Politik bei uns wird nicht mehr aktiv betreut, eine Datenaktualisierung findet genausowenig statt wie Support.

Wir würden gerne weitermachen. Aber die Ansprüche an die Plattform passen nicht zum vollständig ehrenamtlichen Betrieb. Hintergründe und Ideen zur Rettung finden Sie in diesem Blogartikel.

2. Anlage - vollständige Vorlage zur Kenntnisnahme.pdf

Dies ist ein "Politik bei uns 1"-Dokument. Die Dateien dieser Kommunen werden nicht mehr aktualisiert. Um aktuelle Daten zu bekommen, ist eine OParl-Schnittstelle bei der Kommune erforderlich. Im Bereich "Mitmachen" finden Sie weitere Informationen.

Daten

Kommune
Berlin Marzahn-Hellersdorf
Dateiname
2. Anlage - vollständige Vorlage zur Kenntnisnahme.pdf
Größe
1,9 MB
Erstellt
01.09.16, 23:54
Aktualisiert
28.01.18, 03:38

Inhalt der Datei

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf Berlin, den 24.08.16 Vorlage zur Kenntnisnahme für die Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 29.09.2016 1. Gegenstand der Vorlage: Änderung von Planungszielen des Bebauungsplanverfahrens XXI-40b für das Gelände zwischen Allee der Kosmonauten, Marzahner Chaussee, Straße Merler Weg und Beilsteiner Straße im Bezirk MarzahnHellersdorf, Ortsteil Marzahn 2. Die BVV wird um Kenntnisnahme gebeten: Das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf hat in seiner Sitzung am 23.08.16 beschlossen, die BA-Vorlage Nr. 1267/IV der BVV zur Kenntnisnahme vorzulegen. Die Vorlage ist als Anlage beigefügt. Komoß Bezirksbürgermeister Anlage Christian Gräff Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin Abteilung Wirtschaft und Stadtentwicklung Stapl BPL 1 11.08.2016 5241 Vorlage für das Bezirksamt - zur Beschlussfassung Nr. 1267/IV A. Gegenstand der Vorlage: Änderung von Planungszielen des Bebauungsplanverfahrens XXI-40b für das Gelände zwischen Allee der Kosmonauten, Marzahner Chaussee, Straße Merler Weg und Beilsteiner Straße im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, Ortsteil Marzahn B. Berichterstatter: Bezirksstadtrat Herr Gräff C.1 Beschlussentwurf: Das Bezirksamt beschließt, der Änderung von Planungszielen des Bebauungsplanverfahrens XXI-40b für den o.g. räumlichen Bereich zuzustimmen. C.2 Weiterleitung an die BVV zugleich Veröffentlichung: Das Bezirksamt beschließt weiterhin, diese Vorlage der BVV zur Kenntnisnahme vorzulegen und zu veröffentlichen. D. Begründung: siehe Anlage 1 E. Rechtsgrundlage: § 1 Abs. 3 i.V.m. § 2 Abs. 1 BauGB; § 4 Abs. 1 AGBauGB; § 15, § 36 Abs. 2 Buchstabe b, f und Abs. 3 Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) F. Haushaltsmäßige Auswirkungen: keine G. Gleichstellungsrelevante Auswirkungen: keine H. Behindertenrelevante Auswirkungen: keine I. Migrantenrelevante Auswirkungen: keine Christian Gräff Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung Anlage Anlage 1 zur Beschlussvorlage Nr. 1267/IV D. Begründung: Ausgangssituation Das Bebauungsplanverfahren XXI-40 wurde durch das Bezirksamt Marzahn mit BABeschluss Nr. III/11/96 vom 05.03.1996 eingeleitet. Die frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger nach § 3 Abs. 1 BauGB sowie die Beteiligung der Behörden nach § 4 Abs. 2 BauGB wurden durchgeführt, jedoch ist keine Auswertung durch Beschluss des Bezirksamtes erfolgt. Die Bewältigung der städtebaulichen Entwicklungsprobleme hinsichtlich der Nutzungsstruktur und der Erschließung waren zu umfassend, so dass eine Aufteilung des Bebauungsplanes erforderlich war. Mit BA-Beschluss Nr. 21/II vom 29.01.2002 wurde die Weiterführung des Bebauungsplanverfahrens in drei „Teil“-Bebauungsplänen mit den Bezeichnungen XXI-40a, XXI-40b und XXI-40c beschlossen. Eine gewerbliche Entwicklung des Standortes hat trotz der Aufstellung des Bebauungsplanes seit 1996 mit dem Planungsziel der Sicherung von gewerblichen Bauflächen, die abgeleitet sind aus dem Bestand und dem FNP Berlin, im Gebiet des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes XXI-40b nicht stattgefunden. Auch durch die Nähe zum südlich angrenzenden Bestandssiedlungsgebiet FriedrichsfeldeOst und den daraus entstehenden Nutzungskonflikten wurde die Entwicklung einer gewerblichen Nutzung erschwert. Die Erforderlichkeit für dieses Verfahren liegt darin, dass der Grundstückseigentümer eine Wohnbebauung der rückwärtigen weitestgehend brach gefallenen Fläche des Grundstücks Allee der Kosmonauten 32 angeregt