Daten
Kommune
Kall
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Erstellt
17.08.09, 13:26
Aktualisiert
17.08.09, 13:26
Stichworte
Inhalt der Datei
Gemeinde Kall
Vorlagen-Nr.
Sitzungstermin
Der Bürgermeister
151/2005
24.11.2005
Federführung: Fachbereich I
An den
Ausschuss für Jugend,
Schule, Soziales, Kultur
und Sport
mit der Bitte um
X
FBL:
SB:
öffentliche Sitzung
Herr Stoff
Herr Breuer
Beschlussfassung
Mitzeichnung durch
Fassung eines Empfehlungsbeschlusses
an den
Bgm.
Kenntnisnahme
FB I (bei üpl./apl.
Ausgaben)
Haushaltsmäßige Auswirkungen:
Vorlage berührt nicht den Haushalt.
TOP
Mittel verfügbar
bei HHSt.
Euro
über-/außerplanmäßige Ausgabe
erforderlich
bei HHSt.
Deckung erfolgt durch
Euro
2
Veränderte Vorgaben zur Förderung von Ersatzschulen durch das Land
hier: Antrag der SPD-Fraktion
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport nimmt die Ausführungen der
Verwaltung zur Kenntnis.
Sachdarstellung:
Mit Schreiben vom 11.10.2005 beantragt die SPD-Fraktion, dass der Zuschuss an das
Gymnasium Steinfeld nach erneuter Veränderung der Ersatzschulfinanzierung im Nachtragshaushalt NRW 2005 wieder auf das Vorjahresniveau abgesenkt wird.
Die Verwaltung führt zu dem Antrag, der als Anlage beigefügt ist, folgendes aus:
Aufgrund eines bestehenden Vertrages mit dem Provinzialat der Salvatorianer - Norddeutsche Provinz - in Köln gewährt die Gemeinde Kall dem Hermann-Josef-Kolleg Steinfeld einen Zuschuss in Höhe von 50 % des jährlich entstehenden Fehlbetrags.
Im Rahmen des Haushaltsbegleitgesetzes 2004/2005 wurde von der seinerzeitigen Landesregierung eine Erhöhung der Eigenleistungen der Ersatzschulträger von 6 % auf 7,5 % für
das Jahr 2005 beschlossen. Diese Erhöhung der Eigenleistung hatte zur Folge, dass die
Hälfte des so entstehenden zusätzlichen Fehlbetrages durch die Gemeinde Kall abzudecken
war.
Vorlagen-Nr. 151/2005
Seite 2
Auf Basis der vom Hermann-Josef-Kolleg vorgelegten und durch die Bezirksregierung Köln
geprüften Jahresrechnung 2003 wurden Abschläge auf den Zuschuss 2005 in Höhe von
117.600,-- Euro ermittelt. Dieser Abschlag wurde für den Zeitraum von Januar bis Oktober
2005 in monatlichen Raten von 9.800,-- Euro ausgezahlt. Aufgrund Kabinettsbeschluss der
neuen Landesregierung, im Rahmen des II. Nachtragshaushalts 2005 die vorgenommene
Kürzung der Ersatzschulfinanzierung zurückzunehmen, wurde seitens der Verwaltung die
Auszahlung der Abschläge für die Monate November und Dezember 2005 vorbehaltlich der
zu erwartenden rechtlichen Fixierung nicht vorgenommen. Damit wurden dem HermannJosef-Kolleg 98.000,-- Euro an Abschlägen für das Jahr 2005 ausgezahlt. Der voraussichtliche Gemeindeanteil liegt bei rd. 95.000,-- Euro; eine Endabrechnung erfolgt nach Vorlage
der geprüften Jahresrechnung 2005.
Insgesamt wurden im Haushaltsjahr 2005 rd. 103.500,-- Euro verausgabt, da neben den
Abschlägen 2005 auch noch eine Restzahlung für das Jahr 2003 in Höhe von rd.
5.500,-- Euro zu leisten war. Gegenüber dem Haushaltsansatz ergibt sich - vorbehaltlich der
endgültigen Rechtskraft der Neuregelung - damit eine Verbesserung von rd. 22.500,-- Euro.
Die beantragte Beschlussfassung ist nicht erforderlich, da die Zuschusshöhe im Vertrag eindeutig geregelt ist.