Daten
Kommune
Kall
Größe
386 kB
Datum
10.04.2014
Erstellt
31.01.14, 12:18
Aktualisiert
31.01.14, 12:18
Stichworte
Inhalt der Datei
Projekt-Nr. 94.348
Gemeinde Kall
Abwasserbeseitigungskonzept
2014
Seite 1
2.01.002
D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\Deckblatt-2014.DOC
Fortschreibung Abwasserbeseitigungskonzept der Gemeinde Kall
Zusammenfassende Kurzdarstellung:
Allgemeines:
Zur Erfüllung Ihrer Aufgaben nach § 53 Abs. 1 Nr. 7 LWG haben die Gemeinden in
regelmäßigen Abständen die Maßnahmen zur Erweiterung ihres Kanalisationsnetzes bzw.
zum Erhalt der Kanalisationsanlagen darzustellen und der Oberen Wasserbehörde
bekannt zu machen. Nach den zugehörigen Verwaltungsvorschriften hat die
Bekanntmachung gegenüber der oberen Wasserbehörde in Form eines
Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK) zu erfolgen.
Das zuletzt im Jahre 2008/2009 vorgelegte Abwasserbeseitigungskonzept ist nun für die
Jahre 2014 bis 2019 fortzuschreiben.
Mit
Rücksicht
auf
laufende
und
beantragte
Fördermaßnahmen
zur
Fremdwasserbeseitigung beinhaltet die Fortschreibung des ABK für die Jahre 2014 –
2019 vordringlich Maßnahmen aus dem Bereich der Fremdwasserbeseitigung. Außerdem
ist die Kanalisierung der Bereiche, die bislang nicht an eine gemeindliche
Entwässerungsanlage angeschlossen sind und der geplanten Neubaugebiete enthalten.
Ein weiterer Anteil beinhaltet Sanierungsarbeiten am bestehenden Kanlisationsnetz.
1. Einzugsgebiet Kläranlage Kall:
1.1 Neubaumaßnahmen:
a) Kanalisation Wallenthaler Höhe:
Erstellung einer Kanalisationsanlage als reines Schmutzsystem, Planung in 2014,
Ausführung 2016
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1.2 Sanierungsmaßnahmen:
a) Sanierung Auelstraße:
Sanierung des Schmutzwasserkanals,
vorgesehen für 2017
Kanal
liegt
im
Überschwemmungsgebiet,
b) Sanierung Rinnen:
Fördermaßnahme im Rahmen des gemeindeübergreifenden
Fremdwasserbeseitigung in den Eifelgemeinden.
Projektes
zur
c) Kanalsanierung Keldenicher Straße:
Aufgrund des baulichen Zustandes müssen die Kanäle in der Keldenicher Straße
mittelfristig saniert werden, hier vorgesehen für 2019.
d) Sanierung Infiltrationen Kall:
Dieses Projekt fasst die Sanierung einer Reihe von punktuellen Schadstellen im Bereich
des Ortsteils Kall zusammen, Ausführung 2019.
e) Sanierung von Niederschlagswasser-Einleitungen in der Ortslage Kall:
Aufgrund der gestiegenen Anforderungen an die Einleitung von Niederschlagswasser aus
Trennsystemen muss zukünftig das Niederschlagswasser vor der Einleitung in den
Vorfluter in vielen Fällen, insbesondere wenn das Niederschlagswasser von Straßen mit
mehr als reinem Anliegerverkehr eingeleitet wird, behandelt werden. In den vorliegenden
Fällen ist die Vorbehandlung mit so genannten Regenklärbecken vorgesehen. Dabei wird
der erste Schmutzstoß bei Beginn des Regenereignisses aufgefangen. Das darüber
hinaus zufließende Regenwasser wird nach Passage des Absetzbeckens in den Vorfluter
abgegeben. Das aufgefangene, teilverschmutzte Niederschlagswasser wird nach dem
Regenereignis der weiterführenden Kanalisation und somit einer Behandlung in der
Kläranlage zugeführt. Alternative Verfahren zur Behandlung des Niederschlagswassers
werden jeweils bie den noch auszuführenden Detailplanungen geprüft.
-
Einleitungsstelle „Am Hallenbad“: Ausführung nach Klärung der zukünftigen
Nutzung der zugehörigen Einzugsgebietsflächen, voraussichtlich 2018
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D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\Erläuterungen.doc
-
Einleitungsstelle „Bahnhofstraße“: Ausführung aus Gründen der Verkehrsführung
während der Bauzeit nach den Straßenausbaumaßnahmen des Landesbetriebes
Straßenbau NRW an der L 105 innerhalb der OD Kall, vorgesehen für 2018
f) Kanalsanierung Kölner Straße, OT Kall
Die Gemeinde Kall beabsichtigt, die Kölner Straße (Landesstraße L 105) in Kall in
Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW zu sanieren. In diesem
Zusammenhang sollen die Kanäle und Grundstücksanschlussleitungen ebenfalls saniert
werden. Ausführung in 2014.
g) Kanalsanierung Aachener Straße, OT Kall
Die Gemeinde Kall beabsichtigt, die Aachener Straße (Landesstraße L 105) in Kall in
Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW zu sanieren. In diesem
Zusammenhang sollen die Kanäle und Grundstücksanschlussleitungen ebenfalls saniert
werden. Ausführung in 2015.
h) Kanalsanierung Hindenburgstraße OT Kall
Die Gemeinde Kall beabsichtigt, die Hindenburgstraße (Landesstraße L 105) in Kall in
Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW zu sanieren. In diesem
Zusammenhang sollen die Kanäle und Grundstücksanschlussleitungen ebenfalls saniert
werden. Ausführung in 2015.
i) Sanierungsplanung Grundstücksanschlüsse Keldenich innerhalb der WSZ
Größere Teile des Ortsteils Keldenich befinden sich innerhalb des Wasserschutzgebietes
der Quellen Hauser Benden /Urfey. Innerhalb der Wasserschutzgebiete sind die
Abwasserleitungen für Schmutzwasser und Mischwasser auf den Grundstücken und auch
die Grundstücksanschlussleitungen nach der Selbstüberwachungsverordnung Abwasser
(SüwVO Abwasser) vom 17.10.2013 innerhalb festgelegter Fristen auf Zustand und
Funktionsfähigkeit zu prüfen. Leitungen, die vor dem 01.01.1965 errichtet worden sind,
sind bis spätestens 31.12.2015 zu prüfen. Leitungen, die danach eingebaut worden sind,
sind bis spätestens 31.12.2020 zu prüfen. Da es im Kernbereich von Keldenich auch
Altbebauung gibt, wird die Gemeinde Kall die Grundstücksanschlussleitungen, also den
im öffentlichen Bereich verlegten Teil der Grundstücksentwässerungsanlage, in 2015
überprüfen lassen. Betroffen sind in Keldenich etwa 150 Grundstücke. Setzt man eine
mittlere Anschlusslänge von ca. 6,5 m und Kosten für die Erfassung und Untersuchung
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der Grundstücksanschlussleitungen von etwa 100,- €/m an, errechnen sich die Kosten für
die Zustandserfassung zu ca. 100.000,- € brutto. Die Kosten für eine ggfls. erforderliche
Sanierung sind durch den Anschlussnehmer zu tragen und daher hier nicht aufgeführt.
j) Ertüchtigung des Regenrückhaltebeckens (RRB) Keldenich.
