Daten
Kommune
Kall
Größe
206 kB
Erstellt
01.12.14, 11:42
Aktualisiert
01.12.14, 11:42
Stichworte
Inhalt der Datei
67
Flächenausweisung Wal-MI-Pützbenden
Bezeichnung
Wal-MI-Pützbenden
Art der Flächenausweisung
Gemischte Baufläche
Teilort: Wallenthal
Größe [m²]: 9.992
Zusammenfassung/Hinweise:
Heterogene Ortsrandlage, teilweise
mit wertvollen Biotoptypen (alte Obstund Laubbäume). Landschaftsästhetisch störende Lagerflächen. Hinweise der ASP-I beachtlich. Lösung etwaiger Konflikte im Rahmen der verbindlichen Bauleitplanung.
Konfliktdichte:
Erläuterung
siehe Kap. 3
und Tab. 2
67.1
„gering“
„mäßig“
„erhöht“
„hoch“
Übergeordnete umweltbezogene Vorgaben/Inhalte aus dem Regionalplan
Bereich für den Schutz der Landschaft und landschaftsorientierte Erholung
A-1
67.2
Derzeitiger Umweltzustand
Schutzgut
Mensch
Geologie
und Boden
Wasser
Bestand/Funktion/Vorbelastung
Umfeld: Im N landwirtschaftl. Flächen, sonst
Gemischte Bauflächen
Erholung: Ortsrandlage (+),Nähe zur B266 (-)
Vorbelastungen: Emissionen der B266
Geologie: Oberer Buntsandstein
Bodeneinheit: Braunerde (B34, B72)
Ausgleichskörper im Wasserkreislauf:
Bewertung/Bedeutung
mittel
gering - hoch
Natürliche Bodenfruchtbarkeit:
gering - hoch
gering
Filter und Puffer für Schadstoffe:
gering - mittel
schutzwürdig (Sand-/schuttböden
Schutzwürdigkeit:
bzw. fruchtbare Böden)
Vorbelastungen: durch landwirtschaftliche Nutzung Nährstoff- und/oder
Schadstoffeintrag und/oder mechanische Beeinträchtigungen möglich
Grundwasser: Grundwasserkörper 274_13
Wasserwirtschaftl. Bedeutung:
Mechernicher Trias-Senke; Poren/Kluft-GWL; mittel
mäßig bis hohe Durchlässigkeit; sehr ergiebig
Wasserschutz:
keine Wasserschutzgebiete
vorhanden
Oberflächengewässer: Keine vorhanden
keine
Vorbelastungen: Erhöhte Nitratbelastung des GWK
Klima/Luft
Tiere und
Pflanzen, Arten- und Biotopschutz
Landschaft
Kultur- und
Sachgüter
Rasen und Wiesen stellen geringe bis mittlere
Kaltluftproduktionsflächen dar. Die
Bäume/Sträucher haben Funktionen für die
Schadstoff-/Staubfilterung bzw.
Frischluftproduktion.
Vorbelastungen: Emissionen der B266
gering - mittel
Biotoptypen: Halb intensive Grünlandflächen,
gering - hoch
Obstbäume (jung-alt), lebensraumtypische Baumreihe, unversiegelte Lagerflächen, Gärten (inkl.
Rasenflächen und Gehölzen), teilversiegelte und
versiegelte Flächen (Wege, Scheune)
Schutzgebiete:
mittel
• L 2.2-3
Schutzgebiete, sonstige Funktionen angrenzend:
• keine
Vorbelastungen: durch landwirtschaftliche Nutzung Nährstoff- und/oder
Schadstoffeintrag und/oder mechanische Beeinträchtigungen möglich
Abwechslungsreiche Ortsrandlage, allerdings
gering
ohne Weitblick.
Vorbelastungen: Störung des ländlichen Charakters durch Holz- und tlw. Schrottlagerung
keine bekannt
keine
Vorbelastungen: keine
A-2
67.3
Prognose über die Entwicklung des Umweltzustandes bei Durchführung des Vorhabens
Schutzgut
Mensch
Geologie
und Boden
Wasser
Klima/Luft
Tiere und
Pflanzen, Arten- und Biotopschutz
Landschaft
Kultur- und
Sachgüter
Auswirkungen auf die Schutzgüter bei Umsetzung der Planung
anlagebedingt
bau- und betriebsbedingt
• Verlust von Flächen mit Wohnum• Beeinträchtigung der Wohnumfeldfunktion
feldfunktion (z.B. Erholung)
auch außerhalb der geplanten Bauflächen
durch baubedingten Lärm, optische Be• Verlust an landwirtschaftlicher Proeinträchtigungen etc.