hat und die übergeordneten Planungsvorstellungen einer gewerblichen Entwicklung über einen sehr langen Zeitraum nicht realisiert wurden. Die derzeitige Bedarfsentwicklung für Wohnen führt zu einer entsprechenden Planungsfortschreibung. Mit BA-Beschluss 561/IV vom 01.11.2013 wurde den Zielen des Bebauungsplanes unter Berücksichtigung der veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zugestimmt und die Entwicklung  eines eingeschränkten Gewerbegebietes südlich der Allee der Kosmonauten und westlich der Marzahner Chaussee sowie  eines Allgemeinen Wohngebietes im Süd-Westen des Planbereiches beschlossen. Innerhalb der gewerblichen Bauflächen sollte im Wesentlichen eine Sicherung des Bestandes erfolgen. Nutzungskonflikte zur südlich angrenzenden Wohnbaufläche konnten durch die beabsichtigte Nutzungseinschränkung und die Baukörperstellung weitestgehend ausgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang wurden auch mögliche negative Auswirkungen der Erschließung der gewerblichen Nutzung über die rückwärtigen Grundstücksflächen auf die Wohnbebauung geprüft. Da es sich hier um gewerbliche Nutzungen handelt, die das Wohnen nur unwesentlich stören, konnten aufgrund der Grundstückszuschnitte und der vorhandenen Bebauung unzumutbare Auswirkungen ausgeschlossen werden. 2 Planbereich und Geltendes Planungsrecht Der hier in Rede stehende Planbereich des Bebauungsplanes XXI-40b grenzt im Norden an die Allee der Kosmonauten. Der fast 130 m lange neungeschossige Gebäuderiegel Allee der Kosmonauten 32/32a mit rund 16.000 m² Bruttogeschossfläche firmiert als „Aap-Hotel und Hostel“. Eine frühere Nutzung als Unterkunft für Arbeitsmigranten wurde aus Brandschutzgründen untersagt. Vor dem Gebäude gibt es Parkplätze für rund 40 Pkw. Weitere informelle Parkmöglichkeiten bietet die rückwärtige Feuerwehrzufahrt, die von der Beilsteiner Straße angefahren wird. Eine etwa 1.500 m² große, eingezäunte Teilfläche am Merler Weg gegenüber einem Garagenhof wird extensiv als Lagerfläche genutzt. Große Teile des Geländes sind praktisch ungenutzt. Das vor wenigen Jahren renovierte Bürogebäude Allee der Kosmonauten 32B/C umfasst in zwei über Eck gestellten Baukörpern rund 11.000 m² Bruttogeschossfläche auf neun Etagen. Die Büroräume sind durch über 30 unterschiedliche Nutzer belegt. Es sind Firmen aus dem Baugewerbe, der Computerbranche sowie freie Berufe, soziale Einrichtungen und Start-UpUnternehmen vertreten. Vor dem Gebäude gibt es Parkplätze für etwa 125 Pkw. Weitere informelle Parkmöglichkeiten bietet die rückwärtige Feuerwehrzufahrt, die über eine betonierte Zufahrt vom Merler Weg aus erreicht wird. Eine etwa 400 m² große, eingezäunte Teilfläche am Merler Weg angrenzend an das Lidl-Grundstück wird als Lagerfläche genutzt. Auch hier sind große Teile des Geländes ungenutzt. Die Lebensmitteldiscounterkette „Lidl“ betreibt seit 2006 eine eingeschossige Einzelhandelsimmobilie mit einer Bruttogeschossfläche von 1.200 m² auf dem Eckgrundstück Marzahner Chaussee 189. Insgesamt werden 105 Kundenstellplätze angeboten, die über die Zufahrten an der Marzahner Chaussee und am Merler Weg erreichbar sind. Neben der Stellplatzzufahrt vom Merler Weg befindet sich ein kleiner Baukörper (12 m²) zur Stromversorgung. Südlich des Merler Weges angrenzend an den Geltungsbereich des Bebauungsplanes XXI40b befindet sich das Bestandssiedlungsgebiet Friedrichsfelde-Ost mit eingestreuten Kleingartenanlagen. Dieser Bereich ist überwiegend durch Wohnbebauung geprägt. Zwischen Merler Weg und Ruwersteig überwiegen drei-, vier- und sechsgeschossige Wohnzeilen mit großzügigen Grünbereichen. Der Bildungsmarkt Vulkan GmbH, als soziale Einrichtung, befindet sich auf dem Grundstück Marzahner Chaussee 165. Das Plangebiet stellt einen Übergangsbereich zwischen Gewerbe- und Wohngebiet dar, der in den letzten Jahren sowohl keine wirtschaftliche als auch städtebauliche Entwicklung erfahren hat. Es ist beabsichtigt, unter Berücksichtigung des bestehenden Einzelhandels den Geltungsbereich für den Wohnungsbau zu entwickeln. Es kann davon ausgegangen werden, dass es sich für den Geltungsbereich des Bebauungsplanes XXI-40b um ein im Zusammenhang bebautes Gebiet handelt. Aufgrund der heterogenen Bebauung und Nutzung kann nicht von einem faktischen Wohngebiet ausgegangen werden, so dass die Anwendung des § 34 Abs. 2 BauGB nicht in Frage kommt. Dementsprechend beurteilen sich derzeitige Bauvorhaben hinsichtlich der zulässigen Art ihrer baulichen Nutzung nach § 34 Abs. 1 BauGB. Eine Entwicklung des Bereiches als Wohnbaufläche steht jedoch den Vorgaben des FNP Berlin sowie dem StEP Gewerbe als übergeordnete Entwicklungsplanung entgegen. Dementsprechend besteht die Erforderlichkeit eines öffentlich-rechtlichen Verfahrens entsprechend § 1 Abs. 3 BauGB im Sinne einer geordneten städtebaulichen Entwicklung einschließlich einer Änderung des FNP Berlin. 