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Beschlussvorlage (Anlage zur Beschlussvorlage WP8-15/2010)

Daten

Kommune
Bedburg
Größe
4,3 MB
Datum
02.02.2010
Erstellt
27.01.10, 17:57
Aktualisiert
27.01.10, 17:57

Inhalt der Datei

Sportstättenkonzept für die Stadt Bedburg NRW Beratungsstelle Sportstätten Am Sportpark Müngersdorf 3 50933 Köln Tel.: 0221 - 16 80 23 23 Fax: 0221 – 16 80 23 19 info@sportstättenberatung.de www.sportstaettenberatung.de Bearbeiter: Dipl.-Ing. Jürgen Mund Dipl. Sportlehrer, Architekt Klaus Trojahn Dipl. Geogr.,Dipl. Um.wiss. Almut Kammholz Oktober 2009 INHALTSVERZEICHNIS 1. 2. EINLEITUNG .......................................................................................................... 2 GESELLSCHAFTLICHE VERÄNDERUNGEN UND ENTWICKLUNGEN IM SPORT.......... 2 2.1 Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf das Sportverhalten und auf die Sportinfrastruktur ......................................................................................... 3 2.2 Individualisierung im Sport............................................................................. 4 2.3 Auswirkungen auf die Sportvereine................................................................ 4 2.4 Entwicklungen in Bedburg ............................................................................. 4 3. BESTANDSAUFNAHME UND BESTANDSBEWERTUNG DER VORHANDENEN SPORTHALLEN IN BEDBURG ......................................................................................... 5 3.1 Sportfunktionelle Eignung der vorhandenen Sporthallentypen........................ 5 3.2 Bewertungsgrundlagen.................................................................................. 6 3.3 Bestandsaufnahme und Bewertung der Turn- und Sporthallen ....................... 7 4. BEDARFSABSCHÄTZUNG UND BILANZIERUNG .................................................... 12 4.1 Auswertung der Belegung der einzelnen Turn- und Sporthallen ................... 12 4.2 Vereinsbefragung ........................................................................................ 13 4.3 Empfehlungen für zukünftige Sportangebote an Sporträumen ..................... 13 4.4 Schulischer Bedarf ....................................................................................... 14 4.5 Vereinsbedarf .............................................................................................. 16 5. ZUSAMMENFASSUNG UND EMPFEHLUNGEN FÜR DIE SPORTHALLEN .................. 19 6. BESTANDSAUFNAHME UND BESTANDSBEWERTUNG DER VORHANDENEN SPORTPLÄTZE IN BEDBURG ........................................................................................ 19 6.1 Bewertungsgrundlagen................................................................................ 19 6.2 Bestandsaufnahme und Bewertung der Sportplätze ..................................... 20 6.3 Ermittlung des Anlagenbedarfs für Fußball................................................... 25 6.4 Prognose der Entwicklung der Fußballvereine............................................... 26 6.5 Bedarfsabschätzung und Bilanzierung .......................................................... 26 6.6 Zusammenfassende Bewertung und Bilanzierung der Sportplätze................. 30 7. LITERATUR.......................................................................................................... 32 8. ANLAGEN........................................................................................................... 33 1.Einleitung 1. 2 Einleitung Die Stadt Bedburg hat mit dem Projekt „Sportstättenkonzept“ den Anstoß für eine zukunftsorientierte Sportpolitik gegeben. Die Verantwortlichen in den Kommunen und im organisierten Sport sehen sich mit der schwierigen Frage konfrontiert, welche Sportangebote, Organisationsformen des Sporttreibens und Sportstätten den Wünschen der Bevölkerung jetzt und in Zukunft entsprechen. Neben diesem Blick in die Zukunft sind auch die heutigen und zukünftigen ökonomischen Realitäten zu berücksichtigen. Als Grundlage für diese schwierigen politischen Entscheidungen hat die NRW Beratungsstelle Sportstätten im Auftrag der Stadt Bedburg zunächst einmal die vorhandenen städtischen Sporthallen und die Sportfreianlagen erfasst und bewertet. In dieser Bewertung wird die Funktionalität und der bauliche Zustand der Sporthallen und der Sportplätze erfasst und gegebenenfalls Sanierungsnotwendigkeiten beschrieben. Der nutzbare Bestand an Sporthallen und Sportplätzen wird im nächsten Schritt dem rechnerischen Bedarf für den Schulsport und den Vereinssport gegenübergestellt. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für die zukünftige Entwicklung der Sportstätten gegeben. 2. Gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen im Sport Der Sport ist zu einem zentralen Merkmal der Alltagskultur in der postindustriellen Gesellschaft geworden. Mittlerweile nimmt er unverzichtbare Aufgaben in der Kinderund Jugendpolitik, in der Gesundheitspolitik und als Medium sozialer Integration wahr. Mit dieser Bedeutungssteigerung sind aber auch tiefgreifende Veränderungen verbunden (vgl. Fuhrmann, H., Rittner, V., Förg, R., Wehr, P., Hullmann, C.-P., 2007, S. 1). Versucht man die Ergebnisse von Untersuchungen und Sportverhaltensstudien deutschlandweit zusammenzufassen zeigen sich fünf Entwicklungstendenzen: • Individualisierung: Erweiterung des Sportartenspektrums und ein Trend zu selbstorganisierten, privaten und individuellen Sporttreiben. • Verlust des Organisations- und Deutungsmonopols der Sportvereine und – verbände durch neue Anbieter (Kommerzialisierung und Professionalisierung) und die Individualisierung. • Erweiterung der Alters- und Zielgruppen (z. B. Kinder, Frauen, Senioren) mit anderen Organisationsformen und Anforderungen an die Sporträume. • Vielfalt der sportlichen Aktivitäten vom Leistungssport bis zum Gesundheitssport. • Dafür werden unterschiedlichste Sport- und Bewegungsräume vom bewegungsfreundlichen Wohnumfeld bis hin zu wettkampfgerechten Sportstätten für den Spitzensport benötigt. Kommunale Sportpolitik und -planung sollte heute auf das veränderte Sportverhalten der Bürger eingehen und den Sportbegriff erweitern. Spitzen- und vereinsorientierter Wettkampfsport, Schul-. Freizeit- und Gesundheitssport, Trendsportarten sowie kindliches Bewegungsspiel stellen gleichberechtigte menschliche Bewegungsaktivitäten dar, die es ganzheitlich und umfassend zu fördern gilt (vgl. Wetterich & Eckl, 2006, S. 11f). 2.Gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen im Sport 3 Neben den aufgezeigten Entwicklungstendenzen im Sport haben auch allgemeine gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss auf das Sportverhalten und somit Auswirkungen auf die vorzuhaltende Sportstätteninfrastruktur. An erster Stelle ist hier der demographische Wandel zu nennen. Das Sportverhalten, der schlagwortartig zusammengefasst weniger, älter und bunter werdenden Gesellschaft, verändert sich schon augrund der sich wandelnden Bevölkerungsstruktur. 6.1 Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf das Sportverhalten und auf die Sportinfrastruktur Durch die rückläufigen Schülerzahlen in Grundschulen sehen viele Gemeinden die Notwendigkeit Schulstandorte aufzugeben. Dadurch entstehen Schwierigkeiten aber auch Chancen bei der weitern Nutzung der Schulsporthalle. Diese meist wohnortsnahen kleineren Hallen liegen eigentlich im Trend der Zeit. Die Gemeinden könnten versuchen die Sporthallen an Vereine zu übergeben, die dann ihre Angebote auf den Vormittagsbereich ausdehnen können (Eltern-Kind-Turnen, Seniorensport, Gesundheitssport etc.). Die zu erwartende Bevölkerungsentwicklung führt weiterhin dazu, dass die größte Gruppe der aktiven Vereinssportler, die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen abnehmen und damit auch die größte Gruppe der Nutzer der Kernsportstätten (Sportplätze, Sporthallen, Schwimmbäder). Um diesen Trend aufzufangen müsste die Aktivenquote deutlich (auf fast 100 %) erhöht werden (vgl. Hübner 2008). Was bei den meisten Vereinssportarten mit Ausnahme des Fußballs als nicht realistisch angesehen werden kann. Beim Fußball besteht die Ausnahmesituation, dass aufgrund einer guten und finanzkräftigen Verbandsarbeit durch Einbeziehung der (früher vernachlässigten) Frauen und Mädchen die Aktivenquote erhöht werden kann. Insbesondere aber bei den Hallensportarten führt der Rückgang jüngerer Jahrgänge dazu, dass die wettkampfbetonten Hallenspiele mit rückläufigen Tendenzen rechnen müssen. Was wiederum unmittelbare Auswirkungen besonders auf die großen Sporthallen hat, wo selbst eine Steigerung des Freizeit-, Gesundheits- und Seniorensports zu keiner Auslastung, der für diese Sporttreibenden zu großen Hallen, führt. Die Älteren werden immer mehr und treiben auch immer mehr und länger Sport. Nicht nur bei den Älteren geht der Trend weg von den wettkampforientierten Sportarten hin zu Gesundheitsvorsorge, Fitness und Wellness. Dies Art des Sporttreibens stellt ganz andere Anforderungen an die Sportinfrastruktur als die klassischen Wettkampfsportarten. Der zunehmende Anteil an Bürgern mit Migrationshintergrund führt bei den Sportlern zu einer Tendenz zu Fußball und Kampfsportarten bei Männern bzw. Sport in geschützter Umgebung bei den Frauen. Im Bereich der gedeckten Anlagen entstehen durch die veränderten Nutzerstrukturen und deren Bedürfnisse andere Raumbedarfe. Hier sind zu nennen Kleinsporträume, die Atmosphäre der Sporträume (Farbgestaltung, Helligkeit, Lüftung, Heizung, Beschallung etc.) und die Umfeldgestaltung (Kommunikation, Sicherheit, Erreichbarkeit etc.). Aufgrund des raschen Wechsels der Sportbedürfnisse werden multifunktionale bzw. veränderbare und u.U. rückbaubare Sportstätten erforderlich (vgl. Fuhrmann, H., Rittner, V., Förg, R., Wehr, P., Hullmann, C.-P., 2007, S. 139). 2.Gesellschaftliche Veränderungen und Entwicklungen im Sport 6.2 4 Individualisierung im Sport Der soziale Wandel und der fortgeschrittene gesellschaftliche Individualisierungs- und Globalisierungsprozess setzt sich auch im Sport fort. Die Individualisierung der Sportbedürfnisse sowie die Kommerzialisierung und Professionalisierung des Sports, die zu unablässiger Entstehung neuer Sportarten und zur Ausdifferenzierung vorhandener Sportarten führt, sind Merkmale dieses Wandels (vgl. Fuhrmann, H., Rittner, V., Förg, R., Wehr, P., Hullmann, C.-P., 2007, S. 1f). Eine Folge dieser Entwicklung sind die sinkenden Organisationsquoten im Sport in den Ballungsgebieten. Einhergehend mit steigenden Zahlen von Mitgliedschaften bei den kommerziellen Anbietern. Eine weitere Folge ist, dass viele neuere Sportarten nicht auf oder in den herkömmlichen Sportanlagen betrieben werden, sondern neue Raumansprüche stellen. Diese sogenannten Sportgelegenheiten, die primär nicht für den Sport konzipiert sind aber sekundär vom Sport genutzt werden (z.B. Gehwege, Straßen, Plätze, Parkdecks, Parks, Wirtschaftswege), sind frei zugänglich für den individuellen Sport und nicht an Öffnungszeiten gebunden. 6.3 Auswirkungen auf die Sportvereine Die Sportvereine sehen sich besonders in den Ballungsgebieten mit stagnierenden bzw. rückläufigen Mitgliederzahlen konfrontiert. Dies ist zum Einen der sinkenden Zahl an Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufgrund der Bevölkerungsentwicklung und zum Anderen dem geringeren Organisationsgrad besonders in Ballungsgebieten geschuldet. Aufgrund der o. b. gesellschaftlichen Veränderungen werden die Vereine mit ständig neuen Bedürfnissen ihrer Mitglieder bzw. potentiellen Mitglieder konfrontiert. Viele Vereine haben schon darauf reagiert und ihr Angebot erweitert. Aber in Zusammenarbeit mit den Kommunen sind neue Planungs-, Steuerungs-, und Organisationsleistungen zu vollbringen um auf die grundlegend veränderten Bedürfnisse der Bevölkerung einzugehen. 6.4 Entwicklungen in Bedburg Gemäß des Berichtes zur Demographie der Bertelsmannstiftung wird Bedburg als „Typ 5: Stabile Gemeinde im ländlichen Raum mit hohem Familienanteil“ charakterisiert. Bis 2025 wird ein Bevölkerungsanstieg von 2,6 % auf 25.995 Einwohner prognostiziert. Die Bevölkerungszunahme wird weitgehend auf Wanderungsgewinne zurückgeführt. Das Durchschnittsalter der Einwohner wird sich von 2006 bis 2025 um sechs Jahre auf 48 Jahre erhöht haben. Daher sind die demographischen Anzeichen einer Alterung der Wohnbevölkerung auch in Bedburg deutlich erkennbar. D.h. der Anteil der Jugendlichen / Schüler an der Gesamtbevölkerung wird trotz der positiven Einwohnerentwicklung Bedburgs sinken (vergl. auch Schulentwicklungsplan Stadt Bedburg Fortschreibung 2005 mit Ausblick auf 2015). Dies hat Auswirkungen auf die Zügigkeit der Schulen bzw. auf die Klassenstärken. Auch die Sportvereine werden von dieser Entwicklung wie oben beschrieben betroffen sein. 3.Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sporthallen in Bedburg 3. Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sporthallen in Bedburg 6.5 Sportfunktionelle Eignung der vorhandenen Sporthallentypen 5 Gymnastik-Räume: in Rath und am Schulzentrum Bedburg Schulsport: Bedingt geeignet für kleine Schulklassen, zum Beispiel in speziellen AGs. Vereinssport: Gut geeignet für alle üblichen Freizeit- und Gesundheitssportarten (kleinere Spiele und Gymnastik) aller Altersklassen (vom Kind bis zum Senior), sowie für alle Kampf- und Selbstverteidigungs-Sportarten und für Kraftsport. Einfach-Hallen 12 x 24 x 5,5 m: an den Grundschulen in Kaster, Bedburg/Oeppenstr., Kirchherten und am Schulzentrum Bedburg Schulsport: Geeignet für Grundschulen und Kindergärten; bedingt geeignet für Haupt-, Realschulen und Gymnasien (da nur 288 m² nutzbare Sportfläche/empfohlen 400 m²); Vereinssport: Wettkampfmäßig geeignet für Sportarten mit geringen Flächenund Höhenbedarf wie zum Beispiel Tischtennis, Tanzsport, Radball/RadKunstfahren sowie alle Kampf- und Kraftsportarten (auf zulässige Belastbarkeit des Sportbodens ist bei letzteren zu achten); Übungsmäßig geeignet für Badminton und Volleyball (eingeschränkte Hallenhöhe) sowie Basketball und Rollsport (eingeschränkte Spielfläche) sowie Gymnastik und Turnen; Gut geeignet für alle üblichen Freizeit- und Gesundheitssportarten (Spiele und Gymnastik) aller Altersklassen (vom Kind bis zum Senior) sowie für alle Kampfund Selbstverteidigungs-Sportarten. Einfach-Hallen 15 x 27 x 5,5 m: an der Grundschule in Kirdorf und in Königshoven (Mehrzweckhalle) Schulsport: Gut geeignet für alle üblichen Schulsportarten; Vereinssport: Wettkampfmäßig geeignet für Sportarten mit nicht allzu großem Flächen- und Höhenbedarf wie zum Beispiel Tischtennis, Tanzsport, Radball, RadKunstfahren sowie alle Kampf- und Kraftsportarten (bei letzteren ist auf die zulässige Belastbarkeit des Hallenbodens zu achten); Übungsmäßig geeignet für Badminton, Basketball und Volleyball (eingeschränkte Hallenhöhe), Rollsport sowie Gymnastik und Turnen; Gut geeignet für alle üblichen Freizeit- und Gesundheitssportarten (Spiele und Gymnastik) aller Altersklassen (vom Kind bis zum Senior) sowie für alle Kampfund Selbstverteidigungs-Sportarten. Dreifach-Halle 27 x 45 x 7 m (dreiteilbar): am Schulzentrum Bedburg Schulsport: Gut geeignet für alle üblichen Schulsportarten (in dreigeteiltem Zustand für drei Schulklassen gleichzeitig; 3.Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sporthallen in Bedburg Vereinssport: Sehr gut geeignet sowohl für alle üblichen wettkampfmäßig (auf nationaler Ebene) als auch trainingsmäßig durchgeführten Hallensportarten (außer rhythmischer Sportgymnastik und Trampolinturnen - hier beträgt die Hallenhöhe 8 m) sowie für Freizeit- und Gesundheitssportarten; Die Halle hat eine ausziehbare Tribünenanlage mit rd. 500 Zuschauerplätzen. 6.6 Bewertungsgrundlagen Die Grundlagen für die Bewertung der Sporthallen sind folgende Normen und Planungsgrundlagen: DIN 18032 Teil 1 (2003): Sporthallen; Hallen und Räume für Sport- und Mehrzwecknutzung; Grundsätze für Planung DIN V18032 Teil 2 (2001): Sporthallen; Hallen für Turnen, Spiele und Mehrzwecknutzung; Sportböden; Anforderungen, Prüfungen DIN 18032 Teil 3 (1997): Sporthallen; Hallen für Turnen, Spiele und Mehrzwecknutzung; Prüfung der Ballwurfsicherheit DIN 18032 Teil 4 (2002): Sporthallen; Hallen für Turnen, Spiele und Mehrzwecknutzung; doppelschalige Trennvorhänge DIN 18032 Teil 5 (2002): Sporthallen; Hallen für Turnen und Spiele; Ausziehbare Tribünen DIN 18032 Teil 6 (2009): Sporthallen; Hallen für Turnen und Spiele; Bauliche Maßnahmen für Einbau und Verankerung von Sportgeräten DIN 58125 Schulbau - Bautechnische Anforderung zur Verhütung von Unfällen" Planungsgrundlage J1/02 "Planung und Bau von Hallen für Turnen, Spiele und Mehrzwecknutzung" des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, Bonn 6 3.Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sporthallen in Bedburg 6.7 Bestandsaufnahme und Bewertung der Turn- und Sporthallen Grundsätzlich gehören zur Entwicklung eines Sportstättenkonzepts für eine Kommune auch die Bestandsaufnahme und die Bestandsbewertung der vorhandenen Sporthallen. Am 10. September 2008 war Herr Dipl.-Ing. Jürgen Mund und Frau Dipl. Geogr., Dipl. Um.wiss. Almut Kammholz in Bedburg und führten die Bestandsaufnahme sowie eine allgemeine Bewertung des sportfunktionellen und baulichen Zustandes der Sporthallen durch. Jedes einzelne Objekt wurde anhand einheitlicher Fragebögen besichtigt und bewertet. Die Bewertungskategorien wurden in Anlehnung an den "Leitfaden für die Sportstätten-Entwicklungsplanung" des Bundesinstitut für Sportwissenschaften erarbeitet. Die Einstufung der Hallen in die vierstufige Bewertungsskala wurde auf der Basis der Erhebungsbogen wie folgt vorgenommen: Kategorie 1 - Sportanlagen in gebrauchsfähigem Zustand: Die Anlage hat keine oder nur unbedeutende Mängel, die im Zuge der laufenden Instandhaltung beseitigt werden können. Kategorie 2 - Sportanlagen mit geringen Mängeln: Die Bausubstanz, das Raumprogramm und auch die Raumzuordnung sind im Wesentlichen in Ordnung, jedoch können mittelfristig Erneuerungsarbeiten erforderlich werden, zum Beispiel im Bereich des Ausbaus der Gebäudeteile, der Gebäudetechnik oder der Ausstattung. Kategorie 3 - Sportanlagen mit schwerwiegenden Mängeln: Es bestehen Mängel in einem Umfang, die u.U. Bestand oder weitere Nutzung gefährden. Eine umfassende Erneuerung zum Bestandserhalt ist unerlässlich, da zum Beispiel wesentliche Teile der Grundkonstruktion nicht mehr brauchbar sind, notwendige ergänzende Einrichtungen wie Umkleide- und Sanitärräume, Heizungsanlagen usw. nicht den neuesten gesetzlichen bzw. sicherheitstechnischen Vorschriften entsprechen. Kategorie 4 - Sportanlage unbrauchbar: Die Nutzung der Anlage ist wegen schwerster Mängel aufzugeben. Einzelne Bauteile sind bauaufsichtsrechtlich bedenklich, eine Erneuerung käme einem Neubau gleich. 7 3.Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sporthallen in Bedburg 8 Tabelle 1: Zusammenfassende Bewertung der Sporthallen der Stadt Bedburg Nr. Hallentyp (Hallengröße) Halleneinheit 1 Sport- und Mehrzweck-Halle (15 x 27 m, 5,5 m hoch) im Stadtteil Königshoven, im Untergeschoss befindet sich ein Schießstand. Die Halle wird auch als MehrzweckHalle genutzt und hat einen separaten größeren Vereinsraum. 1 2 Einfachhalle (12 x 24 m, 5,5 m hoch) der Grundschule Kaster 1 3 Multi-Halle Kaster 4 Gymnastikraum (9 x 15 m, ca. 4 m hoch) in Rath Baujahr 1966 Bewertung Kategorie Auffälligkeiten/Anmerkungen 1 Die Halle befindet sich insgesamt gesehen in einem guten Zustand. Teilweise sind die Spielfeldmarkierungslinien abgelaufen. Bezüglich des Raumprogramms und der Raumzuordnung entspricht sie dem heutigen Standard. 3 Die über 40 Jahre alte Halle entspricht auch heute noch vom Raumprogramm und von der Raumzuordnung her den Anforderungen des örtlichen Schul- und Vereinssports. Aus baulicher Sicht ist die Decke in der Sporthalle, die nicht ballwurfsicher ist, in einem sehr desolaten Zustand und muss daher dringend saniert werden. In den Dusch- und Waschräumen ist dringend eine Zwangsentlüftungsanlage einzubauen (Gefahr von Schimmelbildung). Die Halle dient hauptsächlich außersportlichen Zwecken (zum Beispiel Veranstaltungen) und nur im Ausnahmefall dem Sport. Sie wurde nach Absprache mit der Stadt nicht weiter bewertet. 0,5 2 Der Gymnastikraum ist insgesamt gesehen in einem relativ guten Zustand. Die Stolperstelle zu den Nebenräumen hin ist kurzfristig zu beseitigen. Der Geräteraum sollte mittelfristig mit einem Schwingtor zur Halle hin ausgestattet werden. Die Nebenräume des Gymnastikraumes dienen auch gleichzeitig als Umkleide-, Dusch- 3.Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sporthallen in Bedburg Nr. Hallentyp (Hallengröße) Halleneinheit Baujahr Bewertung Kategorie 9 Auffälligkeiten/Anmerkungen und Waschräume für die Fußballsportler, die mit dem PKW zwischen Sportplatz und Gymnastikhalle hin und her pendeln. 5 Einfach-Sporthalle (12 x 24 m, 5,5 m hoch) an der Grundschule in Bedburg Oeppenstraße 1 2 Vom Nebenraumprogramm und von der Raumzuordnung her entspricht die Halle auch den heutigen Anforderungen. Etwas unglücklich ist der kleine Hallen-Sportgeräteraum. Der Halle zugeordnet ist auch ein zu bewirtschaftender größerer Besprechungs- und Aufenthaltsraum. Bezüglich des Ausbaus der Halle ist negativ anzumerken, dass die Fensterflächen der Hauptfensterfront im unteren Bereich nicht - wie gefordert halleninnenwandbündig abschließen. Auch sollten die Geräteräume zur Halle hin mittelfristig mit Schwingtoren versehen werden. 6 Einfach-Halle (15 x 27 m, 5,5 m hoch) der Grundschule Kirdorf 1 1 Die Halle entspricht vom Raumprogramm und von der Raumzuordnung den heutigen Erfordernissen des Schul- und Vereinsbetriebs. Außersportliche Nutzungen finden ab und zu ebenfalls in der Halle statt. Aus baulicher Sicht ist anzumerken, dass die Hallendecke Wasserschäden aufweist, was auf Undichtigkeiten des Daches zurückzuführen ist. Eine Steckdosenverkleidung in der Halle ist reparaturbedürftig. 7 Einfach-Halle (12 x 24 m, 5,5 m hoch) am Schulzentrum in Bedburg 1 3 Das Raumprogramm und die Raumzuordnung entsprechen in einigen Punkten nicht mehr dem heutigen Stand. Ungünstig ist, dass eine Überschneidung zwischen Turnschuh- und Nassgang direkt am Hallenzugang vorhanden ist. Ebenso ungünstig ist, dass die Zuordnung des Sportgeräteraumes zur Halle nur über ein Tor erfolgt. Hierdurch müssen die Geräte im Geräteraum hintereinander aufgestellt werden, was zu einem umständlichen und zeitaufwändigen Hantieren führt. Baulich gesehen entspricht die Halle in vielen Punkten ebenfalls nicht der DIN 18032. Der 3.Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sporthallen in Bedburg Nr. Hallentyp (Hallengröße) Halleneinheit Baujahr Bewertung Kategorie 10 Auffälligkeiten/Anmerkungen Geräteraum sollte zur Halle hin mittelfristig mit einem entsprechend breiten Schwingtor ausgestattet werden. Im Zugangsbereich von den Umkleideräumen zur Halle ist der Höhenunterschied durch eine entsprechende Schräge kurzfristig (jetzt Stolpergefahr) zu beseitigen. Die Hauptfensterfront sollte eine entsprechende Blendschutzvorkehrung erhalten (jetzt Blendgefahr im Halleninnenraum und Aufheizung des Hallenbodens vorhanden). Insgesamt ist zu prüfen, ob die Hauptfensterfront den heutigen energietechnischen Anforderungen entspricht (EnergieeinsparVerordnung). Die Halle selbst darf im unteren Bereich keine vorspringenden Ecken und Kanten haben. 8 Gymnastikraum (9 x 18 m, ca. 4 m hoch) im Schulzentrum Bedburg 0,5 1 Dem Gymnastikraum ist ein kleiner Fitnessraum angegliedert, dieser und der Gymnastikraum dienen unter anderem auch den Boxsportlern als Trainingsstätte. Sie sind auf die entsprechenden Erfordernisse abgestimmt. Die Deckenpaneele im Gymnastikraum haben sich stellenweise etwas verzogen. Dies muss beobachtet werden. Sollten weitere Veränderungen festgestellt werden, so ist der Ursache auf den Grund zu gehen. 9 Dreifach-Sporthalle (27 x 45 m, 7,0 m hoch, unterteilbar in drei Übungsräume zu je 15 x 27 m mit Zuschauer-Tribünen für ca. 500 Besucher) am Schulzentrum Bedburg 3 2 Das Raumprogramm und die Raumordnung der Halle entsprechen den heutigen Anforderungen aus der Sicht des Schul- und Vereinssports. Aus baulicher Sicht ist zu beanstanden, dass ein Trennvorhang in der Mitte unten durch eine ca. 1 x 2 m große Öffnung unterbrochen ist. Angeblich als Fluchttür in den anderen Hallenteil hinein. Hierdurch ist eine erhebliche Gefahrenstelle gegeben, da Kinder in den Vorhang hineinkriechen können. Auch entspricht dies nicht den Anforderungen der DIN 18032 (Forderung nach Halleninnenwandbündigkeit, akustische Anforderungen). Hier sollte gemeinsam mit dem Bauordnungsamt und der Trennvorhang- 3.Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sporthallen in Bedburg Nr. Hallentyp (Hallengröße) Halleneinheit Baujahr 11 Bewertung Kategorie Auffälligkeiten/Anmerkungen Firma überlegt werden, ob nicht diese Öffnung durch zusätzliche Maßnahmen mit Klettverschluss wieder geschlossen werden können und im Notfall dennoch als Fluchtweg dienen. Die Zugangstüren zum Halleninnenraum von den Nebenräumen sind teilweise - von der Halle aus gesehen - in Nischen untergebracht, was nach DIN 18032 ebenfalls nicht zulässig ist (es fehlt die Halleninnenwandbündigkeit). Die nicht funktionsfähigen Hallenhandballtore (fehlende Befestigungsmöglichkeiten im Hallenboden und damit Kippgefahr) sollten umgehend aus der Halle entfernt werden. 10 Einfach-Halle (12 x 24 m, 5,5 m hoch) Kirchherten (gleichzeitig Mehrzweckhalle) Rechnerischer Bestand:: 1 2 Das Raumprogramm und die Raumprogrammzuordnung entsprechen im Prinzip auch heute noch den Anforderungen des Schul- und Vereinsbetriebes. Bezüglich der außersportlichen Nutzung mit mehr als 200 Besuchern ist die VersammlungsstättenVerordnung zu beachten. Baulich gesehen ist zu prüfen, ob die Hauptfensterfront noch den heutigen Anforderungen der Energieeinspar-Verordnung entspricht. In den Dusch- und Waschräumen sind noch entsprechende Zwangsentlüftungsanlagen zu installieren (Vermeidung von Schimmelpilzbildung). 