Daten
Kommune
Kall
Größe
110 kB
Datum
27.10.2016
Erstellt
24.11.16, 18:06
Aktualisiert
24.11.16, 18:06
Stichworte
Inhalt der Datei
BESCHLUSS
aus der 12. Sitzung
des Ausschusses für Bau, Planung, Tourismus und
Wirtschaftsförderung der Gemeinde Kall
vom 27.10.2016
ÖFFENTLICHER TEIL
Zu 4.
Integriertes Handlungskonzept Kall
Vorlagen-Nr.: 200/2016
Beratungsverlauf:
Der Vertreter des Büros RaumPlan, Aachen, Herr Wildschütz, stellt den aktuellen Sachstand
des Integrierten Handlungskonzeptes, die geplanten Handlungsfelder einschl. der
Einzelprojekte sowie die Terminplanung (verteilt auf 5 Jahre) und eine erste Kostenübersicht
über das weitere Vorgehen anhand einer PowerPoint-Präsentation vor. Die Präsentation ist als
Anlage der Sitzungsniederschrift beigefügt.
In der weiteren Erörterung werden Fragen des Ausschusses beantwortet
zum Kreisverkehr im Knotenpunkt Hindenburgstraße/Bahnhofstraße/Am Hallenbad
zur Projektsteuerung (sog. „Kümmerer“)
zur Zeitschiene des Gesamtförderantrages
Hierzu erläutert der Planer bzw. die Verwaltung, dass
- eine abschließende Variante für die Kreisverkehrslösung noch zu beschließen sei.
- die Projektsteuerung erfolge über ein entsprechendes Büro, da nur eine externe
Dienstleistung gefördert werde;
kalkuliert wurde die Einrichtung eines sog. „Quartiersmanagement“ mit 2 Tagen pro
Woche (ca. 60.000,00 €/pro Jahr x 5 J. = 300.000,00 €); bei der Bauberatung wurde
entsprechend mit 1 Tag pro Woche gerechnet: Kosten ca. 150.000,00 €
- der Gesamtförderantrag sollte Ende diesen Jahres gestellt werden; im Rahmen des
Städtebauförderprojektes sei zudem ein sog. Programmantrag, als erstes investives
Projekt für das Jahr 2017, vorgesehen; hier werde die Planung des Bahnhofvorplatzes in
Kall als dringlichste Maßnahme des gesamten Städtebauförderprojektes vorgeschlagen.
Der Planer stellt zudem folgende Punkte heraus:
- Im Rahmen des Gesamtkonzeptes sei es wichtig, einen Anreiz für private Investitionen
zu schaffen.
- Man werde versuchen, für die Anbindung der Straße „Am Hallenbad“
Städtebaufördermittel zu erhalten.
- Zu ergänzen sei das Konzept zur Weiternutzung der Schulgebäude.
- Evtl. werde eine interkommunale Projektstudie erforderlich, um diesen Ansatz
einzubringen
-
Die Bauabläufe seien noch genau zu planen.
Bürgermeister Radermacher erläutert, dass die vorgestellten Projekte einschl. der
Kostenermittlung als Grundlage für einen städtebaulichen Gesamtförderantrag zu beschließen
seien. Heute sei ein Empfehlungsbeschluss an den Rat der Gemeinde Kall zu fassen.
Beschluss:
Der Ausschuss für Bau, Planung, Wirtschaftsförderung und Tourismus nimmt den vorgestellten
Sachstand des Integrierten Handlungskonzeptes zustimmend zur Kenntnis. Die Verwaltung
wird beauftragt, die weiteren Schritte gemäß Zeitplan umzusetzen.
Abstimmungsergebnis: einstimmig
Beschluss der Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung, Tourismus und Wirtschaftsförderung vom 27.10.2016
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