Beschlussvorlage (Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Grünflächenpflege – Erhöhung des Anteils von Blühflächen hier: Fortsetzung der Beratung)

Daten

Kommune
Leopoldshöhe
Größe
25 kB
Datum
12.02.2015
Erstellt
30.01.15, 21:15
Aktualisiert
30.01.15, 21:15
Beschlussvorlage (Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Grünflächenpflege – Erhöhung des Anteils von Blühflächen
hier: Fortsetzung der Beratung) Beschlussvorlage (Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Grünflächenpflege – Erhöhung des Anteils von Blühflächen
hier: Fortsetzung der Beratung)

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Gemeinde Leopoldshöhe Der Bürgermeister Beschlussvorlage - öffentlich - Drucksache 15/2015 zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz der Gemeinde Leopoldshöhe Fachbereich: FB III Bauen / Planen / Umwelt Auskunft erteilt: Frau Dr. Thiele Telefon: 05208/991-271 Datum: 30. Januar 2015 Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Grünflächenpflege – Erhöhung des Anteils von Blühflächen hier: Fortsetzung der Beratung Beratungsfolge Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz Termin 12.02.2015 Bemerkungen Sachdarstellung: In der vorhergehenden Ausschusssitzung wurde die Verwaltung beauftragt, alle Flächen, auf denen Blühinseln realisierbar sind, vorzustellen. Die Vorschläge der Verwaltung: • Parkplatz (Kita) an Bobes Feld: ca. 35 m langer und ca. 5 m breiter Streifen um den Parkplatz, • Askampstraße, Fläche der Solitärbaumpflanzung: Streifen bis zu 10 m breit und max. 90 m lang, • Grünanlage neben Leopoldshöher Friedhof (Verlängerung Siekweg): 2 kleinere Flächen am Fuß des Hügels neben den Wegen, • Fläche (teilweise) hinter der Bäckerei Kriemelmann (neben der Feuerwache), • Krentruper Straße: ein ca. 170 m langer und ca. 7 m breiter Streifen hinter der „Getränkequelle“ und „Lidl“. Die Vorschläge der Fraktion Bündnis90/Die Grünen (Vorlage zur Sitzung am 20.11.2014) soweit realisierbar: • (2) Spielplatz Milser Heide, Grünstreifen zwischen den Bänken, • (11) Stichweg Am Steinsiek hinter dem Wall zum Wohngebiet „Obere Brede“. Die bei den Vorschlägen genannte Kiesfläche an der Kreuzung Lindenstraße/Gartenstraße ist in Privatbesitz und steht daher nicht zur Verfügung. Kleinstflächen, wie z. B. um die Kreisel herum, sollten nicht berücksichtigt werden, da hier Vorbereitungen für Blühflächen nicht mit Maschinen, sondern in Handarbeit vom Bauhof erledigt werden müssten. In der vorhergehenden Sitzung wurde in der Beratung der Vorschlag eingebracht, die Übernahme von Patenschaften durch Bürgerinnen und Bürger einzurichten. Dazu stellt sich die Frage, wie eine solche Patenschaft für Blühinseln überhaupt aussehen kann. Nach der Einsaat werden keine weiteren Arbeiten anfallen, die sich für eine Patenschaft eignen. Denkbar ist, dass interessierte Bürgerinnen und Bürger, ähnlich wie bei der Aktion mit den Solitärbäumen, zweckgebunden Geld spenden können. Die Spenden wären für die Beschaffung des speziellen Samens und eventuell zu mietende Gerätschaften bestimmt. Um den Verwaltungsaufwand (z. B. Spendenbescheinigungen) klein zu halten, sollte ein Mindestspendenbetrag, nicht unter 20 Euro, festgelegt werden. -2- Da im Haushalt 2015 für die Anlage der Blühinseln kein Haushaltsansatz eingeplant ist, muss dieser noch zusätzlich eingestellt werden. Samen von ausdauernden einheimischen Wildstauden ist verhältnismäßig teuer. Zu bevorzugen ist Samen von Wildpflanzen aus der Region. Die Kosten dafür betragen um 60-70 Euro/kg. Für 1 qm Einsaat werden ca. 5 g benötigt. Wie bereits in der vorhergehenden Vorlage erwähnt, haben sich die Landwirte bereit erklärt mit technischem Gerät auszuhelfen. Aufgrund eines Personalwechsels können im Augenblick noch keine genauen Angaben dazu gemacht werden. Dies wird in der Sitzung mündlich nachgeholt. Beschlussvorschlag: Die Verwaltung wird beauftragt, auf den zur Verfügung stehenden Flächen Blühinseln anzulegen, soweit die Kapazitäten des Bauhofes dafür vorhanden sind. Gleichzeitig richtet sie für Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit ein, für die Anlage von Blühinseln spenden zu können und macht dies in der Presse bekannt. Schemmel