Daten
Kommune
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Dateiname
Mündliche Anfragen.pdf
Größe
99 kB
Erstellt
15.03.16, 00:16
Aktualisiert
27.01.18, 22:34
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksachen
der Bezirksverordnetenversammlung
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
4. Wahlperiode
Ursprung: Mündliche Anfragen
TOP-Nr.:
Bezirksverordnete
Mündliche Anfragen
DS-Nr: 1491/4
Beratungsfolge:
Datum
Gremium
10.12.2015
BVV
BVV-052/4
beantwortet
Mündliche Anfragen
1. Mündliche Anfrage
Karsten Sell
CDU-Fraktion
Fahrradparkhaus auch in CharlottenburgWilmersdorf?
Ich frage das Bezirksamt:
1. Plant das Bezirksamt, wie in Steglitz-Zehlendorf, auch ein Fahrradparkhaus in
unserem Bezirk zu installieren?
2. Falls ja, an welchen Standorten im Bezirk wird das geprüft, falls nein, welche
Gründe stehen dem entgegen?
Die mündliche Beantwortung erfolgte durch Herrn BzStR Schulte.
2. Mündliche Anfrage
Norbert Wittke
SPD-Fraktion
Fred Feuerstein oder die Akustik aus den Anfängen
des 20sten Jahrhunderts
Ich frage das Bezirksamt:
Wann wird eine zeitgemäße transportable Mikrofonanlage für Ausschusssitzungen
bereit stehen?
Die mündliche Beantwortung erfolgte durch Frau BzStRin König.
«VONAME»
Ausdruck vom: 06.01.2016
Seite: 1
3. Mündliche Anfrage
Ansgar Gusy
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Bürgeramt- Bitte warten
Ich frage das Bezirksamt:
1. Wie lange beträgt die Wartezeit auf einen Termin im Bürgeramt am 9.12. 2015
und wie funktioniert jetzt die Terminvergabe?
2. Wann werden zusätzliche Stellen besetzt?
Die mündliche Beantwortung erfolgte durch Frau BzStRin König.
4. Mündliche Anfrage
Gerlinde Behrendt
Fraktion der PIRATEN
Ausstellungshonorare für Künstler in
Kommunalen Galerien
Ich frage das Bezirksamt:
1. Trifft es lt. Mitteilungen des Berufsverbands Bildender Künstler (BBK) zu, dass
der Berliner Senat in Kooperation mit den Kommunalen Galerien der Bezirke ab
2016 Honorare an ausstellende Künstler in Höhe von 1000 € für
Einzelausstellungen und ab 150 € für Gruppenausstellungen zur Verfügung
stellen will?
2. Ist der Bezirk in diese Pläne einbezogen und hat es Gespräche darüber mit der
Kulturverwaltung gegeben?
Die mündliche Beantwortung erfolgte durch Frau BzStRin König.
5. Mündliche Anfrage
Nadia Rouhani
B’90/Grüne (fraktionslos)
Ehemaliges Postgebäude am Hochmeisterplatz –
Pläne des neuen Eigentümers
Ich frage das Bezirksamt:
1. Haben im laufenden Jahr 2015 Gespräche mit dem neuen Eigentümer des
ehemaligen Postgebäudes am Hochmeisterplatz stattgefunden und was ist dem
Bezirksamt über dessen Pläne bekannt?
2. Wieso enthält die Akte, in die ich Einsicht beantragt hatte, neben dem bis 2009
letztmalig verlängerten Bauvorbescheid (aus dem Jahr 2003) weder den im März
2015 neu gestellten Bauvorbescheidantrag, noch dessen Zurücknahme durch
den Antragsteller, noch überhaupt nur einen einen Hinweis auf diesen Vorgang und entspricht diese Art Aktenführung allgemeinen
verwaltungsverfahrensrechtlichen Grundsätzen?
Die mündliche Beantwortung erfolgte durch Herrn BzStR Schulte.
«VONAME»
Ausdruck vom: 06.01.2016
Seite: 2
6. Mündliche Anfrage
Karsten Sell
CDU-Fraktion
Sackgassen-Lösung an der Kreuzung Horstweg /
Wundtstraße
Ich frage das Bezirksamt:
1. Wie weit sind die Planungen für die Kreuzung Horstweg / Wundtstraße
vorangeschritten?
2. Ist es richtig, dass in 2016 für 2 bis 3 Wochen dort eine Sackgassen-„Lösung“
erprobt wird und wenn ja wann?
Sehr geehrte Frau Vorsteherin,
die Mündliche Anfrage beantwortet das Bezirksamt wie folgt:
1. Wie weit sind die Planungen für die Kreuzung Horstweg/Wundtstraße
vorangeschritten?
Dazu informiert das Faltblatt zur Infoveranstaltung vom 30. Mai 2015, das Sie im
Internet
unter:
https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-denbezirk/sonstiges/vereine/artikel.118241.php finden können. In diesem Faltblatt wird
ausführlich über die entwickelten Modelle und Ihre Varianten berichtet.
2. Ist es richtig, dass in 2016 für 2 bis 3 Wochen dort eine Sackgassen-„Lösung“
erprobt wird und wenn ja wann?
Im Verlauf der Bürgerdialog-Veranstaltung am 26. November 2015 wurde nach einer
ausführlichen und intensiven Diskussion von einer Bezirksverordneten der Vorschlag
geäußert, eine temporäre Absperrung des nördlichen Platzes für einen Zeitraum von
ungefähr zwei bis drei Wochen zu erproben. Ob und wie dieser Vorschlag umgesetzt
wird, soll in den zuständigen Ausschüssen (für Wirtschaft, Ordnung und Verkehr und für
Straßen und Grünflächen) beraten werden.
