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Beschlussvorlage (Anlage zur Vorlage - Begründung FNP)

Daten

Kommune
Nörvenich
Größe
228 kB
Datum
13.07.2017
Erstellt
14.06.17, 15:19
Aktualisiert
14.06.17, 15:19

Inhalt der Datei

GEMEINDE NÖRVENICH 7. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Nörvenich (Spieleland Bubenheim, Bubenheim) Begründung Stand: 02. März 2015 GEMEINDE NÖRVENICH – Planungsamt – sgp architekten + stadtplaner BDA _______________________________________________________________ Justus-von-Liebig-Straße 22 53121 Bonn www.sgp-architekten.de sgp ARCHITEKTEN + STADTPLANER BDA Tel. 0228 – 92 59 87-0 Fax 0228 – 92 59 87-029 info@sgp-architekten.de MÄRZ 2015 GEMEINDE NÖRVENICH 7. ÄNDERUNG DES FLÄCHENNUTZUNGSPLANES DER GEMEINDE NÖRVENICH SEITE- 2- (SPIELELAND BUBENHEIM, BUBENHEIM) Gemeinde Nörvenich 7. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Nörvenich (Bereich Bubenheim in Bubenheim) Begründung Stand: 02. März 2015 1. Ziele, Zwecke und wesentliche Auswirkungen der Planung 1.1 Lage und städtebauliche Zusammenhänge Das Plangebiet liegt im Südwesten des Gemeindegebietes Nörvenich südlich des Ortsteils Rommelsheim. Der Änderungsbereich der 7. Änderung umfasst auf der Ebene des Flächennutzungsplanes zwei Teilbereiche:   Teilbereich A und Teilbereich B. Während der Teilbereich A sich städtebaulich an der Bahntrasse mit dem dortigen Haltepunkt und einen landwirtschaftlichen Gewerbebereich angliedert, stellt der Teilbereich B eine Erweiterung der Bubenheimer Spielelandflächen bis an die Gemeindegebietsgrenze dar. Der Teilbereich A wird     im Westen begrenzt durch die landwirtschaftlichen Nutzflächen entlang der Landesstraße L 327 im Norden durch die landwirtschaftlichen Gewerbebereiche und den Bahnhaltepunkt im Osten durch die bestehende Bahntrasse und im Süden durch die angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzflächen begrenzt. Der Teilbereich B wird    im Norden durch die Spielflächen des Bubenheimer Spielelandes im Osten durch die Landesstraße L 327 und im Süden und Westen durch die Grenze des Gemeindegebietes begrenzt. Die Flächen werden heute als landwirtschaftliche Nutzflächen und als Maislabyrinth (zeitweise) genutzt. g:\amt60\bauleitplanung\l 15 - bubenheimer spieleland\begründung_n_fnp_7_080617.doc sgp ARCHITEKTEN + STADTPLANER BDA MÄRZ 2015 GEMEINDE NÖRVENICH 7. ÄNDERUNG DES FLÄCHENNUTZUNGSPLANES DER GEMEINDE NÖRVENICH SEITE- 3- (SPIELELAND BUBENHEIM, BUBENHEIM) Das Plangebiet liegt eingebettet und umgeben von landwirtschaftlichen Nutzflächen in der Nachbarschaft der historischen Burganlage Bubenheim, die in die Gesamtanlage des bestehenden Bubenheimer Spielelandes integriert ist. Insgesamt handelt es sich bei dem Plangebiet um folgende Flächen:  Teilbereich A:  Teilbereich B: insgesamt 3,85 ha 5,05 ha 8,90 ha Der Geltungsbereich der 7. Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Nörvenich ist im Übersichtsplan, der Teil der Begründung ist, i. M. 1 : 10.000 dargestellt und der Begründung als Anlage 1 beigefügt. 