtumbau
Stadtentwicklungsamt, Fachbereich
Stadterneuerung in Abstimmung mit
weiteren Fachämtern
langfristig
3
1.000.000,00 € Annahme nach
Kostenwertetabelle
Henningsen
Herrichten von Stadtplätzen
und Schmuckanlagen im
Bereich von Verkehrsknoten
und Übergängen zu
verkehrsberuhigten Zonenen,
hoher Ausstattungsaufwand,
hohe Qualität 100 €/m²
20.000,00 € Geschätze Annahme
III - Bürger*innen-Abfrage
IV - Sonstiges z.B. Wohnungsunternehmen
neu - Neuaufnahme Fortschreibung ISEK
0,00 € Aufgabe innerhalb des
Auftrages des
Stadtumbaubeauftragten
Handlungsraum:
A - Innerhalb der Förderkulisse
B - Außerhalb der Förderkulisse
Maßnahmenliste
Handlungsfeld Klima, Energie, Verkehr
Stand: 07.12.2015
Nr.
Ursprung
Handlungs- Entwicklungsder
raum
schwerpunkt
Maßnahme
Standort/
Lage
Maßnahme
Träger der Umsetzung
BA Pankow,
Bezirk
Stadtentwicklungsamt, Fachbereich
Stadterneuerung in Abstimmung mit
weiteren Fachämtern
V4
neu
B
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet "Am Am Sandhaus
Sandhaus"
Maßnahme aus Machbarkeitsstudie "Am Sandhaus"
Ausbau der Straße "Am Sandhaus"
Im Zuge der Weiterentwicklung des Gebietes Straße
"Am Sandhaus" in Abhängigkeit der Ergebnisse der
Machbarkeitsstudie (Maßnahme Nr. 1 des
Handlungsfelds Wohnen) und der Ergebnisse der
Gespräche mit dem Eigentümer.
Zur Ermittlung der Kosten wurde eine Fläche von ca.
120.000 m² (1.200 x 10 m) angesetzt.
B-Plan Buch V, Anbindung der beiden KrankenhausStandorte von östl. Seite über Straße Am Sandhaus ist
zu prüfen.
V5
II
IV
neu
A
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
"Buch Süd"
Maßnahme aus Machbarkeitsstudie Buch IV
BA Pankow, Straßen- und
Verlängerung der Max-Burghardt-Straße zur
Grünflächenamt
Erschließung der neuen Wohnbebauung Buch IV. Die
Länge der Straße richtet sich nach den Ergebnissen der
Machbarkeitsstudie Nr. 2 des Handlungsfelds Wohnen.
Angenommen wird eine gegenüber den Angaben im
Step Verkehr (Planung 2025) in der Länge reduzierte
Erschließungsstraße. Länge ca. 500 m (7.500 m² bei
einer angenommenen Breite von 15 m).
Max-Burghardt-Straße
Finanzierungsart
Bezirk
UmsetzungsPriorität
zeitraum
geschätzte
Kosten
Kalkulationsgrundlage
mittelfristig
2
1.800.000,00 € Vorläufige Kostenschätzung
Kostenansatz gemaß Berliner
Modell der kooperativen
Bauleitplanung (150 €/m²)
Herstellung Straßenflächen
langfristig
3
1.125.000,00 € Vorläufige Kostenschätzung
Kostenansatz gemaß Berliner
Modell der kooperativen
Bauleitplanung (150 €/m²)
Herstellung Straßenflächen
B-Plan Buch IV , verkehrliche Erschließung über neue
Straße von Buch III Richtung Buch V,
Summe
Gesamtkosten der vorgeschlagenen Maßnahmen aller Handlungsfelder
Ursprung der Maßnahme:
I - INSEK 2008
II - Fachämter-Abfrage
III - Bürger*innen-Abfrage
IV - Sonstiges z.B. Wohnungsunternehmen
neu - Neuaufnahme Fortschreibung ISEK
4.035.000,00 €
28.674.545,00 €
Handlungsraum:
A - Innerhalb der Förderkulisse
B - Außerhalb der Förderkulisse
Anhang
- Ergebnis World-Café 1
- Ergebnis World-Café 2
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Zusammenfassung der Ergebnisse der Thementische der ersten Bürgerveranstaltung zur Aktualisierung des Integriertes Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) in Berlin-Buch
Stand: 26.6.2014
1
Soziale Infrastruktur
Der Schwerpunkt der Diskussionen an dem Thementisch "Soziale Infrastruktur" lag überwiegend bei den
folgenden Themen:
- Bildungszentrum
- Historische Mitte "Alt Buch"
- Kommunikation im öffentlichen Raum
- Sicherung und Qualifizierung vorhandener Infrastruktur - auch generationsübergreifend
- Sonstiges
Im Folgenden werden die wichtigsten Anregungen zusammenfassend wiedergegeben.
Bildungszentrum
- Ein einheitliches Bild innerhalb der Diskussion bildete die Idee der Etablierung eines Bildungszentrums
mit Musikschule, Volkshochschule, Bibliothek und Gläsernem Labor: Uneinigkeit bestand darin, wo das
künftige Bildungszentrum anzusiedeln sei. Als potenzielle Standorte wurden die ehe. Blutspende auf
dem Ludwig-Hoffmann-Quartier sowie die ehe. Kaufhalle (Ortsmitte) genannt.
Historische Mitte "Alt Buch"
- Innerhalb der Diskussion stellte sich ein einheitliches Meinungsbild einer Entwicklung der neuen Bucher
Mitte im Bereich der ehe. Kaufhalle (heute: 1000 kleine Dinge) - Wiltbergstraße - Walter-Friedrich-Straße
- Alt-Buch heraus. Auch soll die historische Ortsmitte Alt-Buch (Kirche, Orangerie, Schlosspark) zu einem
Gesamtensemble neugestaltet und das Schloss wiederaufgebaut werden z.B. Wiedererrichtung des
Kirchturms.
Kommunikation im öffentlichen Raum
- Die Idee der Schaffung einer Kommunikationszone im öffentlichen Raum wurde in der Diskussion positiv
aufgenommen. Uneinigkeit bestand beim potenziellen Standort dieser Kommunikationszone: Geeignet
seien sowohl ein Standort in der "neuen Bucher Mitte" als auch ein Standort auf der Brunnengalerie.
- In der Diskussion stellte sich des Weiteren heraus, dass Buch als Naturerfahrungsraum stärker in den
Fokus der Betrachtung rücken soll.
- Der Vorschlag einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Buch und Karow wurde ebenfalls kurz thematisiert.
Sicherung und Qualifizierung vorhandener Infrastruktur - auch generationsübergreifend
- Thematisiert wurde die Sicherung und weitere Qualifizierung der vorhandenen Infrastruktureinrichtungen
(Kitas, Schulen, Jugendfreizeit-, Senioren und Kultureinrichtungen sowie Spiel- und Sportplätzen) für alle
Alters- und Sozialgruppen sowie die Möglichkeit der Mehrfachnutzung der Gebäude und Einrichtungen.
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- Ganz besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Schaffung von spezifischen,
generationsübergreifenden Angeboten für Jung und Alt. So könnte das vorhandene Angebot z.B. durch
einen Fitness(lehr)pfad durch Buch, ein Beachcafé beim Volleyballfeld sowie weitere Gesundheits- und
Sportangebote ergänzt werden. Auch wurde über eine Veränderung der Öffnungszeiten der Einrichtungen für Berufstätige z.B. der Schwimmhalle und die Notwendigkeit eines Kinos diskutiert.
Sonstiges
- Die Nachnutzung des ehe. THW-/Zivilverteidigungsgeländes ist eindeutig diskutiert worden. Hier könnte
z.B. ein Sport- und Bildungspark, eine Jugendherberge oder Pflegehilfeeinrichtungen entstehen.
- Allgemein wurden auch Maßnahmen und Projekte, die über die jetzige Stadtumbau-Gebietskulisse
hinausgehen, diskutiert. Hierzu wurden Ideen sowie Vorschläge entwickelt und skizziert, um welche
Maßnahmen es sich handelt und wie die Kulisse erweitert werden könnte z.B. Reaktivierung der Sportfläche hinter der "Schule Am Sandhaus", Umnutzung der ehem. Regierungskrankenhäuser usw.
Meinungen der Teilnehmenden
Bildungszentrum
-
Etablierung eines Bildungszentrums (Musikschule, Volkshochschule, Bibliothek, Gläsernes
Labor), möglicherweise auch mit der Entwicklung der neuen Bucher Mitte; mögliche Standorte: ehe. Blutspende LHQ, ehe. Kaufhalle
Historische Mitte "Alt
Buch"
-
Neugestaltung der historischen Ortsmitte Alt-Buch (Kirche inkl. Wiederaufbau des Kirchturms,
Orangerie, Schloss)
Kommunikation im öffent- lichen Raum
Schaffung einer Kommunikationszone im öffentlichen Raum; Standorte: "Neue Bucher Mitte",
Brunnengalerie
-
Buch als Naturerfahrungsraum
-
Sicherung und weitere Qualifizierung der vorhandenen Infrastruktureinrichtungen sowie die
Möglichkeit der Mehrfachnutzung der Gebäuden und Einrichtungen.