2 3 Planerische Ausgangssituation Flächennutzungsplan Der Flächennutzungsplan Berlin stellt die Fläche südlich der Allee der Kosmonauten bis zum Merler Weg bzw. dessen gradliniger Verlängerung nach Osten bis zur Bahntrasse als Gewerbliche Baufläche dar. An diese grenzt auf Höhe des Merler Weges eine gemischte Baufläche M2 an. Südlich daran schließt ein Wohngebiet geringer Dichte (W4) an. Die Darstellungen weichen westlich der Marzahner Chaussee zwischen Merler Weg und Ruwersteig signifikant von der verfestigten Bestandssituation ab, die dort fast ausschließlich durch Wohnen geprägt ist und überwiegend einer Wohnbaufläche W3 entspricht. Westlich der Beilsteiner Straße wird durch den Bebauungsplan XXI-40a Wohnen ermöglicht, das inzwischen weitgehend realisiert ist. Als übergeordnete Hauptverkehrsstraßen im Betrachtungsraum werden die Allee der Kosmonauten und die Märkische Allee dargestellt. StEP Industrie und Gewerbe Der Stadtentwicklungsplan Industrie und Gewerbe (2011) übernimmt die gewerblichen Bauflächen des Flächennutzungsplans. Der südliche Teil des Vertiefungsbereichs ist als Flächenpotenzial für „vorrangige Inanspruchnahme“ gekennzeichnet, jedoch ohne Zuordnung von Entwicklungsansätzen bzw. –maßnahmen. Die gewerblichen Bauflächen im Untersuchungsgebiet sind nicht Bestandteil des Entwicklungskonzepts für den produktionsgeprägten Bereich und unterliegen nicht den damit verbundenen Einschränkungen. StEP Verkehr Der Stadtentwicklungsplan Verkehr (2011) formuliert u.a. die Ziele einer Stärkung der Verkehrsarten des Umweltverbundes, der Nachverdichtung und Wiedernutzung brachgefallener bereits erschlossener Flächen, der Konzentration der Siedlungsentwicklung auf Siedlungsachsen entlang von Schienenkorridoren und der Entwicklung von Nachverdichtungsstrategien für solche Gebiete. Das Untersuchungsgebiet liegt an den Schienenkorridoren sowohl der Straßenbahn als auch der S-Bahn. Die Allee der Kosmonauten ist im Bestandsnetz als örtliche, im Zielnetz 2025 als übergeordnete Straßenverbindung aufgeführt, die Marzahner Chaussee in beiden Fällen als örtliche Verbindung. StEP Wohnen 2025 Der Stadtentwicklungsplan Wohnen (2014) formuliert u.a. die Ziele der kompakten und durchmischten Stadt und des Vorrangs der Innenentwicklung vor Außenerweiterungen. Er weist in seinen Leitlinien auf die Notwendigkeit des Wohnungsneubaus für vielfältige Bedarfsgruppen, u.a. auch für einkommensschwächere Bevölkerungsschichten, sowie auf die Berücksichtigung des demografischen Wandels hin. In der Karte „Wohnungsbaustandorte“ ist das Bearbeitungsgebiet nicht als möglicher Einzelstandort enthalten. StEP Zentren 3 Der Stadtentwicklungsplan Zentren 3 (2013) stellt im Umfeld des Bearbeitungsgebiets das Ortsteilzentrum Helene-Weigel-Platz dar. Die Möglichkeit der Ansiedlung von großflächigen Einzelhandelsbetrieben außerhalb der Zentren wird an enge Voraussetzungen geknüpft, die 3 4 im Bearbeitungsgebiet nicht gegeben sind; die beiden dort bereits vorhandenen Discounter erfüllen diese Voraussetzungen nicht, sie genießen jedoch Bestandsschutz. Einzelhandels- und Zentrenkonzept Marzahn-Hellersdorf Nach dem Prüfschema des bezirklichen Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes (2013) soll nahversorgungsrelevanter Einzelhandel in einer Entfernung von weniger als 800 m zu den festgesetzten Zentren nicht zugelassen werden. Die im Gebiet vorhandenen Discounter liegen in 600 m bzw. 750 m Fußwegeentfernung zum Kern des Ortsteilzentrums Helene-Weigel-Platz. Allerdings wird die Qualität der Fußwegeverbindung durch die Barriere von Parkplätzen, Straßen und Bahnanlagen beeinträchtigt, was bei Anwendung des Prüfschemas ggf. zu berücksichtigen wäre. Bei Erweiterungsvorhaben wären außerdem eine mögliche Schädigung des Ortsteilzentrums zu prüfen und die im Prüfschema aufgeführten Anforderungen an die städtebauliche