Daten
Kommune
Kall
Größe
96 kB
Datum
24.06.2014
Erstellt
13.06.14, 18:02
Aktualisiert
13.06.14, 18:02
Stichworte
Inhalt der Datei
Gemeinde Kall
Vorlagen-Nr.
Sitzungstermin
Der Bürgermeister
76/2014
24.06.2014
Vorlage erstellt:
03.06.2014
Federführung:
Fachbereich I
An den
Rat
mit der Bitte um
x
FBL:
SB:
öffentliche Sitzung
Herr Heller
Frau Kratz
Beschlussfassung
Mitzeichnung durch
Fassung eines Empfehlungsbeschlusses an den
Bürgermeister
Kenntnisnahme
Beigeordneter
Haushaltsmäßige Auswirkungen:
x
Fachbereichsleiter
Vorlage berührt nicht den Haushalt.
Mittel verfügbar bei
Euro
Sachbearbeiter
über-/außerplanmäßige Aufwendungen/
Auszahlungen erforderlich bei PSK
Deckung erfolgt durch PSK
Euro
Kämmerer, wenn haushaltsrechtl. Auswirkungen:
TOP 8.3
Wahl der Ausschussmitglieder und ihrer Vertreter
Beschlussvorschlag:
Nach den Grundsätzen der Verhältniswahl (alternativ: Aufgrund eines einheitlichen
Wahlvorschlages) wählen die Ratsmitglieder folgende Ratsmitglieder und sachkundige
Bürger zu Mitgliedern der Ausschüsse bzw. zu gebundenen Vertretern:
1. Haupt- und Finanzausschuss
Mitglieder:
gebundene Vertreter:
2. Ausschuss für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport
3. Ausschuss für Bau, Planung, Tourismus und Wirtschaftsförderung
4. Ausschuss für Liegenschaften, Forst und Umwelt
5. Rechnungsprüfungsausschuss
6. Wahlprüfungsausschuss
Außerdem beschließt der Rat, dass bei Verhinderung sowohl des gewählten Ausschussmitgliedes als auch dessen Vertreters ein von der jeweiligen Fraktion zu benennendes Ratsmitglied – in
alphabetischer Reihenfolge – als stimmberechtigtes bzw. beratendes Mitglied an den Sitzungen
teilnehmen kann. Diese Regelung soll auch bei kurzfristiger Vertretung (z. B. bei Befangenheit)
angewandt werden.
Sachdarstellung:
Die Wahl der Ausschussmitglieder vollzieht sich gemäß § 50 Abs. 3 Satz 2 GO nach den
Grundsätzen der Verhältniswahl in einem Wahlgang, sofern nicht ein einheitlicher Wahlvorschlag
Vorlagen-Nr. 76/2014
Seite 2
einstimmig angenommen wird. Es ist hierzu erforderlich, dass Wahlvorschläge in Form von
Wahllisten eingebracht werden. Hierfür können ggf. die beigefügten Vordrucke benutzt werden.
Die Ratsmitglieder geben alsdann ihre Stimme für einen der Wahlvorschläge ab. Ab dem
21.10.2009 wird bei der Wahl der Ausschussmitglieder nicht mehr das d’Hondt’sche Höchstzahlenverfahren angewendet, sondern das mathematische Proporzverfahren von Hare-Niemeyer.
Danach werden die auf die einzelnen Wahlvorschläge entfallenden Wahlstellen entsprechend
dem Verhältnis der Stimmenzahlen, die auf die einzelnen Wahlvorschläge entfallen, zur Gesamtzahl der abgegebenen gültigen Stimmen verteilt. Jedem Wahlvorschlag werden zunächst so viele Sitze zugeteilt, wie sich für ihn ganze Zahlen ergeben. Sind danach noch Sitze zu vergeben,
so sind sie in der Reihenfolge der höchsten Zahlenbruchteile zuzuteilen. Bei gleichen Zahlenbruchteilen entscheidet das Los.
Nach den Fraktionsstärken ergäben sich die in der Anlage aufgeführten Sitzverteilungen.
Nach § 50 (3) GO ist allerdings nicht die Fraktionsstärke maßgebend, sondern die Zahl
der tatsächlich für die jeweilige Liste abgegebenen Stimmen.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Beachtung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts
vom 10.12.2003 (sogen. „Tönisvorst-Urteil“). Nach diesem Urteil sind – zur Erlangung eines zusätzlichen Sitzes gebildete – gemeinsame Vorschläge mehrerer Fraktionen unzulässig.
Zulässig ist nach Auffassung des Innenministeriums NRW eine Listenverbindung dann, wenn
sie nicht zum Nachteil einer anderen Fraktion führt.
Im Haupt- und Finanzausschuss ist der Bürgermeister Kraft Gesetzes (§ 57 Abs. 3 GO)
stimmberechtigter Vorsitzender. Er ist jedoch nicht auf die Liste einer Fraktion anzurechnen.
Das vorstehende Verfahren ist nicht erforderlich, wenn sich alle Ratsmitglieder auf einen
einheitlichen Wahlvorschlag einigen. In diesem Falle liegt nur ein einziger Wahlvorschlag
vor, der dann mit einstimmigem Beschluss des Rates angenommen werden muss.
Für die Wahl der Vertreter gilt grundsätzlich das gleiche Verfahren. In der vergangenen
Wahlperiode war festgelegt, dass bei Verhinderung sowohl des gewählten Ausschussmitgliedes
als auch dessen Vertreters ein von der Fraktion zu benennendes Ratsmitglied – in alphabetischer Reihenfolge – als stimmberechtigtes Mitglied an den Sitzungen teilnehmen konnte. Diese
Regelung wurde auch bei kurzfristiger Vertretung (z.B. bei Befangenheit) angewandt.
Der Bürgermeister ist bei diesem Tagesordnungspunkt nicht stimmberechtigt.