Das RRB Keldenich wurde durch den WVER übernommen, dann aber wieder auf die
Gemeinde Kall rückübertragen. Der WVER hat für das RRB eine Planung erstellen lassen
und bei der Bez.-Reg. Köln angezeigt. Diese Planung zur Ertüchtigung des RRB
beinhaltet die nach LWA-Flut-Berechnung vorgesehenen Maßnahmen zur
Volumenvergrößerung und Ertüchtigung der Drosseleinrichtung.
Zusätzlich zu den Projekten der Gemeinde Kall beabsichtigt der WVER die Durchführung
folgender Maßnahmen im OT Kall:
-
RÜB Pastorat
Ableitungsleitung RÜB Pastorat
2. Einzugsgebiet KA Urft-Nettersheim:
2.1 Neubaumaßnahmen:
a) Kanalisation Frohnrather Weg, Sistig:
Erstellung einer Kanalisationsanlage,
Ausführung 2018.
reines
Schmutzsystem,
Planung
in
2008,
In den Orten Krekel, Rüth, Diefenbach, Gillenberg und Steinfelderheistert wurde die
Kanalisation in den letzten Jahren flächendeckend erstellt, derzeit keine Maßnahmen bis
zum Jahr 2019 vorgesehen.
3. Einzugsgebiet KA Marmagen:
3.1 Sanierungsmaßnahmen:
Das Gebiet umfasst ausschließlich den Ortsteil Wahlen. Im Zuge einer Fördermaßnahme
im Rahmen des gemeindeübergreifenden Projektes zur Fremdwasserbeseitigung in den
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D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\Erläuterungen.doc
Eifelgemeinden
wurde
hier
das
gesamte
Kanalnetz
einschl.
der
Grundstücksentwässerungen saniert. Daher sind keine Maßnahmen bis zum Jahr 2019
vorgesehen.
4. Einzugsgebiet KA Mechernich:
Kanalisation wurde in den letzten Jahren flächendeckend erstellt, derzeit keine
Maßnahmen bis zum Jahr 2019 vorgesehen.
5. Einzugsgebiet KA Schleiden:
Kanalisation wurde in den letzten Jahren flächendeckend erstellt, derzeit keine
Maßnahmen bis zum Jahr 2019 vorgesehen.
Ergänzende Erläuterungen:
Einzugsgebietsflächen:
Die Einzugsgebietsflächen sind im beigefügten Übersichtsplan nummeriert. Die
Zuordnung erfolgt zu den jeweiligen Kläranlagen (zu dem Nummernsystem der KA: s.u.).
Die Einzugsgebietsnummern sind zusätzlich in einer Liste zusammengestellt.
Erweiterungsflächen:
Potentielle Erweiterungsflächen sind im Übersichtsplan eingetragen:
-
E1: Gewerbegebiet Kall 3
E2: Wohngebiet Sötenich „Am Sportplatz“
Da aber derzeit vollkommen unklar ist, ob und wann diese Erweiterungen realisiert
werden, sind die zugehörigen Entwässerungssysteme im ABK bislang nicht eingestellt.
Derzeit wird der FNP für die Gemeinde Kall insgesamt überarbeitet. Nach Abschluss
dieses Verfahrens sind die Überlegungen zu Erweiterungsflächen noch einmal zu
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D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\Erläuterungen.doc
überarbeiten und ggf. hieraus resultierende Änderungen im Zuge der Fortschreibung in
das ABK einzuarbeiten.
Niederschlagseinleitungen aus gemeindlichen Kanalnetzen:
Die Einleitungsstellen sind Gem. VV Ziff. 3.3.1 fortlaufend nummeriert. Die jeweils
zugehörige Nummer ist im Lageplan eingetragen. Außerdem sind die Einleitungsstellen
einschl. der NW-Behandlungsanlagen, sofern vorhanden, in einer Liste aufgeführt (vgl.
Anlage).
Mischwassereinleitungen:
Den Mischwassereinleitungen ist jeweils eine Behandlungsanlage vorgeschaltet (KA,
RÜB, RÜ). Für diese Abwasserbehandlungsanlagen waren in dem digitalen Tabellenwerk,
das der Gemeinde Kall zur Verfügung gestellt wurde, Nummern vergeben. Diese
Nummern sind im Lageplan eingetragen. Außerdem sind die Einleitungen und die
zugehörigen MW-Behandlungsanlagen in einer Liste zusammengestellt. In dieser Liste ist
jeweils auch vermerkt, für welche MW-Behandlungsanlagen im Verantwortungsbereich
des WVER liegen und welche Behandlungsanlagen im Verantwortungsbereich der
Gemeinde Kall liegen („500 EW-Grenze“).
Die Gemeinde Kall hat den Betrieb der Anlagen unter 500 EW vertraglich an den WVER
abgegeben.
Kleinkläranlagen/abflusslose Gruben:
Kleinkläranlagen und abflusslose Gruben sind im Lageplan nummeriert. Ergänzend wurde
eine Liste erstellt, in der neben der lfd. Nr. der Kleinkläranlage Ort, Straße und
Hausnummer des zugehörigen Grundstückes angegeben ist.
Übergabe KA Schleiden und KA Mechernich:
Die Nummern der KA Mechernich und der KA Schleiden sind in den digitalen Unterlagen,
die der Gemeinde Kall zur Verfügung stehen, nicht enthalten. Eine entspr. Nummer für die
KA Schleiden liegt auch dem WVER nicht vor. Die Nummern der KA Schleiden und der
KA Mechernich konnten daher nicht ergänzt werden. Ersatzweise wurden die
Einzugsgebiete statt mit einer dreistelligen Nr. mit den Kürzeln MEC für die KA
Mechernich und SLE für die KA Schleiden versehen.
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D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\Erläuterungen.doc
Kanalsanierungsstrategie:
Erläuterungen zur Kanalsanierungsstrategie der Gemeinde Kall unter besonderer
Berücksichtigung
der
gemeindeübergreifenden
Projekte
zur
ganzheitlichen
Fremdwasserbeseitigung sind als Anlage beigefügt.
Niederschlagsentwässerungskonzept:
Erläuterungen zum Niederschlagsentwässerungskonzept sind als Anlage beigefügt.
Transportleitungen:
Die Transportleitungen sind nummeriert. Eine tabellarische Zusammenstellung hierzu ist
als Anlage beigefügt.
Aufgestellt: Kall den 11.11.2013
überarbeitet:Kall, den 27.01.2014
(Dipl.-Ing. Andreas Göttgens)
Anlagen:
Folgende Anlagen sind beigefügt:
-
Lageplan M. 1 : 10.000
-
Auflistung der Einleitungsstellen aus Mischsystemen
-
Auflistung der Einleitungen aus Trennsystemen
-
Auflistung der Einzugsgebiete
-
Auflistung der Transportleitungen
-
Auflistung der Kleinkläranlagen
-
Erläuterungen zum Niederschlagswasserbeseitigungskonzept
-
Erläuterungen zur Kanalsanierungsstrategie
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D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\Erläuterungen.doc
Gemeinde Kall
Niederschlagswasserbeseitigungskonzept
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D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\NW-Beseitigungskonzept.doc
Inhalt:
Erläuterungen:
1. Allgemeines
2. Einzugsgebiet Kläranlage Kall
3. Einzugsgebiet KA Urft-Nettersheim
4. Einzugsgebiet KA Marmagen
5. Einzugsgebiet KA Mechernich
6. Einzugsgebiet KA Schleiden
7. Geplante Maßnahmen
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D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\NW-Beseitigungskonzept.doc
1. Allgemeines:
Die Kanalnetze im Bereich der Gemeinde Kall sind im Laufe der Jahre gewachsen. Die
Netze sind an verschiedene Kläranlagen sowohl innerhalb, wie auch außerhalb des
Gemeindegebietes angeschlossen und daher nicht durchgängig in ein und demselben
System ausgeführt.
