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Antrag CDU (Freies WLAN-Angebot über Freifunk im Kreis Euskirchen hier: Antrag der Fraktionen von SPD und CDU)

Daten

Kommune
Kreis Euskirchen
Größe
182 kB
Datum
07.03.2016
Erstellt
28.08.15, 12:01
Aktualisiert
27.11.15, 12:04
Antrag CDU (Freies WLAN-Angebot über Freifunk im Kreis Euskirchen
hier: Antrag der Fraktionen von SPD und CDU) Antrag CDU (Freies WLAN-Angebot über Freifunk im Kreis Euskirchen
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Inhalt der Datei

CDU Kreistagsfraktion Euskirchen SPD - Fraktion im Kreistag Euskirchen Jülicher Ring 32, 53879 Euskirchen Datum: A 84/2015 26.08.2015 Az.: X Öffentliche Sitzung Nichtöffentliche Sitzung Beratungsfolge: Ausschuss für Wirtsch.Förd.,Tourismus u.Konvers.Vogels. 31.08.2015 Ausschuss für Wirtsch.Förd.,Tourismus u.Konvers.Vogels. 16.11.2015 Ausschuss für Wirtsch.Förd.,Tourismus u.Konvers.Vogels. 07.03.2016 Freies WLAN-Angebot über Freifunk im Kreis Euskirchen hier: Antrag der Fraktionen von SPD und CDU Sehr geehrter Herr Landrat, die Fraktionen von SPD und CDU im Kreistag Euskirchen beantragen die Aufnahme des Punktes Freies WLAN-Angebot über Freifunk im Kreis Euskirchen in die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Konversion Vogelsang sowie des Kreisausschusses und des Kreistages. In diesem Zusammenhang bitten wir Sie, einen Vertreter des Vereins Freifunk Euskirchen und/oder des Freifunk Rheinland e.V. zur Sitzung des Fachausschusses einzuladen, um über die Funktionsweise und alle weiteren Modalitäten zur Umsetzung eines Freifunk-Netzes informiert zu werden. Auf dieser Grundlage soll der Fachausschuss dann über folgende Punkte beraten und im Falle positiver Bescheide entsprechende Arbeits- und Prüfaufträge an die Kreisverwaltung Euskirchen richten, so dass Ergebnisse zur Kreistagsitzung vorliegen und entsprechende Beschlüsse gefasst werden können: -21. Der im Foyer des Kreishauses bestehende und für die Besucherinnen und Besucher kostenlos nutzbare WLAN-Hotspot wird mithilfe von Freifunk so ausgebaut, dass im gesamten Kreishaus ein freier WLAN-Zugang vorhanden ist. 2. Zur Unterstützung des Aufbaus eines freien „Bürgernetzes“ (WLAN) in der Euskirchener Innenstadt prüft die Kreisverwaltung die Beteiligung des Kreises Euskirchen im Rahmen der Nutzung von stadtnahen Räumlichkeiten (bspw. das Alte Rathaus in Euskirchen für die Geschäftsstelle sowie Kurs- und Schulungsräume der Kreis-VHS) und tritt mit den zuständigen Stellen hinsichtlich einer Umsetzung in Gespräche1. 3. In allen weiteren Immobilien des Kreises Euskirchen (bspw. kreiseigene Schulen) schafft der Kreis Euskirchen die Voraussetzungen zur Beteiligung am Freifunk. 4. In seinen Beteiligungen (bspw. EUGEBAU, ene, Kreiskrankenhaus Mechernich...) wirbt der Kreis Euskirchen durch seine Vertreter für die Teilnahme am Freifunk und regt in den zuständigen Gremien an, eine Umsetzung zu prüfen. 5. Die Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen prüft eine finanzielle Bezuschussung/teiligung an Freifunk-Initiativen im Kreis Euskirchen. Über die Prüf- und Gesprächsergebnisse wird im zuständigen Fachausschuss berichtet. Die antragstellenden Fraktionen hoffen, die Ergebnisse der Anfang des Jahres in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie zur Breitbandversorgung im Kreis Euskirchen in die Behandlung dieses Antrages mit einfließen lassen zu können. Begründung: Neben den lokalen Breitbandverbindungen