Allgemeine Vorlage (Bericht_HSKall)

Daten

Kommune
Kall
Größe
294 kB
Datum
09.04.2013
Erstellt
28.03.13, 18:15
Aktualisiert
28.03.13, 18:15
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Inhalt der Datei

Hauptschule  02441-5651 ● Fax: 02441-5653 der Gemeinde Kall füreinander ● gemeinsam ● erfolgreich Auelstraße 47  02441-5651 ● Fax: 02441-5653 ● E-Mail: HSKall@t-online.de ● ● 53925 Kall Internet: www.Hauptschule-Kall.de Sehr geehrte Frau Dr. Linne von Berg, sehr geehrter Herr Bürgermeister Radermacher, hier die aktuellen Schülerzahlen zum Beginn des 2. Halbjahres am 4. Februar 2013. Jahrgangsstufe Anzahl Klassen Anzahl Schüler Ganztag 5 6 7 8 9 10 A 10 B 1 1 2 2 1 1 1 23 X 23 X 45 X 44 x x 20 21 21 Der gebundene Ganztag schließt jetzt die Jahrgänge 5 bis 9 mit 155 Schülern ein. Unser Kollegium umfasst 11 Lehrerinnen und 5 Lehrer, einen Schulsozialarbeiter und immerhin 18 nebenamtliche Lehrkräfte mit einem Kontingent von über 60 Stunden im Kerngeschäft „Unterricht“. In den Hauptfächern Englisch, Mathematik und Deutsch können wir so in einzelnen Jahrgangsstufen die Lerngruppen verkleinern. Französisch bieten wir ab der Klasse 8 als Wahlpflichtfach an -soweit ich weißals einzige Hauptschule im Kreis Euskirchen. Besonders der musisch-künstlerisch-kreative Bereich wird durch die externen Lehrkräfte aufgewertet. Zudem haben wir ein attraktives Sportangebot, wie Boxen, Badminton, Tischtennis, Hip-Hop, GPS-unterstütztes Wandern (Geo-Coaching), das in dieser Vielfalt an Schulen äußerst selten zu finden ist. Eine Kernkompetenz in unserem Schulprogramm ist die zeitige, kontinuierliche und vielschichtige Vorbereitung zur Berufsfindung.  In Klasse 7 starten alle Schüler mit „Komm auf Tour“. In spielerisch aufgebauten Situationen lernen sie ihre persönlichen Stärken und Kompetenzen kennen. Damit werden erste Signale für empfehlenswerte Berufsfelder gesetzt.  In Klasse 8 führen alle Schüler die zweitägige Potenzialanalyse im BZE in Euenheim durch. Ziel ist die Konkretisierung der passenden und geeigneten Berufsfelder. Dieser Potenzialanalyse schließt sich im zweiten Halbjahr die zweimal einwöchige, praktische Arbeit in drei der sechs Berufsfelder Metall, Holz, Elektro, Kosmetik, Pflege und Verwaltung an. Besonders hervorgehoben wurde von den Mitarbeitern des BZE die lange Konzentrationsphase unserer Schüler. An Projekttagen vertiefen Betriebsbesichtigungen bei Kaller Firmen unsere guten Kontakte. Den Abschluss und Höhepunkt bildet das zweiwöchige Praktikum im selbst gewählten Betrieb im Kaller Raum. Ziel ist dabei, das Arbeitsleben und die Arbeitsprozesse sowie die dazu notwendigen Kompetenzen kennenzulernen.  In Klasse 9 wird im Unterricht (Arbeitslehre) die Berufswahlvorbereitung weiter intensiviert. Im „ProfilPASS für junge Leute“ entdecken die Schüler sich in einem 20-stündigen Projekt in den Feldern Mein Leben, Meine Stärken, Meine Ziele. Überregionale Betriebsbesichtigungen, wie Procter&Gamble, DM in Weilerswist, Miele, Robert Ley und das Kreiskrankenhaus Euskirchen vertiefen die Einblicke in die reale Arbeits-und Berufswelt. Das Schuljahr gipfelt im dreiwöchigen Betriebs-Praktikum.  In der Jahrgangsstufe 10 ist alles Handeln auf einen (guten) Schulabschluss und die konkrete Zielsetzung für die kommenden drei Jahre gerichtet. Ein Teil der Schüler wird einen Ausbildungsvertrag unterschreiben, ein Teil wird die Qualifizierung zum Besuch der Sekundarstufe II erlangen und ein Teil wird sich im Berufskolleg anmelden, um sich weiter schulisch zu qualifizieren. Für diejeingen Schüler, die den Hauptschulabschluss (10A) anstreben, ist der Donnerstag „ihr Praktikumstag“. Betrieb und zukünftiger Azubi haben die langfristige Möglichkeit sich und die Eignung für den angestrebten Beruf zu erproben.  Ab der Jahrgangsstufe 7 werden alle Schüler in den „praktischen“ Fächern Arbeitslehre, Technik und Hauswirtschaft unterrichtet.  Die Jahrgangsstufe 10 betreibt eine Schülerfirma. Sie kauft und verkauft eigenverantwortlich Pausensnacks. Einmal wöchentlich stehen das Selbstgebackene, wie Pizzabrötchen, vegetarische Pizza, Kuchen und ähnliche Leckereien hoch im Kurs.  Hervorragende Unterstützung erhalten wir von Frau Gruschwitz von der Agentur für Arbeit, die monatlich in unserem Hause ist, und jeden Schüler ab der Klasse 9 in allen Fragen zur Berufswahl unterstützt. Sie steht in Kontakt mit den Eltern und kann in „problematischen“ Fällen schon zeitig steuernd agieren. So ist gesichert, dass „kein Schüler verloren geht“, wie es unsere Ministerpräsidentin formuliert hat.  Frau Regina Heinen von der AWO steht ebenfalls in ihren wöchentlichen Sprechstunden für unsere Schüler bereit und kümmert sich intensiv um die Schüler mit erhöhtem Betreuungsaufwand.  Gut vernetzt sind wir schließlich mit den beiden Berufskollegs im Kreis Euskirchen. Wir pflegen die Kontakte zu Frau Middelkoop-Kempen hier in Kall und Herrn Simmern vom TEB. Dieses Konzept ist in den letzten Jahren durch viel Engagement und Kommunikation zu dieser Güte und Intensität gereift. Es ist unser USP, von den darin handelnden Personen abhängig und sicherlich nur begrenzt auf andere Systeme übertragbar. Im besonderen Focus stand und steht die neue Schulform für Kall. Wenn es auch gelegentlich etwas anders dargestellt bzw. interpretiert wurde, so hat sich unser Kollegium doch mit viel Engagement auf verschiedenen Ebenen dafür eingesetzt, die Sekundarschule erfolgreich auf den Weg zu bringen. Mit der Freude über die erfolgreiche Anmeldezahl beginnen sogleich auch die absehbaren Veränderungen unserer Hauptschule. Entscheidend jedoch ist, dass am Standort Kall zukünftig eine weiterführende Schule besteht.