Daten
Kommune
Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Dateiname
Einwohnerfragen.pdf
Größe
72 kB
Erstellt
10.06.16, 06:47
Aktualisiert
28.01.18, 00:44
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksachen
der Bezirksverordnetenversammlung
Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
4. Wahlperiode
Ursprung: Einwohnerfragestunde
Bezirksverordnetenvorsteherin
TOP-Nr.:
Einwohnerfragestunde
DS-Nr: 1656/4
Beratungsfolge:
Datum
Gremium
BVV
Einwohnerfragen
1. Einwohnerfrage
Richard Hußlein
Grundstück Heilbronner Straße 26
Das Grundstück Heilbronner Str. 26 wurde dem Land Berlin im November 2015 mit dem
Arbeiter Samariter Bund für den Betrieb eines temporären Waisenhauses für syrische
Flüchtlingskinder angeboten. Nach der jetzigen Roma Problematik wurden die
Bezirksstadträte darüber informiert mit der Bitte dieses Projekt zu unterstützen.
1. Wie steht der Bezirk zu diesem Waisenhaus?
2. Kann man mit Unterstützung bei der Umsetzung rechnen?
3. Warum verweist die Sozialstadtrat auf die Bauberatung und unterstützt das
Projekt nicht.
2. Einwohnerfrage
Rudolf Harthun
Bürgerbegehren Grünflächen
Das Bürgerbegehren "Erhalt und Festschreibung von Grünflächen" in CW hat mit über
18.000 Zustimmungen per Unterschriften eine unbedingte Entscheidungsbedeutung
erhalten.
1. Wie gedenken die Fraktionen dieses Thema aufzunehmen bzw. das Bezirksamt
dieses Bürgerbegehren umzusetzen?
2. Wie, wann und in welcher Form werden die Vertrauensleute des
Bürgerbegehrens über die Protokollierung der 18.300 Unterschriften unterrichtet
und über die Entscheidungsfindung, ob die Frage zur Wahl ausgelegt wird,
informiert?
«VONAME»
Ausdruck vom: 30.06.2016
Seite: 1
3. Einwohnerfrage
Felix Maximilian Recke
Wiedereröffnung Streckenabschnitt Berlin Halensee
und Berlin Tempelhof
Nach eigenen Recherchen wurde am 27.05.2016 der Streckenabschnitt Berlin
Halensee und Berlin Tempelhof des inneren Eisenbahnrings wiedereröffnet,
vornehmlich für den Güterverkehr
1. Wurde das Bezirksamt darüber in Kenntnis gesetzt, welche Art von Zügen (Güter
oder Personen), wie viele Züge dort verkehren und zu welchen Uhrzeiten diese
unterwegs sind?
2. Gibt es eine Einschätzung darüber, was für Auswirkungen die Wiedereröffnung
auf die Lärmbelastung in diesem Bereich haben wird?
3. Haben im Vorfeld seitens der Deutschen Bahn AG oder des Bezirksamts
Bürgerdialoge bzgl. des neuen Zustands stattgefunden?
4. Ist dem Bezirksamt bekannt, ob es Bestrebungen gibt den Streckenabschnitt in
unserem Bezirk mit Lärmschutzwänden auszustatten?
4. Einwohnerfrage
Henning Voget
Kommende Wahlwerbung
Nach jeder Wahl bleiben in großer Zahl Kabelbinder als ehemalige Plakathalter über
Jahre an Laternenmasten etc. hängen.
1. Meine Frage an die BVV ist, ob sie die Beobachtung teilt.
2. Einzeln gefragt antworten die Parteien, eigene Werbung zu 100% abzuräumen,
dennoch fällt die Stadtverschandelung negativ auf die Gemeinschaft der
Parteien, wie auch auf unseren Bezirk zurück.
Meine Frage und Bitte an die in der BVV vertretenen Parteien ist, ob sie
gemeinsam mit weiteren Parteien einen Font aufstellen können, über den nach
Fristablauf der regulären Räumung eine zu beauftragende Privatfirma die Reste
der Wahlwerbung zum Pauschalpreis abräumt und entsorgt.
3. Meine Frage und Bitte an das Bezirksamt ist, ob das BA zur Preisfindung einer
pauschalen Wahlwerbungs-Restabräumung Firmenangebote einholen kann und
die Parteien zur Beauftragung geeignet unterstützen kann.
«VONAME»
Ausdruck vom: 30.06.2016
Seite: 2
5. Einwohnerfrage
Thomas Stolpe
Bürgerbegehren Grünflächen
1. Warum musste erst ein Bürgerbegehren zum Erhalt von Kleingärten und
Grünflächen gestartet werden um diese dauerhaft zu sichern?