Im Einzugsgebiet der Kläranlage Kall (Vorflut: Urft, Betreiber WVER) überwiegt das
Mischsystem, einige in jüngerer Zeit ausgeführte Bereiche wurden als Trennsystem
ausgeführt.
Im Einzugsgebiet der Kläranlage Urft/Nettersheim (Vorflut: Urft, Betreiber WVER)
überwiegt das Trennsystem, lediglich die älteren Teile des Netzes in den Ortsteilen Urft
und Steinfeld wurden seinerzeit als Mischsystem erstellt.
Weiterhin gibt es Bereiche, die an Kläranlagen außerhalb des Gemeindegebietes
angeschlossen sind:
OT Benenberg: Anschluss über das Kanalnetz der Gemeinde Helllenthal an die
Kläranlage Schleiden (Vorflut Olef, Betreiber WVER), Trennsystem
OT Wahlen: Anschluss an die KA Marmagen (Vorflut GillesbachBetreiber WVER), wurde
derzeit auf Trennsystem umgestellt
OT Scheven/Dottel/Wallenthal: Anschluss an die KA Mechernich (Vorflut Veybach),
modifiziertes Mischsystem
Für die Bereiche, die im Mischsystem entwässern, gibt es an den Entlastungsbauwerken
Anlagen zur Niederschlagswasserbehandlung, i.d.R. in Form von Regenüberlaufbecken.
Das Niederschlagswasser aus den Trennsystemen wird im Regelfall ohne Vorbehandlung
in die jeweiligen Vorfluter eingeleitet. Die zugehörigen Einzugsgebiete werden
überwiegend zu reinen Wohnzwecken genutzt.
2. Einzugsgebiet Kläranlage Kall:
Das Einzugsgebiet der Kläranlage Kall umfasst die Ortsteile Kall, Keldenich, Sötenich,
Rinnen und Golbach.
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D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\NW-Beseitigungskonzept.doc
Die Ortsteile Keldenich, Sötenich und Golbach sind vollständig mischkanalisiert.
Im Ortsteil Rinnen gab es ursprünglich im Kernbereich ein Trennsystem, das aber bereits
seit mehreren Jahrzehnten am Ortsende in Richtung Sötenich zu einem QuasiMischsystem zusammengeschlossen worden ist. Danach hergestellte Leitungen, z.B. in
neu erschlossenen Straßen wurden als Mischkanäle ausgeführt. Außerdem sind die
Hausanschlüsse, insbesondere nachträglich hergestellte Hausanschlüsse nicht
konsequent den Leitungstypen Regen- bzw. Schmutzwasser zugeordnet, da es nach dem
Zusammenschluss der Leitungen aus wasserwirtschaftlicher Sicht keinen zwingenden
Grund mehr für die Trennung auf den Grundstücken gab.
Gem. ABK 2008 der Gemeinde Kall war bereits vorgesehen, das Entwässerungssystem
des OT Rinnen in den Jahren 2013/2016 im Rahmen eines geförderten Projektes zur
Fremdwasserbeseitigung wieder auf ein Trennsystem, und zwar auf ein qualifiziertes
Trennsystem umzustellen. Da in der Ortsdurchfahrt (Landesstraße L 203) ein relativ hoher
Anteil an Schwerverkehren herrscht, soll die Entwässerung dieser Straße an den
Schmutzwasserkanal angeschlossen werden, damit das Niederschlagswasser der
Landstraße, das der Kategorie III nach dem Rd.erl. zum Trennsystem v. 26.05.2004
entspricht, einer Behandlung, nämlich nach Passage der zwischengeschalteten Anlagen
zur Mischwasserbehandlung der Kläranlage Kall zugeführt wird. Die abseits der L 203
gelegenen Flächen des OT Rinnen sind i.d.R. der Kategorie II nach Rd.erl. zuzuordnen,
wobei wegen der geringen Besiedlungsdichte und der überwiegenden Nutzung als
Wohngebiet nicht mit einer erheblichen Belastung durch sauerstoffzehrende Substanzen
und nur mit einer geringen Belastung durch organische Schadstoffe und Schwermetalle
zu rechnen ist und daher auf eine Behandlung des Niederschlagswassers verzichtet
werden kann. Das im Trennsystem anfallende Niederschlagswasser soll unterhalb des OT
Rinnen in den dort vorhandenen Vorfluter eingeleitet und über diesen zur Urft abgeleitet
werden. Der 1. Bauabschnitt der Systemumstellung befindet sich derzeit in der
Realisierungsphase.
Im Ortsteil Kall ist der größte Teil des älteren Kanalnetzes im Mischsystem errichtet
worden. Die Anlagen zur Behandlung des Niederschlagswassers im Mischsystem sind mit
Hilfe des Programms „LWA-Flut“ der Fa. Hydrotec GmbH Aachen dimensioniert. Eine
genehmigte Kanalnetzberechnung nach LWA-Flut für diese Anlagen zur
Mischwasserbehandlung liegt vor.
Einige Bereiche innerhalb des OT Kall sind trennkanlisiert. In den folgenden Abschnitten
werden hierzu weitere Erläuterungen gegeben.
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D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\NW-Beseitigungskonzept.doc
Erschließungsgebiet „Oben im Auel“ (Endstück der Straße „Am Hallenbad“, „Stollenweg“):
Hierbei handelt es sich um ein reines Wohngebiet. Auf den Verkehrsflächen werden
ausschließlich Anliegerverkehre abgewickelt. Das anfallende Niederschlagswasser ist
teilweise in die Kategorie I, teilweise in die Kategorie II nach Rd.erl. einzuordnen, wobei
wegen der geringen Besiedlungsdichte und der reinen Nutzung als Wohngebiet nur eine
unerhebliche Belastung durch sauerstoffzehrende Substanzen und eine geringe
Belastung durch organische Schadstoffe und Schwermetalle zu erwarten ist. Daher ist
eine Behandlung des Niederschlagswassers nicht erforderlich. Das Niederschlagswasser
wird unmittelbar unterhalb des Erschließungsgebietes in die Urft eingeleitet
(Einleitungsstelle N-01).
