Daten
Kommune
Vettweiß
Größe
16 kB
Datum
02.07.2013
Erstellt
08.07.13, 18:02
Aktualisiert
08.07.13, 18:02
Stichworte
Inhalt der Datei
Gemeinde Vettweiß
Der Bürgermeister
Vettweiß, den 08.07.2013
Beschlussauszug
aus der 18. Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt, Verkehr und
Wirtschaftsförderung
der Gemeinde Vettweiß
am Dienstag, dem 02.07.2013, 18:00 Uhr.
5.
Antrag der B.I. Fraktion auf Neufassung der Abwasserbeseitigungssatzung der
Gemeinde Vettweiß vom 12.12.2008
(V-73/2013)
Bürgermeister Kranz erläutert, dass das geltende Recht Möglichkeiten eröffnet, die
Behandlung der Abwasseranlagen auf verschiedene Art und Weise zu handhaben. In
der Gemeinde Vettweiß ist ausschließlich der Hauptkanal der öffentlichen Anlage
zugehörig. Die Erweiterung um die Grundstücksanschlussleitungen kann in einer
politischen Entscheidung sicherlich geändert werden. Dabei ist aber zu beachten, dass
damit der Herstellungs- und Unterhaltungsaufwand auf die Gemeinde übergeht. Im
Zusammenhang mit der unter TOP I/2 diskutierten Übergabe des Kanalnetzes muss
dann natürlich auch beachtet werden, dass bei einer Aufnahme der Hausanschlüsse in
die öffentliche Anlage, eine sehr zeitnahe Bewertung des Vermögens vorzunehmen ist.
Dazu müssen die Hausanschlüsse untersucht und evtl. in Stand gesetzt werden. Alle
diese Kosten werden gebührenwirksam. Vorschlag der Verwaltung ist auch deshalb,
keine Änderung vorzunehmen.
Ausschussmitglied Demke sieht das Thema in enger Verbindung mit dem Verkauf des
Kanalnetzes. Trotzdem könnte jetzt schon eine Anpassung an die Mustersatzung
vorgenommen werden.
Bürgermeister Kranz bittet eine Satzungsänderung erst dann vorzunehmen, wenn über
die Frage der Grundstücksanschlüsse entschieden ist, da die Satzungsänderungen u.a.
auf diesen Tatbestand abgestellt sind.
Stellv. Ausschussmitglied Erasmi stellt die Behauptungen von BI-Fraktion und
Verwaltung gegenüber, wobei in der Vorlage nach Aussage der Kommunal- und
Abwasserberatung von nur wenigen Kommunen die Rede ist, die BI-Fraktion aber immer
davon ausgeht, dass viele Kommunen entsprechend ihrem Antrag agieren.
Bürgermeister Kranz stellt klar, dass nur wenige Kommunen eine Umstellung tatsächlich
realisiert haben.
Abschließend empfiehlt Ausschussvorsitzender Kemmerling der BI-Fraktion, auch im
Interesse der Gebührenzahler, auf den Antrag zu verzichten.
Der Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt, Verkehr und Wirtschaftsförderung empfiehlt
dem Rat einstimmig, den Antrag erst nach der Entscheidung über die Übertragung des
Kanalnetzes wieder aufzugreifen.