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Beschlussvorlage (PR177001_Projektsteckbrief_Aktivierung_Baulücken_Brachflächen)

Daten

Kommune
Merzenich
Größe
202 kB
Datum
12.10.2017
Erstellt
11.10.17, 16:19
Aktualisiert
11.10.17, 16:19
Beschlussvorlage (PR177001_Projektsteckbrief_Aktivierung_Baulücken_Brachflächen) Beschlussvorlage (PR177001_Projektsteckbrief_Aktivierung_Baulücken_Brachflächen) Beschlussvorlage (PR177001_Projektsteckbrief_Aktivierung_Baulücken_Brachflächen)

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Versorgung + Infrastruktur Aktivierung von Baulücken und Brachflächen - Potenzialflächenmanagement Projektsteckbrief Ein wichtiges Ziel des Landes und des Bundes ist das Thema „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“, welches auch im Baugesetzbuch (BauGB) verankert ist. Der Vorrang der Innenentwicklung bedeutet, dass zur Stärkung der örtlichen Siedlungsstruktur möglichst wenige Flächen außerhalb des Siedlungsgebietes durch Neubaugebiete oder Einzelansiedlungen in Anspruch genommen werden sollen. Stattdessen sollen vorhandene freie, brachgefallene oder mindergenutzte Flächen innerhalb des Siedlungsraumes vorrangig einer erstmaligen oder neuen Entwicklung zugeführt werden. Kurzbeschreibung Im Rahmen der Bestandsaufnahme sind aktuelle Leerstände, kleinteilige Baulücken sowie großflächige unbebaute Areale identifiziert worden, die ggf. für eine neue Nutzung aktiviert werden können, sofern hierfür die individuell vorhandenen Hemmnisse überwunden werden können. Zu den möglichen Hemmnissen zählen z. B.:  eigentumsrechtliche Aspekte,  fehlendes Investitionsinteresse der Eigentümer, ungünstige Zuschnitte von Grundstücken und Nutzflächen (z. B. Ladenlokalen),  baulicher Zustand der Gebäude,  unzureichende Erschließung oder auch die  fehlende Bebaubarkeit / Nutzbarkeit aufgrund von tektonischen Störzonen Im Rahmen der vorrangigen Innenentwicklung sollte deshalb versucht werden, eine Aktivierung der vorhandenen Potenzialflächen zu erreichen. Hierzu soll bei der Gemeindeverwaltung eine zentrale Koordinierungsstelle  DIEK | Projektsteckbrief Seite | 1 Versorgung + Infrastruktur Aktivierung von Baulücken und Brachflächen - Potenzialflächenmanagement für das Potenzialmanagement eingerichtet werden. Zu den Aufgaben der Koordinierungsstelle gehören z. B.,   Kurzbeschreibung  Projektsteckbrief  die Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Eigentümern / Vermietern der lokalisierten Standorte, die Prüfung der individuellen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für jeden einzelnen Standort (Städtebauliche Kenndaten / Planungsrecht / Hemmnisse etc.), der Aufbau einer zentralen Datenbank mit allen relevanten Angaben zum jeweiligen Standort sowie die die Übernahme von vermittelnden und steuernden Tätigkeiten zwischen interessierten Nutzern / Investoren und den jeweiligen Eigentümern. Die Koordinierungsstelle fungiert somit als Schnittstellen zwischen den verschiedenen Beteiligten, unterstützt aktiv den Prozess zur Beseitigung vorhandener Hemmnisse und könnte sich darüber hinaus auch dem Thema der Zusammenlegung von benachbarten Geschäftsflächen widmen.   Entwicklungsziele   Stärkung der innerörtlichen Versorgungs- und Infrastruktur Vermeidung von Neuansiedlungen im Außenbereich   Eigentümer Investoren / Nutzungsinteressenten   Eigeninteresse der Eigentümer Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer (Verkauf / Eigenentwicklung) Tektonische Störzonen Finanzierung  Zielgruppen Restriktionen / Risiken DIEK | Projektsteckbrief Stärkung des Innenbereiches durch Nachverdichtung Aktivierung von Baulücken und innerörtlichen Freiflächen Reaktivierung von Brachflächen   Seite | 2 Versorgung + Infrastruktur Realisierungszeitraum Aktivierung von Baulücken und Brachflächen - Potenzialflächenmanagement  Mittelfristig  Vorbereitung:  Einrichtung der Koordinierungsstelle in der Gemeindeverwaltung Durchführung:  Kontaktaufnahme mit den Eigentümern  Klärung der individuellen Rahmenbindungen und Hemmnisse für die einzelnen Standorte  Aufbau einer zentralen Datenbank  Beratung der Eigentümer, Investoren und Nutzungsinteressenten  Vermittlung zwischen den Beteiligten  Unterstützung bei der Beseitigung potenzieller Hemmnisse  Projektsteckbrief Arbeitsschritte Beteiligte Akteure Kostenschätzung     Gemeindeverwaltung Politik Eigentümer Interessenten / Investoren  Einmalige Einrichtung eines Arbeitsplatzes: Keine zusätzlichen Kosten, sofern ein vorhandener Arbeitsplatz genutzt werden kann Laufende Beratungen (Geschätzter Aufwand: durchschnittlich 4 h / Monat): Keine zusätzlichen Kosten, sofern die Beratung innerhalb der Verwaltung von einem  Mitarbeiter übernommen werden kann. Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten  Keine Schnittstellen zu anderen Entwicklungsthemen   Öffentlicher Raum Verkehr + Mobilität DIEK | Projektsteckbrief Seite | 3