-
Stärkere Zusammenarbeit zwischen Buch und Karow
-
Schaffung von spezifischen, generationsübergreifenden Angeboten für Jung und Alt sowie die
Mehrfachnutzung von Gebäuden und Einrichtungen
-
Etablierung eines Fitness-/Gesundheits(lehr)pfad, Beachcafé beim Volleyballfeld sowie ergänzende Gesundheits- und Sportangebote, Kino
-
Sanierung der Schwimmhalle und Verlängerung der Öffnungszeiten
generationsübergreifend
-
Standort des künftigen Bildungszentrums
Sonstiges
-
Nachnutzung des ehe. THW-/Zivilverteidigungsgeländes durch z.B. Sport- und Bildungspark,
Jugendherberge oder Pflegehilfeeinrichtungen
Infrastruktur
Themenspezifische Zusammenfassung der Äußerungen
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2
1.1
Dokumentation der gemeinsam erarbeitete Ideenskizzen am Thementisch Soziale Infrastruktur
Stellwand Soziale Infrastruktur
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3
Arbeitstisch Soziale Infrastruktur
Impressionen Arbeitsphase
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4
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5
Zusammenfassung der Ergebnisse der Thementische der ersten Bürgerveranstaltung zur Aktualisierung des Integriertes Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) in Berlin-Buch
Stand: 26.6.2014
2
Wegeverbindungen / Öffentlicher Raum / Grünflächen,
Der Schwerpunkt der Diskussionen an dem Thementisch "Wegeverbindung / Öffentlicher Raum / Grünflächen" lag überwiegend bei den folgenden Themen:
- Qualifizierung und Erneuerung von Wegen und Wegeverbindungen
- Radwegeverbindungen - Gestaltung und weitere Qualifizierung der Radwege
- Qualifizierung und Pflege des Öffentlichen Raums und der Grünflächen
- Schaffung eines Aufenthalts- und Begegnungsbereiches
- Qualifizierung der Spiel- und Sportmöglichkeiten
- Stärkung der lokalen Aktivitäten
- Gestaltung des Bahnhofumfeldes
- Sonstiges
Im Folgenden werden die wichtigsten Anregungen zusammenfassend wiedergegeben.
Qualifizierung und Erneuerung von Wegen und Wegeverbindungen
- Zentraler Diskussionsschwerpunkt war der Zustand der Wegeverbindungen im Allgemeinen (Funktionsdefizite bei Bürgersteigen und Wegeverbindungen z.B. der Gehweg Groscurthstr./Franz-Schmidt-Str.,
Walter-Friedrich-Str., Röntgentaler Weg, Alt-Buch, Georg-Benjamin-Str., Röbellweg, Viereckweg). Wichtig ist auch die barrierefreie Gestaltung der Wege und Wegeverbindungen.
- In diesem Zusammenhang sind die Steigerung der Sicherheit und somit die Verringerung des Angstgefühls von besonderer Bedeutung. Wege und Wegeverbindungen müssen ausreichend beleuchtet und
Sichtbeziehungen hergestellt werden.
- Wege und Wegeverbindung sollten so gestaltet werden, dass sich kein Stauwasser sammeln kann und
Überschwemmungen nicht auftreten können (z.B. Gehweg Walter-Friedrich-Str., Röbellweg).
Radwegeverbindungen - Gestaltung und weitere Qualifizierung der Radwege
- Die Ergänzung von Radwegeverbindungen z.B. von Hobrechtsfelde bis zum S-Bahnhof wird vorgeschlagen.
- Weiterhin sollte der Panke-Radweg nach Süden entlang der Panke weitergeführt, Fahrradwege an die
Berliner Forsten sowie die "Kolonie" mit Radwegen an den Rest Buchs angebunden werden.
- Der Südausgang am S-Bahnhof Buch muss fahrradfreundlicher gestaltet werden. Zu diesem Zweck ist
ein Radweg zum Campus zu initiieren. Um die Unfallgefahr auf ein Minimum zu reduzieren, sind ggf. die
Vorfahrtsregeln, die Anzahl der Lichtsignalanlagen sowie die Zufahrt zum P+R-Parkplatz zu überdenken
(Einfahrt = Ausfahrt).
- Zudem müsste die Wegeführung der Radwege (z.B. Panke-Radweg, Berlin-Usedom-Radweg) qualitativ
verbessert werden.
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- Die Ausschilderung und die Ausbesserung/ Befestigung der Radwegeverbindung (z.B. Panke-Radweg)
ist anzustreben.
Qualifizierung und Pflege des Öffentlichen Raums und der Grünflächen
- Diskussionsschwerpunkt war insbesondere auch die Qualifizierung und Pflege der Grünflächen. So weisen zahlreiche Grün- und Freiflächen Mängel in der Grünpflege auf (z.B. Öffentliche Grünflächen an der
Wiltbergstraße, Walter-Friedrich-Str., Freifläche an der Schwimmhalle/Skaterbahn).
- Zudem sollen die vorhandenen Grünflächen durch Neu(an)pflanzungen und Mobiliar qualitativ ergänzt
werden (z.B. bei der Gänsegruppe).
- Insbesondere der Schlosspark wurde stark diskutiert. Zielrichtung war v.a. die allgemeine Barrierefreiheit,
Reduzierung der Angsträume, Steigerung der Attraktivität, rasche Beendigung der begonnenen Baumaßnahmen. Zu diesem Zweck sollte das Parkpflegewerk unter Einbeziehung der Bucher Akteure überarbeitet werden. Zur besseren Orientierung im Park könnten Informationstafeln inkl. einer Wegekarte an
den Haupteingängen aufgestellt werden. Die Frage, ob der Schlosspark als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden soll, konnte nicht einheitlich und abschließend geklärt werden.
- Die Panke sollte renaturiert werden. Dazu ist ein Konzept zu erarbeiten.
- Thematisiert wurde auch die weitere Entwicklung der Moorlinse. Mehrheitlich sind die Bucher*innen der
Meinung, die Moorlinse sollte als Naturschutzgebiet (Aussichtsplattform zur Habitatbeobachtung) ausgewiesen werden. Zur Entlastung der Moorlinse und Vermeidung des "Wildparkens" auf dem Radweg sollte
der P+R-Parkplatz erweitert werden (Parkhaus 2 Ebenen) und so zusätzliche Parkmöglichkeiten geschaffen werden.
- Insgesamt sollte der Öffentliche Raum intensiver gepflegt werden (Stationen für Hundekotbeutel, mehr
Müllbehälter, Schutzmaßnahmen vor Graffitis, etc.)
- Das sowjetische Ehrenmal in der Wiltbergstraße sollte saniert und durch eine Informationstafel ergänzt
werden.
Schaffung eines Aufenthalts- und Begegnungsbereiches
- Die Idee der Schaffung eines Aufenthalts- und Begegnungsort zum Verweilen für Jedermann wurde
einheitlich positiv aufgenommen. Im Zuge einer Wiederherstellung der Bucher Mitte könnte gleichzeitig
auch ein Aufenthaltsraum inkl. Mobiliar wie z.B. Bänken geschaffen werden.
- Um das Zentrum klarer zu fassen, wird eine generelle bauliche Verdichtung des Bereichs vorgeschlagen.
Zu einer Verdichtung gehörten auch Angebote aus der sozialen Infrastruktur wie die des
Bildungszentrums. Das "neue" und das "alte" Zentrum sollen zusammen gedacht und geplant werden.
Qualifizierung der Spiel- und Sportmöglichkeiten
- Die vorhandenen Spiel- und Sportmöglichkeiten (z.B. Abenteuerspielplatz Moorwiese, Spielplatz Kita
"Raupe Nimmersatt", Rodelbahn, Skaterbahn) müssen qualifiziert, generationsübergreifend ergänzt und
kontinuierlicher gepflegt werden.
Stärkung der lokalen Aktivitäten
- Thematisiert wurde auch die Einbeziehung der Bewohner*innen in die Pflege des Öffentlichen Raums
sowie der Grün- und Freiflächen. Denkbar wäre beispielsweise die Einbeziehung von Schüler*innen und
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2
Anwohner*innen in die Pflege von Pflanzen im Bucher Park, die Vergabe von Baumpatenschaften an interessierte Bürger*innen/Schüler*innen und Anwohner*innen.
Gestaltung des Bahnhofumfeldes
- Das Bahnhofsumfeld ist dringend neuzugestalten und zu sanieren. Zu diesem Zweck sollte ein Entwicklungskonzept zur Neugestaltung des Parkeingangs am S-Bahnhof Buch in Abstimmung mit den Bucher
Akteuren erarbeitet werden.
