Daten
Kommune
Bad Münstereifel
Größe
86 kB
Datum
01.03.2011
Erstellt
23.02.11, 18:01
Aktualisiert
23.02.11, 18:01
Stichworte
Inhalt der Datei
Stadt Bad Münstereifel
Bad Münstereifel, den 18.02.2011
- Der Bürgermeister Az: 21-10-50/2011
Nr. der Ratsdrucksache: 378-IX/Z-1
__________________________________________________________________________
Beratungsfolge
Termin
Haupt- und Finanzausschuss
01.03.2011
Rat
29.03.2011
Zur Beratung in öffentlicher Sitzung:
__________________________________________________________________________
Bezeichnung des Tagesordnungspunktes:
Haushaltsplanberatung 2011;
hier: Ergebnis der Bürgerbeteiligung
__________________________________________________________________________
Berichterstatter: Bürgermeister Alexander Büttner
__________________________________________________________________________
( )
Kosten €:
( )
Die Mittel stehen haushaltsrechtlich zur Verfügung
( )
ja /
( )
Nothaushalt / Übergangswirtschaft
( )
Anlagen sind beigefügt
( )
( )
( )
Die Mittel müssen über-/außerplanmäßig bereitgestellt werden.
Deckung:
nein /
Folgekosten: ( ) ja
( ) nein
_________________ € jährlich
__________________________________________________________________________
Ausgearbeitet:
Beteiligt:
Mitgezeichnet:
GBA
10.2
PR
AL
Dez
_________________
Bürgermeister
__________________________________________________________________________
An der Abstimmung hat/haben (wegen Befangenheit) nicht teilgenommen:
__________________________________________________________________________
( ) zurückgezogen
( ) vertagt
( ) von der Tagesordnung abgesetzt
( ) verwiesen in den _________________________________________________________
Abstimmungsergebnis:
HFA
( ) einstimmig
( ) Ja-Stimmen
( ) Nein-Stimmen ( ) Enthaltungen
Rat
( ) einstimmig
( ) Ja-Stimmen
( ) Nein-Stimmen ( ) Enthaltungen
@GRK3@
( ) einstimmig
( ) Ja-Stimmen
( ) Nein-Stimmen ( ) Enthaltungen
@GRK4@
( ) einstimmig
( ) Ja-Stimmen
( ) Nein-Stimmen ( ) Enthaltungen
Seite 2 von Ratsdrucksache 378-IX/Z-1
1. Sachverhalt:
Die Verwaltung wurde vom Rat in seiner Sitzung am 14.12.2010 beauftragt, folgende Maßnahmen
zur Verbesserung der Bürgerbeteiligung im Zusammenhang mit dem Haushalt 2011 zu
veranlassen:
1.
2.
3.
4.
Die Frist nach § 80 Absatz 3 Gemeindeordnung NRW, wonach Einwohner und
Abgabepflichtige Einwendungen gegen den Entwurf der Haushaltssatzung mit ihren
Anlagen erheben können, soll ab der Bekanntmachung 4 Wochen betragen.
Im Januar 2011 ist eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Haushalt 2011
durchzuführen.
Auf der städtischen Homepage sind unter der bestehenden Rubrik Bürgerservice –
Haushalt folgende Punkte umzusetzen:
a. Einstellung des Haushaltsentwurfs 2011
b. Einstellung des Entwurfs des Haushaltssicherungskonzeptes 2012 – 2014
c. Für die Dauer der Bekanntmachungsfrist ist ein Online-Formular einzurichten, mit dem
Anregungen und Sparvorschläge unterbreitet werden können.
Für Bürgerinnen und Bürger, die keinen Internetzugang haben, ist für die Dauer der
Bekanntmachungsfrist im Amtsblatt ein entsprechendes Formular zur Unterbreitung von
Anregungen und Sparvorschlägen abzudrucken.
Im Einzelnen nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Zu 1.: Die Bekanntmachung erfolgte im Amtsblatt in der Ausgabe Nr. 50 vom 17. Dezember
2010. Die Frist für die Einlegung von Einwendungen gegen den Entwurf der
Haushaltssatzung wurde dabei über den im Beschluss vorgegebenen Zeitraum hinaus bis
zum 31.01.2011 festgesetzt.
