Daten
Kommune
Kall
Größe
25 kB
Datum
24.01.2017
Erstellt
14.02.17, 20:08
Aktualisiert
14.02.17, 20:08
Stichworte
Inhalt der Datei
BESCHLUSS
aus der 8. Sitzung
des Ausschusses für Jugend, Schule, Soziales,
Kultur und Sport der Gemeinde Kall
vom 24.01.2017
ÖFFENTLICHER TEIL
Zu 7.
Öffnungszeiten in den gemeindlichen Kindergärten
Vorlagen-Nr.: 12/2017
Beratungsverlauf:
Herr Vermöhlen äußert, dass die Aussagen der Verwaltung sich gegensätzlich zu den
Pressemeldungen verhielten. Er verweist auf das Bundesprogramm Kita Plus. Die Vereinbarkeit
von Familie und Beruf sei in den Vordergrund zu stellen.
Die SPD-Fraktion stellt folgenden Antrag: Die Verwaltung wird beauftragt, so bald wie möglich
mit dem Kreis Euskirchen konkrete Beratungen zu längeren Öffnungszeiten von
Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Kall aufzunehmen. Als Einstieg in die
angebotsorientierte Betreuung außerhalb der bisherigen Öffnungszeiten wäre eine stets am
Abend vorhandene Spätbetreuung im Rahmen der Kindertageseinrichtung durch eine/n
Tagesmutter/-vater denkbar.
Herr Dr. Wolter merkt an, dass das sich derzeit in Arbeit befindende Nutzungskonzept für die
gemeindlichen Schulen auch in das Konzept der Kindertageseinrichtung(en) greife.
Laut Herrn Vermöhlen sei von starren Betreuungszeiten Abstand zu nehmen.
Frau Stolz ist der Ansicht, dass in erster Linie zu betrachten sei, was gut bzw. pädagogisch
wertvoll für die Kinder sei. Sie habe große Bedenken, Personal für eine Spätbetreuung zu
finden. Das derzeitige Personal könne nicht zusätzlich belastet werden.
Bürgermeister Radermacher bittet die anwesenden Leiterinnen der Familienzentren um ihre
Einschätzung.
Frau Müller teilt mit, dass das Angebot, die Kinder durch Tagesmütter in den Einrichtungen
betreuen zu lassen, existiere, jedoch nicht nachgefragt werde. Vielmehr betreuen die
Tagesmütter die Kinder außerhalb der Einrichtung. Problematisch sei, dass es zu wenige
Tagesmütter/-väter gebe, da die Auflagen sehr streng seien.
Bürgermeister Radermacher regt an, in den lokalen Medien für weitere Tagesmütter/-väter zu
werben.
Herr Vermöhlen erklärt, die SPD halte den Antrag dennoch aufrecht.
Der Vorsitzende lässt über den Antrag abstimmen. Dieser wird mehrheitlich bei 6
Gegenstimmen abgelehnt.
Beschluss:
Der Ausschuss für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport nimmt die Ausführungen
der Verwaltung zur Kenntnis.
Beschluss der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport vom 24.01.2017
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