1 Dreifachhallen entsprechen 3 Halleneinheiten 6 Einfachhallen entsprechen 6 Halleneinheiten 2 Gymnastikräume entsprechen 1 Halleneinheiten 10 Halleneinheiten 4.Bedarfsabschätzung und Bilanzierung 12 Zusammenfassend ist festzustellen, dass die in Bedburg vorhandenen Hallen, die meistens in den 60-iger und 70-iger Jahren errichtet wurden, heute noch aus sportfunktioneller Sicht gut benutzbar sind. Bei einigen Hallen steht allerdings kurz- und mittelfristiger Sanierungsbedarf an. Insbesondere die Einfachhalle am Schulzentrum Bedburg ist in vielen Bereichen dringend sanierungsbedürftig. 4. Bedarfsabschätzung und Bilanzierung 4.1 Auswertung der Belegung der einzelnen Turn- und Sporthallen Die von der Verwaltung zur Verfügung gestellten Belegungspläne (Stand 20.05.2008) zeigen, dass die Bedburger Sporthallen differenziert nach Größe und Schulform zu betrachten sind. Ausgewertet werden die Wochentage für den Trainingsbetrieb der Vereine. Die Wettkämpfe der Hallensportarten an den Wochenenden führen erfahrungsgemäß nicht zu zusätzlichem Bedarf an Hallennutzungsstunden. Die Dreifachsporthalle am Schulzentrum in Bedburg ist durch die Schulen an allen Wochentagen bis 14.45 Uhr belegt. Am Mittwoch findet bis 17.00 Uhr Lehrerfußball statt. Danach (i.d.R. ab 15.00 Uhr mit Ausnahme des Mittwoch) ist die Halle von Vereinen bis 22.00 Uhr fast vollständig belegt. Ausnahmen bilden laut Belegungsplan Montag bis Donnerstag die Zeit von 21.30 Uhr bis 22.00 Uhr und fünf halbe Stunden bei Vereinswechsel am Nachmittag bzw. frühen Abend. Die Einfachhalle Eichendorfstraße am Schulzentrum steht den Vereinen ab 15.00 Uhr am Freitag ab 14.30 Uhr zur Verfügung. Die Randstunden von 21.30 Uhr bis 22.00 Uhr und zum teil am frühen Nachmittag werden nicht genutzt, außerdem noch 1,5 Stunden am Nachmittag. Die Bürgerhalle in Kaster-Königshoven wird Vormittags teilweise von Schulen genutzt. Zum Teil steht sie aber auch schon vormittags von Vereinen zur Verfügung. Vormittags, am frühen Nachmittag und in den Randstunden abends sind noch freie Zeiten vorhanden. Die Einfachhallen an den Grundschulen in Bedburg, Kaster, Kirchherten und Kirdorf werden durch die Schule und die OGS in der Regel bis 16.00 Uhr genutzt. Freie Nutzungszeiten bestehen hauptsächlich in den Randstunden am Nachmittag und am Abend. Die Gymnastikhalle am Gymnasium wird Vormittags nur teilweise von der Schule genutzt. Ab 13.15 steht sie ganz den Vereinen zur Verfügung. Hier sind vormittags, nachmittags und abends noch Nutzungszeiten frei. Die Gymnastikhalle in Rath wird nicht durch Schulen genutzt und steht daher theoretisch den Vereinen ganztägig zur Nutzung frei. Vormittags wird die Halle nicht genutzt, aber auch nachmittags und abends sind noch Nutzungszeiten frei. Die Gesellschaftszimmer in Kirchherten und in der Bürgerhalle weisen erhebliche Nutzungsreserven auf. Erfahrungsgemäß zeigt es sich, dass bei einer Kontrolle der tatsächlich genutzten Stunden und Teilnehmerzahlen (belegt durch entsprechende Unterschriften in den Hallenbüchern) die Hallen nicht so genutzt werden, wie es der Hallenbelegungsplan vorgibt. Dies bedeutet, dass angemeldete Nutzergruppen die Hallen nicht bzw. nicht in angemessener Anzahl nutzen. 4.Bedarfsabschätzung und Bilanzierung 13 Auch empfiehlt es sich, aus Gründen der Wirtschaftlichkeit in einer Hallennutzungsordnung vorzugeben, wie viel Nutzer in der Regel mindestens anwesend sein sollten. Bei Gymnastik- und Freizeitgruppen sollten zum Beispiel immer mindestens acht, besser zehn und mehr Personen anwesend sein (Gem. § 3 Abs. 1 der Benutzungsordnung für die 3-fach Sporthalle beträgt die Mindestteilnehmerzahl 10 Personen). Bei wettkampfmäßigem Training zum Beispiel beim Handball (Dreifachhalle) sollten mindestens 18 Personen, beim Tischtennis sollten mindestens sechs bis acht Personen ständig anwesend sein. Abschließend kann festgestellt werden, dass die Dreifachhalle fast voll belegt ist. Bei den anderen Hallen und Gymnastikräumen sind z.T. noch Nutzungszeiten frei. Bei steigendem Bedarf könnte durch eine Optimierung der Belegungszeiten zusätzliche freie Zeiten geschaffen werden. Durch eine stärkere Nutzung der Gesellschaftszimmer durch Tanz- und Brauchtumsgruppen könnten weitere Hallenzeiten gewonnen werden. Falls zusätzlicher Bedarf für die Dreifachhalle entstehen sollte, wird empfohlen, in einer gemeinsamen Besprechung der Verwaltung mit den betroffenen Vereinen und dem Gemeindesportverband kritisch zu überprüfen, ob alle Gruppen wirklich die große Halle benötigen. Anderenfalls können vielleicht Termine in den Einfachhallen ersatzweise angeboten werden. 4.2 Vereinsbefragung Hierzu fand am 15. Januar 2009 im Rathaus Kaster ein Treffen mit Vertretern der Sportvereine und dem Gemeindesportverband statt. Im Rahmen dieses Treffens konnten die anwesenden Vereinsvertreter ihre jetzige Situation bezüglich der Hallennutzung bzw. der Sportplätze darstellen und Vorstellungen bezüglich der zukünftigen Entwicklung vorbringen. Von einigen Vereinsvertretern wurden noch viele Fragen zu den vorher zugesandten Fragebögen gestellt. Diese wurden beantwortet und die Vereine gebeten die Bögen, die als Grundlage für die Bedarfsermittlung dienen, doch nun kurzfristig bei der Stadtverwaltung abzugeben. 4.3 Empfehlungen für zukünftige Sportangebote an Sporträumen Eine zukunftsfähige Sportentwicklungsplanung sollte die Trends im Sport bei der Erarbeitung von Sportentwicklungskonzepten berücksichtigen. Dies ist insbesondere von Bedeutung, da viele Angebote aus dem Bereich Fitness und Wellness nicht auf die klassischen Sportanlagen angewiesen sind. Nicht zuletzt in Verbindung mit dem zunehmenden Individualisierungstrend spielen folgende Aspekte eine wichtige Rolle: Sport, Bewegung und aktive Freizeitgestaltung entwickeln eine immer größere Vielfalt. Aktuell erfolgreiche Sport- und Freizeitaktivitäten finden oft außerhalb der traditionellen Sportinfrastruktur statt. Es gibt heute eine Vielfalt von Räumen, Flächen und Gebäuden, in denen Sportund Freizeitaktivitäten stattfinden können. Neue Sportaktivitäten stellen geringere Ansprüche an die Wettkampftauglichkeit der Sportanlagen als klassische (Mannschafts-) Sportarten. Sie können also in vielen Objekten stattfinden, die geringere sportfunktionelle und technische Standards erfüllen. Die Sicherheit der Sportler muss allerdings immer gewährleistet sein. 4.Bedarfsabschätzung und Bilanzierung 14 Die räumliche Realisierung neuer Sportangebote ist einfacher, wenn man an vorhandene Sportstrukturen anknüpfen kann (zum Beispiel Mitnutzung von Umkleide- und Sanitärräumen einer vorhandenen Sporthalle oder eines vorhandenen Sportplatzgebäudes). Zukunftsfähige Sporträume werden daher kleinere Hallen mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten und hochwertiger Ausstattung, Studios, Sportgelegenheiten im Freien, Freilufthallen und andere Flächen sein. Sie verfügen über ein hohes Maß an Multifunktionalität, über Angebote für verschiedene Nutzergruppen an einem Standort, über geringere sportfunktionelle Standards und möglichst über eine Flexibilität in der Gebäudekonzeption. 4.4 Schulischer Bedarf Der Schulentwicklungsplan der Stadt Bedburg (Fortschreibung 2005 mit Ausblick bis 2015) prognostiziert eine Abnahme der schulrelevanten Altersgruppen (6 bis 16 Jahre) von bis zu 24 %. Inwieweit diese Abnahme Auswirkungen auf die für den Schulsportbedarf ausschlaggebende Klassenanzahl hat ist schwer abzuschätzen. Durch Schulpendler, kleinere Kassen etc. wird zwar von abnehmenden Klassenzahlen ausgegangen, aber nicht im Umfang von oben angegebenen Prozentzahlen. Der Bedarf wurde auf Grundlage der Kassenzahl von 2008/2009 berechnet (s.u.). Die Anzahl der Sekundarstufen II Sportkurse wurde abgeschätzt. Der in den Grundschulen und in der Sekundarstufe I erteile Schwimmunterricht wurde für die Berechnung der notwendigen Sporthalleneinheiten in Abzug gebracht, so dass statt der festgelegten drei Sportstunden nur 2,5 bzw. 2,9 Stunden zum Ansatz gebracht wurden. 4 Bedarfsabschätzung und Bilanzierung 15 Bedarfsermittlung Schulen in Bedburg Stand 2008/2009 Schulart Schülerzahl Klassenzahl Sportstunden Nutzungsdauer benötigte Anlagen(inkl. Oberstufe) pro Woche pro Woche einheiten 11 0,92 GGS Bedburg 257 2,5 30 KGS Kaster 362 15 2,5 30 1,25 0,67 GGS Kirchherten 144 8 2,5 30 12 1,00 GGS Kirdorf 278 2,5 30 46 3,83 Grundschulen 1.041 2,5 30 Hauptschule 436 18 2,9 40 1,31 Realschule 578 23 2,9 40 1,67 42 3,05 Gymnasium 1.098 2,9 40 6,02 weiterführende Schulen 2.112 83 2,9 40 9,9 gesamt Bestand für Schulen: 1 6 1 9,5 3-Feld-Hallen (3 Halleneinheiten) 1-Feld-Hallen (1 Halleneinheit) Gymnastikraum (0,5 Halleneinheiten) Halleneinheiten vorhandene Sporthallen Einfachhalle Einfachhalle Einfachhalle Einfachhalle 4 Dreifachhalle, Einfachhalle, Gymnastikraum 9,5 4 Bedarfsabschätzung und Bilanzierung 16 Die Berechnung zeigt, dass die Grundschulen ausreichend mit Sporthallen versorgt sind. Lediglich bei der Grundschule in Kaster übersteigt der Bedarf für 15 Klassen die Kapazitäten der Einfachhalle etwas. In Kaster ist laut Schulentwicklungsplan auch nicht mit einem Rückgang der Kassenanzahl in den nächsten Jahren zu rechnen, besonders da sich die Schule regional großer Beliebtheit erfreut. Hier kann durch organisatorische Maßnahmen oder durch ein Ausweichen auf die Bürgerhalle in Kaster-Königshoven der Engpass für den Sportunterricht ausgeglichen werden. Bei den drei weiterführenden Schulen am Schulzentrum in Bedburg ergibt sich ein rechnerischer Bedarf von 6 Halleneinheiten. Am Schulzentrum vorhanden ist die Dreifachhalle und die alte Einfachhalle Eichendorfstraße. Zusätzlich kann der Gymnastikraum im Gymnasium genutzt werden. Dieser ist jedoch nur für kleinere Gruppen z.B. in der Sekundarstufe II gut geeignet. Weiterhin wird von allen drei Schulen die Bürgerhalle in Kaster-Königshoven genutzt. Dies ist aufgrund der Zeitverluste durch die Transportwege keine optimale Lösung. Zudem fehlt rechnerisch am Schulzentrum trotzdem noch eine Halleneinheit. Auch wenn die im Schulentwicklungsplan prognostizierte Abnahme von 15 Schulklassen in der Sekundarstufe bis 2023 eintreffen sollte, fehlt an diesem Standort eine Halleneinheit. Unter Berücksichtigung, dass die bestehende alte Einfachhalle dringend sanierungsbedürftig ist, wird daher der Neubau einer Zweifachhalle am Schulzentrum empfohlen. 4.5 Vereinsbedarf Die Ermittlung des Bedarfs an Sporthallen durch die Sportvereine wurde in Anlehnung an den Leitfaden für Sportstättenentwicklungsplanung des Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) auf Grundlage der von den Vereinen erhobenen Daten durchgeführt. Die nachfolgende Tabelle stellt die Ermittlung des aktuellen Hallenbedarfs (aufbauend auf der derzeitigen Vereinssituation) dar. Für den Fußballsport, der in der Regel auf Sportsplätzen ausgeübt wird, ist eine Hallennutzung der Jugendmannschaften bis einschließlich der C-Jugend (bis 14 Jahre) im Winter berücksichtigt. Die Anzahl der organisierten Sportler wurde aus den, von den Vereinen angegebenen Zahlen, ermittelt. 4 Bedarfsabschätzung und Bilanzierung 17 Vereinsmitlieder nach Sparten in Bedburg Zahlen von Anfang 2009 Sportart Fußball bis C-Jug. (29 Mannschaften) Basketball Kampfsport (Judo, Taekwondo, etc.) Leichtathletik Tischtennis Turnen, Gymnastik, Freizeitsport, etc. Volleyball TV Bedburg TSV Kirchherten TKD Bedburg SpV Kirchherten-SV Kaster Bedburger BV BC Kirdorf SC Borussia Kaster 75 (5) 45 (3) 180 (12) 60 (4) 135 (9) 93 137 65 135 26 568 450 49 Die Häufigkeit der Übungsstunden pro Woche und die Dauer dieser sind Durchschnittswerte aus dem o.g. Leitfaden. Die Sportvereine nutzen die städtischen Hallen in der Regel unter der Woche von Montag bis Freitag von 15.00 Uhr beziehungsweise 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Dies ergibt eine durchschnittliche Nutzungszeit von 32 Stunden wochentags, die in die Berechnung mit einfließt. Die Berechnung erfolgt nach der Formel: benötigte Halleneinheiten = Sportlerstunden/Woche Hallennutzungszeit h/W x Belegungsdichte x Auslastungsfaktor 4 Bedarfsabschätzung und Bilanzierung 18 Abschätzung des aktuellen Hallenbedarfs in Bedburg Zahlen von Ende 2008 Berechnung des Sportbedarfs (Sp*h/Wo) Berechnung des Sportstättenbedarfs (Anzahl) Sportart org. Sportler Häufigkeit Dauer Sportbedarf org. Belegungsdichte Nutzungsdauer Auslastungs- Sportstättenbedarf [Anzahl] [Anzahl/ [h] [Sportler*h/Wo] [Sportler/Halle] [h/Woche/Halle] faktor [Anzahl Hallen] Woche] bei 90 % Auslastung Basketball 93 2,00 1,80 335 20 32 0,9 0,6 Fußball Junioren bis 14 J. 495 1,00 1,50 743 20 32 0,9 1,3 Leichtathletik 135 1,50 1,50 304 20 32 0,9 0,5 Tischtennis 26 1,50 2,00 78 16 32 0,9 0,2 Turnen, Fitness, Tanzen 1.051 1,50 1,50 2365 20 32 0,9 4,1 Kampfsport (Judo, JuJutsu, Taekwondo etc.) 258 2,00 1,80 929 20 32 0,9 1,6 Volleyball 49 2,00 1,80 176 15 32 0,9 0,4 VHS, Betriebssport, Feuerwehr, Brauchtumsgru 210 1,00 1,50 315 15 32 0,9 0,7 2.317 9,4 Bestand: 1 6 2 10,0 29 Fußballmannschaften bis 14 Jahre (nur im Winter) Leichtathletik nur im Winter 3-Feld-Hallen (3 Halleneinheiten) 1-Feld-Hallen (1 Halleneinheit) Gymnastikräume (0,5 Halleneinheiten) Halleneinheiten 5 Zusammenfassung und Empfehlungen für die Sporthallen 19 Die Berechnungen ergeben, dass die Hallenkapazitäten für den augenblicklich stattfindenden Vereisport ausreichend sind. Zukünftig wird nicht mit einer Zunahme des wettkampforientierten Hallensports wie z.B. Basketball, Volleyball, Hallenhandball gerechnet, der normgerechte große Sporthallen benötigt (s.o.). Es wird empfohlen, um die mögliche Entwicklung einzelner Vereine nicht zu behindern, zusätzliche Hallenkapazitäten bei Bedarf durch ein verbessertes Hallenmanagement bereitzustellen. 