Daten
Kommune
Bad Münstereifel
Größe
1,9 MB
Datum
12.12.2017
Erstellt
16.11.17, 15:33
Aktualisiert
16.11.17, 15:33
Stichworte
Inhalt der Datei
Wirtschaftsplan
Stadtwerke Bad Münstereifel
- Betriebszweig Abwasser -
für das
Wirtschaftsjahr 2018
oo
o ü
Stadtwerke Bad Münstereifel
Betriebszweig Abwasser
Feststellung des W irtschaftsplanes 2018
Der Wirtschaftsplan der Stadtwerke Bad Münstereifel, Betriebszweig Abwasser, für das Wirtschaftsjahr 2018 wird wie folgt festgestellt:
1. a)
Erfolgsplan
Erträge
Aufwendungen
b)
6.096.500 €
6.096.500 €
Vermögensplan
Einnahmen
Ausgaben
4.606.500 €
4.606.500 €
2.
Der Gesamtbetrag der Kredite, deren Aufnahme im Wirtschaftsplan 2018 zur Finanzierung von Ausgaben im Vermögensplan
erforderlich ist, wird auf
2.155.000 € festgesetzt.
3.
Der Höchstbetrag der Kassenkredite, die im Wirtschaftsjahr zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben in Anspruch genommen
werden dürfen, wird auf
2.500.000 € festgesetzt.
4.
Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigung wird auf
180.000 € festgesetzt.
Bad Münstereifel, den 06.11.2017
aufgestellt:
festgSstellt:
/
?
Kaufm. Betriebsleiter
(W. Müller)
Techn. Betriebsleiter— '
(Schäfer)
Stadtwerke Stadt Bad Münstereifel - Betriebszweig Abwasser Erfolgsplan 2018
Nr.
B ezeich n u n g
E rg eb n is 2016
€
1.
Umsatzerlöse
3.
andere aktivierte Eigenleistungen
4.
sonstige betriebliche Erträge
5.
Materialaufwand
€
A n s ä tze 2017
€
€
€
A n s ä tze 2018
€
€
€
€
6.0 30.8 77
5.8 60.0 00
5.8 25.0 00
0
0
0
124
6.031.001
5.000
5.8 65.0 00
5.000
5 .8 30.0 00
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene W aren
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
6.
61 .152
2 .3 50.7 34
65.000
2 .4 11.8 86
2.5 0 6 .0 0 0
6 5 .000
2 .5 71.0 00
2.5 49.0 00
2.6 14.0 00
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
42 6.32 0
42 6.00 0
4 3 4.00 0
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvor
sorge und für Unterstützung
7.
126.184
552.50 4
124.000
550.00 0
148.000
582.00 0
Abschreibungen auf immaterielle Verm ögensgegen
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
1.711.255
1.675.000
1.693.000
8.
sonstige betrieblichen Aufwendungen
297.99 6
4.973.641
287.00 0
5.0 83.0 00
291.50 0
11.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
10.829
10.829
8.000
8.000
8.000
13.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
644.38 7
644,38 7
700.00 0
700.00 0
610.00 0
(14.)
Ergebnis gewöhnliche Geschäftstätigkeit (2 017 nur
nachrichtlich)
16. (18.) Sonstige Steuern
Jahresgewinn (+) / Jahresverlust (-) (neu
17. (22.) Jahresüberschuss/-fehlbertrag)
5.1 8 0 .5 0 0
•
8.000
6 1 0.00 0
423.80 2
90 .000
4 7 .500
0
0
0
423.80 2
90 .000
4 7 .5 0 0
Nachrichtlich Behandlung des Jahresgewinnes:
zuzüglich Gewinnentnahm e Vorjahre
0
216.00 0
2 5 8.50 0
zur Abführung an den Haushalt der Stadt
306.00 0
306.00 0
3 0 6.00 0
Vortrag au f neue Rechnung
117.802
0
0
Hinweis: nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz
(BilR U G ) gilt ab 01 .01 .2 0 1 6 eine neue Gliederung der G
+ V. Die Änderungen berühren den Entwurf des
Erfolgsplanes nur am Rande und sind in Klammern
gesetzt.
Stadtwerke Bad Münstereifel - Betriebszweig Abwasser Erfolgsplan 2018
Erträge
Nr,
1.
Ergebnis
2016
€
Bezeichnung
Ansätze
2017
Ansätze
2018
€
€
Um satzerlöse
4.874.964
a) Abw assergebühren
429.395
b) Auflösung Ertragszuschüsse
726.518
c) Kostenanteil Straßenentw ässerung
d) Landeszuweisung überdurchschnittlich
hohe A bw assergebühr
Zwischensumme:
3.
andere aktivierte Eigenleistungen
4.
sonstige betriebliche Erträge
11.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
17.
Jahresfehlbetrag
0
6.030.877
0
Summe Erträge
4.700.000
4.675.000
430.000
420.000
730.000
730.000
0
5.860.000
0
0
5.825.000
0
124
5.000
5.000
10.829
8.000
8.000
216.000
258.500
6.089.000
6.096.500
6.041.830
Stadtwerke Bad Münstereifel - Betriebszweig Abwässer"Erfolgsplan 2018
Aufwendungen
Nr.
Bezeichnung
2016
€
5.
.
Ansätze
2018
' €
M aterialaufwand
a) Aufwendungen fü r Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und bezogene W aren
b) Aufwendungen fü r bezogene Leistungen
Zwischensumme
6.
Ansätze
2017
€__________
Ergebnis
61.152
2.350.734
2.411.886
65.000
2.506.000
2.571.000
65.000
2.549.000
2.614.000
426.320
426.000
434.000
126.184
552.504
124.000
550.000
148.000
582.000
1.711.255
1.675.000
1.693.000
Personalaufwand
a) Entgelte betrieblich und gew erblich
b) soziale Abgaben und Aufw endungen fü r
Altersvorsorge und fü r Unterstützung
Zwischensumme
7.
Abschreibungen
8.
sonstige betriebliche Aufw endungen
297.996
287.000
291.500
13.
Zinsen u. ä. Aufw endungen
644.387
700.000
610.000
16.
sonstige Steuern
17.
Jahresgewinn_____________________________________
0
Summe Aufwendungen
423.802__________
6.041.830
Q
0
306.000
306.000
6.089.000
6.096.500
Stadtw erke Bad Münstereifel - Betriebszweig A bw asser Erfolgsplan 2018
Einzelaufstellung A ufw endungen
Nr.
Bezeichnung
5.
a)
b)
7.
8.
13.
17.
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe
Warenbezug
Zwischensumme
gerundet
Aufwendungen für bezogene Leistungen
Betriebs- und Unterhaltungsaufwand Kanalnetz
Betriebs- und Unterhaltungsaufwand Kläranlagen
Betriebs- und Unterhaltungsaufwand Regenrück- und -Überlaufbecken
Betriebs- und Unterhaltungsaufwand Grundstücksanschlüsse
Untersuchung und Auswertung Kanalisation
Untersuchung und Auswertung Grundstücksanschlüsse
Strom bezug
Abwasseruntersuchungen
Entsorgung (Transport, Behandlung) Klärschlamm aus städt. Klärani.
Deponiegebühren
Fremdleistungen Bauhof
Transportkosten Entsorgung Gmndstücksentwässerungsanlagen
Behandlungskosten Grundstücksentwässerungsanlagen
Verbandsbeitrag Erftverband
Zwischensumme
gerundet
Ergebnis
2016
€
Ansätze
2017
A nsätze
2018
€
mehr/weniger
Vorjahr
€
61.152
0
61,152
61.152
65.000
0
65.000
65.000
65.000
0
65.000
65.000
0
0
0
0
200.759
86.729
5.854
3.243
1.242
0
105.232
0
90.259
1.945
2.295
83.478
23.941
1.745.757
2.350.734
2.350.734
200.000
60.000
15.000
10.000
75.000
10.000
105.000
2.000
85.000
2.000
4.000
70.000
25.000
1.843.000
2,506.000
2.506.000
200.000
60.000
10.000
10.000
75.000
10.000
100.000
2.000
90.000
2.000
4.000
65.000
20.000
1.901.000
2.549.000
2.549.000
0
0
58.000
43.000
43.000
-5.000
0
0
0
-5.000
0
5.000
0
0
-5.000
-5.000
a)
Entgelte betrieblich und gewerblich
gerundet
426.320
426.320
426.000
426.000
434.000
434.000
8.000
8.000
b)
soziale Abgaben u. Aufwendungen für Altersvorsörge
und Untersützung davon für Altersvorsorge
gerundet
Zwischensumme:
126.184
126,184
552.504
124.000
124.000
550.000
148.000
148.000
582.000
24.000
24.000
32.000
1.711,255
1.711.255
1.675.000
1.675.000
1.693.000
1.693.000
18.000
18.000
1.474
14.620
0
3.108
12.993
49.695
20.219
2.146
964
5.199
0
1.737
11.800
11.849
43.604
101.823
410
0
1.047
15.308
0
0
0
297.996
2.000
15.000
2.000
6.000
5.000
50.000
20.500
1.500
2.000
5.000
1.500
7.500
12.000
12.000
40.000
100.000
3.200
500
0
0
1.300
0
0
287.000
1.500
15.000
2.000
6.000
5.000
50.000
19.000
2.000
1.500
5.500
1.500
7.500
12.000
12.000
44.000
102.000.
3.200
500
0
0
1.300
0
0
291.500
-500
Zinsen u. ä. Aufwendungen
Kreditzinsen
Zwischensumme
gerundet
. 644.387
644.387
644.387
700.000
700.000
700.000
610.000
610.000
610.000
-90.000
-90.000
A ufw end un gen vor Gewinn
5.618.028
5.783.000
5.790.500
7.500
423.802
306.000
306.000
0
6.041.830
6.089.000
6,096.500
7.500
A bschreibungen
auf immaterielle Verm.-Gegenstände Anlagevermögen u. Sachanlagen
gerundet
S onstige betriebliche Aufwendungen
Miete Fotokopiergeräte, Büromaschinen
Kraftfahrzeugkosten
Dienst-, Sicherheits- und Schutzkleidung, Vorsorgeuntersuchungen
Aus- und Fortbildung
Fortschreibung Kanalkataster
Abwasserabgabe
Versicherungen
Kosten Betriebssausschuss
Bürobedarf, Literatur
Fernm.geb. Warneinrichtg. Kläranlagen
Reisekosten, Fahrtkosten
Sachverständigen-, Gerichts- und Gutachterkosten
Prüfungs-, Abschluß und Beratungskosten
Programmkosten Buchhaltung und Verbrauchsabrechnung
Erhebungsgebühr Wasserwerk
Verwaltungskostenbeitrag Stadt
Beitrag Kommunalargentur NRW
Flächenerfassung Regenwassergebühr
Sonstiges
Periodenffemde Aufwendungen
Digitales Dokumentenmanagementsystem
Einzelwertberichtigung/Periodenfremde Aufwendungen
gerundet
Zwischensumme
Jahresgew inn
S u m m e Aufwendungen
0
0
0
0
0
-1.500
500
-500
500
0
0
0
0
4.000
2.000
0
0
0
0
0
0
0
4.500
-90.000
Stadtwerke Stadt Bad Münstereifel - Betriebszweig Abwasser Vermögensplan 2017
T eilfina n zplan m it In v e s titio n s p ro g ra m m 2018 - 2021
Bezeichnung
Nr.
2017
2016
Ergebnis
€
2018
VE
€
Ansatz
€
Ansatz
€
VE
€
2019
Ansatz
€
2021
Ansatz
€
2020
Ansatz
€
Einnahmen
1.
Abschreibungen
2.
2. 1.
Zuweisungen und Zuschüsse
investitionspauschale Land
Abwassermaßnahmen
3.
3. 1.
3. 2.
Kanalanschlussbeiträge und
-anschlusskosten
Kanalanschlussbeiträge
Kostenersatz Kanalanschlüsse
4.
4. 1.
4. 2.
Kreditaufnahme
Kreditaufnahme
Kreditaufnahme Umschuldung
5.
Verrechnung m it Gewinnvortrag
Vorjahre
Verlustabdeckung Stadt
Summe Einnahmen:
6.
1.711.255
1.675.000
1.693.000
1.725.000
1.750.000
1.750.000
0
0
0
0
0
0
139.780
65.935
200.000
300.000
200.000
300.000
50.000
300.000
50.000
200.000
50.000
200.000
2.640.000
4.300.500
0
2.155.000
0
1.000.000
0
869.000
0
809.000
0
0
216.000
258.500
299.000
319.000
314.000
. 0
4.556.970
0
6.691.500
0
3.374.000
0
2.869.000
0
2.809.000
180.000
0
4.606.500
180.000
Bezeichnung
Nr.
2016
Ergebnis
€
2018
Ansatz
Ansatz
€■
2019
Ansatz
€
VE
€
2020
Ansatz
€
2021
Ansatz
€
Ausgaben
1.
Investitionen
.
Grundstücke
Grunderwerb Kanalisation
10.000
10.000
10.000
10.000
.
Kläranlagen
Instandsetzung von Kläranlagen
20.000
20.000
20.000
20.000
20.000
0
0
0
20.000
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
10.000
70.000
10.000
70.000
10.000
0
10.000
0
10.000
0
0
20.000
1.600.000
40.000
10.000
8.000
12.000
0
1.820.000
0
20.000
200.000
40.000
10.000
8.000
12.000
0
420.000
0
0
0
0
0
0
0
150.000
190.000
0
0
0
0
0
0
0
0
40.000
0
0
0
0
0
0
0
0
40.000
1. 1
1 . 1.1
1. 2
1 . 2.1
1. 3.
Verbindungssammler (VS), Stauraum
kanäle (SK), Regenüberlaufbecken
(RÜB), Regenrückhaltebecken (RRB)
0
1. 3. 1. RRB Kruchenbach
105.202
1. 3. 2. VS/Pumpstation Michelsberg, Hasenhecke
0
Planung
Herstellung
0
1. 3. 3. Regenwasserbehandlungsanlagen (für Einleitstellen);
Planung
0
Herstellung
0
1. 3. 1. Regenrückhaltebecken Gilsdorf
Planung
0
Herstellung
0
1. 3. 5. VS Kläranl. Nöthen-RÜB Eschw,, Steinbruch
866
0
1. 3. 6. Regenwasserbehandlungsanlage Scheuren
0
1, 3. 7. Regenw.-behandl. Kölner Str./Auf den Steine
0
1. 3. 8. Regenw-behandl. Bendenweg/Erftbrücke
1. 3. 9. Regenw.-behandl. Bendenweg/Greven
0
1. 3. 10. Abwasserseitigung Bergstraße___________
0
Übertrag
106.068
o
Bezeichnung
Nr.
Übertrag
1. 4.
1.4.
1. 4.
1.4.
1.4.
1. 4.
1. 4.
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Ortskanalisation
Pauschale für kleinere Erweiterungsmaßn.
Mahlberg, An der Hasenhecke (1. BA)
Mahlberg, Römerstraße (2. BA)
Mahlberg, Engelsbergw., An der Hüh u.a. (3.
Erweiterung Bad Münstereifel, Am Quecken
Houverath, Neubaugebiet Mühlenberg
Sanierungsmaßnahmen
1.5.