Erschließungsgebiet „Am Hallenbad“:
Im Erschließungsgebiet „Am Hallenbad“ gibt es neben dem gemeindlichen Hallenbad und
teilweise vorhandener Wohnbebauung eine Reihe von Gewerbeansiedlungen. Das
anfallende Niederschlagswasser ist in die Kategorie II nach Rd.erl. einzuordnen, wobei in
diesem Fall aufgrund der gewerblichen Nutzungen nicht von einer Behandlung des
Niederschlagswassers abgesehen werden kann. Das im Trennsystem anfallende
Niederschlagswasser wird unterhalb des Erschließungsgebietes in die Urft eingeleitet
(Einleitungsstelle N-02). Das Abwasserbeseitigungskonzept der Gemeinde Kall sieht eine
Sanierung der Einleitungsstelle vor. Voraussichtlich soll hier ein Regenklärbecken zur
Behandlung des Niederschlagswassers eingebaut werden (nicht ständig gefülltes
Regenklärbecken mit Drosselabfluss zur KA). Einzelheiten hierzu sind in der zugehörigen
Entwurfsplanung zu klären.
Kerngebiet „Bahnhofstraße“:
Im Kerngebiet Bahnhofstraße gibt es neben dem Rathaus eine Reihe von
Geschäftshäusern und, in geringerem Umfang, Wohnbebauung. Neben den Verkehren,
die die Gewerbebereiche im Ortskern anfahren, wird über die Bahnhofstraße, die Teil der
Landesstraße L 105 ist, auch Durchgangsverkehr abgewickelt. Auch in diesem Bereich ist
das anfallende Niederschlagswasser in die Kategorie II nach Rd.erl. einzuordnen. Das
anfallende
Niederschlagswasser
wird
etwa
auf
Höhe
der
Kreuzung
Bahnhofstraße/Aachener Straße in die Urft eingeleitet (Einleitungsstelle N-03). Nach dem
Abwasserbeseitigungskonzept der Gemeinde Kall ist vorgesehen, die Einleitungsstelle zu
sanieren. Auch hier ist derzeit der Einbau eines nicht ständig gefüllten Regenklärbeckens
mit Drosselabfluss zur KA geplant.
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D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\NW-Beseitigungskonzept.doc
Gewerbegebiet „Kall 2“:
Das Gewerbegebiet Kall 2 entwässert im Trennsystem und wurde bereits bei der
Erschließung mit Anlagen zur Niederschlagswasserbehandlung ausgerüstet. Zur
Reinigung des anfallenden Niederschlagswassers existiert ein Regenklärbecken mit
Drosselabfluss in das unterhalb gelegene Mischwassernetz, d.h. zur KA Kall. Aufgrund
der eingeschränkten hydraulischen Leistungsfähigkeit des namelosen Vorfluters, der vom
Gewerbegebiet Kall 2 zur Urft verläuft, wurde dem Regenklärbecken ein
Regenrückhaltebecken nachgeschaltet, so dass das Niederschlagswasser gedrosselt in
diesen namenlosen Vorfluter abgegeben wird. Weiterer Handlungsbedarf besteht derzeit
an dieser Stelle nicht (Einleitungsstelle N-23).
Erschließungsgebiete entlang der „Auelstraße“:
Im Bereich der Auelstraße gibt es neben Wohnbebauung eine Grundschule, eine
Hauptschule sowie eine Reihe von Sportanlagen. Das anfallende Niederschlagswasser ist
in die Kategorie II nach Rd.erl. einzuordnen. Da das anfallende Niederschlagswasser in
die Kategorie II des Trennerlasses, hier nicht behandlungsbedürftig, eingestuft wird, ist
keine Niederschlagswasserbehandlung erforderlich.
Erschließungsgebiet „Auf dem Fels“:
Das Erschließungsgebiet „Auf dem Fels“ ist ein reines Wohngebiet ohne
Durchgangsverkehr,
ausschließlich
mit
Anliegerverkehren.
Das
anfallende
Niederschlagswasser ist in die Kategorie II nach Rd.erl. einzuordnen, wobei wegen der
reinen Nutzung als Wohngebiet nur eine unerhebliche Belastung durch
sauerstoffzehrende Substanzen und eine geringe Belastung durch organische
Schadstoffe und Schwermetalle zu erwarten ist. Daher ist eine Behandlung des
Niederschlagswassers nicht erforderlich. Das Niederschlagswasser wird im Bereich
„Gemünder Straße“ in die Urft eingeleitet (Einleitungsstelle N-04).
Erschließungsgebiet „Knoppen 3“:
Auch das Erschließungsgebiet „Knoppen 3“ ist ein reines Wohngebiet. Das anfallende
Niederschlagswasser ist, wie im Erschließungsgebiet „Auf dem Fels“ in die Kategorie II
nach Rd.erl. einzuordnen, wobei wegen der reinen Nutzung als Wohngebiet nur eine
unerhebliche Belastung durch sauerstoffzehrende Substanzen und eine geringe
Belastung durch organische Schadstoffe und Schwermetalle zu erwarten ist. Daher ist
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D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\NW-Beseitigungskonzept.doc
eine Behandlung des Niederschlagswassers nicht erforderlich. Das Niederschlagswasser
wird etwa auf Höhe der KA Kall in die Urft eingeleitet (Einleitungsstelle N-07).
3. Einzugsgebiet KA Urft-Nettersheim:
Die Ortsteile Urft, Steinfeld und Sistig, die an die KA Urft-Nettersheim angeschlossen sind,
sind mischkanalisiert.
In den Ortsteilen Steinfelderheistert, Gillenberg, Diefenbach, Krekel und Frohnrath, die
ebenfalls zur KA Urft-Nettersheim entwässern, wurden in die teilweise vorhandenen
Kanalisationsnetze (Bürgermeisterkanäle) um eins Schmutzwassernetz ergänzt, so dass
Trennsysteme entstanden sind.
Bei diesen Ortsteilen handelt es sich um historisch gewachsene, kleine Ortsteile mit
weitläufiger Bebauung. Da die landwirtschaftlichen Betriebe bis auf wenige Ausnahmen
entweder aufgegeben wurden oder ausgesiedelt sind, herrscht in den kleinen Ortsteilen
mittlerweile Wohnbebauung vor. Das anfallende Niederschlagswasser ist in die Kategorie
II nach Rd.erl. einzuordnen, wobei wegen der geringen Besiedlungsdichte und der
überwiegenden Nutzung als Wohngebiet nur eine unerhebliche Belastung durch
sauerstoffzehrende Substanzen und eine geringe Belastung durch organische
Schadstoffe und Schwermetalle zu erwarten ist. Daher ist eine Behandlung des
Niederschlagswassers nicht erforderlich.
Eine Ausnahme bildet die Bundesstraße B 258 in der Ortsdurchfahrt Krekel. Die
Entwässerung erfolgt hier über ein überwiegend mit offenen Wegeseitengräben
ausgeführtes Straßenentwässerungssystem, das nicht mit dem gemeindlichen
Kanalisationsnetz gekoppelt ist und somit im Verantwortungsbereich des Landesbetriebes
Straßenbau NRW liegt.
Das Niederschlagswasser wird an folgenden Stellen eingeleitet:
Steinfelderheistert: zwei Einleitungsstellen in namenlose Vorfluter zum Kuttenbach
(Einleitungsstellen N-19 und N-20)
Gillenberg: eine Einleitungsstelle (N-17) in einen namenlosen Vorfluter zum Kuttenbach
Diefenbach: drei Einleitungsstellen in den Kuttenbach (N-14 – N-16)
Krekel: eine Einleitungsstelle (N-10) in den Fischbach
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Frohnrath: zwei Einleitungsstellen (N-21, N-22) in namenlose Vorfluter zum Kallbach
4. Einzugsgebiet KA Marmagen:
Aus der Gemeinde Kall entwässert ausschließlich der Ortsteil Wahlen zur KA Marmagen.
