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Beschlussvorlage (Anlage 8)

Daten

Kommune
Erftstadt
Größe
1,3 MB
Datum
05.12.2017
Erstellt
24.08.17, 15:04
Aktualisiert
24.08.17, 15:04
Beschlussvorlage (Anlage 8) Beschlussvorlage (Anlage 8) Beschlussvorlage (Anlage 8)

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Inhalt der Datei

-701/hi 1 7- Lt (Cri Gutachterliche Untersuchungen von 13 Feuerwehrgerätehäusern in der Stadt Erftstadt Herrig Baulicher Bestand Das Feuerwehrgerätehaus in Herrig ist ein eingeschossiges, nicht unterkellertes Massivgebäude mit ca. 40 Grad geneigten Walmdächern. Die Fassaden bestehen aus Ziegelsichtmauerwerk. Das Gebäude stammt vermutlich aus den 1930er Jahren. Im, von der Straße aus gesehenen, linken Teil befindet sich eine Fahrzeughalle für ein Einsatzfahrzeug. In dieser Fahrzeughalle befinden sich neben dem Einsatzfahrzeug die Umkleiden und im hinteren Bereich die Heiztherme. Das Tor zur Fahrzeughalle ist eine erneuerte Falttoranlage, außen aufgesetzt. Die Decke zum unausgebauten Dachraum ist eine Betondecke. Die Belichtung der Fahrzeughalle erfolgt über Glasbausteinflächen; die künstliche Beleuchtung ist seitlich angebracht und ausreichend. Anschließend an die Fahrzeughalle befindet sich ein winkelförmig angeordneter, etwas niedrigerer Baukörper mit einem Aufenthalts- und Schulungsraum sowie einer WC-Anlage (ein WC mit Urinal und Waschbecken und Vorraum). Der Aufenthalts- und Schulungsraum wird durch zwei Rundbogenfenster belichtet (ähnlich ehemaliger Toreinfahrten). Diese großflächigen Fensteranlagen bestehen aus Kunststofffenstern mit Sprossen, Profilierungen und Isolierverglasung. Der Aufenthalts- und Schulungsraum wird nicht von der Löschgruppe Herrig genutzt; er dient als Kleiderkammer für die Jugendfeuerwehr der Gesamtstadt. Das Gerätehaus wird nur noch sporadisch genutzt. Die Löschgruppe besteht aus maximal 4-5 Aktiven; es gibt eine Kooperation mit der Löschgruppe Lechenich und der hier vorhandenen, neu gebauten größeren Feuerwache. Bauliche Schäden und Mängel Das Feuerwehrgerätehaus befindet sich in einem guten baulichen Zustand; wesentliche bauliche Schäden und Mängel sind nicht vorhanden. So sind zum Beispiel die Dacheindeckungen und die Dachentwässerungen, die Ziegelsichtmauerwerke der Fassaden, Fenster und Glasbausteine, die erneuerte Toranlage, usw. in einem guten Zustand. Lediglich an den Verbretterungen des Traufgesimses sind in einzelnen Bereichen Schäden vorhanden. Nutzungsspezifische Mängel Bezüglich der nutzungsspezifischen Mängel ist zu bedenken, dass das Gerätehaus nur noch sporadisch genutzt wird. So wurde der Aufenthalts- und Schulungsraum bereits umgenutzt für die Kleiderkammer der Jugendfeuerwehr der Gesamtstadt Erftstadt. Für die noch vorhandenen Funktionen (Fahrzeughalle mit Umkleiden, max. 4-5 Wehrleute) ist das Gerätehaus eigentlich ausreichend. Hierzu genügt auch die WC-Anlage ohne Trennung für Männer und Frauen sowie die nicht vorhandenen Umkleidebereiche. Außenraum Die Zufahrtsituation ist ausreichend. Es fehlen abgetrennte Stellplätze für Einsatzkräfte. Aufgrund der Randlage im Dorf sowie der nur sporadischen Nutzung sind jedoch keine Maßnahmen erforderlich. Planungskonzepte Aufgrund des relativ guten baulichen Zustandes sowie der eingeschränkten Nutzung sind weder nennenswerte bauliche Instandsetzungsmaßnahmen noch nutzungsspezifische Maßnahmen sinnvoll bzw. erforderlich. Die Reparatur des Traufgesimses kann in Eigenleistung der Löschgruppe erfolgen.