1. 5. 1. Instandsetzung Haupt- und Nebensammler
1.5. 2. Bad Münstereifel, übrige Straßen
Kanaluntersuchung
Sanierungskonzept
Sanierung
1. 5. 3. Iversheim, übrige Ortslage
Kanaluntersuchung
Sanierungskonzept
Sanierung
1. 5. 4. Iversheim, Buschhöhlenweg
1. 5. 5. Rodert
Kanaluntersuchung
Sanierungskonzept
Sanierung
1.5. 6. Kirspenich
Kanaluntersuchung
Sanierungskonzept
Sanierung
Übertrag
2016
Ergebnis
€
106.068
20
Ansatz
€
1.820.000
56.172
323.822
161.911
24.902
0
75.000
0
100.000
490.000
40.000
300.000
0
2018
Ansatz
€
420.000
2019
Ansatz
€
190.000
2020
Ansatz
€
40.000
2021
Ansatz
€
40.000
75.000
0
0
0
10.000
300.000
75.000
0
0
0
'0
75.000
75.000
0
0
0
0
0
75.000
0
0
0
0
0
100.000
100.000
100.000
100.000
100.000
0
0
0
10.000
10.000
80.000
10.000
10.000
80.000
10.000
10.000
80.000
10.000
10.000
80.000
10.000
10.000
80.000
0
‘0
0
0
0
0
80.000
80.000
0
0
80.000
80.000
0
0
50.000
0
0
0
25.000
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
100.000
0
0
100.000
0
0
25.000
0
0
25.000
0
0
0
0
0
0
672.875
0
10.000
80.000
3.375.000
0
10.000
80.000
1.355.000|
0
0
0
615.000
0
0
0
365.000
0
0
0
315,000
VE
€
0
80.000
80.000
VE
€
0
80.000
80.000
Bezeichnung
Nr.
2019
Ansatz
€
615.000
2020
Ansatz
€
365.000
2021
Ansatz
€
315.000
80.000
0
10.000
40.000
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
100.000
0
0
100.000
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
100.000
0
0
100.000
0
0
0
0
0
0
0
0
0
1 5 0 .0 0 0
150.000
50.000
0
0
0
0
100.000
0
0
100.000
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
200.000
100.000
0
0
0
200.000
100.000
0
0
50.000
2.205.0001
0
0
100.000
0
60.000
0
50.000
875.000
0
0
50.000
0
0
0
50.000
465.000
0
0
50.000
0
0
0
50.000
415.000
2017
|
VE
€ ______
_€
Ansatz
Übertrag
1.5. 7. Arloff
Kanaluntersuchung
Sanierungskonzept
Sanierung
1.5. 8. Kalkar
Kanaluntersuchung
Sanierungskonzept
Sanierung
1.5. 9. Mahlberg, Michelsbergstr.
Breite Str.
Kanaluntersuchung
Sanierungskonzept
Sanierung
1.5. 10. Esch
Kanaluntersuchung
Sanierungskonzept
. Sanierung
1.5.11. Hummerzheim
Kanaluntersuchung
Sanierungskonzept
Sanierung
1. 5. 12. Odesheim
Kanaluntersuchung
Sanierungskonzept
Sanierung
1. 5. 13. Soller
1.5. 14, Rupperath
1. 5. 15. Wald
1 5. 16. Fremdwasserbeseitigung
Summe
3.375.000
_
80.000
0
10.000
100.000
0.
5 0 .0 0 0
4.265.0001
180.000
2018
Ansatz
|
€
1.355.000
VE
€
80.000
100.000
180.000
Bezeichnung
Nr.
Übertrag
1. 6.
Kanalanschlusskosten
1.
1.
1.
1.
Betriebs- u. Geschäftsausstattung
Betriebs- und Geschäftsausstattung
Anschaffung Firmenfahrzeug
Anschaffung Dokumentenmanagementsyster
Summe
7:
7.1.
7.2.
7.3.
1. 8.
Planungskosten
Summe Investionen
2,
Auflösung Ertragszuschüsse
3.
Kredittilgung
Kredittilgung lfd. Jahr
Summe Kredittilgung
4.
Jahresverlust
5.
Erhöhung Geldermögen
Summe Ausgaben
2016
Ergebnis
€
843.893
20 17
Ansatz
€
4.265.000
VE
€
180.000
20 18
Ansatz
€
2.205.000
VE
€
180.000
2019
Ansatz
€
875.000
2020
Ansatz
€
465.000
2021
Ansatz
€
415.000
37.410
300.000
300.000
300.000
200.000
200.000
0
0
0
0
25.000
0
5.000
30.000
0
25.000
0
5.000
30.000
0
25.000
25.000
0
50.000
25.000
0
0
25.000
25.000
0
0
25.000
0
881.303
15.000
4.610.000
180.000
15.000
2.550.000
180.000
15.000
1.240.000
10.000
700.000
10.000
650.000
429.395
430.000
420.000
415.000
410.000
405.000
1.767.290
1.767.290
1.393.000
1.393.000
1.378.000
1.378.000
1.420.000
1.420.000
1.440.000
1.440.000
1.440.000
1.440.000
0
216.000
258.500
299.000
319.000
314.000
1.478.982
4.556.970
0
6.691.500
0
3.374.000
0
2.869.000
0
2.809.000
0
180.000
4.606.500
180.000
Wirtschaftsplan
Stadtwerke Bad Münstereifel - Betriebszweig Abwasser 2018
Erläuterungen zum Wirtschaftsplan Stadtwerke Bad Münstereifel - Betriebszweig Abwasser - 2018
Allgemeine Vorbemerkungen
Das Abwasserwerk und das W asserwerk sind seit dem 1.1.2000 zu den Stadtwerken Bad Münstereifel zusammengeschlossen. Die Stadt
werke werden nach den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung (EigVO) NRW geführt.
Gemäß § 14 EigVO ist für die Stadtwerke - Betriebszweig Abwasserwerk - ein W irtschaftsplan aufzustellen, der aus dem Erfolgsplan, dem
Vermögensplan und der Stellenübersicht besteht.
Erfolgsplan
Im Erfolgsplan sind alle voraussehbaren Erträge und Aufwendungen des W irtschaftsjahres zu veranschlagen. Er ist mindestens wie die
Gewinn- und Verlustrechnung zu gliedern (§ 15 EigVO).
Der Erfolgsplan 2018 weist einen Verlust von 258.500 € aus.
Erträge
1. a)
Abwassergebühren
(- 25.000 €)
Nach den vorliegenden gesicherten Verbrauchsdaten 2016 haben die gebührenpflichtigen Schmutzwassermengen überraschend die kalku
lierten W erte überschritten. Andererseits bestätigen die vorliegenden Daten, dass in 2017 die Schmutzwassermengen aus industriellen und
gewerblichen Betrieben gegenüber dem Vorjahr deutlich geringer werden. Diese Entwicklung war bereits bei der Verbrauchsprognose 2017
berücksichtigt worden. Deshalb gibt es trotz der erfreulichen Verbrauchszahlen in 2016 keine überzeugenden Gründe, die Verbrauchsprog
nose gegenüber 2017 anzuheben.
Bei den Niederschlagswassergebühren hat sich die Situation abweichend entwickelt: Die Kosten haben sich reduziert und die Maßstabsein
heiten (qm abflusswirksame Fläche) 'sind gestiegen. Dadurch sinken die kostendeckenden Niederschlagswassergebühren.
Während die Schmutzwassergebühren 2018 mit 4,12 €/cbm stabil gehalten wird, soll die Leistungsgebühr für das Niederschlagswasser so
gar um 0,02 €/qm auf 0,38 €/qm reduziert werden. Die Grundgebühr bleibt bei 27,50 €/qm je angefangene 100 qm. Die neue Gebührenlage
hat Eingang in die Veranschlagung gefunden.
E rläuterungenA bw asser2018.doc
S eite 1
EriäuterungenAbwasser2018.doc
Der Verlust kann aus den in den vergangenen Jahren erwirtschafteten Gewinnen abgedeckt werden. Aus diesem Grunde brauchen jeden
falls die beiden mit Abstand wichtigsten Gebührenarten Schmutz- und Niederschlagwassergebühren nicht angehoben werden.
1- b)
Auflösung Ertraqszuschüsse
(- 10.000 €)
Die Ertragszuschüsse beinhalten die von den Anschlussnehmern gezahlten Kanalanschlussbeiträge gem. § 8 und Kanalanschlusskosten
gem. § 10 des Kommunalabgabengesetzes (KAG) NRW. Die passivierten Ertragszuschüsse werden, in Anlehnung an § 22 Abs. 3 EigVO
bis 31.12.2002, mit jährlich 3% der Ursprungsbeträge erfoigswirksam aufgelöst.
Nach dem Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) vom 11.11.2003 - IV A 6 - S. 2237 - 52/03 - sind die empfangenen Er
tragszuschüsse ab 01.01.2003, analog zur Abschreibung der bezuschussten W irtschaftsgüter, mit 2% zeitanteilig aufzulösen.
Im Vergleich zu 2017 werden niedrigere Ertragszuschüsse erwartet. Dieser Prozess wird sich in der Zukunft kontinuierlich fortsetzen, weil
die neu vereinnahmten Ertragszuschüsse um einen Prozentpunkt geringer jährlich aufgelöst werden und in den kommenden Jahren dauer
haft geringere Ertragszuschüsse erwirtschaftet werden, als am anderen Ende der Zeitskala Ertragszuschüsse aus der Auflösung herausfal
len, weil sie auf 0 , 0 0 € aufgelöst sind.
1. c)
Kostenanteil Straßenentwässerunq
(+/- 0 €)
Die durch die Straßenentwässerung verursachten Kosten dürfen nicht den Benutzern der öffentlichen Abwasseranlage (Kanalisation) auf
gebürdet werden, sondern sind von der Allgemeinheit zu tragen. Zu diesem Zweck werden im ersten Schritt aus den Gesamtkosten nach
sachgerechten Kriterien die Beseitigungskosten des Niederschlagswassers ermittelt. Dann werden die auf das Niederschlagswasser entfal
lenden Kosten nach dem Verhältnis der abflusswirksamen Flächen zwischen den Anliegergrundstücken und den Straßen aufgeteilt.
1. d)
Landeszuweisunq überdurchschnittlich hohe Abwasserqebühr
(+/- 0 €)
Seit 1993 erhalten die Gemeinden mit überdurchschnittlich hohen Abwassergebühren eine Landesförderung. Der Stadt Bad Münstereifel
wurde über das Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) 2013 letztmalig eine Abwassergebührenhilfe von 18.707 € gewährt. Aufgrund der vom
Land für 2017 festgelegten Förderschwelle von 6,04 € (die Schmutz- und Niederschlagswassergebühr werden zu einer einheitlichen Gebühr
nach cbm umgerechnet), kann die Stadt Bad Münstereifel bei einer einheitlichen Gebühr von 5,89 €/cbm nicht mit einer Abwassergebüh
renhilfe rechnen.
-2 -
EriauterungenAbwasser2018.doc
4.
Sonstige betrieblichen Erträge
(+/-0€)
Da unter dieser Ertragsart ab 2015 nicht mehr die ab 2003 vereinnahmten Ertragszuschüsse, die als Sonderpositionen ausgewiesen wur
den, aufgelöst werden, beschränkt sich der Ansatz auf die verbliebenen Geschäftsvorfälle, wie z.B. die Blankette für Ausschreibungsunter
lagen, Mahn- und Vollstreckungsgebühren.
11.
Zinsen und ähnliche Erträge
(+/-0€)
Unter diesem Ertragsposten werden Zinserträge aus dem Kassenbestand des Abwasserwerkes, sowie Stundungs- und Aussetzungszinsen
auf Kanalanschlussbeiträge und -anschlusskosten, veranschlagt. W ie im Vorjahr werden sich die Zinserträge auf die Stundungs- und Aus
setzungszinsen beschränken, weil die Habenzinsen so niedrig sind, dass selbst durch einen höheren Kassenbestand keine nennenswerten
Zinserträge erlöst werden.
-3 -
ErläuterungenAbwasser2018.doc
Aufwendungen
5. a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
(+/- 0 €)
Diese Aufwandsposition deckt den Bedarf an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf den Kläranlagen Buchholzbach, W ald und Houverath ab.
Dafür wurden 2016 rd. 61.000 € aufgewendet. Der Geschäftsverlauf 2017 zeigt, dass der schon im Vorjahr angehobene Ansatz auch wei
terhin gebraucht wird.
5. b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen
(+ 17.000 €)
Nach der Selbstüberwachungsverordnung (SüwVO) Abwasser sind Zustand und Funktion des Kanalnetzes weiterhin unter Beachtung be
stimmter Fristen ständig zu überprüfen. Die Sanierung wird aus Kostengründen schwerpunktmäßig auf die Schäden mit den Zustandsklas
sen (ZK) 0 und 1 konzentriert. Dabei können die Schäden fast ausschließlich in geschlossener Bauweise beseitigt werden. Punktuelle
Schäden werden vorrangig mit Robotern und Partlinern repariert, erstrecken sich die Schäden über ganze Kanalhaltungen, werden In-Liner
verwendet.
Zwar wird bei den Sanierungen bevorzugt das Reparaturverfahren angewendet, doch ist das Einsatzspektrum vom Schadensbild der jew ei
ligen Kanäle abhängig und kann daher lokal variieren. So entfällt bei den in 2016 bereits abgewickelten und noch geplanten größeren Sa
nierungsmaßnahmen in Arloff, Kirspenich und Iversheim rund die Hälfte der Kosten auf Reparaturen. Reparaturen gelten als Unterhal
tungsmaßnahmen und sind im Erfolgsplan zu veranschlagen. Damit die zahlreichen Unterhaltungsmaßnahmen im Geschäftsjahr bewältigt
werden können, bedarf es bei der Aufwandposition „Betriebs- und Unterhaltungsaufwand Kanalnetz“, wie bereits 2016 und 2017, der veran
schlagten Mittel von 200.000 €. So wurden dafür 2016 rd. 201.000 aufgewendet.
Die Sanierung korrespondiert mit der Aufwandsposition „Untersuchung und Auswertung Kanalisation“. Über diese Aufwandsposition werden
SüwVO-Abwasser Befahrungen und Auswertungen, Gewährleistungsmaßnahmen, Fremdwasseruntersuchungen und Fehleinleitungen ab
gewickelt. Der Ansatz ist wieder auf dem Niveau 2017 von 75.000 € zu veranschlagen, um den eingetretenen Befahr- und Sanierungsrück
stand schrittweise aufzuholen.
Neben den Stromtarifen werden die Aufwendungen vom Stromverbrauch beeinflusst. Dabei wirkt auf den Energieverbrauch auf den Kläran
lagen und den Pumpstationen auch die Witterung ein, denn höhere Niederschläge steigern die Zulaufmengen auf den Anlagen und damit
die Einsatzdauer der Pumpen. Aufgrund der neuesten Datenlage kann der Ansatz leicht gekürzt werden.
Zum Abtransport des Abwassers aus abflusslosen Gruben und Kleinkläranlagen, sowie des Klärschlamms aus den städt. Kläranlagen, be
dienen sich die Stadtwerke eines Entsorgungsunternehmens.
Der 3. und letzte Bauabschnitt zur Kanalisierung des Bereichs Michelsberg in Mahlberg wird bis Ende 2017 abgeschlossen. Damit wird das
auf den dort gelegenen bebauten Grundstücken anfallende Schmutzwasser nicht mehr in die abflusslosen Gruben und Kleinkläranlagen
-4 _
EriauterungenAbwasser2018.doc
eingeleitet. Gleichzeitig wird die Abfuhr eingestellt. Dadurch wird sich insbesondere der Transportaufwand nochmals vermindern (- 5.000 €).
Ferner können bei den Behandlungskosten ebenfalls Einsparungen in gleicher Größe erwartet werden.
Der Erftverband betreibt die Kläranlagen Kirspenich und Nöthen mit den dazugehörigen Sonderbauwerken (z.B. Regenüberlaufbecken) im
jeweiligen Einzugsgebiet. Die Kosten für den Betrieb dieser Anlagen werden vom Verband über den Jahresbeitrag auf die Stadt Bad Müns
tereifel umgelegt (Verbandsbeitrag). Die Kläranlage Nöthen wird im W irtschaftsjahr vom Netz genommen, wenn und sobald der neue Ver
bindungssammler durch das Eschweiler Tal betriebsbereit verlegt ist und das Schmutzwasser aus Nöthen und Gilsdorf zukünftig zur Kläran
lage Kirspenich transportiert wird.