Der Ortsteil Wahlen ist in den Jahren 2007 bis 2009 auf Trennsystem umgestellt worden.
Die Umstellung erfolgte im Rahmen eines Förderprojektes zur Fremdwasserbeseitigung.
Insgesamt gibt es vier Einleitungsstellen für Niederschlagswasser. RÜB’s, soweit aus dem
ehemaligen Mischsystem vorhanden, wurden in RRB’s umgewandelt oder, was das
Volumen angeht, den nachgeschalteten vorhandenen RRB’s zugeschlagen. Teilweise
ergänzen Horizontalfilterstrecken die Niederschlagswasserbehandlungsanlagen.
Das Niederschlagswasser wird an folgenden Stellen eingeleitet:
Wahlen-Süd: Einleitung im Bereich der KA Marmagen in den Gillesbach, vorgeschaltet ist
ein RRB mit Horizontalfilterstrecke (Einleitungsstelle N-11).
Wahlen-Ost: namenloser
(Einleitungsstelle N-12).
Vorfluter
zum
Gillesbach,
vorgeschaltet
ist
ein
RRB
Wahlen-Nord: namenloser Vorfluter zum Gillesbach, vorgeschaltet ist ein RRB mit
Horizontalfilterstrecke (Einleitungsstelle N-13).
Wahlen Rochusstraße: namenloser Vorfluter zum Gillesbach (Einleitungsstelle N-14)
5. Einzugsgebiet KA Mechernich:
Die Ortsteile Dottel, Scheven und Wallenthal sind über ein Mischwasserkanalisationsnetz
an
das
Einzugsgebiet
der
Kläranlage
Mechernich
angeschlossen.
Die
Mischwasserbehandlungsanlagen sind im Zuge der Kanalnetzbearbeitung für das
Einzugsgebiet der KA Mechernich durch den betreuenden Erft-Verband berechnet
worden.
In einigen kleineren Teilgebieten wurden vorhandene Vorflutkanäle in den Orten
beibehalten. Das Wohngebiet „Am Ahlenberg“ in Scheven wurde im Trennsystem
kanalisiert (Einleitungsstelle N 24). Da aber das anfallende Niederschlagswasser allenfalls
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der Kategorie II nach Rd.erl. zuzuordnen ist , wobei auch im Bereich der bestehenden
Bebauung wegen der überwiegenden Nutzung als Wohngebiet, der teilweise weitläufigen
Bebauung und der geringen Verkehrsbelastung nur eine unerhebliche Belastung durch
sauerstoffzehrende Substanzen und eine geringe Belastung durch organische
Schadstoffe und Schwermetalle zu erwarten ist, besteht hier kein weiterer
Handlungsbedarf.
6. Einzugsgebiet KA Schleiden:
Die Ortsteile Benenberg und Roder sind wegen der topographischen Lage über das
Kanalnetz der Gemeinde Hellenthal im Manscheider Tal letztendlich an die Kläranlage
Schleiden angeschlossen.
Auch bei diesen Ortsteilen handelt es sich um historisch gewachsene, kleine Ortsteile mit
weitläufiger
Bebauung
mit
überwiegend
Wohnbebauung.
Das
anfallende
Niederschlagswasser ist in die Kategorie II nach Rd.erl. einzuordnen, wobei wegen der
geringen Besiedlungsdichte und der überwiegenden Nutzung als Wohngebiet nur eine
unerhebliche Belastung durch sauerstoffzehrende Substanzen und eine geringe
Belastung durch organische Schadstoffe und Schwermetalle zu erwarten ist. Daher ist
auch hier eine Behandlung des Niederschlagswassers nicht erforderlich. Dies gilt selbst
für die Ortsdurchfahrt Benenberg. Diese ist zwar als Landesstraße L 22 klassifiziert. Auf
der L 22 herrscht zwischen dem Knoten mit der Bundesstraße 258 in Krekel und dem
Knoten mit der Landesstraße L 17 in Reifferscheid-Wiesen ein Verkehrsaufkommen, das
in der gleichen Größenordnung liegt, wie bei den Ortsdurchfahrten der benachbarten
kleinen Ortsteile der Gemeinde Kall, daher Einordnung in Kategorie II, nicht
behandlungsbedürftig.
Das Niederschlagswasser wird an folgenden Stellen eingeleitet:
Benenberg: namenloser Vorfluter zum Krekeler Bach (Einleitungsstelle N-09)
Roder: namenloser Vorfluter zum Krekeler Bach (Einleitungsstelle N-08)
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D:\daten\Projekte\Kall\94-348 ABK-2014-2019\NW-Beseitigungskonzept.doc
7. Geplante Maßnahmen:
Aus den oben gemachten Ausführungen ergeben sich somit folgende Maßnahmen, die im
Rahmen des Niederschlagswasserbeseitigungskonzeptes abgewickelt werden sollen:
Maßnahme:
Kostenansatz gem. ABK:
-
Umstellung OT Rinnen auf Trennsystem
-
Sanierung Einleitung „Am Hallenbad
-
Sanierung Einleitung „Bahnhofstraße“
insgesamt:
6.060.000,- €
200.000,- €
150.000,- €
-------------------6.410.000,- €
Diese Maßnahmen sind Bestandteil des Abwasserbeseitigungskonzeptes 2014-2019 der
Gemeinde Kall.
Aufgestellt: Kall, den 08.07.2009
Überarbeitet: Kall, den 27.01.2014
(Dipl.-Ing. Andreas Göttgens)
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Gemeinde Kall
Kanalsanierungsstrategie
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Inhalt:
Erläuterungen:
1. Allgemeines
2. Einzugsgebiet Kläranlage Kall
3. Einzugsgebiet KA Urft-Nettersheim
4. Einzugsgebiet KA Marmagen
5. Einzugsgebiet KA Mechernich
6. Einzugsgebiet KA Schleiden
7. Geplante Maßnahmen
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1. Allgemeines:
Die Kanalnetze im Bereich der Gemeinde Kall sind im Laufe der Jahre gewachsen, sind
an verschiedene Kläranlagen sowohl innerhalb, wie auch außerhalb des
Gemeindegebietes angeschlossen und sind daher nicht durchgängig in ein und
demselben System ausgeführt.
Im Einzugsgebiet der Kläranlage Kall (Vorflut: Urft, Betreiber WVER) überwiegt das
Mischsystem, einige in jüngerer Zeit ausgeführte Bereiche wurden als Trennsystem
ausgeführt.
Im Einzugsgebiet der Kläranlage Urft/Nettersheim (Vorflut: Urft, Betreiber WVER)
überwiegt das Trennsystem, lediglich die älteren Teile des Netzes in den Ortsteilen Urft
und Steinfeld wurden seinerzeit als Mischsystem erstellt.
