Politik bei uns wird nicht mehr aktiv betreut, eine Datenaktualisierung findet genausowenig statt wie Support.

Wir würden gerne weitermachen. Aber die Ansprüche an die Plattform passen nicht zum vollständig ehrenamtlichen Betrieb. Hintergründe und Ideen zur Rettung finden Sie in diesem Blogartikel.

Info Stab (DemografieInitiative Kreis Euskirchen - Sachstandsbericht Projekte 2013)

Daten

Kommune
Kreis Euskirchen
Größe
25 kB
Datum
25.11.2013
Erstellt
14.11.13, 16:08
Aktualisiert
14.11.13, 16:08
Info Stab (DemografieInitiative Kreis Euskirchen - 
Sachstandsbericht Projekte 2013) Info Stab (DemografieInitiative Kreis Euskirchen - 
Sachstandsbericht Projekte 2013) Info Stab (DemografieInitiative Kreis Euskirchen - 
Sachstandsbericht Projekte 2013) Info Stab (DemografieInitiative Kreis Euskirchen - 
Sachstandsbericht Projekte 2013) Info Stab (DemografieInitiative Kreis Euskirchen - 
Sachstandsbericht Projekte 2013) Info Stab (DemografieInitiative Kreis Euskirchen - 
Sachstandsbericht Projekte 2013)