spielen mobile Drahtlosverbindungen ins Internet eine immer wichtigere Rolle. Drahtlose lokale Netzwerke (WLAN - Wireless Local Area Network) sind ein Teil der Telekommunikationsinfrastruktur und bieten einen dezentralen, kabellosen Zugang zum World Wide Web. Die Idee von Freifunk ist es nun, mittels handelsüblicher WLAN-Router ein unabhängiges, stadtübergreifendes Netzwerk aufzubauen. Der Kreis und die Kreisverwaltung Euskirchen sollten in Sachen Freifunk eine Vorreiterrolle durch Umsetzung der genannten Punkte übernehmen und folgende Vorteile bedenken: 1  jedem Menschen wird durch Freifunk gleichermaßen die Teilhabe am Informationszeitalter ermöglicht und eine Grundversorgung mit Kommunikationsmitteln geboten.  Auch Gebiete, in denen noch kein schneller Breitbandanschluss zur Verfügung steht (z.B. VDSL), könnten sich kostengünstig und selbstständig über hohe Gebäude mit anschließen.  Als Teil der Lebensrealität junger Menschen wird auch in Schulen der freie Zugang zum Internet immer wichtiger. Die Nutzung des Internets als Ergänzung zu klassischen Unterrichtsmaterialien findet bereits heute statt und wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Als Schulträger sehen wir den Kreis in der Pflicht heute die technischen Grundlagen für die Schule von morgen zu legen. Innovative pädagogische Konzepte wie "Bring your own device" und Open Educational Ressources sind auf die Verfügbarkelt von WLAN zwingend angewiesen. Als Vorreiter kann der Kreis hier wertvolle Erfahrungen sammeln und mit den Schulen in Trägerschaft der Städte und Gemeinden teilen.  Dadurch, dass Geschäfte und Gastronomie sich sehr einfach am Freifunknetzwerk beteiligen können, ist es möglich, ein einheitliches und wiedererkennbares WLAN-Angebot im Kreis zu Stadt Euskirchen (2015). Aufbau eines Freifunk-Netzes in der Innenstadt – Mitstreiter gesucht: <http://www.euskirchen.de/leben-in-euskirchen/aktuelle-mitteilungen/detail/news/2015/7/9/aufbau-eines-freifunk-netzes-inder-innenstadt>, Stand: 22.07.2015 -3schaffen. Damit trägt ein Freifunknetzwerk direkt zur Wirtschaftsförderung und zur Steigerung der Attraktivität des Kreises bei.  Durch die ehrenamtliche Unterstützung bei der Umsetzung des Projektes hat der Kreis eine kostengünstige Alternative zu einer kommerziellen Beauftragung (wie z.B. Hotspots, FairSpot oder Telekom). Die Abdeckung des Netzwerkes wird sich durch weitere Unterstützer im Laufe der Zeit stetig vergrößern.  Freifunk bietet einen mobilen, schnellen, barrierefreien Netzzugang ohne Registrierung und ohne zeitliche Begrenzung an. Dies ermöglicht insbesondere Touristen und Pendlern eine sehr einfache Nutzung.  Hohe Sicherheitsstandards sind dank Open Source Software vorhanden: Jeder kann sich vergewissern, dass der Programm-Code der Firmware das tut, was er soll. Internetzugänge werden zwar benötigt, das Intranet des Kreises bleibt unberührt.  Die Kosten bleiben gering: es fallen nur einmalige Kosten für den Kauf der Geräte und die laufenden Stromkosten an. Das ehrenamtliche Engagement der Freifunk Community bzw. die beim Freifunk Rheinland e.V. anfallenden und dennoch geringen Kosten für den Betrieb der Server/Infrastruktur sollten mit einen angemessenen Beitrag bezuschusst werden über den der Kreistag nach Information durch die Betreiber entscheidet. Mit freundlichen Grüßen Andreas Schulte (Fraktionsvorsitzender SPD) gez. Maren Kurth f.d.R. Maren Kurth (Fraktionsassistentin CDU) Josef Reidt (Fraktionsvorsitzender CDU)