5. Zusammenfassung und Empfehlungen für die Sporthallen Die Sporthallen der Stadt Bedburg sind insgesamt gesehen in einem gutem Zustand. In einzelnen Hallen sind kurz- bzw. mittelfristig Sanierungsarbeiten erforderlich. Die Einfachhalle an der Grundschule in Kaster soll in nächster Zeit saniert werden. Dem Vereinssport stehen zur Zeit ausreichend Hallenkapazitäten zur Verfügung. Ein steigender Bedarf ist nicht zu erwarten, es könnten aber durch ein verbessertes Hallenmanagement weitere Hallenzeiten angeboten werden. Für den Schulsport wird ein zusätzlicher Bedarf von mindestens einer Halleneinheit am Schulzentrum in Bedburg festgestellt. Es wird der Bau einer Zweifachhalle an diesem Standort empfohlen. 6. Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg 6.1 Bewertungsgrundlagen Bei der Bewertung des Sportstätten-Bestandes wurden folgende Normen, Richtlinien, Empfehlungen und Veröffentlichungen berücksichtigt: DIN 18035 "Sportplätze" Teil 1 "Freianlagen für Spiele und Leichtathletik, Planung und Maße Teil 2 "Bewässerung von Rasen- und Tennenflächen" Teil 3 "Entwässerung" Teil 4 "Rasenflächen" Teil 5 "Tennenflächen" Teil 6 "Kunststoffflächen" (Vornorm) Teil 7 "Kunststoffrasenflächen (Vornorm) DIN EN 13193 "Licht und Beleuchtung - Sportstättenbeleuchtung" DIN EN 130200-1 "Zuschaueranlagen; Kriterien für die räumliche Anordnung von Zuschauerplätzen, Anforderungen" Versammlungsstättenverordnung (VStättVO) des Landes NRW Amtliche Wettkampfbestimmungen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes Fußball-Regeln 2006/2007 des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Broschüre "Sportplatzbau und -erhaltung" des DFB Broschüre "Erhaltung, Modernisierung, Erweiterung und Neubau von Sportplätzen" des DFB Broschüre "Sportplätze" -Planungsgrundlagen P2/92 des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) Broschüre "Planung und Bau von Beachsportanlagen" Orientierungshilfe P1/05 des BISp 6 Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg 20 "DFB-Empfehlungen für Kunststoffrasenplätze - Planung und Bau, Pflege und Erhaltung" des DFB "Empfehlungen für die Pflege und Nutzung von Sportanlagen im Freien, Planungsgrundsätze" der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. (FLL) 6.2 Bestandsaufnahme und Bewertung der Sportplätze Am 2. September 2008 wurden die Sportplätze von Herrn Dipl. Ing. Klaus Trojahn und Herrn Dipl. Ing. Jürgen Mund begangen und die Bestandsbewertungen der einzelnen Sportplätze durchgeführt. Jedes einzelne Objekt wurde anhand einheitlicher Fragebögen besichtigt und bewertet. Die Bewertungskategorien wurden in Anlehnung an den "Leitfaden für die Sportstätten-Entwicklungsplanung" des Bundesinstitut für Sportwissenschaften erarbeitet (Kategorien s.o.). 6 Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg 21 Tabelle 2: Zusammenfassung der Einzelbewertungen der Sportplatzanlagen in Bedburg Bewertung Kategorie Nr. Bezeichnung Sportflächen und Hochbauten BauFunkjahr Freian- tionslagen gebäude Auffälligkeiten/Anmerkungen 11 Sportplatz Tiergarten Kaster 1 Großspielfeld 70 x 109 m (Rasen) ca. mit einer 4-Mast-Trainingsbeleuch- 1968 tungs-Anlage und einem Container als provisorisches Sportplatzgebäude 2 4 Der Rasenplatz befindet sich in einem renovierungsbedürftigen Zustand, er hat abgespielte Kahlstellen im Torbereich, Unebenheiten, Vertiefungen und wahrscheinlich ist die Wasserdurchlässigkeit beeinträchtigt. Auch fehlt ein Ballfangzaun. Die Funktionsgebäude können nur als Provisorium angesehen werden. Im Umkleide-Container fehlen Toiletten und Duschen. 12 Sportplatzanlage KasterKönigshoven, AlbertSchweitzer-Str. 1 Großspielfeld 70 x 109 m (Tennenbelag inzwischen in Kunstrasen umgebaut) und 1 Großspielfeld 65 x 100 m (Rasenbelag) mit 8-MastTrainingsbeleuchtungs-Anlage; Sportplatzgebäude ca. 1978 1 3 Die Sportflächen befinden sich in einem guten Nutzungsund Pflegezustand. Das Sportplatzgebäude ist vom baulichen Zustand her desolat. Die Schuh- und Waschanlagen können nicht funktionieren, da die Abwasserleitungen dringend reparaturbedürftig sind. Die äußere Verkleidung im Dachbereich ist teilweise lose und einzelne Platten fallen herunter. Hier ist wegen der Unfallgefahr dringende Abhilfe zu schaffen. ca. 1973 1 3 Die Sportfläche befindet sich in einem guten Pflege- und Nutzungszustand. Ein Umkleidebereich für Sportler selbst ist nicht vorhanden und sollte zukünftig noch dem jetzt vorhandenen Wirtschaftsgebäude angebaut werden. 13 Sportplatz Rath, 1 Großspielfeld 68 x 105 m Grevenbroicher (Tennenbelag) plus 6-MastStr. Trainingsbeleuchtungs-Anlage; Vereinsgebäude mit Gastronomie und Toilette (die Sportler ziehen 6 Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg 22 Bewertung Kategorie Nr. Bezeichnung Sportflächen und Hochbauten BauFunkjahr Freian- tionslagen gebäude Auffälligkeiten/Anmerkungen sich im Ort in Nebenräumen des dortigen Gymnastikraumes um). 14 Sportplatz Kirdorf, Zur alten Kapelle 1 Großspielfeld 70 x 106 m (mit Tennenbelag) sowie einer 6-MastTrainingsbeleuchtungsanlage und einem Sportplatzgebäude 15 Sportzentrum Bedburg, 1 Kampfbahn Typ C bestehend aus ca. 1978 einer Rundlaufbahn mit vier Bahnen, einem Großspielfeld (68 x 105 m) mit Rasenbelag und kleineren Leichtathletikanlagen; sowie 1 Großspielfeld 70 x 100 m (Tennenbelag) mit einer 6-Mast- Herderstr. ca. 1968 2 2 Die Tennen-Sportfläche befindet sich in einem ausreichenden Nutzungs- und Pflegezustand. Die Wasserdurchlässigkeit ist zu verbessern. Die Ballfangzäune und Barrieren sollten bezüglich ihres Abstands zum Spielfeld hin überprüft werden. Das Umkleidegebäude befindet sich in einem renovierungsbedürftigen Zustand. Die Abluftvorrichtungen in den Dusch- und Waschräumen sind zu schwach (dadurch Schimmelstellen). Der Schiedsrichterraum hat keine Duschgelegenheit. Im Umkleidebereich und im Dusch- und Waschbereich sind keine Toiletten vorhanden. Im Zugangsbereich zu den Außentoiletten ist eine Türschwelle so erhöht, dass sie eine Stolpergefahr darstellt. Dies ist umgehend abzustellen. 1-2 2 Die Rasensportfläche der Kampfbahn befindet sich in einem ausreichenden Nutzungs- und Pflegezustand, ebenso wie die Tennenfläche des zweiten Spielfeldes. Die Torräume weisen teilweise Verdichtungen auf, der Rasenbelag hat teilweise Kahlstellen und unzureichende Narbendichte. Die Laufbahnen haben ein ausreichenden Nutzungs- und Pflegezustand. Die Segmente sind 6 Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg 23 Bewertung Kategorie Nr. Bezeichnung Sportflächen und Hochbauten BauFunkjahr Freian- tionslagen gebäude Trainingsbeleuchtungsanlage; Sportplatzgebäude pflegebedürftig. Insgesamt gesehen sind die Freiflächen des Sportzentrums in einem befriedigenden Nutzungsund Pflegezustand. Das Sportplatzgebäude, welches vom Raumprogramm und der Raumzuordnung her auf die örtlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist, ist in den Nebenräumen, was die Decken angeht in einem baulich ungünstigen Zustand. Hier ist ein dringender Austausch der Deckenpaneele kurzfristig empfohlen. 16 Sportplatz 1 Großspielfeld 68 x 100 m Kirchtroisdorf, (Rasenbelag) mit einer 4-MastHeinsberger Str. Trainigsbeleuchtung; ein Sportplatzgebäude ist nicht vorhanden (Umkleidemöglichkeiten in einer im Ort liegenden Gaststätte) 17 Sportplatz Kirchherten, Am Bahndamm 1 Großspielfeld 70 x 100 m (Tennenbelag) und ein Großspielfeld 56 x 27 m (Rasenbelag) mit einer 8-MastTrainings-Beleuchtungsanlage am Rasenplatz und einer 6-MastTrainings-Beleuchtungsanlage am Tennenplatz. Ein Auffälligkeiten/Anmerkungen ca. 1948/ Renovierung 1973 2 4 Der Rasenplatz weist abgespielte Torräume, Löcher und Unebenheiten im 16-Meter-Raum sowie Wildkräuter (Klee) auf. Die Sicherheitsabstände zur Barriere an der Torauslinie und Längsseite sind zu gering. Ein Ballfangzaun an einer Stirnseite fehlt. Insgesamt gesehen ist der Sportplatz in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Ein Sportplatzgebäude ist nicht vorhanden. 2 4 Der Tennenplatz befindet sich in einem ausreichenden Nutzungs- und Pflegezustand, Grobkorn ist teilweise jedoch an der Oberfläche. Die Tor-Aus-Linie ist zu nah am Baumbestand. Bei der Rasenfläche gibt es Kahlstellen im Torraum, die Narbendichte ist zum Teil unzureichend, der hindernisfreie Raum ist stirnseitig nicht eingehalten. Sportplatzgebäude ist nicht vorhanden. Die Sportler ziehen sich in der im Ort befindlichen Turnhalle um. 6 Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg 24 Bewertung Kategorie Nr. Bezeichnung Sportflächen und Hochbauten BauFunkjahr Freian- tionslagen gebäude ziehen sich in der im Ort befindlichen Turnhalle um. Sportplatzgebäude ist nicht vorhanden (Umkleidemöglichkeiten bestehen in einer im Ort liegenden Turnhalle 18 Sportplatz Lipp, Am Pützbach 1 Großspielfeld 56 x 97 m (Tennenbelag) sowie einer 6-MastTrainings-Beleuchtungsanlage. Das Sportplatzgebäude ist eine abgängige Bauruine, die nicht mehr genutzt wird. 9 Großspielfelder, davon 5 mit Rasenbelag und 4 mit Tennenbelag 1 Kampfbahn Type C Auffälligkeiten/Anmerkungen 1-2 4 Der Tennenplatz befindet sich in einem ausreichend bis guten Nutzungs- und Pflegezustand. Das vorhandene Umkleidegebäude ist nicht mehr nutzbar. Der Sportplatz soll im Jahr 2010 eventuell aufgegeben werden. 6 Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg 25 Alle Spielfelder wurden den Kategorien 1 oder 2 zugeordnet, d.h. sie haben einen ausreichend bis guten Nutzungs- und Pflegezustand. Die Kampfbahn Type C ist ebenfalls in die Kategorie 1-2 eingestuft worden. Ungünstiger sieht es bei den Sportplatzgebäuden aus. Zur funktionierenden Sportplatzanlage gehört auch ein Funktionsgebäude mit Umkleide-, Dusch- und Waschmöglichkeiten für Spieler und Schiedsrichter sowie Toiletten und Geräteräume. Die Platzanlagen in Rath (nur Gastronomie), Kirchtroisdorf, Kirchherten und Lipp (diese Anlage soll 2010 aufgegeben werden) haben keine Funktionsgebäude, d.h. die Sportler müssen sich in Turnhallen oder Gaststätten umziehen. In Kaster/Tiergarten gibt es nur provisorische Umkleidecontainer. Die Sportplatzgebäude in Kaster-Königshoven ist dringend sanierungsbedürftig. In Kirdorf sollten die vorhandenen Mängel repariert werden. Der Zustand des Sportplatzgebäudes am Sportzentrum Bedburg ist hingegen befriedigend. 6.3 Ermittlung des Anlagenbedarfs für Fußball Die Ermittlung des Anlagenbedarfs erfolgt in Anlehnung an den Leitfaden für Sportstättenentwicklungsplanung des BISp und der Modellrechnung gemäß DFBBroschüre. Ausgangslage: Einwohnerzahl Bedburg: 24.859 Einwohner (Stand 2007) Anzahl der Aktiven: Vereinsmitglieder Fußball: 1.464 (gesamt s. Tabelle u.), 75 % Aktive = 1.098 Mitglieder Häufigkeit und Dauer der Sportausübung/Woche: 3,75 Stunden Sportbedarf: 1.098 x 3,75 h/W = 4.118 Sportlerstunden/Woche Öffnungszeiten (16.30 Uhr bis 21.30 Uhr) = 25 h/Woche Auslastungsfaktor: 0,75 Belegungsdichte: 28 Sportler/Großspielfeld Der Anlagenbedarf für die Sportart Fußball ergibt sich nach folgender Formel: Anlagenbedarf = Anlagenbedarf = Sportlerstunden/Woche Öffnungszeit h/W x Belegungsdichte x Auslastungsfaktor 4.118 Sportlerstunden/Woche 25 h/Woche x 28 Sportler x 0,75 = Großspielfelder = 7,8 Großspielfelder Der rechnerisch ermittelte Bedarf an Großspielfeldern in Bedburg beträgt aufgerundet acht Großspielfelder. Derzeit sind neun Großspielfelder vorhanden, die von den Vereinen unterschiedlich stark genutzt werden. 6 Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg 6.4 26 Prognose der Entwicklung der Fußballvereine Eine Auswertung der DFB-Statistik der letzten Jahre zeigt für den Westdeutschen Fußball- und Leichathletikverband steigende Mitgliederzahlen. Die Zuwächse sind schwankend und fallen in der Tendenz niedriger aus als vor fünf Jahren. Trotzdem ist besonders im Hinblick auf das Entwicklungspotenzial im Mädchen- und Frauenfußball, im Schulfußball und im Freizeitfußball mit Zuwächsen in den Mitgliederzahlen und damit auch von Mannschaften zu rechnen. Neue Mannschaften werden sich hauptsächlich im Bereich des Mädchen- und Frauenfußballs bilden. Für Bedburg kann mit einem Zuwachs von bis zu vier Mannschaften in fünf Jahren gerechnet werden. Dies ergibt zusätzliche 9-12 Nutzungsstunden für die Sportplätze. Tabelle 3: Übersicht der Bedburger Fußballvereine Verein Mitglieder Mannschaften Nutzungsstunden Training Wettbewerb SV Kaster 1993 132 6 16 6 SC Borussia Kaster Königshoven 375 17 36 19 Bedburger BV 370 19 92 32 BV Kirch-Kleintroisdorf 114 2 8 3 SV Union Rath 103 2 6 2 SV Kirch-Grottenherten 238 8 16 6 BC Kirdorf-Blerichen* 132 7 14 6 1464 61 Gesamt 188 * angenommen 6.5 Bedarfsabschätzung und Bilanzierung Die Bedarfsermittlung und Bilanzierung bezieht sich ausschließlich auf den Bedarf an Sportplatzfläche für den Vereinsfußballsport. Für die Leichtathletik stehen im Sportzentrum Herderstraße Trainingsanlagen zur Verfügung. Der vereinsungebundene Fußballsport wurde nicht in die Bedarfsermittlung einbezogen, da eine örtliche Erhebung (Befragung der Einwohner) über das Sportverhalten der Bevölkerung nicht durchgeführt wurde. Die Vereinsbedarfsermittlung bezieht sich auf den Ist-Bedarf auf der Basis der in diesem Jahr (2009) erhobenen Vereinsdaten. Der Verein BC Kirdorf-Blerichen hat an der Vereinsbefragung nicht teilgenommen, so dass die Vereinsmitglieder abgeschätzt und die Mannschaften dem Belegungsplan entnommen wurden. Im übrigen blieb der Verein unberücksichtigt. 