Qualität zu berücksichtigen, die durch die gegenwärtigen Betriebsgebäude nicht erfüllt werden. Wohnungsmarktentwicklungskonzept Das bestehende Wohnungsmarktentwicklungskonzept wird derzeitig überarbeitet. Entsprechend dem derzeitigen Planungsstand ist für den Geltungsbereich davon auszugehen, dass in Absprache mit SenStadtUm der Planbereich als Wohnbaupotentialfläche ausgewiesen wird. Infrastrukturkonzept Das Infrastrukturkonzept wird ebenfalls derzeitig überarbeitet. Aufgrund der im Wesentlichen gleich gebliebenen Rahmenbedingungen kann jedoch auf die Aussagen des bestehenden Infrastrukturkonzeptes verwiesen werden. Untersuchungen zur Versorgung mit Einrichtungen der sozialen Infrastruktur zeigen für Friedrichsfelde-Ost Defizite sowohl im Bereich der Schulversorgung als auch der Versorgung mit Flächen in Kinderbetreuungseinrichtungen auf. Einrichtung sollen deshalb weiter südlich im Wohngebiet verfügbar gemacht werden. Für einen Schulstandort ist die Tragfähigkeit im Bereich westlich der Bahn nicht gegeben. Entsprechend den Aussagen des Infrastrukturkonzeptes kommen Flächen für öffentliche Einrichtungen der sozialen Infrastruktur im Bearbeitungsgebiet aufgrund der Nichtverfügbarkeit von Flächen nicht in Frage. Eine private Kindertagesstätte ist unmittelbar nördlich der Allee der Kosmonauten vorhanden. Städtebauliches Entwicklungskonzept Für den Geltungsbereich liegt ein städtebauliches Konzept vor, auf dessen abgestimmten Zielen die Planungsinhalte sowie die gebotene Änderung des FNP Berlin basieren. Folgende grundsätzliche Überlegungen wurden dabei berücksichtigt: Berücksichtigung der Bebauung und der Grundstückssituation • zeitlich und funktional unabhängige Entwicklung der vorhandenen Grundstücke, • kein Abriss der Gebäude Allee der Kosmonauten 32 und 32B/C, bisherige Nutzung bleibt bestehen, • den Bestandsgebäuden sind Grundstücke und ausreichend Stellplatzfläche zuzuordnen, • Planung unter Bezugnahme der Fläche des Lidl-Marktes, ggf. Angebot eines Alternativstandortes. Entwicklung als Wohnungsbaustandort 4 5 • • • verfügbare Grundstücksflächen sind für eine Wohnnutzung mittleres Mietenniveau vorzusehen, die Verfügbarkeit von Wohnfolgeeinrichtungen außerhalb des Planbereiches ist gegeben, evtl. Einordnung einer Kita, Eckbebauung Allee der Kosmonauten/Marzahner Chaussee aufgrund der Immissionsbelastung geeignet für eine gewerbliche Nutzung, jedoch ist das Wohnen bei geeigneter Baukörperstellung und Grundrisszonierung nicht grundsätzlich ausgeschlossen, Maßnahmen zum Lärmschutz erforderlich. Nutzungsmaße, die zwischen den unterschiedlichen Umgebungsstrukturen vermitteln • Planbereich stellt einen Übergangsbereich zwischen Baugebieten geringer Dichte im Süden und höherer Dichte im Norden entlang der Allee der Kosmonauten dar, die Geschossflächenzahl sollte aus Gründen des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden und der günstigen Lage zum ÖPNV nicht 1,2 unterschreiten, jedoch 1,5 auch nicht überschreiten, • Berücksichtigung der Höhenentwicklung mit sechs Vollgeschossen gegenüberliegend zu einer neun- bzw. sechsgeschossigen Bebauung im Norden, Osten und Südosten und vier Vollgeschosse im Übergang zur zwei- bis viergeschossigen Bebauung südlich des Merler Weges. Überbaubare Grundstücksflächen • die Versiegelung soll auf 30 % der Grundstücksfläche begrenzt werden, bei einer 50 %igen Überschreitungsmöglichkeit mit Nebenanlagen und Stellplätzen, • Berücksichtigung des erhaltenswerten Baumbestandes. Im weiteren Verfahren wird in Abstimmung mit dem Bauherrn eine Konkretisierung/Präzisierung des Bebauungskonzeptes erfolgen, um die Umsetzung des städtebaulichen Konzeptes zu sichern. Begründung zur Änderung der Zielstellung des Bebauungsplanes Ausgehend davon, dass der Planbereich unmittelbar an ein überwiegend durch Wohnnutzung geprägtes Gebiet angrenzt, der aktuellen Nachfrage nach Flächen für den Wohnungsbau und den Investitionsabsichten der Eigentümer kann festgestellt werden, dass sich die noch unbebauten Teilflächen dieses Bereiches auf der Grundlage des abgestimmten städtebaulichen Konzeptes für den Wohnungsbau eignen. Wesentlich beabsichtigte Planungsziele des Bebauungsplanes XXI-40b Die bisher beabsichtigte Art der baulichen Nutzung „Eingeschränktes Gewerbe“ entlang der Allee der Kosmonauten und westlich der Marzahner Chaussee soll in „Mischgebiet“ gemäß § 6 BauNVO