Daten
Kommune
Berlin Pankow
Dateiname
Antrag SPD, Linksfraktion 5.BVV - 2.Ausfertigung.pdf
Größe
91 kB
Erstellt
02.03.17, 04:04
Aktualisiert
28.01.18, 03:47
Stichworte
Inhalt der Datei
2.Ausfertigung
Drucksache
Bezirksverordnetenversammlung
Pankow von Berlin
TOP 1.23
VIII-0119
Ursprung:
Antrag, Fraktion der SPD
Antrag
Fraktion der SPD, Linksfraktion
Beratungsfolge:
01.03.2017
BVV
BVV/005/VIII
Betreff: Verlängerung der Buslinien 124 und 154 zur Marthas-Aue
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, sich gegenüber der Senatsverwaltung für Umwelt,
Verkehr und Klimaschutz sowie der BVG dafür einzusetzen, dass die Endhaltestellen
der Buslinien 124 und 154 von der Aubertstraße in Buchholz-West an die Kreuzung
Blankenfelder Straße/Schillingstraße an der Ortsgrenze von Buchholz und Blankenfelde
– also an den Beginn der Siedlungen Elisabeth-Aue und Marthas-Aue – zu verlegen.
Ergänzend soll zwischen dieser neuen Endhaltestelle und der derzeitigen eine neue
Haltestelle an der bisherigen Busschleife, also dem Standort des Tempohome mit
mehreren hundert Geflüchteten als Bewohner*innen, eingerichtet werden.
Außerdem soll geprüft werden, ob der bisher schon bestehende 10-Minuten-Takt der
oben genannten Busse in den Stoßzeiten früh und nachmittags auf den ganzen Tag
auszudehnen ist.
Berlin, den 01.03.2017
Einreicher: Fraktion der SPD, Linksfraktion
Begründung siehe Rückseite
Abstimmungsergebnis:
Abstimmungsverhalten:
X
beschlossen
einstimmig
mehrheitlich
beschlossen mit Änderung
abgelehnt
zurückgezogen
Ja-Stimmen
Gegenstimmen
Enthaltungen
1
federführend
X
überwiesen in den Ausschuss für
mitberatend in den Ausschuss für
sowie in den Ausschuss für
Verkehr und Öffentliche Ordnung
2.Ausfertigung
TOP 1.23
Drs. VIII-0119
Begründung:
Zwischen den oben genannten Siedlungen und der Busschleife existiert nur eine
Landstraße, auf der in Stoßzeiten der Auto-Durchgangsverkehr in den letzten Jahren
beträchtlich zugenommen hat. Für die Kinder und Jugendlichen der Siedlungen, die im
Winter auf der unbeleuchteten Landstraße im Dunkeln zur Busschleife pilgern müssen,
sowie für ältere regelmäßige Nutzer*innen der Busse kann so eine bessere Anbindung
an den Öffentlichen Nahverkehr und eine deutliche Verbesserung der Wegsicherheit
erreicht werden.
Diese bessere Anbindung würde auch Kleingärtner*innen helfen, da sie im
Sommerhalbjahr ihre Kleingärten nicht mit dem PKW aufsuchen müssten. Mit der
Errichtung des Tempohomes für mehrere hundert Geflüchtete wird der Bedarf an BusPlätzen zudem erheblich steigen, da die Bewohner*innen ebenfalls auf die Busse
angewiesen sein werden. Daher ist eine Verbesserung der derzeitigen Situation nötig.