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Allgemeine Vorlage (Anlage zu 37/2011)

Daten

Kommune
Kall
Größe
385 kB
Datum
05.04.2011
Erstellt
25.03.11, 18:18
Aktualisiert
20.05.11, 05:14
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Inhalt der Datei

Hauptschu!e LJU'L*j der Gemeinde Kall füreinander . gemeinsam Auelstraße I 02441-5651 r Fax: 02441-5653 o E-Mall: HSKall@t- 47 r . erfolgreich 53925 Kall Kall.de Sehr geehrte Frau Dr. Linne von Berg, sehr geehrter Herr Bürgermeister Radermacher, zu Beginn des zweiten Schuljahres, am 12. Februar 2Ot1-, hatten wir die folgenden Schülerzahlen. In Klammern die Zu- und Abgänge seit Anfang des Schuljahres im August 2010. Jahrgangsstufe Anzahl Klassen Schüler je Klasse Anzahl Schüler 5 ') 20 6 2 20 8 2 24 9 2 18 10A 1 25 4A n IUD 1 26 40 (3) 40 (2) 27 (s) 49 (z',) 36 (-1) 24 (-1) 2s (-1) 27 Ganztag X Der gebundene Ganztag umfasst jetzt die Jahrgänge 5 bis 7 mit IO7 Schülern. Die Kaptitalisierung erlaubt es uns, externe Lehrkräfte zu vernünftigen finanziellen Konditionen auf Honorarbasis einzustellen. So haben wir zur Zeit die stolze Zahl von t4 zusätzlichen Fachkräften in den Bereichen Musik, Tanz, Kunst, Sport, Deutsch-Förderung und in der Übermittagsbetreuung im Einsatz. Nach langen und vielfältigen Beratungen, Planungen und Besprechungen haben wir im laufenden Schuljahr erhebliche Bautätigkeiten erlebt, In 6 Monaten wurde die neue Mensa hochgezogen und vor Weihnachten in Besitz genommen. Für 100 geplant, essen jetzt schon täglich 110 Personen in unserem hellen und ansprechend gestalteten ,,Schülerrestaurant". Im Herbst begann die Teilrenovierung der Sporthalle. Seit Ende Januar ist die Kernsanierung der Halle weitgehend abgeschlossen. Im Sommer werden die Umkleide-, Dusch- und Sanitärräume modernisiert. Ebenso wurde die Heizung in der Aula und der Halle überholt und saniert. Mit Lehrer- und Elternhilfe haben wir unter Anleitung von Herrn Gerhards begonnen, den Schulhof so umzubauen, dass er vor allem für die Ganztags-Schüler abwechslungsreich und spiel-attraktiv ist. In diesem Frühjahr werden wir die begonnenen Arbeiten zum Abschluss bringen können. Im Zentrum des außerunterrichtlichen Geschehens stand und steht jedoch die politisch gewollte Anderung der Schullandschaft mit dem schnellen Auslaufen der Hauptschule. /l-*;t 7ü-,L Alois Hück -Schulleiter- Schulbericht 2009 I l0 GGS Kall Zum Beginn der Sommerferien ging ein turbulentes Schuljahr zu Ende. Wir fingen mit voller Belegschaft an. l2 Klassen, 14 Lehrer, 2 Sonderpädagogen und eine Sozialpädagogin. Somit konnten wir zunächst alle Klassen gut versorgen, uns sogar den Luxus von extra Lernzeiten für die ersten und zweiten Schuljahre leisten. Diese sollten dazu dienen, den Kindern Methoden des Lemens nahe zu bringen und auch Lernaufträge zu bearbeiten. Zum ersten Mal begannen wir auch in den ersten Klassen mit Englischunterricht. Bis Kameval lief personalmäßig das Meiste gut, dann bekam Frau Koch, die einen Großteil Englischunterricht und ev. Religionsunterricht gab, ein Angebot aus Rheinland-Pfalz mit fester Stelle und gleichzeitiger Verbeamtung. Da NRW sich in solchen Fällen nicht in der Lage sieht" unseren Lehrern gleichwertiges anzubieten, waren wir innerhalb einer Woche um eine Lehrerin ärmer. Gleichzeitig liel Frau Hilgert wegen Langzeit - Erkrankung aus, sodass wir kurzfiistig 46 Unterrichtsstunden irgendwie auffangen mussten. Zudem bescherte den Kindem das Gesetz zum Schutz unserer Schwangeren viele Stunden Vertretungsunterricht, da