Daten
Kommune
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Dateiname
Einwohnerfragen.pdf
Größe
73 kB
Erstellt
15.03.16, 00:18
Aktualisiert
28.01.18, 00:38
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksachen
der Bezirksverordnetenversammlung
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
4. Wahlperiode
Ursprung: Einwohnerfragestunde
Bezirksverordnetenvorsteherin
Einwohnerfragestunde
TOP-Nr.:
DS-Nr: 1523/4
Beratungsfolge:
Datum
Gremium
BVV
Einwohnerfragen
1. Einwohnerfrage
Rudolf Harthun
Seesener Straße
1. Bauobjekt Seesener Str. "Süd"
Wie ist der Stand der Kitafrage bei bem Bauprojekt Seesener Str. 40-47? Und in
wie weit sind "konkrete Maßnahmen" im Falle der Nichterfüllung des
städtebaulichen Vertrages bereits abzusehen?
2. Bauvorhaben Seesener Str. "Nord" -hier Beantwortung der 1. EW-Frage zur BVV
vom 21.01.16
Nach welchen Kriterien beurteilt und entscheidet das
Stadtplanungsamt/Bauverwaltung des Bezirkes über die Frage, was
"Planerfordernis bei Bebauungsabsichten auf Flächen ohne BaulandQualität" ist
und welche "baulichen Entwürfe massiv von der Charakteristik der festgesetzten
Bebauung abweichen" ?
3. Bauvorhaben Seesener Str. "Nord"
Anlässlich der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung vom
27.01.2016 wurde von Seiten der BI Henriettenplatz Zeichnungen zu einer
Alternative zur Gestaltung des Henriettenplatzes vorgelegt und an die Fraktionen
zur Betrachtung verteilt.
Wie stellen sich die Fraktionen bzw. die Mitglieder der BVV zu dem
Vorschlag?
4. Bauobjekt und Bauvorhaben Seesenerstr.
Wann ist mit der Erstellung des durch die Fraktionen in der BVV-Sitzung vom
Oktober 2015 zugesagten Umweltgutachtens zu rechnen?
«VONAME»
Ausdruck vom: 23.02.2016
Seite: 1
2. Einwohnerfrage
Marian Meier-Andrae
Hundekot
1. Sind dem Bezirksamt die gesundheitlichen Gefahren von nicht aufgenommenen
Hundekot – vor allem für Kleinkinder – bekannt und mit welchen Maßnahmen
begegnet das Bezirksamt aktuell der Belästigung durch Hundekot im Bezirk
Charlottenburg-Wilmersdorf?
2. Wie viele Ordnungsamtsmitarbeiter sind im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
regelmäßig auf Streife, um zu ahnden, falls Hundekot von Hundebesitzern nicht
entfernt wird?
3. Werden Hundebesitzer von den Ordnungsamtsmitarbeitern vorbeugend
angesprochen und werden Hundebesitzer zum Beispiel gefragt, ob sie
Kotbeutelchen dabei haben und benutzen? Falls nein, warum nicht?
4. Mit welchen weiteren Maßnahmen will das Bezirksamt das Problem angehen
und nachhaltig lösen?
5. Sind dem Bezirksamt beispielsweise Initiativen aus Städten wie Zürich und Wien
bekannt, mit denen es diese Städte geschafft haben, nahezu „häufchenfrei“ zu
werden und wie bewertet das Bezirksamt eine Übertragbarkeit dieser
Maßnahmen auf den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf?
3. Einwohnerfrage
Dr. Michael Roeder
Erinnerung an die Zwangsarbeiter der Bezirksämter
Charlottenburg und Wilmersdorf (2)
(schriftliche Beantwortung)
Im Februar 2015 bat das Bezirksamt die Gedenktafelkommission, „einen Vorschlag zu
entwickeln, wie an den historischen Orten ein Gedenken [für die Zwangsarbeiter]
ermöglicht werden kann“. Im Oktober 2015 gab die BVV, in Zusammenwirken mit der
Gedenktafelkommission, den Auftrag zurück ans Bezirksamt und forderte es nunmehr
seinerseits auf, „darzulegen, wie dieser Zwangsarbeiterlager in unserem Bezirk im
Stadtbild gedacht werden kann“ (Einzelheiten: http://blog.klausenerplatzkiez.de/archive/2015/10/19/dem_gedenken_an_die_zwangsarbe). Da nach drei
Wochen keine Antwort auf diese Januarfrage eingetroffen ist, frage ich erneut:
1. Was für Vorschläge zum Gedenken an die Zwangsarbeiter hat das Bezirksamt
seitdem in den vier Monaten seit Oktober 2015 erarbeitet bzw. erarbeiten lassen?