Sonstiges
- Vielfach herrschte Unklarheiten, wem welche Grünflächen gehören. Hier sollten und klare Definitionen
zur Art z.B. mit Hilfe von Infotafeln etabliert werden. Im Allgemeinen ist die Verknüpfung von Natur - Gesundheit - Erholung, auch mit Hilfe von Natur(lehr)pfaden auszubauen.
- Ebenso einheitlich wurde die Idee einer "Energetischen Selbstversorgung Buchs" diskutiert.
- Allgemein wurden auch Maßnahmen und Projekte, die über die jetzige Stadtumbau-Gebietskulisse
hinausgehen, diskutiert. Hierzu wurden Ideen sowie Vorschläge entwickelt und skizziert, um welche
Maßnahmen es sich handelt und wie die Kulisse erweitert werden könnte.
Meinungen der Teilnehmenden
Qualifizierung und Erneuerung von Wegen
und Wegeverbindungen
-
Zentraler Diskussionsschwerpunkt war der Zustand der Wegeverbindungen im Allgemeinen
-
zahlreiche Bürgersteige und Wegeverbindungen weisen Funktionsdefizite auf, befinden sich
in einem desolaten Zustand und sind dementsprechend sanierungs- sowie erneuerungsbedürftig
-
Zudem wurden ausreichende Beleuchtung, Sichtbeziehungen und Räumungsarbeiten auf
den Gehwegen im Winter zur Steigerung der Sicherheit gefordert
-
barrierfreie Gestaltung der Wege und Wegeverbindungen und die Bewältigung der Stauwasserproblematik
-
Ergänzung bzw. Verlängerung der Radwegeverbindungen im Allgemeinen: Radweg von
Hobrechtsfelde bis zum S-Bahnhof Buch, Herstellung eines Radweges vom südlichen Ausgang am S-Bahnhof Buch zum Campus und an der Straße Alt-Buch, Weiterführung des
Panke-Radweges nach Süden entlang der Panke, Anbindung der Fahrradwege an die Berliner Forsten sowie die "Kolonie" mit Radwegen an den Rest von Buch
-
Qualitative Verbesserung der Radwegeverbindungen und die Ausschilderung und die Ausbesserung/ Befestigung der Radwegeverbindung ist anzustreben (z.B. Panke-Radweg)
Qualifizierung und Pflege des öffentlichen Raums
und der Grünflächen
-
Diskussionsschwerpunkt war insbesondere auch die Qualifizierung und Pflege der Grünflächen, zahlreiche Grün- und Freiflächen weisen Mängel in der Grünpflege auf
-
Barrierefreie Gestaltung für alle Nutzergruppen, Vermeidung von Angsträumen, Überarbeitung des Parkpflegewerkes unter Einbeziehung der Bucher Akteure zur Attraktivitätssteigerung hinsichtlich der Verweildauer und der Aufenthaltsqualität, Aufstellung von Infotafeln
inkl. Wegekarten an den Haupteingängen zur besseren Orientierung im Park
Radwegeverbindungen Gestaltung und weitere
Qualifizierung der Radwege
Qualitative Ergänzungen durch Neu(an)pflanzungen und Mobiliar
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3
-
Baumaßnahmen am Park sollen schnellstmöglich beendet und die gesperrten Bereiche für
die Öffentlichkeit freigegeben werden
-
Die Frage, ob der Schlosspark als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden soll, konnte
nicht einheitlich und abschließend geklärt werden
-
Erarbeitung eines Konzeptes zur Renaturierung der Panke
-
Weiterentwicklung der Moorlinse als Naturschutzgebiet mit entsprechenden Hinweisen wird
mehrheitlich von den Bucher*innen gefordert, Aussichtsplattform zur Habitatbeobachtung
vorgeschlagen, Erweiterung des P+R-Parkplatzes (Parkhaus mit 2 Ebenen) zur Entlastung
der Moorlinse und Vermeidung des "Wildparkens" auf dem Radweg
-
Intensivere Pflege des öffentlichen Raumes: Beseitigung von Graffiti und Schutzmaßnahmen vor erneutem Vandalismus, höhere Anzahl an Mülleimern und Dog-Stations sowie regelmäßige Entleerung der Müllbehälter
-
Sanierung des sowjetischen Ehrenmals in der Wiltbergstraße und Ergänzung durch eine
Infotafel
Schaffung eines Aufenthalts- und Begegnungsbereiches
-
Schaffung eines Aufenthalts- und Begegnungsortes wurde einheitlich positiv angenommen
-
Im Zuge einer Wiederherstellung der Bucher Mitte könnte gleichzeitig auch ein Aufenthaltsraum inkl. Mobiliar wie z.B. Bänken geschaffen werden
Qualifizierung der Spielund Sportmöglichkeiten
-
Qualifizierung, generationsübergreifende Ergänzung und kontinuierliche Pflege der vorhandenen Spiel- und Sportmöglichkeiten (z.B. Abenteuerspielplatz Moorwiese, Spielplatz Kita
"Raupe Nimmersatt", Rodelbahn, Skaterbahn)
Stärkung der lokalen
Aktivitäten
-
Einbeziehung der Bewohner*innen in die Pflege des Öffentlichen Raums sowie der Grünund Freiflächen. Vorschläge zur Einbeziehung von Schüler*innen und Anwohner*innen in
die Pflege von Pflanzen im Bucher Park sowie zur Vergabe von Baumpatenschaften an interessierte Bürger*innen/Schüler*innen und Anwohner*innen
Gestaltung des Bahnhofumfeldes
-
Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes zur Neugestaltung des Parkeingangs am SBahnhof Buch in Abstimmung mit den Bucher Akteuren
-
Erhöhte Anzahl an Fahrradabstellmöglichkeiten und nutzerorientierte Verbesserung
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4
Sonstiges
-
Es bestehen Schwierigkeiten bei der Zuordnung der Grün- und Freiflächen auf Grund unklarer Eigentumsverhältnisse, Vorschlag zur Etablierung klarer Definitionen zur Art z.B. mit Hilfe von Infotafeln
-
Es ist zu überprüfen, inwieweit eine stärkere Polizeipräsenz im Öffentlichen Raum z.B. am
Bahnhof, am Kaufland umgesetzt werden kann
-
Einheitliche Meinung zur Idee einer "Energetischen Selbstversorgung Buchs"
-
verstärkte Ausschilderung der Wege und Wegeverbindungen sowie Radwege, ggf. Erarbeitung eines Wanderführers
-
Verknüpfung von Natur - Gesundheit - Erholung, auch mit Hilfe von Natur(lehr)pfaden auszubauen
-
Allgemein wurden auch Maßnahmen und Projekte, die über die jetzige StadtumbauGebietskulisse hinausgehen, diskutiert. Hierzu wurden Ideen sowie Vorschläge entwickelt
und skizziert, um welche Maßnahmen es sich handelt und wie die Kulisse erweitert werden
könnte
Themenspezifische Zusammenfassung der Äußerungen
2.1
Dokumentation der gemeinsam erarbeiteten Ideenskizzen am Thementisch Wegeverbindungen/ Öffentlicher Raum/ Grünverbindungen
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Stellwand Wegeverbindungen/ Öffentlicher Raum/ Grünverbindungen
Arbeitstisch Wegeverbindungen/ Öffentlicher Raum/ Grünverbindungen
Impressionen Arbeitsphase
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6
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7
Zusammenfassung der Ergebnisse der Thementische der ersten Bürgerveranstaltung zur Aktualisierung des Integriertes Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) in Berlin-Buch
Stand: 26.6.2014
3
Wohnen im Bestand/ Neubaupotenziale
Folgende Schwerpunkte prägten die Diskussion zum Thema "Wohnen":
- Wohnen/ Neubau
- Wohnen/ Brunnengalerie
- Wohnen/ Sanierung
- Wohnumfeld/ Ortszentrum
Im Folgenden werden die wichtigsten Anregungen zusammenfassend wiedergegeben.
Wohnen/Neubau
Die teilnehmenden Bürger diskutierten über die verschiedenen in Planung befindlichen Neubauflächen und
brachten bisher unberücksichtigte Brachen in die Diskussion ein. Grundsätzlich wurde entlang der Straße
"Am Sandhaus" und für Buch IV (Brache südlich der Schwimmhalle) eine mögliche Wohnbebauung befürwortet. Im Bereich "Am Sandhaus" wurde sich für Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem hohen Grünanteil
und in Buch IV für eine mehrgeschossige Wohnbebauung mit einer klaren Stadtkante ausgesprochen. Eine
Bebauung am Standort Moorlinse wird vor dem Hintergrund des Naturschutzes und der schwierigen Bodenverhältnisse abgelehnt. Darüber hinaus wurden als mögliche Wohnbaustandorte die ehemaligen Krankenhausflächen westlich der Moorlinse diskutiert. Generell sollten als Bauherren auch Baugruppen in Betracht
gezogen werden. Gewünscht wird, das Angebot von preiswerten Ein- bis Zweiraumwohnungen für Studenten, Singles etc. in den Neubauprojekten zu erhöhen.