2. Nach über 30Jahren hin und her, wann wird hier endlich endgültig gesichert?
3. Falls die BVV die Absicht haben sollte dem Bürgerentscheid in der vorliegenden
Form zu folgen, wie geht es nun weiter?
4. Wann wird endlich die alte Baunutzungsplanung von 1958! aufgehoben wenn sie
im Widerspruch zum FNP von 1993 steht?
6. Einwohnerfrage
Rudolf Harthun
Seesener Straße Süd
Wie weit ist der Stand der Kita-Genehmigung für das Objekt bzw. für die Umgebung?
7. Einwohnerfrage
Felix Maximilian Recke
„Free Wifi Berlin“
Das von der Berliner Senatskanzlei initiierte Projekt „Free Wifi Berlin“ startete nach
jahrelangen Verzögerungen am 01. Juni. Die Bezirke sollten dafür Standorte
vorschlagen, an denen sie das freie WLAN für besonders sinnvoll erachteten.
1. Hat das Bezirksamt für das Projekt eigene Vorschläge für HotSpots in
Charlottenburg-Wilmersdorf unterbreitet? Wenn ja, welche?
2. Nach Berichten heißt es, dass die City West der große weiße Fleck auf der Free
Wifi-Karte sei, warum unternimmt das Bezirksamt nicht größere Anstrengungen
die Digitalisierung in Charlottenburg – Wilmersdorf voranzutreiben?
3. Gibt es Pläne ein kostenloses WLAN-Angebot auch über das Projekt „Free Wifi
Berlin“ im Bezirk zu etablieren, z.B. in Schulen oder auf Ämtern?
8. Einwohnerfrage
Felix Maximilian Recke
Volkspark Jungfernheide
Anwohner berichten vielfach über die mangelnde Sauberkeit in den Parks und
Grünflächen der Stadt. Besonders auffällig scheint dies im Volkspark Jungfernheide.
Dort gibt es auf weite Strecken keine größeren Orte zur Müllentsorgung. Nach eigenen
Beobachtungen muss man bis zum Ausgang des Parks laufen, um entweder total
überfüllte oder lediglich kleine BSR Mülleimer im öffentlichen Straßenraum zu finden.
«VONAME»
Ausdruck vom: 30.06.2016
Seite: 3
1. Wie erklärt sich das Bezirksamt die Situation im Volkspark Jungfernheide?
2. Was sind für Maßnahmen geplant, die Sauberkeit in den Parks zu verbessern?
3. Wie geht das Bezirksamt zudem damit um, das vermehrt in den Grünflächen
illegal gegrillt wird?
4. Warum weist das Bezirksamt nicht mehr Flächen in Charlottenburg-Wilmersdorf
als Grillplätze aus?
9. Einwohnerfrage
Dr. Michael Roeder
Gedenken an Zwangsarbeit im Bezirk, insbesondere
Zwangsarbeit für das Bezirksamt Wilmersdorf
(schriftliche Beantwortung)
1. Arolsen I: Zwangsarbeit im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
Wann hat wer vom Bezirksamt beim International Tracing Service in Arolsen was für
eine Anfrage genau gestellt?
2. Arolsen II
Was für Antworten genau hat wann wer im Bezirksamt erhalten?
3. Arolsen III
Was genau hat wer im Bezirksamt mit den Antworten getan (bzw. wird tun)?
4. Wehrmachtsauskunftsstelle: Zwangsarbeit für das Bezirksamt Wilmersdorf in
der Wilhelmsaue 40
Was für eine Antwort genau hat wer im Bezirksamt auf die Anfrage bei der
Wehrmachtsauskunftsstelle (WASt) erhalten und was ist aufgrund der Antwort
geschehen?
5. Zwangsarbeitslager des Bezirksamtes Wilmersdorf in der Wilhelmsaue 40
Seit Januar 2015 ist dem Bezirksamt (d.h. dem BzBgm., allen BzStRen und dem
Kunstamt) – aufgrund der Kopie eines Schreibens des Gesundheitsamtes Wilmersdorf
von November 1942 – bekannt, dass das Bezirksamt Wilmersdorf damals ein eigenes
Zwangsarbeiterlager mit damals 18 Insassen für eigene Zwecke in der Wilhelmsaue 40
betrieb. Ich frage daher das Bezirksamt, nachdem es bereits 17 Monate diese Kenntnis
hat:
Wann wird das Bezirksamt endlich dazu bereit sein, die historische Verantwortung für
die Zwangsarbeiter seiner Vorgänger zu übernehmen und mit einer Gedenktafel vor Ort
in Würde an ihr Schicksal erinnern?
«VONAME»
Ausdruck vom: 30.06.2016
Seite: 4