Der Verbandsbeitrag ist zwischen 2011 und 2017 um rd. 277.000 € auf mittlerweise 1.843.000 € angestiegen. Nach der inzwischen vorlie
genden Prognose ist eine erneute Erhöhung um 58.000 € auf nunmehr 1.901.000 € einzustellen.
6
6
. a)
. b)
Entgelte betrieblich und gewerblich
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge
und zur Unterstützung
(+ 8.000 €)
(+ 24.000 €)
Im W irtschaftsjahr stehen wieder Tarifverhandlungen an. Vorsorglich wird auf die Entgelte für die tariflich Beschäftigten eine Erhöhung von
2 % gerechnet. Im Falle der Beamten ist die Besoldung zum 01.04.2017 um etwa 2 % gestiegen, zum 01.01.2018 erfolgt die nächste Erhö
hung mit 2,35 %.
Bei den Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altervorsorge und zur Unterstützung ist zu berücksichtigen, dass im W irtschaftsjahr mehr
Beamte im Betriebszweig Abwasser als vorher beschäftigt sind und dafür verstärkt Mittel für Beihilfen, die Risikoumlage und Pensions- und
Beihilferückstellungen zu veranschlagen sind. Dadurch wachsen die Aufwendungen dafür überproportional.
7.
Abschreibungen
(+ 18.000 €)
Der Herstellungswert der Kläranlage W ald wurde zum 31.12.2016 bis auf einen unbedeutenden Restbetrag abgeschrieben. Gleichzeitig
endete die jährliche Abschreibung dafür von rd. 50.000 €. Durch diesen Sondereffekt konnten 2017 spürbar niedrigere Abschreibungen ge
genüber dem Vorjahr veranschlagt werden.
Der Ansatz ist jedoch im W irtschaftsjahr wieder anzuheben, weil beträchtliche Investitionen in die Erweiterung und die Sanierung der Kana
lisation getätigt werden. So wird die Kanalisierung des Bereichs Michelsberg in Mahlberg noch vor Beginn des W irtschaftsjahres abge
schlossen sein und die Abschreibungen zeitlich uneingeschränkt auf den vollen Herstellungswert anfallen. Daneben wird nach dem Bauzei
tenplan erwartet, dass der Verbindungssammler Kläranlage Nöthen durch das Eschweiler Tal zeitanteilig, also vom Datum der Abnahme bis
zum 31.12. des Wirtschaftsjahres, abzuschreiben sein wird.
-5 -
ErläuterungenAbwasser2018.doc
Sonstige betriebliche Aufwendungen
(+ 4.500 €)
Der Ansatz für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist insgesamt leicht zu erhöhen.
Die Entwicklung
beruht vor
“Verwaltungskostenbeitrag Stadt” .
allem
auf
Mehraufwendungen
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
bei
den
Positionen
“Erhebungsgebühr
W asserwerk”
und
(- 90.000 €)
Die Stadtwerke sind ständig bestrebt, den Kreditbedarf des Vermögensplanes über zinsgünstige Kredite aus Förderprogrammen, so der
NRW Bank und KfW Bank, abzudecken. Darüber hinaus bietet der Kapitalmarkt ungewöhnlich günstige Konditionen. Verstärkt werden die
se vorteilhaften Rahmenbedingungen durch zinsmindernde Tilgungen auf bestehende Kredite.
Aufgrund besonderer Marktbedingungen sind die Zinssätze kurzfristiger Kredite aktuell besser als die langfristiger Kredite. Dieser Umstand
soll bei der Wahl der Kreditstruktur berücksichtigt werden.
Ungeachtet des Kapitalbedarfs für die laufenden und kurzfristig geplanten Baumaßnahmen wird mit Rücksicht auf die extrem günstigen
Konditionen für Neukredite erwartet, dass der Zinsaufwand ein weiteres Mal erheblich sinkt.
Jahresverlust
(+ 42.500 €)
Der Erfolgsplan schließt mit einem Verlust von 258.500 € ab.
Das Eigenkapital (Stammkapital) von 7.670.000 € des Abwasserwerkes wird mit 4 % verzinst. Diese Maßnahme beruht auf der Regelung
des § 109 GO NRW i.V.m. § 10 Abs. 5 EigVO NRW. Die so ermittelten Eigenkapitalzinsen von 306.000 € werden als betriebswirtschaftliche
Kosten gem. § 6 Abs. 2 S. 1 KAG NRW in der Gebührenkalkulation erfasst und über Mehrerlöse an Benutzungsgebühren erwirtschaftet. Die
Eigenkapitalzinsen sind vom erwirtschafteten Ergebnis zu tragen.
ErläuterungenAbwasser2018.doc
Vermögensplan
Der Vermögensplan ist unter Beachtung der Gliederungsvorschriften der Bilanz in Kontoform aufgestellt und umfasst alle Posten, die bei der
Erstellung des Jahresabschlusses voraussichtlich angesprochen werden.
Der Vermögensplan wird um einen Teilfinanzplan mit einem Investitionsprogramm ergänzt, welcher die Jahre 2018 bis 2021 umfasst.
Einnahmen
1.
Abschreibungen
(+ 18.000€)
Die Abschreibungen, die im Erfolgsplan einen Aufwandsposten darstellen, sind Einnahmen im Vermögensplan, welche der Kredittilgung
dienen. Soweit die Abschreibungen für die Kredittilgung nicht beansprucht werden, reduzieren sie den Kreditbedarf.
2.
Investitionspauschale Land Abwassermaßnahmen
(+/- 0 €)
Seit 2002 erhalten die Gemeinden keine Abwasserinvestitionspauschale vom Land NRW mehr.
3.1.
Kanalanschlussbeiträge
(+/- 0 €)
Im W irtschaftsjahr soll die öffentliche Kanalisation im Bebauungsplan Nr. 24 „Houverath-Mühlenberg“ komplettiert werden, um den Anlie
gergrundstücken an den Straßen Anton-Nücken-Straße, Mühlenberg (Teilstrecke im Plangebiet) und Hochthürmerblick (südliche Teilstre
cke) die Möglichkeit des Anschlusses zu bieten. Dafür sind die dortigen Baugrundstücke zum Kanalanschlussbeitrag gem. § 8 des Kommu
nalabgabengesetzes (KAG) NRW i.V.m..§§ 1 ff. der Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung (BGS-E) zu veranlagen.
Daneben werden der Beitragserhebung voraussichtlich einzelne Grundstücke entlang bereits kanalisierter Straßen unterzogen werden kön
nen, die erfahrungsgemäß im Laufe eines Wirtschaftsjahres durch baurechtliche Entscheidungen beitragspflichtig werden.
Vor diesem Hintergrund sollten die Beitragseinnahmen wieder den Ansatz 2017 erreichen. Trotzdem werden die noch bis 2007 erzielten
hohen Beitragseinnahmen nicht mehr erreicht.
3.2
Kanalanschlusskosten
(+/-0 €)
Gemäß § 10 KAG NRW i.V.m. § 15 BGS-E ist den Stadtwerken nicht nur der Aufwand für die (erstmalige) Herstellung der Kanalgrund
stücksanschlussleitungen sondern auch der für die Erneuerung, Veränderung, Beseitigung und Unterhaltung zu ersetzen. Zwar ist die Zahl
der neu hergesteliten Grundstücksanschlussleitungen geringer geworden, doch werden im Rahmen der anstehenden Kanalsanierungen
ErläuterungenAbwasser2018.doc
weitaus mehr Grundstücksanschlussleitungen als früher erneuert oder saniert. Diese Entwicklung ist aus der Ausgabeposition Kanalan
schlusskosten ablesbar. Deshalb wird der hohe Ansatz des Vorjahres übernommen.
Kreditaufnahme - ohne Umschuldung Verrechnung mit Gewinnvortrag Vorjahre
(- 2.094.500 €)
(+ 42.500 €)
Der Umfang der Kreditaufnahme wird von den Investitionen und der Kredittilgung einerseits sowie den verfügbaren Einnahmen andererseits
bestimmt. Die Investitionen werden 2018 erheblich zurück gehen, denn die besonders großen Baumaßnahmen Kanalisierung im Bereich
Michelsberg in Mahlberg und Verbindungssammler Kläranlage Nöthen-RÜB Eschweiler, Steinbruch, werden Ende 2017 entweder schon
vollständig abgeschlossen oder in einem beträchtlichen Umfange ausgeführt sein. Dadurch beschränkt sich die Investitionstätigkeit in einem
weit höheren Maße als in der Vergangenheit auf die Sanierung der Ortskanalisation in verschiedenen Orten. Als Ergebnis wird der Kreditbe
darf gegenüber dem Vorjahr nachhaltig reduziert.
Darüber hinaus ist zu bedenken, dass bei manchen Baumaßnahmen im Vorfeld noch Abstimmungsprozesse mit anderen Behörden durch
laufen werden, bevor mit der Ausführung begonnen werden kann oder einzelne Maßnahmen noch einem Prüfungsverfahren unterzogen
sind (oder werden), ob deren Herstellung wasserwirtschaftlich unabdingbar ist oder nicht. Je nach dem Ergebnis der Abstimmungen und
Prüfungen können sich der Investitionsumfang und damit der Kreditbedarf erheblich verringern.
Der Verlust des Erfolgsplans wird buchungstechnisch über den Vermögensplan abgewickelt. Dort wird auf der Einnahmeseite die Verwen
dung der in Vorjahren erwirtschafteten Gewinne zum Verlustausgleich veranschlagt.
ErläuterungenAbwasser2018.doc
Ausgaben
Im Vermögensplan sind, wie im Erfolgsplan, alle Ausgaben für die im W irtschaftsjahr erhaltenen Lieferungen und Leistungen zu veranschla
gen. Das Gebot der periodengerechten Veranschlagung bedeutet, Zahlungen für Lieferungen und Leistungen des Vorjahres auch auf das
Vorjahr zu buchen, selbst wenn die Rechnungslegung und die Zahlung im aktuellen Jahr erfolgt. Diese Fälle werden im Rahmen des Jah
resabschlusses abgewickelt.
W enn die im Vermögensplan für investive Maßnahmen bereitgestellten Finanzmittel bis zum 31.12. des W irtschaftsjahres nicht ausge
schöpft waren, werden die noch verfügbaren Mittel in das nächste Jahr übertragen, soweit die Mittel zur Ausfinanzierung der begonnenen
Maßnahmen erforderlich sind.
Die vom Vorjahr übertragenen Beträge sind neben dem jeweiligen neuen Ansatz separat ausgewiesen.
1.1.1.
Grunderwerb Kanalisation
(10,000€)
Über diesen Ansatz wird nicht nur der Erwerb von Grundstücken, sondern auch der von Rechten zur Verlegung der öffentlichen Kanalisation
über Fremdgrundstücke (Grunddienstbarkeit, beschränkt-persönliche Dienstbarkeit) finanziert. Durch Inanspruchnahme von Fremd
grundstücken kann mitunter die Kanaltrasse optimiert werden.
1.2.1.
Instandsetzung von Kläranlagen
(20.000 €)
Aus dem Ansatz werden unvorhersehbare Instandsetzungsarbeiten auf den Kläranlagen finanziert.
1.3.1.
Regenrückhaltebecken (RRB) Kruchenbach
(20.000 €)
Neben dem Einzugsgebiet mit den hohen Zulaufmengen mündet auch das Oberflächenwasser der Ortschaft Bergrath in den Kruchenbach.
Oberhalb der Ortslage Eicherscheid wird der Kruchenbach in eine Verrohrung gefasst. Insbesondere in der Bitburger Straße ist diese Ver
rohrung DN 500 rechnerisch hydraulisch überlastet. Deshalb sind bereits 2010 aus Verkehrssicherungsgründen druckwasserdichte
Schachtabdeckungen eingebaut worden. Allerdings ist seit dem extremen Niederschlagsereignis im September 2007, das damals die Über
schwemmungen in Gilsdorf verursachte, in Eicherscheid keine hydraulische Überlastung der fraglichen Verrohrung festzustellen.
Inzwischen wurde die Kruchenbachverrohrung mit der in diesem Bereich befindlichen stillgelegten Wasserleitung DN 300 verbunden, wel
che als Bypass dient. Die Wasserleitung ist mit zwei Revisionsschächten ausgestattet. Abflusshemmnisse, wie Schieber, sind ausgebaut.
Eine Kamerabefahrung belegt die von der UWB geforderte Durchgängigkeit der Bypassleitung. Die Bypassleitung hat sich in der Praxis
seither auch bei Starkregenereignissen bewährt. Dies gilt auch für die Starkregenereignisse in 2016, obwohl der Kruchenbach übersetzte,
denn die Ursache dafür war das von Totholz und anderem Schwemmgut zugesetzte Einlaufbauwerk.
ErläuterungenAbwasser2018.doc
Zwar ist die UWB ist mit der Bypasslösung dem Grunde nach einverstanden, hat ihre Bedenken gegen die hydraulische Leistungsfähigkeit
aber immer noch nicht endgültig aufgegeben.
Daher wird lediglich ein kleiner Ansatz gebildet, um im Bedarfsfälle kleinere Maßnahmen an der unmittelbaren Einleitstelle in die Erft, wie
eine Stickung oder sonstige Optimierung, vornehmen zu können.
(0 €)
1.3.2.
Verbindunqssammler (VSVRRB Michelsberq
1.3.3.
1.3.4.
1.3.6.
1.3.7.
1.3.8.
1.3.9.
Reqenwasserbehandlungsanlagen
Reqenklärbecken Gilsdorf
Reqenklärbecken Scheuren
Regenwasserbehandlungsanlage Kölner Str./Auf den Steinen
Regenwasserbehandlungsanlage Bendenweq/Erftbrücke nach Iversheim
Regenwasserbehandlungsanlage Bendenweq/oberhalb Fa. Greven
(80.000 €)
(20.000 €)
(40.000 €)
(10.000 €)
(8.000 €)
(12.000 €)
Von den 70 Einleitstellen (ES) im Stadtgebiet wurden von den Wasserbehörden 20 als bedenklich angesehen. Diese Maßnahmen sind im
Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) 2014 - 2019 mit eingestellt, welches der Bezirksregierung (BZR) zur Genehmigung vorliegt.
Mit Bescheid vom 04.01.2017 hat die Bezirksregierung Köln das ABK der Stadt in zwei Punkten beanstandet: Niederschlagswasserbeseiti
gung im Bendenweg/Kölner Straße mit den drei Einleitungsstellen (ES) 13, 14 und 15 sowie die Niederschlagswasserbeseitigung der Orts
lage Gilsdorf mit Einleitung in den Eschweiler Bach.
Dagegen hat die Stadt vor dem Verwaltungsgericht Klage erhoben, weil die Beanstandungsfrist von sechs Monaten versäumt worden ist
und außerdem die geforderten Maßnahmen als wasserrechtlich unverhältnismäßig empfunden werden.
Nach dem ABK soll an den drei ES in die Erft (Kölner Straße/Josef-Jonas-Straße, vormals A uf den Steinen, Bendenweg) das auf den öffent
lichen Straßenflächen anfallende Niederschlagswasser dezentral behandelt werden, indem die Straßenabläufe alle mit Filtereinsätzen aus
gestattet werden. Die danach im Gewerbegebiet noch im kleineren Maßstab verbleibenden stark verschmutzen Niederschlagswassermen
gen können auf den vorhandenen Mischwasserkanal umgeklemmt werden. Dadurch könnten hohe Investitionen für Rückhaltebecken mit
nachfolgender Aufbereitung vermieden werden. Die Investitionen für die Filtereinsätze betragen nur einen Bruchteil dessen.
Die Stadtwerke lehnen in Gilsdorf die Rückhaltung des Niederschlagswassers mit Retentionsbodenfilter ab, weil das anfallende Nieder
schlagswasser lediglich als schwach belastet einzustufen ist. Sollte dennoch eine Behandlungsbedürftigkeit bestehen, weil in der W asser
schutzzone II eingeleitet wird und die dafür geltende Schutzverordnung ohne Rücksicht auf den Verschmutzungsgrad und die Einleitungs
menge pauschal eine Vorbehandlung vorsieht, werden die Stadtwerke eine Ausnahme davon bei der UWB beantragen. Danach ist es wei
terhin ungewiss, ob das Bauvorhaben überhaupt ausgeführt wird. Vorsorglich werden aber 20.000 € veranschlagt, um bei Handlungsbedarf
die Straßenabläufe mit Filtereinssätzen zu versehen.