6 Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg 27 Um eine differenzierte Bestands-Bedarfs-Bilanzierung vornehmen zu können, wurde der jeweilige Bedarf an Trainingszeiten und Wettspielzeiten erhoben. Dabei ist festzustellen, dass vereinsunterschiedlich je Mannschaft durchschnittlich zwischen 2 Stunden/Woche und 4 Stunden/Woche trainiert wurde (durchschnittlich 2,4 bzw. 3,2 Stunden/Woche). Der Trainingsbetrieb wird in der Regel von Montag bis Freitag durchgeführt. Für den Wettspielbetrieb kommen in der Regel der Samstag und der Sonntag in Betracht. Für die Bedarfsermittlung bei Großspielfeldern wird von einem Trainingsbeginn um 16.30 Uhr und einem Trainingsende um 22.00 Uhr ausgegangen, wenn eine Trainingsbeleuchtungsanlage zur Verfügung steht. Dies ergibt eine Trainingszeit pro Tag von maximal 5,5 Stunden. Verfügt die Sportplatzanlage über keine Trainingsbeleuchtungsanlage, können in den Herbst- und Wintermonaten maximal zwei Stunden Trainingszeit angesetzt werden. In Abhängigkeit von der Belagsausstattung der Großspielfelder können unter der Voraussetzung einer weitgehend zerstörungsfreien Nutzung folgende Nutzungszeiten zugrunde gelegt werden: Rasenbelag: bis 800 Nutzungsstunden/Jahr Tennenbelag: bis 1500 Nutzungsstunden/Jahr Kunststoffrasenbelag: bis 2000 Nutzungsstunden/Jahr Bei rund 44 Wochen Spiel- und Trainingszeit pro Jahr ergibt dies eine tägliche Nutzungszeit wie folgt: Rasenbelag: 2,5 Nutzungsstunden/Tag Tennenbelag: 5,0 Nutzungsstunden/Tag Kunststoffrasenbelag: 6,5 Nutzungsstunden/Tag Unter Berücksichtigung der vorgenannten Festlegungen und den Angaben der Vereine zu den Nutzungszeiten ergeben sich folgende Einzelbedarfe je Verein: SV Kaster 1993 Anzahl Mannschaften: 6 Anzahl der Trainingsstunden: 16 h/Woche Anzahl der Wettspielstunden: 6 h/Woche Anlagenkapazität des Sportplatz Tiergarten Kaster: + Großspielfeld (Rasenbelag) mit Trainingsbeleuchtung: Gesamtkapazität/Woche (Training 5 Tage): 2,5 h/Tag 12,5 h/Woche Bewertung/Bilanzierung: Dem Verein stehen zurzeit rechnerisch 12,5 Stunden pro Woche Trainingszeit zur Verfügung. Der Nutzungsbedarf beträgt jedoch 16 Stunden pro Woche, so dass ein Fehlbedarf von 3,5 Stunden pro Woche besteht. Der Verein nutzt den Sportplatz Lipp mit. BV Kirch-Kleintroisdorf 6 Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg 28 Anzahl Mannschaften: 2 Anzahl der Trainingsstunden: 8 h/Woche Anzahl der Wettspielstunden: 3 h/Woche Anlagenkapazität Sportplatz Kirchtroisdorf: + Großspielfeld (Tennenbelag) mit Trainingsbeleuchtung: Gesamtkapazität/Woche (Training 5 Tage): 5,0 h/Tag 25,0 h/Woche Bewertung/Bilanzierung: Dem Verein stehen zurzeit rechnerisch 25 Stunden pro Woche Trainingszeit zur Verfügung. Der Nutzungsbedarf beträgt 8 Stunden pro Woche, sodass eine Nutzungsreserve von 17 Stunden pro Woche vorhanden ist. Bedburger Ballspielverein Anzahl Mannschaften: 19 Anzahl der Trainingsstunden: 92 h/Woche Anzahl der Wettspielstunden: 32 h/Woche Anlagenkapazität des Stadion Herderstraße: + Großspielfeld Kampfbahn (Rasenbelag): 2,0 h/Tag + Großspielfeld (Tennenbelag) mit Trainingsbeleuchtung: 5,0 h/Tag Anlagenkapazität Sportplatz Lipp: + Großspielfeld (Tennenbelag) mit Trainingsbeleuchtung: Gesamtkapazität/Woche (Training 5 Tage): 5,0 h/Tag 60,0 h/Woche Bewertung/Bilanzierung: Dem Verein stehen zurzeit rechnerisch 60 Stunden pro Woche Trainingszeit zur Verfügung. Der Nutzungsbedarf beträgt jedoch 92 Stunden pro Woche, so dass ein Fehlbedarf von 32 Stunden pro Woche besteht. Geht man von einer Doppelnutzung der Plätze von zwei Mannschaften bis zur D-Jugend aus, so reduziert sich der Nutzungsbedarf. SC Borussia Kaster Königshoven Anzahl Mannschaften: 17 Anzahl der Trainingsstunden: 36 h/Woche Anzahl der Wettspielstunden: 19 h/Woche Anlagenkapazität Sportplatzanlage Kaster-Königshoven: 6 Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg + Großspielfeld (Rasenbelag): 2,0 h/Tag + Großspielfeld (Kunstrasenbelag) mit Trainingsbeleuchtung: 6,5 h/Tag Gesamtkapazität/Woche (Training 5 Tage): 29 42,0 h/Woche Bewertung/Bilanzierung: Dem Verein stehen zurzeit rechnerisch 42 Stunden pro Woche Trainingszeit zur Verfügung. Der Nutzungsbedarf beträgt 36 Stunden pro Woche, so dass eine Nutzungsreserve von 6 Stunden pro Woche besteht. SV Union Bedburg-Rath Anzahl Mannschaften: 2 Anzahl der Trainingsstunden: 6 h/Woche Anzahl der Wettspielstunden: 2 h/Woche Anlagenkapazität Sportplatz Rath: + Großspielfeld (Tennenbelag) mit Trainingsbeleuchtung: Gesamtkapazität/Woche (Training 5 Tage): 5,0 h/Tag 25,0 h/Woche Bewertung/Bilanzierung: Dem Verein stehen zurzeit rechnerisch 25 Stunden pro Woche Trainingszeit zur Verfügung. Der Nutzungsbedarf beträgt 6 Stunden pro Woche, so dass eine Nutzungsreserve von 19 Stunden pro Woche besteht. SpVgg Kirch-Grottenherten Anzahl Mannschaften: 8 Anzahl der Trainingsstunden: Annahme 16 h/Woche (laut Belegungsplan) Anzahl der Wettspielstunden: 6 h/Woche (Annahme) Anlagenkapazität Sportplatz Kirchherten: + Großspielfeld (Tennenbelag) mit Trainingsbeleuchtung: 5,0 h/Tag + Großspielfeld (Rasenbelag) mit Trainingsbeleuchtung: 2,5 h/Tag Gesamtkapazität/Woche (Training 5 Tage): 37,5 h/Woche Bewertung/Bilanzierung: Dem Verein stehen zurzeit rechnerisch 37,5 Stunden pro Woche Trainingszeit zur Verfügung. Der Nutzungsbedarf beträgt 16 Stunden pro Woche, so dass eine Nutzungsreserve von 21,5 Stunden pro Woche besteht. BC Kirdorf-Blerichen Anzahl Mannschaften: 7 Anzahl der Trainingsstunden: Annahme 14 h/Woche (laut Belegungsplan) Anzahl der Wettspielstunden: 6 h/Woche (Annahme) 6 Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg 30 Anlagenkapazität Sportplatz Kirdorf: + Großspielfeld (Tennenbelag) mit Trainingsbeleuchtung: 5,0 h/Tag Gesamtkapazität/Woche (Training 5 Tage): 25,0 h/Woche Bewertung/Bilanzierung: Dem Verein stehen zurzeit rechnerisch 25 Stunden pro Woche Trainingszeit zur Verfügung. Der Nutzungsbedarf beträgt 14 Stunden pro Woche, so dass eine Nutzungsreserve von 11 Stunden pro Woche besteht. 6.6 Zusammenfassende Bewertung und Bilanzierung der Sportplätze Tabelle 4: Bedarfsermittlung und Bilanzierung Nutzungsreserv e [h] 19 60 92 32 - Sportplatz Lipp soll evt. aufgegeben werden. 17 42 36 - 6 Neuer Kunstrasenplatz Spvgg Kirch- Sportplatz Grottenherten Kirchherten 8 37,5 16 - 21,5 SV Kaster 6 12,5 16 3,5 - 2 BV KirchSportplatz Kleintroisdorf Kirchtroisdorf 25 8 - 17 SV Union Sportplatz Bedburg-Rath Rath 2 25 6 - 19 BC KirdorfBlerichen 7 25 14 - 11 61 227 188 35,5 74,5 Ballspielverein [h//Woche] Fehlbedarf [h] Stadion Herderstr. Nutzungsstund en/Woche Bedburger Bemerkungen Anlagenkapazität Sportplatzanlage Mannschaften Verein Sportplatz Lipp SC Borussia Kaster Königshoven Sportplatz Kasterkönigshoven Sportplatz Tiergarten Gesamt Sportplatz Kirdorf Annahme Die Nutzungsreserve beträgt 39 Stunden/Woche. Wird der Sportplatz Lipp aufgegeben, dann beträgt die Nutzungsreserve 14 Stunden/Woche. Allerdings ist diese 6 Bestandsaufnahme und Bestandsbewertung der vorhandenen Sportplätze in Bedburg 31 Gesamtstädtische Betrachtungsweise bei einer Flächengemeinde wie Bedburg nicht ausschlaggebend. Dem Bedburger Ballspielverein fehlen Trainingszeiten, diese Situation wird noch erheblich verschärft, wenn der Sportplatz Lipp aufgegeben werden sollte. Nutzungsreserven bestehen aber überwiegend in den weit entfernten Ortsteilen. Wird der Sportplatz Lipp aufgegeben, so wird ein neues Großspielfeld in Kunstrasen notwendig. Inwieweit der Nutzungsbedarf des Bedburger Ballspielvereins durch Kooperation mit anderen Vereinen oder Mitnutzung deren Großspielfelder gedeckt werden kann ist zu prüfen. 7 Literatur 7. Literatur Bundesinstitut für Sportwissenschaft (2000): Leitfaden für die Sportstättenentwicklungsplanung, Köln. Bundesinstitut für Sportwissenschaft (2004): Leitfaden für die Sportstättenentwicklungsplanung, Materialband, Köln. Fuhrmann, H., Rittner, V., Förg, R., Wehr, P., Hullmann, C.-P. (2007). Sportentwicklungsplanung der Stadt Mönchengladbach – Projektbericht, Köln. Wetterich, J.; Eckl, S.; Schabert, W. (2009). Grundlagen zur Weiterentwicklung von Sportanlagen, Köln. Wetterich, J. & Eckl, S. (2006). Sport und Bewegung in Dreieich, Berlin. Hübner, H. (2008). Vortrag: Der Einfluss der Demographie auf das Sportverhalten, der bestimmenden Größe für die Sportnachfrage vor Ort, Düsseldorf. Projektgruppe Bildung und Region (2006). Schulentwicklungsplan Stadt Bedburg Fortschreibung 2005 mit Ausblick bis 2015, Bonn-Bad Godesberg. Bertelsmann Stiftung (2007). Demographiebericht Bedburg, Internet. DFB Mitglieder-Statistik, Internet 32 8 Anlagen 8. Anlagen 33 8 Anlagen 34 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sporthallen der Stadt Bedburg Objekt Nr. 1 Sport- und Mehrzweckhalle im Stadtteil Königshoven (Bürgerhaus) 1. Sporthalle: Einfach-Halle, im Keller ist ein Schießstand vorhanden 2. Jahr der Inbetriebnahme: 3. Dimension der Sportfläche: 15 x 27 m; 4. Eigentümer und Betreiber: Stadt Bedburg 5. Zuständig für Instandhaltungsmaßnah men: Stadt Bedburg 6. Reinigung der Halle: Durch Reinigungsunternehmen 7. Schlüsselgewalt für Vereine: ja 8. Nutzer: Schulen und Sportvereine 9. Praktizierte Sport- und Freizeitaktivitäten: Hallenspiele und freizeitorientierter Sport 10. Benutzungstage und Benutzungszeiten: montags bis freitags in der Regel bis 14.00 Uhr durch Schulen und von 14.00 bis 22.00 Uhr durch Sportvereine; samstags und sonntags auf Antrag durch Sportvereine in der Regel sind in den Ferien die Hallen geschlossen 11. Jahresöffnungszeit/ Einschränkungen: 12. Standortsituation/ Erreichbarkeit: 13. Wärmeversorgung: 14. Raumprogramm/ Raumzuordnung: 15. Sportgeräteausstattung: Die Halle liegt zentral im Stadtteil Königshoven und ist sowohl fußläufig als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem PKW gut zu erreichen. Die Halle hat eine eigene Heizzentrale, die mit Gas betrieben wird Die Halle entspricht der seinerzeitigen DIN 18032 und erfüllt damit auch noch die heutigen Anforderungen, sowohl des Schul- und Vereinssports. Diese ist auf den heutigen Sportbetrieb abgestimmt. Die Geräte werden einmal jährlich durch eine externe Fachfirma inspiziert und gewartet. 8 Anlagen 16. Sporthallenboden/ Spielfeldmarkierungen: 17. Baulicher Zustand: 18. Technischer Zustand: 35 Es ist ein flächenelastischer Hallenboden mit PVCOberbelag eingebaut. An Spielfeldmarkierungen sind vorhanden Basketball, Volleyball und Badminton. Die Spielfeldmarkierungslinien sind noch in der entsprechenden Farbe in den Oberbelag eingeschweißt. Die Halle hinterlässt insgesamt einen guten Zustand. In einem Bereich ist die Spielfeldmarkierungslinie im Mittelfeld nicht mehr vorhanden. keine Auffälligkeiten 19. Sonstiges: 20. Zusammenfassung: Halle befindet sich insgesamt in einem guten Zustand 21. Bewertungseinstufung: Kategorie 1 8 Anlagen 36 8 Anlagen 37 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sporthallen in Bedburg Objekt Nr. 2 Turnhalle der Grundschule Kaster 1. Sporthalle: Einfach-Halle 2. Jahr der Inbetriebnahme: 1966 3. Dimension der Sportfläche: 12 x 24 m 4. Eigentümer und Betreiber: Stadt Bedburg 5. Zuständig für Instandhaltungsmaßnah men: Stadt Bedburg 6. Reinigung der Halle: Durch Reinigungsunternehmen 7. Schlüsselgewalt für Vereine: ja 8. Nutzer: Schulen und Sportvereine 9. Praktizierte Sport- und Freizeitaktivitäten: Schulsport und normaler Vereinssport 10. Benutzungstage und Benutzungszeiten: montags bis freitags in der Regel bis 14.00 Uhr durch Schulen und von 14.00 bis 22.00 Uhr durch Sportvereine; samstags und sonntags auf Antrag durch Sportvereine Die Halle ist grundsätzlich in den Ferien geschlossen 11. Jahresöffnungszeit/ Einschränkungen: 12. Standortsituation/ Erreichbarkeit: 13. Wärmeversorgung: 14. Raumprogramm/ Raumzuordnung: 15. Sportgeräteausstattung: 16. Sporthallenboden/ Spielfeldmarkierungen: Die Halle liegt zentral im Stadtteil Königshoven und ist sowohl fußläufig als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem PKW gut zu erreichen. Die Wärmeversorgung erfolgt durch die danebenliegende Grundschule. Die Halle ist nach der damals geltenden DIN 18032 geplant und gebaut worden, sie entspricht auch heute noch den Erfordernissen des Schul- und Vereinssport. Die Halle entspricht der seinerzeitigen DIN 18032 und erfüllt damit auch noch die heutigen Anforderungen, sowohl des Sport- als auch des außersportlichen Betriebs. Es ist ein flächenelastisches Bodensystem (Schwingboden) mit Parkett-Oberbelag eingebaut. An Spielfeldmarkierungen sind vorhanden Basketball und Volleyball. Die Versiegelung des Parkett-Oberbelags ist stark abgenutzt. 