Brunnengalerie
Die Diskussion zur Neuplanung zeigt, dass sich eine große Mehrheit der anwesenden Bürger für eine Neubebauung mit Schwerpunkt Wohnen im nördlichen Teil und Schwerpunkt Gewerbe im südlichen Teil der
Brunnengalerie ausspricht. Anteile für kleine Wohnungen, Wegeführungen ausschließlich für Fußgänger und
Radfahrer sowie die Einbeziehung des Elementes Wasser (Brunnengalerie) in die Stadtgestaltung sind ausdrücklich gewünscht.
Wohnen/Sanieren
Die sanierten Wohnungsbestände der HOWOGE sowie der Genossenschaften werden positiv beurteilt. Das
Preis-Leistungsverhältnis wird als akzeptabel angesehen.
Wohnumfeld/Ortszentrum
Die bisherigen Anstrengungen zur Erneuerung des Wohnumfelds wurden begrüßt. Dennoch wird eine fehlende Barrierefreiheit für Senioren, Behinderte und Kinderwägen bemängelt. Zudem werden verbesserte
Angebote für Jugendliche, wie ein offener Fußballplatz, eingefordert. Die bereits geplante Renaturierung der
Panke wurde ebenso angesprochen wie ein fehlender (Bio-) Wochenmarkt im Gebiet. Es wurde darauf hin-
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gewiesen, dass bei einer Wohnbauentwicklung die Verkehrsinfrastruktur entsprechend angepasst und ausreichend Grünflächen erhalten werden sollen.
Meinungen der Teilnehmenden
Wohnen/Neubau
-
Buch IV, hohe Wohnhäuser sollen eine klare Raumkante bilden
-
Moorlinse als einmaligen Naturschutzbereich erhalten, keine Bebauung
Buch V in seiner bisherigen Planung mit bisher 2.500 Wohneinheiten und aktuell aus dem
Stadtentwicklungsplan Wohnen mit 500 Wohneinheiten wird abgelehnt
-
Wohnungsbau "Am Sandhaus" höchstens 2-geschossig bzw. Ein- oder Zweifamilienhäuser
mit hohem Naturanteil
-
Bei Neubau auch Baugruppen mit einbeziehen
-
Brache am südlichen Ende der Walter-Friedrich-Straße für Neubebauung oder Wohnumfeldgestaltung nutzen
-
Schaffung von Ein- und Zweiraumwohnungen um Bedarf für junge Erwachsene bezahlbar
zu halten
-
Waldhaus und umliegende Freiflächen für Neubau von Wohnungen nutzen
-
Ehemalige Krankenhausstandorte könnten nach Abriss als Wohnbaustandorte dienen
(vorhandene Erschließung)
-
städtebauliche Dichte sollte geklärt werden - Bürgerbeteiligung gefordert
-
Südlicher Teil der Brunnengalerie soll überwiegend eine wirtschaftliche Nutzung (Campuserweiterungen) erfahren
-
Nördlicher Teil der Brunnengalerie soll überwiegend eine Wohnnutzung mit Anteilen für
studentisches Wohnen erhalten, im Erdgeschoss ist eine gewerbliche Nutzung vorstellbar
-
Dichte Wohnbebauung im Ludwig-Hoffmann-Stil (angelehnt an die Siedlungsstraße gegenüber) soll als neuer Stadtkern mit kleinen Wohnungen und Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge fungieren
-
Schaffung überwiegend kleiner Wohnungen für Studenten, Wissenschaftler und Singles
versus Schaffung einer gemischten Wohnungsstruktur
-
Wegeführungen in der neu bebauten Brunnengalerie nur für Fußgänger und Radfahrer
-
Keine Ergänzung der gewünschten Wohnbebauung auf der Brunnengalerie durch Tierversuchsanlagen
-
Das Element Wasser (Brunnengalerie) für die Stadtgestaltung der neuen Wohnanlagen
nutzen, evtl. teilweise Wiederinbetriebnahme der Pumpen zur Förderung von Wasser
Wohnen/Sanieren
-
Sanierte Bestände der HOWOGE werden im Preis- Leistungsverhältnis als akzeptabel
angesehen
Wohnumfeld
-
Bei einer Wohnbauentwicklung sollen die Verkehrsinfrastruktur angepasst und ausreichend
Grünflächen erhalten werden
Wohnen/Brunnengalerie
Brache am südlichen Ende der Walter-Friedrich-Straße für Wohnumfeldgestaltung oder
Outdoor-Aktivitäten nutzen
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2
-- Im Gebiet soll das Angebot für die Jugend (Fußballplatz etc.) verbessert werden
Ortszentrum
(schaffen/verdichten)
-
Im Wohnumfeld, evtl. auf der Brunnengalerie, wird ein (Bio-)Wochenmarkt gewünscht
-
Renaturierung der Panke
-
Das Wohngebiet soll Barrierefreiheit (Senioren, Kinderwägen etc.) bieten
-
In den 90er Jahren wurde ein S-Bahnzugang Buch-Süd bei einer Entwicklung von Buch V
und Buch IV angedacht. Realisierungschancen?
-
Die Erfolge der bisherigen Erneuerung zeigen trotz weiterer Verbesserungsmöglichkeiten
eine hohe Wohnzufriedenheit
-
Brachfläche am nördlichen Ende der Karower Chaussee entmüllen/ neu gestalten
-
Eine Wiederherstellung des Kirchturms als Symbol des Zentrums
-
Bauliche Verdichtung des Zentrums
-
Das Bildungszentrum gehört ins Zentrum des Ortsteils (ehem. Kaufhalle)
-
Bucher Zentrum entlang der Straße Alt- Buch u.a. mit Wohnungsbauten strukturieren /Zone
um die Punkthochhäuser an der Karower Str. und Einbindung in ein Gesamtkonzept zur
Wiederherstellung und Weiterentwicklung des historischen Bereichs entlang des Straßenzuges Alt- Buch
-
Anbindung der Wohnungsbestände nordöstlich des Ludwig-Hoffmann-Quartiers verbessern
Themenspezifische Zusammenfassung der Äußerungen
3.1 Dokumentation der gemeinsam erarbeiteten Ideenskizzen am Thementisch Wohnen im Be-
stand/ Neubaupotenziale
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3
Stellwand Wohnen im Bestand/ Neubaupotenziale
Arbeitstisch Wohnen im Bestand/ Neubaupotenziale
Impressionen Arbeitsphase
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Zusammenfassung der Ergebnisse der Thementische der ersten Bürgerveranstaltung zur Aktualisierung des Integriertes Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) in Berlin-Buch
Stand: 26.6.2014
4
Wirtschaftsstandort Buch
Allgemein wurden auch Maßnahmen und Projekte, die über die jetzige Stadtumbau-Gebietskulisse hinausgehen, diskutiert. Zu nennen ist hier in erster Linie der mögliche Ausbau eines Regionalbahnhofs. Bisher
endet die Kulisse an den Bahngleisen. Dementsprechend könnte die Kulisse darüber hinaus erweitert werden. Der Schwerpunkt der Diskussionen an dem Thementisch " Wirtschaftsstandort Buch" lag überwiegend
bei den folgenden Themen:
- Flächen innerhalb der Förderkulisse
- Flächen außerhalb der Förderkulisse
- Tourismus
- Sonstige Themen.
Im Folgenden werden die wichtigsten Anregungen zusammenfassend wiedergegeben.
Flächen innerhalb der Förderkulisse
- Zentraler Diskussionsinhalt war die Entwicklung auf der Brunnengalerie. Uneinigkeit bestand darin, wie
diese Entwicklung aussehen solle. Während einige Bürger*innen eine Mischfunktionalität (Gewerbe und
Wohnen) priorisierten, waren andere Bürger*innen der Meinung man solle eher Wohnen statt forschungsnahe Einrichtungen bzw. eher forschungsnahes Gewerbe statt Wohnen auf der Brunnengalerie
entwickeln. Im Gewerbebereich wären z.B. die Etablierung eines Bio-Bauernmarktes, die Ansiedlung von
kleineren Kliniken sowie Firmen der Gesundheitsvorsorge mit alternativer Medizin und Angeboten wie
Homöopathie, gesunder Ernährung o.ä. vorstellbar. Eine mögliche Wohnbebauung müsse dem Gebiet
entsprechen.
- In diesem Zusammenhang wurden aber gleichzeitig auch die Sorge und die Risiken/ Gefahren thematisiert, die mit den Forschungseinrichtungen und den wissenschaftlichen Testen einhergehen.
- Die Frage der Abholzung von Wald auf dem Campus-Gelände konnte nicht eindeutig und komplementär
diskutiert werden. Folglich herrscht hier bei den Bürger*innen Uneinigkeit.
- Für das künftige Bildungszentrum sollte zeitnah ein geeigneter Investor gefunden werden, da waren sich
die Teilnehmenden einer Meinung. In diesem Zusammenhang wurde eine mögliche Verlängerung/ Erweiterung der Schlossparkpassage diskutiert. Aufgrund der Tatsache, dass die ehemalige Kaufhalle an
einen Investor verkauft wurde, sind u.U. neue Nachnutzungspotenziale entstanden. Diskutiert werden
muss die Nachnutzung der ehemaligen Kaufhalle als Bildungszentrum.
- Die bestehenden gewerblichen Einrichtungen am Bahnhof bzw. in der Nähe des Bahnhofes könnten z.B.
durch einen Wochenmarkt ergänzt werden.
- Auch sollte das Problem der Stellplätze am Bahnhof und die starke Frequentierung durch Pendler*innen
z.B. durch Anwohnerparkplätze gelöst werden.
Flächen außerhalb der Förderkulisse
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- Des Weiteren wurde auch eine stärkere Fokussierung der Gebiete außerhalb der Brunnengalerie einheitlich thematisiert. So sollten auch die Areale der ehemaligen Regierungskrankenhäuser, die Straße Am
Sandhaus, die Areale entlang Bahntrasse sowie "Am Waldhaus" stärker unter wirtschaftlichen Aspekten
betrachtet und dort Nachnutzungsmöglichkeiten gefunden werden.
Tourismus
- Gerade auch der Tourismus wird in Buch als ein Wirtschaftszweig angesehen, durch den der Standort
weiterentwickelt werden kann. Dementsprechend ist der "sanfte Tourismus" auszubauen (z.B. Initiierung
eines Gesundheitsparcours, Buch als Heilort).
- Im Allgemeinen ist die Verknüpfung von Natur - Gesundheit - Erholung - Tourismus stärker auszubauen.
Sonstige Themen
- Die Notwendigkeit eines Autobahnanschlusses hingegen wurde konträr diskutiert. Dementgegen wurde
die Notwendigkeit eines Regionalbahnhofs Buch einheitlich als positiv bewertet.
- Besonders wichtig für die weitere (wirtschaftliche) Entwicklung Buchs ist die gemeinsame Vermarktung
des Standorts als Gesundheitsstandort.
- Ebenso einheitlich wurde die Idee einer "Energetischen Selbstversorgung Buchs" diskutiert.
- Wünschenswert wäre eine stärkere Zusammenarbeit der wirtschaftlichen Unternehmen z.B. mit Hilfe von
Initiativen in Buch zur wirtschaftlichen Eingliederung neuer Unternehmen.
Themen
Meinungen der Teilnehmenden
Flächen innerhalb der Förderkulisse
Entwicklung auf der Brunnengalerie: Ergänzung der bestehenden gewerblichen Einrichtungen
in Bahnhofsnähe mit moderner Architektur für die Erweiterung des Campus und für die
Ansiedlung von Firmen der Biotechnologie, der Pharmaindustrie, der Medizintechnik, von
Firmen zur Versorgung der Bucher Kliniken
-
Nachnutzungsmöglichkeit der Brunnengalerie: Gewerbe und Wohnen, nur Wohnen, nur
Gewerbe?
-
Risiken/ Gefahren, die von den Forschungseinrichtungen ausgehen können (z.B. Strahlen)
-
Ausbau eines Regionalbahnhofs Buch
-
Investor für Bildungszentrum finden
-
Lösung des Problems der Stellplätze
Flächen außerhalb der Förderkulisse
Nachnutzung und Entwicklung der ehe. Regierungskrankenhäuser (ÖB VI und ÖB VII), der
Straße Am Sandhaus, der Areale entlang der Bahntrasse sowie "Am Waldhaus"
Tourismus
-
In Abstimmung mit heimatkundlichen Vertretern und Vereinen (z. B. der Fontane-Gesellschaft)
ist ein Konzept zu entwickeln, in dem die regionale Bedeutung von Buch stärker dargestellt wird
und beschilderte Wanderwege angeboten werden
-
Es ist ein Info-Punkt (z. B. im Bucher Bahnhof) einzurichten, an dem Besucher und Touristen
mit allen notwendigen Informationen, auch über Buch hinaus, versorgt werden können
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2
Sonstige Themen
-
Vermarktung Buch als Gesundheitsstandort
wirtschaftlichen Unternehmen
-
Energetische Selbstversorgung von Buch
-
Notwendigkeit eines Autobahnanschlusses
sowie
stärkere
Zusammenarbeit
der
Themenspezifische Zusammenfassung der Äußerungen
1.1
Dokumentation der gemeinsam erarbeiteten Ideenskizzen am Thementisch Wirtschaftsstandort Buch
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3
Stellwand Wirtschaftsstandort Buch
Arbeitstisch Wirtschaftsstandort Buch
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4
Impressionen Arbeitsphase
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5
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6
Zusammenfassung der Ergebnisse der Thementische der ersten Bürgerveranstaltung zur Aktualisierung des Integriertes Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) in Berlin-Buch
Stand: 26.6.2014
5
Verkehr/verkehrliche Infrastruktur
Der Schwerpunkt der Diskussionen an dem Thementisch "Verkehr/verkehrliche Infrastruktur" lag überwiegend bei den folgenden Themen:
- Autobahn und einem Anschluss in Richtung Buch,
- öffentlicher Personennahverkehr mit S-Bahn und Bussen,
- der örtlichen Verkehrsführung,
- dem ruhenden Verkehr
- dem Radverkehr und
- sonstiges.
Im Folgenden werden die wichtigsten Anregungen zusammenfassend wiedergegeben.
Autobahnanschluss Buch
- Die Anbindung des Ortsteils Buch durch einen neuen Autobahnanschluss wird konträr diskutiert, es gab
sowohl Befürworter*innen als auch Gegner*innen.
Öffentlicher Personennahverkehr mit S-Bahn und Bussen
- Im Großen und Ganzen wird die Situation des OPNV als gut eingeschätzt. Es werden einige Verbesserungen in der Busführung vorgeschlagen z.B. Änderung des Tarifgebiets, Änderung der Taktzeiten der SBahn. Des Weiteren sollen v.a. die nördlich der S-Bahntrasse gelegenen Bereiche mit Bussen besser erschlossen. Der Ausbau des Bucher Bahnhofs zu einem Regionalbahnhof wird konträr diskutier.
Örtliche Verkehrsführung
- Ein großes Interesse galt den Umbaumaßnahmen an der Wiltbergstraße, die im September beginnen
sollen. Dies betraf v.a. die Führung der Angebotsstreifen für Radfahrende, sowie die Problematik im Bereich der S-Bahnbrücke aufgrund der Breite der Wiltbergstraße in diesem Bereich. Die fortgeschrittene
Planung lässt wenig Raum für grundsätzliche Veränderungen. Die Diskussion bezog sich hier vor allem
auf unterschiedliche Sicherheitsbedenken zwischen der Führung des Radverkehrs auf der Straße versus
der Führung des Radverkehrs auf dem Fußweg.
- Weitere Probleme und Handlungsbedarfe werden an einigen innerörtlichen Straßen genannt, so z.B. im
Bereich der Walter-Friedrich-Straße auf Grund von Sichteinschränkungen, dem Pölnitzweg und dem Lindenberger Weg aufgrund von mangelndem Ausbau. An der Kreuzung Alt Buch/Schwanebecker Chaussee/Am Stener Berg/Zepenicker Straße wird ein Kreisverkehr vorgeschlagen, ebenso die Verlängerung
der Max-Burghardt-Straße.
- Handlungsbedarf besteht ebenfalls bei den Rad- und Fußwegen im Allgemeinen. So sollte die Verkehrsführung des nicht motorisierten Individualverkehrs überdacht werden (z.B. Befestigung der Wege (Röntgentaöer Weg, Pöllnitzweg).
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Ruhender Verkehr
- Vorrangig wurde die P&R Anlage am Bahnhof kritisch betrachtet. Hier gab es Vorschläge von der Einrichtung kostenpflichtigen Parkens bis hin zur Erweiterung des Angebots durch ein Parkhaus (2 Ebenen).
Weiterhin wurde die in Buch endende AB-Zone des VBB Tarifs kritisch betrachtet. Pendler*innen nutzen
die günstigere AB-Zone und stellen die PKWs im Bereich des Bahnhofs ab. Auch in dem Bereich des
Zentrums wurde ein Parkhaus vorgeschlagen, um der Situation des Parksuchverkehrs und des Parkdrucks in dem angrenzenden Wohngebiet zu entschärfen. Das Anbringen von Parkverbotsschildern ist
auch notwendig.
Sonstiges
- Es wurde der Hinweis gegeben, dass die Einrichtung einer 30er Geschwindigkeitszone unbedingt erforderlich ist (z.B. Walter-Friedrich-Straße).
- Die Verkehrsführung in Buch sollte im Allgemeinen überdacht werden (z.B. Walter-Friedrich-Straße als
Einbahnstraße. Angeregt wurde, dass generell Straßenbauprojekte dazu genutzt werden sollten die
Nutzungsqualität für alle Verkehrsteilnehmer*innen zu verbessern
Meinungen der Teilnehmenden
Autobahnanschluss
-
Autobahnanschluss wurde konträr diskutiert, es gab sowohl Stimmen für und auch gegen
den Anschluss.