Frau Geldermann, Frau Eickhoff und Frau Niesig bei jedem Scharlachfall in der Schule und seit neuestem auch bei Schweinegrippe ausfielen. Durch die Begutachtung der Schulanfünger sorvie die Sprachtests der 4-jährigen im Kindergarten durch Frau Pfeil konnten zudem jede Menge Förderstunden für unsere Erstklässler nicht gegeben werden. Wir konnten zwar den größten Teil der Fehlstunden durch Vertretung oder Zusammenlegung von Klassen auffangen, die Opfer aber solcher Zustände sind leider immer wieder die Kinder, die dringend speziellen Förderunterricht brauchen und fiir die in solchen Fällen leider kein Lehrer mehr übrig bleibt. Ob das im Sinne unserer Kinder ist, darf zumindest angezweifelt werden. Obwohl im Februar der Lehrermarkt ziemlich abgegrast ist, da die Verlräge immer in den Halbjahren gemacht werden, hatten wir das Glück, Frau Thielen an unsere Schule zu bekommen, die dann zumindest die Klassenleitung der 3a und einen Teil des Fachuntemichts übernehmen konnte. In unserer Zukunftsrverkstatt in den Sommerferien beschäftigten wir Lehrer uns mit den Themen Leistungsbewertung und Lernaufträge. dessen haben die dritten Schuljahre konsequent, die 2. Schuljahre als Einstieg unsere Bewertung der Rechtschreibung umgestaltet. Es werden jetzt nicht mehr punktuell nur einzelne Rechtschreibleistungen benotet (Dikta0, sondem die Entwicklung der Rechtschreibftihigkeiten des Kindes insgesamt in allen daflir relevanten Bereichen wird protokolliert und am Ende zu einer Note zusammengefasst. Das erfordert einen höheren Aufwand an Methodik und Didaktik, rvird den Schülem aber wesentlich gerechter, die selbständiger und in größeren Zusammenhängen lernen iemen. In Zukunft rverden wir in allen Klassen so arbeiten. Zudem veränderten wir den Begriff Hausaufgaben in Lernaufträge und füllten diese auch mit neuen Inhalten. Die Begriffsänderung mag dem einen oder der anderen ein wenig übertrieben vorgekommen sein und in der Tat ändert ein neues Wort noch gar nichts. Aber man sollte die Wirkung von Begriffen nicht unterschätzen und es war uns wichtig, den .Begriff des Lernens in die Aufgaben zu bringen, die die Kinder selbständig bearbeiten. Somit sollen die Kinder auch ab jetzt stufenweise dazu angeleitet werden, Lernaufträge über mehrere Tage oder eine Woche zu bearbeiten, wobei zunehmend mit dem Alter das Forschen und selbständige Erarbeiten von Themen eine Rolle spielen soll. Als Folge Ebenfalls in den Sommerferien und bis zu den Herbstferien haben Kollegen unserer Schule und einige Eltem die Neugestaltung unseres Schuthofes übernommen. Da ging so mancher Freitag und Samstag in schweißtreibender Arbeit draul, es wurde gebaggert, gehämmert, gesägt und geschraubt was das Zeug hielt. Da wir wesentlich weniger Resonanz bei der Elternschaft bekamen, rvie wir erhofft hatten, danken wir an dieser Stelle den wenigen Eltern, die trotz Ferien oder Arbeit wie selbstverständlich bereit standen und viel Freizeit geopfert haben ganz besonders, da sie sich doppelt schlagen mussten. Am 28. I L2009 wurde der Ilof dann eingeweiht und seitdem ist immer Hochbetrieb. Nun zu den ,,Events" des Jahres. Neben all den schönen Aktionen, Ausflügen und Projekten, die die einzelnen Klassen ft.ir sich gestartet haben, war für die gesamte Schüler - und Lehrerschaft wichtig: l. 2. 3. 4. 