duktionsfläche
Geringe Beeinträchtigung
Geringe Beeinträchtigung
• Überbauung/Versiegelung mit Ver- • Gefahr der Verunreinigung durch Schadlust der Bodenfunktionen
stoffeintrag
Hohe Beeinträchtigung
Mittlere Beeinträchtigung
• Verringerung der Grundwasserneu- • Gefahr von Schadstoffeinträgen in das
bildungsrate durch Überbauung
Grund- und Oberflächengewässer
• Erhöhter Oberflächenwasserabfluss
durch Versiegelung
Mittlere Beeinträchtigung
Mittlere Beeinträchtigung
• Inanspruchnahme von Kaltluftpro- • Emissionen durch erhöhtes Verkehrsduktionsflächen
aufkommen, Betriebe etc.
Geringe Beeinträchtigung
Mittlere Beeinträchtigung
• Verlust von Biotopfunktionen
• Mögliche Beeinträchtigung angrenzender
Biotope durch Schadstoffeintrag oder
• mögliche Beeinträchtigung von
sonstige Störungen
Biotopvernetzungsfunktionen
Mittlere Beeinträchtigung
Geringe Beeinträchtigung
• Veränderung des Ortsrandbildes • Beeinträchtigung des Landschaftsbildes
mit Einwirkungen in die freie Landwährend der Bauphase
schaft
Geringe Beeinträchtigung
Geringe Beeinträchtigung
• derzeit keine erkennbar
• derzeit keine erkennbar
Voraussichtlich keine Beeinträchtigung
A-3
67.4
Prognose bei Nichtdurchführung der Planung
Der derzeitige Zustand der betrachteten Schutzgüter und ihre Funktionen blieben weiterhin erhalten.
67.5
Empfehlungen für Maßnahmen zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich
der nachteiligen Auswirkungen
Vermeidungsmaßnahmen
Verringerungsmaßnahmen
Ausgleichsmaßnahmen
67.6
• siehe auch Kap. 5.1 Umweltbericht
• siehe auch Kap. 5.1 Umweltbericht
• Kompensationsmaßnahmen innerhalb des Plangebietes können in der
Regel erst im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens sinnvoll erarbeitet werden.
• Außerhalb des Plangebiets sind nach derzeitiger Bilanzierung (siehe
LBP) Maßnahmen zum Ausgleich der nachteiligen Auswirkungen notwendig.
• Im FNP sind Suchräume ausgewiesen, in denen die ökologische Kompensation primär umgesetzt werden soll (siehe Kap. 5.2).
Beschreibung der verbleibenden erheblichen Umweltauswirkungen
Die mit der Planung verbundenen erheblichen Umweltauswirkungen sollen durch interne und ggf. externe Ausgleichsmaßnahmen kompensiert werden, wobei eine konkrete Festlegung erst auf der Ebene
des Bebauungsplanes erfolgen kann. Bei der Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen ist eine vollständige Kompensation des Eingriffs anzustreben. Die tatsächlich verbleibenden erheblichen Umweltauswirkungen können allerdings erst im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens beurteilt werden.
67.7
Zusätzliche Angaben
Erstellungsschwierigkeiten: Auf der Ebene des FNP konnten aus derzeitiger Sicht die erforderlichen
Informationen ermittelt und zusammengestellt werden. Weitere Hinweise und Informationen durch die
Beteiligung der Öffentlichkeit bzw. der Behörden und Träger öffentlicher Belange können ggf. im weiteren Verfahren berücksichtigt werden. Die Datengrundlage zu den Belangen des Denkmalschutzes
(Bodendenkmäler) ist unvollständig; eine abschließende Prüfung ist daher nicht möglich aber auf der
Ebene des FNP auh nicht sinnvoll.
Monitoring: Da die erheblichen Umweltauswirkungen erst im Rahmen der Umweltprüfung des Bebauungsplanverfahrens konkret ermittelt werden können, können auch erst auf dieser Planungsebene
die spezifischen Überwachungserfordernisse festgelegt werden. Somit dient die Überwachung der
Umweltauswirkungen der nachfolgenden Bebauungspläne (Monitoring) zugleich der Überwachung der
Umweltauswirkungen, die aufgrund der Durchführung des Flächennutzungsplanes eintreten. Auf die
Unterrichtspflicht der Behörden gemäß § 4(3) BauGB wird hingewiesen.
A-4