öffentlicher
Personennahverkehr
-
Ausbau des Angebotes an Doppeldeckerbussen zu Stoßzeiten (morgens und abends)
-
Veränderung der Tarifzone S-Bahn und Erhöhung des Fahrtaktes der S-Bahn
-
Erarbeitung eines Nahverkehrskonzeptes
-
Der Bahnhof, der Vorplatz und die Umgebung sind für ein neues Empfangsbild herzurichten
bzw. zu modernisieren
-
Die Einrichtung eines Regionalbahnhofes (für Züge nach Gesundbrunnen) und die
Verlängerung der S-Bahnlinie 8 von Schönefeld bis nach Buch ist anzustreben
-
Das vorhandene Bahnhofsgebäude ist zu renovieren und einer sinnvollen Nutzung
zuzuführen (z. B. mit einem Fahrkartenverkauf)
-
Für die noch vorhandenen aber nicht mehr benutzten Bahngebäude (z. B. Stellwerk) ist in
Abstimmung mit der Bahn ein Nutzungskonzept zu erarbeiten
Örtliche Verkehrsführung -
Befestigung bzw. Ausbau des Pölnitzweges (hier auch Sperrung für LKW über 7,5 t), des
Lindenberger Weges im Panketaler Bereich in Richtung Lindenberg und der
Hobrechtsfelder Chaussee
-
Veränderung/Gestaltung der Kreuzung Walter-Friedrich-Str. – Straße zur Tiefgarage in
Richtung KAUFLAND. Gefährdung der Vorfahrt aufgrund der Sichtbedingungen aus allen
Richtungen
-
Zum Ausbau der Wiltbergstraße:
Keine Einengung der Fahrbahn, kein begrünter Mittelstreifen sondern übersichtliche
Abbiegespuren zur Groscurthstraße und zur Karower Straße sowie großzügige
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2
Einordnungsspuren zum Lindenberger Weg und zur Karower Chaussee, Beibehaltung der
Rechtsabbiegespur nach Alt Buch
ruhender Verkehr
Radverkehr
Sonstiges
-
Gänzliche Einbahnstraßenführung für die Walter-Friedrich-Straße
-
Einrichtung einer 30 Km-Zone auf der Wiltbergstraße und dem Pölnitzweg
-
Veränderung der Zufahrt zum P&R-Parkplatz (gemeinsame Ein- und Ausfahrt),
Umwandlung der ehemaligen Ladestraße in eine Sackgasse mit Parkmöglichkeit
-
Kreisverkehr an der Kreuzung Alt Buch/Schwanebecker Chaussee/ Am Stener Berg
/Zepenicker Straße
-
Prüfung, inwiefern die freigewordenen Fläche der ehemaligen Rangiergleise als Parkfläche
umgebaut und genutzt werden kann.
-
Halteverbot im Bereich der S-Bahn/Moorlinse oder Umwandlung in kostenpflichtiges Parken
-
Erweiterung des P&R-Parkplatzes am S-Bahnhof bis zum Fußweg an der Panke durch
Umwidmung des ehemaligen Schulgartens zur Parkplatzfläche, im Gegenzug konsequente
Durchsetzung eines Parkverbots an der Moorlinse
-
Erhöhung des Angebots an Fahrradabstellplätzen, auch im Bereich des Bahnhofs
-
Befestigung von Panke - Radweg im Schlosspark
-
Anwohnerparken in den Wohnsiedlungen
-
Einrichten eines Parkverbots in der Wiltbergstraße in beide Richtungen zugunsten einer
flüssigen Verkehrsführung insbesondere für Rettungsfahrzeuge und der Buslinien
-
Überbauung des erweiterten P&R-Parkplatzes zum 2-geschossigen Parkhaus.
Parkraumbewirtschaftung: Grundfläche nur für Kurzzeitparker bis max 3 h (Besucher der
Passage), restliche Parkplätze für Pendler. Zur Finanzierung des Parkhauses soll auf den
Umbau der Wiltbergstraße zwischen Alt Buch und Lindenberger Weg verzichtet werden
-
Parkhaus im Bereich Großcurthstr/Wolfgang-Heinz-Str
-
Umwandlung der Franz-Schmidt-Straße in eine Fahrradstraße. Weiterführung der
Fahrradstraße über die Brunnengalerie zu den Radwegen der Karower Chaussee in Höhe
der bestehenden Fußgängerampel Theodor-Brugsch-Straße
-
Ausbau/Angebot von Radwegen nach Hobrechtsfelde, in der Straße Alt Buch, des
Röntgentaler Weges, des Pölnitzweges im Bereich Wiltbergstraße
-
Geradlinige Panke-Radwegeführung in Karow
-
Durchgängige geradlinige Fahrradstraßenführung vom S-Bahnausgang über die
Pankebrücke bis zur Walter-Friedrich-Straße mit Fußgängerampel oder Vorfahrtsregelung
für die Fahrradstraße
-
Radarkontrollen auf der Wiltbergstraße
-
Generell bessere Beleuchtung in Angsträumen
-
Generell sollen die Straßenbauprojekte genutzt werden, um die Aufenthaltsqualität für alle
Verkehrsteilnehmenden zu verbessern
-
Öffnung des Regenwasserkanals im Bereich Röbellweg
Themenspezifische Zusammenfassung der Äußerungen
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3
1.1
Dokumentation der gemeinsam erarbeiteten Ideenskizzen am Thementisch Verkehr/
verkehrliche Infrastruktur
Stellwand Verkehr/ verkehrliche Infrastruktur
Arbeitstisch Verkehr/ verkehrliche Infrastruktur
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Impressionen Arbeitsphase
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5
Planergemeinschaft Kohlbrenner
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6
Buch
Tisch 1
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet Neue Mitte Buch
1
Unter Beteiligung von:
in Koorperation mit
Neues Zentrum
4
Qualifizierung Schulsportgelände
an der Panke
1
4
Bildungszentrum mit Stadtbibliothek, Musikschule, Volkshochschule
und Veranstaltungssaal
Kooperativer Standort Buch-Karow
3
3
Aufwertung für den Schul- und Breitensport
2
Gestaltung des Übergangs Schlossparkpassage zum 3. Bauabschnitt über Walter-Friedrich-Straße
2
Nördliche Brunnengalerie
3
Bebauungsplan im Verfahren, Überlegungen zur PlanungszielÄnderung
Entwicklung als Mischgebiet mit überwiegend Wohnnutzung für unterschiedliche Wohnformen, im Erdgeschoss gewerbliche Nutzung
Festlegung der wichtigen Wegebeziehungen über die Brunnengalerie (Verlängerung Franz-Schmidt-Straße)
Weitere Querungen abhängig von der städtebaulichen Konzeption
Wegekonzept
Qualifizierung der Wege- und Radwegeverbindungen (Leitsystem, Beleuchtung, Barrierefreiheit)
Fahrradwegeanbindung vom südlichen Ausgang des S-Bahnhofs
Verlängerung des Pankeweges und Anbindung an die Industriebahn
Neugestaltung der Fußwegeverbindung von der Franz-SchmidtStraße zur Groscurthstraße (Verbindung Bürgerhaus - künftiges
Bildungszentrum)
Stadtumbau Berlin-Buch
Bürgerforum am 17.03.2015 in der Festen Scheune Stadtgut Buch
Hinweise der Teilnehmer*innen zu den Stadtumbauschwerpunktgebieten:
Tisch 1: Neue Mitte Buch
- Erfrischungskiosk im Pankepark
- PR + Parkplatz erforderlich
- Wegebeleuchtung, Bahnhofsausgang Süd, Richtung Walter-FriedrichStraße
- Regionalbahnhaltepunkt Buch
- künstliche Eisbahn auf Spielplatz (Winternutzung)
- Brunnen im Zentrum als Treffpunkt
- Bänke für das Zentrum + Papierkörbe
- Weg über die Brunnengalerie ist nur Provisorium
- Erschließung des Bildungszentrums über Wohnstraßen der drei
Hochhäuser?