8 Anlagen 17. Baulicher Zustand: 18. Technischer Zustand: 38 Die Hallendecke ist in einem sehr desolaten Zustand und nicht ballwurfsicher. Sie muss dringend saniert werden. In den Dusch- und Waschräumen ist eine Entlüftungsanlage dringend einzubauen. Die Lampen in der Halle wurden vor zwei, drei Jahren ausgetauscht und durch neue, dem heutigen Stand entsprechende Langfeldleuchten ersetzt. 19. Sonstiges: 20. Zusammenfassung: 21. Bewertungseinstufung Die Halle ist - bezogen auf ihr hohes Alter - in einem relativ guten Zustand. Die Hallendecke muss dringend saniert werden. Ebenso ist es notwendig, den Hallenboden zu versiegeln. In den Dusch- und Waschräumen ist eine Entlüftungsanlage dringend einzubauen. Kategorie 3 8 Anlagen 39 8 Anlagen 40 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sporthallen der Stadt Bedburg Objekt Nr. 3 Multi-Halle Kaster, Stresemann-Straße Die Halle dient hauptsächlich außersportlichen Zwecken als Veranstaltungshalle und nur im Ausnahmefall dem Sport. Sie ist nicht als Bestand für den Sport zu bewerten. 8 Anlagen 41 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sporthallen der Stadt Bedburg Objekt Nr. 4 Gymnastikraum Rath, Friedensstraße Sporthalle: Gymnastikraum 1. Jahr der Inbetriebnahme: 2. Dimension der Sportfläche: 9 x 15 m 3. Eigentümer und Betreiber: Stadt Bedburg 4. Zuständig für Instandhaltungsmaßnahmen: Stadt Bedburg 5. Reinigung der Halle: Durch Reinigungsunternehmen 6. Schlüsselgewalt für Vereine: ja 7. Nutzer: Die Halle wird ausschließlich durch Sportvereine genutzt 8. Praktizierte Sport- und Freizeitaktivitäten: Gymnastik und kleine Hallenspiele 9. Benutzungstage und Benutzungszeiten: montags bis freitags reine Vereinsnutzung, ebenso am Wochenende 10. Jahresöffnungszeit/ Einschränkungen: in den Ferien in der Regel geschlossen 11. Standortsituation/ Erreichbarkeit: Der Gymnastikraum liegt zentral im Ortskern und ist hervorragend sowohl fußläufig als auch mit dem Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Der Gymnastikraum hat eine eigene Heizung, die mit Öl versorgt wird. Es ist bezüglich der Umkleideeinheiten und der Dusch- und Wascheinheiten ein auf den Vereinsbetrieb minimiertes Nebenraumprogramm vorhanden. Die Sportgeräteausstattung wurde vom nutzenden Sportverein selber zusammengestellt und scheint dessen Bedürfnissen zu entsprechen. Es handelt sich um einen flächenelastischen Hallenboden (Schwingboden) mit PVC-Oberbelag. Eine Spielfeldmarkierung ist nicht aufgebracht. Am Übergang von der Halle zu den Nebenräumen ist eine Stolperstelle vorhanden. 12. Wärmeversorgung: 13. Raumprogramm/ Raumzuordnung: 14. Sportgeräteausstattung: 15. Sporthallenboden/ Spielfeldmarkierungen: 8 Anlagen 16. Baulicher Zustand: 17. Technischer Zustand: 42 Der bauliche Zustand des Raumes und der Nebenräume ist ohne Auffälligkeiten. Der Geräteraum hat kein Schwingtor zur Halle. keine negativen Auffälligkeiten 18. Sonstiges: 19. Zusammenfassung: 20. Bewertungseinstufung: Der Gymnastikraum mit seinen Nebenräumen ist insgesamt in einem guten Zustand. Die Stolperstelle zu den Nebenräumen ist kurzfristig zu beseitigen. Der Geräteraum ist mit einem Schwingtor zur Halle auszustatten. Die Nebenräume des Gymnastikraumes dienen auch gleichzeitig als Umkleide- und Dusch- und Waschräume für die Fußballsportler, die dann mit dem Auto zum Sportplatz fahren müssen. Bezogen auf diese Situation ist das Nebenraumprogramm sehr dürftig ausgelegt. Kategorie 2 8 Anlagen 43 8 Anlagen 44 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sporthallen der Stadt Bedburg Objekt Nr. 5 Sporthalle an der Grundschule in Bedburg, Oeppenstraße Sporthalle: Einfach-Halle 1. Jahr der Inbetriebnahme: 2. Dimension der Sportfläche: 12 x 24 m 3. Eigentümer und Betreiber: Stadt Bedburg 4. Zuständig für Instandhaltungsmaßnahmen: Stadt Bedburg 5. Reinigung der Halle: Durch Reinigungsunternehmen 6. Schlüsselgewalt für Vereine: ja 7. Nutzer: Schule und Sportvereine 8. Praktizierte Sport- und Freizeitaktivitäten: Schulsport und Vereinssport 9. Benutzungstage und Benutzungszeiten: montags bis freitags in der Regel bis 14.00 Uhr durch Schulen und von 14.00 bis 22.00 Uhr durch Sportvereine; samstags und sonntags auf Antrag durch Sportvereine Die Halle ist grundsätzlich in den Ferien geschlossen 10. Jahresöffnungszeit/ Einschränkungen: 11. Standortsituation/ Erreichbarkeit: 12. Wärmeversorgung: 13. Raumprogramm/ Raumzuordnung: 14. Sportgeräteausstattung: 15. Sporthallenboden/ Spielfeldmarkierungen: Die Halle liegt an der Grundschule Bedburg, relativ zentral im Ortsbereich und ist gut sowohl mit öffentlichen als auch mit privaten Verkehrsmitteln erreichbar, ebenso sehr gut mit dem Rad und fußläufig. Die Halle hat eine eigene Heizzentrale mit Gasversorgung. Die Halle ist nach der damals geltenden DIN 18032 geplant und gebaut worden, sie entspricht auch heute noch den Erfordernissen des Schul- und Vereinssport. Diese ist auf den heutigen Sportbetrieb abgestimmt. Die Geräte werden einmal jährlich durch eine externe Fachfirma inspiziert und gewartet. Es ist ein flächenelastisches Bodensystem (Schwingboden) mit PVC-Oberbelag eingebaut. An Spielfeldmarkierungen sind Basketball und Volleyball markiert. 8 Anlagen 16. Baulicher Zustand: 17. Technischer Zustand: 45 Der bauliche Zustand der Halle ist in Ordnung. Die Fensterflächen der Halle schließen im unteren Bereich nicht halleninnenwandbündig ab. Es sind keine Schwingtore als Geräteraumabschluss vorhanden. Negativ ist, dass die Geräte hintereinander aufgestellt werden müssen. Keine Auffälligkeiten 18. Sonstiges: 19. Zusammenfassung: 20. Bewertungsstufe: Insgesamt sind keine großen Auffälligkeiten in der Halle vorhanden. Negativ ist der ungünstige Zuschnitt des Geräteraumes und seine Zugangssituation. Kategorie 2 8 Anlagen 46 8 Anlagen 47 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sporthallen der Stadt Bedburg Objekt Nr. 6 Turnhalle der Grundschule Kirdorf Sporthalle: Einfach-Halle 1. Jahr der Inbetriebnahme: 2. Dimension der Sportfläche: 15 x 27 m 3. Eigentümer und Betreiber: Stadt Bedburg 4. Zuständig für Instandhaltungsmaßnah men: Stadt Bedburg 5. Reinigung der Halle: Durch Reinigungsunternehmen 6. Schlüsselgewalt für Vereine: ja 7. Nutzer: Schule und Sportvereine 8. Praktizierte Sport- und Freizeitaktivitäten: Schulsport und Vereinssport 9. Benutzungstage und Benutzungszeiten: montags bis freitags in der Regel bis 14.00 Uhr durch Schulen und von 14.00 bis 22.00 Uhr durch Sportvereine; samstags und sonntags auf Antrag durch Sportvereine Die Halle ist grundsätzlich in den Ferien geschlossen 10. Jahresöffnungszeit/ Einschränkungen: 11. Standortsituation/ Erreichbarkeit: Die Halle liegt auf dem Schulgrundstück der Grundschule und ist gut erreichbar. 12. Wärmeversorgung: Die Halle wird von der Schule aus mit Wärme versorgt. 13. Raumprogramm/ Raumzuordnung: Die Halle entspricht vom Raumprogramm und von der Raumzuordnung der seinerzeit geltenden DIN 18032 und ist auch heute noch auf den Schul- und Vereinsbetrieb gut abgestimmt. Diese ist auf den heutigen Sportbetrieb abgestimmt. Die Geräte werden einmal jährlich durch eine externe Fachfirma inspiziert und gewartet. Es ist ein flächenelastisches Bodensystem (Schwingboden) mit Linoleum-Oberbelag eingebaut. Der Boden wurde vor drei bis vier Jahren erneuert. An Spielfeldmarkierungen sind Basketball, Volleyball und Badminton markiert. Die Hallendecke weist Wasserschäden auf (optischer Mangel). keine Auffälligkeiten 14. Sportgeräteausstattung: 15. Sporthallenboden/ Spielfeldmarkierungen: 16. Baulicher Zustand: 17. Technischer Zustand: 8 Anlagen 48 18. Sonstiges: 19. Zusammenfassung: Die Halle ist in einem guten Zustand. 20. Bewertungsstufe: Kategorie 1 8 Anlagen 49 8 Anlagen 50 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sporthallen der Stadt Bedburg Objekt Nr. 7 Turnhalle am Schulzentrum in Bedburg Sporthalle: Einfach-Halle 1. Jahr der Inbetriebnahme: 2. Dimension der Sportfläche: 12 x 24 m 3. Eigentümer und Betreiber: Stadt Bedburg 4. Zuständig für Instandhaltungsmaßnah men: Stadt Bedburg 5. Reinigung der Halle: Durch Reinigungsunternehmen 6. Schlüsselgewalt für Vereine: ja 7. Nutzer: Schule und Sportvereine 8. Praktizierte Sport- und Freizeitaktivitäten: Schulsport und Vereinssport 9. Benutzungstage und Benutzungszeiten: montags bis freitags in der Regel bis 14.00 Uhr durch Schulen und von 14.00 bis 22.00 Uhr durch Sportvereine; samstags und sonntags auf Antrag durch Sportvereine Die Halle ist grundsätzlich in den Ferien geschlossen 10. Jahresöffnungszeit/ Einschränkungen: 11. Standortsituation/ Erreichbarkeit: 12. Wärmeversorgung: 13. Raumprogramm/ Raumzuordnung: Die Sporthalle wird von der Schule aus mit Wärme versorgt. Das Raumprogramm und die Raumzuordnung entspricht in den meisten Punkten der damals geltenden DIN 18032. Ungünstig ist, dass eine Überschneidung zwischen Turnschuhgang und Nassgang direkt am Hallenzugang vorhanden ist. Ebenso ungünstig ist, dass die Zuordnung des Sportgeräteraums zur Halle nur über ein Tor erfolgt. Hier müssen die Geräte hintereinander aufgestellt werden, was ein umständliches Hantieren mit sich bringt. 8 Anlagen 14. Sportgeräteausstattung: 15. Sporthallenboden/ Spielfeldmarkierungen: 16. Baulicher Zustand: 17. Technischer Zustand: 51 Diese ist auf den heutigen Sportbetrieb abgestimmt. Die Geräte werden einmal jährlich durch eine externe Fachfirma inspiziert und gewartet. Diese Halle als auch der zuvor beschriebene Gymnastikraum wird schwerpunktmäßig durch Kampfsportarten wie Boxen genutzt. Es ist ein flächenelastisches Bodensystem (Schwingboden) eingebaut. Als Oberbelag ist ein Parkett-Belag vorgesehen. An Spielfeldmarkierungen sind Volleyball und Basketball eingebaut. In der Halle sind vorspringende Ecken und Kanten vorhanden, was nach DIN 18032 nicht zulässig ist. Auch die Abtrennung zum Geräteraum ist nicht vorschriftsmäßig. An den Fensterflächen fehlen Jalousien, sodass Blendgefahr für die Hallenbenutzer besteht. Ebenso ist die Gefahr, dass sich der Boden auch durch Sonneneinstrahlung aufheizt und durch entsprechende Ausdehnungen aufwölben kann. In der Halle ist später der Parkett-Oberbelag eingebaut worden. Der Höhenausgleich zum Turnschuh-Gang ist gefährlich ausgebildet worden. Hier sollte noch ein entsprechender Bodenkeil dringend eingebaut werden. Hier gibt es keine Auffälligkeiten. 18. Sonstiges: 19. Zusammenfassung: 20. Bewertungsstufe: Insgesamt weist die Halle doch viele Punkte auf, wo sie nicht mit den Sicherheitsvorschriften der DIN 18032 übereinstimmt. So sollte der Höhenausgleich im Zugangsbereich von den Umkleideräumen zur Halle hin durch einen Keil möglichst umgehend geschaffen werden. Mittelfristig sollte sowohl der Anschluss an die Geräteräume (Schwingtor) und ein Sonnenschutz in Form von außen angebrachten Jalousien geschaffen werden. Kategorie 2 8 Anlagen 52 8 Anlagen 53 8 Anlagen 54 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sporthallen der Stadt Bedburg Objekt Nr. 8 Gymnastikraum am Schulzentrum Bedburg Sporthalle: Gymnastikraum 1. Jahr der Inbetriebnahme: 2. Dimension der Sportfläche: 9 x 18 m mit angebautem kleinen Fitnessraum 3. Eigentümer und Betreiber: Stadt Bedburg 4. Zuständig für Instandhaltungsmaßnah men: Stadt Bedburg 5. Reinigung der Halle: Durch Reinigungsunternehmen 6. Schlüsselgewalt für Vereine: ja 7. Nutzer: Schule und Sportvereine 8. Praktizierte Sport- und Freizeitaktivitäten: Schulsport und Vereinssport 9. Benutzungstage und Benutzungszeiten: montags bis freitags in der Regel bis 14.00 Uhr durch Schulen und von 14.00 bis 22.00 Uhr durch Sportvereine; samstags und sonntags auf Antrag durch Sportvereine Die Halle ist grundsätzlich in den Ferien geschlossen 10. Jahresöffnungszeit/ Einschränkungen: 11. Standortsituation/ Erreichbarkeit: 12. Wärmeversorgung: 13. Raumprogramm/ Raumzuordnung: 14. Sportgeräteausstattung: 15. Sporthallenboden/ Spielfeldmarkierungen: Der Gymnastikraumbereich wird von der Schule aus mit Wärme versorgt. Der Gymnastikraumbereich ist auf die damalige Norm abgestimmt gewesen und entspricht auch heute noch den Anforderungen. Diese ist auf den heutigen Sportbetrieb abgestimmt. Die Geräte werden einmal jährlich durch eine externe Fachfirma inspiziert und gewartet. Der Sporthallenboden ist ein flächenelastisches Bodensystem (Schwingboden) mit Eiche-ParkettOberbelag eingebaut. Spielfeldmarkierungen sind keine vorgesehen. 