- 10-
ErläuterungenAbwasser2018.doc
In Scheuren bleibt es bei dem naturbelassenen Erdbecken.
Neben dem ABK ist der Blick auf das von der Bezirksregierung aufgestellte Maßnahmeprogramm zur Umsetzung der europäischen W as
serrahmenrichtlinie mit dem Ziel einer guten Gewässerqualität zu richten. Das Maßnahmeprogramm ist das Ergebnis der von den W asser
behörden vorgenommenen Gewässeruntersuchungen. Die Stadt hat dazu Stellung genommen und darin die durchgängig geforderten
Rückhaltebecken mit nachfolgender Aufbereitung als wasserrechtlich unverhältnismäßig oder gar überflüssig bewertet. Stattdessen wurde
vorgeschlagen, die im ABK festgelegten Maßnahmen auszuführen. Die Bezirksregierung hält aber am Maßnahmeprogramm in seiner ur
sprünglichen Fassung fest.
Da die Realisierung der auferlegten Maßnahmen den Gemeinden beträchtliche finanzielle Mittel abverlangt, hat inzwischen im Land eine
breitere Diskussion über den Mehrwert von Maßnahmen eingesetzt, in die auch die kommunalen Spitzenverbände eingebunden sind. Daher
wird davon ausgegangen, dass in der Angelegenheit noch Bewegung hineinkommt.
1.3.5.
VS Kläranlage Nöthen-RÜB Eschw., Steinbruch
(200.000 €, Übertrag 1.000.000 €)
Nach jahrelanger Diskussion über die wasserrechtliche Verantwortlichkeit für die Baumaßnahme ist nun entschieden, dass der Verbin
dungssammler Kläranlage Nöthen bis hinter das RÜB Eschweiler Steinbruch durch die Stadt Bad Münstereifel gebaut, finanziert und betrie
ben wird. Nach der vorangegangener Ausschreibung und Auftragsvergabe konnten die Bauarbeiten im 3. Quartal 2017 aufgenommen wer
den und sollen nach dem Bauzeitenpian innerhalb von 6 Monaten abgewickelt sein.
Zur Ausfinanzierung der Baumaßnahme werden im W irtschaftsjahr noch Mittel zu veranschlagen sein. Außerdem sind aus dem Ansatz
2017 Mittel zu übertragen, weil die Bauleistungen voraussichtlich im größeren Umfange erst in 2018 erbracht und/oder abgerechnet werden.
Der zur Kläranlage Pesch weiterführende VS wird vom Erftverband verlegt.
1.4.1.
Pauschale für kleinere Erweiterunqsmaßnahmen
(75.000 €)
Im Rahmen von Maßnahmen anderer Versorgungsträger kann es notwendig werden oder sich anbieten, Kanalprojekte vorzuziehen, um
Kostenvorteile aus der gemeinsamen Bauabwicklung abzuschöpfen. Solche Maßnahmen sind aber im Vorhinein kaum abzugreifen. Aus
diesem Grunde ist es sinnvoll, für kleinere unvorhersehbare Maßnahmen eine Pauschale bereitzustellen.
-1 1 -
ErläuterungenAbwasser2018.doc
1-4.2.
1.4.3.
1.4.4.
Mahlbera. An der Hasenhecke (1. BA)
Mahlberq, Römerstraße (2. BA)
Mahlberq. Enqelsberqweq, An der Hüh u.a. (3. BA)
1.4.5.
Erweiterung Bad Münstereifel. Am Quecken
(0 €)
(0 €)
(0 €)
(10.000 €, Übertrag 60.000 €)
Mit der bereits länger geplanten Baumaßnahme wird das Ziel verfolgt, dass auf den bebauten Grundstücken Schleidtalstraße 2, Am Que
cken 5 und 6-10 (ehemals Hotel Brezing) anfallende Schmutzwasser zukünftig über die öffentliche Kanalisation zu beseitigen. Für den A n
schluss an das übrige Kanalnetz in der Kölner Straße wird die Erft im Bereich des Brückenbauwerks zu queren sein. Aufgrund der beengten
räumlichen Verhältnisse sind die bisher in Erwägung gezogenen Kanaltrasseh mit dem Risiko behaftet, in die Brückenfundamente ein
zugreifen und hohe Kosten zu verursachen.
W egen des problembehafteten Bauumfeldes und der damit verknüpften Kostenrisiken ist die Baumaßnahme mehrfach aufgeschoben wor
den. Der Anschluss der bebauten Grundstücke mit dem Schmutzwasser an die öffentliche Kanalisation ist wasserrechtlich inzwischen so
dringend geworden, dass noch in 2017 die Auftragsvergabe erfolgen soll und dann möglichst im 1. Quartal des W irtschaftsjahres die Bau
ausführung stattfindet.
Aufgrund der angezogenen Baupreise im Tiefbausektor sind vorsorglich die Finanzmittel um 10.000 € aufzustocken.
1.4.6
Houverath. Neubaugebiet Mühlenberq
(300.000 €)
Die Bautätigkeit im Neubaugebiet Nr. 24 „Houverath-Mühlenberg“ hat sich bisher auf die Grundstücke entlang der Straße Zur Sahrtalsicht
konzentriert, in der alle Erschließungsanlagen (Baustraße, Wasserleitung und Kanal) schon hergestellt sind.
Andere Bereiche im Baugebiet, namentlich die Anton-Nücken-Straße, Mühlenberg (Teilstrecke im Plangebiet) und Hochthürmerblick (südli
che Teilstrecke), sollen im W irtschaftsjahr ebenfalls mit der öffentlichen Kanalisation im Trennsystem (Schmutz- und Regenwasserkanal)
ausgestattet werden. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, die Grundstücke bebauen zu können oder zum Zwecke der Bebau
ung zu veräußern. Gleichzeitig wird die für eine erfolgversprechende Vermarktung abträgliche Ungewissheit über den Zeitpunkt der städt.
Kanalisierung beseitigt.
1.5.
Sanierungsmaßnahmen (Allgemeine Vorbemerkungen 1.5.2, 1.5.3, 1.5.5. -1.5.13)
Die aus der Zustandsbewertung 2008 stammenden Schäden werden über mehrere Jahre abgearbeitet. Der Schwerpunkt der Sanierung
(Erneuerung oder Renovierung) liegt aufgrund der höheren Gefahr von Abwasserexfiltrationen in den Untergrund auf den Zustandsklassen
(ZK) 0 und 1. Diese sind nach den Vorgaben der Bezirksregierung vorrangig und zeitnah zu sanieren. Im Zuge der Sanierung der ZK 0 und
ZK 1 werden, aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, gleichzeitig die Schäden der ZK 2 und ZK 3 behoben, um die ohnehin vor Ort befindlichen
- 12-
EriauterungenAbwasser2018.doc
Fachunternehmen optimal auszulasten und die ansonsten mittelfristig erneute Einrichtung der Baustelle zu umgehen. Dieses Verfahren wird
bei allen Sanierungsmaßnahmen praktiziert.
Die Bezirksregierung hat in ihrem Prüfbericht zum vorgelegten Jahresbericht nach SüwVO der Stadt festgestellt, dass einige Sanierungszie
le zeitlich verfehlt werden und die Verzögerungen durch erhöhte Anstrengungen zu kompensieren sind. Die Stadt hat noch in 2015 in Arloff,
Kirspenich und Iversheim ein umfangreiches Sanierungsprogramm geschnürt, begonnen und in 2016 und 2017 fortgesetzt. Die Abwicklung
wird sich bis in das laufende W irtschaftsjahr hinein erstrecken. Aus diesem Grunde werden in 2017 veranschlage Mittel übertragen. Die Sa
nierungstätigkeit wird auch 2018 keine Ruhepause vertragen und deshalb erneute Mittel zu veranschlagen sein.
Die Renovierungen oder Erneuerungen einzelner Kanalabschnitte in den verschiedenen Orten und Straßen sind als investive Maßnahmen
zu bewerten. Dafür sind im Vermögensplan Mittel zu veranschlagen. W elche Straßen in den jeweiligen Ortschaften saniert werden sollen,
wird im Einzelfall beraten und festgelegt.
Instandsetzung Haupt- und Nebensammler
(100.000 €)
Im Laufe eines W irtschaftsjahres kann es zu nicht vorhersehbaren und unaufschiebbaren Maßnahmen am bestehenden Kanalsystem
kommen. Diese räumlich und betraglich begrenzten Maßnahmen werden über dieses Sammelkonto finanziert.
1.5.2.
Bad Münstereifel, übrige Straßen
(100.000 €, VE 80.000 €)
Im W irtschaftsjahr 2018 sollen weitere Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden.
1.5.3.
1.5.5.
1.5.6.
1.5.7.
1.5.8.
1.5.9.
1.5.10
1.5.11
1.5.12
1.5.13
Iversheim, übrige Ortslage
Rodert
Kirspenich
Arloff
Kalkar
Mahlberg, Michelsbergstraße, Breite Straße
Esch
Hummerzheim
Odesheim
Soller
•
Siehe allgemeine Vorbemerkungen unter 1.5.
(80.000 €)
(100.000 €)
(90.000 €, Übertrag 75.000 €)
(50.000 €, Übertrag 75.000 €)
(100.000 €)
(100.000 €)
(150.000 €)
(100.000 €)
(200.000 €, VE 100.000 €)
(100.000 €)
ErläuterungenAbwasser2018.doc
1.5.4.
Iversheim. Buschhöhlenweq
(80.000 €)
Die Kanalisation im Buschhöhlenweg zeigt zahlreiche und umfängliche Schäden. Aufgrund des Schadensbildes scheidet eine Renovierung
weitgehend aus. Daher wird eine Erneuerung überwiegend in offener Bauweise erforderlich sein. Die bereits in der Vergangenheit geplante
Maßnahme soll nun parallel zu den anderen Sanierungsmaßnahmen in der Ortschaft 2018 umgesetzt werden.
1.6.
Kanalanschlusskosten
(300.000 €)
Der Ansatz dient der Herstellung von Kanalgrundstücksanschlussleitungen. Diese werden entweder im Rahmen geplanter Ortskanäle oder
auf Einzelanträge hin verlegt.
Darüber hinaus sind über den Ansatz auch die Ausgaben für die Erneuerung und Renovierung von Kanalgrundstücksanschlussleitungen zu
finanzieren. Mit den zahlreichen Sanierungsmaßnahmen steigt parallel erheblich die Zahl der Sanierungen. Daher wird erneut ein hoher An
satz dafür veranschlagt.
1.7.1.
Betriebs- und Geschäftsausstattung
(25.000 €)
Der Ansatz dient der Beschaffung von W irtschaftsgütern zur Betriebs- und Geschäftsausstattung.
1.7.2.
Anschaffung Firmenfahrzeug
1.7.3.
Anschaffung Dokumentmanagementsvstem
(0 €)
(5.000 €)
Für die Stadt soll ein digitales Dokumentmanagementsystem (DMS) angeschafft werden, welches auch von den Stadtwerken verwendet
werden soll. Daher sind von den Stadtwerken anteilige Kosten zu übernehmen.
1.8.
Planunqskosten
(15.000 €)
Verstreut über das bestehende Kanalnetz können unvorhergesehene Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen anfallen, z.B. im Rahmen
von Straßenbauarbeiten, denen zunächst keine konkreten Haushaltsmittel gegenüber stehen. Der Ansatz dient dazu, solche Eventualitäten
abfangen zu können.
- 14-
EriauterungenAbwasser2018.doc
2.
Auflösung empfangener Ertraqszuschüsse
(- 10.000 €)
Die vereinnahmten Kanalanschlussbeiträge und Kanalanschlusskosten werden im Erfolgsplan aufwandsmindernd mit 3 % (bis 31.12.2002)
bzw. mit 2 %, zeitanteilig (pro rata temporis) analog zur Abschreibung der bezuschussten W irtschaftsgüter aufgelöst. Die Finanzierung er
folgt über den Vermögensplan.
3.
Kredittilgung
(-15.000 €)
Die Veranschlagung berücksichtigt die weitere Kreditaufnahme in 2018. Die Kredittilgung wird aus den erwarteten Abschreibungserlösen
bedient.
4.
Jahresverlust
(+ 42.500 €)
Der im Erfolgsplan ausgewiesene Jahresverlust (siehe Erläuterung Aufwendungen Nr. 22) wird bilanziell über den Vermögensplan abgewi
ckelt. Dort erhöht er die Ausgaben.
- 15-
Aniagennachweis 2018
Antagengruppe
Abschreibungen
Anschaffungs- und Herstellungswerte
Anfangsstd.
Zugang
Abgang
Um
buchungen
€
€
€
01.01.2013
€
Endstand
bisher
31.12.2018
01.01.2018
€
€
Restbuchwerte
lfd. Jahr
Abgänge
Zuschreibung
€
€
€
kumuliert
Stand
31.12.2018
31.12.2018
€
Im m aterielle V e rm ögensgegenstände
Konzessionen und ähnliche Rechte
ähnliche Rechte
Software
121.466,82
0,00
0,00
0,00
121.466,82
8.180,18
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
4,758,10
15,380,32
0,00
0,00
0,00
0,00
141.605,24
6.185,32
20.757,10
308,00
308,00
1.633,50
0,00
0,00
15,380,32
141.605,24
0,00
0,00
6.391,60
Baukostenzuschuss
0,00
0,00
8.180,18
4.758,10
113.286,64
4.758,10
1.633,50
0,00
0,00
6.493,32
19.431,60
8.887,00
122.173,64
161.892,44
0,00
0,00
0,00
161.892,44
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
161.892,44
6,855.563,09
0,00
0,00
0,00
6.855.563,09
5.564.662,09
201.013,00
0,00
0,00
5.765.675,09
1.089.888,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe
0,00
Sachanlagen
Grundstücke
Abwasserreinigungsanlagen
Abwassersammfungsantagen
Regenüberlaufbauwerke
Sammler in der Ortslage
Grundstücksanschlüsse
Summe Abwassersammtungsaniagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
4,152.612,69
0,00
0,00
0,00
4.152.612,69
1.768.646,69
83.094,00
67.404.797,00
1.533.705,54
0,00
0,00
68.938.502,54
1.341,867,31
1.851.740,69
2.300.872,00
34.305.653,41
3,214.885,94
97.409,83
0,00
0,00
3.312,295,77
33.290.981,82
883.355,80
65.710,83.
0,00
0,00
34.632.849,13
949.066,63
74.772.295,63
1.631.115,37
0,00
0,00
76.403.411,00
35.942.984,31
1.490.672,14
0,00
0,00
37.433.656,45
38.969,754,55
330.089,33
299,00
0,00
0,00
330.388,33
330,089,33
299,00
0,00
0,00
330.388,33
0,00
2.363.229,14
83.868,79
151.363,00
43.634,00
0,00
191.597,79
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
191.597,79
Summ e Sachanlagen
82.203.709,28
1.782.777,37
43.634,00
0,00
83.942.852,65
41.837.735,73
1.691.984,14
0,00
0,00
43.529.719,87
40.413.132,78
Gesamtsumme
82.345.314,52
1.782.777,37 V
43.634,00
0,00
84.084.457,89
41.858.492,83
1.692.292,14
1.633,50
0,00
43.549.151,47
40.535.306,42
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Abwasserwerk Schuldenübersicht bis 31.12.2018
Schulden des Eiqenbetriebes Stadtwerke. Betriebsbereich Abwasser
!
Art der
Schuld
■
KfW Frankfurt
306.775,13 €
84 363716 €
1'53^387*56 €
186.110,24 €
247.465,27 €
456.072,36 €
99.701,92 €
322.113,89 €
255.453,69 €
301.662,21 €
...... 29:1992,83 6
89.476,08 €
102.258,38 €
137.026722 €"
55.219,52 €
...................84*363716 €
......