und der südöstliche Bereich Marzahner Chaussee Ecke Merler Weg in „Allgemeines Wohngebiet“ gemäß § 4 BauNVO geändert werden. Innerhalb der Mischgebietsfläche können die vorhandenen mischgebietstypischen Betriebe bestehen bleiben und das Wohnen gleichwertig hinzukommen. Die vorhandenen Stellplätze entlang der Allee der Kosmonauten sollen angesichts der zu erwartenden Bedarfe planungsrechtlich als Stellplatzanlage gesichert werden. Weitere Untersuchungen zur verkehrlichen Anbindung sind im Sinne einer gesicherten Erschließung erforderlich. Der Planentwurf ermöglicht, dass die drei bestehenden Grundstücke im Plangebiet zeitlich und funktional unabhängig voneinander entwickelt werden können. 5 6 Der auf dem Grundstück Marzahner Chaussee 189 vorhandene Lebensmittelmarkt genießt Bestandsschutz. Seitens der Eigentümer wurde eine Erweiterung der Verkaufsflächen beantragt. Der vorhandene Nahversorger Lidl befindet sich nicht auf einem gemäß Zentrenkonzept Marzahn-Hellersdorf ausgewiesenen etablierten Nahversorgungsstandort des Einzelhandels, sondern in Streulagen. Die geplante Erweiterung der Verkaufsraumfläche am Standort hat nach § 34 (1) BauGB i.V. mit § 34 (3) BauGB keine Aussicht auf Genehmigungsfähigkeit, da von Vorhaben in diesem Bereich absehbar schädliche Auswirkungen auf zentrale Versorgungsbereiche ausgehen. Es wird jedoch in Betracht gezogen, diesen Lebensmittelmarkt unmittelbar im nordöstlichen Bereich des Geltungsbereiches auf einem alternativen Standort im Sinne der Schaffung von dringend erforderlichen Wohnraum und der städtebaulichen Integration der Einzeleinrichtung in die Neubebauung anzusiedeln. Solange der Lebensmittelmarkt in seiner gegenwärtigen Form am derzeitigen Standort betrieben wird, kann deshalb nicht zwingend davon ausgegangen werden, dass diese Flächen künftigen Wohnbauvorhaben zur Verfügung stehen werden. Das städtebauliche Konzept ist deshalb so zu konkretisieren, dass auch ein Fortbestand des Discount-Marktes berücksichtigt werden kann. Jedoch hat der Eigentümer des Lebensmittelmarktes Interesse für die vorgenannte Alternative – als Unterlagerung eines Wohnhauses – signalisiert. Diese Alternative, die der Entwurf des Bebauungsplanes aufgreift, bietet den Vorteil, dass somit dem städtebaulichen Ziel der Schaffung von benötigtem Wohnraum mehr Raum gegeben werden könnte. Im weiteren Verfahren wird in diesem Zusammenhang eine bedingte Festsetzung in Verbindung mit einem erweiterten Bestandsschutz geprüft, um einen Widerspruch zum Zentrenkonzept des Bezirkes MarzahnHellersdorf auszuschließen. Die Bebauungsdichte soll im Übergang zum südlich angrenzenden Siedlungsgebiet eine Geschossflächenzahl von 1,2 (Obergrenze des § 17 BauNVO für Wohn- und Mischgebiete) und höherer Dichte entlang der Allee der Kosmonauten eine Geschossflächenzahl von 1,5 (Obergrenze Wohnbaufläche W3 gem. FNP) nicht überschreiten. Die Höhenentwicklung der künftigen Bebauung soll diese Übergangssituation im Sinne eines harmonischen städtebaulichen Übergangs zum angrenzenden Siedlungsgebiet ebenfalls berücksichtigen. Dementsprechend sollen sechs Vollgeschosse gegenüber einer vorhandenen neun- bzw. sechsgeschossigen Bebauung im Norden, Osten und Südosten und vier Vollgeschosse im Übergang zur zwei- bis viergeschossigen Bebauung südlich des Merler Weges festgesetzt werden. Eine Dominante als Eingangssituation mit elf Geschossen am Kreuzungspunkt Allee der Kosmonauten Ecke Marzahner Chaussee ist beabsichtigt. Mit der Änderung der Zielstellung des Bebauungsplanes XXI-40b könnten sich sowohl wohngebietstypische als auch mischgebietstypische Nutzungen entwickeln. Nutzungskonflikte mit den westlich entlang der Beilsteiner Straße angrenzenden/gelegenen gewerblichen Flächen im Geltungsbereich der Bebauungspläne XXI-40a und XXI-40c sind nicht zu befürchten, da mit Festsetzung für die dort festzusetzenden, gewerblichen Flächen höchstzulässige Schallimmissionskontingente vergeben werden. Als Vorbelastung für die Berechnung der Immissionswerte wurde berücksichtigt, dass auf dem Betriebsgelände des HKW Marzahn eine neue Gas- und Dampfturbinenanlage errichtet wird, die beim genehmigungskonformen Betrieb die Immissionsrichtwerte der TA Lärm ausschöpfen darf. Mit der Festsetzung von Schallimmissionskontingenten wird eine schalltechnische Verträglichkeit mit den geplanten schutzbedürftigen Nutzungen westlich entlang der Beilsteiner Straße innerhalb der Geltungsbereiche der Bebauungspläne XXI-40a und XXI40c gewährleistet. Somit sind für den Bereich des Bebauungsplanes XXI-40b unzumutbare Geräuschimmissionen, die von gewerblichen Nutzungen aus den Bebauungsplänen XXI-40a und XXI-40c hervorgerufen werden, auf Grund des größeren Abstandes nicht zu befürchten, da sie mit zunehmender Entfernung zum Plangebiet immer geringer werden. Für den Planbereich ist jedoch die Erarbeitung eines Lärmgutachtens unter Berücksichtigung des Verkehrslärms erforderlich. 