8 Anlagen 16. Baulicher Zustand: 17. Technischer Zustand: 55 Die abgehängten Deckenpaneele haben sich stellenweise etwas verzogen. Dies muss weiter beobachtet werden, falls die Verformungen zunehmen, ist der Ursache auf den Grund zu gehen. keine Auffälligkeiten 18. Sonstiges: 19. Zusammenfassung: 20. Bewertungsstufe: keine besonderen Auffälligkeiten. Sind eventuelle Veränderungen der Deckenelemente festzustellen, so ist der Ursache auf den Grund zu gehen. Kategorie 1 8 Anlagen 56 8 Anlagen 57 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sporthallen der Stadt Bedburg Objekt Nr. 9 Dreifach-Sporthalle am Schulzentrum Bedburg Sporthalle: Dreifach-Halle 1. Jahr der Inbetriebnahme: 2. Dimension der Sportfläche: 3. Eigentümer und Betreiber: Dreifach-Halle 27 x 45 m, unterteilbar in drei Übungsräume zu je 15 x 27 m mit Zuschauer-Tribünen (500 Plätze ausziehbare Tribüne) Stadt Bedburg Stadt Bedburg 4. Zuständig für Instandhaltungsmaßnah men: Durch Reinigungsunternehmen 5. Reinigung der Halle: 6. Schlüsselgewalt für Vereine: ja 7. Nutzer: Schule und Sportvereine 8. Praktizierte Sport- und Freizeitaktivitäten: Schulsport und Vereinssport 9. Benutzungstage und Benutzungszeiten: montags bis freitags in der Regel bis 14.00 Uhr durch Schulen und von 14.00 bis 22.00 Uhr durch Sportvereine; samstags und sonntags auf Antrag durch Sportvereine Die Halle ist grundsätzlich in den Ferien geschlossen 10. Jahresöffnungszeit/ Einschränkungen: 11. Standortsituation/ Erreichbarkeit: Die Sporthalle wird von der Schule aus mit Wärme versorgt. Das Raumprogramm und die Raumzuordnung entspricht 13. Raumprogramm/ der damals geltenden DIN 18032 und damit auch den Raumzuordnung: heutigen Anforderungen aus der Sicht des Schul- und Vereinssports. 14. Sportgeräteausstattung: Diese ist weitgehend auf den heutigen Sportbetrieb abgestimmt. Die Geräte werden einmal jährlich durch eine externe Fachfirma inspiziert und gewartet. Die Handballtore sind sehr defekt und können teilweise nicht mehr im Boden verankert werden, sodass sie kippen. Diese defekten Tore sind umgehend aus dem Verkehr zu ziehen. 12. Wärmeversorgung: 8 Anlagen 15. Sporthallenboden/ Spielfeldmarkierungen: 16. Baulicher Zustand: 17. Technischer Zustand: 58 Es ist ein flächenelastisches Hallenbodensystem eingebaut (Schwingboden) mit Parkett-Oberbelag. An Spielfeldmarkierungen sind vorgesehen: Hallen-Handball, Basketball, Volleyball, Badminton (teilweise in Querrichtung zu spielen). Ein Trennvorhang, der der Hallenunterteilung dient ist mittig durch eine ca. 1 x 2 Meter hohe Öffnung unterbrochen. Laut Aussage des Hallenwartes, damit der mittlere Hallenteil eine Fluchttür bekommt. Dies ist nach DIN 18032 nicht zulässig. Teilweise sind die Zugangstüren in Nischen untergebracht. Diese müssten ebenfalls halleninnenwandbündig angeordnet sein. keine Auffälligkeiten 18. Sonstiges: 19. Zusammenfassung: 20. Bewertungsstufe: Die nicht funktionsfähigen Hallen-Handballtore sind umgehend aus dem Verkehr zu ziehen. Mit der Bauaufsicht sollte über die nicht fachgerechte Öffnung im Trennvorhang gesprochen werden, um eine andere Lösung zu finden. Kategorie 2 8 Anlagen 59 8 Anlagen 60 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sporthallen der Stadt Bedburg Objekt Nr. 10 Sporthalle: Sport- und Mehrzweckhalle Kirchherten Sporthalle: Einfach-Halle 1. Jahr der Inbetriebnahme: 2. Dimension der Sportfläche: 12 x 24 m 3. Eigentümer und Betreiber: Stadt Bedburg Stadt Bedburg 4. Zuständig für Instandhaltungsmaßnah men: Durch Reinigungsunternehmen 5. Reinigung der Halle: 6. Schlüsselgewalt für Vereine: ja 7. Nutzer: Schule und Sportvereine 8. Praktizierte Sport- und Freizeitaktivitäten: Schulsport und Vereinssport 9. Benutzungstage und Benutzungszeiten: montags bis freitags in der Regel bis 14.00 Uhr durch Schulen und von 14.00 bis 22.00 Uhr durch Sportvereine; samstags und sonntags auf Antrag durch Sportvereine Die Halle ist grundsätzlich in den Ferien geschlossen 10. Jahresöffnungszeit/ Einschränkungen: 11. Standortsituation/ Erreichbarkeit: 12. Wärmeversorgung: 13. Raumprogramm/ Raumzuordnung: 14. Sportgeräteausstattung : 15. Sporthallenboden/ Spielfeldmarkierungen: 16. Baulicher Zustand: Die Halle liegt auf dem Schulgrundstück der Grundschule Kirchherten und ist insgesamt gut in diesem Ortsteil erreichbar. Die Sporthalle wird von der Schule aus mit Wärme versorgt. Das Raumprogramm und die Raumzuordnung entsprechen der damals geltenden DIN 18032 und ist auch auf den heutigen Schul- und Vereinsbetrieb gut abgestimmt. Diese ist auf den heutigen Sportbetrieb abgestimmt. Die Geräte werden einmal jährlich durch eine externe Fachfirma inspiziert und gewartet. Es ist ein flächenelastisches Sportbodensystem eingebaut (Schwingboden) mit PVC-Oberbelag. An Spielfeldmarkierungen sind Basketball und Volleyball vorgesehen. Hier sind keine negativen Auffälligkeiten. 8 Anlagen 17. Technischer Zustand: 61 In den Dusch- und Waschräumen fehlen die Zwangsentlüftungsanlagen. 18. Sonstiges: 19. Zusammenfassung: 20. Bewertungsstufe: Die Halle ist insgesamt in einem guten, funktionsfähigen und baulichen Zustand. Unbedingt nachzurüsten sind aber die Dusch- und Waschräume mit entsprechenden Zwangsentlüftungsanlagen. Kategorie 2 8 Anlagen 62 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sportplätzen der Stadt Bedburg Standort Nr. 11 Allgemeine Angaben Name/ Standort/ Anschrift der Anlage: Sportplatz Tiergarten, Kaster, Am Tiergarten Datum der Erfassung: 2. September 2008 Witterung zum Zeitpunkt der Begehung: Nieselregen bis trocken Teilnehmer der Erfassung: Wilfried Naujock, Jürgen Mund, Klaus Trojahn, Herr Coenen Baujahr der Anlage(n): ca. 1968 Erfolgte Modernisierungen, Sanierungen: Erneuerung Zaunanlage 2007 Planer der Anlage(n): Ansprechpersonen: Grundstück und Lage im Einzugsbereich: Lage zu Wohngebieten: Die Sportplatzanlage befindet sich im Wohngebiet Lage zu Schulen: ca. 500 m Erreichbarkeit, Entfernungen: fußläufig, unproblematisch Grundstücksgröße, Erweiterbarkeit: 13.300 m², keine Erweiterungsmöglichkeit Besondere Merkmale des Grundstücks: Umwelt- und Anliegeraspekte: unproblematisch Verkehrsanbindung: ÖPNV: nein (300 m Bushaltestelle) Pkw: ja Stellflächen (Lage und Größe): Vorhandene Sportanlagen; Abmessungen und Bauweisen: Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: 70 x 109 m 8 Anlagen 63 Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Nr. 1: 7.630 m² (Rasenplatz Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: ... x ... m Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Weitere Spielfelder (Tennis, Beachsport): Leichtathletikanlagen: Rundbahnen: Weitere Einzelanlagen: Sonstige Freianlagen: Erschließung innerhalb des Sportgeländes: Zuschaueranlagen: Funktionsgebäude: Ver- und Entsorgung: Elektrische Energie: Wärme: Wasser-Abwasser: Container-Gebäude (Vereinseigentum) Entsprechend einfach ist auch die Ausstattung. Es sind zwei Umkleideräume, keine Duschen und keine Toilettenanlagen vorhanden. Ein Gastronomieraum ist vorhanden. 8 Anlagen 64 Technische Ausstattung: Ela-Anlagen: Beleuchtungsanlagen: 4-Mast-Anlage geplant Sonstiges: Nutzung der Sportanlagen (s. Anlagen): durch Sportvereine: SV Kaster durch Schulen: keine Schulnutzung durch Öffentlichkeit: Beurteilung des baulichen Zustandes der Sportanlage(n): Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Abgespielte Kahlstellen im Torraum-Bereich, Unebenheiten, Vertiefungen, 1 Ballfangzaun fehlt, wahrscheinlich Wasserdurchlässigkeit beeinträchtigt Spielfeld Nr. 2: Spielfeld Nr. 3: Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Spielfeld Nr. 2: Leichtathletikanlagen: Sonstige Anlagen: Zuschaueranlagen: Schlussbemerkungen: Der Rasenplatz befindet sich in einem renovierungsbedürftigen Zustand. Die Funktionsgebäude können nur als Provisorium angesehen werden. Im Umkleide-Container fehlen Toiletten und Duschen. Kategorie 2 Funktionsgebäude: Kategorie 4 8 Anlagen 65 8 Anlagen 66 8 Anlagen 67 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sportplätzen der Stadt Bedburg Standort Nr. 12 Allgemeine Angaben Name/ Standort/ Anschrift der Anlage: Sportplatzanlage Kaster-Königshoven Albert-Schweitzer-Str. Datum der Erfassung: 2. September 2008 Witterung zum Zeitpunkt der Begehung: Nieselregen bis trocken Teilnehmer der Erfassung: Wilfried Naujock, Jürgen Mund, Klaus Trojahn, Herr Coenen Baujahr der Anlage(n): ca. 1978 Erfolgte Modernisierungen, Sanierungen: Modernisierung Tennenbelag 2000 Modernisierung Wegeflächen 2004 Planer der Anlage(n): Ansprechpersonen: Grundstück und Lage im Einzugsbereich: Lage zu Wohngebieten: im Wohngebiet Kaster Lage zu Schulen: ca. 600 m Erreichbarkeit, Entfernungen: fußläufig Grundstücksgröße, Erweiterbarkeit: 31.200 m² Erweiterungen möglich Besondere Merkmale des Grundstücks: Umwelt- und Anliegeraspekte: unproblematisch Verkehrsanbindung: ÖPNV: nein Pkw: ja Stellflächen (Lage und Größe): vorhanden Vorhandene Sportanlagen; Abmessungen und Bauweisen: Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: 70 x 109 m 8 Anlagen 68 Spielfeld Nr. 2.: 65 x 100 m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Nr. 1: 7.630 m² (Tennenplatz) wurde in einen Kunstrasenplatz umgebaut s. Foto Nr. 2: 6.500 m² (Rasenplatz) Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: ... x ... m Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Weitere Spielfelder (Tennis, Beachsport): Leichtathletikanlagen: Rundbahnen: Weitere Einzelanlagen: Sonstige Freianlagen: Erschließung innerhalb des Sportgeländes: Zuschaueranlagen: Funktionsgebäude: Der Umkleidebereich besteht aus zwei Umkleiden mit dazu geordneten Dusch- und Waschräumen und entsprechen den heutigen Erfordernissen an Sportplatzgebäuden. Der Umkleidebereich ist insgesamt in einem baulich desolaten Zustand. Die Schuh-Waschanlage ist zwar außen sehr gut angeordnet, aber die Abwasserleitung ist nicht mehr in Ordnung und muss dringend repariert werden. Die äußere Verkleidung im Dachbereich ist teilweise lose und einzelne Platten fallen runter, hier ist eine dringende Sanierung erforderlich. 8 Anlagen 69 Ver- und Entsorgung: Elektrische Energie: Wärme: Wasser-Abwasser: Technische Ausstattung: Ela-Anlagen: Beleuchtungsanlagen: 8-Mast-Trainings-Beleuchtungsanlage Sonstiges: Nutzung der Sportanlagen (s. Anlagen): durch Sportvereine: SC Borussia Kaster-Königshoven durch Schulen: durch Öffentlichkeit: Beurteilung des baulichen Zustandes der Sportanlage(n): Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Guter Pflege- und Nutzungszustand, Umbau in einen Kunststoffrasenplatz vorgesehen. Spielfeld Nr. 2: Guter Pflege- und Nutzungszustand Spielfeld Nr. 3: Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Spielfeld Nr. 2: Leichtathletikanlagen: Sonstige Anlagen: Zuschaueranlagen: Schlussbemerkungen: Die Sportplatzanlage Kaster-Königshoven befindet sich in einem guten Nutzungs- und Pflegezustand. Das Sportplatzgebäude ist vom baulichen Zustand desolat. Kategorie 1 bis 2 Funktionsgebäude: Kategorie 3 8 Anlagen 70 8 Anlagen 71 8 Anlagen 72 8 Anlagen 73 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sportplätzen der Stadt Bedburg Standort Nr. 13 Allgemeine Angaben Name/ Standort/ Anschrift der Anlage: Sportplatz Rath, Grevenbroicher Straße Datum der Erfassung: 2. September 2008 Witterung zum Zeitpunkt der Begehung: Nieselregen bis trocken Teilnehmer der Erfassung: Wilfried Naujock, Jürgen Mund, Klaus Trojahn, Herr Coenen Baujahr der Anlage(n): ca. 1973 Erfolgte Modernisierungen, Sanierungen: Planer der Anlage(n): Ansprechpersonen: Grundstück und Lage im Einzugsbereich: Lage zu Wohngebieten: Außerhalb des Ortsteiles Rath Lage zu Schulen: Erreichbarkeit, Entfernungen: ca. 1.000 m Grundstücksgröße, Erweiterbarkeit: 14.000 m² Besondere Merkmale des Grundstücks: Umwelt- und Anliegeraspekte: nein Verkehrsanbindung: ÖPNV: nein Pkw: ja Stellflächen (Lage und Größe): vorhanden 8 Anlagen 74 Vorhandene Sportanlagen; Abmessungen und Bauweisen: Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: 68 x 105 m Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Nr. 1: ca. 7.140 m² (Tennenplatz) Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: ... x ... m Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Weitere Spielfelder (Tennis, Beachsport): Leichtathletikanlagen: Rundbahnen: Weitere Einzelanlagen: Sonstige Freianlagen: Erschließung innerhalb des Sportgeländes: Zuschaueranlagen: Funktionsgebäude: Ver- und Entsorgung: Elektrische Energie: Wärme: Wasser-Abwasser: Am Sportplatz ist ein reines Vereinsgebäude mit Gastronomie und Toiletten für Herren und Damen. Die Sportler selber ziehen sich im Ort in den Nebenräumen des dortigen Gymnastikraumes um. 8 Anlagen 75 Technische Ausstattung: Ela-Anlagen: Beleuchtungsanlagen: 6-Mast-Trainingsbeleuchtung Sonstiges: Nutzung der Sportanlagen (s. Anlagen): durch Sportvereine: SV Union Bedburg-Rath durch Schulen: durch Öffentlichkeit: Beurteilung des baulichen Zustandes der Sportanlage(n): Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Der Tennenplatz befindet sich in einem guten Pflege- und Nutzungszustand Spielfeld Nr. 2: Spielfeld Nr. 3: Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Spielfeld Nr. 2: Leichtathletikanlagen: Sonstige Anlagen: Zuschaueranlagen: Schlussbemerkungen: Die Platzanlage befindet sich in einem guten Pflege- und Nutzungszustand. Ein Umkleidegebäude ist nicht vorhanden Kategorie 1-2 Funktionsgebäude: Kategorie 3 8 Anlagen 76 8 Anlagen 77 8 Anlagen 78 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sportplätzen der Stadt Bedburg Standort Nr. 14 Allgemeine Angaben Name/ Standort/ Anschrift der Anlage: Sportplatz Kirdorf, Zur alten Kapelle Datum der Erfassung: 2. September 