5. Für unser Alpakamädchen Aranxta kam in den Sommerferien drei mal ein hübscher Alpakajunge aus Zingsheim angereist und am 10.06.2010 kam unser zweites kleines Alpakababy auf die Welt. Leider wurde es von seiner Mutter nicht angenommen, das hieß für uns, 3 Monate 7 Flaschen Milch am Tag und in der Nacht. Zum Glück nahm Fam. Möres die Tiere 4 Monate zu sich auf eine große Weide in Scheven und versorgte das Baby nachts, sodass auf zwei andere Kollegen nur noch die Tagesversorgung übemehmen mussten. Somit verbrachten Frau Thielen und Frau Dobring die Sommerferien in Scheven. Die nächsten Monate waren dann entspannter, da nur noch 3 Flaschen am Tag notwendig waren. Die Renovierung der Turnhalle wurde fast pünktlich zum Schulbeginn abgeschlossen, seitdem erstrahlt dort alles in neuem Glanze inklusive neue Duschen und Toiletten. Durch den überaus hohen Einsatz von Herrn Kratz und Frau Latz konnten wir schon kurz nach Beginn des Schuljahres unseren neuen Computerraum einweihen. Antolin, Lernwerkstatt und viele andere Programme können seitdem von ganzen Klassen bearbeitet werden. Am 08. November fand zum zweiten Mal in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der AOK ein Gesundheitstag statt. Alle Projekte wurden dieses Mal von mehr Besuchem angenommen, als es das letzte Mal der Fatl war. Ein dritter Gesundheitstag folgt. Wir begrüßten zum Schuljahresanfang Frau Koch als neue Lehrerin, die aber leider schon 5 Monate später nach Rheinland -Pfalz abwanderte. Frau Thielen ersetzte sie würdig. 6. 7. 8. 9. Im November fand zum zweiten Mal eine kurze Präsentation der weiterführenden Schulen durch ihre Schulleiter statt. Für die dort Anwesenden war es sicher recht aufschlussreich, noch einmal die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Schulformen aufgezeigt zu bekommen. Ebenfalls hielten wir wieder die Info-Veranstaltung für die Eltem der jetzt vierjährigen Kindergartenkinder ab. Traditionell sangen unsere Schüler wieder in der Adventzeit zusammen in der Pausenhalle alte und neue Weihnachtlieder. Dadurch, dass wir zu diesem Anlass die Pausenhalle festlich gestaltet hatten, war die Stimmung entsprechend feierlich. Unsere Karnevalssitzung hatte zum Thema ,,wilder Westen" und die vierten Schuljahre hatten mit ihren Lehrern, Eltern und Gruppen aus anderen Klassen wieder ein superschönes Programm zusammengestellt. Am Rosemmontag dann schenkte Frau Eickhoff einem Jungen namens Henry das Leben. Weitere Kinder aus dem Kollegium folgen. 10. Unsere ersten und zweiten Schuljahre erlernten die Anftinge von Selbstverteidigung, die 3. und 4. Jahrgänge erhielten eine Auffrischung. 1 1. Die dritten Klassen erlemten zudem Inline - Skating bzw. erwarben den Inline - Skater - Führerschein. 12. Zudem besuchten sie die Kläranlage in Kall, ein leicht anrüchiges, aber interessantes und lehreiches Unterfangen. 13. Die 4. Schuljahre erwarben erste Kenntnisse im Handball - Spiel und erwarben den Fahrrad - Führerschein. 14. Wie jedes Jahr besuchten unsere vierten Klassen wieder verschiedene Stätten der Weltreligionen und produzierlen aus den Erfahrungen und neu gewonnenen Erkenntnissen fiir sich ein ,,Weltreligionen - Heft". 15. Die OGTS sorgte auch dieses Jahr r.vieder dafür, dass unsere kulturelle Erziehung nicht zu kurz kam. So frihrte der Tanzkurs ein Märchenspiel ,,Frau Holle" auf. Schneewittchen fand sogar zwei mal ihre Zwerge und den Prinzen, einmal als Theaterstück und einmal als Musical. Zu diesem ,.Tag der offenen Tür" waren auch die zukünftigen Erstklässler mit ihren Eitern eingeladen 16. Das Mobile Theater ,,Spunk" führte ein Stück in englischer Sprache für alle Kinder unserer Schule auf. Hier konnten die Kinder sehen, dass man - auch wenn man