6 7 Auswirkungen zur Entwickelbarkeit aus dem FNP Berlin Der FNP Berlin stellt die Flächen des Geltungsbereiches als gewerbliche Baufläche dar. Die beabsichtigten Änderungen der Zielstellung des Bebauungsplanes hinsichtlich mischgebietstypischer und wohngebietstypischer Nutzungen zugunsten einer zügigen Entwicklung des Standortes sind aus den Darstellungen des FNP Berlin derzeitig nicht entwickelbar. Nach Vorliegen des Abschlussberichtes zum städtebaulichen Entwicklungskonzept Allee der Kosmonauten 32A-C / Merler Weg / Marzahner Chaussee wurde bereits eine Änderung der Darstellungen des FNP Berlin für den Teilbereich südlich der Allee der Kosmonauten beantragt. Dies betrifft im Detail:  Erweiterung der gemischten Baufläche M2 zwischen Bahntrasse und Marzahner Chaussee bis zur Allee der Kosmonauten, einschließlich der Bestandsbebauung entlang der Allee der Kosmonauten,  Neuausweisung von Wohnbauflächen W3 und W4 im Geltungsbereich sowie zur Anpassung an die Bestandssituation südlich des Merler Weges und westlich der Beilsteiner Straße;  Anpassung der Abgrenzung der gemischten Baufläche M2 im Süden an die Bestandssituation. Die oben beschriebene Vorzugsvariante zum städtebaulichen Entwicklungskonzept des Bezirkes zeigt zum einen die Planungsabsicht der Entwicklung eines neuen Wohngebiets mit einer Dichte bis zu einer GFZ von bis zu 1,5 sowie der Sicherung der vorhandenen Wohngebiete westlich der Marzahner Chaussee unter Berücksichtigung ihrer baulichen Dichte und zum anderen das Planungsziel „Sicherung und Entwicklung der gemischten Nutzungsstruktur“ für den Bereich westlich der Marzahner Chaussee und entlang der Allee der Kosmonauten. Aus gemischten Bauflächen können in Bebauungsplänen gemäß AV FNP in Bebauungsplänen andere Baugebiete entwickelt werden, wenn sie durch ihr Zusammenwirken bezogen auf die M2-Fläche des FNP Berlin ebenfalls eine Mischnutzung ohne prägende Hauptnutzung bilden. Unter Berücksichtigung der jetzt schon gegebenen Durchmischung mit schutzbedürftigen Wohnnutzungen werden tatsächlich vorhandene gewerbliche Entwicklungsoptionen in dieser Variante nur in geringem Umfang aufgegeben. Nördlich des Merler Wegs sind sie aufgrund der Nähe zur Wohnbebauung ohnehin nur sehr eingeschränkt vorhanden, östlich der Marzahner Chaussee haben vorhandene Betriebe Bestandsschutz, zu ihrer weiteren Entwicklung könnte auch die Festsetzung eines Gewebegebiets aus der M2-Darstellung entwickelt werden. Dem Grundsatz Nr. 1 der Raumordnung, ausgeglichene wirtschaftliche und soziale Strukturen zu schaffen, wird insbesondere unter Berücksichtigung der wachsenden Stadt mit der Änderung der Zielstellung des Bebauungsplanverfahrens entsprochen. Das Bezirksamt beschließt, unter Berücksichtigung aller privaten und öffentlichen Belange im Sinne einer zügigen Entwicklung, insbesondere der Schaffung von Wohnraum die Änderung der Planungsziele. Die Anwendung des Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung wird geprüft. 7 Anlage 2 zur BA-Vorlage Nr. 1267/IV Übersichtskarte 1:10.000 ENTWURF Noch nicht rechtsverbindlich ! Bebauungsplan XXI - 40b für das Gelände zwischen Stand vom 8.2.2016 der Straße Allee der Kosmonauten, Marzahner Chaussee, Straße Merler Weg Finanzamt 209 und Beilsteiner Straße Beilsteiner IV 35A 35 231 207 II V Zeichenerklärung I 33C 31 I 33D 33E I II 233 Beilsteiner Straße I I I I I I VII 33F 33G I Flur 208 I Flur 209 33400 I 39 37 III 47 I 17 233 234 Allgemeines Wohngebiet (§ 4 BauNVO) WA Zahl der Vollgeschosse Besonderes Wohngebiet (§ 4a BauNVO) WB als Höchstmaß z.B. III Dorfgebiet (§ 5 BauNVO) MD als Mindest- und Höchstmaß z.B. III-V Mischgebiet (§ 6 BauNVO) MI zwingend z.B. V Kerngebiet (§ 7 BauNVO) MK offene Bauweise Gewerbegebiet (§ 8 BauNVO) GE Nur Einzelhäuser zulässig Industriegebiet (§ 9 BauNVO) GI Nur Doppelhäuser zulässig