Mit freundlichen Grüßen
Marc Schulte
7. Mündliche Anfrage
Wolfgang Tillinger
SPD-Fraktion
Dem Festsaal einen guten Ton geben
Ich frage das Bezirksamt:
1. Welche Maßnahmen hat das Bezirksamt unternommen, damit die
Beschallungsanlage im Festsaal problemlos funktioniert?
2. Wann können die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer des Festaales mit einer
problemlos funktionierenden Anlage rechnen?
«VONAME»
Ausdruck vom: 06.01.2016
Seite: 3
Sehr geehrte Frau Bezirksverordnetenvorsteherin,
die Mündliche Anfrage beantworte ich im Namen des Bezirksamtes wie folgt:
1. Welche Maßnahmen hat das Bezirksamt unternommen, damit die
Beschallungsanlage im Festsaal problemlos funktioniert?
Wie bereits in der BVV im Mai berichtet, funktioniert die Übertragungsanlage im
Festsaal nach unserer Kenntnis. Offizielle Beschwerden von Nutzern liegen der SE FM
nicht vor.
2. Wann können die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer des Festsaales mit
einer problemlos funktionierenden Anlage rechnen?
Die SE FM wird diese mündliche Anfrage jedoch zum Anlass nehmen und die Anlage
überprüfen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Dagmar König
8. Mündliche Anfrage
Roland Prejawa
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Hohe Stickstoffdioxid-Belastung
Ich frage das Bezirksamt:
1. Ob die von Greenpeace veröffentlichten erhöhten Werte von
gesundheitsgefährdenden Stickstoffdioxiden in der Luft dem Bezirksamt
für den Bezirk bekannt sind?
2. Welche Maßnahmen wird das Bezirksamt ergreifen, um den erhöhten
Werten entgegenzuwirken?
Sehr geehrte Frau Vorsteherin,
die Mündliche Anfrage beantwortet das Bezirksamt wie folgt:
1. Ob die von Greenpeace veröffentlichten erhöhten Werte von
gesundheitsgefährdenden Stickstoffdioxiden in der Luft dem Bezirksamt
für den Bezirk bekannt sind?
Dem Bezirksamt sind die von Greenpeace zusammen mit der Uni Heidelberg
durchgeführten Untersuchungen aus den Medien bekannt. Greenpeace hat nach den
Recherchen des Bezirksamtes im Zeitraum zwischen 27. Oktober bis zum 4. November
2015 an 41 Standorten in Berlin die Luft auf Stickstoffdioxid untersuchen lassen. In
Charlottenburg-Wilmersdorf waren dies die Pariser Straße Höhe Ludwigkirchplatz, die
Friedrichsruher Straße an der A 100, der Saatwinkler Damm an der A 111 und am
Hardenbergplatz. Die Messdauer betrug zwischen einer Minute und zweieinhalb
Stunden. Die anschließend hochgerechneten Werte für das „Jahresmittel“ überschreiten
die zulässigen EU-Jahresmittelwerte von 40 µg/m³ am Hardenbergplatz (70/83 µg/m³)
«VONAME»
Ausdruck vom: 06.01.2016
Seite: 4
deutlich. Die Ursache sind hier die vielen Dieselbusse. An der Friedrichsruher Straße
(43 µg/m³) gibt es aufgrund der Autobahnnähe ebenfalls Überschreitungen.
Die Ergebnisse sind prinzipiell nicht neu, sie liegen im Rahmen der durch die
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ermittelten Luftgütemessdaten. Die
Senatsverwaltung hat 2014 an allen Verkehrsmessstellen die Überschreitung des
Jahresmittelgrenzwertes für Stickstoffdioxid festgestellt. Das macht zusätzliche
Maßnahmen, hauptsächlich im Verkehrssektor, in Berlin und EU-weit erforderlich.
Für die durch Greenpeace ermittelten hohen Werte innerhalb von Wohnungen oder
Hinterhöfen kommen aber auch andere Ursachen in Betracht, beispielsweise
Heizungen, vor allem Kamine und Holzeinzelöfen, das Kochen mit Gas sowie
Zigarettenrauch.
2. Welche Maßnahmen wird das Bezirksamt ergreifen, um den erhöhten
Werten entgegenzuwirken?
Für die im Wesentlichen betroffenen Hauptverkehrsstraßen sowie im Rahmen der
Zuständigkeit für den Luftreinhalteplan ist der Senat in der Pflicht, ein
gesamtstädtisches Konzept zu entwickeln und umzusetzen. Genau so wichtig sind
Maßnahmen zur Substitution von kraftstoffbetriebenen Verbrennungs- und
Antriebstechnologien
mit
derzeit
noch
hohem
Schadstoffausstoß
durch
umweltfreundlichere, wie Elektrofahrzeuge, Wasserstoffantrieb, oder Biogas.
Ziel des Bezirksamtes ist es seit Jahren im Rahmen der Zuständigkeiten
verkehrsdämpfende Maßnahmen zu befördern, beispielsweise durch die Förderung des
Umweltverbundes. Künftig wird bei den Genehmigungen für Veranstaltungen im Freien
und Filmdrehgenehmigungen der Einsatz von Partikelfiltern für Stromaggregate
vorgeschrieben, um den Ausstoß der als besonders toxisch geltenden Rußpartikel zu
reduzieren.
Mit freundlichen Grüßen
Marc Schulte
«VONAME»
Ausdruck vom: 06.01.2016
Seite: 5