Weiterhin gibt es Bereiche, die an Kläranlagen außerhalb des Gemeindegebietes
angeschlossen sind:
OT Benenberg: Anschluss über das Kanalnetz der Gemeinde Helllenthal an die
Kläranlage Schleiden (Vorflut Olef, Betreiber WVER), Trennsystem
OT Wahlen: Anschluss an die KA Marmagen (Vorflut GillesbachBetreiber WVER), wird
derzeit auf Trennsystem umgestellt
OT Scheven/Dottel/Wallenthal: Anschluss an die KA Mechernich (Vorflut Veybach),
modifiziertes Mischsystem
Für die Bereiche, die im Mischsystem entwässern, gibt es an den Entlastungsbauwerken
Anlagen zur Niederschlagswasserbehandlung, i.d.R. in Form von Regenüberlaufbecken.
Das Niederschlagswasser aus den Trennsystemen wird im Regelfall ohne Vorbehandlung
in die jeweiligen Vorfluter eingeleitet. Die zugehörigen Einzugsgebiete werden
überwiegend zu reinen Wohnzwecken genutzt.
Die Gemeinde Kall hat im Rahmen der SüwK-Kanal die Kanäle bis 1999 erstmalig
erfassen lassen. Die Erfassung der Altkanalnetze in den Orten mit vorhandener
Kanalisation erfolgte mit gesondert durchgeführten TV-Untersuchungsprojekten. Die
Erfassung der neu erstellten Kanalisationsnetze erfolgte im Zuge der VOB-Abnahmen
bzw. der Gewährleistungsabnahmen für diese Leitungen.
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2. Einzugsgebiet Kläranlage Kall:
Das Einzugsgebiet der Kläranlage Kall umfasst die Ortsteile Kall, Keldenich, Sötenich,
Rinnen und Golbach.
Die Ortsteile Kall. Keldenich, Sötenich und Rinnen besitzen überwiegend Kanäle aus den
70-er
Jahren
des
20.
Jahrhunderts,
lediglich
nachträglich
hinzugefügte
Erschließungsgebiete sind mit Netzen aus jüngerer Zeit ausgestattet.
Die älteren Teile des Kanalnetzes weisen Schäden auf. An einigen wenigen Schäden
wurden Schäden größeren Ausmaßes festgestellt, d. h. auch Schäden an denen die
Standfestigkeit der Kanalleitungen langfristig gefährdet ist.
Der überwiegende Teil der Schäden hat aber keinen Einfluss auf die dauerhafte
Standfestigkeit der Kanalleitungen und beschreibt Schadensbilder im Bereich der
Anschlüsse von den Anschlussleitungen auf den Hauptkanal. Hierbei handelt es sich im
Wesentlichen um nicht fachgerecht eingebaute oder einragende Stutzen. An vielen
Stellen wurde, wie damals üblich, das Hauptrohr einfach angeschlagen. Die seitlichen
Anschlussrohre wurden häufig zu weit in das Hauptrohr eingeschoben. Eine fachgerechte
Verbindung des Anschlussrohres mit dem Hauptrohr wurde oft nicht hergestellt.
Weitere häufig auftretende Schäden sind Risse im Anschlussbereich an die
Schachtbauwerke. Im Wesentlichen werden hier Querrisse über den gesamten
Rohrumfang festgestellt, im Normalfall nur oberflächig sichtbar und ohne Versätze. Diese
sind verursacht durch das Fehlen einer ausreichend gelenkigen Verbindung zwischen
Hauptrohr und Schachtbauwerk bei spröden Rohrwerkstoffen (Beton, Seinzeug) bei
unterschiedlicher Setzung von Rohrleitung und Schachtbauwerk.
Im Bereich des Gewerbegebietes Kall 1 wurde bei den Untersuchungen eine Reihe von
Fremdwasserzuflüssen festgestellt. In diesem Bereich dringt das Fremdwasser nicht über
schadhafte Kanalisationsleitungen ein, die Mischwasserkanäle sind insgesamt in einem
recht guten Zustand. Das Fremdwasser, das als Schichtenwasser aus dem in Richtung
Keldenich gelegenen Hang auf den Grundstücken austritt, insbesondere bei
Baumaßnahmen, wenn die Erdoberfläche angeschnitten wird, ist an das
Mischwasserkanalisationsnetz angeschlossen. Eine Ableitung dieses Fremdwassers in
den Untergrund ist aus mehreren Gründen nicht möglich. Einerseits ist die Durchlässigkeit
des dicht gelagerten Sandsteins im Regelfall zu gering, um eine Versickerung zu
gewährleisten. Andererseits ist nahezu der gesamte Bereich des Gewerbegebietes Kall 1
Altstandort der ehemaligen Bleihütte Kall. Hier finden sich, neben sehr hohen
autochthonen Bleigehalten (das Material wurde hier zur Verhüttung gewonnen) Schlacken
verschiedenster Art aus dem ehemaligen Hüttenbetrieb. Neben dem örtlich gewonnenen
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Bleierz wurden auch beigefahrene Erze, vor allem Kupfer, und Altmetalle verwertet.
Restprodukte sind im Bereich des Altstandortes in verschiedenen Tiefen zu finden. Daher
scheidet eine Versickerung auch in den Bereichen, in denen die Durchlässigkeit des
Bodens dies möglicherweise hergegeben hätte, aus Gründen des Grundwasserschutzes
aus.
Daher erfolgte an dieser Stelle eine Sanierung der Fremdwasserproblematik durch die
Herstellung eines Fremdwasserkanals, der bist etwa auf Höhe des Kreuzungsbereiches
Hüttenstraße/Tanzbergstraße geführt wird. Von dort hat der WVER einen Vorflutkanal zur
Urft gebaut. Bei diesem Projekt wurde ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, d.h. auch die
Arbeiten auf den Grundstücken sind im Projektumfang enthalten. Das Projekt wurde im
Rahmen der Förderprojekte zur Fremdwasserbeseitigung in den Gemeinden Hellenthal,
Kall, Nettersheim und Schleiden gefördert.
In der Ortslage Rinnen ist das Kanalnetz insgesamt in einem relativ schlechten Zustand.
Mit dem Anschluss an die zentrale Kläranlage in Kall in den 70-er Jahren wurde das
vorhandene Trennsystem kurzgeschlossen. Spätere Erweiterungen wurden im
Mischsystem vorgenommen. Hierbei wurden die Mischwasserkanäle aus hydraulischen
Gründen an die Regenwasserleitungen des ehemaligen Trennsystems angeschlossen. An
einigen Stellen im Bereich des Ortsteils Rinnen gibt es Fremdwasserzuflüsse in nicht
unerheblichem Umfang.
Aufgrund des Zustandes des Kanalisationsnetzes im Ortsteil Rinnen und der bekannten
Fremdwasserproblematik erfolgt derzeit eine Sanierung durch eine vollständige
Erneuerung des Netzes mit Umstellung auf ein Trennsystem. Dabei werden die Arbeiten
in einem ganzheitlichen Ansatz, d.h. auch mit einer Sanierung der Entwässerungssysteme
auf den Grundstücken durchgeführt. Die Sanierung erfolgt ebenfalls im Rahmen eines
Förderprojektes zur Fremdwasserbeseitigung.
Die Ortslage Golbach wurde erst in den 90-er Jahren kanalisiert und besitzt im
Wesentlichen ein ordnungsgemäßes Kanalnetz.
3. Einzugsgebiet KA Urft-Nettersheim:
Die Ortsteile Urft, Steinfeld und Sistig, die an die KA Urft-Nettersheim angeschlossen sind,
sind besitzen Mischkanalisationsnetze älteren Datums. Grundsätzlich gilt für den Zustand
der Kanalisationsleitungen gleiches, wie oben für die älteren Teile des Netzes im
Einzugsgebiet der KA Kall beschrieben.