Zu 2.:
Die Bürgerinformationsveranstaltung fand am 25.01.2011 statt. Obwohl in den Medien
wiederholt auf die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Veranstaltung
hingewiesen wurde, ist die Resonanz als gering einzustufen. Insgesamt waren 20
Personen anwesend. Darunter waren zehn Stadtverordnete bzw. sachkundige Bürger,
zwei Pressevertreter und vier Verwaltungsvertreter.
Gründe für das mangelnde Interesse sind der Verwaltung nicht bekannt.
Zu 3.a.: Der Haushaltsentwurf 2011 ist seit dem 17.12.2010 im Internet verfügbar.
Zu 3.b.: Der Entwurf des Haushaltssicherungskonzeptes 2012 – 2014 ist seit dem 17.12.2010 im
Internet verfügbar.
Zu 3.c.: Das entsprechende Online-Formular war in der Zeit vom 17.12.2010 bis einschließlich
31.01.2011 im Internet eingestellt.
Zu 4.:
Das entsprechende Formular war in der Gießkanne in den Ausgaben 51/2010, 01/2011,
02/2011, 03/2011 und 04/2011 abgedruckt.
Begleitet wurden die vorstehenden Maßnahmen durch Presseinformationen, um so im Ergebnis
eine möglichst hohe Beteiligung zu erreichen. In folgenden Zeitschriften wurde berichtet
Blickpunkt am 16.01.2011
Kölner Stadt-Anzeiger am 17.01.2011 und 27.01.2011
Kölnische Rundschau am 26.01.2011, 27.01.2011 und 02.02.2011
Wochenspiegel am 19.01.2011
In der Gießkanne wurde in den Ausgaben 51/2010, 01/2011, 02/2011, 03/2011 und 04/2011 auf
die Beteiligungsmöglichkeit und die Veranstaltung hingewiesen. Darüber hinaus hat Radio
Euskirchen mehrfach über die Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung und die Veranstaltung am
25.01.2011 berichtet. Das Interesse der Medien ist insgesamt als sehr erfreulich zu werten.
Seite 3 von Ratsdrucksache 378-IX/Z-1
Von insgesamt 31 Bürgerinnen und Bürgern sind Anregungen und Sparvorschläge eingegangen.
Die Kontaktdaten liegen von 25 Bürgerinnen und Bürgern vor, 6 Bürgerinnen und Bürger haben
anonym Anregungen und Sparvorschläge unterbreitet. Insgesamt liegen 107 Anregungen und
Sparvorschläge, die mittels Vordruck bzw. über das Internet eingereicht wurden, vor. Diese
wurden verwaltungsseitig einer Prüfung unterzogen und mit Stellungnahmen versehen. Die
komplette Liste nebst Stellungnahmen ist als Anlage beigefügt.
Welche Punkte nun umgesetzt
Beschlussfassung.
werden sollen,
bedarf
der
politischen Beratung
und
2. Rechtliche Würdigung
Entfällt
3. Finanzielle Auswirkungen
Personalaufwendungen für folgende Teilaufgaben:
2 Std. für die Einstellung ins Internet einschl. Erstellung und Test des Online-Formulars
8 Std. Vorbereitung Präsentation und Durchführung der Informationsveranstaltung
18 Std. Zusammenstellung Anregungen und Sparvorschläge sowie Anfertigung
Stellungnahmen
4 Std. für Öffentlichkeitsarbeit und Fertigung Ratsdrucksachen
Insgesamt sind demnach 32 Arbeitsstunden angefallen. Da sich diese auf unterschiedliche
Besoldungs- und Entgeltgruppen verteilen, wird mit einem mittleren Stundensatz von 40,00 €
gerechnet. An Personalaufwendungen sind demnach 1.280,00 € angefallen.
Die Sachaufwendungen liegen pauschal bei 300,00 €.
Aufwand für Beratungen in den politischen Gremien pauschal 400,00 €.
Insgesamt hat die erste Bürgerbeteiligung zu einem Haushalt mithin rd. 2.000,00 € Aufwand
verursacht.
4. Organisatorische und personelle Auswirkungen
Die Prognose aus der Ursprungsratsdrucksache, dass mit einer moderaten personellen
Mehrbelastung zu rechnen ist, hat sich bestätigt.
5. Lösungsvorschlag und mögliche Alternativen und deren Auswirkungen
Keiner
6. Auswirkungen auf den demographischen Wandel
Nicht betroffen
7. Beschlussvorschlag: