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Beschlussvorlage Stab (Anlage 3 zur Beschlussvorlage Stab V 118/2014)

Daten

Kommune
Kreis Euskirchen
Größe
1,8 MB
Datum
09.04.2014
Erstellt
07.03.14, 04:11
Aktualisiert
07.03.14, 04:11

Inhalt der Datei

DemografieInitiative Kreis Euskirchen Handlungskonzept Teil II Die Projekte Stand: Januar 2014 Inhaltsverzeichnis 1. Aktuelle Projekte der DemografieInitiative......................................................... 3 I. Handlungsfeld Bildung...................................................................................... 3 I.1 I.2 I.3 Von der frühkindlichen Bildung bis in die Schule - "Wir sprechen eine Sprache"..... 4 Rucksack - Grundschule: "Wir sprechen eine Sprache" .......................................... 6 Informationsveranstaltung "Duales Studium" .......................................................... 8 II. Handlungsfeld Integration................................................................................. 9 III. Handlungsfeld Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit ...................... 10 III.1 III.2 Familienfreundliche Verwaltung .............................................................................11 Qualitätssiegel Familienfreundlicher Arbeitgeber ...................................................12 IV. Handlungsfeld Wirtschaft und Arbeit............................................................. 14 IV.1 IV.2 IV.3 IV. 4 Demografie Dialog für Unternehmen......................................................................15 Netzwerk Familie und Beruf ...................................................................................17 Betrieblicher Pflegekoffer .......................................................................................19 Recruitingstrategien im ländlichen Raum...............................................................21 V. Handlungsfeld Lebensqualität und Infrastruktur .......................................... 23 V.1 V.2 V.3 V.4 V.5 Neues Leben in alten Gebäuden - Innenentwicklung / Leerstandsmanagement ....24 Aktive Dörfer Stärken! ehemals: Werkstätten zur Dorfentwicklung........................26 Altengerechtes Wohnen im ländlichen Raum.........................................................28 Nahversorgung erhalten und stärken. ....................................................................29 Konzept Übungsleiter Ausbildung / Freizeitangebote vor Ort im ländlichen Raum 31 VI. Handlungsfeld Verständnis zwischen den Generationen ............................ 33 VI.1 Aktionswoche der Generationen - Gemeinsam geht`s besser!...............................33 VII. Handlungsfeldübergreifend ............................................................................ 36 VII.1 Sozialbericht für den Kreis Euskirchen...................................................................37 VII. 2 Lernen am Modell..................................................................................................38 VII. 3 Gesundheitsförderung von SGB II-BezieherInnen .................................................41 2. Abgeschlossene und verstetigte Projekte der DemografieInitiative.............. 43 2 1. Aktuelle Projekte der DemografieInitiative I. Handlungsfeld Bildung I.1 Rucksack-Kita / Von der frühkindlichen Bildung bis in die Schule "Wir sprechen eine Sprache" I.2 Rucksack - Grundschule: "Wir sprechen eine Sprache" I.3 Informationsveranstaltung "Duales Studium" 3 I.1 Von der frühkindlichen Bildung bis in die Schule - "Wir sprechen eine Sprache" Projektziele Die Förderung der Mehrsprachigkeit bei Migrantenkindern. Förderung der Erstsprache ist Voraussetzung für den Erwerb der Zweitsprache. Stärkung der Erziehungskompetenz. Die Mütter sollen als Erziehungsexpertinnen gestärkt werden und Verantwortung für Erziehung und Bildung ihrer Kinder übernehmen. Die Stärkung des Selbstwertgefühls der zugewanderten Mütter und deren Kinder: Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl der zugewanderten Mütter werden durch das eigene Lernen und die Übernahme von Aufgaben gestärkt, und das Anknüpfen an ihre Stärken wird angeregt. Ihnen wird der Wert der vorschulischen Förderung ihrer Kinder vermittelt. Das gestärkte Selbstbewusstsein der Mütter drückt sich in einer verantwortungsvollen Mitarbeit und in einer Auseinandersetzung mit den Erzieherinnen über die Ziele der Einrichtung aus. Die Kontaktaufnahme zu Müttern bzw. Eltern der eigenen kulturellen Gruppe und der Mehrheitsgesellschaft wird dadurch erleichtert. Damit geht eine Stärkung in der Entwicklung der Kinder einher. Die Stärkung der Interkulturellen Pädagogik und des Mehrsprachenkonzepts der Einrichtung: Die Einrichtung übernimmt die Verantwortung für die Entwicklung der Kinder in Bezug auf ihre Mutter- und Zweitsprache. In diesem Rahmen öffnet sie sich für ein interkulturelles Team und die teilhabende Rolle der Eltern. Mütter und Erzieher/innen werden Partner für die Sprachförderung der Kinder. Rucksack zielt auf die Förderung der Muttersprachkompetenz, auf die Förderung des Deutschen und auf die Förderung der allgemeinen kindlichen Entwicklung ab. Kurzbeschreibung des Projektes Die Mütter werden durch Anleitung und mit Hilfe von Arbeitsmaterialien auf die Förderung der Muttersprache vorbereitet. Sie treffen sich einmal die Woche für zwei Stunden und machen gemeinsam Aktivitäten, die sie in der Woche mit ihren Kindern zu Hause durchführen sollen. Während dieser Treffen lernen sie den Wert von Literatur, Bilderbüchern, Liedern, den Wert des Spielens und Malens sowie die Verbindung von Sprache und Handeln für die Entwicklung des Kindes in der alltäglichen Beschäftigung kennen. In der Kindertagesstätte erfolgt die Förderung in der deutschen Sprache parallel zu der Arbeit der Mütter. Die Programme sind nicht nur Sprach- und Lernprogramme, sonder reflektieren soziokulturelle Themen aus den Erfahrungsfeldern der Migrantenfamilien, Schule, KiTa, Alltag Freizeit, Feiertage, Feste und Religion. Arbeitsschritte / Zeitplan Rucksack beginnt und endet mit dem KiTa-Jahr und dauert 9 Monate (unter Berücksichtigung der Ferien und Feiertage/Fastenmonat). Eine Mutter wird als Anleiterin der Müttergruppe (7- 10 TN) "ausgebildet"/ angelernt. Sie vermittelt den Müttern die Inhalte und hält die Treffen (2Std. /Woche) ab. Die "Elternbegleiterin" wird von einer Koordinatorin/ Erzieherin regelmäßig beraten/ angeleitet. Je nach Bedarf wöchentliches Treffen oder alle 2 Wochen. In der KiTa werden die Inhalte zeitgleich in der deutschen Sprache 4 aufgegriffen. Federführung Koordinatorin/ Erzieherin KiTa / Träger Kooperationspartner RAA (Regionale Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien) Familienzentrum Nilpferd Städtisches Familienzentrum Stotzheim Städtische Kindertagesstätte Stettinerstraße AWO Familienzentrum Regenbogen Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Für die Verstetigung der 4 Rucksack-Kitas werden folgende Kosten angesetzt: Honorar für Elternbegleiter/innen: 9x 154,00 € = 5544,00€ Material: 4x 500,00 € = 2000,00 € Insgesamt: 7544,00€. Benötigte personelle Ressourcen Koordination durch Fr. Zinati-Feld im Rahmen ihrer aktuellen Tätigkeit. Einnahmen durch Fördermittel Aktueller Stand Das Rucksackprojekt wird seit dem Kindergartenjahr 2011/2012 jährlich in 4 Einrichtungen durchgeführt: • • • • Familienzentrum Nilpferd, Euskirchen Städtisches Familienzentrum Stotzheim, EuskirchenStotzheim Städtische Kindertagesstätte Stettinerstraße, Euskirchen AWO Familienzentrum Regenbogen, Mechernich Die Realisierung von 4 Rucksackgruppen wird durch den Wegfall des Koordinationshonorars ermöglicht. Den begleitenden Erzieherinnen vor Ort ist es bisher möglich, das Projekt in ihre Arbeitszeit zu integrieren. Lediglich in einer Einrichtung fällt eine Aufwandsentschädigung für eine Fachkraft an, da das Projekt dort von 2 Erzieherinnen (aufgrund der Größe der Einrichtung) begleitet wird. Die Rückmeldungen der Einrichtungen und der Teilnehmenden Eltern sind durchweg positiv. Alle Beteiligten sind sich einig, dass durch das Rucksackprojekt folgende Ziele erreicht wurden, bzw. werden: • Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten der beteiligten Kinder, sowohl in der Muttersprache als auch in der deutschen Sprache. • Verbesserung der Beziehung und Erziehungspartnerschaft zwischen Einrichtung und Elternhaus. • Ausweitung der interkulturellen Öffnung innerhalb der Einrichtung. • Hohe Zufriedenheit der Eltern über klare und gut strukturierte Arbeitsmaterialien und Ideen für eine 5 • entwicklungsfördernde "Spielzeit" zu Hause. Bildung einer interkulturellen Elterngruppe mit Treffen in der KiTa zum gemeinsamen Erarbeiten von Rucksackthemen, aber auch zum gemeinsamen Dialog mit Inputcharakter zu erziehungsrelevanten Themen. Das Vorhaben Rucksack-Kita auf weitere Einrichtungen im Kreis auszuweiten ist zum aktuellen Kita-Jahr nicht geglückt, da Einrichtungen und Träger mit den Themen U3 Ausbau und Inklusion zu sehr belastet waren. Weitere Schritte • • • • Letzte Änderung Zielerreichung I.2 Projektbegleitung Öffentlichkeitsarbeit ca. 1x monatliche Koordinationstreffen der Elternbegleiterinnen, Erzieherinnen und Frau Zinati-Feld Gewinnung weiterer teilnehmender Einrichtungen 28.10.13 • • in 4 Einrichtungen seit 3 Jahren fester Bestandteil Gewinnung weiterer Einrichtungen noch nicht erfolgt Rucksack - Grundschule: "Wir sprechen eine Sprache" Projektziele Die Förderung der Mehrsprachigkeit bei Migrantenkindern. Förderung der Erstsprache ist Voraussetzung für den Erwerb der Zweitsprache. Stärkung der Erziehungskompetenz. Die Mütter sollen als Erziehungsexpertinnen gestärkt werden und Verantwortung für Erziehung und Bildung ihrer Kinder übernehmen. Die Stärkung des Selbstwertgefühls der zugewanderten Mütter und deren Kinder: Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl der zugewanderten Mütter werden durch das eigene Lernen und die Übernahme von Aufgaben gestärkt, und das Anknüpfen an ihre Stärken wird angeregt. Das gestärkte Selbstbewusstsein der Mütter drückt sich in einer verantwortungsvollen Mitarbeit und in einer Auseinandersetzung mit Lehrer/innen und Schule aus. Die Kontaktaufnahme zu Müttern bzw. Eltern der eigenen kulturellen Gruppe und der Mehrheitsgesellschaft wird dadurch erleichtert. Damit geht eine Stärkung in der Entwicklung der Kinder einher. Die Stärkung der Interkulturellen Pädagogik und des Mehrsprachenkonzepts der Schule: Die Schule übernimmt die Verantwortung für die Entwicklung der Kinder in Bezug auf ihre Mutter- und Zweitsprache. In diesem Rahmen öffnet sie sich für ein interkulturelles Team und die teilhabende Rolle der Eltern. Eltern und Lehrer/innen werden Partner für die Sprachförderung der Kinder. Rucksack zielt auf die Förderung der Muttersprachkompetenz, auf die Förderung des Deutschen und auf die Förderung der allgemeinen kindlichen Entwicklung ab. Kurzbeschreibung des Projektes Die Mütter werden durch Anleitung und mit Hilfe von Arbeitsmaterialien auf die Förderung der Muttersprache vorbereitet. Sie treffen sich einmal die Woche für zwei Stunden und besprechen gemeinsame Aktivitäten, die sie in der Woche mit 6 ihren Kindern zu Hause durchführen sollen. Während dieser Treffen lernen sie den Wert von Literatur, Bilderbüchern, Liedern, den Wert des Spielens und Malens sowie die Verbindung von Sprache und Handeln für die Entwicklung des Kindes in der alltäglichen Beschäftigung kennen. In der Schule erfolgt die Förderung in der deutschen Sprache parallel zu der Arbeit der Mütter. Die Programme sind nicht nur Sprach- und Lernprogramme, sonder reflektieren soziokulturelle Themen aus den Erfahrungsfeldern der Migrantenfamilien, Schule, KiTa, Alltag Freizeit, Feiertage, Feste und Religion. Arbeitsschritte / Zeitplan Rucksack beginnt und endet mit dem Schuljahr und dauert 9 Monate (unter Berücksichtigung der Ferien und Feiertage/Fastenmonat). Eine Mutter wird als Anleiterin der Müttergruppe (7- 10 TN) "ausgebildet"/ angelernt. Sie vermittelt den Müttern die Inhalte und hält die Treffen (2Std. /Woche) ab. Die "Elternbegleiterin" wird von einer Koordinatorin/ Lehrer/in regelmäßig beraten/ angeleitet. Je nach Bedarf wöchentliches Treffen oder alle 2 Wochen. In der Schule werden die Inhalte zeitgleich in der deutschen Sprache aufgegriffen. Federführung Kommunales Integrationszentrum Abt. 51 Frau Zinati-Feld im Übergang und bis Implementierung des Projekts Kooperationspartner Koordinatorin/ Lehrerin der Schule OGS 2 Grundschulen, welche mit einer Rucksack-Kita kooperieren Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Honorarmittel für Elternbegleiterin: "Ehrenamt"/ ca. 154,- € monatlich Mittel für evtl. benötigte Kinderbetreuung Mittel für Lehrer bzw. Freistellung Stunden (evtl. möglich über den Integrationsstundenerlass) Materialkosten Die Kostenkalkulation kann nur unter Vorbehalt gelten, da Inhalte benötigter Schulungen etc. mit der Grundschule gemeinsam besprochen und entwickelt werden sollten. Etwaige Kosten für das Schuljahr 2014 /2015 1 Rucksackgruppe (Modellprojekt) 9x 154,00€ (Honorar Elternbegleiterinnen) = 1.386,00€ Materialkosten (Kopien, Bastelmaterial etc.) = 500,00€ Erstausstattung Bücher: (einmalig) 1000,00€ Fortbildungshonorar (einmalig) 1000,00€ 3.886,00€ An 2 Schulen: 7.772,00€ (ca. 8.000,00€) Fortbildungskosten für Schule: ? Benötigte personelle Ressourcen Begleitung durch Fr. Zinati-Feld im Rahmen ihrer aktuellen Tätigkeit. 7 Federführende Lehrkraft/Sozialarbeiterin seitens der Schule (Integrationsstunden) Projektbegleitung durch Kommunales Integrationszentrum Einnahmen durch Fördermittel - Aktueller Stand • • • In Planung Laufende Gespräche zwischen Schulamt, Kommunalem Integrationszentrum, RBB und Abt. 51 Zusage der GS Mechernich, Gespräch mit GS Stotzheim noch vor Jahresende Weitere Schritte • • • Letzte Änderung 10.12.13 Gewinnung der Schulen Konzeptentwicklung Schulung der Elternbegleiterin /Lehrkraft Zielerreichung I.3 Informationsveranstaltung "Duales Studium" Projektziele Kurzbeschreibung des Projektes Arbeitsschritte / Zeitplan Information über Ausbildungsmöglichkeiten des dualen Studiums in der Region für Gymnasiasten. Angesichts des demografischen Wandels, der Globalisierung und dem zunehmenden Wettbewerbsdruck wird der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften immer größer. Gerade für Firmen abseits der Ballungsräume und Wirtschaftsmetropolenwird es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden. Den einzigen Ausweg bildet die Investition in die Zukunft: zielgerichtete Ausbildung eigener Nachwuchskräfte aus der Region. Die immer stärker werdende Technisierung in allen Wirtschaftszweigen fordert eine möglichst schnelle und andererseits auch bestmögliche Ausbildung. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurden in den letzten Jahren an den Hochschulen rund um den Kreis Euskirchen vermehrt duale Studiengänge aufgebaut. Das Konzept besteht darin, Theorie und Praxis in Studium und Ausbildung in einer besonderen Art zu verknüpfen und Absolventen in nur drei bis vier Jahren einen staatlich anerkannten Doppelabschluss zu ermöglichen. Es sind duale Studiengänge, die das Lernen an der Hochschule und im Betrieb verknüpfen. Die Veranstaltungen richten sich an Schulabgänger mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung. Eine Informationsveranstaltung zum dualen Studium für Unternehmen im Kreis Euskirchen am 24.10.2012 ergab eine erfreulich hohe Bereitschaft der Wirtschaft, entsprechende Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Erste Informationsveranstaltung "Lernen im Doppelpack" zum Dualen Studium für Schüler/innen am 19.06.2014 im Clara-FeyGymnasium Schleiden. Planung und Durchführung einer Folgeveranstaltung in der Marienschule Euskirchen am 27.05.2014. 8 Federführung RBB Kreis Euskirchen in enger Kooperation mit Stab 80 Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen, Agentur für Arbeit Euskirchen Kooperationspartner Hochschulen der Region (FH Aachen, FH Köln, AlanusHochschule etc.), Unternehmen, die das duale Studium als Ausbildungsform in der Region anbieten Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Veranstaltungskosten: Für Flyer und Einladungsschreiben rund 500,00 € pro Veranstaltung. Benötigte personelle Ressourcen Pädagogische Mitarbeiterin RBB Kreis Euskirchen Personal der o.g. Partner Einnahmen durch Fördermittel keine Aktueller Stand Die Vorbereitungen für die zweite Veranstaltung im Nordkreis laufen. Weitere Schritte Evaluation und Fortführung der Bemühungen im Rahmen der Kommunalen Koordinierung. II. Handlungsfeld Integration Projektentwicklungen werden neu gestartet mit der Einrichtung des neuen Integrationszentrums Anfang 2014. 9 III. Handlungsfeld Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit III.1 Familienfreundliche Verwaltung III.2 Qualitätssiegel Familienfreundlicher Arbeitgeber III.3 Frühe Bildung / Empowerment für Eltern 10 III.1 Familienfreundliche Verwaltung Projektziele Familienfreundliche Gestaltung der Verwaltung Kurzbeschreibung des Projektes Die Kreisverwaltung Euskirchen verbessert die familienfreundliche Gestaltung sowohl für die Bürger/innen als auch für die Mitarbeiter/innen. Das Projekt soll frühzeitig mit den Verwaltungen der kreisangehörigen Städten und Gemeinden kommuniziert werden, damit diese parallel an der Verbesserung der Gestaltung arbeiten. Die Erfahrungen aus der Projektarbeit sollen anderen Verwaltungen, Behörden o.Ä. zur Verfügung gestellt werden. Arbeitsschritte / Zeitplan Umsetzung in 2013 Federführung Querschnittsaufgabe, Abt.51 Ansprechpartner der Verwaltung Fr. Zinati-Feld, Abt. 51 Kooperationspartner Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen u.a. • • • Anschaffungen für die Spielbereiche Wickelkommoden, Kindersitze Beschilderungen, u.a. Parkplatz für Eltern mit Kind Benötigte personelle Ressourcen Soll mit vorhandenen Personalressourcen gewährleistet werden Einnahmen durch Fördermittel keine Aktueller Stand Im letzten Jahr wurde das Kreishaus an sämtlichen Stellen für die Bürgerinnen und Bürger familienfreundlicher ausgestattet: • Spielecke im Eingangsbereich • Wickeltisch an geschützter Stelle im Foyer • Kinderstühle in der Kantine • Spielmaterialien, z.B. im Jugendamt, Elterngeldstelle • Eltern-Kind-Parkplatz Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung wurden umfangreiche Informationen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Intranet bereitgestellt. U.a. wurden sämtliche Ferienbetreuungsangebot im Kreis Euskirchen zum Download zur Verfügung gestellt. Ebenfalls wurde ein Spieleangebot geschaffen, dass Bedienstetenkindern zur Verfügung steht, wenn in Ausnahmefällen die Betreuung nicht gewährleistet ist und die Kinder mit an den Arbeitsplatz gebracht werden müssen. Weitere Schritte Weitere Schritte zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit in der Verwaltung, insbesondere für die Beschäftigten, erfolgt im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens und der daraus abgeleiteten Maßnahmenempfehlungen. Zielerreichung Das Projekt gilt als abgeschlossen. Weitere Maßnahmen erfolgen im Rahmen der Zertifizierung zum Familienfreundlichen Arbeitgeber. Letzte Änderung 27.01.2013 11 III.2 Qualitätssiegel Familienfreundlicher Arbeitgeber Projektziele Zertifizierung des Kreises Euskirchen zum Erhalt des „Qualitätssiegel Familienfreundlicher Arbeitgeber“ durch die Bertelsmann-Stiftung verbunden mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen hierzu mit dem Ziel, die Motivation der Belegschaft weiter zu erhöhen und die Attraktivität des Kreises Euskirchen als Arbeitgeber weiter zu steigern. Vorzeigeobjekt für Unternehmen in der Region, damit Ansporn für weitere Unternehmen und Beitrag zur Stärkung der Region. Demografischer Entwicklung und Fachkräftemangel entgegen wirken. Kurzbeschreibung des Projektes Durchführung des Zertifizierungsverfahrens unter Einbeziehung der Führungskräfte und Bediensteten. Entwicklung von Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei der Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen. Arbeitsschritte / Zeitplan 1. - 2. Quartal 2013: Entwicklung konkreter familienfreundlicher Maßnahmen 1. - 2. Quartal 2013: Anmeldeverfahren zum Erwerb des „Qualitätssiegels Familienfreundlicher Arbeitgeber“ 2. - 3. Quartal 2013: Durchführung der zum Erwerb d. Qualitätssiegels erforderlichen Maßnahmen: Information und Motivation der Belegschaft, Führungskräftebefragung, Mitarbeiterbefragung, Zusammenarbeit mit Auditor 4. Quartal: Abschlussbericht, Erhalt d. Qualitätssiegels Federführung Abteilung 10 Ansprechpartner der Verwaltung Herr Adams, Frau Geschwind Kooperationspartner Bertelsmann-Stiftung Netzwerk Familie und Beruf Kreis Euskirchen Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Gesamtsumme aller geplanter Maßnahmen: 15.300 € Erwerb Qualitätssiegel, insg.: rd. 13.300 €  Zertifizierungsverfahren, , rd. 10.000 €  Info-Veranstaltung zur Sensibilisierung der Führungskräfte, moderiert von Externen, rd. 1.000 €  Info-Veranstaltung für Belegschaft zur Motivationssteigerung, moderiert von Externen, rd. 1.400 €  Öffentlichkeitsarbeit, ca. 900 € „Notfall-Kinder-Betreuung“, insg. : rd. 500 €  Bestückung mobiler Spiele-Koffer für Notfallsituationen (zur Beschäftigung für Kinder der Mitarbeiter/innen, die wegen kurzfristiger Brückentage in Schulen/KiTa`s oder Erkrankung der Tagesmutter/ Betreuungsperson zur Arbeit mitgebracht werden müssen Ferienbetreuung Sommer-/Herbstferien, insges.: rd. 1.500 €  finanzielle Beteiligung an Ferienbetreuungen im Rahmen der Kooperation mit Netzwerkpartner Benötigte personelle  Planung der Gesamtkonzeption Abt. 10 12 Ressourcen  Einnahmen durch Fördermittel ./. Unterstützung/Beratung durch Abt. 50 (pflegebedürftige Angehörige), Abt. 51 (Kinderbetreuungsmaßnahmen) und Stab 80 (Vermittlung von Betriebskontakten) für Abt. 10 Aktueller Stand Die Kreisverwaltung hat das Siegel Familienfreundlicher Arbeitgeber im Oktober 2014 erhalten. Ein „Kinderspielekoffer“ mit Spielmaterialien für unterschiedliche Altersgruppen wurde zusammengestellt. Ein Kommunikationsworkshop als Maßnahmenempfehlung ist in Planung. Weitere Schritte Mit der Erteilung des Qualitätssiegels ist die Arbeit im Prozess der Familienfreundlichkeit nicht beendet. Familienfreundliche Maßnahmen sollen weiterentwickelt werden. Hierzu sind im Endbericht Ziele definiert worden, an denen wir in den nächsten Jahren arbeiten: o Überarbeitung der Dienstvereinbarung „Gleitende Arbeitszeit“ mit dem Ziel der Ausweitung der Arbeitszeitkontingente o Ausarbeitung eines standardisierten Aus-/Einstiegs sowie Kontakthalteverfahrens für beurlaubte Bedienstete o Entwicklung von zielgruppenspezifischen Angeboten im Gesundheitsmanagement für die Bediensteten aus den Bereichen Rettungsdienst, Bauhof und Abfallwirtschaftszentrum sowie für ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter o Aufnahme von Verhandlungen mit einem geeigneten Dienstleister zur Erstellung eines Rahmenvertrages „Einrichtung einer Familienfeuerwehr“ (Dienstleister stellt ad hoc Hilfe für Bedienstete der Kreisverwaltung in kurzfristig eingetretenen familiären Notlagen wie Ausfall der Kinderbetreuung oder akute Betreuungssituation von Angehörigen) o Erweiterung des Leitfadens „Wegbegleiter am Arbeitsplatz“ um die Inhalte „Familie + Beruf“ o Aufnahme des Aspekts „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ in das Leitbild o Workshop zur Ausarbeitung von Maßnahmen, die der Verbesserung des Betriebsklimas sowie der Kommunikation zwischen Führungskräften und Bediensteten dienen Zielerreichung Mit dem Erhalt des Gütesiegels Familienfreundlicher Arbeitgeber konnte das Projektziel erreicht werden. Weitere Schritte (s.o.) folgen. Der Workshop zur Kommunikation zwischen Führungskräften und Bediensteten erfolgt noch im Rahmen des Mittelansatzes. Insgesamt wurde das Budget um rund 5.470 € unterschritten. Letzte Änderung 10.01.2013 13 IV. Handlungsfeld Wirtschaft und Arbeit IV.1 Demografie Dialog für Unternehmen (ehem.: Demografie-Plattform) IV.2 Netzwerk Familie und Beruf IV.3 Betrieblicher Pflegekoffer IV.4 Recruitingstrategien im ländlichen Raum 14 IV.1 Demografie Dialog für Unternehmen Projektziele Mit dem Projekt Demografie-Dialog sollen die Unternehmen für die mit dem demografischen Wandel verbundenen Herausforderungen sensibilisiert und über ihre Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten informiert werden. Spezifische Beratungsangebote sollen präsentiert werden. Kurzbeschreibung des Projektes Umsetzungsmodule Öffentlichkeitsarbeit Auf einer Internetseite wird über das Thema "demografischer Wandel und Unternehmen" informiert, Beratungsangebote und deren Fördermöglichkeiten werden aufgezeigt, gute Beispiele aus der Region und bundesweit werden vorgestellt. Neben der Internetseite wird in einem Flyer das Angebot der Plattform präsentiert. Kontinuierliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit begleitet das Projekt. Veranstaltungsreihe In Workshops werden Unternehmen unterschiedlicher Branchen Informationen zu verschiedenen, spezifisch für sie relevanten und interessanten Themen geboten. Bereits realisierte und geplante Veranstaltungen:  Gut aufstellt! Strategien zur Personalgewinnung (in Kooperation mit der Regionalagentur Aachen, der AGIT, dem Projekt profit!) (12.07.2011)  Gegen Fachkräftemangel: Familienfreundliche Unternehmenspolitik (in Kooperation mit der Regionalagentur Aachen, der Agentur für Arbeit, der Stadt Euskirchen) (28.09.2011)  Werkzeuge zur Zukunftssicherung: Gesundheitsmanagement und altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung im Handwerk" (23. April 2012)  Helle Köpfe für Ihr Unternehmen. Informationsveranstaltung zum Thema duales Studium und Recruiting (in Kooperation mit der Agentur für Arbeit) (24.10.2012)  Beratersprachtag Unternehmensnachfolge in Hotellerie und Gastronomie (16.05.2013)  Lernen im Doppelpack, Informationsveranstaltung zum Dualen Studium für Schuler/innen (19.06.2013 und in Planung: 27.05.2014) Workshopreihe 2014: Demografischer Wandel im Unternehmen Damit Unternehmen dem demografischen Wandel begegnen können, ist es notwendig, das richtige Rüstzeug für diesen Prozess zu besitzen. Diese Workshopreihe betrachtet das Thema demografischer Wandel ganzheitlich und vermittelt handlungsorientierte Methoden zur praxisnahen Umsetzung. Ziel ist es, zum einen Hintergründe und fachliche Informationen zu vermitteln, zum anderen praxisorientierte Lösungswege gemeinsam zu entwickeln. Es sollen betriebliche Wege aufgezeigt werden, was sowohl präventiv als auch kurativ getan werden kann, um den 15 demografischen Wandel als Chance zu begreifen. Vorläufige Inhalte: Modul 1: Demografie-Check – Von der Altersstrukturanalyse zum Masterplan Demografie Modul 2: Personalentwicklung für Jung und Alt Modul 3: Führung in Zeiten des demografischen Wandels Modul 4: Fit bis zur Verrentung – Betriebliches Gesundheitsmanagement Modul 5: Generationenübergreifendes und interkulturelles Teamtraining Zielgruppe: Die Module richten sich an betriebliche Fach– und Führungskräfte, Geschäftsführungen Mitarbeitervertretungen, etc. Zeitrahmen: jeweils. ½ Tag Arbeitsschritte / Zeitplan Trainingsmethoden: Input, Impulsvorträge, interaktive Übungssequenzen, Erfahrungsaustausch und Reflexion Terminierung der Module bis Ende Februar, ggf. als Sommer-Camp Erstellung von Flyern und Bewerbung der geplanten Veranstaltungen ab März Federführung Kreis Euskirchen, Stabsstelle Struktur- und Wirtschaftsförderung Ansprechpartner in der Verwaltung Christof Gladow, Stab 80 Sarah Weber, Stab 80 Kooperationspartner Agentur für Arbeit, Regionalagentur Aachen, AGIT, Kreissparkasse Euskirchen, VR-Bank Nordeifel, AOK, Wirtschaftskammern, Beratungsunternehmen, ggf. Kommunen Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Broschüre, Flyer, Internetseite, Referentenhonorare, Raummiete, Bewirtung für Seminarreihe Gesamtkosten: 