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Info Stab (Anlage zur Info Stab Info 202/2008)

Daten

Kommune
Kreis Euskirchen
Größe
100 kB
Datum
17.11.2008
Erstellt
06.11.08, 04:18
Aktualisiert
06.11.08, 04:18
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Innovationspreis 2008 Anlage 1 iOpener Media, Aachen: Beschreibung des Unternehmens und des Wettbewerbsbeitrages: In Echtzeit direkt gegen die Formel 1-Piloten fahren über PlayStation, Xbox oder PC. Hierzu werden Positionsdaten über Satellitennavigation (Global Navigation, Satellite Navigation, GNSS) sowie Telemetrie-Daten der realen Objekte zusammen via Internet in virtuelle Umgebungen eingespeist. Dies ermöglicht z.B. neue Computer-Spiele wie Online-Autorennen. Über Künstliche Intelligenz (Eigenentwicklung des Unternehmens) wird ein optimales Gleichgewicht zwischen realer und virtueller Welt hergestellt. Spieler können sich in ein Spiel einloggen und direkt mit den Profis messen oder in Echtzeit direkt gegen alle Profis auf der Rennstrecke fahren. iOpener stellt darüber hinaus die gespeicherten Renndaten bereit, so dass Spieler ein echtes Rennen im Nachhinein mitfahren können. Basierend auf derselben Technologie können beim Fahrertraining in Simulatoren mit iOpener z.B. die gefahrene Abweichung von der Ideallinie sowie die Linie der schnellsten Runde eines Fahrers visualisiert und die Trainingseffizienz verbessert werden. Genannte und weitere Anwendungen auf Basis der iOpener-Technologie sind u. a. auf Motorradrennen, Flugsimulatoren, Fahrrad, Ski- und Snowboard aber auch für hoheitliche Aufgaben, z.B. von Polizei und Feuerwehr und Sicherheitskräften, übertragbar. Alleinstellungsmerkmale: Das Patent für Produkt „iOpener-Echtzeit-Spieloption“, d.h. für das System, welches reale und mobile Objekte in virtuelle Umgebungen integriert (2- und 3-dimensional), wurde erteilt. Zusätzliche Patente sind beantragt. Kundennutzen: Auf Basis der patentierten Technologie bietet iOpener Vorteile für unterschiedliche Kunden und Partner: • Spielehersteller: Einzigartiger und neuer Spielinhalt mit der Möglichkeit, Mikrotransaktionen zu realisieren. • Rennen: Veranstalter und Verbände: Neue und zusätzliche Einnahmequellen, neuartige Verbreitung über die Medien, insbesondere bezüglich jüngerer Zielgruppen. Zusätzlich Unterstützung von Analysen (technisch) und Sicherheitsmaßnahmen (z.B. Control Safety). • Renn-Teams und Fahrertraining: Zusätzliche Trainingsmethode und Effizienzsteigerung sowie erhöhte Attraktivität insbesondere für junge Fahrer; außerdem zusätzliches Umsatzpotenzial. • (Online-) Medienunternehmen: Zusätzliche Information über reale Objekte (z.B. Wagen und Fahrer) in Echtzeit. m2p-labs, Aachen: Beschreibung des Unternehmens und des Wettbewerbsbeitrages: Entwickler eines neuartigen Gerätesystems für die Analyse und Entwicklung von Bioprozessen (BioLector-System). Diese dienen in weiten Bereichen der Pharma-, Chemie- und Biotechnologieindustrie als Produktionsverfahren. In der pharmazeutischen und chemischen Industrie wird aufgrund der hohen Selektivität und Nachhaltigkeit verstärkt auf biotechnologische Herstellungsverfahren gesetzt. Mit Hilfe der genetischen Veränderung von Zellen können heutzutage eine Vielzahl von Bioprodukten erzeugt werden. In der Bioprozessentwicklung müssen dann eine große Anzahl von Varianten dieser Zellen in hochparallelen Ansätzen kultiviert werden, um für eine spätere Produktion optimale Produzenten und Produktionsbedingungen ermitteln zu können. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und muss mit einem möglichst hohen Durchsatz durchgeführt werden. Aktuell genutzte Laborgeräte werden den Anforderungen an Automatisierung, Kostenminimierung und einem zeiteffizienten Hochdurchsatzscreening für Fermentationsprozesse jedoch nur in unzureichendem Maße gerecht. Genau an dieser Problematik setzt das Gerätesystem von m2p-labs an. Es ermöglicht eine kostengünstigere, effizientere und Zeit sparendere Entwicklung biotechnologischer Produktionsverfahren. Durch die Einzigartigkeit des Konzepts hat sich m2p-labs als Ziel die Etablierung ihrer Technologie als neuen Standard beim Hochdurchsatzscreening von Zellkulturen im Bereich der Pharma-, Chemieindustrie und Biotechnologie gesetzt. Langfristig möchte das Unternehmen alle Schüttelkolben und Mikrotiterplatten-Experimente durch die neue informationsgetriebene BioLector-Technik substituieren. Neben Geräten vertreibt das Unternehmen auch spezielle Verbrauchsmaterialen (langfristige Kundenbindung) und bietet Auftragsentwicklung an. Alleinstellungsmerkmale: Die BioLector Technologie bietet erstmalig in kleinem Maßstab die nicht-invasive online-Erfassung der wichtigsten Prozessparameter zur Entwicklung und Verbesserung biologischer Produktionsprozesse, ohne dafür den Prozess selbst unterbrechen zu müssen. Die Bedingungen im BioLector System sind dabei mit den Bedingungen in der späteren Produktionsanlage vergleichbar, so dass die gewonnenen Erkenntnisse für eine spätere Produktion relevant sind und übernommen werden können. Der BioLector bietet dem Benutzer somit erstmalig ein unverfälschtes und komplettes Bild seiner Prozesse, und dass in hochparallelen Ansätzen. Kundennutzen: Durch die Kombination von bioverfahrenstechnischem Know-how, Mikrosystemtechnik und Sensorintegration wurde ein System geschaffen, das den Entwicklern von Pharma- und Chemieprozessen mehr Prozessinformationen bei gleichzeitig sehr hohem Durchsatz bietet. Auf Grund der Automatisierung und der Miniaturisierung der Technik können Kosten für Personal, Material und Zeit eingespart werden. Robatex, Würselen: Beschreibung des Unternehmens und des Wettbewerbsbeitrages: Mittels selbst entwickelter Textilmaschinen werden weltweit einmalige lichtleitende Textilien aus optischen Glasfasern hergestellt (Abnehmer sind z.B. Betonfertigteilwerke). Weiterhin werden diese Textilien zu lichtleitenden Baustoffen weiterverarbeitet. Das Produktportfolio betrifft daher die drei Bereiche: Optische Textilien für Betonanwendungen, Lichtleitende Betonwerksteine und Beratung zur Entwicklung von lichtleitenden Werkstoffen. Alleinstellungsmerkmale: 6 Patent- und eine Gebrauchsmusteranmeldung im Bereich Textilien, Beton und Lichtbetonelemente; fundierte Kenntnis moderner Textiltechnik in Kombination mit einer hoch spezialisierten Ausbildung im Bereich des Betonbaus; Möglichkeit, die besten Fasern mit modernsten Textilmaschinen maßgeschneidert für spezielle Betonrezepturen zu Textilien verarbeiten. Kundennutzen: Durch gezielte Anwendung von Lichtbeton kann in bedeutendem Maße Energie eingespart werden! Es ist möglich, in einigen Räumen tagsüber vollständig auf künstliche Lichtquellen zu verzichten oder die Anzahl der notwendigen künstlichen Lichtquellen deutlich zu reduzieren. Die Nutzung des Tageslichtes selbst in weit innen liegende Räume wird ermöglicht. Mit Lichtbeton scheint die Sonne einfach durch massive Wände hindurch. Dies ermöglicht „normale“ Konstruktionen von Häusern und Wohnungen mit statisch tragenden Wänden und gleichzeitigem Lichteinfall durch die massiven Wände. Die massiven lichtleitenden Betonwände können weiterhin auch noch durch ihre Wärmespeicherfähigkeit als Wärmequelle ausgenutzt werden. Da die Lichtbetonwand Licht in die Häuser lässt, kann Sie auch auf der Sonneneinstrahlungsseite eingesetzt werden. Die Sonne scheint „natürlich“ durch die Wand hindurch, heizt die Wand über den Tag aber auch auf. Nachts gibt die Wand die eingestrahlte Wärme dann wieder ab. Agroisolab, Jülich: Beschreibung des Unternehmens und des Wettbewerbsbeitrages: Der Wettbewerb im globalen Markt und insbesondere der Schutz von Markenprodukten und Schutz vor Haftungsansprüchen führt zu dem Kundenwunsch, Produkte jederzeit analytisch wieder finden zu können. Dies ist mit dem Markerkonzept von agroisolab bei nahezu vollständiger Fälschungssicherheit möglich. agroisolab ist ein Speziallabor für die Vermessung von stabilen (nicht radioaktiven) Isotopen und in Europa bzw. weltweit eines der führenden Labore auf diesem Gebiet. Mit ihrer Messtechnik ist agroisolab in der Lage, die Echtheit von Produkten abzusichern. Konkret heißt das, dass festgestellt werden kann, aus welchem Teil der Welt z.B. Lebensmittel stammen. Das Labor bedient sich dabei des Umstandes, dass die stabilen Isotope der Bioelemente regional und auch örtlich in unterschiedlichen Anteilen vorkommen. Rindfleisch aus Argentinien weist z.B. einen anderen Anteil stabiler Isotope auf als Rindfleisch aus Frankreich. Auf diesem Prinzip basierend hat agroisolab in den letzten drei Jahren Produkte mit definierten und einzigartigen Markierungen entwickelt. Damit ist eine unauffällige Kennzeichnung von Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen und kosmetisch/pharmazeutischen Produkten garantiert, ohne dass die Produkte optischen oder chemischen Veränderungen unterliegen. Für die Überprüfung der Markierung mussten neue Messtechniken und Verfahren entwickelt werden. Mit diesem Markerkonzept hat agroisolab ein Alleinstellungsmerkmal auf dem globalen Weltmarkt. Nach der Entwicklung dieses Markerkonzeptes ist agroisolab strategische Kooperationen mit produzierenden Unternehmen eingegangen, um derartig markierte Produkte großtechnisch herzustellen. So wird gemeinsam mit einem Partner eine eigene Marker-Mischanlage aufgebaut werden. Alleinstellungsmerkmal: In Europa bzw. weltweit eines der leistungsfähigsten Labore auf diesem Gebiet. Zur Überprüfung der Markierung mussten neue Messtechniken entwickelt werden. Es wurde eine neue Verbrennungstechnik im Bereich der Hochtemperaturpyrolyse (patentiert) entwickelt, die es ermöglicht, derartige Substanzen zu zerlegen. Es mussten spezielle Darstellungswege von Vorprodukten (Einführung einer Sauerstoffmarkierung durch kontrollierte Erhitzung von Schwefelsäure unter Eintritt von Wasser) entwickelt werden, die bis heute einzigartig sind. Kundennutzen: Markierung auf elementarer Ebene hat folgende Vorteile: • In der Regel ein üblicher Bestandteil des Produktes (z.B. Wasser) und damit völlig unauffällig. • Völlig untoxisch. • Kann in sehr geringen Anteilen eingesetzt werden (kosteneffizientes Labelling des Endproduktes). • Produkt unterliegt keinerlei optischer und chemischer Veränderungen. • Hersteller kann die Produkte jederzeit analytisch wieder finden. • Nahezu vollständige Fälschungssicherheit gewährleistet. • Die Absicherung der Authentizität erhält durch die europäische Rückverfolgbarkeitsverordnung EU VO 178/2002 einen zusätzlichen Stellenwert, welche eine vollständige Rückverfolgung bei Lebensund Futtermitteln fordert. Deutsche Mechatronics, Mechernich: Beschreibung des Unternehmens und des Wettbewerbsbeitrages: Gegenstand der durch das Maschinenbauunternehmen angemeldeten Innovation ist ein Rootsgebläse zur Puderabscheidung belasteter Luft. Anwendungsfall sind Druckmaschinen. Die Innovation bezieht sich auf