Daten
Kommune
Kall
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Erstellt
17.08.09, 13:26
Aktualisiert
17.08.09, 13:26
Stichworte
Inhalt der Datei
Gemeinde Kall
Vorlagen-Nr.
Sitzungstermin
Der Bürgermeister
79/2006
18.07.2006
Federführung: Fachbereich III
An den
Planungs-, Bau- und
Umweltausschuss
mit der Bitte um
x
Fachbereichsleiter:
Sachbearbeiter/in:
öffentliche Sitzung
Herr Schramm
Beschlussfassung
Mitzeichnung durch
Fassung eines Empfehlungsbeschlusses
an den
Bgm.
Kenntnisnahme
FB I (bei üpl./apl.
Ausgaben)
Haushaltsmäßige Auswirkungen:
x
Vorlage berührt nicht den Haushalt.
Mittel verfügbar
bei HHSt.
Euro
über-/außerplanmäßige Ausgabe
erforderlich bei HHSt.
Deckung erfolgt durch
Euro
TOP 8
Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln auf Gemeindeflächen;
hier: Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Beschlussvorschlag:
Der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zustimmend zur Kenntnis.
Sachdarstellung:
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet mit Schreiben vom 12.06.2006 hinsichtlich des
Einsatzes von Unkrautvernichtungsmitteln um Beantwortung eines Fragenkatalogs. Das
Schreiben ist als Anlage 1 beigefügt.
Seitens der Verwaltung wird zu den Fragen wie folgt Stellung genommen:
Zu 1. Eingesetzt wird das Mittel „Roundup ULTRA“ der Firma „Monsanto Agrar Deutschland GmbH“ aus Düsseldorf.
In dem Mittel ist der Wirkstoff 487 g/l Glyphosat Salz (360 g/l Glyphosat Wirksubstanz) enthalten. Siehe Anlage 3.
Zu 2. Das Mittel wird in allen Orten der Gemeinde Kall eingesetzt.
Die Stellen, an denen das Mittel eingesetzt wurde, sind der als Anlage 2 beigefügten
Liste zu entnehmen.
Die Entwicklung der Einsatzorte war in den letzten 5 Jahren gleichbleibend.
Die Einsatzflächen wurden weder ausgedehnt noch eingeschränkt.
Vorlagen-Nr. 79/2006
Seite 2
Zu 3. Pro Jahr werden 80 Liter des Mittels eingesetzt, und zwar gleichbleibend in den letzten 5 Jahren. Das Mittel wird in 20 l – Kanistern geliefert. Der Preis pro Kanister beträgt 151,96 Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich somit auf 607,84 Euro.
Zu 4. Das Mittel wird ausschließlich von den beiden ausgebildeten Gärtnern des gemeindlichen Bauhofes ausgebracht. Aufgrund ihrer Berufsausbildung verfügen diese
beiden Mitarbeiter über die notwendige Sachkenntnis.
Zu 5. Durch den Einsatz alternativer Methoden könnte der Einsatz des Unkrautvernichtungsmittels komplett eingespart werden.
Allerdings wird geschätzt, dass der personelle Aufwand um das 3-fache höher wäre.
Hinzu kämen noch Kosten für die Beschaffung der jetzt nicht vorhandenen Geräte
zur alternativen Unkrautbekämpfung.
Zu 6. Vor ca. 2 – 3 Jahren waren 2 Seiten der Umfriedungshecke des Friedhofes Sistig
vorübergehend in Mitleidenschaft gezogen worden. Von einem Schaden ist jedoch
heute nichts mehr zu sehen.
Als Konsequenz aus dieser Erfahrung wird seitdem schon beim Einsatz des Mittels
besondere Aufmerksamkeit walten gelassen.