3.000,00 € Benötigte personelle Ressourcen Externe Berater (s.o. Honorare) Kreiseigenes Personal (Stab 80), Personal der Kooperationspartner Einnahmen durch Fördermittel - Unternehmen können das Förderinstrument "Potenzialberatung" nutzen - LEADER-Fördermittel für die Startphase Aktueller Stand Das Konzept des Projektes wurde 3 Jahre durch LEADERFördermittel unterstützt. Das Projekt gilt als verstetigt. Weitere Schritte Der DemografieDialog für Unternehmen wird als Veranstaltungsreihe mit begleitender Homepage fortgeführt. Zielerreichung Bei den o.g. Veranstaltungen wurden insgesamt 425 Teilnehmer/innen registriert. Die Homepage wurde 3350 Mal von 482 unterschiedlichen Besuchern aufgerufen. Letzte Änderung 22.01.2014 16 IV.2 Netzwerk Familie und Beruf Projektziele Durch das Unternehmernetzwerk sollen die demografischen Nachteile des ländlichen Raumes in Stärken umgewandelt werden. Durch die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität und der Mitarbeiterzufriedenheit wird aktiv dem Fachkräftemangel und der Landflucht begegnet. Ziele der Netzwerkarbeit • Profilierung des Kreises Euskirchen als familienfreundlich Region • Familienfreundliche Personalpolitik als betriebswirtschaftliche Erfolgsstrategie • Familiengerechte Arbeitswelten mit Entwicklungspotenzial für Mütter und Väter • Familienfreundliche Kommunen als Lebensräume mit Zukunft. Praktische Netzwerkarbeit • Regelmäßiger Austausch • Information zu neuen Entwicklungen im Bereich der familienfreundlichen Maßnahmen • Gemeinsames Erarbeiten von praxisnahen Modellen und Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf Kurzbeschreibung des Projektes Familienfreundlichkeit hat sich zu einem bedeutenden Standortfaktor im Wettbewerb um gut qualifizierte Fachkräfte entwickelt. Im Netzwerk „Familie und Beruf“ haben sich zahlreiche Unternehmen, Institutionen und öffentliche Einrichtungen des Kreises Euskirchen zusammengeschlossen, um mit Blick auf den demografischen Wandel ein gemeinsames Ziel zu erreichen: Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Anforderungen gut ausgebildeter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Kindern und zunehmend auch mit pflegebedürftigen Angehörigen an die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerecht werden. Sie wollen zielorientierte Kooperationen auf lokaler Ebene eingehen, um gute Maßnahmen und Instrumente für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wirkungsvoll umzusetzen. Zur Etablierung der Region als "Familienfreundlicher Kreis Euskirchen" dient das Strategiethema der Erhöhung der Standortattraktivität insgesamt. Arbeitsschritte / Zeitplan In der Auftaktveranstaltung wurde über die Thematik informiert und Mitglieder geworben. In einem darauffolgenden Netzwerktreffen wurden zunächst die gemeinsamen Ziele und Erwartungen an das Netzwerk abgesteckt und sog. Bedarfsthemen definiert. Zu den Themen Kinderbetreuung, Zertifizierung Familienfreundlicher Arbeitgeber und Arbeitszeitflexibilisierung haben bereits mehrere Veranstaltungen und Workshops stattgefunden. Weitere Themen, wie z.B. Wiedereinstieg und Pflege werden für das Jahr 2014 aufbereitet. Eine Kommunikationsplattform für die Netzwerkmitglieder wird in die Homepage der DemografieInitiative integriert. Das dritte große 17 Netzwerktreffen wird organisiert. Federführung Kreis Euskirchen Ansprechpartner der Verwaltung Sarah Weber, Stab 80 Kooperationspartner VR-Bank Nordeifel, Kompetenzzentrum Frau und Beruf der Region Aachen Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Für ein Netzwerktreffen: Bewirtung 450,00 € Raumkosten 150,00 € Für einen Workshop: Honorar Referent: 1.000,00 € Tagessatz Bewirtung: 450,00 € Raumkosten: 150,00 € (Bei zwei Workshops verdoppelt sich der Ansatz.) Kommunikationsplattform: Funktionale Erweiterung der Homepage DemografieInitiative: 2094,40 € brutto Gesamt: 4.294,40 € Benötigte personelle Ressourcen Wird mit vorhandenem Personal umgesetzt Einnahmen durch Fördermittel Prüfung folgt, ggf. für Einzelprojekte innerhalb des Netzwerks Aktueller Stand Ausgehend von einer Veranstaltung im Rahmen der Demografieplattform zum Thema "Familienfreundliche Personalpolitik" entstand die Idee der Gründung eines Unternehmernetzwerks für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dem Aufruf zur Auftaktveranstaltung am 22.03.2012 folgten rund 150 Interessierte. Das erste praxisorientierte Netzwerktreffen fand am 12.06.2012 mit rund 45 TeilnehmerInnen statt. Schwerpunktthemen sind die betriebsnahe Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, Arbeitszeitflexibilisierung, Wiedereinstieg und Gesundheitsmanagement. Jedes Netzwerkmitglied füllte einen standardisierten Steckbrief mit einer Bedarfs- und Angebotsabfrage aus, der den anderen Teilnehmern zur Verfügung gestellt wurde. Auf Wunsch der Netzwerkmitglieder wurde am 30.10.2012 eine Informationsveranstaltung zum Qualitätssiegel Familienfreundlicher Arbeitgeber der BertelsmannStiftung angeboten. Das erste Arbeitsgruppentreffen zum Thema Kinderbetreuung fand am 26.11.2012 statt. Veranstaltungen 2013: Kick-Off-Veranstaltung Qualitätssiegel, 07.03.2013 2. Netzwerktreffen Familie und Beruf, 14.03.2013 Workshop Arbeitszeitflexibilisierung, 16.07.2013 Folgeworkshop Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonten, 15.01.2014 Weitere Schritte Durch Öffentlichkeitsarbeit und persönliche Ansprache wird weiterhin um neue Mitglieder geworben. 18 Zielerreichung Die Zielerreichung kann mittelfristig durch die Darstellung erfolgreicher Projekte und eine einheitliche Außenwahrnehmung der Betriebe als familienfreundliche Arbeitgeber (z.B. durch Zertifizierung) erfolgen. Letzte Änderung 20.01.2014 IV.3 Betrieblicher Pflegekoffer Projektziele Ziel des Projektes ist es, Personalverantwortliche und Geschäftsführer von Unternehmen im Kreis Euskirchen dahingehend zu beraten und zu schulen, dass sie in der Lage sind, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern familienfreundliche Arbeitsbedingungen anzubieten. Ein solches Angebot ist erforderlich, da die Unternehmen ansonsten - vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - künftig nicht mehr in der Lage sein werden, ihren Personalbedarf zu decken. Nur Unternehmen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei unterstützen, Berufstätigkeit und Familie bzw. Pflege miteinander zu vereinbaren, werden in den kommenden Jahren noch Personal in ausreichendem Maße akquirieren können. Kurzbeschreibung des Projektes Zur Erreichung der Ziele sind folgende Maßnahmen geplant: • Entwicklung eines speziell auf die Besonderheiten und Bedürfnisse der Unternehmen im ländlichen Raum des Kreises Euskirchen zugeschnittenen "Betrieblichen Pflegekoffers" • Qualifizierung einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters in jedem teilnehmenden Betrieb zum "Pflegelotsen" • Unterstützung der Unternehmen bei der Erstellung betriebsindividueller Personalentwicklungskonzepte • Organisation eines permanenten Austauschs der Personalverantwortlichen kleiner und mittlerer Unternehmen im Kreis Euskirchen Der Betriebliche Pflegekoffer soll Personalverantwortlichen und Geschäftsführern als Orientierung, Informationsquelle und praktische Unterstützung dienen, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dabei zu helfen, Erwerbstätigkeit und Pflege besser miteinander zu vereinbaren. Der "Betriebliche Pflegekoffer" soll u. a. beinhalten: - Informationen für Arbeitgeber (Führung, Kommunikation, Personalentwicklung, Arbeitsorganisation, Gesundheitsmanagement, Netzwerkarbeit) - Informationen für Arbeitnehmer (Pflegesituation meistern, tragfähige Pflegearrangements, unterstützende Dienstleistungen, soziale Absicherung, Vereinbarkeit von Arbeit und Pflege) - Checklisten, Poster, Flyer, Broschüren - Listen regionaler Ansprechpartner - Schulungsangebote für Pflegelotsen 19 Um den "Betrieblichen Pflegekoffer" flächendeckend effektiv einsetzen zu können, ist es erforderlich, in möglichst vielen Betrieben die Funktion eines "Betrieblichen Pflegelotsen" zu schaffen. Beim "Betrieblichen Pflegelotsen" liegen die Informationen über betriebliche Angebote und externe Anlaufstellen gebündelt vor. Er ist mit den Problemen von erziehenden/ pflegenden Angehörigen vertraut und kann die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mithilfe des betrieblichen Pflegekoffers kompetent und effektiv unterstützen. Im gesamten Förderzeitraum sollen für Personalverantwortliche und Geschäftsführer außerdem insgesamt 4 Veranstaltungen (Workshops, themenspezifische Sprechtage, Messen/ Infobörsen etc.) angeboten werden. Die genauen Themen und auch die Veranstaltungsformate werden sich erst im Laufe des Projektes, entsprechend dem konkreten Bedarf der Zielgruppe, ergeben. Der Koffer wird von den MitarbeiterInnen der Struktur- und Wirtschaftsförderung persönlich übergeben. Damit ist er ein zusätzliches Element zur Unternehmensansprache. Arbeitsschritte / Zeitplan Beschlussfassung durch Kreistag am 17.07.2013 Einreichung des Leader-Antrags und erfolgte Bewilligung am 28.10.2013. Sammlung der Informationen, Broschüren, etc. Aufbereitung von Checklisten, Ansprechpartnern und Ansprache von zentralen Akteuren im Kreis Euskirchen bis Ende 2013. Frühjahr bis Sommer 2014: Erstellung der Broschüre inkl. Layout und Druck, Zusammenstellung des Pflegekoffers, Konzepterstellung für das Schulungsangebot, Bewerbung und Verbreitung des Angebots. Federführung Kreis Euskirchen Ansprechpartner der Verwaltung Christof Gladow, Stab 80 Sarah Weber, Stab 80 Kooperationspartner Z.I.P., Pflegestützpunkt Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Konzipierung und Herstellung des Betrieblichen Pflegekoffers: 11.263,08 € Konzeptentwicklung "Betrieblicher Familienlotse": 2975,00 € Vier Veranstaltungen für Personalverantwortliche und Geschäftsführer: 8.444,00 Drei Anzeigen im Euskirchener Wochenspiegel zur Bewerbung des Gesamtprojektes: 1.500,00 € Gesamt: 23.887,95 € Eigenanteil Kreis Euskirchen: 15.778,12 € Davon im Jahr 2014: 11.833,59 € Davon im Jahr 2015: 3.944,53 € 20 Benötigte personelle Ressourcen Wird mit vorhandenem Personal realisiert Einnahmen durch Fördermittel LEADER-Förderung: 8.109,83 € Aktueller Stand Preisanfragen für redaktionelle Überarbeitungen der Broschüre laufen. Benötigtes Material wurde bestellt. Weitere Schritte s.o. Zielerreichung Letzte Änderung 20.01.2014 IV. 4 Recruitingstrategien im ländlichen Raum Projektziele Erhalt der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Kreis Euskirchen durch gezielte Ansprache und Anwerbung qualifizierten Personals. Kurzbeschreibung des Projektes Im Projekt "Recruitingstrategien im ländlichen Raum" sollen die Unternehmen im Kreis Euskirchen zur Deckung ihres Auszubildenden- und Fachkräftebedarfs über verschiedene Methoden des Recruitings informiert werden. Dazu zählen z.B. die Möglichkeiten des Social Media Marketings ebenso wie die gezielte Ansprache der sog. stillen Reserve oder das Anwerben ausländischer Mitarbeiter/innen. Durch persönliche Ansprache (u. a. im Rahmen von Betriebsbesuchen), Fachvorträge, Seminare und/oder Informationsbroschüren sollen Personalverantwortliche für die Notwendigkeit eines systematischen Recruitings sensibilisiert werden und es soll ihnen das hierfür erforderliche Know-How vermittelt werden. Auch für die aus Altersgründen abzugebenden und von Stilllegung bedrohten Unternehmen im Kreis Euskirchen müssen Nachfolger im Rahmen eines Recruitings gewonnen werden. Als "Produkt" und konkretes Serviceangebot wird im Kreis Euskirchen ein sog. Newcomer Service eingerichtet. Ein entsprechendes Modellprojekt läuft seit 2012 erfolgreich in der Stadt Aachen. Aufgrund der effektiven Struktur kann das Dienstleistungsangebot auch von anderen Kommunen adaptiert werden. Im Rahmen der Fachkräfteinitiative NRW wurde ein entsprechender Förderantrag zur regionalen Öffnung durch die Stadt Aachen gestellt. Um Unternehmen bei der Neugewinnung von Fachkräften zu unterstützen, soll es Neubürgern, die aufgrund eines Jobs ihren alten Wohnort verlassen und in den Kreis Euskirchen ziehen, erleichtert werden, sich hier in einer neuen Umgebung zurechtzufinden. Der Newcomer Service baut auf den drei Säulen Informieren - Begegnen - Begrüßen auf. Darüber hinaus möchte die Wirtschaftsförderung die Unternehmen durch spezielle Vermittlungsaktionen mit Schülern, Studenten und Fachkräften in Kontakt bringen. Hierzu sind Ansätze in Form einer Messe, Tage der offenen Tür in 21 Unternehmen oder die Übertragung der "Aachener Nacht der Unternehmen" in den Kreis Euskirchen denkbar. Arbeitsschritte / Zeitplan Für 2014: 1. Entwicklung und Übertragung des Aachener Newcomer Service in den Kreis Euskirchen. 