- Uhr auf dem Bürgersteig am Bildungszentrum
- P+R Parkplatz Buch V
- Gestaltung der Fläche Kreuzung Alt-Buch
- Zu wenig Parkplätze am Beratungshaus
- Verkaufspavillon in Alt-Buch 32
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in Kooperation mit
Bürgerforum Buch 17.3.2015
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet 1: Neue Mitte Buch
Vorschläge aus der Bürgerveranstaltung zum ISEK im Juni 2014
neues Zentrum
- Etablierung eines Bildungszentrums (Musikschule, Volkshochschule, Bibliothek, Gläsernes Labor), möglicherweise auch mit der Entwicklung der
neuen Bucher Mitte
- Aufwertung Buchs als Bildungsstandort durch ein zentrales Bildungszentrum für alle Generationen mit thematischem Fokus auf Gesundheit/Prävention
- Qualifizierung von Aufenthaltsbereichen in der Bucher Mitte
nördl. Brunnengalerie
- Nördlicher Teil der Brunnengalerie soll überwiegend eine Wohnnutzung
mit Anteilen für studentisches Wohnen erhalten, im Erdgeschoss ist eine
gewerbliche Nutzung vorstellbar
- Wegeführungen in der neu bebauten Brunnengalerie nur für Fußgänger
und Radfahrer
- Das Element Wasser (Brunnengalerie) für die Stadtgestaltung der neuen
Wohnanlagen nutzen, evtl. teilweise Wiederinbetriebnahme der Pumpen
zur Förderung von Wasser
Wegekonzept
- Ergänzung bzw. Verlängerung der Radwegeverbindungen im Allgemeinen: Herstellung eines Radweges vom südlichen Ausgang am S-Bahnhof
Buch zum, Weiterführung des Panke-Radweges nach Süden entlang der
Panke- Rad- und Fußweg zwischen Bahnhof und Campus neu gestalten
- Qualitative Verbesserung der Radwegeverbindungen und die Ausschilderung und die Ausbesserung/ Befestigung der Radwegeverbindung ist anzustreben (z.B. Panke-Radweg)
- zahlreiche Bürgersteige und Wegeverbindungen weisen Funktionsdefizite
auf, befinden sich in einem desolaten Zustand und sind dementsprechend
sanierungs- sowie erneuerungsbedürftig
- Zudem wurden ausreichende Beleuchtung (z.B. südl. Ausgang des SBahnhofes) und Sichtbeziehungen gefordert
- barrierefreie Gestaltung der Wege und Wegeverbindungen und die Bewältigung der Stauwasserproblematik
- Sehr desolate Wege an der Franz-Schmidt-Straße, rund um die Gänseplastik - Unfallgefahr
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in Kooperation mit kathe architekten | Oranienstraße 24 | 10999 Berlin | T. (030) 84 31 65 21 | www.kathe-architekten.de
Buch
Tisch 2
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet Buch Süd
1
Unter Beteiligung von:
in Koorperation mit
Qualifizierung Wegeverbindungen und
Aktivierung Industriebahn
4
Wa
lte
Südliche Brunnengalerie
r-F
ried
rich
1
-St
raß
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2
1
Bebauungsplan im Verfahren: Entwicklung als Mischgebiet, überwiegend gewerbliche Nutzung
Festlegung der wichtigen Wegebeziehungen über die Brunnengalerie
tra
ße
Qualifizierung wichtiger Wegeverbindungen im Bereich von
Schwimmhalle, Marianne-Buggenhagen-Schule und Kinderfreizeiteinrichtung Würfel
Entwicklung Buch IV
ße
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3
Fr
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h-R
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3
ein
z-S
4
4
A1
0
Konzept zu Entwicklung von Wohnungsbau Buch IV
Sicherung der Erschließung von der Karower Chaussee
Anbindung an den Pankepark
Bei Bedarf Reaktivierung bestehender sozialer Infrastruktur
2
Pankeraum
Aktivierung der Industriebahn als Fahrradverbindung zwischen südlichem Ausgang S-Bahnhof und Campus
Anbindung an den Panke-Radweg nach Norden und Süden
Ehem. Berufsschule: Rückbau bzw. Umbau des Gebäudes und
Qualifizierung der Grünflächen im Rahmen des Parkentwicklung
Querende Wegeanbindung an das Wohngebiet
Wegeanbindung an Pankeradweg und alte Industriebahn
Stadtumbau Berlin-Buch
Bürgerforum am 17.03.2015 in der Festen Scheune Stadtgut Buch
Hinweise der Teilnehmer*innen zu den Stadtumbauschwerpunktgebieten:
Tisch 2: Buch Süd
- Radwege nördlich Buch V
- Ausgewählte Wege qualifizieren, nicht alle!
- Grünfläche zwischen Würfel-Industriebahn, Wege - Übergang Bahn
- Schule im Pankepark verzichtbar / oder Fitness
- Weg/Trampelpfad an der Panke qualifizieren
- Durchgängiger Weg entlang der Panke
- Kein Autobahnanschluss - Max-Burghardt-Straße als Entlastung
- Ausbau der Max-Burghardt-Straße als Entlastung der Ortsmitte
- Dunkelheit rund um den Würfel - Kontakt über Frau Zabel
- Skater-Anlage am Sportplatz reaktivieren
- Betonplatz an der Skater-Anlage
- Beleuchtung an der Schwimmhalle teilweise defekt
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Bürgerforum Buch 17.3.2015
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet 2: Buch Süd
Vorschläge aus der Bürgerveranstaltung zum ISEK im Juni 2014
Entwicklung Buch IV
- Buch IV, hohe Wohnhäuser sollen eine klare Raumkante bilden
Pankeraum
- Gesundheits- und Sportparcours für Familien (alle Generationen) entlang
der Panke (Panke-Aktivpark)
- Verknüpfung von Natur - Gesundheit - Erholung, auch mit Hilfe von Natur(lehr)pfaden auszubauen
- Nachnutzung des ehem. THW-/Zivilverteidigungsgeländes durch z.B.
Sport- und Bildungspark
südl. Brunnengalerie
- Südlicher Teil der Brunnengalerie soll überwiegend eine wirtschaftliche
Nutzung (Campuserweiterungen) erfahren
- Entwicklung auf der Brunnengalerie: Ergänzung der bestehenden gewerblichen Einrichtungen in Bahnhofsnähe mit moderner Architektur für die
Erweiterung des Campus und für die Ansiedlung von Firmen der Biotechnologie, der Pharmaindustrie, der Medizintechnik, von Firmen zur Versorgung der Bucher Kliniken
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Buch
Tisch 3
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet Bahnhofsumfeld
1
Unter Beteiligung von:
in Koorperation mit
Aufwertung/Gestaltung Bahnhofsumfeld
5
Am Sandhaus
2
Wegebeziehungen und Anbindungen
(Fahrrad, Fuß)
1
Ausbau von Handel und Dienstleistung im Bahnhofsumfeld
5
Maßnahme: Stadtökologisches Mobilitätskonzept mit Fahrradwegenetz
Wegeanbindungen an den Bahnhof differenziert nach Fuß- und
Fahrradwegen
W
iltb
erg
str
aß
e
3
4
Parkstation für Radfahrer
3
4
Konzept zur Weiterentwicklung und Stärkung des Bahnhofsumfelds,
insbesondere nordwestliche Seite
2
Anbindung Straße am Sandhaus
3
P+R-Situation
Bestandteil des stadtökologischen Verkehrskonzepts: Einrichtung
von Fahrradstellplätzen, ggf. Fahrradparkhaus, Verleihstation,
E-Mobility
Planung Umgestaltung Bahnhofsbereich
Planung neue Straßeneinmündung
Derzeitige Park-Situation entlang der S-Bahn-Trasse zur Moorlinse,
Entwicklung eines Konzeptes zur Parkraumbewirtschaftung
Beispiel: Fahrradparkhaus in Bernau: 566 Stellplätze auf 3 Ebenen, 500 kostenfreie Plätze im „Doppelstockparken“, verschließbare Fahrradboxen kosten 10 Euro/Monat, 45 Schließfächer für
Fahrradhelme, -taschen, etc.
Stadtumbau Berlin-Buch
Bürgerforum am 17.03.2015 in der Festen Scheune Stadtgut Buch
Hinweise der Teilnehmer*innen zu den Stadtumbauschwerpunktgebieten:
Tisch 3: Bahnhofsumfeld
- Einzelhandel (kein Imbiss), Blumenladen etc. vor/in Bahnhofsgebäude
- Abholung vom Bahnhof / Halteplätze wichtig
- Frage: Wird während der Baumaßnahmen an der Wiltbergstraße der P+R
Parkplatz für die Buswendeschleife benötigt? Wie wird auf den Bedarf
P+R eingegangen?
