Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Antrag Ausschuss KultWeit, 39 BVV am 13.04.2016.pdf
Größe
108 kB
Erstellt
07.04.16, 13:45
Aktualisiert
28.01.18, 04:27
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
VII-1150
Ursprung:
Antrag, Ausschuss für Kultur und Weiterbildung
Antrag
Ausschuss für Kultur und
Weiterbildung
Beratungsfolge:
13.04.2016
BVV
BVV/ 039/VII
Betreff: Temporäre Ausstellung "Filmstadt Weißensee" dauerhaft im Rathaus
Weißensee einrichten
Abstimmungsergebnis Ausschuss
Der Vorschlag fand unter den Ausschussmitgliedern
allgemeine Zustimmung und Unterstützung zur
Umsetzung.
Die BVV möge beschließen:
Die BVV beauftragt das Bezirksamt die temporäre Ausstellung „Filmstadt Weißensee“
dauerhaft im Rathaus Weißensee einzurichten. Bei der Einrichtung der Ausstellung im
Gebäude des Rathaus Weißensee soll darauf geachtet werden, dass solche
Ausstellungsräume gewählt werden, in den regelmäßiger Publikumsverkehr stattfindet.
Berlin, den 06.04.2016
Einreicher: Ausschuss für Kultur und Weiterbildung
gez. Daniela Kramp, Ausschussvorsitzende
Begründung siehe Rückseite
Abstimmungsergebnis:
Abstimmungsverhalten:
x
x
beschlossen
einstimmig
mehrheitlich
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Ja-Stimmen
Gegenstimmen
Enthaltungen
federführend
überwiesen in den Ausschuss für
mitberatend in den Ausschuss für
sowie in den Ausschuss für
Drs. VII-1150
Begründung:
In der vergangenen VI. Wahlperiode ersuchte die BVV Pankow das Bezirksamt Pankow
mit der Drucksache VI-01259 die „Bedeutung der „Filmstadt Weißensee“ endlich
angemessen zu würdigen“. Der Antrag beinhaltete das Ersuchen an das BA eine
angemessene Würdigung der bedeutenden, ehemaligen Filmproduktionsstätte in
Weißensee im Rahmen eines Wettbewerbs zur Gestaltung einer Gedenkstätte oder
einer anderen Form der künstlerischen und historischen Würdigung der Filmgeschichte
am historischen Ort auszuloben.
In der laufenden VII. Wahlperiode wurde die BVV in mehreren VzK zum weiteren
Verlauf in Erledigung der Drucksache durch das BA informiert. Im Verlauf gab es
Gespräche mit der Kunsthochschule Weißensee zur Ausgestaltung eines möglichen
Wettbewerbs und Gestaltung eines Denkzeichens. Erste Schritte und das weitere
Vorgehen sollten zusammen mit der Kommission für Kunst im öffentlichen Raum
diskutiert werden. Die Kommission kam letztlich zu dem Schluss, dass es für die
Filmstadt Weißensee bereits zahlreiche Würdigungen an verschiedenen Orten im
Bezirk gibt, sodass sie einstimmig beschloss das Projekt eines künstlerisch gestalteten
Denkzeichens nicht weiter zu verfolgen. In der VzK vom 14.01.2015 teilte das
Bezirksamt in seinem Schlussbericht mit, dass es der Empfehlung der Kommission
Kunst im öffentlichen Raum folgen wird.
Im Verlauf der Bearbeitung der Drucksache berichtete das Bezirksamt in der VzK vom
5.06.2013, dass „der Fachbereich Museum/Geschichtsarbeit der Abteilung
Verbraucherschutz, Kultur, Umwelt und Bürgerservice wird zwischen August und
Oktober die Geschichte der Filmstadt Weißensee in einem Bauwagen präsentieren.
Dieser wird in diesem Zeitraum an verschiedenen Stellen im Großbezirk Station
machen, darunter auch zum Tag des offenen Denkmals Anfang September am
historischen Ort in der Liebermannstraße/Ecke Berliner Allee.“
Aufgrund des Schlussberichts des Bezirksamts vom Januar 2015 war das Thema
„Filmstadt Weißensee würdigen“ erneut in der Sitzung des Ausschusses für Kultur und
Weiterbildung besprochen worden. Der Stadtrat sowie der Fachbereichsleiter für
Museum und Geschichtsarbeit berichteten dem Ausschuss, wie die derzeitige
Würdigung im Bezirk aussieht.
Gleichzeitig schlug der Fachbereichsleiter dem Ausschuss vor, die benannte temporäre
Ausstellung im damaligen Bauwagen nun dauerhaft im Rathaus Weißensee
einzurichten. Es gibt diesbezüglich bereits erste Überlegungen und Planungen im
Bezirksamt. Der Vorschlag fand unter den Ausschussmitgliedern allgemeine
Zustimmung und Unterstützung zur Umsetzung.