D Sondergebiet (Erholung) (§ 10 BauNVO) SO Nur Hausgruppen zulässig H Wohnungen Allee der UNIVERSITÄT WR z.B. 0,7 als Mindest- und Höchstmaß z.B. 0,5 bis 0,7 als Höchstmaß z.B. als Mindest- und Höchstmaß z.B. GF 21,0 Straße 30,0 290 291 32 X XI 222 140 X 270 z.B. BM 269 4000 m³ Flu r 465 Flu r 501 5,0 1,5 2 VI 0,3 65,5 VI 0,3 114 533 Gasdruckregler G z.B. 497 UMSPANNWERK Trafostation T 6,0 6,0 Chaussee 5,0 463 HOTEL a 120 VII 27 12 I I 111 439 I 438 28 I 8 30 20 VI 36 100 44 III 112 46 IV 94 275 II I 277 I I 42 I I I 45 I 44 108 43 I 9 I 433 178 42 50 mit Angabe der Geschosse GTGa 1 Gemeinschaftsanlagen GGa 1 GAnl N Wasserfläche L Wasserschutzgebiet (Grundwassergewinnung) Geschützter Landschaftsbestandteil LB Einzelanlage, die dem Denkmalschutz unterliegt Gesamtanlage (Ensemble), die dem Denkmalschutz unterliegt Erhaltungsbereich D GW Umgrenzung der Flächen für den Luftverkehr Umgrenzung der Flächen, deren Böden erheblich mit umweltgefährdenden Stoffen belastet sind Bahnanlage N.D. D auch Straßenbahn E Hochstraße Tiefstraße St Garage z.B. Ga 1 Tiefgarage z.B. TGa 1 Brücke Industriebahn (in Aussicht genommen) K Wohn- oder öffentliches Gebäude Wirtschafts- oder Industriegebäude oder Garage Parkhaus Unterirdisches Bauwerk (z.B. Tiefgarage) Brücke mit Geschosszahl und Durchfahrt Landesgrenze (Bundesland) V Bezirksgrenze Ortsteilgrenze Gemarkungsgrenze -II mit Geschosszahl Flurgrenze z.B. Teich in Meter über NHN 35.4 Flurstückgrenze Flurstücksnummer, Flurnummer z.B. Laubbaum, Nadelbaum Grundstücksnummer z.B. Naturdenkmal (Laub-, Nadelbaum) Mauer, Stützmauer ND ND Schornstein Bordkante Zaun, Hecke Baulinie, Baugrenze Hochspannungsmast Straßenbegrenzungslinie 60 96 9 Flur 10 49A Aufgestellt: Berlin, den Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin Abt. Wirtschaft und Stadtentwicklung Stadtentwicklungsamt ............................................... ............................................... ............................................... Fachbereichsleiter Vermessung Bezirksstadtrat Fachbereichsleiterin Stadtplanung I II/-I 47 Gemeinschaftstiefgaragen Der Bebauungsplan wurde in der Zeit vom bis einschließlich Die Bezirksverordnetenversammlung hat den Bebauungsplan am I öffentlich ausgelegt. beschlossen. Berlin, den I Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin 68 I I 56 Abt. Wirtschaft und Stadtentwicklung Stadtentwicklungsamt 75 55 ............................................... I 172 I TGa 1 GSt Ga 3 St 54 174 26 mit Angabe der Geschosse I 53 48 18 272 180 52 96 40 mit Angabe der Geschosse Tiefgaragen 69 176 24 274 I I II 270 271 51 I IV Garagengebäude mit Dachstellplätzen Landschaftsschutzgebiet Merler III 16 35,4 z.B. Ga 1 Naturschutzgebiet Weg 50 38 III Ma rza hne r 269 434 22 98 267 I II 54,1 52 14 mit Angabe der Geschosse Geländehöhe, Straßenhöhe 49 436 435 I 36 mit Angabe der Geschosse Gewässer Weg 34 437 33 263 276 I IV 32 48 165 33400 10 I I I 188 I I II 385 184 34 II 29 487 I I 35 182 I 47 Flur 19 9 Flur 198 106 30 I 104 105 6 Höhenlage bei Festsetzungen (in Meter über NHN) Planunterlage I Ma rza hne r I I Sträuchern Die vorstehende Zeichenerklärung enthält gebräuchliche Planzeichen, auch soweit sie in diesem Bebauungsplan nicht verwendet werden. Zugrunde gelegt sind die Baunutzungsverordnung (BauNVO) in der Fassung vom 23. Januar 1990, zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 11. Juni 2013 und die Planzeichenverordnung 1990 (PlanzV90) vom 18. Dezember 1990. 5,0 25,0 32 31 Fläche für die Landwirtschaft Fläche für Wald Wasserfläche Umgrenzung der Flächen für Kinderspielplatz 386 14,0 4 262 278 387 2 261 273 194 126 I 268 I 383 b PRIVATE DAUERKLEINGÄRTEN Abgrenzung unterschiedlicher Nutzung Stellplatz 190 250 I 477 1,2 ÖFFENTLICHE PARKANLAGE z.B. Grenze des räumlichen Geltungsbereiches des Bebauungsplanes Gebäude 189 5,0 Merler z.B. Eintragungen als Vorschlag 192 A er Beilstein IV 0,3 Straßenseite Arkade z.B. a WA Straßenseite Bereich ohne Ein- und Ausfahrt Nachrichtliche Übernahmen 1,5 1,2 Straßenseite Umgrenzung der Gebiete, in denen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen im Sinne des Bundesimmissionsschutzgesetzes bestimmte luftverunreinigende Stoffe nicht oder nur beschränkt verwendet werden dürfen Naturdenkmal VI 0,3 30,0 I 266 124,5 m über NHN Bereich ohne Ausfahrt St Gemeinschaftsgaragen 500 IV 0,3 265 OK Sonstige