2008 Witterung zum Zeitpunkt der Begehung: Nieselregen bis trocken Teilnehmer der Erfassung: Wilfried Naujock, Jürgen Mund, Klaus Trojahn, Herr Coenen Baujahr der Anlage(n): ca. 1968 Erfolgte Modernisierungen, Sanierungen: Planer der Anlage(n): Ansprechpersonen: Grundstück und Lage im Einzugsbereich: Lage zu Wohngebieten: Randlage zum Ortsteil Kirdorf Lage zu Schulen: Erreichbarkeit, Entfernungen: Grundstücksgröße, Erweiterbarkeit: 14.700 m² Besondere Merkmale des Grundstücks: Umwelt- und Anliegeraspekte: nein, nicht bekannt Verkehrsanbindung: ÖPNV: Pkw: ja Stellflächen (Lage und Größe): vorhanden 8 Anlagen 79 Vorhandene Sportanlagen; Abmessungen und Bauweisen: Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: 70 x 106 m Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Nr. 1: 7.420 m² (Tennenplatz) Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: ... x ... m Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Weitere Spielfelder (Tennis, Beachsport): Leichtathletikanlagen: Rundbahnen: Weitere Einzelanlagen: Sonstige Freianlagen: Erschließung innerhalb des Sportgeländes: Zuschaueranlagen: Funktionsgebäude: In den Umkleidebereichen und Dusch- und Waschbereichen sind keine Toiletten vorhanden. Der Schiedsrichterraum hat keine Duschgelegenheit. Die Abluftvorrichtungen in den Duschräumen sind zu schwach. Dadurch haben sich an der Decke Schimmelstellen gebildet. Im Zugangsbereich zu den Außentoiletten ist eine Türschwelle erhöht angebracht, die eine Stolpergefahr für externe Besucher darstellt. Ver- und Entsorgung: Elektrische Energie: Wärme: Wasser-Abwasser: 8 Anlagen 80 Technische Ausstattung: Ela-Anlagen: Beleuchtungsanlagen: 6-Mast-Trainingsbeleuchtung Sonstiges: Nutzung der Sportanlagen (s. Anlagen): durch Sportvereine: durch Schulen: durch Öffentlichkeit: Beurteilung des baulichen Zustandes der Sportanlage(n): Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Im Torraum Verdichtungen und Pfützenbildung, Wasserdurchlässigkeit beeinträchtigt, Reparatur- und Erneuerungsbedarf bei Ballfangzäunen, Barrieren befinden sich zu nah an den Torrauslinien und den Seitenlinien. Spielfeld Nr. 2: Spielfeld Nr. 3: Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Spielfeld Nr. 2: Leichtathletikanlagen: Sonstige Anlagen: Zuschaueranlagen: Schlussbemerkungen: Der Tennenplatz befindet sich in einem ausreichenden Nutzungs- und Pflegezustand, die Wasserdurchlässigkeit ist zu verbessern. Die hindernisfreien Räume sind zu überprüfen. Das Umkleidegebäude befindet sich in einem renovierungsbedürftigen Zustand. Kategorie 2 Funktionsgebäude: Kategorie 2 8 Anlagen 81 8 Anlagen 82 8 Anlagen 83 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sportplätzen der Stadt Bedburg Standort Nr. 15 Allgemeine Angaben Name/ Standort/ Anschrift der Anlage: Sportzentrum Bedburg, Herderstraße Datum der Erfassung: 2. September 2008 Witterung zum Zeitpunkt der Begehung: Nieselregen bis trocken Teilnehmer der Erfassung: Wilfried Naujock, Jürgen Mund, Klaus Trojahn, Herr Coenen Baujahr der Anlage(n): ca. 1978 Erfolgte Modernisierungen, Sanierungen: Planer der Anlage(n): Ansprechpersonen: Grundstück und Lage im Einzugsbereich: Lage zu Wohngebieten: Randlage zum Stadtzentrum Lage zu Schulen: Entfernung ca. 200 m Erreichbarkeit, Entfernungen: fußläufig Grundstücksgröße, Erweiterbarkeit: 54.545 m² Besondere Merkmale des Grundstücks: Umwelt- und Anliegeraspekte: unproblematisch Verkehrsanbindung: ÖPNV: Pkw: ja Stellflächen (Lage und Größe): vorhanden 8 Anlagen 84 Vorhandene Sportanlagen; Abmessungen und Bauweisen: Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: 70 x 109 m Spielfeld Nr. 2.: 70 x 100 m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Nr. 1: 7.630 m² (Tennenplatz) Nr. 2: 7.000 m² (Rasenplatz) Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: ... x ... m Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Weitere Spielfelder (Tennis, Beachsport): Leichtathletikanlagen: Rundbahnen: 4 400-m-Rundbahnen (Kampfbahn Typ C), Tennenbelag Weitere Einzelanlagen: Sonstige Freianlagen: Erschließung innerhalb des Sportgeländes: Zuschaueranlagen: vorhanden Funktionsgebäude (s. Anlagen): Raumprogramm entspricht DIN 18035 Teil 1. Der bauliche Zustand des Gebäudes ist sehr schlecht. In einem Dusch- und Waschraum sind die Deckenpaneele ziemlich verbogen. Ver- und Entsorgung: Elektrische Energie: Wärme: Wasser-Abwasser: 8 Anlagen 85 Technische Ausstattung: Ela-Anlagen: Beleuchtungsanlagen: 6-Mast-Trainingsbeleuchtung am Tennenplatz Sonstiges: Beregnungsanlage Rasenplatz Nutzung der Sportanlagen (s. Anlagen): durch Sportvereine: durch Schulen: durch Öffentlichkeit: Beurteilung des baulichen Zustandes der Sportanlage(n): Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Der Tennenplatz befindet sich in einem ausreichenden Nutzungs- und Pflegezustand. In den Torräumen Verdichtungen. Spielfeld Nr. 2: Der Rasenplatz befindet sich in einem ausreichenden Nutzungs- und Pflegezustand, teilweise unzureichende Narbendichte, Kahlstellen im Torraum und 11-m-Punkt Spielfeld Nr. 3: Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Bolzplatz, Rasen, Maulwurfbefall Spielfeld Nr. 2: Beach-Volleyballplatz Leichtathletikanlagen: Laufbahnen ausreichender Nutzungs- und Pflegezustand, Segmente pflegebedürftig Sonstige Anlagen: Zuschaueranlagen: Stehstufenanlage zwischen Rasen- und Tennenplatz Schlussbemerkungen: Das Sportzentrum Bedburg befindet sich in einem befriedigenden Nutzungs- und Pflegezustand. Kategorie 1-2 Funktionsgebäude: Kategorie 2-3 8 Anlagen 86 8 Anlagen 87 8 Anlagen 88 8 Anlagen 89 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sportplätzen der Stadt Bedburg Standort Nr. 16 Allgemeine Angaben Name/ Standort/ Anschrift der Anlage: Sportplatz Kirchtroisdorf, Heinsberger Straße Datum der Erfassung: 2. September 2008 Witterung zum Zeitpunkt der Begehung: Nieselregen bis trocken Teilnehmer der Erfassung: Wilfried Naujock, Jürgen Mund, Klaus Trojahn, Herr Coenen Baujahr der Anlage(n): Erfolgte Modernisierungen, Sanierungen: Planer der Anlage(n): Ansprechpersonen: Grundstück und Lage im Einzugsbereich: Lage zu Wohngebieten: Randlage zum Ortsteil Lage zu Schulen: Erreichbarkeit, Entfernungen: fußläufig Grundstücksgröße, Erweiterbarkeit: 12.200 m² Besondere Merkmale des Grundstücks: Umwelt- und Anliegeraspekte: unproblematisch Verkehrsanbindung: ÖPNV: Bushaltestelle vorm Sportplatz Pkw: ja Stellflächen (Lage und Größe): vorhanden 8 Anlagen 90 Vorhandene Sportanlagen; Abmessungen und Bauweisen: Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: 68 x 100 m Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Nr. 1: 6.800 m² (Rasenplatz) Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: ... x ... m Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Weitere Spielfelder (Tennis, Beachsport): Leichtathletikanlagen: Rundbahnen: Weitere Einzelanlagen: Sonstige Freianlagen: Erschließung innerhalb des Sportgeländes: Zuschaueranlagen: Funktionsgebäude: nicht vorhanden, Umkleidemöglichkeit in Gaststätte Ver- und Entsorgung: Elektrische Energie: Wärme: Wasser-Abwasser: Technische Ausstattung: Ela-Anlagen: Beleuchtungsanlagen: Sonstiges: 4-Mast-Trainingsbeleuchtung (Baujahr 2007) 8 Anlagen 91 Nutzung der Sportanlagen (s. Anlagen): durch Sportvereine: BV Kirch-Kleintroisdorf durch Schulen: durch Öffentlichkeit: Beurteilung des baulichen Zustandes der Sportanlage(n): Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Der Rasenplatz weist abgespülte Torräume, Löcher und Unebenheiten im 16-m-Raum sowie Wildkräuter (Klee) auf. Die Sicherheitsabstände zur Barriere an der Torrauslinie und Längsseite sind zu gering. Ballfangzaun an der Stirnseite fehlt. Spielfeld Nr. 2: Spielfeld Nr. 3: Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Spielfeld Nr. 2: Leichtathletikanlagen: Sonstige Anlagen: Skateranlage mit Basketballkorb Zuschaueranlagen: Schlussbemerkungen: Der Sportplatz Kirchtroisdorf befindet sich in einem renovierungsbedürftigen Zustand. Kategorie 2 Funktionsgebäude: Kategorie 4 8 Anlagen 92 8 Anlagen 93 8 Anlagen 94 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sportplätzen der Stadt Bedburg Standort Nr. 17 Allgemeine Angaben Name/ Standort/ Anschrift der Anlage: Sportplatz Kirchherten, Am Bahndamm Datum der Erfassung: 2. September 2008 Witterung zum Zeitpunkt der Begehung: Nieselregen bis trocken Teilnehmer der Erfassung: Wilfried Naujock, Jürgen Mund, Klaus Trojahn, Herr Coenen Baujahr der Anlage(n): ca. 1948 (vereinseigen) Erfolgte Modernisierungen, Sanierungen: Renovierung 1973 Planer der Anlage(n): Ansprechpersonen: Grundstück und Lage im Einzugsbereich: Lage zu Wohngebieten: Randlage zum Ortsteil Lage zu Schulen: Erreichbarkeit, Entfernungen: Grundstücksgröße, Erweiterbarkeit: 23.300 m² Besondere Merkmale des Grundstücks: Umwelt- und Anliegeraspekte: Lärmschutzprobleme wegen der Lautsprecheranlage Verkehrsanbindung: ÖPNV: Pkw: ja Stellflächen (Lage und Größe): vorhanden, jedoch begrenzt 8 Anlagen 95 Vorhandene Sportanlagen; Abmessungen und Bauweisen: Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: 70 x 100 m Spielfeld Nr. 2.: 56 x 97 m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Nr. 1: 7.000 m² (Tennenplatz) Nr. 2: 5.432 m² (Rasenplatz) Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: ... x ... m Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Weitere Spielfelder (Tennis, Beachsport): Leichtathletikanlagen: Rundbahnen: Weitere Einzelanlagen: Sonstige Freianlagen: Erschließung innerhalb des Sportgeländes: Zuschaueranlagen: 2 Stehstufenreihen Funktionsgebäude: Umkleidemöglichkeiten in der Turnhalle Ver- und Entsorgung: Elektrische Energie: Wärme: Wasser-Abwasser: Technische Ausstattung: Ela-Anlagen: Beleuchtungsanlagen: 8-Mast-Trainingsbeleuchtung (Rasenplatz) 6-Mast-Trainingsbeleuchtung (Tennenplatz) 8 Anlagen 96 Sonstiges: Nutzung der Sportanlagen (s. Anlagen): durch Sportvereine: SV Kirch-Grottenherten durch Schulen: durch Öffentlichkeit: Beurteilung des baulichen Zustandes der Sportanlage(n): Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Der Tennenplatz befindet sich in einem ausreichenden Nutzungs- und Pflegezustand, Grobkorn auf der Oberfläche, Torrauslinie zu nah am Baumbestand Spielfeld Nr. 2: Kahlstellen im Torraum, Narbendichte zum Teil unzureichend, ansonsten ausreichender Nutzungs- und Pflegezustand. Hindernisfreier Raum stirnseitig nicht eingehalten. Spielfeld Nr. 3: Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Spielfeld Nr. 2: Leichtathletikanlagen: Sonstige Anlagen: Zuschaueranlagen: Schlussbemerkungen: Die Sportplatzanlage Kirchherten befindet sich in einem ausreichenden Nutzungs- und Pflegezustand, kleinere Renovierungsmaßnahmen erforderlich. Kategorie 2 8 Anlagen 97 8 Anlagen 98 8 Anlagen 99 NRW Beratungsstelle Sportstätten Erhebung und Bewertung von Sportplätzen der Stadt Bedburg Standort Nr. 18 Allgemeine Angaben Name/ Standort/ Anschrift der Anlage: Sportplatz Lipp, Am Pützbach Datum der Erfassung: 2. September 2008 Witterung zum Zeitpunkt der Begehung: Nieselregen bis trocken Teilnehmer der Erfassung: Wilfried Naujock, Jürgen Mund, Klaus Trojahn, Herr Coenen Baujahr der Anlage(n): Erfolgte Modernisierungen, Sanierungen: Planer der Anlage(n): Ansprechpersonen: Grundstück und Lage im Einzugsbereich: Lage zu Wohngebieten: Randlage zum Ortsteil Lage zu Schulen: Erreichbarkeit, Entfernungen: Grundstücksgröße, Erweiterbarkeit: 8.200 m² Besondere Merkmale des Grundstücks: Der Sportplatz soll aufgegeben werden. Umwelt- und Anliegeraspekte: Verkehrsanbindung: ÖPNV: Pkw: ja Stellflächen (Lage und Größe): vorhanden 8 Anlagen 100 Vorhandene Sportanlagen; Abmessungen und Bauweisen: Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: 56 x 97 m Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Nr. 1: 5.432 m² (Tennenplatz) Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1.: ... x ... m Spielfeld Nr. 2.: ... x ... m Spielfeld Nr. 3.: ... x ... m Anmerkungen: Weitere Spielfelder (Tennis, Beachsport): Leichtathletikanlagen: Rundbahnen: Weitere Einzelanlagen: Sonstige Freianlagen: Erschließung innerhalb des Sportgeländes: Zuschaueranlagen: Funktionsgebäude: abgängig, Bauruine Ver- und Entsorgung: Elektrische Energie: Wärme: Wasser-Abwasser: Technische Ausstattung: Ela-Anlagen: Beleuchtungsanlagen: Sonstiges: 6-Mast-Trainingsbeleuchtung 8 Anlagen 101 Nutzung der Sportanlagen (s. Anlagen): durch Sportvereine: Bedburger Ballspielverein SV Kaster durch Schulen: durch Öffentlichkeit: Beurteilung des baulichen Zustandes der Sportanlage(n): Großspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Der Tennenplatz befindet sich in einem ausreichend bis gutem Nutzungs- und Pflegezustand. Spielfeld Nr. 2: Spielfeld Nr. 3: Kleinspielfelder: Spielfeld Nr. 1: Spielfeld Nr. 2: Leichtathletikanlagen: Sonstige Anlagen: Zuschaueranlagen: Schlussbemerkungen: Der Sportplatz befindet sich in einem ausreichend bis gutem Nutzungs- und Pflegezustand. Das vorhandene Umkleidegebäude ist nicht nutzbar. Der Sportplatz soll im Jahr 2010 eventuell aufgegeben werden. Kategorie 1-2 Funktionsgebäude: Kategorie 4 8 Anlagen 102 8 Anlagen 103