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Die Ortsteile Steinfelderheistert, Gillenberg, Diefenbach, Krekel und Frohnrath, die
ebenfalls zur KA Urft-Nettersheim entwässern, wurden in den Jahren 1998 bis 2002 mit
neuen Schmutzwassernetzen versehen, die einen ordnungsgemäßen Zustand vorweisen.
Im Zuge dieser Baumaßnahmen wurden größere Mängel an den vorhandenen
Niederschlagswasserkanälen ebenfalls beseitigt.
4. Einzugsgebiet KA Marmagen:
Bei den Untersuchungen für den Ortsteil Wahlen war festgestellt worden, dass dort
insgesamt ein marodes Kanalisationsnetz vorlag. Hier existierte ein Mischsystem, das
teilweise
aus
Mischwasserkanälen,
teilweise
aus
kurzgeschlossenen
Trennsystembereichen zusammengesetzt war.
Das anfallende Abwasser muss aus dem überwiegenden Teil der Ortslage zur KA
Marmagen gepumpt werden. Neben dem schlechten Zustand der Kanalisation wurde ein
erheblicher Fremdwasserzufluss festgestellt.
Daher ist der Ortsteil Wahlen in den Jahren 2007 bis 2009 auf Trennsystem umgestellt
worden. Die Umstellung erfolgte im Rahmen eines Förderprojektes zur
Fremdwasserbeseitigung.
Aufgrund des äußerst schlechten Zustandes der Kanalisation erfolgte die Sanierung im
Ortsteil Wahlen durch eine vollständige Erneuerung des Netzes, wobei im Rahmen des
ganzheitlichen Ansatzes des Förderprojektes auch die Leitungen auf den
Privatgrundstücken sortiert und saniert worden sind, ein Sanierungsbedarf besteht daher
nicht.
5. Einzugsgebiet KA Mechernich:
In den Ortsteilen Dottel, Scheven und Wallenthal gibt es Mischwasserkanalisationsnetze
jüngeren Datums.
Kurzfristiger Sanierungsbedarf besteht hier nicht.
6. Einzugsgebiet KA Schleiden:
Die Ortsteile Benenberg und Roder haben in den Jahren 1999 bis 2002 ebenfalls ein
neues Schmutzwassernetz erhalten, das keinen Sanierungsbedarf aufweist. Auch hier
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wurden gravierende Mängel an den alten Kanälen zur Niederschlagswasserableitung im
Zuge der Baumaßnahmen zur Erstellung des Schmutzwasserkanalisationsnetzes
beseitigt.
7. Geplante Maßnahmen:
Nach den oben gemachten Ausführungen wird die folgende Maßnahme im Rahmen der
Sanierungsstrategie für das Kanalnetz in der Gemeinde Kall abgewickelt:
Maßnahme:
-
Kostenansatz gem. ABK:
Umstellung OT Rinnen auf Trennsystem
6.060.000,- €
Diese Maßnahme ist Bestandteil des Abwasserbeseitigungskonzeptes 2014 - 2019 der
Gemeinde Kall.
Bis zum Jahre 2005 hat die Gemeinde Kall vordringlich die noch nicht kanalisierten
Ortsteile an die zwischenzeitlich mit entsprechenden Kapazitäten ausgestatteten
Kläranlagen
angeschlossen.
Danach
wurden
die
Maßnahmen
zur
Fremdwasserbeseitigung angegangen. Mit diesen sind, zumindest, was die Ortsteile
Rinnen und Wahlen angeht, gleichzeitig weit reichende bauliche Sanierungen der
Kanalisationsnetze verbunden, da die Kanalisationsnetze hierbei vollständig erneuert
werden. Hierdurch werden erhebliche Ressourcen, sowohl finanziell, wie auch personell
gebunden.
Da
durch
die
gemeindeübergreifende
Projektabwicklung
zur
Fremdwasserbeseitigung die Zeitschiene für diese Projekte vorgegeben war, musste die
Gemeinde Kall außerdem vorgesehene punktuelle Sanierungsmaßnahmen zunächst
zurückstellen. Dennoch sind im ABK 2014 – 2019 weitere Maßnahmen zur
Kanalsanierung aufgeführt:
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Maßnahme:
Jahr Kostenansatz gem. ABK:
-
Sanierung MW Kanalisation Kölner Straße
2014
380.000,- €
-
Sanierung MW-Kanalisation Aachener Str.
2015
370.000,- €
-
Sanierung MW-Kanalisation Hindenburgstr.
2015
80.000,- €
-
Untersuchung GA Keldenich (WSZ)
2015
100.000,- €
-
Sanierung SW-Kanalisation Auelstraße
2017
60.000,- €
-
Kanalsanierung Keldenicher Straße
2016/17
1.460.000,- €
-
Sanierung von Infiltrationen OT Kall
2019
40.000,- €
-----------------2.490.000,- €
insgesamt:
Die Maßnahmen zur Sanierung der MW-Kanalisation in der Kölner Straße, der Aachener
Straße
und
der
Hindenburgstraße
erfolgen
im
Zusammenhang
mit
Straßenausbaumaßnahmen, die die Gemeinde Kall gemeinsam mit dem Landesbetrieb
Straßenbau NRW durchführt.
Die Untersuchung der Grundstücksanschlussleitungen im OT Keldenich, die in der
Wasserschutzzone der Quellen Hauser Benden /Urfey liegen, erfolgt nach SüwVO
Abwasser vom 17.10.2013 durch die Gemeinde Kall für die im öffentlichen Bereich
verlegten Teile der Grundstücksentwässerungsanlage in 2015. Die Kosten für eine ggfls.
erforderliche Sanierung sind durch den Anschlussnehmer zu tragen und daher hier nicht
aufgeführt.
