Politik bei uns wird nicht mehr aktiv betreut, eine Datenaktualisierung findet genausowenig statt wie Support.

Wir würden gerne weitermachen. Aber die Ansprüche an die Plattform passen nicht zum vollständig ehrenamtlichen Betrieb. Hintergründe und Ideen zur Rettung finden Sie in diesem Blogartikel.

Ratsvorlage (LEADER-Projektinitiative "Modellhafte Grund- und Nahversorgung")

Daten

Kommune
Kall
Größe
10 kB
Datum
29.06.2010
Erstellt
29.06.10, 18:27
Aktualisiert
29.06.10, 18:27
Ratsvorlage (LEADER-Projektinitiative "Modellhafte Grund- und Nahversorgung") Ratsvorlage (LEADER-Projektinitiative "Modellhafte Grund- und Nahversorgung")

öffnen download melden Dateigröße: 10 kB

Inhalt der Datei

Gemeinde Kall Vorlagen-Nr. Sitzungstermin Der Bürgermeister 120/2010 29.06.2010 Federführung: Fachbereich III An den Rat mit der Bitte um X FBL: SB: öffentliche Sitzung Herr Schramm Herr Auel Beschlussfassung Mitzeichnung durch Kenntnisnahme Bgm. FB I (bei üpl./apl. Ausgaben) Haushaltsmäßige Auswirkungen: X Vorlage berührt den Haushalt 2011. Mittel verfügbar bei Euro über-/außerplanmäßige Ausgabe erforderlich Deckung erfolgt durch Euro TOP 7 LEADER-Projektinitiative "Modellhafte Grund- und Nahversorgung" Beschlussvorschlag: Die Verwaltung wird ermächtigt, das Modellprojekt „Grund- und Nahversorgung“ weiterhin voranzutreiben, um Lösungen zur Verbesserung der Nahversorgung in der Ortschaft Sistig und den umliegenden Ortschaften zu erhalten. Die für das Projekt erforderlichen finanziellen Mittel in Höhe von ca. 5.000,00 Euro sollen für das Haushaltsjahr 2011 bereitgestellt werden. Sachdarstellung: Das Projekt „Grund- und Nahversorgung“ ist eine Maßnahme aus dem Leaderprogramm und wird mit einer Förderung in Höhe von 50 % von der Europäischen Union unterstützt. Ziel der Leaderförderung ist die Unterstützung einer eigenständigen und nachhaltigen Regionalentwicklung in ländlichen Gebieten. Das Projekt Grund- und Nahversorgung wurde über den Naturpark Nordeifel als Regionalmanagement an die Gemeinde Kall herangetragen. Das Regionalmanagement hat in Abstimmung mit der Gemeinde den Bereich um die Ortslage Sistig als räumlichen Schwerpunkt neben dem Zentralort Kall favorisiert, um eine entsprechende Bedarfsstudie durchzuführen. In zahlreichen Eifelorten ist ein zunehmender Verlust von Grund- und Nahversorgungsangeboten zu verzeichnen. Viele Dienstleistungen und der tägliche Einkauf sind häufig mit weiten Wegen verbunden. Vor allem für Einwohner mit begrenzter Mobilität (Senioren, Haushalte mit nur einem PKW u.ä.) ist dies mit einer Einschränkung der dörflichen Lebensqualität verbunden. Gleichzeitig sinkt die Attraktivität der unbelebt zurückgelassenen Dorfkerne und ein zunehmender Leerstand ist zu verzeichnen. Vorlagen-Nr. 120/2010 Seite 2 Damit dieser Trend in der Gemeinde Kall nicht weiter voranschreitet, soll ein individuelles Konzept erstellt werden, welches aufzeigt, wie die Existenz der noch bestehenden Einzelhandelsläden in den Dörfern sichergestellt und weiterhin ausgebaut werden kann. Für den sog. oberen gemeindlichen Bereich soll die Ortschaft Sistig in einem ersten Schritt durch ein externes Büro analysiert werden. Bei der durchzuführenden Bedarfsanalyse ist die Bevölkerung von Anfang an mit einzubeziehen, so dass Sie einen erheblichen Beitrag bei der Umsetzung des Projektes beitragen kann. Zur Zeit übernimmt die Ortschaft Sistig bereits eine zentrale Versorgungsfunktion im Rahmen des täglichen Bedarfs (2 Bäckereien, Metzgerei, Lebensmittelgeschäft) und der Grundversorgung/Daseinsvorsorge (Grundschule, Kindergarten, Familienzentrum etc.). Durch ein umfangreiches Nahversorgungsangebot kann der Wegzug von jüngeren Familien vermieden werden und gleichzeitig ist die Chance gegeben, dass sich wieder vermehrt jüngere Familien in Sistig und den umliegenden Ortschaften ansiedeln. Durch eine Bündelung von Grundversorgungsangeboten, öffentlichen und privaten Dienstleistungen sowie durch eine starke soziale/kommunikative Funktion für das Dorf soll eine nachhaltige Tragfähigkeit erreicht werden. Parallel zu diesem Modellprojekt wäre hinsichtlich einer Optimierung die Nutzung der alten Schule am Kirchplatz auch durch weitere Vereine zu prüfen.