2. Zusammenstellung von Maßnahmen, die es in der Region Aachen zum Thema "Recruiting" bereits gibt. Überprüfung, welche dieser Maßnahmen schon im Kreis Euskirchen wirken und welche Maßnahmen erst noch im Kreis Euskirchen etabliert werden müssen. Federführung Stab 80 Kooperationspartner Ggf. Abt. 40 , Zweckverband Region Aachen/ Regionalagentur Aachen, AGIT, TAE GmbH Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Für die Einrichtung des "Newcomer Service": Sachkosten für 12 Monate: 3.000,00 € Darunter u.a.: Flyer, Broschüre, Welcome Packages für Betriebe, Unternehmensbefragung (Fragebogenversand) Studentische Hilfskraft für 12 Monate auf Minijob-Basis: 12 x 450,00 € = 5.400,00 € Insgesamt: 8.400,00 € mit einem Eigenanteil i.H.v. 4.200,00 € (Ko-Finanzierung 50% durch Landesmittel) Für eine Recruitingveranstaltung: Referent: ca. 500,00 € Flyer (Entwurf und Druck): ca. 600,00 € Einladungsmaterial: 240,00 € Anzeigen: ca. 700,00 € Durchführung der Messe (Bewirtung, Give-Aways): 1000,00 € Insgesamt: 3.040,00 € Mittelbedarf 2014 insgesamt: 7.240,00 € Benötigte personelle Ressourcen Eine studentische Hilfskraft für die Einrichtung des Newcomer Service Einnahmen durch Fördermittel 50% Förderung für den Newcomer Service (beantragt) Aktueller Stand Beteiligung an der Antragsvorbereitung "Newcomer Service Region Aachen" im Rahmen der Initiative zur Fachkräftesicherung in NRW. Projektträger: Stadt Aachen Weitere Schritte Bündelung vorhandener Angebote, Errichtung eines Ansprechpartners als "Newcomerlotse" mit bestehendem Personal, Prüfung der Unternehmensbedarfe, Erstellung von Infomaterial, Ermittlung und Ansprache der Zielgruppe, Veranstaltungsorganisation (z.B. Newcomer Days), Weiterentwicklung des regionalen Angebotes. Zielerreichung Letzte Änderung 22.01.2014 22 V. Handlungsfeld Lebensqualität und Infrastruktur V.1 Neues Leben in alten Gebäuden Innenentwicklung / Leerstandsmanagement V.2 Aktive Dörfer Stärken! (ehemals: Werkstätten zur Dorfentwicklung) V.3 Altengerechtes Wohnen im ländlichen Raum V.4 Nahversorgung erhalten und stärken. (ehemals: Grund- und Nahversorgung in den Eifeldörfern) V.5 Konzept Übungsleiter - Ausbildung / Freizeitangebote vor Ort im ländlichen Raum 23 V.1 Neues Leben in alten Gebäuden - Innenentwicklung / Leerstandsmanagement Projektziele        Kurzbeschreibung des Projektes Erhalt der Attraktivität in den Dorfkernen, Sicherung der Wohnund Lebensqualität in den Dörfern Erhalt und Umnutzung von alten Gebäuden/Grundstücken in den Dorfinnenbereichen Städtebauliche Konzepte zur Umnutzung und Neuordnung Vermarktung/Entwicklung von Ziele sind: Vitalität in den Ortskernen erhalten und fördern, kostenbedingte Einsparungserfordernisse an kommunaler Infrastruktur, Reduzierung des Flächenverbrauch an den Ortsrändern, Bevölkerung in den Ortskernen halten und Rückkehrer durch Beratung motivieren. Gebäuden im Innenbereich zur Attraktivitätssteigerung der Dorfkerne Bewusstseinsbildung für die energetische und barrierearme/freie Sanierung evt. Entwicklung eines Zertifikats für gut sanierte Altgebäude Modellprojekt der Gemeinden Dahlem und Hellenthal in 2011/2012/2013  "Leerstandsmonitoring und Daseinsvorsorge in Dahlem und Hellenthal" - Projektlaufzeit Sommer 2011 2013. Vorbereitung des Antrags auf Städtebauförderung erfolgt Ende 2013. Der Antrag auf Städtebauförderung wird Anfang 2014 gestellt.  Übertragung der Ergebnisse auf die Kommunen im Kreis Euskirchen, Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse in einer Planerkonferenz Anfang 2014. MORO-Förderung zur "Aktionsprogramm regionalen Daseinsvorsorge" in 2012 / 2013, Regionalstrategie wird Ende 2013 abgeschlossen, Vorstellung der Ergebnisse im Planungsausschuss Nov. 2013. Beratungsangebote  Beratungsangebot der Verbraucherzentralen zur energetischen Sanierung (vorhandenes Angebot)  Beratung von Alteigentümern und Sanierungswilligen zur energetische und alten-/barrierefreien/ -armen Sanierung, Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität Umsetzung voraussichtlich über Umsetzung einzelner Maßnahmen aus dem Integrierten Klimaschutzkonzept des Kreises Euskirchen (Maßnahme A 5 "Schaffung eines kreisweiten Energieberatungsangebotes…", B3 "Qualitätssicherung für Energieberatung und Handwerk", B4 "Haus-zu-Haus-Beratung"). 1. Umsetzungsprojekt MORO- "Leben in der Nordeifel" Immobilien- & Baulückenbörse / Vermarktungstool für leerstehende und leerstandsbedrohte Wohnimmobilien:  Preisanfrage zum Aufbau einer Immobilien- und Baulückenbörse für die Region Nordeifel (Darstellung und Vermarktung des Angebotes der Immobilien und Baulücken) mit umfassendem Informations- und Beratungsangebot (u.a. auch zu Fördermöglichkeiten) und der Präsentation von guten Beispielen für Umbau von alten Immobilien ist in 2013 erfolgt.  Abstimmung mit Immobilienmarklern und einzelnen beteiligten Kommunen im Kreis, 24 Arbeitsschritte / Zeitplan Weiterentwicklung des Beratungstools und der Immobilienbörse in 2014 in Abstimmung mit den Kommunen und relevanten Akteuren der Region Förderantrag MORO - 2. Umsetzungsprojekt in 2013 gestellt. Projekttitel Innenentwicklung durch die Stärkung und Belebung der Dorfkerne" Fortführung der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes in 2014 Federführung Ansprechpartner in der Verwaltung Kooperationspartner Abt. 60 - Kreisverwaltung Euskirchen, Gemeinde Hellenthal, Gemeinde Dahlem und andere Kommunen im Kreis Kirsten Kröger, Sabine Conrad, Abt. 60 Umwelt und Planung Kommunen im Kreis, Bauwirtschaft, Handwerkskammer, Handwerksbetriebe, Verbraucherzentrale, Technik Agentur Euskirchen, Kreissparkasse, VR-Bank, Bausparkassen u.a. Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Anteilfinanzierung der Kommunen Dahlem und Hellenthal im Rahmen der Förderbewilligung. Übertragung der Mittel - Zeitschiene zur Umsetzung des 1. Umsetzungsprojektes aus MORO bis Ende 2014 Benötigte personelle Ressourcen Personal in Abteilung 60 zur Abstimmung mit den Kommunen und inhaltlichen Arbeit. Enge Zusammenarbeit mit den Planungs- / Bauverwaltungen Kommunen/Kreis. Einnahmen durch Fördermittel Städtebaufördermittel in Dahlem und Hellenthal 100% Förderung zur Umsetzung des Aktionsprogramms "regionale Daseinsvorsorge" des BMVBS (2012/2013). 10.000€ Förderung über Forschungsfeld Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge im Forschungsprogramm 1. Umsetzungsprojekt im Modellvorhaben "Leben in der Nordeifel". Aktueller Stand Vorbereitung eines Antrags auf Städtebaufördermittel bis Ende 2013. MORO- "Aktionsprogramm regionalen Daseinsvorsorge" in 2012 / 2013 Fertigstellung der Regionalstrategie Ende 2013, Vorstellung der Ergebnisse 2013, Abschluss der Regionalstrategie Ende 2013 Der Zuwendungsbescheid für die Umsetzung der Immobilien- und Baulückenbörse - 1. Umsetzungsprojekt MORO liegt vor, Umsetzung ab 2013/ 2014. Auf Grundlage der Preisanfrage Abstimmung mit den wesentlichen Akteuren zum weiteren Vorgehen. 2. Umsetzungsprojekt aus MORO „Innenentwicklung durch die Stärkung und Belebung der Dorfkerne“ ▪ Planungen für alternative und innovative Wohnformen ▪ Umnutzungen von Leerständen in den Dörfern der Eifel ▪ Förderungsmöglichkeiten und potentielle Trägerstrukturen Weitere Schritte Übertragung von Ansätzen aus dem Projekt Leerstandsmonitoring und Daseinsvorsorge auf weitere Kommunen im Kreis, Vorstellung in der Planerkonferenz Anfang 2014. Abstimmung Immobilien- und Baulückenbörse in enger Abstimmung mit den Kommunen sowie weiteren Partnern. 25 Übertragung der Projektmittel nach 2014 Zielerreichung Mit dem Projekt „Leerstandsmonitoring und Daseinsvorsorge“ konnten in den Gemeinden Dahlem und Hellenthal modellhaft erste Grundlagen und Bewertungen erfolgen. Durch die begleitenden Arbeitskreise hat das Thema ein höheres Gewicht erhalten. Der Antrag auf Städtebauförderung in den Gemeinden Dahlem und Hellenthal wird Anfang 2014 eingereicht. Der Kreis hat sich gemeinsam mit dem Kreis Düren und der Städteregion Aachen erfolgreich um eine MORO-Förderung zur „Regionalen Daseinsvorsorge“ durchgeführt. Seit 2012 wird das Projekt durch das ISB der RWTH Aachen bis Ende 2013 umgesetzt. Durch eine Mittelaufstockung im Rahmen des Projektes konnten Fördermittel zur Umsetzung der Immobilien- und Baulückenbörse akquiriert werden. Die konkrete Ausgestaltung der Umsetzungsprojekte 1 "Leben in der Nordeifel- Baulückenbörse "und 2 "Innenentwicklung durch die Stärkung und Belebung der Dorfkerne" aus MORO erfolgt in 2014 und 2015. Letzte Änderung 13.11.2013 V.2 Aktive Dörfer Stärken! ehemals: Werkstätten zur Dorfentwicklung Projektziele Stärkung der Ortsvereine /Kartelle in den Dörfern. Breite Einbindung der Bevölkerung in die Dorfentwicklung; Engagement für das eigene Wohn- und Lebensumfeld Unterstützung der Vereine und des Ehrenamtes in den kleinen Dörfern in der gemeinsamen Zielfindung / Koordination und Maßnahmenplanung Gemeinschaftliche Entwicklung von Leitbildern und Zukunftsplanungen durch die wesentlichen Vereine und Akteure in den Dörfern Verstetigung der Dorfentwicklungsprozesse (Transformationsprozess) Unterstützung von aktivem bürgerschaftlichen Engagement in den Dörfern mit dem Ziel langfristig Bürger auch im Sinne der Entlastung öffentlicher Haushalte zur Selbsthilfe zu befördern Weiterentwicklung des Bundes-, Landes- und Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in der Region, Begleitung und Aktivierung im Kreiswettbewerb, Motivierung zur Teilnahme am Wettbewerb Kurzbeschreibung des Projektes Maßnahmen des LEADER-Projekts "Aktive Dörfer stärken": 1) 6 Workshops bzw. Fachveranstaltungen, je 2 je Kreis bzw. Städteregion für die gesamte Projektregion. Themenfelder der Fachveranstaltungen:  Jugendfreundliche Dorfentwicklung (Kreis Euskirchen)  Zukunft der Vereine (Kreis Euskirchen)  Leerstandsmanagement  Baukultur  Grün in und um das Dorf  Dorfverträgliche gewerbliche und touristische Entwicklung 26 2) 5 Dorfforen / Werkstätten (ganztags) im Kreis Euskirchen Die Dorfforen richten sich an alle Dorfbewohner eines Ortes und sollen sich grundsätzlich um die Fragen des dörflichen Miteinanders kümmern, Stärken und Schwächen analysieren, Leitbilder und Projekte entwickeln. 3) 10 Dorfgespräche (2-3 Std.) im Kreis Euskirchen Die Dorfgespräche setzen sich mit konkreten Projektideen oder Themenbereichen auseinander und sollen Lösungsansätze erarbeiten und Unterstützung bieten. 4) Gesamtdokumentation der Ergebnisse des Projektes bis Anfang 2014. Arbeitsschritte / Zeitplan siehe Kurzbeschreibung des Projektes. Umsetzung der einzelnen Maßnahmen im Laufe des Jahres 2013. Federführung Abt. 60, Kommunen im Kreis Ansprechpartner der Verwaltung Kirsten Kröger, Sabine Conrad, Abt. 60 Umwelt und Planung Kooperationspartner Ortskartelle, Vereine in den Dörfern und Gartenbau-/ und Verschönerungsvereine sowie Akteure und Vereine in den Orten Ressourcen Projektmittel zu 55 % (von netto) über LEADER Benötigte finanzielle Ressourcen Anteilsfinanzierung im LEADER-Projekt Benötigte personelle Ressourcen Organisatorische und konzeptionelle Bearbeitung und Informationsaustausch über die Kreisverwaltung Abt. 60 – Planung, Kommunen Einnahmen durch Fördermittel LEADER- Förderung zur anteiligen Finanzierung 55% Aktueller Stand Mit der Umsetzung des Projektes wurde das Büro P4 aus Aachen beauftragt. Das Projekt läuft seit Herbst 2012 bis Ende 2013. Bis Ende 2013 werden alle Termine durchgeführt und die Gesamtdokumentation vorbereitet und in einem Pressetermin im Kreis Euskirchen bekannt gemacht. Weitere Schritte Übertragung der Ergebnisse und Präsentation im Kreiswettbewerbsjahr 2014 "Unser Dorf hat Zukunft". Vorstellung der Ergebnisse auch in den drei anderen Kommunen im Kreis Euskirchen in der Planerkonferenz Anfang 2014. Zielerreichung Mit dem Projekt wurden wichtige Themen der ländlichen Entwicklung und der Problemstellungen in den Dörfern aufgegriffen und sehr orts- und bürgernah in einzelnen Dörfern unter Beteiligung der Kommunen umgesetzt. Mit dem Projekt wurden aktive Initiativen in einzelnen Dörfern zur Umsetzung konkreter Projekte angeregt, die bereits Aktive in den Orten unterstützt und neues bürgerschaftliches Engagement fördert. Auf Grund der breiten Beteiligung vor Ort sind die Ziele des 27 Projektes vollständig erreicht worden. Das Projekt wird Ende 2013 abgeschlossen. Letzte Änderung V.3 13.11.2013 Altengerechtes Wohnen im ländlichen Raum Projektziele Senioren sollen möglichst lange im eigenen zu Hause wohnen bleiben können Frühzeitige Sensibilisierung der Bauherren und –träger zur Barrierearmut, -freiheit beim Bauen Barrierefreiheit im Privaten und öffentlichen Raum erhöhen Betreuung zu Hause, Entwicklung eines Dienstleistungsangebots rund ums Haus Bezahlbarer Wohnraum mit angemessener Größe orientiert an der künftigen Einkommensentwicklung der Senioren Altersgemischte Wohnbereiche einschließlich Funktionsbereiche Kurzbeschreibung des Projektes Schaffung kleiner barrierefreier bezahlbarer Wohnungen - dazu Bedarfsermittlung in den Kernorten gemeinsam mit den Kommunen - Umsetzung der Projekte durch die EuGeBau u.a. Bauträger Politische Initiative zur Anpassung der Förderprogramme im Hinblick auf spezielle Anforderungen des barrierefreien Bauens (z.B. Einbau von Aufzügen) zur Sicherung tragbarer Mieten Runder Tisch zu einschränkenden rechtlichen Vorgaben und gute Praxisbeispiele z.B. - Vorgaben in den Planungen der Kommunen (Bebauungsplan) - Abstimmung zur Reduzierung von Stellplätzen Bauberatung bezogen auf barrierefreien Neubau und Umbau von Eigenheimen und Mietwohnungen / evtl. Checkliste zu wesentlichen Aspekten des barrierefreien Bauens inkl. Bauen im Bestand Anpassung von Förderprogrammen auf Bauen im Bestand Arbeitsschritte / Zeitplan Runde Tische Informationsveranstaltung nach Erfordernis Bedarfsermittlung Neubau/Sanierung barrierefreier Wohnungen Ermittlung vorhandener Beratungsangebote, ggf. Entwicklung neuer Beratungsangebote Federführung EuGeBau, Kreisverwaltung Ansprechpartner in der Verwaltung Achim Blindert, GBL IV und Norbert Neuens Abt. 63, Bauordnung Kooperationspartner Partner Wohnberatung, Kreiskrankenhaus Mechernich, Kommunen, Wohlfahrtsorganisationen, u.a. Bauträger KfW und Kreditinstitute Verein Haus und Grund Bauordnungsämter Architektenkammer NRW Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Mittel zur Finanzierung einer Veranstaltung zum Thema, Öffentlichkeitsarbeit 28 Benötigte personelle Ressourcen Wird im weiteren Prozess festgelegt. Einnahmen durch Fördermittel Förderung der Bauprojekte mit Mitteln der Wohnungsbauförderung Aktueller Stand Erste Marktsondierungen durch die EuGeBau im Südkreis sind erfolgt. Fördermöglichkeiten für die Umsetzung von Bauvorhaben werden geprüft. Im Bürgerservice Bauen der Kreisverwaltung werden Informationsmaterialien zu den Themen "Altengerechtes Umbauen" sowie "Barrierefreiheit" bereitgestellt. Klein-Arbeitsgruppe zum Thema hat unter Leitung der EuGeBau getagt. Weitere Schritte Austausch zwischen allen Trägern und Projektpartnern, mit Fokus auf generationenübergreifende Wohngemeinschaften. Zielerreichung Das Thema wird in das Projektes "Neues Leben in alten Gebäuden" integriert und als grundsätzliches Ziel ggf. mit Einzelbratung an die Zielgruppe fortgeführt. Letzte Änderung 13.11.2013 V.4 