Bogenoffset-Druckmaschinen. In diesen Maschinen werden nach dem Druckvorgang die bedruckten Bögen in den Ausleger der Maschine transportiert und zu einem Stapel abgelegt. Im Ausleger sind u.a. ein Trockner und ein Pudergerät installiert. Das Puder ist bei der Stapelbildung Abstandhalter zwischen den Druckbögen. Die Innovation besteht in einem "Pudersammler" (Rootsgebläse zur Puderabscheidung), der das überschüssige Puder, das sich bisher innerhalb und außerhalb der Maschine verteilt hat, aufsaugt. Das Ergebnis besteht in einer deutlichen Reduzierung der Staubbelastung, ohne dass der Durchlauf der Druckbögen beeinträchtigt wird. In den Bewerbungsunterlagen ist ausführlich erläutert, warum herkömmliche Gebläse für diesen Anwendungszweck nicht herangezogen werden können. Durch die Puderabscheidung im Arbeitsraum ist der bislang erforderliche intensive Luftaustausch auf 1/10 reduzierbar. Dadurch fallen für die Aufbereitung der Zuluft, die Reinigung der Abluft sowie für deren Zu- und Ableitung wesentliche Kosten- und Energieaufwände weg. Durch Innovation in Zusammenarbeit mit Fachhochschulen konnte bei DTMT die Rotorlänge um den Faktor 10 verlängert werden. Insbesondere die Schallemission und die Dichtung der Lager sind Herausforderungen gewesen, die gemeistert wurden. Alleinstellungsmerkmale: Gebrauchsmuster ist angemeldet; wesentlich geringerer Kosten- und Energieaufwand. Die kompakte Bauform der Reinigungseinheit ist bei Bahn- oder Bogenanwendungen für den knappen zur Verfügung stehenden Bauraum innerhalb der Maschinen optimal geeignet. Erst das Rootsgebläse ermöglicht eine ausreichende Druckerhöhung, um eine Abreinigung zu ermöglichen. Bekannte Walzenlüfter oder ähnliche Gebläse können dazu nicht verwendet werden. Die Rotorlänge für ein Modul konnte deutlich über das übliche Maß verlängert werden. Da zwei oder mehrere Module aneinander gereiht werden können, sind Bahnbreiten bis hin zu Papierherstellungsmaschinen möglich. Das Rootsgebläse kann auch ohne Puderabscheidung für gleichförmige Luftbewegung eingesetzt werden. Hier ist keine Produktalternative mit ähnlicher Druck-Volumenstromkennlinie bekannt. Kundennutzen: Die Puderabreinigung in Druckmaschinen ist schon aus Gründen der Arbeitsplatzgestaltung ein wichtiges Thema (MAK-Werte). Die erforderlichen Maßnahmen dürfen den Bogenlauf aber nicht stören. Dies wird nur durch das lange Rootsgebläse gewährleistet, welches über die Länge gleichmäßig ansaugt und ausbläst. In der Anwendung bei der Druckmaschine reduziert sich die Abluftleitung für die puderbelastete Luft. Die schon in der Druckmaschine reduzierte Abluftmenge kann behandelt werden. Dazu sind kleinere Anlagen ausreichend, was geringe Investitionskosten bedeutet. Bei den Betriebskosten entfällt durch die bereits in der Druckmaschine reduzierte Abluftmenge die notwendige Aufbereitung der Zuluft. Zudem kann auch hier die Klimaanlage der Druckhalle ggf. kleiner dimensioniert werden. HG BAUNACH, Hückelhoven: Beschreibung des Unternehmens und des Wettbewerbsbeitrages: Wärmequellen sind mit zunehmender Regenerativität schlechter steuerbar. Um regenerative Wärme nutzen zu können, muss diese deshalb gespeichert werden, wenn sie verfügbar ist, um verbraucht werden zu können, wenn sie benötigt wird. Während die Solaranlage bei strahlendem Sonnenschein Temperaturen von 80°C und mehr erreicht und somit die gesamte Warmwasserversorgung übernehmen kann, schafft sie an einem bewölkten Tag vielleicht nur 40°C. Also bedeutet dies: Wer die in seinem Puffer vorhandene Wärme so organisiert, dass der Speicher oben möglichst heiß und unten möglichst kalt ist, der bekommt sowohl das Warmwasser