Daten
Kommune
Kall
Größe
46 kB
Datum
27.09.2016
Erstellt
31.10.16, 18:07
Aktualisiert
31.10.16, 18:07
Stichworte
Inhalt der Datei
BESCHLUSS
aus der 7. Sitzung
des Ausschusses für Jugend, Schule, Soziales, Kultur
und Sport der Gemeinde Kall
vom 27.09.2016
ÖFFENTLICHER TEIL
Zu 3.
Flüchtlinge
hier: Sachstandsbericht
Vorlagen-Nr.: 165/2016
Beratungsverlauf:
Frau Gempfer berichtet über die derzeitige Situation. Sie weist darauf hin, dass die Belegung in
der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in der Messerschmittstraße bereits geändert
worden sei. Es werden nur noch Frauen und minderjährige Kinder aufgenommen. Zur Zeit
befinden sich dort 34 Personen.
Herr Vermöhlen erkundigt sich nach dem Stand der Asylverfahren. Herr Heller teilt hierzu mit,
dass die Asylbewerber mit Bussen zur Registrierung gefahren werden. In Bonn seien vom
Bundesamt für Migration 50 neue Stellen eingerichtet worden. Die Abwicklung der Verfahren sei
noch nicht optimal, werde jedoch besser. Frau Gempfer teilt mit, dass in Einzelfällen bei
Problemen in Verfahren ein Rechtsanwalt eingeschaltet werde.
Herr Sohn fragt, ob die Zuweisungsbeschränkung für die Gemeinde Kall weiterhin Bestand
habe. Herr Heller teilt diesbezüglich mit, dass die Kapazität der ZUE von 500 Personen von der
Bezirksregierung festgeschrieben worden sei. Die ZUE in Kall sei nicht von den Schließungen
betroffen.
Herr Spilles bittet darum, im nächsten Ausschuss die neue Leiterin der ZUE vorzustellen.
Zur Frage, ob Erfahrungen in Kall mit freiwilligen Rückführungen bestünden, teilt Frau Gempfer
mit, dass hierfür die Gemeinde Hellenthal zuständig sei. Bei zwei Flüchtlingen konnte die
Rückführung innerhalb kurzer Zeit abgewickelt werden.
Auf Nachfrage von Frau Kanzler, wie man mit den minderjährigen Kindern in Bezug auf den
Schulbesuch verfahre, teilt Herr Heller mit, dass es sich nur um eine kurzfristige Unterbringung
von ca. 6-8 Wochen, maximal 3 Monate handele. In der ZUE gebe es Spielgruppen und eine
entsprechende Betreuung.
Frau Rütt von der Grundschule Kall informiert, dass internationaler Unterricht angeboten
werde. Hierfür sei eine zusätzliche Kraft eingestellt worden.
Frau Gempfer teilt mit, dass bei einem Informationstermin in der Hauptschule das neue
Integrationsgesetz vorgestellt worden sei. Herr Fiebrich weist darauf hin, dass der Vorsitzende
des Ausschusses für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport hierzu nicht eingeladen
worden sei.
Beschluss:
Der Ausschuss für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport nimmt den Sachstandbericht der
Gemeinde Kall zur Kenntnis.
Beschluss der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport vom 27.09.2016
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