Nahversorgung erhalten und stärken. ehem. Grund- und Nahversorgung in den Eifeldörfern Projektziele Bewusstsein für die Problematik und für örtliche Versorgungsangebote schaffen Ermittlung von Bedarf und Nachfrage bzw. Potenzial zur Nahversorgung Begegnung des Verlustes von Grund- und Nahversorgungsangeboten, - u.a. durch Verknüpfung mit anderen Dienstleistungen wie ärztliche Versorgung, Banken, Post, etc. - Stärkung der Qualitäten bestehender Angebote - Bedarfsgerechte Ausweitung des Angebots, u.a. Optimierung des Angebots der „rollenden Märkte“ und Bringdienste - Erweiterung des noch vorhandenen örtlichen Angebots durch Dienstleistungsangebote Erhalt bzw. Wiederbelebung der Ortszentren Motivation von Bevölkerung und Unternehmen für Engagement und Mitarbeit vor Ort Kurzbeschreibung des Projektes Unterstützung bestehender örtlicher Initiativen und Bürgerprozesse zur Nahversorgung im Wesentlichen durch die Ermittlung spezieller lokaler Nachfragepotenziale durch Einwohnerbefragung. So sollen weitere, dann durch Bürger und Unternehmen getragene Aktivitäten angestoßen werden. Als LEADER-Projekt werden modellhaft Initiativen in den Orten Blankenheim, Dahlem-Schmidtheim, Kall-Sistig und Nettersheim unterstützt und durch Beratung tragfähigen Konzepte erarbeitet und umgesetzt. Die Projektergebnisse werden Teil eines Katalogs „Nahversorgungslösungen in der LEADER Region Eifel“, der als Beispielsammlung für alle LEADER-Kommunen und –kreise 29 dienen soll. Spezielle Daten zum Nahversorgungsbedarf werden gewonnen, die wiederum in weitere regionale Projekte einfließen sollen. Arbeitsschritte / Zeitplan Die LAG hat das Projekt in ihrer Sitzung vom 12.07.2011 beschlossen. Im Rahmen des LEADER-Projekts wurden Beratungskonzepte in insgesamt fünf Dörfern im Kreis Euskirchen erarbeitet: Blankenheim, Dahlem-Schmidtheim, Kall-Sistig, Nettersheim, Nettersheim-Zingsheim. Federführung Regionalmanagement der LEADER Eifel Ansprechpartner in der Verwaltung Kirsten Kröger, Abt. 60 Umwelt und Planung Sabine Conrad, Abt. 60 Umwelt und Planung Kooperationspartner LEADER-Kommunen insbesondere die Projektpartner in Blankenheim, Dahlem, Kall, Nettersheim und Hürtgenwald (Kreis Düren) Einzelhandel, Rollende Märkte, KEV u.a Ressourcen 50 % LEADER-Förderung Benötigte finanzielle Ressourcen Die anfallenden Kosten werden durch die Kommunen und die LEADER-Förderung umgesetzt. Benötigte personelle Ressourcen Inhaltliche Begleitung und Übertragung auf die weiteren Kommunen im Kreis. Einnahmen durch Fördermittel 50% Förderung über LEADER Aktueller Stand Das Projekt befindet sich bis Sommer 2014 in der Umsetzungsphase. Weitere Schritte In den Orten: Blankenheim, Dahlem-SchmidtheimKall-Sistig, Nettersheim, und Nettersheim-Zingsheim. Weiterverfolgung der Ergebnisse der Befragung in örtlichen Arbeitsprozessen Austausch in der kreisübergreifenden Arbeitsgruppe auf Initiative der IHK Aachen, weitere gemeinsame Bearbeitung und Öffentlichkeitsarbeit. Zielerreichung Die Teilprojekte in Dahlem-Schmidtheim, Kall-Sistig, Blankenheim und Nettersheim wurden erfolgreich abgeschlossen. Das Teilprojekt in Nettersheim-Zingsheim hat ein Dorfzentrum zum Ziel und befindet sich in der Umsetzung. Zum Beispiel konnten Dahlem-Schmidtheim durch die Umfrage zum Thema Nahversorgung, an der 50 % der Haushalte (255) teilnahmen, wichtige und detaillierte Informationen zu den Potenzialen der Nahversorgung ermittelt werden. In Kall-Sistig waren die Analyseergebnisse Datengrundlage für den Geschäftsplan der im Frühjahr 2013 gegründeten Dorfladengenossenschaft. Durch die Beratung vor Ort in den konkreten Umsetzungsprojekten wurden die Ziele des Projektes erreicht. Mit Abschluss der LEADER-Förderphase in 2014 wird das Projekt im Rahmen des Demographieprojektes zunächst abgeschlossen. Letzte Änderung 13.11.2013 30 V.5 Konzept Übungsleiter Ausbildung / Freizeitangebote vor Ort im ländlichen Raum Projektziele Begeisterung für das Ehrenamt im Sportverein schaffen Zielgruppen erreichen, die bisher nicht oder nur kaum erreicht wurden berufliche Tätigkeitsbereich schaffen (Tätigkeit, Neuorientierung, Wiedereinstieg) Erstellung einer Ehrenamtsbörse des Sports (Übungsleiterbörse) Einbindung / Angebotsentwicklung für die Nachmittagsbetreuung in offenen Ganztagsschulen Kurzbeschreibung des Projektes Maßnahmenerläuterung / Übungsleiterqualifizierung Übungsleiterin/Übungsleiter C, sportartübergreifender Breitensport Ausbildung: Die Ausbildung qualifiziert Personen für die Planung, Durchführung und Auswertung von Bewegungsangeboten im sportartübergreifenden Breitensport mit Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen oder Älteren. Umfang der Ausbildung: Der Ausbildungsgang umfasst 120 Lerneinheiten (LE) mit jeweils 45 Minuten, die als organisierte Lernprozesse innerhalb der Lerngruppe verlaufen. Die ersten 30 LE werden in einer sportartund zielgruppenübergreifenden Basisqualifizierung absolviert. Es folgen 90 LE eines Aufbaumoduls mit einem zielgruppenübergreifenden Profil. Zusätzlich muss zur Lizenzerteilung eine Erste-Hilfe-Ausbildung mit einem Umfang von 16 LE nachgewiesen werden. Diese wird innerhalb des Projektes mit dem DRK Euskirchen durchgeführt. Ausbildungsorganisation: Unser Ziel ist es, alle Kommunen innerhalb des LEADER-Projekts im Kreis Euskirchen zu beteiligen. Daher planen wir in den nächsten vier Jahren bis Juni 2014 insgesamt 4 Übungsleiterausbildungen in den Gemeinden Bad Münstereifel, Mechernich, Nettersheim und Hellenthal. Unsere Angebote sollen mit möglichst geringen Nutzerbarrieren organisiert werden. Daher werden die Ausbildungen dezentral in den Kommunen organisiert. Dazu sind Kooperationen mit den Stadt- und Gemeindeverwaltungen oder Sportvereinen notwendig, um vor Ort auch am Vormittag Sporthallen nutzen zu können. Übungsleiterbörse: Im Anschluss an die Ausbildungen werden die Übungsleiter mittels einer Übungsleiter-Börse an die Sportvereine vermittelt. Dazu wird ein “Bewerbungsbogen“ sowie ein Flyer erstellt bzw. an die Vereine verschickt. Arbeitsschritte / Zeitplan Zeitrahmen der Ausbildungen: 1 Ausbildungstag (09.30 – 12.00 Uhr; 3 LE) wöchentlich = 40 Wochen Angeschlossen wird eine 16 LE umfassende Erste-HilfeAusbildung. Federführung KreisSportBund Euskirchen Ansprechpartner in der Verwaltung Markus Strauch, KreisSportBund Euskirchen 31 Kooperationspartner Wohlfahrtsverbände, Senioreneinrichtungen, -träger u.a., Kommunen und Kreisverwaltung, Sportvereine Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Projektfinanzierungsantrag über 11.990,96 €, davon 50 % LEADER-Förderung (5.995,48 €) Kreis Euskirchen – Kofinanzierung durch öffentliche Einrichtungen (5.995,48 €) Benötigte personelle Ressourcen Projekt wird im rahmen von LEADER beantragt und ist genehmigt mit Zuwendungsbescheid vom 20.04.2011 Einnahmen durch Fördermittel 50 % LEADER-Förderung plus anteilig geringe TN-Gebühren Aktueller Stand Projekt genehmigt (Zuwendungsbescheid vom 20.04.2011) Beginn in Mechernich am 25.10.2012 (20 TN) Beginn in BAM-Mahlberg am 27.11.2012 in Kooperation mit TV Mahlberg (12 TN) Beginn in Nettersheim am 10.04.2013 (23 TN) Beginn in Hellenthal am 30.09.2013 (12 TN) Gesamtteilnehmer: 67 Bereits während und nach den Ausbildungen werden die Übungsleiter durch eine „Bewerbung“ an die Sportvereine vermittelt, für eigene KreisSportBund – Angebote eingesetzt und mit Hilfe eines Flyers in der Übungsleiterbörse als Übungsleiter den Organisationen vermittelt. Weitere Schritte Flyer für die Übungsleiterbörse bis März 2014 erstellen. Bewerbungen der ÜL an die Vereine versenden. In der Durchführungsphase des Projektes hat sich zum einen die Projektidee mehr als bestätigt, da wir mehr TN erreicht als geplant und zum anderen dass ein Bedarf dieser Ausbildungsform zu spüren ist. Daher hat sich der KreisSportBund Euskirchen zusammen mit der Bildungswerk-Außenstelle des KreisSportBundes für eine Fortführung der Projektidee entschieden. Daher wird im Sinne der Nachhaltigkeit ab 01.04.2014 diese Ausbildungsform auch in Euskirchen in der Turnhalle Stotzheim angeboten. Zielerreichung Alle 4 Maßnahmen laufen. 2 abgeschlossen, 1 endet am 18.12.2013, 1 Maßnahme läuft bis Juni 2014 Letzte Änderung 14.11.2013 *Quelle: KSB 32 VI. Handlungsfeld Verständnis zwischen den Generationen VI.1 Aktionswoche der Generationen - Gemeinsam geht`s besser! Projektziele         Kontakt zwischen den Generationen (jung, mittel, alt) herstellen mehr Verständnis, Toleranz und Akzeptanz zwischen den Generationen erreichen Aufbau eines nachhaltigen Dialogs zwischen den Generationen Kompetenzaustausch langfristig: Einrichtung einer Mehrgenerationenbörse Erhebung und Erfassung vorhandener Angebote Veröffentlichung der Angebote Schaffung eines generationenfreundlichen Klimas Kurzbeschreibung des Projektes Zum Austausch der jungen, mittleren und älteren Generation soll in den interessierten Städten und Gemeinden des Kreises Euskirchen eine Aktionswoche der Generationen organisiert werden. Die Auftaktveranstaltung findet zentral, z.B. im Kreishaus Euskirchen, statt. Dort haben die verschiedenen Kooperationspartner der Aktionswoche die Möglichkeit, ihre Angebote im Rahmen einer "Mehrgenerationenmesse" vorzustellen und erste Kontakte zu knüpfen. Weiter wird die Auftaktveranstaltung durch ein generationenübergreifendes Rahmenprogramm begleitet. Im Laufe der dann startenden Aktionswoche finden dezentral in den interessierten Städten und Gemeinden des Kreises Euskirchen Veranstaltungen und Aktionen zum Austausch der drei Generationen statt. Organisiert werden die Aktionen durch die entsprechenden Kooperationspartner, z.B. Sportvereine, Schulen, Städte und Gemeinden. Dabei kann es sich um einzelne oder mehrtägige Veranstaltungen handeln. Hinsichtlich der Aktionen ist in der Arbeitsgruppe "Verständnis zwischen den Generationen" bereits ein reichhaltiger Ideenpool zusammengetragen worden, der als Anregung zur Verfügung gestellt werden kann (z.B. Modenschau, Erzählcafé, Theaterworkshop, Sportturnier, Rollentausch für einen Tag, Tanzcafé wie früher). Arbeitsschritte / Zeitplan       Entwicklung von Aktionen/Veranstaltungen vor Ort durch die Kooperationspartner Meldung der Aktionen an den Kreis Euskirchen Zusammenstellung der Aktionen in Form eines Veranstaltungskalenders (Kreis Euskirchen) Organisation der Auftaktveranstaltung (Kreis Euskirchen) Organisation der Aktionen vor Ort (Kooperationspartner) Öffentlichkeitsarbeit: Veröffentlichung auf den Internetseiten der Kooperationspartner, der Kommunen und des Kreises Euskirchen Kreis Euskirchen: - Information über die Aktionswoche durch Pressemitteilungen in Tageszeitungen und 33 - Federführung Ansprechpartner der Verwaltung Kooperationspartner Bürgerbriefen - Versand und Verteilung des Veranstaltungskalenders zur Aktionswoche der Generationen Zusätzliche Bewerbung der einzelnen Aktionen/ Veranstaltungen durch Pressemitteilungen der Kooperationspartner Koordination der Aktionswoche und Auftaktveranstaltung: Kreis Euskirchen / Z.I.P. Organisation der Einzelaktionen in den Kommunen: Kooperationspartner Sabine Haas, Abt. 50 Soziales, Z.I.P./Pflegestützpunkt Kindergärten Schulen Wohlfahrtsverbände Vereine Kirchengemeinden Seniorenclubs Selbsthilfegruppen Städte und Gemeinden Mitglieder der AG "Verständnis zwischen den Generationen" Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Für 2013 entstandene Gesamtkosten: abzüglich Fördermittel der KSK-Bürgerstiftung: 3.315,85 € 750,00 € 2.565,85 € Für 2014 sind Mittel in Höhe von rund 3.500,00 € aus dem Overhead für Veranstaltungen einzuplanen. Benötigte personelle Ressourcen Koordination der Aktionswoche: wurde durch vorhandenes Personal sichergestellt Veranstaltungen in den Kommunen: wurde durch Kooperationspartner und Akteure sichergestellt Einnahmen durch Fördermittel Aktueller Stand 750 € für Veranstaltungskalender und Plakate: vom Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Euskirchen e.V. über die Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen zur Verfügung gestellt. Vom 27.09.2013 bis 04.10.2013 fand im Kreis Euskirchen die 3. Aktionswoche der Generationen statt. Diese wurde am 27.09.2013 durch Landrat Günter Rosenke im Kreishaus Euskirchen eröffnet. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wurden das Forum Ehrenamt der Euskirchener Region (feder e.V.) und das Projekt “Seniorenpaten” der Kreisstadt Euskirchen vorgestellt. Musikalisch begleiteten die ”Stettini’s Young Stars”, Kinder der Städtischen Kindertageseinrichtung Stettiner Straße, die Veranstaltung. Im Laufe der Aktionswoche boten viele Kindergärten, Schulen, Vereine und Pflegeeinrichtungen aus Bad Münstereifel, Blankenheim, Euskirchen, Hellenthal, Kall, Mechernich, Schleiden und Zülpich über 40 vielseitige generationenübergreifende Mitmachaktionen und interessante Vorträge an. Das bunte 34 Programm reichte von gemeinsamen Begegnungstagen mit Erzählen, Basteln, Theater und Musik bis hin zu Informations- und Fachveranstaltungen. Für jeden war etwas dabei. Alle Veranstaltungen wurden in einem Veranstaltungskalender zur Aktionswoche der Generationen veröffentlicht. Auch überregional ist die Aktionswoche der Generationen auf Interesse gestoßen: So hat die Initiative "NRW denkt nach(haltig)" des Ministeriums für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen in dem Themenspecial "Nachhaltigkeit und Generationendialog" ausführlich über das Projekt berichtet (http://www.nrw-denkt-nachhaltig.de/aktionswoche-dergenerationen-im-kreis-euskirchen-gemeinsam-gehts-besser/). Im Rahmen des Ideenwettbewerbs "Land der demografischen Chancen - der Demografie-Atlas" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurden 101 innovative Ideen zur Lösung der demografischen Herausforderungen in dem Demografie-Atlas veröffentlicht. Zu den veröffentlichten Projekten gehörte, neben der "DemografieInitiative Kreis Euskirchen - den Wandel gestalten" und dem "Konzept Übungsleiter" des Kreises Euskirchen, auch die Aktionswoche der Generationen. Weitere Schritte Die Aktionswoche der Generationen trägt wesentlich zum Dialog und Miteinander der Generationen im Kreis Euskirchen bei, so dass auch in 2014 wieder eine Generationenwoche geplant ist. Zielerreichung Die bisherigen Aktionswochen haben dazu beigetragen, dass im Kreis Euskirchen viele generationenübergreifende und nachhaltige Kooperationen und Kontakte entstanden sind. Dadurch, dass jedes Jahr neue Akteure an der Aktionswoche teilnehmen, werden fortlaufend neue Kontakte geknüpft. Viele aus der Aktionswoche der Generationen heraus entstandene Projekte werden nachhaltig fortgeführt. Auch in diesem Jahr war die Resonanz der Teilnehmer und Veranstalter auf die Aktionswoche sehr positiv: Kinder, Jugendliche, Vertreterinnen und Vertreter der mittleren Generation, Seniorinnen und Senioren waren gemeinsam aktiv und haben ihre Erfahrungen ausgetauscht. Durch die positive Berichterstattung in der Presse wurde die Öffentlichkeit auf den Generationendialog aufmerksam gemacht und das Bewusstsein für dieses wichtige Thema gestärkt. Auch die Veröffentlichungen im Themenspecial "Nachhaltigkeit und Generationendialog" der Initiative "NRW denkt nach(haltig)"und im Demografie-Atlas des Bundesministeriums für Bildung und Forschung belegen, dass sich die Aktionswoche der Generationen zum Erfolgsmodell entwickelt hat und wesentlich zum Generationendialog beiträgt. Letzte Änderung 29.01.2014 35 VII. Handlungsfeldübergreifend VII.1 Sozialbericht VII.2 Lernen am Modell VII.3 Gesundheitsförderung 36 VII.1 Sozialbericht für den Kreis Euskirchen Projektziele Ziel der Sozialberichterstattung für den Kreis Euskirchen ist ein umfassendes, integriertes, kleinräumiges und aktuelles soziales Planungsinformationssystem. Der Sozialbericht liefert damit die Voraussetzung für eine sinnvolle Planung und Steuerung, um auf die zukünftigen sozialen und demografischen Entwicklungen reagieren zu können. Kurzbeschreibung des Projektes Der ressortübergreifende Bericht soll Verwaltungsdaten des Kreises Euskirchen und der Kommunen, sowie die Daten der amtlichen Statistik systematisch aufbereiten. Die Beschaffung der Daten (ggf. Datenerhebung), die Datenverdichtung, die Aufbereitung, die Indikatorenbildung sowie die graphische, tabellarische und kartographische Darstellung sind Bestandteil des Auftrags. Die auszuwählenden sozialen Indikatoren sollen Basisinformationen über Sozialstruktur, soziale Lebens- und Problemlagen, sozialräumliche Entwicklungen und Veränderungsprozesse liefern. Eine aussagekräftige Zusammenstellung zentraler Indikatoren soll als "Monitoring" die dauerhafte und systematische Beobachtung sozialer Entwicklungen und Probleme ermöglichen. Der Bericht soll zentrale soziodemographische Indikatoren aus nachfolgenden Bereichen umfassen: • • • • • • • • Bevölkerungsstruktur und Bevölkerungsentwicklung Haushaltsstrukturen Erwerbs- und Einkommenssituation Beschäftigung und Arbeitslosigkeit Soziales Wohnsituation Gesundheitliche Lage (Gesundheit von Kindern aus Schuleingangsuntersuchungen) Bildungssituation Die Datengrundlage soll neben einer Excel-Datei durch einen Sozialatlas in Karten und grafischen Darstellungen abgebildet werden. Der Sozialatlas enthält die Beschreibung der Basisinformationen und der erhobenen Indikatoren. Für eine dauerhafte Fortschreibung und Pflege der Daten sowie eine systematische Wirkungskontrolle soll ein dv-gestütztes Informationssystem mit einem interaktiven Zugang für flexible Auswertungen eingeführt werden. Der Auftrag beinhaltet die Unterstützung bei der Einführung eines solchen Systems. Der Sozialbericht liefert die Analyse der Sozialraumstrukturen auf Grundlage der Basisinformationen. Der Bericht soll als Word- und druckbare PDF-Datei zur Verfügung gestellt werden. Auf räumlicher Ebene beinhaltet der Auftrag 37 1. den Vergleich des Kreises Euskirchen mit den sieben angrenzenden Kreisen und Landkreisen 2. den Vergleich der Kommunen des Kreises Euskirchen untereinander und im Vergleich zum Kreis, 3. den Vergleich des Kreises Euskirchen mit NRW. Arbeitsschritte / Zeitplan Bearbeitungsdauer nach Beauftragung ca. 9 Monate Federführung GB III Ansprechpartner der Verwaltung Sabine Sistig, Abt. Schulen Kooperationspartner / Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Ca. 50.000 Euro für die Beauftragung zur Erstellung des Sozialberichts (inkl. Sozialatlas) Benötigte personelle Ressourcen Während der Erstellung Begleitung durch GB III und Stab 80 Einnahmen durch Fördermittel keine Aktueller Stand Das Projekt ist abgeschlossen. Weitere Schritte Umsetzung von Handlungsempfehlungen und Fortschreibung des Sozialberichts/ der Daten mittels des Tools "Keck-Atlas". Entsprechend der Beauftragung der Verwaltung erfolgte die Auftragsvergabe an das Unternehmen Fa. Empirica AG, Sitz Bonn, am 20.12.2012. Im Leistungsumfang enthalten sind die Organisation und Durchführung von Abstimmungstreffen mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden, durchgeführt am 11.04.2013 und am 11.11.2013 vor dem Hintergrund der Präsentation der ersten Entwurfsfassung. Die Vorstellung und Diskussion des Entwurfs in der Politik erfolgte am 03.12.2013 und die Abschlusspräsentation am 05.02.2014. 07.02.2014 Zielerreichung Letzte Änderung VII. 2 Lernen am Modell AGH für erziehende Kundinnen des Jobcenters EU-aktiv Projektziele Ausgangspunkt für die Entwicklung dieses Projektes ist zum einen die Rückmeldung des Jugendamtes, dass es einige Kundinnen aus dem SGB-II gibt, die erzieherische Defizite im Umgang mit ihren Kindern zeigen und mit den Instrumenten der Beratung nicht zu erreichen sind. Zum anderen wurde auch im Beratungskontext des Jobcenters wahrgenommen, dass manche Kundinnen im Umgang mit ihren Kindern unsicher und überfordert sind. Gängige Angebote der Erwachsenenbildung werden von den erziehenden Frauen im SGB- II–Bezug in der Regel nicht im 38 gleichen Maße in Anspruch genommen wie von anderen Frauen. Die Ursachen hierfür sind unterschiedlich. Ein Aspekt ist, dass es schwierig ist, die Frauen im Beratungsprozess für die Angebote zu motivieren, da sie möglicherweise den Bedarf nicht erkennen oder aber sich aufgrund ihrer Lebensumstände schämen, entsprechende Angebote der Erwachsenenbildung und der Beratungsstellen zu nutzen, weil sie sich dort deplatziert fühlen. Es bedarf daher einer spezifischen Herangehensweise, die den Frauen Lernerfahrungen außerhalb typischer Lernkontexte ermöglicht, ohne dass ihnen jemand sagt, wie es richtig geht. Als wirksam haben sich Ansätze erwiesen, bei denen die Frauen erleben können, wie es anders gehen kann (Vermittlung "guter Bilder" / „Lernen am Modell“). Darüber hinaus wurde die Rückmeldung von pädagogischen Fachkräften gegeben, dass es sinnvoll ist, den Frauen einen konkreten Anreiz dafür zu geben, sich mit neuen Erfahrungen auseinanderzusetzen. Daraus entwickelte sich mit dem Jugendamt des Kreises Euskirchen die Idee, das Förderinstrument der Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II (bekannt als „1 Euro-Jobs“) im Kontext von KiTas zu nutzen. Besonders unter demografischen Gesichtspunkten ist es entscheidend, positiv auf die Lebensumstände von SGB-IIKundinnen und ihren Kindern einzuwirken, um sog. Erwerbslosen-Biografien zu unterbrechen und generationsübergreifend Perspektiven zu entwickeln. Mit diesem Projekt wird einerseits konkret auf das Erziehungsverhalten der Mütter Einfluss genommen und somit der Alltag der Kinder nachhaltig verbessert - und damit deren Ausgangsposition in der Gesellschaft - gleichzeitig wird auch den Frauen selbst eine berufliche Perspektive aufgezeigt, wenn sie bereit und geeignet sind, sich weiter darauf einzulassen. Darüber hinaus ist eine inkludierende Wirkung beabsichtigt: gegenseitige Vorurteile sollen durch andere Erfahrungsinhalte abgebaut werden und die sozialen und gesellschaftlichen Teilhabechancen von Müttern und Kindern im SGB-II-Bezug sollen nachhaltig verbessert werden. Die Projektziele in Kurzform: • Verbesserung der Erziehungskompetenzen von erziehenden Kundinnen im Jobcenter EU-aktiv und damit verbunden die Verbesserung der Rahmenbedingungen und Bildungschancen von deren Kindern. • Klärung einer möglichen, beruflichen Perspektive von SGB-II-Kundinnen im pädagogischen Bereich (Fachkräftebedarf) Kurzbeschreibung des Projektes Voraussetzungen: • Die teilnehmenden Kundinnen haben selber ein Kind im Alter von ca. 0,5 – 5 Jahren haben, was betreut sein muss, darüber hinaus haben sie Bedarf und Interesse, die erzieherische Kompetenz zu erweitern (Klärung durch die Integrationsfachkräfte des Jobcenters, sowie durch Fachkräfte der Abteilung Jugend und Familie). • Die Akquise der geeigneten Einsatzstellen (KiTas) erfolgt durch das Jugendamt. 39 Rahmenbedingungen: • Die AGH ist für die Dauer von 12 Monaten angelegt und die individuelle Teilnahmedauer der Kundinnen soll jeweils 6 Monate betragen und in Teilzeit nach individueller Absprache zwischen der Einrichtung und der Kundin (wöchentlichen Stundenzahl ca. 20 Stunden) erfolgen. • Mehraufwandsentschädigung wird in Höhe von 1,00 € pro Stunde gezahlt aus den Eingliederungsmitten des Jobcenters. • Parallel können ca. 5-8 Frauen dieses Angebot nutzen. Es stehen ca. 15 Einsatzstellen zur Verfügung und darunter wird die jeweils passende ausgewählt. Der KiTa-Träger erhält für die Meldung der Einsatz- bzw. Fehlzeiten eine Verwaltungskostenpauschale aus den Eingliederungsmitteln des Jobcenters in Höhe von 30 € pro Monat. • Das Jugendamt wird ca. 14-tägig Reflexionstermine für die teilnehmenden Kundinnen anbieten und die bisherigen Erfahrungen thematisieren, bzw. kleine BeobachtungsHausaufgaben geben. Alle Beteiligten (Jugendamt, KiTas und Jobcenter) wünschen sich eine intensive Begleitung und wissenschaftliche Evaluation dieses Projektes. Hierzu hat sich die Hochschule Niederrhein, Fachbereich Sozialwesen in Mönchengladbach bereit erklärt. Folgende Fragestellungen sollen dabei evaluiert werden: • • • • Inwieweit verändert dieses Projekt die Einstellungen der Frauen zu ihrem eigenen Erziehungsverhalten? Welche Effekte lassen sich hinsichtlich der Erziehungskompetenz der teilnehmenden Kundinnen im Hinblick auf ihre eigenen Kinder wahrnehmen? Inwieweit verbessert das Projekt nachhaltig die gesellschaftlichen Teilhabechancen der Mütter und die der Kinder? Welche Veränderungen ergeben sich in Bezug auf die beruflichen Perspektiven der teilnehmenden Frauen? Arbeitsschritte / Zeitplan Individuelle Verweildauer der Kundinnen mindestens 6 Monate, geplanter Beginn-Termin Frühjahr 2014 Federführung Jobcenter EU-aktiv Kooperationspartner Abteilung Jugend und Familie des Kreises Euskirchen, Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein Ressourcen Für die wissenschaftliche Evaluation des Projektes: Benötigte finanzielle Ressourcen Ca. 17.000 € - 20.000 € insgesamt, im Haushaltsjahr 2014 ca. 9.000 € und im Haushaltsjahr 2015 ca. 9.000 € Benötigte personelle Ressourcen Wissenschaftliche Hilfskraft 12 Std./W. und eine studentische Hilfskraft 2 Std./W. der Hochschule Niederrhein Für die wissenschaftliche Begleitung des Projekts über 1 Jahr. Einnahmen durch Fördermittel voraussichtlich keine Aktueller Stand Projekt in Planung 40 Weitere Schritte Zielerreichung Evaluation des Projektes Letzte Änderung 27.01.2014 VII. 3 Gesundheitsförderung von SGB II-BezieherInnen Projektziele Arbeitslosigkeit bedeutet für die Betroffenen in der Regel eine Lebenskrise. Einkommensverlust und wahrgenommene gesellschaftliche Abwertung lösen existenzielle Ängste aus, die zudem noch durch das Fehlen eines strukturierten Tagesablaufs verschärft werden. Der fehlende Austausch mit KollegInnen führt zu sozialer Isolation und die Sinnhaftigkeit der eigenen Existenz wird in Frage gestellt. Das alles bedeutet Stress für die Betroffenen. Entgegen der gängigen Annahme ist das Herzinfarkt-Risiko nicht bei Menschen mit extremer Arbeitsbelastung und in Führungspositionen am höchsten, sondern bei den unter Stress leidenden männlichen Arbeitslosen. Die Lebenserwartung von Arbeitslosen liegt im Durchschnitte 7 Jahren unter der Lebenserwartung von Menschen in Arbeitsverhältnissen. Die Studie ‚Gesundheit in Deutschland aktuell‘ (GEDA) aus dem Jahr 2010 zeigt, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen und die Verschlechterung der psychischen Gesundheit mit der Dauer der Arbeitslosigkeit sukzessive zunehmen. Laut BKK Gesundheitsreport 2010 werden arbeitslose Menschen fast doppelt so häufig im Krankenhaus versorgt und weisen dort zweieinhalbfach längere Behandlungszeiten im Vergleich zu Beschäftigten im Jahresdurchschnitt 2009 auf. Im Sinne der Inklusion ist es eine wesentliche Aufgabe, auch Arbeitslosen ein gesundheitsförderndes Lebensumfeld zu ermöglichen und ihre Krankheitsrisiken dauerhaft zu minimieren. Gesundheitsförderung kann keinen Arbeitsplatz ersetzen, aber sie hilft, die Gesundheit des Einzelnen in dieser kritischen Lebenssituation zu bewahren und die Arbeitsfähigkeit zu erhalten und damit die Chancen eines beruflichen Wiedereinstiegs zu verbessern. Begleiterscheinungen der Arbeitslosigkeit sind oftmals Antriebslosigkeit und Vernachlässigung der eigenen Person. Die Betroffenen sind daher erfahrungsgemäß nicht über die klassischen Wege der Primärprävention zu erreichen und müssen erst für das Thema Gesundheitsförderung und wirksame Selbstsorge sensibilisiert werden. Für (allein-) erziehende Kundinnen ergibt sich darüber hinaus noch eine besondere Verantwortung für ihre Gesundheit und die ihrer Kinder. Sie sind einer besonderen Belastung ausgesetzt und haben zudem eine wichtige Vorbildfunktion für ihre Kinder. Es ist daher besonders erstrebenswert, erziehende Kundinnen in einem ersten Schritt (Gesundheitstag) für das Thema Gesundheitsförderung zu begeistern und zu motivieren. Parallel soll diese Möglichkeit auch anderen Kundengruppen eröffnet werden, dies aber in Form von regelmäßigen Modulen in Kleingruppen. 