öffnen download melden Dateigröße: 25 kB

Inhalt der Datei

Kreis Euskirchen Der Landrat X Öffentliche Sitzung Datum: Info 64/2013 11.11.2013 Nichtöffentliche Sitzung Beratungsfolge: Ausschuss für Wirtsch.Förd.,Tourismus u.Konvers.Vogels. 25.11.2013 DemografieInitiative Kreis Euskirchen Sachstandsbericht Projekte 2013 Mit der Info 64/2013 informiert die Verwaltung über die laufenden Projekte der DemografieInitiative sowie die verwendeten Mittel 2013. 1. Handlungsfeld Bildung 1.1 "Rucksack-KiTa" / Wir sprechen eine Sprache Das Rucksackprojekt wird seit dem Kindergartenjahr 2011/2012 jährlich sehr erfolgreich in 4 Einrichtungen durchgeführt. Den begleitenden Erzieherinnen vor Ort ist es bisher möglich, das Projekt in ihre Arbeitszeit zu integrieren. Lediglich in einer Einrichtung fällt eine Aufwandsentschädigung für eine Fachkraft an, da das Projekt dort von 2 Erzieherinnen (aufgrund der Größe der Einrichtung) begleitet wird. Die Rückmeldungen der Einrichtungen und der Teilnehmenden Eltern sind durchweg positiv. Alle Beteiligten sind sich einig, dass durch das Rucksackprojekt folgende Ziele erreicht wurden, bzw. werden: š Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten der beteiligten Kinder, sowohl in der Muttersprache als auch in der deutschen Sprache. š Verbesserung der Beziehung und Erziehungspartnerschaft zwischen Einrichtung und Elternhaus. š Ausweitung der interkulturellen Öffnung innerhalb der Einrichtung. š Hohe Zufriedenheit der Eltern über klare und gut strukturierte Arbeitsmaterialien und Ideen für eine entwicklungsfördernde "Spielzeit" zu Hause. š Bildung einer interkulturellen Elterngruppe mit Treffen in der KiTa zum gemeinsamen Erarbeiten von Rucksackthemen, aber auch zum gemeinsamen Dialog mit Inputcharakter zu erziehungsrelevanten Themen. Nächste Schritte sind die Ausweitung auf weitere Einrichtungen und die Grundschule. Mittelverwendung: Ansatz 4.900 € - Mitteleinsatz wie geplant. -21.2 "Rucksack-KiTa" / Wir sprechen eine Sprache - Ausweitungsprojekt Das Vorhaben Rucksack- Kita auf weitere Einrichtungen im Kreis auszuweiten ist zum aktuellen Kitajahr nicht geglückt, da Einrichtungen und Träger mit den Themen U3 Ausbau und Inklusion zu sehr belastet waren. Die Gewinnung weiterer teilnehmenden Einrichtungen wird für 2014 angestrebt. Mittelverwendung: Ansatz 15.000 € - Kein Mittelabruf. Übertragung von 10.000 € für Projektstart 2014. 5.000 € Übertragung für Rucksack-Grundschule, sofern zwei Schulen teilnehmen. 1.3 "Rucksack-Grundschule" Im laufenden Kalenderjahr war eine Realisierung des Projektes noch nicht möglich. Aktuell laufen vorbereitende Gespräche zwischen Schulamt, Kommunalem Integrationszentrum, RBB und Abt. 51. Nach den Herbstferien ist die Kontaktaufnahme mit 2 Grundschulen geplant. Ziel ist der Projektstart mit Schulbeginn 2014/15. Mittelverwendung: Ansatz 3.886,00 € - Kein Mittelabruf. Übertragung der gesamten Mittel. Neue Kalkulation erfolgt mit Aktualisierung der Projektskizze. Bei zwei teilnehmenden Schulen verdoppelt sich der Ansatz. 2. Handlungsfeld Kinder-, Jugend- & Familienfreundlichkeit 2.1 Familienfreundliche Verwaltung Es wurden einige Anschaffungen getätigt, die das Kreishaus für die Bürgerinnen und Bürger familienfreundlicher gestaltet haben. Z.B. Spielwürfel im Eingangsbereich, Kinderstühle in der Kantine, Wickelkommoden, Parkplatzkennzeichnung für Eltern mit Kind, Bücher und Spielmaterialien in Wartebereichen. Der nächste Schritt, auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung familienfreundlicher zu werden, erfolgte im Rahmen der Zertifizierung zum familienfreundlichen Arbeitgeber. Eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe hat sich zum Thema gebildet. Mittelverwendung: Ansatz 1.426,30 € - Mittel werden vollständig abgerufen. 2.2 Zertifizierung Familienfreundlicher Arbeitgeber Das Auditierungsverfahren inklusive schriftlicher Mitarbeiterbefragung, persönlicher Interviews und Workshops wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Kreisverwaltung wird mit dem Siegel ausgezeichnet. Mit 430 ausgefüllten Fragebogen wurde eine sehr gute Rücklaufquote erreicht. Abgeleitet aus den Ergebnissen der Befragung sowie den Workshops für Führungskräfte und Mitarbeiter/innen wurden Ziele und Maßnahmen für die Kreisverwaltung definiert, die sukzessive aufbereitet und umgesetzt werden. Mittelverwendung: Ansatz 15.300 € - Aufgrund von ausgehandelten Sonderkonditionen wurde das Zertifizierungsverfahren günstiger als geplant. Von den Restmitteln in Höhe von ca. 8.000 € werden 2.000 € für öffentlichkeitswirksame Maßnahmen in 2014 übertragen. 