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Allgemeine Vorlage (Umnutzung der alten Schule in Wahlen, Rochusstraße)

Daten

Kommune
Kall
Größe
102 kB
Datum
24.03.2011
Erstellt
14.03.11, 18:16
Aktualisiert
24.03.11, 18:21
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Inhalt der Datei

Gemeinde Kall Vorlagen-Nr. Sitzungstermin Der Bürgermeister 30/2011 24.03.2011 FBL: SB: Federführung: Fachbereich III An den Ausschuss für Liegenschaften, Forst und Umwelt mit der Bitte um X öffentliche Sitzung Herr Schmidt Herr Feld Beschlussfassung Mitzeichnung durch Fassung eines Empfehlungsbeschlusses an den Bürgermeister Kenntnisnahme Beigeordneter Haushaltsmäßige Auswirkungen: Fachbereichsleiter Vorlage berührt nicht den Haushalt. X Mittel verfügbar bei Rückstellungen über-/außerplanmäßige Aufwendungen/ Auszahlungen erforderlich bei PSK Deckung erfolgt durch PSK 98.453,00 Euro Sachbearbeiter Euro Kämmerer, wenn haushaltsrechtl. Auswirkungen: TOP 6 Umnutzung der alten Schule in Wahlen, Rochusstraße Beschlussvorschlag: Über das weitere Vorgehen entscheidet der Fachausschuss in der Sitzung. Sachdarstellung: Seit einigen Jahren wird das Gebäude der alten Schule in Wahlen kaum bzw. gar nicht mehr genutzt. Dies hat zu Schäden, vor allem an der Gebäudehülle, geführt. Die Grundsubstanz, insbesondere von Dachkonstruktion und Außenwänden ist als brauchbar einzustufen. In der Vergangenheit wurden mehrfach Ortsbesichtigungen durchgeführt sowie Vorschläge und Kostenschätzungen von Fachingenieuren eingeholt. Entscheidend für alle weiteren Maßnahmen ist die Klärung der Frage, wie das Gebäude in Zukunft genutzt werden soll. Dazu hatte der Ausschuss für Liegenschaften, Forst und Umwelt in seiner Sitzung vom 22.03.2010 beschlossen, zunächst die Ortschaft Wahlen bzw. die Ortsvereine über den Ortsvorsteher in den Entscheidungsprozess über die Möglichkeiten der Neugestaltung des Objektes einzubinden. Dies ergab, dass die Ortsgemeinschaft Wahlen mehrheitlich einen Teilabriss favorisiert und sich in die Sanierung des Objektes einbringen würde. Vorlagen-Nr. 30/2011 Seite 2 Im Hinblick auf die Kostensituation lässt sich aus der Aufstellung der vorliegenden Kostenschätzungen durch die Ingenieurbüros Loosen und Linscheidt sowie verwaltungsinterne Erfassungen zusammenfassend sagen, dass ein Teilabriss des Gebäudes (also Bauteil A) einen vergleichbaren Kostenaufwand (ca. 55.000 €) wie die energetische Sanierung dieses Bauteils bedeutet. Zusätzlich besteht allerdings ein Risiko bzgl. der Standsicherheit. Die Sanierungskosten sind natürlich wesentlich beeinflusst vom Umfang der Maßnahmen. Aus energetischer Sicht machen hier die Dämmung der Dachfläche und die Erneuerung der Heizungsanlage am meisten Sinn und könnten vorrangig umgesetzt werden. Die Fassade könnte in einem ersten Schritt lediglich optisch saniert werden, Wärmedämmung und Fensteraustausch könnten später erfolgen. Mit einem Innenausbau in Eigenleistung würde das Gebäude in einen guten nutzbaren Zustand gebracht, ohne das die kompletten Kosten in einem Paket zu tragen wären. Folgende Kosten sind für die Sanierung der einzelnen Bauteile anzusetzen: Komplettes Gebäude 1. Dach – ca. 130 €/m² für Dämmung und Neueindeckung = ca. 60.000 € 2. Außenwände – ca. 100 €/m² für Dämmung und Putz = ca. 50.000 € 3. Fenster, Haus- und Außentüren = ca. 20.000 € 4. Kellerdecke - ca. 30 €/m² für Dämmung = ca. 8.000 € 5. Heizungsanlage (inkl. Bürgerhalle) = ca. 20.000 € Summe = ca. 160.000 € Dazu kommen die Kosten für Innenausbau, einschließlich Heizungs- und Warmwasserleitungen, Elektroinstallationen sowie Planungsleistungen, Unvorhergesehenes und Mehrwertsteuer, so dass von einer Gesamtsumme von mindestens 250.000 € auszugehen ist. Dem summieren sich bei einem Teilabriss von Abschnitt 1 die Kosten auf 1. 2. 3. 4. 5. 6. Abriss, Rückbau, Absicherung, Sanierung Außenwand = ca. 50.000 € Dach – ca. 130 €/m² für Dämmung und Neueindeckung = ca. 40.000 € Außenwände – ca. 100 €/m² für Dämmung und Putz = ca. 30.000 € Fenster, Haus- und Außentüren = ca. 10.000 € Kellerdecke - ca. 30 €/m² für Dämmung = ca. 5.000 € Heizungsanlage (inkl. Bürgerhalle) = ca. 20.000 € Summe = ca. 155.000 € Weitere Kosten wie oben, insgesamt aufgrund der geringeren Fläche etwas niedriger, also mindestens ca. 220.000 €.