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Zusatzerläuterung (Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung)

Daten

Kommune
Bad Münstereifel
Größe
102 kB
Datum
19.06.2012
Erstellt
05.06.12, 18:15
Aktualisiert
05.06.12, 18:15
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Stadt Bad Münstereifel Bad Münstereifel, den 05.06.2012 - Der Bürgermeister Az: 41-20-04 Le Nr. der Zusatzerläuterung: 729-IX/Z-1 __________________________________________________________________________ Zusatzerläuterung für den Termin Ausschuss für Schule, Kultur, Soziales und Städtepartnerschaften 19.06.2012 Zur Beratung in öffentlicher Sitzung: __________________________________________________________________________ Bezeichnung des Tagesordnungspunktes: Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung __________________________________________________________________________ ( ) Kosten €: ( ) Die Mittel stehen haushaltsrechtlich zur Verfügung ( ) ja / ( ) nein ( ) Nothaushalt / Übergangswirtschaft ( ) Anlagen sind beigefügt ( ) ( ) Die Mittel müssen über-/außerplanmäßig bereitgestellt werden. Deckung: Folgekosten: ( ) ja / ( ) nein _________________ € jährlich __________________________________________________________________________ Ausgearbeitet: Beteiligt: Mitgezeichnet: GBA 10.2 PR AL Dez _________________ Bürgermeister __________________________________________________________________________ An der Abstimmung hat/haben (wegen Befangenheit) nicht teilgenommen: __________________________________________________________________________ ( ) zurückgezogen ( ) vertagt ( ) von der Tagesordnung abgesetzt ( ) verwiesen in den _________________________________________________________ Abstimmungsergebnis: SchulA ( ) einstimmig ( ) Ja-Stimmen ( ) Nein-Stimmen ( ) Enthaltungen @GRK2@ ( ) einstimmig ( ) Ja-Stimmen ( ) Nein-Stimmen ( ) Enthaltungen @GRK3@ ( ) einstimmig ( ) Ja-Stimmen ( ) Nein-Stimmen ( ) Enthaltungen @GRK4@ ( ) einstimmig ( ) Ja-Stimmen ( ) Nein-Stimmen ( ) Enthaltungen Seite 2 von Ratsdrucksache 729-IX/Z-1 1. Sachverhalt: In Folge der Informationen zur Entwicklung der Schülerzahlen durch Herrn Kraemer-Mandeau in der letzten Sitzung am 13.03.2012 und einen entsprechend lautenden Verwaltungsauftrag hat sich der Arbeitskreis Schulentwicklung am Freitag, 01.06.2012, erstmalig getroffen. Anwesend waren je 2 Vertreter der Ratsfraktionen CDU, FDP, Bündnis `90/Grüne und UWV sowie die Schulleitungen der in städtischer Trägerschaft befindlichen Schulen. Im Verlauf des sehr angeregten und informativen Gedankenaustauschs ergaben sich folgende Problemlagen in Primarstufe und Sekundarstufe I: - Primarstufe Die weiterhin abnehmenden Jahrgangsstärken und die sich daran orientierende Stellenbemessung führt an den Standorten Houverath, Mutscheid und auch Arloff zunehmend zur Notwendigkeit, jahrgangsübergreifend zu unterrichten. Diese Entwicklung wird von den Schulleitungen mitgetragen und teilweise bereits praktiziert. Der Bestand aller Grundschulstandorte im Stadtgebiet bildet eine Kernforderung kommunaler Politik im Sinne des Erhalts wichtigster dörflicher Strukturen, ihrer Anziehungskraft auf junge Familien und kurzer Schulwege für Primarschüler. - Sekundarstufe I Die Zukunft der Sekundarstufe ist geprägt von der (für alle bedrückenden) Erkenntnis, dass eine auch im Verbund mit anderen Schulen und Betrieben vor Ort anerkannt gut arbeitende Hauptschule angesichts landesweit sinkender Reputation ihre Existenz nicht einmal mittelfristig als gesichert betrachten kann. Von einer Schließung der Hauptschule bleibt auch die Realschule nicht unverschont, da ihr die maßgebliche Elternentscheidung zur Schulwahl bildungsschwächere Schüler zuführt, bildungsstärkere Schüler das ausgiebige Gymnasialangebot nutzen und an der Realschule – mittelbar auch am Gymnasium – das Bildungsniveau sukzessiv sinkt. Die Gründung einer Sekundarschule (Ganztagsschule) würde nach der geltenden Rechtslage unbedingt zur Auflösung der bestehenden Hauptschule und der Realschule führen. Der bis zu 5 Jahre dauernde Prozess einer Schulschließung erweist sich aufgrund der inzwischen andernorts gemachten Erfahrungen als nachteilig für betroffene Schüler und wird von einer latenten „Schulflucht“ begleitet. In Bad Münstereifel kommt erschwerend hinzu, dass Real- und Hauptschulen die einzigen Schulen dieser Schulformen vor Ort sind. Angesichts der aktuellen Übergangsquoten von der Primarstufe in die Sekundarstufe I ist die Gründung einer Sekundarschule auch von der Nachfrageseite her keinesfalls gesichert. Bereits 2012/2013 liegen die Anmeldungen an Real- und Hauptschule mit insgesamt 68 unterhalb der erforderlichen Schülerzahl von 75 für die Eingangsklasse einer Sekundarschule. Die Jahrgangsstärken bleiben für 2013/2014 noch auf dem Niveau von rund 170 Schülern, sinken 2014/2015 jedoch auf 137 ab. Zieht man die Gründung einer Sekundarschule in Erwägung, so sind die Erfolgsaussichten schon für 2013/2014 gering, für spätere Schuljahre nicht existent. Der Arbeitskreis verspricht sich an dieser Stelle von einer Elternbefragung keine nutzbringenden Erkenntnisse. Als Wunschvorstellung wurde eine Art Fusion von Real- und Hauptschule zu einer Sekundarschule formuliert. Leider entbehrt ein solches Ansinnen derzeit jeglicher Rechtsgrundlage und verspricht auch als Schulversuch gem. § 25 SchulG wenig Erfolgsaussichten. Der Arbeitskreis spricht sich in diesem Punkt für eine weitere Sitzung vor der Sommerpause aus, zu der ein maßgeblicher Vertreter der Bezirksregierung Köln eingeladen werden sollte. 2. Rechtliche Würdigung Seite 3 von Ratsdrucksache 729-IX/Z-1 3. Finanzielle Auswirkungen 4. Organisatorische und personelle Auswirkungen 5. Lösungsvorschlag und mögliche Alternativen und deren Auswirkungen 6. Auswirkungen auf den demographischen Wandel 7. Beschlussvorschlag: Die Ausführungen der Verwaltung werden zur Kenntnis genommen.