Daten
Kommune
Vettweiß
Größe
20 kB
Datum
27.01.2009
Erstellt
20.01.10, 17:32
Aktualisiert
20.01.10, 17:32
Stichworte
Inhalt der Datei
Gemeinde Vettweiß
Der Bürgermeister
Vettweiß, den 16.02.2009
A U S Z U G
aus der 22. Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt, Verkehr und
Wirtschaftsförderung
der Gemeinde Vettweiß
am Dienstag, dem 27.01.2009, 18:00 Uhr
in der Bürgerbegegnungsstätte Vettweiß.
Punkt 5:
Bürgerfreundliches/barrierefreies Rathaus
(V-7/2009)
Bürgermeister Kranz erläutert die Vorlage. Dann werden unterschiedliche Varianten anhand von
Folien vorgestellt. Bevor man aber hier Detailfragen klärt, sollte zuerst eine
Grundsatzentscheidung herbeigeführt werden.
Herr H. Kemmerling erklärt für die CDU-Fraktion, dass man die Maßnahme umsetzen will. Die
vorgestellte Planung ist rational und aus Kostengründen entstanden. Es soll jedoch überlegt
werden, ob die lang gezogene Lösung architektonisch die Richtige ist. Außerdem soll die
Problematik des Trauzimmers mitbetrachtet werden. Die Notwendigkeit der Fraktionszimmer im
2. OG ist kritisch zu hinterfragen. Aber auf jeden Fall soll ein bürger-.und barrierefreundliches
Rathaus geschaffen werden.
Herr J. Kemmerling teilt für die BI-Fraktion mit, dass die zwingende Notwendigkeit des Anbaus
nicht gesehen wird. Aufgrund von Teilzeitkräften stehen nachmittags freie Büros zur Verfügung.
Außerdem geht Parkraum verloren. Man geht davon aus, dass der Datenschutz auch jetzt
gewahrt ist, wo publikumsintensive Büros mit 2 Personen besetzt sind. Die Fraktionsräume haben
keine Priorität, da es bisher keine Probleme gegeben hat. Im Rahmen von Rückstellungen sind
viele Investitionen in den nächsten Jahren vorgesehen. Aufgrund dessen wird die Maßnahme
zurzeit seitens der BI-Fraktion abgelehnt.
Herr Ruskowski teilt für die SPD-Fraktion mit, dass die Maßnahme zum jetzigen Zeitpunkt Sinn
macht, wobei über die genaue Ausführung noch zu diskutieren ist. Die SPD-Fraktion wird die
Maßnahme unterstützen.
Herr Roeb teilt mit, dass auch die vorhandene Bausubstanz aus brandschutztechnischen
Gründen mitberücksichtigt werden muss. Außerdem sollte der Sanitärbereich mitbetrachtet
werden. Sollten auch im 1. OG weiterhin genutzte Büros liegen, müsste auch über einen Aufzug
nachgedacht werden.
Bürgermeister Kranz erwidert, dass der erste Vorschlag nach dem Gebot der Sorgfalt und der
Finanzen erarbeitet wurde. Mit der Firma Streit wurde die Planung hinsichtlich Arbeitssicherheit
besprochen. Inwieweit hier brandschutztechnische Probleme im Altbereich bestehen, ist vor allen
Dingen im Hinblick auf das 2. OG zu überprüfen. Auch bezüglich der Sanitärbereiche ist die
Planung noch nicht als abschließend zu betrachten. Aber es muss klar sein, dass auch irgendwo
eine finanzielle Grenze nach oben gesetzt ist. Weitere Detailplanungen sollte eine Arbeitsgruppe
mit dem Architekturbüro erarbeiten.
In 2009 ist ein Kreditbedarf im Haushalt darstellbar, der in den nächsten Jahren nicht gegeben
ist.
Die Herren J. und H. Kemmerling sind außerdem der Meinung, dass bei der Umsetzung eines
bürgerfreundlichen Rathauses auch über die Öffnungszeiten nachgedacht werden muss.
Der Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt, Verkehr und Wirtschaftsförderung empfiehlt dann mit
11 Ja-Stimmen und 3 Nein-Stimmen dem Gemeinderat der Gemeinde Vettweiß, das Rathaus
bürgerfreundlich und barrierefrei zu erweitern.
Beschluss der Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung, Umwelt, Verkehr und Wirtschaftsförderung vom 27.01.2009
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