Daten
Kommune
Kreis Euskirchen
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Erstellt
31.10.07, 18:54
Aktualisiert
31.10.07, 18:54
Stichworte
Inhalt der Datei
BESCHLUSS
über das Ergebnis der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und
Konversion Vogelsang am 12.01.2005 im Sitzungssaal I des Kreishauses in Euskirchen, Jülicher Ring 32
TOP 5.
Gründung einer Standortentwicklungsgesellschaft Vogelsang
Info 12/2004
Aussch.f.Wirtsch.Förd.,Tourismus
u.Konvers.Vogels.
Z1
12.01.2005
Die SPD-Fraktion hinterfragt, ob der Vertragsentwurf, wie von
der Verwaltung zugesagt, im Ausschuss und Kreistag vorgestellt wird. Dies wird von der Verwaltung bejaht. Es wird angeregt, den Sitz der Standortgesellschaft möglichst auf dem Burggelände Vogelsang zu realisieren. Auch sollte der Kreistag darüber entscheiden, wer den Vorsitz über die Standortentwicklungsgesellschaft übernimmt.
Zur Beteiligung des Kreises Euskirchen bei der Personalauswahl führt die Verwaltung aus, dass die Geschäftsführung von
der Gesellschafterversammlung gewählt wird. Wille des Landes
ist, die Geschäftsführung durch die LEG zu besetzen.
Der Allgemeine Vertreter des Landrates teilt ergänzend mit,
dass der Kreis Düren nicht beabsichtigt, Mitglied der Gesellschaft zu werden. Als Begründung führt der Kreis Düren kommunalrechtliche Bedenken an der Beteiligung einer Gesellschaft an, die dem Kreis Düren nicht diene. Im Kreis Aachen
fällt die politische Entscheidung über eine Beteiligung Ende
Januar. Die Entscheidung des Kreises Düren stößt in der CDUFraktion auf Unverständnis, zumal in der Podiumsdiskussion
zur Herbstakademie am 23.11.2004 der kommunale Konsens
ausdrücklich betont wurde. Der Kreis Düren habe den touristischen Mehrwert nicht erkannt. Der Allgemeine Vertreter bestärkt diese Aussage und erklärt, dass der Standort Vogelsang
regional entwickelt und als mit der Region vernetzter Standort
zu sehen ist.
Weiter wird rege über die Gesellschafterstellung des Fördervereins diskutiert. Nach Auffassung der CDU-Fraktion ist dies
keine Aufgabe des Fördervereins, sondern Aufgabe kommunaler Interessenvertreter wie der Kreise Aachen, Düren und Euskirchen und der Stadt Schleiden. Es wird ausgeführt, dass das
Konversionsgebiet aus dem Nationalpark ausgeschlossen ist,
so dass der Förderverein nichts damit zu tun hat. Auch gibt die
CDU-Fraktion zu bedenken, dass der Förderverein aus Landesmitteln finanziert und damit die Mehrheit des Landes in der
Gesellschaft noch verstärkt wird. Andere Beteiligte hätten keine
Chance, wenn sich Land und Förderverein einig sind. Die SPDFraktion mahnt, dass man dem Bund gegenüber mit kommunalem Konsens auftreten sollte, um den Eigentumsübergang nicht
-2zu gefährden. Die Verwaltung teilt mit, dass die Entscheidung
des Bundes über die Förderung der Standortentwicklungsgesellschaft mit 150.000 € pro Jahr noch nicht vorliege, aber kurzfristig in Aussicht gestellt worden sei.
Abstimmungsergebnis:
Ohne Abstimmung