Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Drucksache.pdf
Größe
120 kB
Erstellt
25.02.17, 03:56
Aktualisiert
28.01.18, 03:46
Stichworte
Inhalt der Datei
Drucksache
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
VIII-0119
Ursprung:
Antrag, Fraktion der SPD
Beschlussempfehlung
Ausschuss für Verkehr und
Öffentliche Ordnung
Beratungsfolge:
01.03.2017
23.03.2017
06.04.2017
17.05.2017
BVV
VerkOrd
VerkOrd
BVV
BVV/005/VIII
VerkOrd/008/VIII
VerkOrd/009/VIII
BVV/007/VIII
überwiesen
vertagt
mit Änderungen im Ausschuss beschlossen
Betreff: Verlängerung der Buslinien 124 und 154 zur Marthas-Aue
Abstimmungsergebnis Ausschuss
9 Ja / 0 Nein / 4 Enthaltungen
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, sich gegenüber der Senatsverwaltung für Umwelt,
Verkehr und Klimaschutz sowie der BVG dafür einzusetzen, dass die Endhaltestellen
der Buslinien 124 und 154 von der Aubertstraße in Buchholz-West an die Kreuzung
Buchholzer Straße/Schillingstraße an der Ortsgrenze von Buchholz und Blankenfelde –
also an den Beginn der Siedlungen Elisabeth-Aue und Marthas-Aue – zu verlegen.
Ergänzend soll zwischen dieser neuen Endhaltestelle und der derzeitigen eine neue
Haltestelle an der bisherigen Busschleife, also dem Standort des Tempohome mit
mehreren hundert Geflüchteten als Bewohner*innen, eingerichtet werden.
Außerdem soll geprüft werden, ob der bisher schon bestehende 10-Minuten-Takt der
oben genannten Busse in den Stoßzeiten früh und nachmittags auf den ganzen Tag
auszudehnen ist.
Berlin, den 04.05.2017
Einreicher: Ausschuss für Verkehr und Öffentliche Ordnung
Begründung siehe Rückseite
Abstimmungsergebnis:
Abstimmungsverhalten:
beschlossen
einstimmig
mehrheitlich
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Ja-Stimmen
Gegenstimmen
Enthaltungen
federführend
überwiesen in den Ausschuss für
mitberatend in den Ausschuss für
sowie in den Ausschuss für
Drs. VIII-0119
Begründung:
Begründung des beratenden Ausschusses:
Der mangelnde Ausbaugrad der Blankenfelder/Buchholzer Straße – fehlende Geh- und
Radwege, Straßenbeleuchtung – war schon in der vergangenen Wahlperioden oft
Thema von Ausschußdebatten und unterschiedlichsten Initiativen der BVV. Die
Intiativen der BVV zur Verbesserung der Situation sind bisher an der Verkehrslenkung
Berlin gescheitert.
Die Ausschußmehrheit folgte den Intentionen der Antragsteller, die Erschließung der
Marthas-Aue zumindest durch den ÖPNV zu verbessern, wenn denn schon die
Situation auf Straße selbst auf absehbare Zeit nicht verbessert werden wird. Dem
verschloss sich auch die Ausschußminderheit nicht, wiewohl sie den Straßenausbau
nach wie vor für das Mittel der Wahl hält.
Der Ausschuß empfiehlt der BVV mit 9 Ja-Stimmen ohne Nein-Stimmen bei 4
Enthaltung die Zustimmung zur Drucksache.
Text Ursprungsantrag des Einreichers:
Das Bezirksamt wird ersucht, sich gegenüber der Senatsverwaltung für Umwelt,
Verkehr und Klimaschutz sowie der BVG dafür einzusetzen, dass die Endhaltestellen
der Buslinien 124 und 154 von der Aubertstraße in Buchholz-West an die Kreuzung
Blankenfelder Straße/Schillingstraße an der Ortsgrenze von Buchholz und Blankenfelde
– also an den Beginn der Siedlungen Elisabeth-Aue und Marthas-Aue – zu verlegen.
Ergänzend soll zwischen dieser neuen Endhaltestelle und der derzeitigen eine neue
Haltestelle an der bisherigen Busschleife, also dem Standort des Tempohome mit
mehreren hundert Geflüchteten als Bewohner*innen, eingerichtet werden.
Außerdem soll geprüft werden, ob der bisher schon bestehende 10-Minuten-Takt der
oben genannten Busse in den Stoßzeiten früh und nachmittags auf den ganzen Tag
auszudehnen ist.
Begründung Ursprungsantrag:
Zwischen den oben genannten Siedlungen und der Busschleife existiert nur eine
Landstraße, auf der in Stoßzeiten der Auto-Durchgangsverkehr in den letzten Jahren
beträchtlich zugenommen hat. Für die Kinder und Jugendlichen der Siedlungen, die im
Winter auf der unbeleuchteten Landstraße im Dunkeln zur Busschleife pilgern müssen,
sowie für ältere regelmäßige Nutzer*innen der Busse kann so eine bessere Anbindung
an den Öffentlichen Nahverkehr und eine deutliche Verbesserung der Wegsicherheit
erreicht werden.
Diese bessere Anbindung würde auch Kleingärtner*innen helfen, da sie im
Sommerhalbjahr ihre Kleingärten nicht mit dem PKW aufsuchen müssten. Mit der
Errichtung des Tempohomes für mehrere hundert Geflüchtete wird der Bedarf an BusPlätzen zudem erheblich steigen, da die Bewohner*innen ebenfalls auf die Busse
angewiesen sein werden. Daher ist eine Verbesserung der derzeitigen Situation nötig.