Festsetzungen Umgrenzung von Flächen für besondere Anlagen und Vorkehrungen zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen im Sinne des Bundesimmissionsschutzgesetzes Gemeinschaftsstellplätze 54,7 51,0 264 z.B. sonstigen Bepflanzungen Umgrenzung von Flächen für Zuordnungen nach §9 Abs. 1a Baugesetzbuch (Kombination mit anderen Planzeichen möglich) Umgrenzung von Flächen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft Garagen Cha uss ee 499 5,0 260 116,0 m bis 124,5 m über NHN zwingend Bäumen sonstigen Bepflanzungen Stellplätze 534 5,0 I OK Erhaltung von Besonderer Nutzungszweck von Flächen I 3 259 z.B. Bereich ohne Einfahrt Sträuchern Umgrenzung der Flächen für 5,0 257 124,5 m über NHN als Mindest- und Höchstmaß Anpflanzen von mit Geh-, Fahr- und Leitungsrechten zu belastende Fläche 113 258 21800 OK Umgrenzung von Flächen mit Bindungen für Bepflanzungen und für die Erhaltung Umgrenzung der von der Bebauung freizuhaltenden Flächen 1,5 21 123 256 z.B. Öffentliche und private Grünflächen Sichtfläche 28 53,5 m über NHN Oberkante Umgrenzung von Flächen zum Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen Bäumen 498 I 12,4 m über Gehweg FH Anpflanzungen, Bindungen für Bepflanzungen, Schutz und Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft 198 32C 255 TH z.B. Hochspannungsleitung 208 496 IX MI FUSSGÄNGERBEREICH oberirdische Hauptversorgungsleitungen Cha uss ee b P öffentliche Parkfläche z.B. 32B 5,0 9,5 II 252 z.B. Firsthöhe Straßenbegrenzungslinie 200 b 254 Traufhöhe Flächen für Sport- und Spielanlagen Flächen für Versorgungsanlagen, für die Abfallentsorgung und Abwasserbeseitigung sowie für Ablagerungen 115 253 als Höchstmaß Private Verkehrsfläche 495 251 (§ 23 Abs.3 Satz 1 BauNVO) JUGENDFREIZEITHEIM z.B. 223 32A IX IX 249 Baugrenze GF 400 m² bis 500 m² Verkehrsflächen besonderer Zweckbestimmung z.B. 55,1 g (§ 23 Abs.2 Satz 1 BauNVO) 3,0 z.B. 5,0 117 ED Baulinie 500 m² Straßenverkehrsfläche Marzahner St 124 226 228 Flur 199 19 Nur Einzel- und Doppelhäuser zulässig (§ 23 Abs.3 Satz 3 BauNVO) z.B. 215 30,0 123 122 E Verkehrsflächen Flur 209 I o Höhe baulicher Anlagen über einem Bezugspunkt als Höchstmaß Flächen für den Gemeinbedarf 139 224 225 227 229 231 122 I I Amtsleiter 72 Der Bebauungsplan ist auf Grund des §10 Abs.1 des Baugesetzbuchs in Verbindung mit § 6 Abs. 5 Satz 1 des Gesetzes zur Ausführung des Baugesetzbuchs durch Verordnung vom heutigen Tage festgesetzt worden. Berlin, den Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin 0 Maßstab 1 : 1 000 5 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 m Planunterlage: Karte von Berlin 1:1000 Stand: März 2014 100 m² Linie zur Abgrenzung d. Umfanges von Abweichungen 2 Wo Baumasse 230 5. Die Einteilung der Straßenverkehrsfläche ist nicht Gegenstand der Festsetzung. (§ 9 Abs.1 Nr.6 BauGB) 0,4 GR Geschlossene Bauweise SO Baumassenzahl 60 Bebauungsplan Bebauungsplan XXI XXI--40a 40a WOCHENENDHAUSGEBIET (§ 11 BauNVO) Geschossfläche 54 4. Im Geltungsbereich des Bebauungsplanes sind auf nicht überbaubaren Grundstücksflächen innerhalb der Fläche b Garagen und Nebenanlagen im Sinne des § 14 BauNVO unzulässig. z.B. Geschossflächenzahl 55,5 3. Im Geltungsbereich des Bebauungsplanes sind auf den nicht überbaubaren Grundstücksflächen innerhalb der Fläche a Garagen, Stellplätze und Nebenanlagen im Sinne des § 14 Baunutzungsverordnung unzulässig. z.B. Grundfläche Beschränkung der Zahl der 213 Kosmonauten 2. Festsetzngen zum Einzelhandel sind im weiteren Verfahren zu klären. Grundflächenzahl WR z.B. 21 126 WS (§ 3 BauNVO) 210 48 1. Im allgemeinen Wohngebiet sind die Ausnahmen nach § 4 Abs. 3 Nr. 4 und 5 der Baunutzungsverordnung nicht Bestandteil des Bebauungsplans. (§ 2 BauNVO) Reines Wohngebiet z.B. 234 125 Kleinsiedlungsgebiet Sonstiges Sondergebiet 58,1 Textliche Festsetzung Art und Maß der baulichen Nutzung, Bauweise, Baulinien, Baugrenzen, Höhe baulicher Anlagen 264 235 56 Festsetzungen Gesundheitseinrichtung Marzahner Chaussee I 159 Ortsteil Marzahn II I II 22100 im Bezirk Marzahn-Hellersdorf , 33B 205 29 33A 33 Zu diesem Bebauungsplan gehört ein Grundstücksverzeichnis. ............................................. ............................................. Bezirksbürgermeister Bezirksstadtrat Die Verordnung ist am im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin auf S. verkündet worden.