.................. 287.857,33 €
68.001,82 €
306.775,13 €
139.889,46 €
352.791,40 €
29T43,646
204.516,75 €
177.929,57 €
109.416,46 €
741.373,23 €
9867793733 €
90.000,00 €
43.000,00 €
218.000,00 € '..............
240.000,00 €
m ooaoo €
190.000,00 €
6 8 .0 0 0 ,0 0 €
56.000,00
,oo €
€
..................134.500,00 €
1 .1 0 0 .0 0 0 ,0 0 €
........'..... 337.ÖÖäÖÖ€
1.500.000,00 €
..............i".2To7ööo 7öö"€
2.190.000,00 €
............. ...... ......
----------- -- --------------- ---
Aufnahme
2018
Stand
01.01.2018
Kreissparkasse Euskirchen
1.225.623,62 €
447.749,88 €
1.022.583,76 €
1.165.317,02 €
438.710,23 €
263.071,81 €
;
- --- ------- :... - -
125.984,95 €
“ 2 8 .6 1 273T*€
68,463,06 €
79.761,45 €
106.054,07 €
195.436,20 €
42.715,36 €
138.048,92 €
114.039,44 €
93.607,39 €
9 4 .4 9 4 76 €
28.760,08 €[
32.367,75 €
46.485,73 €
18.727,15 €
34.639,43 €
107.938,78 €
25.500,63 €
115.027,97 €
54.951,67 €
144.886,78 €
11.967,15 C
83.995,48 €
73.066,14 €
48.837,50 €
344.206,83 €
458.143,23 €
59.400,00 €
29.240,00 €
165.680,00 €
182.400,00 €
12.160,00 €
144.400,00 €
51.680,00 €
42.560,00 €
116.660,00 €
1 0 2 .2 2 0 ,0 0 €
607.884,00 €
262.860,00 €
927.627,00 €
1 .2 1 0 .0 0 0 ,0 0 €
2.190.000,00 €
10.688.590,27 €
j
Zinsen
2018
15.049,52 €
3.025,35 €
14.613,59 €
Tilgung
2018
30.744,48 €
9.102,65 €
50.362,73 €
i
10.956,98 €
4.451,60 €
3.013,56 €
142,08 €
5.479,00 €
2.213,78 €
6,646,80 € r
2.848,97 €
8.838,20 €
3.788,11 €
16.289,76 €
6.980,64 €
3.561,66 €
1.525,68 €
11.504,06 €
4.930,94 €
9.123,50 €
3.687,57 €
10.402,74 €
409,53 €
10.499,90 €
413,41 €
3.195,58 €
125,83 €
3.409,30 €
160,73 €
4.894,08 €
230,84 €
1.972,56 €
92,99 €
3.013,56 €
1.223,94 €
10.281,06 €
4.595,08 €
2.428,64 €
1.085,60 €
10.956,98 €
4.896,86 €
4.996,34 €
2.519,26 €
.........5.119,50 € .......... 12.600,28 €
1.041,00 €
422,84 €
7.304,32
€
2.967,95 €
6.355,36
€
2.581,72 €
3.908,32 €
1.579,17 €
26.477,76 €
8.887,15 €
35.243,34 €
11.828,88 €
3.600,00 €
2.448,01 €
1.720,00 €
1.248,72 €
8.720.00 €
5.490,33 €
9.600.00 €
......... 6 044,40 €
640,00 €
...402,96 €
7.600,00 €
4.785,15 €
2.720,00 €
1.712,58 €
2.240,00 €
1.696,52 €
6.140,00 €
4.650,28 €
5.380,00 €
. 4.074,68 €
57.896,00 €
23.707,41 €
13.480,00 €
9.730,88 €
78.948,00 €
35.307,03 €
0 ,0 0 €
3.025,00 €
0 ,0 0 €
15.111,00€
523.288,50 €
231.834,06 €
Stand
31.12.2018
1.134.572,54 €
429.607,58 €
212.709,08 €
115.027,97 €
25.598,75 €
62.984,06 €
73.114,65 €
97.215,87 €
179.146,44 €
39.153,70 6
126.544,86 6
104.915,94 6
83.204,65 6
83.994,86 6
25.564,50 6
28.958,45 6
41.591,65 6
16.754,59 6
31.625,87 6
97.657,72 6
23.071,99 6
104.070,99 €
49.955,33 €
132.286,50 6
10.926,15 6
76.691,16 €
66.710,78 6
44.929,18 6
317.729,07 6
422.899,89 6
55.800,00 6
27.520,00 6
156.960.00 6
172.800.00 €
........11.520,00 6
136.800,00 6
48.960,00 6
40.320,00 6
110.520,00 6
96.840,00 6
549.988,00 6
249.380,00 6
848.679,00 6
1 .2 1 0 .0 0 0 ,0 0 6
2.190.000,00 6
10.165.301,77 6
........ ........................ ....
■ , ........... ......---------- --- ...... ....... -......................... ------------ ------ -------------.. — .... -.-— --------------- - ;..... -.....-... ...-.......... - -
A b w a s s e r w e r k S c h u ld e n ü b e r s ic h t b is 3 1 .1 2 .2 0 1 8
S c h u ld e n 'd e s Eiaenbetriebes Stadtwerke. Betriebsbereich Abwasser
Aufnahme |
2018
I
Stand
01.01.2018
Art der
Schuld
!
Zinsen
2018
:
Investitionsbank NRW Düsseldorf
!
231.834,06 €
10.688.590,27 €
!
952,52 €
48.772,07 €
133.191,54 €
3.456,89 €
177.004,16 € ‘............;....... !
434.613,44 €
i
188,72 €
22.466,19 €
56.242,11 €
i
1.033,71
€
29.450,44
€
110.439,05 €
!
2.661,76
€
98.147,57 €
327.277,93 €
2.752,86 €
101.506,81 €
338.475,23 €
!
1.392,59 €
51.349,05 €
171.282,78 €
|
694,32 €
34.052,04 €
102.258,38 €
644,28 €
31.597,83 €
94.998,03 €
2.754,47 €
155.508,46 €
478.569,20 €
I
1.430,08 €
........... iÖ7.424J€ €
149.200,00 €
t
1.977,44
€
111.639,54
€
2 lT .6 9 l‘46 €
!
1.389,24
€
78.432,22
€
158.500,48 €
12.640,72
€
; ..... 1.372.409,67 €
- ~ 7 i3 !6 5 3 T f€
:
2.349,47 €
132.643,44 €
...... 284.278,29 €
j
1.342,16 €
75.773,55 €
145.718,19€
j
955,99 €
53.971,85 €
103.792,25 €
659,30 €
37.221,98 €
71.580,86 €
395,58 €
22.333,24 €
71.580,86 €
;
2.886,80 €
162.979,36 €
323.647,76 €
!
2.349,94 €
132.670,09 €
255.134,64 €
i
1.284,68 €
161.486,48 €
288.368,62 €
i
669,67 €
84.179,01
€
..................150.319,81 €
1.253,70 €
157.592,45 €
325.181,64 €
|
86,56 €
10.880,33 €
19.429,09 €
457,84
€
..........
5T55TG9
€
...................iÖ2T769;67 €
"
"
"
........
765,34
€
. .......... 171794,07 €' " ................ 96.204,71 €
.......... F ....... 481,98 €
60.585,98 €
J ...........133.958,47 €
i
834,29 €
105.141,97 €
214.231,30 €
.......... !..... '... 3.006,70 €
)
674.905,28 € .........3777946,'86 €
:
414,56 €
52.110,70 €
136.514,93 €
j
126,11 €
51.330,00 €
88.500,00 €
651,71 €
31.560.00 €
88.500.00 €
44,75 €
18.212.00 €
35.500.00 €
i
36,70 €
14.935,00 €
25.750,00 €
I
28,99
€
11.790,00
€
25,750,00 €
37,76
€
15.370,00 €
26.500,00 €
1.517,95
€
46.080,00 €
76.800,00 €
945,00 €
33.720,00 €
76.800,00 €
i
3.494,14 €
144.956,00 €
233.800,00 €
i
1.698,32 €
60.600,00 €
1 0 1 .0 0 0 ,0 0 €
600,30 €
21.420,00 €
35.700,00 €
I .
600,30 €
’ 21.420,00 €
35.700,00 €
[
295.780,25 €
14.702.260,01 €
........................-...... -.......
____________ __ ..
Tilgung
2018
Stand
31.12.2018
i
■ |
523.288,50 €
4.443,13 €
16.100,58 €
1.876,44 €
3.681,30 €
10.910,97 €
11.284,21 €
5.711,13 €
3.410,32 €
3.170,01 €
11.962,18 €
5.968,00 €
8.587,66 €
6.033,24 €
54.896,38 €
10.203,34 €
5.828,72 €
4.151,70€
2.863,24 €
1.717,94 €
12.536,88 €
10.205,38 €
11.534,74 €
6.012,80€
11.256,60 €
777,16 €
4.110,78 €
6.871,76 €
4.327,58 €
8.569,26 €
26.996,22 €
3.722,22 €
3.540,00 €
2.104.00 €
1.256.00 €
1.030,00 €
786,00 €
1.060,00 €
3.072,00 €
2.248,00 €
9.352,00 €
4.040,00 €
1.428,00 €
1.428,00 €
834.354,37 €
10.165.301,77 €
44.328,94 €
160.903,58 €
20.589,75 €
25.769,14 €
87.236.60 €
90.222.60 €
45.637,92 €
30.641,72 €
28.427,82 €
143.546,28 €
101.456,16 €
103.051,88 €
72.398,98 €
658.756,73 €
122.440,10 €
69.944,83 €
49.820,15 €
34.358,74 €
20.615,30 €
150.442,48 €
122.464,71 €
149.951,74 €
78.166,21 €
146.335,85 €
10.103,17 €
53.440,31 €
89.332,95 €
56.258,40 €
96.572,71 €
350.950,64 €
48.388,48 €
47.790,00 €
29.456,00 €
16".956,00 €
13.905,00 €
11.004,00 €
14:310,00 €
43.008,00 €
31.472,00 €
135.604,00 €
56.560,00 €
19.992,00 €
19.992,00 ■€
13.867.905,64 €
...—........- ..... ..............— .... -....
—............ -..... -..... ; ...
Seite 2
Abwasserwerk Sehuldenübersicht bis 31.12.2018
Schulden des Éiaenbetriebes Stadtwerke. Betriebsbereich Abwasser
Stand
01.01.2018
Art der
Schuld
Zinsen
2018
Aufnahme
2018
1
Investitionsbank NRW Dusseldorf
14.702.260,01 €
!
125.542,64 €
178.952,16 €
i
14.880,00 €
24.000,00 €
244.480,00 €
.................. 382 ÖÖÖ^OÖ €
132.928,00 €|
;
214.400,00 €
35.376,00 €
53.600,00 €
63.030,00 €
..............95.500jÖÖ€
49.504,00
€
72.800,00 €
;
25.568,00
€
' ...... 37\6QÖ;ÖÖ €
;
67.728,00
€
........ .... '......99'.6ÖÖ700€
87.296,00 €
134.800,00 €
|
55.488,00 €
.................. ' 8 T.6 ÖÖ,ÖÖ¥
69.360,00 €
T 0 2 .ÖÖÖ7Ö0 €
!
85.536,00 €
1 1 87800,00 €
19.584.00 €
27.200,00 €
88.128.00 € ........ ...... ...... 4
/
122.400,00 €
107.412,16 €
" .................4ÖiÖÖÖ1ÖÖ€
12.740.00 €
j
18.200,00 €
.............—-...-4
“ _ i7^928jÖÖ€
.................... 24.900,00 €
14.688.00 €
20.400,00 €
j
2.736,00 €
3.800,00 €
;
14.208,00 €
19.200,00 €
21.978,00 €
""................29.700,00 €
26.068,00 €
34.300,00 €
23.868,00 €
................... '^ .'6 ÖäÖÖ"€
926.466,00 €
1.500.000,00 €
Helaba
Tilgung
2018
13.867.905,64 €
834.354,37 €
295.780,25 €
114.120,38 €
11.422,26 €
2.451,85 €
13.920,00 €
960,00 €
417,24 €
229.200,00 €
15.280,00 €
3.850,56 €
124.352,00 €
8.576,00 €
3.204,21 €
33.232,00 €
2.144,00
€
1.010,36 €
59.210,00
€
3.820,00 €
1.800,18 €
46.592,00
€
2.912,00 €
926,75 €
24.064,00 €
1.504,00 €
478,65 €
63.744,00 €
3.984,00 €
1.267,91 €
81.358,00 €
5,938,00 €
2.188,19 €
52.224,00 €
3.264,00 €
1.394,13 €
65.280,00
€
4.080,00
€
1.059,27 €
80.784,00
€
4.752,00
€
1.349,57 €
18.496.00 €
1.088,00 €
308,99 €
83.232.00 €
4.896.00 €
1.173,20 €
8.262,48 € ...............99.149,68€
1.902,56 €
1 2 .0 1 2 ,0 0 €
728.00 €
251,16 €
m932,Ö0€
282,86 € "r ' " ....9967ÖÖT
" " ■■'13.872,00 €
816.00 €
108,63 €
2.584,00 €
152,00 €
13,49 €
13.440,00 €
768,00 €
161,19 €
20.790,00 €
1.188,00 €
249,33 €
24.696,00 €
1.372,00 €
282,97 €
22.644,00 €
1.224,00
€
318,09 €
^3838:230100
€
88,236,00
€
36.628,49 €
........................................ -......-.............! .........- ........
1.124.842,14 €
2.045.167,52 €
.....27556!459',41_€
1.533.875,64 €
550.000,00 €
441.839,65 €
500.000,00 €
34.258,27 €
97.000,00 €
.................687.000,00 € .................. 339.683,03 € ....... .......-...Kreditaufnahme
21.258.643,33€
Gesamt:
'
52.780,57 €
75.706,49 €
104.789,56 €
52.554,45 €
17.017,43 €
0 ,0 0 €
931.645,96 €
1.130.124,23 €
678.604,45 €
364.858,43 €
7.553,24 €
19.198,38 €
8.564,52 €
1.135,44 €
...... 9.624,48 € ......... 45.8Ö0yÖ4€
.......15.000,o ö T
584.318,29 € 1.377.483,41 €
434.286,41 €
25.693,75 €
293.882,99 €
2.096,26 €
51.707,45 €
71.094,84 €
40.003,79 €
15.597,57 €
52.780,57 ^
1.007,352,45 €
!
1.234.913,79 €
731.158,90 €
381.875,86 € ..................j
WL Bank
Stand
31.12.2018
19.881.159,92 €
-......... .......... ... ....
■..............-......-................
.... ................ ... ___ ___ __ _ __ _-................................- •
-----------.......... .......... .. -...-..............-}
................. --- ----------- ------- -------- - ----................. .. ................——
............. -.....-— ......—..
Seite 3
-
—
Stadtwerke Bad Münstereifel - Betriebszweig Abwasser Ergebnisplan 2016-2021
Nr.
Bezeichnung
Jahresabachluss
2016
€
1.
a)
b)
c)
d)
3.
4.
11.
17.
5.
a)
b)
6
.
a)
b)
7.
8.
13.
16.
22.