bereitet, ohne zusätzlichen Brennstoff einsetzen zu müssen, als auch Solarwärme auf niedrigem Temperaturniveau (40°C) in seinen Puffer hinein. Der Puffer muss also eine gute "Schichtung" haben. Dank der Schwerkraft bildet sich diese zwar von selbst, da heißes Wasser ein wenig leichter ist als kaltes. Aber sie ist ein sehr instabiles System und mit geringem Aufwand zu zerstören. Herkömmliche Systeme mischen heißes mit kaltem Wasser aus dem Speicher, um die vom Nutzer gewünschte Temperatur zu erzeugen. Statt heißes mit kaltem Wasser zu vermischen, vermischt HG Baunach entweder heißes mit mittelwarmem oder mittelwarmes mit kaltem Wasser. Diese eigentlich simple Veränderung im Verfahren fördert und stabilisiert die Schichtung im Puffer aber außerordentlich und führt zu enormen Verbesserungen: Es kann deutlich mehr Wärmemenge (bis zu 50%) im Puffer untergebracht werden und mit dieser Wärme kann ein deutlich höherer Nutzen erwirtschaftet werden. Alleinstellungsmerkmale: Das Verfahren der Kombination von Rücklaufnutzung und Zwei-ZonenEntladung ist durch deutsche Patentanmeldungen geschützt; es wird nach Stellung des Prüfungsantrages mit der Erteilung des Patentes gerechnet. Weiterentwicklungen wurden durch Folgepatente abgesichert. Kundennutzen: Seit Markteinführung (2004) liegen zahlreiche Erfahrungsberichte von Handwerkskunden vor, denen eine gewisse Vergleichskraft zugesprochen werden kann. Nach deren überstimmenden Aussagen konnte durch den Einsatz der Innovation der solare Deckungsbeitrag herkömmlicher Solaranlagen im wirtschaftlich bedeutenden Sanierungsgeschäft von etwa 25% - 30% auf deutlich über 40% - 50% angehoben werden. Somit kann eine Steigerung des solaren Deckungsbeitrages zwischen 33% und 100% einen erheblichen Beitrag zur Verkürzung der Amortisationszeit und damit zur Entkräftung des Hauptargumentes der Gegner dieser Technologie leisten. Waagenbau Dohmen, Würselen: Beschreibung des Unternehmens und des Wettbewerbsbeitrages: Seitdem die Materialströme nachwachsender Rohstoffe in Biogasanlagen statistisch und mengenmäßig erfasst werden müssen und die Abrechnung der eingefahrenen Mengen mit den Landwirten nach Gewicht erfolgt, wurde seitens der Anlagenbetreiber eine neue Anforderung gestellt: Um eine Biogasanlage rentabel zu bewirtschaften, darf sie nur mit wenig Personal betrieben werden. Dies betrifft u.a. auch die Fahrzeugwaage. Für Biogasanlagen wurde deshalb ein System entwickelt, mit dem die Fahrer die Fahrzeuge selber verwiegen können, ohne dass sie von den Schleppern absteigen müssen. Die Verwiegungen werden per Funk mit einem Knopfdruck ausgelöst. Bei dem Messvorgang werden alle wesentlichen Daten automatisch erfasst und dokumentiert. Wenn gewünscht, kann der umsatzrelevante und von daher zeitkritische Vorgang „Verwiegen“ bei jedem Liefervorgang auf nur noch eine Wägung (Brutto) reduziert werden. Ein ausgeklügeltes Daten- und Prozessmodell macht dies möglich. Die Neuentwicklung der Software „Do-Profi“ mit einer komponentenbasierten Softwarearchitektur wurde gemeinsam mit Prof. Sander (FH Aachen, Campus Jülich, Angewandte Informatik) gestartet. Die Innovation ist seit Mai 2008 am Markt. Alleinstellungsmerkmale: Ein etabliertes Waagenbau-Unternehmen bietet selber spartenspezifische Lösungen mit moderner ITTechnologie flexibel und kostengünstig an. Bewährte Handwerkstechnik im Waagenbau und zukunftsweisende Programmiertechnik in einem Handwerksbetrieb war in dieser Kombination bisher nicht zu finden. Kundennutzen: • Signifikant schnellere Abwicklung der Wägevorgänge / komfortabler Datenimport und -export zu anderen Programmen. • Weitgehend