Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Beschlussempfehlung VerkOrd 38. BVV am 02.03.16.pdf
Größe
69 kB
Erstellt
14.03.16, 16:42
Aktualisiert
28.01.18, 01:17
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
der
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
Beschlussempfehlung
Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung
VII-1085
Ursprungsdrucksachenart: Antrag,
Ursprungsinitiator: Fraktion der SPD
Beratungsfolge:
27.01.2016
16.02.2016
02.03.2016
BVV
VerkOrd
BVV
BVV/ 037/VII
VerkOrd/076/VII
BVV/ 038/VII
überwiesen
im Ausschuss abgelehnt
Betreff: Schnelle und unbürokratische Entsorgung von Sperrmüll ermöglichen
Der Ausschuss für Verkehr und öffentliche Ordnung hat die Drucksache auf seiner Sitzung am 18.02.2016 beraten.
Abstimmungsergebnis Ausschuss für Verkehr und öffentliche
Ordnung:
JA 4 / NEIN 9 / ENTHALTUNGEN 1
Die BVV möge beschließen:
Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich gegenüber der BSR für die Wiedereinführung von
zentralen „Sperrmülltagen“ einzusetzen, bei denen die Bürgerinnen und Bürger ihren
Sperrmüll ohne vorherige Anmeldung in Wohnungsnähe abholen lassen können. Die
konkrete Ausgestaltung soll im Rahmen eines Modellprojektes erprobt werden.
Berlin, den 18.02.2016
Einreicher: Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung
gez. BV Wolfram Kempe, Ausschußvorsitzender
Begründung siehe Rückseite
Ergebnis:
x
beschlossen
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Abstimmungsverhalten:
EINSTIMMIG
MEHRHEITLICH
JA
NEIN
ENTHALTUNGEN
federführend
überwiesen in den Ausschuss für
zusätzlich in den Ausschuss für
und in den Ausschuss für
Drs. VII-1085
Begründung der Beschlußempfehlung Ausschuss für Verkehr und öffentliche
Ordnung:
Im Gegensatz zu den Antragstellern war die Ausschußmehrheit der Meinung, daß die
derzeitige Entsorgung ausreichend ist und gut funktioniert. Die vorgeschlagene Maßnahme würde die “wilde” Vermüllung des Öffentlichen Straßenlandes nicht eindämmen,
eher im Gegenteil. Erst recht bräuchte es für die vorgeschlagenen Maßnahme – da sie
in der Vergangenheit ja bereits einmal geübte Praxis in Berlin war – kein Modellprojekt.
Diese seinerzeit geübte Praxis ist ja nicht grundlos aufgegeben worden. Die Gründe
bestehen fort.
Der Ausschuß empfiehlt der BVV mit 4 Ja-Stimmen gegen 9 Nein-Stimme bei 1 Enthaltung die Ablehnung der Drucksache.
Text Ursprungsantrag Fraktion der SPD:
Dem Bezirksamt wird empfohlen, sich gegenüber der BSR für die Wiedereinführung von
zentralen „Sperrmülltagen“ einzusetzen, bei denen die Bürgerinnen und Bürger ihren
Sperrmüll ohne vorherige Anmeldung in Wohnungsnähe abholen lassen können. Die
konkrete Ausgestaltung soll im Rahmen eines Modellprojektes erprobt werden.
Begründung Ursprungsantrag:
Wie in den meisten Städten gibt es in Berlin keine zentralen „Sperrmülltage“ mehr, bei
denen Sperrmüll an den Straßenrand gestellt und zentral entsorgt wird. Wer seinen
Sperrmüll entsorgen will, muss diesen entweder selbst zum BSR-Hof fahren oder einen
Termin zur kostenpflichtigen Abholung vereinbaren. Vielfach wird dieser Aufwand gescheut und der Sperrmüll im öffentlichen Straßenland entsorgt, wo dann z.T. regelrechte illegale Müllhalden in den Kiezen entstehen. Um dem entgegenzuwirken, ist die zentrale Abholung von Sperrmüll an festgelegten Tagen ein geeignetes Mittel. Um zu verhindern, dass, wie z.T. in der Vergangenheit geschehen, der an den Straßenrändern
abgestellte Sperrmüll über das gesamte Straßenland verteilt wird, sollen geeignete Modalitäten (z.B. zentrale Sammelplätze in Wohngebieten, kurze Fristen für das Abstellen,
Abholung von Gegenständen erst ab einer bestimmten Größe) im Rahmen eines Modellprojektes erprobt werden.