Erträge
Umsatzerlöse
Abwassergebühren
Auflösung Ertragszuschüsse
Kostenanteil Straßenentwässerung
Landeszuweisung überdurchschnittlich
hohe Abwassergebühr
Zwischensumme:
andere aktivierte Eigenleistungen
sonstige betriebliche Erträge
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Jahresfehlbetrag
Summe Erträge
Aufwendungen
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und bezogene Waren
Aufwendungen für bezogene Leistungen
Zwischensumme
Personalaufwand
Entgelte betrieblich und gewerblich
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersvorsorge und für Unterstützung
Zwischensumme
Abschreibungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
Zinsen u. ä. Aufwendungen
sonstige Steuern
Jahresgewinn
Summe Aufwendungen
4.874.964
429.395
726.518
0
6.030.877
Ansätze
2017
€
Ansätze
2018
€
Ansätze
2019
€
Ansätze
2020
€
Ansätze
2021
€
4.700.000
430.000
730.000
4.675.000
420.000
730.000
4.700.000
415.000
730.000
4.725.000
410.000
730.000
4.750.000
405.000
730.000
0
0
0
0
0
5.860.000
5.825.000
5.845.000
5.865.000
5.885.000
0
0
0
0
0
0
124
10.829
5.000
5.000
5.000
5.000
319.000
6.194.000
5.000
5.000
314.000
6.209.000
6.041.830
216.000
6.089.000
258.500
6.096.500
5.000
5.000
299.000
6.154.000
61.152
2.350.734
2.411.886
65.000
2.506.000
2.571.000
65.000
2.549.000
2.614.000
65.000
2.530.000
2.595.000
65.000
2.530.000
2.595.000
65.000
2.530.000
2.595.000
426.320
426.000
434.000
443.000
443.000
443.000
124.000
550.000
1.675.000
287.000
700.000
148.000
582.000
1.693.000
291.500
610.000
150.000
593.000
1.725.000
295.000
640.000
150.000
593.000
1.750.000
295.000
655.000
150.000
593.000
1.750.000
295.000
670.000
0
126.184
552.504
1.711.255
297.996
644.387
8 .0 0 0
8 .0 0 0
0
0
0
0
0
0
423.802
6.041.830
306.000
6.089.000
306.000
6.096.500
306.000
6.154.000
306.000
6.194.000
306.000
6.209.000
Stadtwerke Stadt Bad Münstereifel - Betriebszweig Abwasser Vermögensplan 2017
Finanzplan 2016-2021
Bezeichnung
Nr.
2017
Ansatz
€
2016
Ergebnis
€
2019
Ansatz
€
2018
Ansatz
€
2020
2021
Ansatz
€
Ansatz
€
Einnahmen
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Abschreibungen
Zuweisungen und Zuschüsse
Kanalanschlußbeiträge und
-anschlußkosten
Kreditaufnahme
Verrechnung mit Gewinnvortrag
Vorjahre
Verlustabdeckung Stadt
Summe Einnahmen:
1.711.255
1.675.000
1.693.000
1.725.000
1.750.000
0
0
0
0
0
0
205.715
500.000
500.000
350.000
250.000
250.000
2.640.000
4.300.500
216.000
2.155.000
258.500
1 .0 0 0 .0 0 0
869.000
319.000
809.000
314.000
0
299.000
1.750.000
0
0
0
0
0
0
4.556.970
6.691.500
4.606.500
3.299.000
3.188.000
3.123.000
Ausgaben
1.
1. 1
1. 2
1. 3.
1. 4.
1. 5.
1. 6 .
1. 7.
1. 8 .
2.
3.
4.
Investitionen
Grundstücke
Kläranlagen
Verbindungssammler (VS), Stauraum
kanäle (SK), Regenüberlaufbecken
(RÜB), Regenrückhaltebecken (RRB)
Ortskanalisation
Sanierungsmaßnahmen
Kanalanschlusskosten
Betriebs- u. Geschäftsausstattung
Planungskosten
Summe Investionen
Auflösung Ertragszuschüsse
Kredittilgung
Jahresverlust
Summe Ausgaben
0
1 0 .0 0 0
1 0 .0 0 0
1 0 .0 0 0
1 0 .0 0 0
1 0 .0 0 0
0
2 0 .0 0 0
2 0 .0 0 0
2 0 .0 0 0
2 0 .0 0 0
2 0 .0 0 0
106.068
1.790.000
390.000
160.000
1 0 .0 0 0
1 0 .0 0 0
379.994
705.000
1.440.000
300.000
30.000
15.000
4.310.000
430.000
1.393.000
258.500
6.391.500
385.000
1.400.000
300.000
30.000
15.000
2.550.000
420.000
1.378.000
258.500
4.606.500
75.000
535.000
300.000
50.000
15.000
, 1.165.000
415.000
1.420.000
299.000
3.299.000
75.000
350.000
300.000
2 0 0 .0 0 0
2 0 0 .0 0 0
25.000
25.000
0
37.410
0
0
523.472
429.395
1.767.290
0
2.720.157
0
1 0 .0 0 0
1 0 .0 0 0
700.000
410.000
1.440.000
319.000
2.869.000
575.000
405.000
1.440.000
314.000
2.734.000
Stadtw erke Bad Münstereifel - Betriebszw eig A bw asser -
Stellenübersicht 2018
Entgelt
TVöD
Tariflich Beschäftigte
-Verwaltungsbereich
Zahl der Stellen
in
in
2018
2017
tatsächlich
besetzte Stellen
30.06.2017
14
11
9
5
3
0,375
0,6
1,6
0,375
0
2,95
0,375
0,6
1,6
0
1
3,575
0,375
0,6
0,6
0,375
0
1,95
10
9
7
Stellenanzahl techn.Bereich
0,5
0,5
4
5
0,5
0,54
5
0,5
0,5
4
5
Stellenanzahl gesam t
7,95
8,575
6,95
Stellenanzahl Verwaltung
- technischer Bereich
Beam te
N achrichtliche Vorm erkung der beim Betriebszweig Abw asser beschäftigten Beamten
(Diese sind im Stellenplan der Stadt zu führen)
Verwaltungsbereich
Verwaltungsbereich
Verwaltungsbereich
Beamte insgesam t
A 10 LBesO
A 9 LG 2 LBesO
A 9 LG 1 LBesO
1
1
0,25
2,25
1
0
0
1
0
1
0
1
S tad tw erke Bad M ü n stereife l -B e trie b s zw e ig A b w a sse rW irts c h a fts p la n 2017
EN TW IC K LU N G DER G EB Ü HR E N A U SG LE IC H SR Ü C K LA G E
Stand am
01.01.2013
282.479 €
2013
Zuführung
Entnahme
0€
06
Stand am.
31.12.2013
282.479 6
2014
Zuführung
Entnahme
06
06
Stand am
31.12.2014
282.479 6
2015
Zuführung
Entnahme
06
13.820 6
Stand am
31.12.2015
268.659 6
2016
Zuführung
Entnahme
06
06
Stand am
31.12.2016
268.659 6
2017
Zuführung
Entnahme
06
0€
Stand am
31.12.2017
268.659 6
2018
Zuführung
Entnahme
06
06
Stand am
31.12.2018
268.659 6
WIPL Abwasser 2018.xls
Stadtwerke Bad Münstereifel - Betriebszweig Abwasser -
GewinnA/erlustvortrag
Bezeichnung
Jahresabschluss
€
s 95
1995
1996
1997
1998
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005.
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014
2015
2016
406.095,24
143.387,42
569.194,43
142.980,66
452.160,67
-137.194,55
-664.890,58
-726.700,19
333.919,90
271.569,68
466.465,56
222.173,32
128,189,61
-256.101,04
-241.676,95
-393.274,28
-415.548,52
301.864,00
178.595,00
282.135,59
225.916,00
126.733,00
117.798,81
öffentliche Kanalisation
Jahresabschluss
Stand 31.12.
€
€
185.912,93
253.034,08
211.135,89
185.912,93
438.947,01
650.082,90
Entsorgung Grundstucksentw.aniagen
Jahresabschluss
€
-7.316,95
-29.100,45
-40.531,32
Stand 31.12.
€
-7.316,95
-36.417,40
-76.948,72
Stand 31.12.
€
268.659,00
412.046,42
981.240,85
1.124.221,51
1.576.382,18
1.439.187,63
774.297,05
47.596,86
381.516,76
653.086,44
1.119.552,00
1.341.725,32
1.469.914,93
1.213.813,89
972.136,94
578.862,66
' 163.314,14
465.178,14
643.773,14
925.908,73
1.151.824,73
1.278.557,73
1.396.356,54
Jahresabschluss 2016
der
Stadtwerke Bad Münstereifel
- Betriebszweig Abwasser -
H A H N E
r é v is io n s - u n d
Tr e u h a n d g e s e l l s c h a f t
Anlage 4
Blatt 1
m b h , d Ol m e n
Stadtwerke Bad Münstereifel, Betriebszweig Abwasser
Bestätigungsvermerk
W ir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stadtwerke Bad M ünstereifel,
Betriebszweig Abwasser, für das W irtschaftsjahr vom 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft.
Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den Vorschriften der
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften sowie
den Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der Verantwortung der Betriebsleitung des
Eigenbetriebes. Unsere Aufgabe ist es, au f der Grundlage der von uns durchgefiihrten Prüfung eine
Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht
des Eigenbetriebes abzugeben.
W ir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
W irtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und
Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanzund Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt-werden. Bei der Festlegung
der Prüflingshandlungen werden die Kenntnisse über die Tätigkeiten und über das wirtschaftliche und
rechtliche Umfeld des Eigenbetriebes sowie die Erwartungen Uber mögliche Fehler berücksichtigt. Im
Rahmen
der
Prüfung
werden
die
W irksam keit
des
rechnungslegungsbezogenen
internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfling umfasst die Beurteilung der
angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Betriebsleitung des
Eigenbetriebes
sowie
die
W ürdigung
der
Gesamtdarstellung
des
Jahresabschlusses
und
des
Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
H A H N E
r e v is io n s - u n d
Tr e u h a n d g e s e l l s c h a f t
m bh
,
dülm en
Anlage 4
Blatt 2
Stadtwerke Bad M ünstereifel, Betriebszweig Abwasser
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden landesrechtlichen
Vorschriften sowie den ergänzenden Bestim m ungen der Betriebssatzung und vermittelt unter
Beachtung der Grundsätze ordnungsm äßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Eigenbetriebs. D er Lagebericht steht
in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, verm ittelt insgesamt ein
zutreffendes Bild von der Lage des Eigenbetriebes und stellt die Chancen und Risiken für die künftige
Entwicklung zutreffend dar.
Dülmen, den 25. Juli 2017
HAHNE
Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH
W irtschaftsprüfungsgesellschaft
Diplom-Kauffrau
Dr. Gabriele Hahne
W irtschaftsprüferin
Stadtwerke Bad M ünstereifel, Betriebszweig Abwasser
Anlage 1
B latt 1
Bilanz zum 31. Dezember 2016
AKTIVA
A
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen und ähnliche Rechte
2. Baukostenzuschuss
II. Sachanlagen
1. Grund und Boden
2. Abwasserreinigungsanlagen
3. Abwassersammlungsanlagen
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung
5. Geleistete Anzahlungen, Anlagen im Bau
Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr: Euro 0,00
2. Forderungen gegen die Stadt
davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr: Euro 0,00
3. Forderungen gegen das Wasserwerk
davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr: Euro 0,00 .
4. Forderungen gegen den Forstbetrieb
davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr: Euro 0,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände
, davon mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr: Euro 0,00
C
Rechnungsabgrenzungsposten
Bilanzsumme
31.12.2016
EURO
31.12.2015
EURO
PASSIVA
A
1 13.288,14
9.503.00
122.791,14
114.025.14
9.811.00
123.836.14
161.892,44
1.491.968,00
39.964.868,50
4.638,16
257.097.20
41.880.464,30
161.892,44
1.743.268,00
40.359.836,50
6.998,67
443.868.75
42.715.864,36
90.847,88
319.710,87
301.964,19
1.535.408,08
141.126,69
26.579,95
25.977,56
1.645.92
1.918.037,18
3.973.53
563.889,85
22.519,46
24.306,33
43.943.812.08
43.427.896.68
31.12.2015
EURO
7.670.000,00
7.670.000,00
1.430.792,05
3.479.138,80
675.537.34
13.255.468,19
1.430.792,05
3.479.138,80
557.738.53
13.137.669,38
li
Empfangene Ertragszuschtisse
4.037.951,77
4.383.865,14
C
Sonderposten für Investitionszuschüsse
3.434.815,91
3.312.582,75
D
Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen
89.404,00
92.400,20
22.747.353,77
21.882.605,24
343.176,73
197.506,14
27.678,78
412.426,25
7.962.93
23.126.172,21
8.841.58
22.501.379,21
43.943.812.08
43.427.896.68
E
34.692,36
Eigenkapital
I. Stammkapital
II. Rücklagen
1, Allgemeine Rücklage
2. Zweckgebundene Rücklagen
III. Bilanzgewinn
31.12.2016
EURO
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr: Euro 1.908.177,68
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr: Euro 343.176,73
3. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr: Euro 27.678,78
4. Sonstige Verbindlichkeiten
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr: Euro 7.962,93
davon im Rahmen der sozialen
Sicherheit: Euro 0,00
davon aus Steuern 7.962,93
Bilanzsumme
Stadtwerke Bad M ünstereifel, Betriebszweig A bwasser
Anlage 1
Blatt 2
Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016
2016
2015
EURO
EURO
6.030.876,63
5.878.988,05
124,37
64.853,65
6.031.001,00
5.943.841,70
61.152,03
59.876,41
604.978,20
1.745.757,00
505.700,97
1.693.185,00
2.411.887,23
2.258.762,38
426.319,78
419.523,79
Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung
126.184,08
117.309,96
EURO 45.633,44
552.503,86
536.833,75
1.711.255,16
1.695.441,32
1.
Umsatzerlöse
2.
Sonstige betriebliche Erträge
3.
Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene W aren
b) Aufwendungen für bezogene
Leistungen
c) Umlage Erftverband
4.
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
5.
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
6.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
297.444,33
313.172,55
7.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
10.828,94
15.059,29
8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
644.386.55
721.403.75
424.352,81
433.287,24
9.' Ergebnis nach Steuern
10.
Sonstige Steuern
554.00
554.00
11.
Jahresüberschuss
423.798,81
432.733,24
12.
Gewinnvortrag
557.738,53
431.005,29
13.
Ergebnisverwendung
./. 306.000,00
./. 306.000,00
14.
Bilanzgewinn
675.537.34
557.738.53
Seite 1 von 11
Anlage2
Stadtwerke Bad Münstereifel, Betriebszweig Abwasser
Anhang für das Wirtschaftsjahr 2016
I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die S tadtw erke Bad M ünstereifel, Betriebszweig Abwasser, sind ein Eigenbetrieb nach
der Eigenbetriebsverordnung fü r das Land Nordrhein-W estfaien (EigVO NRW).
II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss 2 016 ist unter Beachtung der Vorschriften der EigVO NRW in der
Fassung der Bekanntmachung vom 1 6 .1 1 .2 0 0 4 aufgestellt.
Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der fü r den Vor
jahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den geltenden V orschrif
ten des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Saldenvorträge der Vorjahresbiianz wurden unverändert übernommen.
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde entsprechend den
handelsrechtlichen Bew ertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungs
mäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenom m en. Empfangene Ertragszuschüsse
sind als Passivposten ausgewiesen. Sonstige A ktivierungs- und Passivierungswahl
rechte wurden nicht in Anspruch genommen.
Die Erträge aus der Auflösung der Empfangenen Ertragszuschüsse und Sonderposten
sind zusammen unter den Ümsatzerlösen ausgewiesen.
Die bis zum 3 1 .1 2 .2 0 0 2 veranlagten Anschlussbeiträge, Hausanschlusskosten und
Baukostenzuschüsse werden als Empfangene Ertragszuschüsse ausgewiesen und ge
mäß dem Schreiben vom 2 9 .Juni 1990 - III B 4 - 5/701 - 4 5 7 8 /8 9 - des Innenmi
nisters NRW m it 3% p.a. ertragswirksam aufgelöst.
Ab dem 0 1 .0 1 .2 0 0 3 werden die Anschlussbeiträge, Hausanschlusskosten und Bau
kostenzuschüsse unter dem Sonderposten fü r Investitionszuschüsse ausgewiesen und
entsprechend der Nutzungsdauer des bezuschussten W irtschaftsgutes ertragswirksam
ausgewiesen.