automatisierter Wägebetrieb mit höchster Betriebssicherheit. • Fehlwägungen werden aufgrund der Automatisierung nahezu ausgeschlossen. • Varianten- und Mandantenfähigkeit. • Verwendbar für viele weitere Branchen, z.B. Landhandel, Baustoffe, Entsorgung etc. • Durch die Fertigung der Waagen aus einer Hand entstehen weitere Vorteile: Schnellere Reaktionsmöglichkeiten, individuelle Anpassung an Kundenwünsche, keine Abhängigkeit von externen Preisgestaltungen, einfaches Aufsetzen von Weiterentwicklungen. • Dokumentensicherheit kann eingebunden werden. Orthopädie- & Berufsschuhtechnik Dirk Giesa, Aachen: Beschreibung des Unternehmens und des Wettbewerbsbeitrages: Durch Modifikation der gefrästen Einlagenbasis und aufliegender PUR Weichschaum Gusstechnik ist es gelungen, die dynamisch-stabilisierenden Elemente der Sporteinlagen mit der bettenden und druckentlastenden Diabetikereinlage zu kombinieren. Gut definierbare Unterstützung bei hervorragenden Entlastungswerten sind das Ergebnis. Die neu entwickelte Einlage trägt den Namen „Dianamic“. Alleinstellungsmerkmale: • Eigene Entwicklung. • Ungewöhnliche Technologiekombination. • Bisher kein Hersteller bekannt, der beide Technologien einsetzt, geschweige denn kombiniert. Kundennutzen: • Dünnere Bauform ermöglicht eine größere Schuhauswahl, was die Trageakzeptanz verbessert. • Erhöhter Tragekomfort durch die gesichertere dynamische Druckverteilung, insbesondere während der Bewegungsabläufe. • PUR Weichschaum weist höchste Langzeitzurückstellfähigkeit auf, dies bedeutet eine deutlich geringere Gefahr der Verletzungen durch verschlissene, plattgetretene Fußbetteinlagen. • Weitere medizinische Vorteile (vor allen Dingen für den diabetischen Fuß). Heinrichs Stahl- und Metallbau, Simmerath: Beschreibung des Unternehmens und des Wettbewerbsbeitrages: Neue Lösung zur Sanierung und Errichtung von Balkonen: Nach Grundsanierung der vorhandenen Balkonsubstanz wird eine stabile Konstruktion angebracht, die eventuell abplatzenden Beton auffangen kann. Dann wird der Balkon so eingekleidet, dass kein weiteres Wasser an ihn gelangen kann. Dazu wird die komplette Balkonunterseite mit Stahlkonsolen unterfangen. Zwischen Stahlkonsolen und Balkon wird eine Gitterrost-Matte eingearbeitet, um auch langfristig zu vermeiden, dass Betonteile herabstürzen. Die Stahlkonsolen sind gleichzeitig konstruktive Befestigung für das neue Geländer und die Abdeckbleche. In Zusammenarbeit mit Fachfirmen wird die gesamte Balkonoberfläche neu versiegelt. Alleinstellungsmerkmale: Zurzeit gibt es auf dem Markt keine vergleichbaren Produkte; es besteht ein durch ein Patent abgesicherter Wettbewerbsvorsprung. Vorteile u.a.: Schnelle Fertigung, keine herabstürzenden Betonteile etc. Kundennutzen: • Ausgereifte und sichere Konstruktion, um abfallende Betonteile abzufangen. Hierdurch Schutz für Umwelt und Personen. • Optisch ansprechende Endlösung. • Mit durchdachten Zusatzbeuteilen, wie einem angepassten Geländersystem in den verschiedensten Variationen, wird eine innovative Lösung nach dem Geschmack des Kunden angeboten. • Mit durchdachten Entwässerungssystem und einem abgestimmten dichten Bodenbelag ist das System eine Lösung mit einem Ansprechpartner für alle Gewerke. • In die Balkonverkleidung kann ein Wärmeverbundsystem integriert werden, welches mögliche Kältebrücken ausschließt und so helfen kann, Energiekosten einzusparen. • Dem Kunden entstehen nur 2/3 der Kosten, die eine herkömmliche dauerhafte Sanierung durch Abriss und Erstellung eines neuen Balkons entstehen würde. • Es entstehen keine Dreck- und Lärmbelastungen, wie sie beim Abbruch eines Balkons zu erwarten sind.