- Vorschläge für Parkplatz-Standorte: Gelände neben dem Bahndamm und
entlang der Straße an der Moorlinse (zwischen südl. S-Bahnausgang und
Bahnunterführung), ehemaliger Röhrenplatz, alter Schulsportplatz der
Schule am Sandhaus, ehem. Güterbahnhof
- Gebührenpflichtiges Parken ist nicht realistisch
- Problem: zugeparktes Wohngebiet
- Halteverbot / Ordnungsmaßnahme an der Moorlinse / mit Kontrolle durch
das Ordnungsamt
- Regionalbahnhof Buch
- Fahrradparkplätze am nördlichen und am südlichen Bahnhofsausgang
notwendig
- Fahrradparkhaus, ähnlich wie in Bernau
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Bürgerforum Buch 17.3.2015
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet 3: Bahnhofsumfeld
Vorschläge aus der Bürgerveranstaltung zum ISEK im Juni 2014
Aufwertung / Gestaltung Bahnhofsumfeld
- Der Bahnhof, der Vorplatz und die Umgebung sind für ein neues Empfangsbild herzurichten bzw. zu modernisieren
- Verbesserte Empfangssituation am Bahnhof mit Informationsleitsystem für
fachliche, medizinische, kulturelle und touristische Angebote des Gesundheitsstandortes und zur leichteren Orientierung von Buch-Besuchern, Patienten und Touristen
- Lösung des Problems der Stellplätze
- Einführung von kostenpflichtigem Parken: P+R Anlage am S-Bahnhof
-- Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes zur Neugestaltung des Parkeingangs am S-Bahnhof Buch in Abstimmung mit den Bucher Akteuren
Wegebeziehungen und Anbindungen (Fahrrad, Fuß)
- Ergänzung bzw. Verlängerung der Radwegeverbindungen im Allgemeinen: Herstellung eines Radweges vom südlichen Ausgang am S-Bahnhof
Buch zum Campus
- Qualitative Verbesserung der Radwegeverbindungen und die Ausschilderung und die Ausbesserung/ Befestigung der Radwegeverbindung ist anzustreben
- zahlreiche Bürgersteige und Wegeverbindungen weisen Funktionsdefizite
auf, befinden sich in einem desolaten Zustand und sind dementsprechend
sanierungs- sowie erneuerungsbedürftig
- Zudem wurden ausreichende Beleuchtung (z.B. südl. Ausgang des SBahnhofes) und Sichtbeziehungen gefordert
Parkstation für Radfahrer
- Stadtökologisches Verkehrskonzept notwendig, mit Fahrradwegenetz,
Fahrradverleihstation und Fahrradstellplätzen sowie E-Mobility- als Teil einer optimalen Verkehrsinfrastruktur für den Gesundheits- und Wirtschaftsstandort Buch
- Erhöhte Anzahl an Fahrradabstellmöglichkeiten, auch im Bereich des
Bahnhofs und nutzerorientierte Verbesserung
- Beim Bau eines Parkhauses am Bahnhof eventuell auch ein Parkdeck für
Fahrräder berücksichtigen, (wie in Bernau)
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Buch
Tisch 4
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet
Schlosspark und Altes Zentrum
1
Unter Beteiligung von:
in Koorperation mit
Schlosspark
4
Straßenraum Alt-Buch
1
2
3
Verfahren zum Naturschutzgebiet Schlosspark
Erstellung des Parkpflegewerks und der denkmalgerechten
Erneuerung ist abhängig von der Entscheidung zum Verfahren
Qualifizierung des Straßenraums Alt-Buch
Konzept zur Stärkung und Verknüpfung der neuen Bucher Mitte und
Alt-Buch
Schaffung von Aufenthaltsbereichen als Begegnungsräume
4
W
iltb
er
gs
tra
ße
2
Pankeradweg
Verlegung des Pankeradwegs über den beleuchteten Röntgentaler
Weg
3
Befestigung des Weges im Bereich des Schlossparks
Parkeingänge
Qualifizierung wichtiger Eingänge in den Park
Stadtumbau Berlin-Buch
Bürgerforum am 17.03.2015 in der Festen Scheune Stadtgut Buch
Hinweise der Teilnehmer*innen zu den Stadtumbauschwerpunktgebieten:
Tisch 4: Schlosspark und Altes Zentrum
- Bucher Schlosspark als Kulturerbe im historischen Stil erhalten
- kein Naturschutz, dafür Park in historischer Gestaltung
- Bucher "Kern" ist = Schloss, Kirche, Park
- Befestigung der Wege die zentrale Bedeutung haben; wichtige
Verbindungen
- Schlosspark: Qualifizierung unter Denkmalaspekten, Stadtplanungsaspekten und Genderaspekten; nicht unter Naturschutzaspekten
- Der Schlosspark bildet das Entrée gegenüber dem neuen Zentrum
- Den Schlosspark nicht unter Naturschutz stellen
- Moorlinse unter Naturschutz stellen, Park soll Park bleiben
- Für Hunde: Tütenanlage und Abfallkorb errichten
Planergemeinschaft Kohlbrenner eG | Lietzenburger Str. 44 | 10789 Berlin | T. (030) 885 914 0 | www.planergemeinschaft.de
in Kooperation mit
Bürgerforum Buch 17.3.2015
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet 4: Schlosspark und Altes Zentrum
Vorschläge aus der Bürgerveranstaltung zum ISEK im Juni 2014
Straßenraum Alt-Buch
- Bucher Zentrum qualifizieren entlang der Straße Alt- Buch und Einbindung
in ein Gesamtkonzept zur Wiederherstellung und Weiterentwicklung des
historischen Bereichs entlang des Straßenzuges Alt- Buch
Schlosspark
- Qualitative Ergänzungen durch Neu(an)pflanzungen und Mobiliar
- Barrierefreie Gestaltung für alle Nutzergruppen, Vermeidung von Angsträumen, Überarbeitung des Parkpflegewerkes unter Einbeziehung der Bucher Akteure zur Attraktivitätssteigerung hinsichtlich der Verweildauer und
der Aufenthaltsqualität, Aufstellung von Infotafeln inkl. Wegekarten an den
Haupteingängen zur besseren Orientierung im Park
- Sanierung des sowjetischen Ehrenmals in der Wiltbergstraße und Ergänzung durch eine Infotafel
- Route des Pankeradweges bzw. Berlin-Usedom-Fernradweg führt durch
unbeleuchteten und unbefestigten Schlosspark. Routenführung über den
beleuchteten Röntgentaler Weg, der noch befestigt werden müsste - als
Alternativstrecke.
- Am Radwanderweg Richtung Röntgental: Bänke/Mobiliar entlang des
Weges zum Sitzen
Planergemeinschaft Kohlbrenner eG | Lietzenburger Str. 44 | 10789 Berlin | T. (030) 885 914 0 | www.planergemeinschaft.de
in Kooperation mit kathe architekten | Oranienstraße 24 | 10999 Berlin | T. (030) 84 31 65 21 | www.kathe-architekten.de
Buch
Tisch 5
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet Am Sandhaus
1
Unter Beteiligung von:
in Koorperation mit
2
Am Sandhaus
3
Moorlinse
ße
tra
gs
er
iltb
W
2
Machbarkeitsstudie Wohnungsbauentwicklung
Entwicklung als Wohnstandort für unterschiedliche Wohnformen
Sicherung der Erschließung über die Straße Am Sandhaus
Anbindung an den S-Bahnhof
Anbindung an den Landschaftsraum Moorlinse
Am Sandhaus
1
3
2
Ehemalige Regierungskrankenhäuser
Konzepte zur baulichen Nachnutzung oder Renaturierung von Flächen mit Funktionsverlust
Ggf. Anbindung und Erschließung der ehem. Regierungskrankenhäuser
Prüfauftrag Naturschutz/Landschaftsschutz und Erholung
Schaffung eines Erlebnisraums
Einrichtung eines Sport- und Gesundheitsparcours
Verbindung mit dem Pankepark
Stadtumbau Berlin-Buch
Bürgerforum am 17.03.2015 in der Festen Scheune Stadtgut Buch
Hinweise der Teilnehmer*innen zu den Stadtumbauschwerpunktgebieten:
Tisch 5: Am Sandhaus
- Wohnen im Gelände der ehemaligen Regierungskrankenhäuser wäre
doch toll!
- Rote Flächen Am Sandhaus (1) verdichten
- Erhalt der Moorlinse als Naturschutzfläche
-
Naturschutz an der Moorlinse
Regierungskrankenhäuser
- Kein
Wohnen
an
Regierungskrankenhäuser
der
und
auf
Moorlinse!
dem
Gelände
Alternative:
Planergemeinschaft Kohlbrenner eG | Lietzenburger Str. 44 | 10789 Berlin | T. (030) 885 914 0 | www.planergemeinschaft.de
der
ehem.
in Kooperation mit
Bürgerforum Buch 17.3.2015
Stadtumbau-Schwerpunktgebiet 5: Am Sandhaus
Vorschläge aus der Bürgerveranstaltung zum ISEK im Juni 2014
Entwicklung von Wohnungsbau
- Buch V in seiner bisherigen Planung mit bisher 2.500 Wohneinheiten und
aktuell aus dem Stadtentwicklungsplan Wohnen mit 500 Wohneinheiten
wird abgelehnt
ehem. Regierungskrankenhäuser
- Nachnutzung und Entwicklung der ehem. Regierungskrankenhäuser
- Ehemalige Krankenhausstandorte könnten nach Abriss als Wohnbaustandorte dienen (vorhandene Erschließung)
Moorlinse
- Moorlinse als einmaligen Naturschutzbereich erhalten, keine Bebauung
Planergemeinschaft Kohlbrenner eG | Lietzenburger Str. 44 | 10789 Berlin | T. (030) 885 914 0 | www.planergemeinschaft.de
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