Die entgeltlich erworbenen im m ateriellen Vermögensgegenstände sind m it den A n
schaffungskosten und das Sachanlagevermögen m it den A nschaffungs- oder Herstel
lungskosten unter Verrechnung planmäßiger Abschreibungen bewertet.
Seite 2 von 11
Anlage 2
Die A b schreibungen errechnen sich nach der linearen M ethode unter Zugrundelegung
der je w e ilig e n N utzungsdauer.
Für Zugänge des Berichtsjahres w u rd e die A b schre ibu ngsm eth ode "p ro rata te m p o ris"
a n g e w a n d t. G eringw ertige W irts c h a fts g ü te r w e rde n nach § 6 A b s.2 a EStG über
5 Jahre linear abgeschrieben. A n lagenabgänge erfolgen zu vorgetra gene n Rest
b u ch w e rte n .
Die Forderungen und sonstigen V erm ögensgegenstände sind m it dem N ennbetrag bi
lanziert. Bei der B ew ertung der Forderungen und sonstigen V erm ögensgegenstände
w ird allen erkennbaren Risiken durch angem essene W e rtb e rich tig u n g e n Rechnung ge
tra g e n .
Der A n sa tz der R ückstellungen e rfo lg te m it den E rfüllungsbeträgen. Bei der Bemes
sung der R ückstellungen w ird allen erkennbaren Risiken ausreichend und angem essen
Rechnung getragen.
Die V e rb in d lich ke ite n sind m it dem E rfüllungsbetrag angesetzt.
Die Bilanzierungs- und B e w ertu ngsgrund sätze sind gegenüber dem V o rjahr unverän
d e rt.
IV . Erläuterungen zur Bilanz
1. A n lag everm ög en
Die E n tw icklu n g des A nlageverm ögens ist im Anlagespiegel darge stellt.
Seite 3 von 11
Entwicklung des Anlagevermögens 2016
Anschaffungs-/
Herstellungs
kosten
01.01,2016
Euro
I. immaterielle Vermögensgegenstände
- ähnliche Rechte
-Software
-Baukostenzuschüsse
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-/
Herstellungs
kosten
31.12.2016
Euro
121.466,82
4.758,10
15.380,32
Abschreibungen
01.01.2016
Euro
Anlage2
Abschreibungen
des Geschäfts
jahres
Abgänge
Zuschreibung
Euro
Euro
Euro
Buchwerte
Buchwerte
31.12.2016
Euro
31.12.2016
Euro
31.12.2016
Euro
8.180,18
4.756,60
5.877,32
113.286,64
1,50
9.503.00
113.286,64
738,50
9.811,00
8.180,18
4.019,60
5.569,32
0.00
737.00
308.00
0,00
0,00
0,00
17.769,10
1.045,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
161.892,44
161.892,44
251.300,00
0,00
0,00
5.363.595,09
1.491.968,00
1.743.268,00
0,00
0,00
1.685.552,69
31.987.996,32
820.459,77
2.467.060.00
35.075.972,50
2.421.836.00
2.550.154.00
35.360.745,50
2.448.937.00
0,00
0,00
121.466,82
4.758,10
15.380,32
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
141.605,24
0,00
0,00
0,00
6.855.563,09
0,00
0,00
0,00
6.855.563,09
5.112.295,09
4.152.612,69
66.039.797.00
3.204.885.94
0,00
12.134,90
37.409,83
0,00
0,00
1.012.036,92
0,00
4.152.612,69
67.063.968,82
3.242.295,77
1.602.458,69
30.679.051,50
755.948,94
83.094,00
1.308.944,82
64.510,83
0,00
1.456.549,65
141.605,24
Abschreibungen
(kumuliert)
18.814,10
122.791,14
123,836,14
I. Sachanlagen
1. Grundstücke
2. Abwasserreinigungsanlagen
3. Abwassersammlungsaniagen
- Regenüberiaufbauwerke
- Sammler in der Ortsanlage
- Grundstücksanschlüsse
73.397.295,63
4. Betriebs- und Geschäftsausstat
5. Geleistete Anzahlungen und Ar
161.892.44
161.892,44
0,00
49.544,73
0,00
1.012.036,92
330.089.33
443.868,75
825.265,37
81.188.709,24
874.810,10
81.330.314,48
874.810,10
-1.012.036,92
-
-
74-458.877,28
33.037.459,13
330.089,33
323.090,66
2.360,51
82.063.519,34
38.472.844,88
1.710.210.16
82.205.124,58
38.490.613.98
1.711,255,16
.
34.494.008,78
40.359.836.50
6.998,67
.
325.451,17
4.638,16
257.097.20
443.868,75
.
40.183.055.04
41.880.464.30
42.715.864,36
-
40.201.869.14
42.003.255,44
42.839.700.50
257.097,20
-
39.964.868,50
Anlage 2
Seite 4 von 11
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von €
1 .8 8 1 .6 9 8 ,9 0 enthalten. Sämtliche Forderungen und sonstige Verm ögensgegenstän
de haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
3. Rechnungsabgrenzungsposten
Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben für Sachversicherungen für
die Kläranlagen, Regenüberlaufbecken und Pumpstationen.
4.
Entwicklung Eigenkapital
Das Eigenkapital entw ickelte sich im W irtschaftsjahr w ie folgt:
Stand 0 1 .0 1 .2 0 1 6
Jahresüberschuss
Eigenkapitalverzinsung
Stand 3 1 .1 2 .2 0 1 6
€
€
€
€
1 3 .1 3 7 .6 6 9 ,3 8
42 3.7 98 ,8 1
3 0 6 .0 0 0 ,0 0
1 3 .2 5 5 .4 6 8 ,1 9
Das Eigenkapital setzt sich w ie fo lg t zusammen:
1. Stam m kapital
2. Rücklagen
- Allgem eine Rücklage
- Zweckgebundene Rücklagen
€
7 .6 7 0 .0 0 0 ,0 0
1 .4 3 0 .7 9 2 ,0 5
3 .4 7 9 .1 3 8 ,8 0
4 .9 0 9 .9 3 0 ,8 5
3. Bilanzgewinn
- Gewinnvortrag
- Jahresüberschuss 2016
- Entnahme {Eigenkapitalverzinsung)
Stand 3 1 .1 2 .2 0 1 6
5 5 7 .7 3 8 ,5 3
4 2 3.798,81
-3 0 6 .0 0 0 ,0 0
6 7 5 .5 3 7 ,3 4
1 3 .2 5 5 .4 6 8 ,1 9
Für 2 0 16 wurde eine Eigenkapitalverzinsung i.H.v. € 3 0 6 .0 0 0 ,0 0 an die Stadt Bad
M ünstereifel abgeführt. Das W irtschaftsjahr 2 0 16 schließt m it einem Jahresüber
schuss von insgesamt € 4 2 3 .7 9 8 ,8 1 . Der verbleibende Überschuss in Höhe von
€ 1 1 7 .7 9 8 ,8 1 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Anlage2
Seite 5 von 11
5. Empfangene Ertragszuschüsse
E n tw icklu n g :
Stand 0 1 .0 1 .2 0 1 6
A u flö s u n g
A bgang
S tand 3 1 .1 2 .2 0 1 6
€
€
€
€
4 .7 3 8 .4 0 2 ,8 3
3 4 5 .9 1 3 ,3 7
0 ,0 0
4 .0 3 7 .9 5 1 ,7 7
Die em pfangenen Ertragszuschüsse beinhalten die von den Bürgern gezahlten A n
schlusskosten und A n schlu ssbeiträge bis zum 3 1 . Dezember 2 0 0 2 .
Die A u flö su n g zugunsten der Erlöse b e trä g t 3 % vom U rsprungsbetrag.
6. Sonderposten für Investitionszuschüsse
Dieser Posten beinhaltet die von den Bürgern ab dem 0 1 .0 1 .2 0 0 3 gezahlten Baukos
tenzuschü sse und H ausanschlusskosten, die entsprechend der N utzungsdauer der be
zuschu ssten W irts c h a fts g ü te r e rtra g sw irksa m a u fgelöst w erden.
7. Rückstellungen
Der Ausweis betrifft folgende Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten des Be
richtsjahres:
Zusammensetzung und Entwicklung:
Stand
Inanspruch
1.1.2016
nahme
Stand
Zuführung
31.12.2016
EUR
EUR
A=Auflösung
EUR
EUR
11.800,00
11.800,00
22.400,20
11.156,25
A= 43,75
22.400,20
28.104.00
28.104.00
48.000,00
48.000,00
49.500.00
49.500.00
0,00
0,00
0,00
0,00
10.800,00
10.719,38
0,00
0,00
89.404,00
89.404,00
Prüfungskosten
11.200,00
Urlaubsansprüche, Mehrarbeit
Abwasserabgabe
Interne Abschlusskosten
Verwaltungskostenbeitrag
A=80,62
92.400,20
92.275,63
A= 124,37
Seite 6 von 11
8.
Anlage 2
Verbindlichkeiten
Zu den V erbindlichke iten w erden gem . §§ 2 6 8 A bs. 5 Satz 1 und 2 8 5 Nr. 1 HGB fo l
gende Angaben gem acht:
Gesamtbetrag
Davon m it einer Restlaufzeit
Gesam tbetrag
3 1 .1 2 .2 0 1 6
bis 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
über 5 Jahre
€
€
€
€
5 .4 1 9 .6 9 9 ,4 1
1 5 .4 1 9 .4 7 6 ,6 8
3 1 .1 2 .2 0 1 5
Restlaufzelt
bis 1 Jahr
(V»
e
V erbindlichkeiten
gegenüber Kreditinsti
tu ten
1 .9 0 8 .1 7 7 ,6 8
3 4 3 .1 7 6 ,7 3
3 4 3 .1 7 6 ,7 3
1 9 7 .5 0 6 ,1 4
1 9 7 .5 0 6 ,1 4
gegenüber der Stadt
2 7 .6 7 8 ,7 8
2 7 .6 7 8 ,7 8
4 1 2 .4 2 6 ,2 6
4 1 2 .4 2 6 ,2 5
0 ,0 0
0 ,0 0
0 ,0 0
0 ,0 0
gegenüber dem W as
serw erk
Sonstige Verbindlich
keiten
Sum me
Sum m e Vorjahr
7 .9 6 2 ,9 3
7 .9 6 2 ,9 3
2 3 .1 2 6 .1 7 2 ,2 1
2 .2 8 6 .9 9 6 ,1 2
5 .4 1 9 .6 9 9 ,4 1
1 5 .4 1 9 .4 7 6 ,6 8
2 2 .5 0 1 .3 7 9 ,2 1
3 .1 5 5 .7 9 5 ,2 8
5 .4 1 1 .5 9 9 ,3 1
1 3 .9 3 3 .9 8 5 ,6 2
2 1 .8 8 2 .6 0 5 ,2 4
2 .5 3 7 .0 2 1 ,3 1
2 2 .7 4 7 .3 5 3 ,7 7
aus Lieferungen und
Leistungen
8 .8 4 1 ,5 8
8 .8 4 1 ,5 8
2 2 .5 0 1 .3 7 9 ,2 1
3 .1 5 5 .7 9 5 ,2 8
Bei den V erbindlichke iten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche
E igentum svorbehalte.
V.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die G ew inn- und V e rlustrechnung w ird nach dem G esam tkostenverfahren au fg e ste llt.
1. Umsatzerlöse
Die U m satzerlöse teilen sich w ie fo lg t auf:
Kanalbenutzungs-, Niederschlagswasser- und Entsorgungsgebühren, Sonstige
K ostenanteil Straßenentwässerung
A u flösu n g Ertragszuschüsse und Sonderposten
€
4 .8 7 4 .9 6 3 ,9 3
7 2 6 .5 1 7 ,7 9
4 2 9 .3 9 4 ,9 1
6 .0 3 0 .8 7 6 ,6 3
Die Erlöse aus Kanalbenutzung/E ntsorgung G rund
stücksentw ässe ru ngsanlage n teilen sich w e rtm ä ß ig w ie fo lg t auf:
2016
€
S chm utzw a ssergebüh re n (Vollanschlüsse)
G ebühren S chm utzw asser (Teilanschluss)
Erlöse N iederschlagsw asser
3 .3 3 6 .1 1 0 ,2 4
1 .2 0 2 ,3 8
1 .4 1 3 .3 4 2 ,7 1
2015
€
3 .1 7 6 .8 5 0 ,7 2
0,00
1 .4 0 7 .7 8 0 ,8 1
Seite 7 von 11
Entsorgungsgebühr Kleinkläranlagen
Entsorgungsgebühr geschlossene Gruben
Entsorgungsgebühren (vollbiol. Kleinkläranlagen)
Sondergebühr Grundstücksentwässerung
Summe
2 9 .9 4 1 ,9 5
7 3 .5 4 9 ,9 5
2 0 .6 8 8 ,7 8
127,92
4 .8 7 4 .9 6 3 ,9 3
Anlage2
3 3 .4 0 4 ,0 6
7 6 .3 1 7 ,5 0
1 9 .5 0 3 ,5 4
4 .0 5 6 ,5 7
4 .7 1 7 .9 1 3 ,2 0
Die Gebühren beruhen auf folgenden Wasserverbräuchen (Abwassermengen):
Gebühren Schm utzwasser
Entsorgungsgebühren Kleinkläranlagen
Vollbiologische Kleinkläranlagen
Entsorgungsgebühren abflusslose Gruben
2016
Tcbm
2015
Tcbm
82 8
6
11
4
849
791
7
9
__ 4
81 3
2. Personalaufwand
Die Personalaufwendungen setzen sich w ie fo lg t zusammen:
Löhne
Gehälter
Besoldung
Sozialabgaben Löhne und
Gehälter
Altersversorgung
Beihilfen
Summe
2 0 16
€
1 8 8 .0 8 6 ,0 7
2 2 6 .5 6 6 ,3 6
1 1 .6 6 7 ,3 5
8 0 .5 5 0 ,6 4
2015
€
190.020,61
2 0 4 .0 7 6 ,4 0
2 5 .4 2 6 ,7 8
7 5 .2 7 3,51
3 2 .9 6 0 ,4 3
12.673,01
5 5 2 .5 0 3 ,8 6
3 1 .2 5 8 ,3 6
1 0 .7 7 8 ,0 9
5 3 6 .8 3 3 ,7 6
VI. Sonstige Pflichtangaben
1. Anzahl der Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt waren (ohne Betriebsleitung) beschäftigt:
Anlage 2
Seite 8 von 11
Verwaltungsbereich
Beamte
Verwaltungsangestellte
Technischer Bereich
Verwaltungsangestellte
Lohnem pfänger
Anzahl
2016
1
4
5
Anzahl
2015
1
4
5
2
4
6
11
2
4
6
11
2. Abschlussprüferleistungen
Das berechnete Honorar des Abschlussprüfers b e trifft ausschließlich die Abschluss
prüfung und beträgt für 2 016 insgesamt 1 1 .1 5 6 ,2 5 Euro.
3. Angaben zur Betriebsleitung und zum Betriebsausschusses
Betriebsleitung
Der kaufmännische Betriebsleiter, Herr W illi Müller, ist ein Verwaltungsangestellter der
S ta d t Bad Münstereifel.
Der technische Betriebsleiter, Herr Diplom-Ingenieur Hans Georg Schäfer, ist Ange
stellter. Die Gehälter der Betriebsleitung werden anteilig von den Stadtw erken bestrit
ten.
Für die Tätigkeit der Betriebsleitung w urden im Berichtsjahr folgende Bezüge gezahlt:
4 2 .3 1 5 ,0 4 Euro, technischer Betriebsleiter,
4 6 .4 2 9 ,8 4 Euro, kaufmännischer Betriebsleiter.
Betriebsausschuss
Der Betriebsausschuss ist ehrenamtlich tä tig . Es wurden Sitzungsgelder in Höhe von
€ 2 .1 4 6 ,2 2 bezahlt.