41 Das angestrebte Projektziel ist sowohl für (allein-)erziehenden Kundinnen als auch für die anderen Kundengruppen die eigenverantwortliches Selbstsorge der SGB-II Kundinnen und Kunden im Blick auf gesunde Lebensführung (für sich und ihre Kinder) Kurzbeschreibung des Projektes 1. Gesundheitstag für erziehende Kundinnen und ihre Kinder im Jobcenter EU-aktiv (für ca. 60-80 Teilnehmerinnen) 2. regelmäßige Module (ca. 1,5 Tage) zum Thema Gesundheitsförderung für jeweils 10-15 SGB-II-KundInnen aus unterschiedlichen Kundengruppen Inhalte: • Bedeutung einer gezielten Gesundheitsförderung für die persönliche Leistungsfähigkeit • Ernährung und Konsumverhalten • Bewegungsberatung mit praktischen Übungen • Tagesstruktur • Soziale Netzwerke • Stress und Stressbewältigung • Entspannung mit praktischen Übungen • Suchtprävention • Psychohygiene Die Präventionsangebote der gesetzlichen Krankenversicherung werden sowohl zum Abschluss des Gesundheitstags und als auch zum Abschluss der Module den jeweils teilnehmenden Kundinnen und Kunden vorgestellt mit dem Angebot den Eigenanteil der Versicherten im Rahmen eines Abtretungsmodells durch das Jobcenter zu übernehmen. Arbeitsschritte / Zeitplan Gesundheitstag am 15.04.2014 Weitere Module 2 x jährlich Federführung Jobcenter EU-aktiv Kooperationspartner Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen, BARMER GEK, Kreissportbund, Caritasverband Euskirchen Ressourcen Benötigte finanzielle Ressourcen Benötigte personelle Ressourcen ca. 2.500 € (Kosten für ReferentInnen, TrainerInnen, Material) ReferentInnen/TrainerInnen für verschiedene Aspekte der Gesundheitsförderung (Bewegung, Ernährung, Entspannung, Suchtprophylaxe) Einnahmen durch Fördermittel voraussichtlich keine Aktueller Stand Projekt in Planung Weitere Schritte Zielerreichung Letzte Änderung 27.01.2014 42 2. Abgeschlossene und verstetigte Projekte der DemografieInitiative Projekt Kurzbeschreibung und Ziel des Projekts Federführung Evaluation Übergangsmanagement Schule - Beruf / "Schüler Online" Vor dem Hintergrund rückläufiger Schülerzahlen und der Klage der Wirtschaft, dass immer mehr Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen, dürfen keine Jugendlichen auf dem Weg zu einem Schulabschluss verloren gehen. Diese Zielsetzung kann durch eine verbesserte und zuverlässigere Schulpflichtüberwachung mit dem EDV-Verfahren "Schüler-Online" erreicht werden. Abt. 40, Schulen Die Einführung von "Schüler Online" ist planmäßig erfolgt. Vorrangiges Ziel war es, erstmalig zum Beginn des Anmeldeverfahrens für das Schuljahr 2012/2013 am 11.02.2012 ein funktionsfähiges System bereit zu halten. Dieses Ziel konnte erreicht werden. Bildungsregion Euskirchen - Bildungsportal Pilotprojekt zur Erstellung eines Bildungsportals als Datenbank im Internet mit übersichtlicher Darstellung des Bildungssektors. Die Umsetzung richtet den Blick auf das lebenslange Lernen. Abt. 40, Schulen Nach Erstellung des Bildungsportals in Form einer Datenbank (Bezeichnung und Darstellung der Weiterbildungseinrichtungen mit dem jeweiligen Kursangebot usw.) kann die "richtige" Weiterbildungseinrichtung zielsicher gefunden werden. Bildungscampus Euskirchen Ziel ist es eine nachhaltige Bündelung, Koordinierung, Entwicklung und Vermittlung von genauen Bildungsangeboten an die Unternehmer mit Hilfe einer umfassenden Betreuung durch das Projektbüro zu erreichen. Technik-Agentur Euskirchen GmbH Berufsbildungszentrum Euskirchen Das Projekt ist übergegangen in die Arbeiten zum Bildungsportal. Entwicklung eines Bildungsprogramms für werdende Eltern und Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr Ortsnah und kostenfrei wird der Zielgruppe ein 3 x 2 stündiges Bildungsprogramm angeboten. Dieses dient zur Förderung und Unterstützung der Kommunikation zwischen Kind und Eltern und zur Vorbeugung gegen A. Zinati- Feld, Eu- FUN e.V. Seit 2011 werden regelmäßig Kurse im Kreisgebiet angeboten. Die Kurse finden in Familienzentren, aber auch Kindertagesstätten statt und werden unterschiedlich stark gebucht. Die Kurse werden weiterhin angeboten. Das Handlungsfeld Bildung 43 die Entwicklung einer seelischen Behinderung. Projekt ist verstetigt. Potenzialanalyse 2011/12 und 2012/2013 Das oberste Ziel ,,Weg von Zufälligkeiten, hin zu einer Konzentration auf persönliche Interessen und Fähigkeiten!" soll mit der Potenzialanalyse verfolgt werden. Als Grundbausteine der Potenzialanalyse gelten Umfrageergebnisse aus 2005 (Quelle: BiBB Expertenmonitor, Sep./Okt. 2005). Durch die systematische Beobachtung während der Potenzialanalyse entsteht Aufschluss über berufsrelevante Fähigkeiten, wie personale-, berufsbezogene-, und soziale Kompetenzmerkmale. Das Ergebnis der Potenzialanalyse wird in einer aussagekräftigen Bewertung festgehalten und anschließend werden zielgerichtete individuelle Fördermöglichkeiten entwickelt. Abt. 40, Schulen Die Potenzialanalyse wird seit drei Jahren durchgeführt. Zielgruppen waren bisher Hauptund Förderschüler/innen. Ab 2012 wird das Angebot auf die Realschulen im Kreis Euskirchen ausgedehnt, da die beiden anderen Schulformen größtenteils durch andere Programme bedient werden. Berufsorientierungsprogra mm (BOP) - Vertiefte Berufsorientierung in überbetrieblichen Bildungsstätten - BIBB Modul für die SI Das Projekt beinhaltet eine zweitägige Potenzialanalyse sowie zehn Werkstatttage in mindestens drei unterschiedlichen Berufsbereichen. Es richtet sich an Schüler und Schüler der Jahrgangsstufe 8 der SISchule. Ziel ist eine vertiefte. Berufsorientierung in überbetrieblichen Bildungsstätten zur Verbesserung der Ausbildungsreife. Berufsbildungszentrum Euskirchen Durchführung des Projektes im Berufsbildungszentrum. Teilnahme folgender Schulen im Kreis Euskirchen im Schuljahr 2011/2012: GHS Mechernich, GHS Blankenheim, GHS Kall, Georgschule Dahlem, Matthias-Hagen-Schule Euskirchen, Willi-Graf Realschule Euskirchen, Irena-Sendler Schule Euskirchen. Für den Zeitraum vom 01.01.2013 bis 30.06.2014 beteiligt sich das BZE an einer neuen Ausschreibung. Komm auf Tour 2011 Das Projekt ist ein Impulsangebot zur Stärkenentdeckung mit Elementen der Berufsorientierung und Lebensplanung für Jugendliche in der 7. Klasse der Hauptschule, der 8. Klasse einzelner Förderschulen und der Gesamtschule. Regionales Bildungsbüro Das Projekt ist mittlerweile dreimal durchgeführt worden. Vorausgesetzt, dass die Finanzierung des Parcours weiterhin durch die Arbeitsagentur und die BzgA gesichert ist, gilt das Projekt als fester Berufsorientierungsbaustein für SchülerInnen der Jahrgänge 7 und 8 der Haupt-, 44 Schüler sollen sich dabei handlungsorientiert mit Zukunftsvorstellungen auseinandersetzen und lernen mit diesen umzugehen. Förder- und Gesamtschule im Kreis Euskirchen. Eine Interessensbekundung muss jedoch jedes Jahr abgegeben werden. KURS - Kooperation Unternehmen der Region und Schulen Integration von Expertenwissen in den Unterricht in einzelnen Fächern an allen Schulen der SI und SII (außer BKs). Ziele sind unter anderem eine systematische und nachhaltige Kooperation und Vernetzung, Neuorientierung in der Bildungslandschaft, verbesserte Ausbildungsvoraussetzungen und wirtschaftsnaher Unterricht. Büro für Lernpartnerschaften Der Ausbildungskonsens NRW richtet einen Fokus auf die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft. Dies wird mit der intensiven Betreuung durch die Mitarbeiterin im KURS - Büro für Lernpartnerschaften Kreis Euskirchen sowie die Akquise neuer Unternehmen für diese Bildungsinitiative gewährleistet. Projekt st verstetigt. Schulabgängerbefragung 2011 In einer anonymisierten Schulabgängerbefragung sollten Schüler ihre persönlichen Wünsche und Vorhaben, sowie Alternativen bzgl. ihrer Berufswahl darstellen. Auf dieser Grundlage wurde der noch notwendige Beratungsbedarf entsprechend ausgerichtet werden. Regionales Bildungsbüro Durchführung im Februar und Juni 2012. Das Datenmaterial unterstützt die Arbeit des Regionalen Übergangsmanagements und gibt Aufschluss über die Ausbildungssituation der Jugendlichen der Haupt-, Förder- und Realschulen im Kreis Euskirchen. Die Ergebnisse unterstützen auch die Arbeit der Berufsberatung der Arbeitsagentur. STARTKLAR - Mit Praxis fit für die Ausbildung Vertiefte Berufsorientierung in überbetrieblichen Bildungsstätten zur Verbesserung der Ausbildungsreife für Haupt- und Förderschüler im Kreis Euskirchen. Regionales Bildungsbüro Projektleitung NRW: Stiftung Partner für Schule NRW Seit Schuljahr 2010 Teilnahme folgender Schulen: GHS Georgschule, GHS Nordschule, Joseph-Emonds-Schule Kuchenheim, FriedrichHaas-Schule Bad Münstereifel, GHS Nettersheim, Schule am Veybach Satzvey, Stephanusschule Bürvenich. Seit Schuljahr 2011/2012: Teilnahme der Gesamtschule Weilerswist. Haus der kleinen Forscher - Aufbau eines regionalen Netzwerkes im Kreis Euskirchen Über das Netzwerk werden Kinder an naturwissenschaftliche und technische Phänomene herangeführt. Dabei steht das gemeinsame Lernen und Forschen der Kinder und ihrer Erzieherinnern und Erzieher und das Lernen selbst im Zentrum. Das Interesse und die Begeisterung beim Regionales Bildungsbüro Das lokale Netzwerk ist eingerichtet, die Workshops für die Erzieher/innen finden statt und werden evaluiert. Auszeichnung der ersten Kitas zum "Haus der kleinen Forscher, die im Rahmen des lokalen Netzwerkes ausgebildet wurden. Die Workshops sollen weiterhin durchgeführt werden. 45 Experimentieren und Entdecken soll verschafft werden und die Neugier in der frühkindlichen Entwicklung soll geweckt werden. So erlernen die Kinder Selbstvertrauen, Lernkompetenz, motorische Fähigkeiten, Sprachkompetenzen und Grundsteine für forschendes Lernen. Das Projekt ist verstetigt. Gute Einschulungsvorbereitung Ortsnahe, niederschwellige Angebote in Familienzentren hinsichtlich der Förderung von visueller und auditiver Wahrnehmung und Motivation, um eine gute Einschulungsvorbereitung sicherzustellen. Abt. 53, Gesundheit Elternabende werden regelmäßig angeboten. Einrichtung eines Regionalen Bildungsnetzwerks im Kreis Euskirchen Systematischer Ausbau bereits vorhandener Kooperations- und Vernetzungsstrukturen aller Bildungsakteure auf kommunaler Ebene. Für die Region bedeutsame Entwicklungen sollen künftig im Rahmen einer kommunalenstaatlichen Verantwortungsgemeinschaft auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages mit dem Land NRW getragen werden. Abt. 40, Schulen Beginn der Kooperation und Besetzung des Regionalen Bildungsbüros ab 01.08.2009. Zur weiteren Optimierung und Erfassung der Übergänge in den verschiedenen Bildungsphasen werden die bisherigen Handlungsfelder "Übergang KITA Grundschule" und "Übergang Schule Beruf/Studium" um den Bereich "Übergang Grundschule - weiterführende Schule" erweitert und künftig in einem Handlungsfeld mit der Bezeichnung "Übergänge gestalten" zusammengefasst. Regionales Übergangsmanagement RÜM Zahlreiche Projekte, Initiativen und Akteure beschäftigen sich seit Jahren im Kreis Euskirchen mit dem Übergang Schule Beruf. Dadurch haben sich viele Strukturen entwickelt. RÜM möchte hier Klarheit und Einheit schaffen und den Übergang von Schule zu Beruf erleichtern. Regionales Übergangsmanagment Die Ausgangssituation für SchülerInnen mit Förderbedarf und/oder Migrationshintergrund und Schwierigkeiten im Übergang in einen beruflichen Anschluss sind untersucht worden, es sind Handlungsempfehlungen formuliert worden. Es ist eine Basis dafür geschaffen, dass der Prozess der beruflichen Entwicklung dieser Jugendlichen langfristig effektiver unterstützt werden kann. Konzeptentwicklung Um Brüche in der Bildungsbiografie zu Regionales Bildungsbüro Initialisierung und Durchführung erster Treffen 46 "Übergangsmanagment Schule - Beruf/Studium vermeiden, soll der Übergang von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II stärker auf die Bedürfnisse der Jugendlichen abgestimmt werden. Hierzu bedarf es eines Gesamtkonzeptes, welches die vielfältigen Angebote und Möglichkeiten in diesem Bereich zusammenführt und so eine passgenaue Vermittlung der Jugendlichen ermöglicht. mit Eltern und Elternvertretern. Bestandsanalyse der Angebote im Übergang Schule - Beruf ist abgeschlossen, die Ergebnisse wurden im Herbst 2012 präsentiert. Weiterentwicklung einer Kooperationsstruktur, Schaffung von Transparenz im Übergangsgeschehen Reise durch die Welt Das Projekt zielt darauf ab vorhandene Vorurteile abzubauen und den "reisenden" Kindern auf eine entspannte und fröhliche Art den Blick in eine andere Kultur zu ermöglichen. Kinder mit und ohne Migrationshintergrund besuchen sich jeweils zu Hause und nehmen dort in der Familie ein landestypisches Mittagessen ein, spielen, sehen Fotos an, lernen ein Lied oder erfahren auf andere vielfältige Weise etwas über das „Gastgeberland“. Seit 2012 kann eine rege Beteiligung verzeichnet werden. Auch die Eltern mit Migrationshintergrund waren engagiert und brachten sich nachhaltig in das Projekt ein. Alle Beteiligten profitierten dabei von den Fähigkeiten und Erfahrungen der Anderen. Dies führte zu einer spürbaren Zunahme von gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung. Das Projekt findet in einigen Kitas regelmäßig statt und gilt als verstetigt. Offenen Zeltstadt Mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund sollen in die Planung und Durchführung, für in den Sommerferien daheimgebliebene Jugendliche, eingebunden werden. Handlungsfeld Integration Kath. Jugendwerke Euskirchen e.V. Gespräche mit Geschäftsführung und OZ- Leiter finden statt, junge Menschen mit Migrationshintergrund sind eingebunden. Jugendliche mit Migrationshintergrund werden aktiv in die Planung und Durchführung der Offenen Zeltstadt eingebunden. Daneben beteiligen sich auch Eltern mit Migrationshintergrund und bringen ihre kulturellen und sonstigen Erfahrungen ein. In 2011 wurde erstmals auch eine internationale Jugendbegegnung durchgeführt. Das Projekt ist verstetigt. 