Daten
Kommune
Kall
Größe
120 kB
Datum
09.02.2017
Erstellt
13.03.17, 18:06
Aktualisiert
13.03.17, 18:06
Stichworte
Inhalt der Datei
BESCHLUSS
aus der 13. Sitzung
des Ausschusses für Bau, Planung, Tourismus und
Wirtschaftsförderung der Gemeinde Kall
vom 09.02.2017
ÖFFENTLICHER TEIL
Zu 4.
Kreisverkehr im Knotenpunkt „Hindenburgstraße / Bahnhofstraße / Am
Hallenbad“
hier: Zustimmung zum Vorentwurf
Vorlagen-Nr.: 34/2017
Beratungsverlauf:
Planer Michael Lorse, PE Becker GmbH, Kall, stellt die Vorentwurfsplanung für den neuen
Kreisverkehr im Knotenpunkt „Hindenburgstraße/Bahnhofstraße/Am Hallenbad“ anhand einer
PowerPoint-Präsentation vor. Die Präsentation ist als Anlage der Sitzungsniederschrift
beigefügt.
Der Planer berichtet, dass der Landesbetrieb Straßen NRW im Rahmen der regelmäßigen
Brückenkontrolle festgestellt habe, dass die beiden Brückenbauwerke wegen entsprechender
Mängel erneuert werden müssen (Ersatzneubau).
Darüber hinaus plane die Gemeinde in einem 2. Bauabschnitt eine leistungsfähige Anbindung
an die Straße „Am Hallenbad“ herzustellen.
Eine Bestandsanalyse des bestehenden Mini-Kreisels habe ergeben, dass dieser suboptimal
sei und die einzige verkehrstechnisch richtige Ausbildung des Knotenpunktes die
Zusammenlegung und Umsetzung eines 4-Ast-Kreisverkehrsplatzes sei.
Folgende Eckpunkte der Planung wurden untersucht bzw. sind vorgesehen:
- Nach zwischenzeitlich 58 Varianten (3-Ast /4-Ast-Kreisel, jeweils mit und ohne Bypass
etc.) ergab sich folgende
- beste Gesamtlösung:
o 26 m Durchmesser mit überfahrbarem Mittelpunkt
o Breite Kreisfahrbahn:
8m
o Breite Nebenanlagen:
2m
o Durchmesser Mittelpunkt:
10 m
o Ein-/Ausfahrten Breite
>3,5 m
o Bypass Straße „Am Hallenbad“
5,0 m
o Barrierefreie Kreuzung mit Nutzung des Fahrbahnteilers für den Ast „Am
Hallenbad“
o Restliche Querungen wie im Bestand ohne Fahrbahnteiler
o Wenden von Bussen im Kreisverkehr ist möglich (in Vorausschau auf eine
einseitige Bushaltestelle an der Bahnhofstraße)
o
o
o
o
Realisierung der Maßnahme auf 2 Brückenkörpern; dadurch kann eine zeitlich
versetzte Realisierung erfolgen
Bauabwicklung: beabsichtigt sei die Verkehrsführung überwiegend halbseitig
aufrecht zu erhalten
Bauzeit: 5-6 Monate
Kosten können in den nächsten Monaten mit der Entwurfsplanung vorgelegt
werden
Dipl. Ing. Bernd Becker informiert, dass die Abstimmung mit dem Kreis Euskirchen (Untere
Wasserbehörde / Untere Landschaftsbehörde) erfolgt sei. Es bestehen keine grundsätzlichen
Bedenken. Die Detailabstimmungen mit dem Landesbetrieb laufen derzeit.
SPD-Fraktionsvorsitzender Sohn stellt heraus, dass der Kreisverkehr ein wichtiger Knotenpunkt
für die Mobilität im Zentralort sei.
Es müsse gewährleitstet sein, dass der fragliche Grundstückseigentümer seine Zustimmung
signalisiere.
Bürgermeister Radermacher bittet den Fachausschuss um Zustimmung zur vorgestellten
Planung, da diese Entscheidung Grundlage für die weitere Abstimmung und Planung sowie für
die noch abzuschließende Verwaltungsvereinbarung mit dem Landesbetrieb Straßen NRW sei.
Beschluss:
Der Ausschuss für Bau, Planung, Tourismus und Wirtschaftsförderung stimmt dem
vorgestellten Vorentwurf für den Kreisverkehr im Knotenpunkt „Hindenburgstraße /
Bahnhofstraße / Am Hallenbad“ als Grundlage für die Verwaltungsvereinbarung mit dem
Landesbetrieb Straßen NRW zu.
Abstimmungsergebnis: einstimmig
Beschluss der Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung, Tourismus und Wirtschaftsförderung vom 09.02.2017
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