Seite 9 von 11
Kostenaufstellung für die Sitzungen des Betriebsausschusses
Stadtwerke für 2016
Anlage2
Bartels, Ulrich
Berg, Siegfried
Borsch Georg
Bühl, Andreas
Dederichs, Josef
160,80
78,40
184,20
21,40
Demary, Gregor
Dibowski, Frank
108,40 € Vertretung Willi Hoever
89,70 € Vertretung Ingo Pfennings
Vertretung
Josef Dederichs
78,40 €
Vertretung
19,60 € Christof Milischewski
78,40 €
22,00 €
132,00 €
22,78 €
Vertretung
19,60 € Christof Milischewski
121,60 €
Vertretung Wilfried Schu
25,60 € macher
84,00 €
128,00 €
78,40 € Vertretung Ingo Pfennings
58,80 €
24,40 € Vertretung Thilo Waasem
47,70 € Vertretung Thilo Waasem
42,20 € Vertretung Harald Krauß
78,40 €
31,90 € Vertretung Brigitte Fuchs
Fries, Reiner
Fuchs, Brigitte
Germann, Wolfgang
Glatzel, Sebastian
Hartmann, Jörg
Hoever, Willi
Hoffmann, Martin
Kirchner, Günter
Krauß, Harald
Lamsfuß, Michael
Milischewski, Christof
Müller, Ludger
Ohlert, Bernhard
Pfennings, Ingo
Ruß, Helmut
Schmitz, Anton
Schmitz, Josef
Schumacher, Wilfried
Smit, Marion
Thenhaus-Jakobi, In
grid
Vickus, Franz-Josef
€
€
€
€ Vertretung Gregor Demary
Mitarbeiter
117,60 €
Mitarbeiter
Wucherpfennig, Jens
90,40 €
Zimmermann, André
Vertretung
22,00 € Christof Milischewski
SUMME
1.966,68 €
Seite 10 von 11
Anlage 2
Kostenaufstellung für die entsprechenden Fraktionssitzungen
des Betriebsausschusses Stadtwerke für 2016
Bartels, Ulrich
Berg, Siegfried
Borsch Georg
Bühl, Andreas
Dederichs, Josef
Demary, Gregor
Dibowski, Frank
80,40
78,40
58,80
21,40
€ anteilig, RM
€
€ anteilig, RM
€
108,40 €
41,10 € anteilig, RM
Fries, Reiner
Germann, Wolfgang
Fuchs, Brigitte
Glatzel, Sebastian
Hartmann, Jörg
Hoever, Willi
Hoffmann, Martin
Kirchner, Günter
Krauß, Harald
Lamsfuß, Michael
Milischewski, Christof
Müller, Ludger
Ohlert, Bernhard
Pfennings, Ingo
Ruß, Helmut
Schmitz, Anton
Schmitz, Josef
Schumacher, Wilfried
Smit, Marion
Thenhaus-Jakobi, Ingrid
Vickus, Franz-Josef
Wucherpfennig, Jens
Zimmermann, André
Summe Fraktionssitzun
gen
Sitzungsgelder für 6 Sit
zungen
S um m e
9,80
39,20
78,40
22,00
66,00
22,78
€ anteilig, RM
€ anteilig, RM
€
€
€ anteilig, RM
€
9,80 € anteilig, RM
60,80 € anteilig, RM
12,80
56,00
64,00
39,20
29,40
22,60
22,95
9,80
39,20
24,40
117,60
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
€
anteilig,
anteilig,
anteilig,
anteilig,
anteilig,
anteilig,
anteilig,
anteilig,
anteilig,
RM
RM
RM
RM
RM
RM
RM
RM
RM
Vertretung Gregor Demary
Mitarbeiter
Vertretung Willi Hoever
Vertretung Ingo Pfennings
Vertretung
Josef Dederichs
Vertretung
Christof Milischewski
Vertretung
Christof Milischewski
Vertretung
Wilfried Schumacher
Vertretung Ingo Pfennings
Vertretung Thilo Waasem
Vertretung Thilo Waasem
Vertretung Harald Krauß
Vertretung Brigitte Fuchs
Mitarbeiter
90,40 €
11,00 € anteilig, RM
1.236,63 €
1.966,68 €
3.203,31 €
Vertretung
Christof Milischewski
Seite 11 von 11
Anlage2
Zusammenstellung des Betriebsausschusses „Stadtwerke“ Ratsmitglieder 2016
Ratsmitglieder:
Ulrich Bartels, Rentner (ab 01.02.2016)
Ludger Müller, Vorsitzender, Zahnarzt
Christof Milischewski, 1. Stellv. Vorsitzender, Ass. der Geschäftsführung
Harald Krauß, 2. Stellv. Vorsitzender, Beamter
Ingo Pfennings, Angestellter
Brigitte Fuchs, Rentnerin
Thilo Waasem, Steuerfachangestellter, Rechtsreferendar (bis 31.01.2016)
Willi Hoever, Hausmann
Georg Borsch, Lehrer a. D., Hausmann
Sachkundige Bürger:
Siegfried Berg, Rentner
Sebastian Glatzel, nicht bekant
Ingrid Thenhaus-Jakobi, Beamtin
Gregor Demary, Angestellter
Josef Dederichs, Beschäftigter des Eigenbetriebes „Stadtwerke“
Franz-Josef Vickus, Beschäftigter des Eigenbetriebes „Stadtwerke“
Wilfried Schumacher, Angestellter
Martin Hoffmann, Risikokontroller
Stadtwerke Bad Münstereifel, Betriebszweig Abwasser
Bad Münstereifel, den 30.06.2017
W illi M üller
K a ufm änn ische r Betriebsleiter
D iplom -Ingenieur Hans-Georg Schäfer
T echnischer Betriebsleiter
A nlage 3
STADTWERKE BAD MÜNSTEREIFEL
BETRIEBSZWEIG ABWASSER
LAGEBERICHT FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 2016
I. Grundlagen des Unternehmens
1. Geschäftsmodell
Der Betriebszweig Abwasser hat nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und dem
Landeswassergesetz (LWG) die Aufgabe der ordnungsgemäßen Abwasserbeseitigung im
Stadtgebiet. Zu diesem Zweck betreiben die Stadtwerke ein umfangreiches Kanalnetz.
Die Abwasserbeseitigung wird als Eigenbetrieb in entsprechender Anwendung
Vorschriften der EigVO geführt und ist Betriebszweig der Stadtwerke Bad Münstereifel.
Die
Kläranlagen
Kirspenich
und
Nöthen
werden
Regenüberlaufbecken vom Erftverband betrieben. Die
Gruppenkläranlage Euskirchen-Kessenich entwässert.
der
mit
den
dazugehörigen
Ortschaft Kalkar wird zur
Die kommunale Abwasserbeseitigungspflicht umfasst auch Kleinkläranlagen und abflusslose
Gruben. Diese Entsorgungsform ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, auf bebaute
Außenbereichsgrundstücke beschränkt.
2. Forschung und Entwicklung
Die Stadtwerke betreiben keine Forschung und Entwicklung.
II. Wirtschafts bericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die Abwasserbeseitigung ist eine hoheitliche Aufgabe, die ausschließlich den Stadtwerken
der Stadt Bad Münstereifel obliegt.
2. Geschäftsverlauf und Lage
a) Ertragslage
Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete Gegenüberstellung
Erfolgsrechnungen der Geschäftsjahre 2016 und 2015 zeigt nachstehende Ertragslage:
Anlage II
Seite 1
der
A nlage 3
Ergebnisstruktur
Gesamtleistung
Aufwendungen für die GL
Finanzergebnis
Ergebnis vor Steuern
Jahresüberschuss
2015
TEUR
2016
TEUR
5.944
4.804
-706
434
433
6.031
4.973
-633
425
424
Veränderung
TEUR
+87
-169
+73
-9
-9
Die Gesamtleistung hat sich aufgrund der Umsatzsteigerung um 1,5% verbessert, während
die Aufwendungen um 3,5% gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind.
Die Stadtwerke Bad Münstereifel schließen das Wirtschaftsjahr 2016 im Bereich des
Betriebszweigs Abwasser mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 423.798,81 ab.
Für das Wirtschaftjahr 2016, wie in den Vorjahren, wird eine Eigenkapitalverzinsung in Höhe
von € 306.000 an die Stadt abgeführt (§ 109 GO NRW i.V.m. § 10 Abs. 5 EigVO).
Das Eigenkapital entwickelte sich im Wirtschaftsjahr 2016 wie folgt:
Stand 01.01.2016
Jahresgewinn
Eigenkapitalverzinsung
Stand 31.12.2016
€
€
€
€
13.137.669,38
423.798,81
./. 306.000,00
13.255.468.19
Der verbleibende Überschuss 2016 in Höhe von € 117,798,81 soll auf neue Rechnung
vorgetragen werden.
b) Finanzlage
Die Eigenkapitalquote ist trotz der höheren Bilanzsumme nur unwesentlich auf 30,2% (Vj.
30,3%) gesunken.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich durch die Aufnahme eines
maßnahmenbezogenen Förderdarlehens zur Finanzierung der Baumaßnahmen um 3,9%
(T€ 865) erhöht.
c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen beträgt T€ 42.003 bzw. 95,5% der Bilanzsumme. Die
Vermögensstruktur ist somit eindeutig durch das Anlagevermögen geprägt.
Die Gesamtinvestitionen betragen im Berichtsjahr T€ 875. Davon wurden T€ 12 in Sammler
in der Ortlage, T€ 38 in Hausanschlüsse und T€ 825 in Anlagen im Bau investiert.
Anlage II
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A nlage 3
Die Finanzierung der Investitionen erfolgt über zinsgünstige maßnahmenbezogene
Förderdarlehen
und
über
Baukostenzuschüsse
(Kanalanschlussbeiträge
und
Kanalanschlusskosten).
Die langfristigen Verbindlichkeiten betragen T€ 22.748 bzw. 51,8% der Bilanzsumme.
Gemäß dem Vermögensplan 2017 sind zukünftig folgende Investitionsvorhaben beabsichtigt:
€
€
€
€
€
€
€
€
€
Grunderwerb
Instandsetzung von Kläranlagen
VS, SK und RÜB
Ortskanalisation
Sanierung
Hausanschlüsse
Betriebs- und Geschäftsausstattung
Planungskosten
1 0 .0 0 0 , 0 0
2 0 .0 0 0 , 0 0
1.790.000,00
1.005.000,00
1.440.000,00
300.000,00
30.000,00
15.000.00
4.610.000.00
3. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf der Umsatzentwicklung. Die
Erlöse aus Schmutzwassergebühren hängen maßgeblich vom Frischwasserverbrauch der
Bürger ab. In 2016 ist die Einleitermenge um 37 Tcbm gestiegen.
Die Gebühren beruhen auf folgenden Wasserverbräuchen (Abwassermengen)
Schmutzwassergebühren
Entsorgungsgebühren Kleinkläranlagen
Entsorgungsgebühren vollbiologische Kleinkläranlagen
Entsorgungsgebühren geschlossene Gruben
Gebührenpflichtige Fläche Niederschlagswasser
2016
Tcbm
828
6
11
4
849
198,7 ha
2015
Tcbm
791
7
9
4
811
196,8 ha
Rechtsgrundlage für die Gebührenerhebung ist die Beitrags- und Gebührensatzung zur
Entwässerungssatzung sowie die Satzung über die Entsorgung von
Grundstücksentwässerungsanlagen der Stadt Bad Münstereifel in der jeweils gültigen
Fassung.
Die Gebühreneinnahmen von T€ 6.031 entfallen auf Erlöse aus Kanalbenutzung/Entsorgung
in Höhe von T€ 4.875, aus Straßenoberflächenentwässerung von T€ 727 und aus der
Auflösung Ertragszuschüsse von T€ 429.
Anlage II
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A nlage 3
Das Abwasserwerk und das Wasserwerk sind organisatorisch und personell zu den
Stadtwerken Bad Münstereifel zusammengefasst. Die Betriebsleitung besteht aus zwei
Personen. Als technischer Betriebsleiter ist Herr Hans Georg Schäfer, als kaufmännischer
Betriebsleiter ist Herr Willi Müller bestellt.
Zur Aufgabenerledigung bedienen sich die Stadtwerke anderer Fachabteilungen der
Stadtverwaltung,
so
z.B.
der
Personalabteilung,
der
Stabsstelle
und
der
Organisationsabteilung. Entsprechend dem jährlichen Aufwand werden hier die Kosten in
Form eines jährlichen Verwaltungskostenbeitrages mit der Stadt abgerechnet.
4. Gesamtaussage
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut eingeschätzt.
Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung 2016 ist erfreulich.
IV. Prognosebericht
Das Wirtschaftsjahr 2016 schließt mit einem Gewinn in Höhe von T€ 424. Nach Abführung
der Eigenkapitalverzinsung in Höhe von T€ 306 an die Stadt verbleibt im Betrieb ein Gewinn
in Höhe von T€ 118, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.
Gegenüber dem im Erfolgsplan ausgewiesenen Gewinn von T€ 252 hat sich das Ergebnis
um rd. T€ 172 verbessert. Dabei sind die Verbesserungen sowohl auf der Ertrags- als auch
auf der Aufwandsseite anzutreffen. So liegen die Gebührenerlöse um rd. T€ 33 über dem
Planansatz, weil überraschend die in die öffentliche Kanalisation eingeleitete
Schmutzwassermenge gestiegen ist.
Bei den Aufwendungen konnten T€ 80 an Aufwendungen für bezogene Leistungen und
sogar T€ 90 an Kreditkosten eingespart werden.
Der Wirtschaftsplan 2017 weist im Erfolgsplan nur einen Gewinn von T€ 90 aus. Um die
Eigenkapitalzinsen an die Stadt abführen zu können, ist eine Gewinnentnahme aus
Vorjahren über T€ 216 veranschlagt.
Die negative Entwicklung ist vorrangig an zwei Stellen festzumachen:
Auf der Ertragsseite wird aufgrund verschiedener Umstände und Erkenntnisse erwartet, dass
sich die Schmutzwassermenge aus gewerblichen Betrieben deutliche verringert. Die im
laufenden Wirtschaftsjahr gewonnenen Daten bestätigen die Verbrauchsprognose. Daneben
ist der Verbandsbeitrag für den Erftverband erneut um T€ 99 gestiegen.
Die Entwicklung des großen Bebauungsgebietes Nr. 53 „Kirspenich, Hardtburg“ berechtigt zu
der Annahme, dass mittelfristig die verlorenen Abwassermengen teilweise wieder
kompensiert werden können. Dagegen sind keine Anzeichen für einen Trendwende beim
Verbandsbeitrag ersichtlich.
Anlage II
Seite 4
A nlage 3
V. Chancen und Risiken
Die in den vergangen Jahren erwirtschafteten Gewinne wurden maßgeblich durch zwei
Faktoren beeinflusst: die dosierten Aktivitäten im Bereich der Untersuchung und Sanierung
des Kanalnetzes sowie das. ungewöhnlich niedrige Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt.
Während für die Untersuchung und Sanierung die bereitgestellten umfangreichen
Finanzmittel nunmehr auch tatsächlich ausgeschöpft werden, dürfte sich bei den
Zinsaufwendungen die bisherige Spardynamik spürbar abschwächen und mittelfristig
auslaufen, was nicht zuletzt durch die neuen Baumaßnahmen, stellvertretend ist hier der
Verbindungssammler von der Kläranlage Nöthen durch das Eschweiler Tal zu erwähnen,
verursacht wird.
Trotz der angesprochenen nachteiligen Entwicklungen und ansonsten bestehenden
Kostenrisiken ist die Betriebsleitung vor dem Hintergrund der angesammelten Rücklagen
zuversichtlich, dass in den nächsten Jahren die Gebühren stabil gehalten werden können.
Bad Münstereifel, den 30.06.2017
Stadtwerke Stadt Bad Münstereifel
Betriebszweig Abwasser
Willi Müller
Kfm. Betriebsleiter
Anlage II
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Hans Georg Schäfer
Techn. Betriebsleiter