aufgestellt: Kall, den 08.07.2009
überarbeitet: Kall, den 27.01.2014
(Dipl.-Ing. Andreas Göttgens)
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27.01.2014
Transportleitungen
ABK Kall 2014
Transportleitungen
T1
T2
T3
T4
T5
T6
T7
T8
T9
T 10
T 11
T 12
T 13
T 14
T 15
T 16
T 17
T 18
T 19
T 20
T 21
T 22
T 23
T 24
T 25
T 26
Transportleitung Auelstraße - KA Kall
Transportleitung Gemünder Straße - KA Kall
Transportleitung Golbach - Kall
Transportleitung Sötenich - Kall
Transportleitung Rinnen - Sötenich
Transportleitung Keldenich-West - RRB-Keldenich
Transportleitung Keldenich-Ost - RRB-Keldenich
Transportleitung RRB-Keldenich - GG Kall 1
Transportleitung Dottel - Scheven
Transportleitung Scheven - RÜB-Scheven
Transportleitung Wallenthal - RÜB-Scheven
Transportleitung RÜB-Scheven - Netz Mechernich (KA-Mechernich)
Transportleitung Nettersheim - Urft
Transportleitung Urft - KA-Urft/Nettersheim
Transportleitung Diefenbach - KA-Urft/Nettersheim
Transportleitung Steinfeld - T 15
Transportleitung Steinfelderheistert - T 15
Transportleitung Gillenberg - T 15
Transportleitung PW Sistig - Steinfelderheistert
Transportleitung Sistig (Salberbach) - PW Sistig
Transportleitung Sistig (Kaller Straße) - PW Sistig
Transportleitung Frohnrath - T 21
Transportleitung PW Krekel/Rüth - Diefenbach
Transportleitung Roder - T 26
Transportleitung Benenberg - T 26
Transportleitung Anschluss Netz Hellenthal (KA-Schleiden)
Seite 1
Proj.-Nr.: 94.348
27.01.2014
Einzugsgebiete
ABK Kall 2014
Einzugsgebiete
KA Kall
MS 112.01
MS 112.02
MS 112.03
TS 112.04
TS 112.05
TS 112.06
TS 112.07
TS 112.08
TS 112.09
TS 112.10
MS 112.11
MS 112.12
MS 112.13
MS 112.14
MS 112.15
Kall Kernort
Kall Keldenicher Straße
Kall GG Kall 1
Kall Auelstraße
Kall Knoppen III
Kall Bahnhofstraße
Kall Hallenbad
Kall Auf dem Fels
Kall GG Kall 2
Anstois
Golbach
Sötenich
Sötenich-West
Rinnen
Keldenich
KA Urft/Nettersheim
MS 165.01
MS 165.02
MS 165.03
TS 165.04
TS 165.05
TS 165.06
TS 165.07
TS 165.08
Urft
Steinfeld
Sistig
Steinfelderheistert
Gillenberg
Diefenbach
Frohnrath
Krekel/Rüth
KA Marmagen
TS 123.01
Wahlen
KA Mechernich
MS MEC.01
MS MEC.02
MS MEC.03
Dottel
Scheven
Wallenthal
KA Schleiden
TS SLE.01
TS SLE.02
Benenberg
Roder
Seite 2
Proj.-Nr.: 94.348
27.01.2014
Kleinkläranlagen
Proj.-Nr.: 94.348
ABK Kall 2014
Kleinkläranlagen
Nummer
01
02
03
04
05
06
07
08
09
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
Ort
Strasse
Hausnummer
Kall
Anstois
Anstois
Anstois
Anstois
Anstois
Anstois
Anstois
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Scheven
Scheven
Scheven
Kall
Kall
Kall
Kall
Kall
Kall
Keldenich
Keldenich
Kall
Kall
Wackerberg
Mühlenweg
Mühlenweg
Mastert
Mastert
Mastert
Zum Fahrenbach
Zum Fahrenbach
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Wallenthaler Höhe
Westschacht Nord
Westschacht Süd
Am Tunnel
Gute Hoffnung
Pfarrer-Reinartz Straße
Eisenauerstraße
In der Laach
Elsternweg
Keldenicher Straße
Brigidastraße
Meurerhof
Am Hüttengraben
Am Hüttengraben
─
19
10
2
3
9
32
34
12
11
7
4
5
3
8
1
─
─
─
─
25
101
Parzelle 208
1
56
1
─
59
61
Die Kleinkläranlagen Nr. 30 - 38 sind nach der Kanalisierung des OT Straßbüsch entfallen.
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
Sötenich
Sötenich
Keldenich
Keldenich
Keldenich
Keldenich
Keldenich
Keldenich
Keldenich
Keldenich
Keldenich
Zum Kalkwerk
Zum Kalkwerk
Hubertushof
Jagdhaus (Gnadenhof)
Felsfeldhof
Schwalbenhof
Kleinholz
Hof Brandenbusch
Güntzentalerhof
Margaretenhof
Hövelshof
Seite 3
12
14
─
─
─
─
─
─
─
─
─
27.01.2014
Nummer
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
Kleinkläranlagen
Ort
Strasse
Urft
Urft
Urft
Steinfeld
Steinfeld
Steinfeld
Steinfeld
Urft
Wahlen
Wahlen
Rinnen
Rinnen
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Sistig
Diefenbach
Krekel
Krekel
Königsberger Benden
Neuwerk
Mühlgraben
Hermann-Josef-Straße
Hermann-Josef-Straße
Forsthaus Steinfeld
Klostergut
Hallentaler Mühle
Wehrmannshof
Daubenforst
Karolinenhof
Wiedenhof
Prethhof
Im Venn
Im Venn
Frohnrather Weg
Frohnrather Weg
Schleidweg
Frohnrather Weg
Frohnrather Weg
Frohnrather Weg
Frohnrather Weg
Frohnrather Weg
Frohnrather Weg
Frohnrather Weg
Frohnrather Weg
Schleidener Straße
Schleidener Straße
Schleidener Straße
Scheidhof
Sendestation / Polizeisender Krekel
Forsthaus Rüth
Proj.-Nr.: 94.348
Hausnummer
Seite 4
1
─
2
1
3
─
─
─
─
─
─
─
─
─
─
35
36
─
27
25
28
23
16
14
11
9
18
33
31
─
─
─
27.01.2014
Einleitungsstellen MS
Einleiten und Einbringen von Abwasser
In oberirdische Gewässer (Mischverfahren)
Nummer
14
112
165
319
398
399
400
401
403
404
405
409
410
551
579
915
919
Einleitungsstelle
RÜB/RBF Sistig
Kläranlage Kall
Kläranlage Urft/Nettersheim
RÜB Kläranlage, Urft/Nettersheim
RÜB Sötenich
RÜB Kall, Gemünder Straße
RÜB Golbach
RÜB Urft
RÜB Dottel
RÜB Wallenthal
RÜB Scheven
RÜB Sötenich-West
RÜB Rinnen
RÜB Kläranlage, Kall
RÜB Steinfeld
RÜ Kall, Pastorat
RÜ Kall, Auelstraße
Seite 5
WVER
WVER
WVER
WVER
WVER
WVER
WVER
WVER
Gemeinde Kall
Gemeinde Kall
Gemeinde Kall
Gemeinde Kall
Gemeinde Kall
WVER
WVER
Gemeinde Kall
Gemeinde Kall
Proj.-Nr.: 94.348
27.01.2014
Einleitungsstellen TS
Einleiten und Einbringen von Abwasser
In oberirdische Gewässer (Trennverfahren)
Nummer
N-01
N-02
N-03
N-04
N-05
N-06
N-07
N-08
N-09
N-10
N-11
N-12
N-13
N-14
N-15
N-16
N-17
N-18
N-19
N-20
N-21
N-22
N-23
N-24
N-25
Einleitungsstelle
Oben im Auel, Kall
Am Hallenbad, Kall
Bahnhofstraße, Kall
Auf dem Fels, Kall
Uferstraße, Kall
Auelstraße (Sportplatz), Kall
Knoppen 3, Kall
Ulmenweg, Roder
An den Tällen, Benenberg
Eichenweg, Krekel
Wahlen-Süd
Wahlen-Ost
Wahlen-Nord
Wahlener Straße-Süd, Diefenbach
Wahlener Straße-Nord, Diefenbach
Heisterter Straße, Diefenbach
Gillenberg
Blütenstraße, Steinfelderheistert
Holderweg, Steinfelderheistert
Veilchenweg, Steinfelderheistert
Eifelstraße, Frohnrath
Hagelsheck, Frohnrath
GG-Kall 2, Kall
Am Alenberg, Scheven
Wahlen Rochusstraße
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Proj.-Nr.: 94.348