47 Handlungsfeld Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit Umfangreiche Informationen für Familien sollen bereitgestellt werden. Infos z.B. Öffnungs- und Betreuungszeiten Kita/ Schule, Betreuungsangebote in Kita /Schule (U3, integrativ, Ganztagsbetreuung, Mittagessen, fachliche Schwerpunkte), Tagesmütter, alles was "Neubürger" wissen möchten, Beratungsangebote, etc. Abt. 51, Jugend und Familie Familienkarte Übergeordnetes Ziel ist Steigerung der Familienfreundlichkeit im Kreis Euskirchen. Familien mit Kindern unter 18 (27) Jahren profitieren von Vergünstigungen bei privaten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Dadurch Reduzierung der Ausgaben der Familien und Anreiz für gemeinsame Aktivitäten. Für die Unternehmen bedeutet es Imagegewinn und zusätzliche Werbung. Stab 80, Struktur- und Wirtschaftsförderung Das erfolgreiche Projekt (> 6000 ausgestellte Karten) wird fortgeführt. Jährlich zur Adventszeit erscheint die aktuelle Broschüre der Partnerbetriebe, die für Kunden und Bürger in den Partnerbetrieben, den Filialen der KSK EU und der VR-Bank-Nordeifel und allen Verwaltungen im Kreisgebiet zur kostenfreien Mitnahme ausliegen. Familienfreundlicher Veranstaltungskalender Ziel des familienfreundlichen Veranstaltungskalenders ist es, die im Kreis vorhandenen Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien gebündelt darzustellen. Stab 80, Struktur- und Wirtschaftsförderung Zunächst als Printversion, später als webbasierter Kalender mit ständiger Aktualisierung. Das Projekt ist verstetigt. Quantitativer und qualitativer Ausbau der Betreuung für Kinder U3 Ausbau der Betreuung für Kinder unter 3 Jahren, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Abt. 51, Jugend und Familie Laufende Umsetzung Ausbauplanung in Kooperation mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden von Jahr zu Jahr. Alle Träger verfügen über Kinderschutzfachkräfte. Intensivierung der Fortbildungsangebote für Erzieherinnen, insbesondere U 3-Bereich. Weiterhin Initiierung und geeigneter Familienbildungsangebote in den Familienzentren. Babybegrüßungsbesuche In Kooperation mit der Stadt/Gemeinde wird Abt. 51, Jugend und Das Projekt läuft seit 01.09.2009 im Stadtgebiet Öffentlichkeitsarbeit für Familien Stab 80, Struktur- und Wirtschaftsförderung Zur Unterstützung der Babybegrüßungsbesuche im Kreis Euskirchen wurde die Broschüre "Familienkompass" entwickelt, welche Informationen und Adressen für Familien im Kreis Euskirchen bündelt. Das Portal www.familienkreis-eu.de wurde eingerichtet und seitdem stetig aktualisiert und erweitert. Das Projekt gilt als abgeschlossen. 48 im Stadtgebiet Euskirchen jede Familie innerhalb von 3-6 Wochen nach der Geburt von einem Sozialarbeiter des Jugendamtes besucht und erhält Geschenke und gezielte Informationen zur frühkindlichen Entwicklung und zum bestehenden Unterstützungsangebot. Familie Euskirchen. Bisher nahmen 90% der Familien mit Neugeborenen das Besuchsangebot an. Die Resonanz auf die Besuche ist sehr positiv und der Inhalt der Begrüßungstasche wird sehr gut angenommen. Auch das Informationsmaterial (Ordner der BzgA, Broschüre über Hilfen in Stadt Euskirchen, Flyer) wird als nützlich und umfangreich beschrieben. Der persönliche Kontakt zu der/ dem zuständigen Sozialarbeiter/in wird ebenfalls positiv gewertet. Die Begrüßungsbesuche werden seit Oktober 2011 nun auch in den Gemeinden Blankenheim, Kall, Nettersheim, Weilerswist und der Stadt Schleiden angeboten. Das Angebot wird stetig auf weitere Städte und Gemeinden ausgeweitet. Familien-UnterstützungsNetzwerk (FUN) im Kreis Euskirchen Hier können die unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten kontinuierlich Informationen austauschen und ihre Angebote aufeinander abstimmen. So kann ein verbesserter Zugang zu Beratung, Unterstützung und Hilfen geleistet werden. Abt. 51 Jugend und Familie Der Arbeitskreis FUN hat sich stabilisiert und in 3 Untergruppen geteilt, welche sich regelmäßig treffen. Ca.2x jährlich finden Treffen des gesamten Arbeitskreises statt. Im Rahmen des Arbeitskreises wurde die Broschüre "FamilienKompass" mit umfangreichen Hilfe- und Unterstützungsangeboten, Dienstleistungen und Ansprechpartnern für Familien aufgelegt. Zusammenarbeit Schule und Jugendhilfe Die Beratung und Unterstützung bei der Schulentwicklung (z.B. Gewaltprävention) und die fortlaufende Information zur Zusammenarbeit, insbesondere im Kinderschutz, soll verbessert werden. Abt. 51, Jugend und Familie Die Broschüre Kooperationsvereinbarungen wurde gedruckt und wird fortlaufend als Grundlage der Kooperation im Kinderschutz eingesetzt. Daneben wird die Zusammenarbeit weiterentwickelt, derzeit insbesondere im Bereich der Schulsozialarbeit. Das Projekt gilt als abgeschlossen. Ein Aufbau bzw. eine Weiterführung findet im Rahmen des Projekts "Partizipation von Eltern und Jugendlichen" statt. Der Aufbau einer Partizipationsstruktur für Jugendliche und Eltern könnte Abt. 51, Jugend und Familie Partizipation von Eltern und Jugendlichen Regionales Bildungsbüro Ein Kreiselternrat wurde am 08.11.2011 gegründet. Es wurde ein gemeinsamen Handlungskonzeptes der Schulsozialarbeit 49 entwickelt. a) durch eine Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden und Vertreter/Innen aus den Elternvertretern (aus KiTas und Schulen) angestrebt werden. b) Durch eine Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der offenen Jugendarbeit und Schulen angestrebt werden. Nachgehende Fürsorge Follow-up-Beobachtung und Intervention in KiTa / Schulen und Beurteilungen der Gefährdungssituation. Nachgehende Fürsorge ggf. mit Jugendamt für gesunde Kindsentwicklung. Abt. 53, Gesundheit Das Projekt wird fortgeführt und auf den gesamten Kreis ausgedehnt. Zahnärztliche Gesundheitsförderung Niederschwellige Angebote in Familienzentren zur Verbesserung der Zahngesundheit von 0 - 6 jährigen Kindern Abt. 53, Gesundheit Entwicklung eines Flyer "Eltern putzen Kinderzähne", Info: Richtiges Trinken, Ernährung, Zahnarztbesuch, erste Untersuchungen. Die Angebote besonders an Kinder russischer Herkunft werden in Landessprache angeboten Wirtschaftliches Entwicklungskonzept für den Kreis Euskirchen Die Wirtschaftsstruktur des Kreises Euskirchen wurde hinsichtlich ihrer Bestandskraft und ihrer Wachstumspotenziale durch die Prognos AG untersucht. Neben der betrieblichen Ebene wurden auch die zu prognostizierenden vorhandenen bzw. fehlenden Kapazitäten/ Potenziale am Arbeitsmarkt mit einbezogen. Stab 80, Struktur- und Wirtschaftsförderung Als Schlüsselmaßnahme wurde ein Markenbildungsprozess definiert, der sich in der Umsetzung befindet. Weitere Maßnahmen werden sukzessive aus dem Konzept entwickelt. Technology Transfer and Recruiting in Rural Areas Der Technologietransfer und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und kleinen bzw. mittelständigen Unternehmen in Für die Region Aachen: AGIT mbH (Aachen). Für den Kreis Euskirchen Projekt befindet sich in der Umsetzung und wird durch zahlreiche Einzelmaßnahmen und Veranstaltungen begleitet. Als assoziierter Handlungsfeld Wirtschaft und Arbeit 50 den ländlichen Regionen soll aktiv initiiert und verbessert werden. Dies geschieht u.a. durch den Ausbau oder die Errichtung von Relaisstationen, Errichtung einer Kooperationsplattform oder Marketingaktionen. TAE GmbH (Euskirchen). Partner nimmt der Kreis Euskirchen regelmäßig an Gremien teil. Die weitere Dokumentation des Projekts wird über die Gremien geführt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und erfolgreiche Durchführung von Maßnahmen zur Bindung von Fachkräften an den Kreis Euskirchen. Nur so können Wettbewerbsund Innovationsfähigkeit gesteigert werden. Technik-Agentur Euskirchen (TAE) Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen Zahlreiche Initiativen und Maßnahmen, durch die die Inhalte des Projekts abgedeckt werden (z.B. TeTRRA oder Karriere.ac). Insbesondere durch die Beteiligung des Kreises Euskirchen an der Landesinitiative Fachkräftesicherung NRW für 3 Jahre werden entsprechende Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Durch themenspezifische Workshops und Veranstaltungen wird das Projekt im Rahmen der "Demografieplattform" fortgeführt. Aktionsplan zur Verknüpfung der Verkehrsträger Das Konzept soll dazu dienen, die Verknüpfungspunkte des Kreises auf Barrierefreiheit und Erreichbarkeit zu prüfen. Verbesserung des Mobilitätsangebots im Kreis Euskirchen. Abt. 60, Umwelt und Planung Bestandsanalyse, Konzepterarbeitung und Maßnahmenplanung sind erfolgt. Das Projekt wird im Rahmen der Fortschreibung der Integrierten Gesamtverkehrsplanung weiter bearbeitet. Zielgruppenspezifische Mobilitätskonzepte Konzeption und Prüfung der Umsetzbarkeit zielgruppenspezifischer Mobilitätskonzepte (z.B. Krankenhausbus, Jugendbus/-taxi). Abt. 60, Umwelt und Planung Das Projekt wird im Rahmen der Fortschreibung Nahverkehrsplan Kreis Euskirchen bearbeitet. 1) Checkliste zur Nutzung von Bus % Bahn (Mobil in..) 2) Bus- und Bahntraining für Senioren 3) Dauerhafte Erreichbarkeit der Abt. 60, Umwelt und Planung 1) Die Checkliste wurde über die Bürgerbriefe an 60.000 Haushalte im Kreis Euskirchen (außer Stadt Euskirchen) verteilt und öffentlich ausgelegt. Seither kam es zu einer vermehrten Nachfrage seitens der Bürger, um weitere Infos Maßnahmen zur Bindung von Fachkräften / Studenten an den Standort Handlungsfeld Lebensqualität und Infrastruktur Projekte im Rahmen Kommunales Mobilitätsmanagment für Senioren im Kreis 51 Euskirchen (Projekte 1-9) 4) 5) 6) 7) 8) Zielgruppe: Sicherstellung von Beratungsmöglichkeiten für Senioren zu Mobilitätsfragen Barrierefreie Bushaltestellen Barrierefrei zum ÖPNV – Kall Barrierefrei zum ÖPNV – Blankenheim Neue Tarif-Angebote Seniorengerechte Radroute Euskirchen – Zülpich im Alltags- und Freizeitradverkehr zum Thema ÖPNV zu erhalten. Das Projekt ist abgeschlossen. 2) Konzeption eines Bustrainings mit verschiedenen Bausteinen liegt vor. Das Training kommt bei der Zielgruppe sehr gut an und wird weiterhin angeboten. Das Projekt ist verstetigt. 3) Bestandsaufnahme, Bewertung und Darstellung kommunaler und privatwirtschaftlicher Angebote, Aktualisierung des Datenbestandes  Aufnahme in die kommunenspezifischen Checklisten. Das Projekt ist abgeschlossen. 4) Erhebung in allen Kommunen. Erarbeitung eines Haltestellenstandard mit Musterskizzen für die unterschiedlichen Haltestellentypen, der zukünftig kreisweit angewendet werden könnte. Das Projekt wird im Rahmen der Fortschreibung des Nahverkehrsplans weiter bearbeitet. 5+6) Bestandsaufnahme, Mängelanalyse und Prüfprotokoll zur Sensibilisierung der Entscheidungsträger vor Ort wurden erstellt. 7) Seit 2009 werden Gespräche zwischen dem AVV und VRS zur Vereinheitlichung der Tarife geführt. In 2012 wurden erste Anerkennungsregelungen im Bereich des SchülerTickets eingeführt. Im Jahr 2013 soll ein erweiterter VRS-Tarif eingeführt werden, der Fahrten vom VRS in den AVV bzw. umgekehrt ermöglicht. Mittelfristiges Ziel ist nach wie vor die Implementierung eines einheitlichen Tarifs für beide Verbundräume. Die Gespräche zwischen den Verbünden dauern an. 8) Der barrierefreihe Radweg im Abschnitt Zülpich (ca. 3km) wurde fertig gestellt. 52 Erarbeitete Maßnahmenempfehlungen werden durch die Kommunen umgesetzt. Aus Sicht des Kreises ist das Projekt abgeschlossen. Eine Arbeitsgruppe der Politik, Verwaltung, Ärztekammer, Kassenärztliche Vereinigung und Krankenkasse erarbeitet Vorgehen auf kommunaler Ebene, um der erwarteten Minderversorgung entgegenzuwirken und hausärztliche und fachärztliche Versorgung der Bürger sicherzustellen. Abt. 53, Gesundheit Weiterbildungsverbünde zwischen Hausärzten und Krankenhäusern sind abgeschlossen. Flyer Weiterbildungsverbund und Homepage sind erstellt. Präsens an Universitäten seit 2011. Erweiterung der Pflegeberatung des Z.I.P. um aufsuchende Hilfen Das bisherige Beratungsangebot des Z.I.P. wird um aufsuchende Hilfe und einzellfallbezogene Beratung (CaseManagment) erweitert. So kann vor Ort die Lebens- und Pflegesituation besser eingeschätzt werden und die Hilfen besser abgestimmt werden. Abt. 53, Gesundheit In der Zeit von Januar 2011 bis Oktober 2011 wurden durch eine Pflegefachkraft 121 Heimnotwendigkeitsüberprüfungen durchgeführt. In 20 Fällen (20%) konnte durch die Beratung und Notwendigkeitsüberprüfung erreicht werden, dass keine Heimaufnahme erfolgte und die notwendige Pflege in der eigenen Häuslichkeit weiterhin ambulant sichergestellt werden konnte. Aus diesen Zahlen wird deutlich, dass durch den Einsatz einer qualifizierten Pflegefachkraft Heimaufnahmen verhindert oder verzögert werden konnten, die für den Kreis Euskirchen zu finanziellen Einsparungen im Bereich der Heimpflege führen. Einrichtung von Pflegestützpunkten Ziel der Pflegestützpunkte ist es, auf wohnortnaher Ebene bereits bestehende Versorgungs- und Beratungsangebote so zu vernetzen, dass eine optimale abgestimmte Versorgung und Betreuung Pflegebedürftiger im Rahmen eines Gesamtkonzepts ermöglicht wird und dabei die Grenzen Abt. Gesundheit, Z.I.P. und AOK Rheinland Hamburg/ Regionaldirektion Kreis Euskirchen Ärztliche Versorgung im ländlichen Raum Handlungsfeld Verständnis zwischen den Generationen Z.I.P. Insgesamt hat sich die Zusammenarbeit und Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg als gemeinsamer Pflegestützpunkt bewährt. Aufgrund des regelmäßigen Personlaustausches konnte eine Vertrauensbasis geschaffen werden, die es auf beiden Seiten ermöglicht, Fragen zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie zur 53 zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung, der öffentlichen Altenhilfe, der Hilfe zur Pflege sowie der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung überwunden werden. So können den Angehörigen unterschiedliche Ansprechpartner erspart werden. Sozialhilfe auf kurzem Dienstwege schnell zu beantworten. Diese kommt in der Beratung den Ratsuchenden zu Gute, da schnell, umfassend und unkompliziert geholfen werden kann. Die Ziele des Pflegestützpunktes werden erreicht. 54