Auch die Bezirksämter Charlottenburg und Wilmersdorf bedienten sich in der Zeit des
Dritten Reiches der Zwangsarbeiter (siehe: http://blog.klausenerplatzkiez.de/tag/zwangsarbeit). Daher steht das heutige Bezirksamt als Nachfolger in der
politischen Verantwortung für das Gedenken an die Zwangsarbeiter seiner Vorgänger
und hat folglich auch die Pflicht zum eigenen Handeln. Da nach drei Wochen keine
Antwort auf diese Januarfrage eingetroffen ist, frage ich erneut:
2. Stimmt das Bezirksamt dem zu, oder soll jemand anders dem Bezirksamt die
politische Verantwortung dafür abnehmen?
«VONAME»
Ausdruck vom: 23.02.2016
Seite: 2
Auch wenn noch viel über Zwangsarbeit im Allgemeinen zu forschen ist, so steht für
Wilhelmsaue 40 bereits fest: Es gab dieses Lager; es wurde vom Bezirksamt
Wilmersdorf betrieben; und es war ein Zwangsarbeiterlager (http://blog.klausenerplatzkiez.de/archive/2015/07/15/war_das_stadtische_auslanderla). Da die Erinnerung an die
Zwangsarbeiter nach über 70 Jahren mehr als „notwendig“ und „überfällig“ ist (Email
des Bezirksbürgermeisters vom 16.11.2015 an mich), aber dennoch nach drei Wochen
keine Antwort auf diese Januarfrage eingetroffen ist, frage ich erneut:
3. Wann wird das Bezirksamt aus eigener politischer Verantwortung „an diesem
historischen Ort ein Gedenken ermöglichen“? (und ebenfalls in Charlottenburg)
4. Einwohnerfrage
Joachim Neu
Bürgerbeteiligung/Bürgerinformationen
(schriftliche Beantwortung)
1. Warum wurden - trotz der ankündigungen im abkommen der zählgemeinschaft keine bemühungen unternommen, zum gescheiterten konzept des
bürgerhaushaltes alternativen (bsp. sozialraumvertretung) zu entwickeln?
2. warum weigert sich das bezirksamt, seine antworten auf die mündlichen und
spontanen fragen der verordneten ins netz zu stellen?
3. warum werden monatelang -gegen die vorschriften-einwohnerfragen und kleine
anfragen der verordneten nicht oder verspätet beantwortet?
4. wie steht das ba zu dem gedanken, die ehrenamtlich tätigen organisationen
durch ein eigenständiges vertretungsorgan politisch zu repräsentieren?
5. Einwohnerfrage
Joachim Neu
Wohnen und Bauen im Bezirk
(schriftliche Beantwortung)
1. warum werden einwohnerversammlungen stets erst nach vergabe des
Baurechtes einberufen und nicht bereits vorher?
2. warum wurden über die ganzen 5 Jahre der jetzt ablaufenden legislaturperiode
keine versuche unternommen, im bezirk milieuschutzgebiete zu entwickeln?
3. wieviele Bebauungspläne wurden in der jetzigen Wahlperiode aufgestellt und
welche waren dies?
4. welche projekte bekamen baurecht ohne aufstellung eines bebauungsplanes und
welche baubefreiungen wurden dabei erteilt?
5. wie hat sich die mietenentwicklung in den letzten fünf jahren im bezirk gezeigt?
«VONAME»
Ausdruck vom: 23.02.2016
Seite: 3
6. Einwohnerfrage
Joachim Neu
Bürgerbeteiligung-Bürgerinformation
(schriftliche Beantwortung)
Seit fast einem jahr ist die stadträtin Frau Jantzen nicht mehr in
der öffentlichkeit aufgetreten.
Warum unterrichtet der Bezirkbürgermeister nicht die einwohnerschaft
über die auswirkungen dieses sachverhaltes und fördert damit gerüchte,
die dem ansehen des bezirksamtes nicht förderlich sind?
«VONAME»
Ausdruck vom: 23.02.2016
Seite: 4