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Bürgerantrag (Anregung bzgl. Ausbau der Skater-Anlage an der "Alten Erper Straße " in Lechenich)

Daten

Kommune
Erftstadt
Größe
108 kB
Datum
08.09.2016
Erstellt
09.06.16, 15:03
Aktualisiert
12.10.16, 15:06
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STADT ERFTSTADT öffentlich Der Bürgermeister B 584/2015 2. Ergänzung Az.: Amt: - 51 BeschlAusf.: - 51 / 6 Datum: 24.05.2016 Kämmerer gez. Lüngen, 1. Beigeordneter Dezernat 4 gez. Hallstein, technische Beigeordnete Dezernat 6 gez. Erner, Bürgermeister BM gez. Böcking Amtsleiter RPA Beratungsfolge Betriebsausschuss Straßen Termin 15.06.2016 Bemerkungen vorberatend Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung 30.08.2016 vorberatend Jugendhilfeausschuss 08.09.2016 vorberatend Jugendhilfeausschuss vorberatend Betriebsausschuss Straßen beschließend Betrifft: Anregung bzgl. Ausbau der Skater-Anlage an der "Alten Erper Straße " in Lechenich Finanzielle Auswirkungen: Kosten in €: Erträge in €: Kostenträger: Sachkonto: Folgekosten in €: Mittel stehen zur Verfügung: Jahr der Mittelbereitstellung: Ja Nein Nur auszufüllen, wenn Kostenträger Eigenbetrieb (Immobilien, Straßen, Stadtwerke) Wird der Kernhaushalt belastet: Höhe Belastung Kernhaushalt: Folgekosten Kernhaushalt: Ja Nein Unterschrift des Budgetverantwortlichen Erftstadt, den Stellungnahme der Verwaltung: Aufgrund eines Ortstermins mit einer Vertreterin der Fa. Skatestone wurde als mögliche attraktive Ergänzung ein Skaterelement „Roof Top mit Big Curb und Manual Curb“ (siehe Anlage) angeboten. Kosten incl. Mwst. und Lieferung sowie Aufbau: ca. 8500 Euro. Sollte der Streetballkorb stehen bleiben, würde dieses Element jedoch nicht in der Verlängerung der vorhandenen Skaterelemente zu stehen kommen, sondern in einem separaten Straßenabschnitt hinter der Streetballfläche. Ein Umsetzen des Streetballkorbes und der Barrieren würde ca. 1000 Euro kosten. Grundsätzlich war die Vertreterin der Meinung, dass die bestehende Skateranlage sehr attraktiv sei und eine Erweiterung nicht unbedingt sinnvoll wäre. Sie schlug eher vor, an anderer Stelle in Erftstadt einen „Skatepool“ (siehe Foto) zu bauen, um damit eine bei den Jugendlichen sehr beliebte Alternative zu schaffen. Die Kosten liegen hierfür allerdings bei mindestens 60.000 Euro. Die Fa. STRABAG hat hinsichtlich der Belagsverbesserung eine Schlämme angeboten. (Kosten für 200 m2 ca. 4500 Euro). Dies wäre eine Minimallösung. Eine Ideallösung wäre: Gußasphalt, Asphaltfeinschicht oder Beton aufzutragen. Hierdurch würde allerdings die Höhe des Belages steigen und an den Übergängen würden Stolperkanten entstehen. Aufgrund dessen müssten vorher alle Betonelemente zur Seite gestellt und nach dem Auftrag der Asphalt-/Betonschicht wieder aufgestellt werden. Der Aufwand ist sehr unwirtschaftlich. Bei der Minimallösung würden demnach Kosten entstehen in Höhe von ca. 8500 + 1000 + 4500 = 14.000 Euro. Gemäß der bisherigen Vorberatungen soll die Finanzierung über privates Sponsoring erfolgen. Entsprechend sind die im Wirtschaftsplan 2016 eingestellten Mitteln i.H.v. 15.000 € gestrichen worden. Eine Änderung des Flächennutzungsplanes zum Ausbau der Skater Anlage wurde mit der Bezirksregierung mündlich vorerörtert. Eine Änderung des Flächennutzungsplanes zur Vorbereitung des Ausbaus der bestehenden Anlage kann demnach ggf. mitgetragen werden, wenn die Erweiterung sich im Bereich der versiegelten Flächen bewegt. Eine größere Inanspruchnahme von Freiflächen wird an diesem Standort nicht befürwortet. Eine verbindliche Beurteilung ist aber erst auf der Grundlage einer konkreten Planung möglich. Auf diesem Hintergrund und um das Angebot für Jugendliche zu verbessern und gleichzeitig die Unterhaltung der Anlagen zu vereinfachen, wäre eine Bündelung von Freizeitnutzungen sinnvoll. Alternativ zum Ausbau der Fläche an der Alten Erper Straße schlägt die Verwaltung vor, eine zentrale Jugendfreizeitanlage an der bereits vorhandenen jetzigen BMX Crossbahn/Grillhütte im Bereich Römerhofpark mit gemischten Elementen wie Skateranlage, Street Workout/Calisthenics – Outdoor Fitnessgeräten; Beachvolleyballfeld, Streetball- und Basketballanlage u.a. zu prüfen und zu entwickeln. Die Lage, zentral zwischen den beiden großen Stadtteilen, dürfte für Jugendliche sehr geeignet und attraktiv sein. (Lüngen) -2-