nicht alle Wörter kennt - durchaus einem Theaterstück in Englisch folgen kann. 17. DerSponsoring-LaufimMaiergabdiestolzeSummevonknapp3.000,00Euro.Dasbedeutet,wirkönnenjetzt jede Menge Spielgeräte anschaffen, die aufden geteerten Teil des Hofes gespielt werden können. dem 24.06.2010 gab es fi.ir unsere Schüler das Projekt ,,Miniphänomenta", physikalische Experimente ff.ir Kinder. Zwei Wochen lang konnten Ihre Kinder Versuche machen zu Wasser, Gewicht, Geschwindigkeit usw. Wenn es zu Beginn auch etwas chaotisch war, so blitzte auf Dauer doch die ein oder andere Erkenntnis auf. Ein gutes Beispiel liir,.Begreifenden Unterricht" im wahrsten Sinne des Wortes. 19. Im Mai fanden wieder die Vera - Tests für die 3. Schuljahre statt. Im Landesvergleich schlossen wir leicht überdurchschnittlich in beiden Fächern ab. - Last but not least danken wir an dieser Stelle wieder einmal den Eltern die sich unermüdlich im Kuchen backen, Schulhof bauen, Aufsicht flihren, mit Kindem lesen, Computerraum einrichten und warten, Theater - Deko herstellen usw. ftir unsere Kinder stark machten. Besonders seien auch erwähnt unsere unerrnüdlichen Schwimmbegleitungseltern, die Woche flir Woche in der heißen Halle stehen und uns damit helfen, Lehrerstunden effizienter einsetzen zu können. - Ebenso herzlichen Dank der Familie Anita und Peter Schmitz, die uns einen nagelneuen Fußballkicker geschenkt hat, derjetzt in der Pausenhalle reichlich Nutzer hndet. - Dem Förderverein danken wir ebenfalls fiir verschiedene Aktionen und Gelder. An dieser Stelle möchten wir noch einmal darauf aufmerksam machen, dass dieser Förderkreis ein entscheidend wichtiger Faktor in unserem Schulleben ist, ohne den sehr viel schöne und wichtige Dinge nicht möglich wären. 18. Ab Soviel zur Vergangenheit. Das neue Schuljahr 20101201I begannen wir wieder mit drei sehr ,,gut" geflillten ersten Schuljahren und -leider - mit einer Langzeit - Erkrankten, der schon kurze Zeit später ein Zweiter folgte. Hinzu kam eine Kollegin mit ,,Wiedereingliederung", was bedeutete, dass wieder 66 Stunden zu ersetzen waren. Mit Frau Kloos und später auch Frau Larisch konnten wir wenigstens einen Teil des Defizits ausgleichen. Zudem hatten wir über unsere Sonderpädagoginnen noch ein rvenig Reserve, so dass die Kinder zumindest den Minimalplan erhielten. Dass jede weitere E,rkrankung einer Lehrperson natürlich das Gerüst rvieder ins Wanken brachte, versteht sich. So hatte die Schulleitung alle Hände voll zu tun, so ziemlich jede zweite Woche neue Pläne zu schreiben, Reserven zu mobilisieren und Kollegen zu motivieren. Zusatzstunden zu geben. Das trifft dann immer die Teilzeitkräfte, die eigentlich aus gutem Grunde Teilzeit machen und nicht aus Bequemlichkeit, und führte dazu, dass wiederum Nachbarinnen, Mütter u.a. der betroffenen Lehrerin mobilisiert werden mussten, um die Situation zu Hause zu retten. Man sieht, wie weit solche Dinge reichen. Aus dieser Situation heraus konnten r,vir natürlich nicht alle Dinge, die wir in unserer Zukunftswerkstatt beschlossen hatten, so umsetzen, wie wir uns das rvünschen. Auch hier klaffen Anspruch (nicht nur der von unserer Seite) und Wirklichkeit leider nur zu oft auseinander. Zum neuen Halbjahr nun hat sich die Situation deutlich entspannt, sodass wir guten Mutes den zweiten Teil des Schuljahres angehen. In Bezug aufunsere Erfahrungen in Schule und Gesellschaft scheint uns folgender Spruch eines Unbekannten sehr weise: Besser, als die Dinge richtig zu tun ist es, die richtigen Dinge zu tun.