3. Handlungsfeld Wirtschaft & Arbeit 3.1 Informationsveranstaltung "Duales Studium" zur Fachkräftebindung -3- Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung "Helle Köpfe für Ihr Unternehmen" fand die Nachfolgeveranstaltung zum Dualen Studium für Schüler/innen unter dem Titel "Lernen im Doppelpack" im Clara-Fey-Gymnasium in Schleiden statt. Kompetente Vorträge boten den teilnehmenden 250 Schülerinnen und Schülern und Eltern einen ersten Einblick in diese Art der Ausbildung für Abiturienten. Im Rahmen einer Börse konnten sich die Jugendlichen im Anschluss ganz gezielt bei Institutionen, Fachhochschulen und Unternehmen Informationen einholen. Eine weitere Schülerveranstaltung soll Anfang 2014 im Nordkreis angeboten werden. Mittelverwendung: Ansatz 5.560 € - Die Mittel werden nicht vollständig abgerufen. Mit Aktualisierung der Projektskizze für die Folgeveranstaltung im Nordkreis erfolgt eine neue Kalkulation. 3.2 Netzwerk Familie und Beruf Im Rahmen des Unternehmerzusammenschlusses haben im Jahr 2013 zwei Veranstaltungen stattgefunden. Das 2. große Netzwerktreffen fand in diesem Jahr bei der Firma Papstar in Kall statt. Entsprechend der Schwerpunktthemen widmete sich ein Workshop dem Thema Arbeitszeitflexibilisierung. Eine Folgeveranstaltung ist in Planung. Darüber hinaus wurde eine Kommunikationsplattform als geschützter Servicebereich für die Netzwerkmitglieder/innen in die neue Demografie-Homepage integriert. Mittelverwendung: Ansatz 3.000,00 - Die Mittel werden vollständig abgerufen. 3.3 Betrieblicher Pflegekoffer Die Übernahme des Projekts "Pflegekoffer" aus dem Kreis Coesfeld ist mit deutlich höheren Kosten verbunden als vermutet. Daher wurde ein Leader-Antrag zur finanziellen Förderung des Projektes eingereicht. Neben der Entwicklung des Pflegekoffers, beinhaltet der Leader-Antrag auch die Entwicklung eines Schulungskonzeptes zum betrieblichen Pflegelotsen sowie die Durchführung von Informationsveranstaltungen für Personalverantwortliche. Die Bewilligung liegt seit 08.11.2013 vor. Die Umsetzungsplanung startet umgehend. Mittelverwendung: Ansatz 1.800 € - Aufgrund der Ausweitung des Projektes (Leader-Antrag) wird für 2014 ein höherer Mitteleinsatz veranschlagt. Hierzu wurde ein Kreistagsbeschluss (V46/2013) eingeholt. Abruf der 1.800 € für 2013 nur noch ansatzweise möglich. Rest wird übertragen. 4. Handlungsfeld Lebensqualität und Infrastruktur 4.1 Aktive Dörfer stärken Bisherige Maßnahmen des LEADER-Projektes "Aktive Dörfer stärken": 1) Sechs Workshops bzw. Fachveranstaltungen für die gesamte Projektregion. Themenfelder der Fachveranstaltungen: Jugendfreundliche Dorfentwicklung (Kreis Euskirchen), Zukunft der Vereine (Kreis Euskirchen), Leerstandsmanagement, Baukultur, Grün in und um das Dorf, Dorfverträgliche gewerbliche und touristische Entwicklung 2) Fünf Dorfforen / Werkstätten (ganztags) im Kreis Euskirchen Die Dorfforen richten sich an alle Dorfbewohner eines Ortes und sollen sich grundsätzlich um die Fragen des dörflichen Miteinanders kümmern, Stärken und Schwächen analysieren, Leitbilder und Projekte entwickeln. -4- 3) 10 Dorfgespräche (2-3 Std.) im Kreis Euskirchen Die Dorfgespräche setzten sich mit konkreten Projektideen oder Themenbereichen auseinander und sollen Lösungsansätze erarbeiten und Unterstützung bieten. Die Gesamtdokumentation der Ergebnisse des Projektes erfolgt bis Anfang 2014. Mit dem Projekt wurden wichtige Themen der ländlichen Entwicklung und der Problemstellungen in den Dörfern aufgegriffen und sehr orts- und bürgernah in einzelnen Dörfern unter Beteiligung der Kommunen umgesetzt. Mit dem Projekt wurden aktive Initiativen in einzelnen Dörfern zur Umsetzung konkreter Projekte angeregt, die bereits Aktive in den Orten unterstützt und neues bürgerschaftliches Engagement fördert. Auf Grund der breiten Beteiligung vor Ort sind die Ziele des Projektes vollständig erreicht worden. Mittelverwendung: Ansatz 15.000 € - Die Mittel werden vollständig abgerufen 4.2 Neues Leben in alten Gebäuden - Marketing Mit dem Projekt „Leerstandsmonitoring und Daseinsvorsorge“ konnten in den Gemeinden Dahlem und Hellenthal modellhaft erste Grundlagen und Bewertungen erfolgen. Durch die begleitenden Arbeitskreise hat das Thema ein höheres Gewicht erhalten. Der Antrag auf Städtebauförderung in den Gemeinden Dahlem und Hellenthal wird Anfang 2014 eingereicht. Der Kreis hat sich gemeinsam mit dem Kreis Düren und der Städteregion Aachen erfolgreich um eine MORO-Förderung zur „Regionalen Daseinsvorsorge“ durchgeführt. Seit 2012 wird das Projekt durch das ISB der RWTH Aachen bis Ende 2013 umgesetzt. Durch eine Mittelaufstockung im Rahmen des Projektes konnten Fördermittel zur Umsetzung der Immobilien- und Baulückenbörse akquiriert werden. Die konkrete Ausgestaltung der Umsetzungsprojekte "Leben in der Nordeifel - Baulückenbörse " und "Innenentwicklung durch die Stärkung und Belebung der Dorfkerne" aus MORO erfolgt in 2014 und 2015. Mittelverwendung: Ansatz 11.000 € - Die Mittel sollen vollständig ins nächste Jahr übertragen werden. 4.3 Altengerechtes Wohnen Erste Marktsondierungen durch die EuGeBau im Südkreis sind erfolgt. Fördermöglichkeiten für die Umsetzung von Bauvorhaben werden geprüft. Im Bürgerservice Bauen der Kreisverwaltung werden Informationsmaterialien zu den Themen "Altengerechtes Umbauen" sowie "Barrierefreiheit" bereitgestellt. Eine Klein-Arbeitsgruppe zum Thema hat unter Leitung der EuGeBau getagt. Das Thema wird in das Projektes "Neues Leben in alten Gebäuden" integriert und als grundsätzliches Ziel ggf. mit Einzelbratung an die Zielgruppe fortgeführt. Mittelverwendung: Ansatz 1.500 € - Kein Mittelabruf. Die Mittel sollen in das Projekt "Neues Leben in alten Gebäuden" übertragen werden. 4.5 Konzept Übungsleiter Das Leader-Projekt ist 2013 sehr erfolgreich in den ausgewählten Gemeinden des Kreises Euskirchen umgesetzt worden. Die Ausbildungsmodule werden in 2014 fortgeführt. -5Mittelverwendung: Ansatz 1.995,48 € für die Kofinanzierung - Die Mittel wurden vollständig abgerufen. 5. Handlungsfeld Verständnis zwischen den Generationen 5.1 Aktionswoche der Generationen Vom 27.09.2013 bis 04.10.2013 fand im Kreis Euskirchen die 3. Aktionswoche der Generationen statt. Im Laufe der Aktionswoche boten viele Kindergärten, Schulen, Vereine und Pflegeeinrichtungen aus Bad Münstereifel, Blankenheim, Euskirchen, Hellenthal, Kall, Mechernich, Schleiden und Zülpich über 40 vielseitige generationenübergreifende Mitmachaktionen und interessante Vorträge an. Alle Veranstaltungen waren im Veranstaltungskalender zur Aktionswoche der Generationen veröffentlicht. Die Resonanz der Teilnehmer und Veranstalter der Aktionen waren durchweg positiv: Kinder, Jugendliche, die mittlere Generation und Senioren waren begeistert bei der Sache, haben gemeinsam gebastelt, gesungen, sich gegenseitig ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft. Mittelverwendung: Im Rahmen des Ansatzes für Öffentlichkeitsarbeit 6. Handlungsfeldübergreifend 6.1 Öffentlichkeitsarbeit Durchgeführte Projekte: š š š š š š Demografie-Forum 2013 Fortführung der Veranstaltungsreihe Demografie Dialog für Unternehmen mit einem Beratersprechtag zur Unternehmensnachfolge in der Hotellerie und Gastronomie Ausweitung der Homepage Familienkreis durch Aufnahme von Kindertageseinrichtungen und Schulen in eine interaktive Landkarte Einrichtung einer neuen Homepage für die Demografie-Initiative unter www.demografieinitiative.de Theatervorführung zum Weltkindertag Aktionswoche der Generationen Mittelverwendung: Ansatz 12.000 € - Die Mittel werden vollständig abgerufen. 6.2 Sozialberichterstattung Siehe Info 35/2013 Mittelverwendung: Ansatz 28.560,00 € - Mittel werden vollständig abgerufen. -6- Der Ausschuss nimmt die Zwischenberichte zu den Demografieprojekten mit Mitteleinsatz aus dem Sachkonto Demografie für das Jahr 2013 zur Kenntnis. Über die Budgetverwendung 2014 wird in der Interfraktionellen Arbeitsgruppe Demografie am 17.02.2014 beraten. gez. Rosenke Landrat Stabsstelle: Sachbearbeiter/in: Kreistagsbüro: ______________________ (Unterschrift) ______________________ (Unterschrift) ______________________ (Unterschrift)