1.2 Anlass und Hauptziel der Planung Aufgrund der wirtschaftlich positiven Entwicklung des Spielelandes und dem damit einhergehenden positiven Auswirkungen auf den Fremdenverkehr in der Gemeinde Nörvenich sollen für den Betrieb des Spielelandes im Rahmen der schon bestehenden Anlage Erweiterungsmöglichkeiten geschaffen werden, um so den Standort und die Einrichtung auch langfristig zu sichern. Dazu soll die bisher nur saisonal genutzte Fläche des Maislabyrinths in den ständigen Spielebetrieb übernommen werden. Als weiteres soll in einem qualifizierten Bauleitplanverfahren die bisher schon temporär als Parkplatz genutzte Ackerfläche als privater Parkplatz bauleitplanerisch festgesetzt werden, um über das Bauleitplanverfahren die städtebauliche Ausprägung der großen Parkplatzfläche und damit ihre Auswirkungen auf die Natur und das Landschaftsbild zu steuern. Eine Teilfläche des bisher als Stellplatzfläche genutzten Bereiches wird im Gegenzug als Spielfläche festgesetzt. Die städtebauliche Zielsetzung ist es, das Spieleland in seiner für den Fremdenverkehr positiven wirtschaftlichen Entwicklung zu fördern, um so die Einrichtung nachhaltig zu sichern und seine geordnete städtebauliche Entwicklung zu ermöglichen. Um dieses zu erreichen, müssen der Bebauungsplan und der Flächennutzungsplan geändert werden und um die Flächen des Parkplatzes ergänzt werden. Die beiden Teilbereichsflächen sollen eindeutig in die Flächen für das Bubenheimer Spieleland integriert / arrondiert werden. Die bisher hier dargestellten Flächen für die Landwirtschaft sollen deshalb in eine Grünfläche mit Zweckbestimmung Spielplatz und eine Verkehrsfläche mit Zweckbestimmung Parkplatz umgewidmet werden. Ziel ist es, im Geltungsbereich der 7. Änderung des Flächennutzungsplanes eine Parkplatzfläche und eine Grünfläche mit der Zweckbestimmung Spielplatz zu entwickeln, um dem Erweiterungsbedarf des Betriebes "Bubenheimer Spieleland" gerecht zu werden. Hierzu wird die 7. Änderung des Flächennutzungsplanes als Grundlage für die 1. Änderung und Ergänzung des Bebauungsplanes L 15 erforderlich. g:\amt60\bauleitplanung\l 15 - bubenheimer spieleland\begründung_n_fnp_7_080617.doc sgp ARCHITEKTEN + STADTPLANER BDA MÄRZ 2015 GEMEINDE NÖRVENICH 7. ÄNDERUNG DES FLÄCHENNUTZUNGSPLANES DER GEMEINDE NÖRVENICH SEITE- 4- (SPIELELAND BUBENHEIM, BUBENHEIM) 2. Standortalternativenprüfung Auf der Grundlage der im Baugesetzbuch integrierten strategischen Umweltprüfung wurde gemäß § 2a BauGB eine Alternativenprüfung des Vorhabens durchgeführt. Insbesondere unter dem Aspekt Ressourcenschutz für künftige Generationen kann es nicht das Ziel sein, eine Umverlagerung des Bubenheimer Spielelandes durchzuführen. Die bestehenden Anlagen, einschließlich der Bubenheimer Burg und der Hofanlagen, sind in die Spielelandanlagen integriert und Markenzeichen für diese Nutzungen. Eine Umverlagerung der Spielelandnutzung an andere Stelle würde nicht nur den Verlust dieses Markenzeichens zur Folge haben und dadurch die wirtschaftlichen Grundlagen gefährden. Des Weiteren wäre mangels alternativer Nutzungen auch ein Erhalt des Baudenkmals Bubenheimer Burg in Frage gestellt. Aus diesen Gründen wird von einer weiteren Standortalternativenprüfung für das Spieleland und seine Erweiterung (Teilbereich B) abgesehen. Für den Teilbereich A mit der Nutzung Parkplatz zum Spieleland wurde eine gesonderte Standortalternativenprüfung durchgeführt. Dabei wurde im Wesentlichen davon ausgegangen, dass der Standort für die vorgesehene Nutzung Parken für PKW und Busse im ca. 300 m bis 500 mRadius um das Spieleland gefunden werden muss, um so eine zumutbare fußläufige Fußwegeanbindung zu erhalten. Ein Zubringershuttle ist aus wirtschaftlichen, organisatorischen und funktionalen Gründen nicht vorstellbar. Innerhalb des Untersuchungsraumes 500 m-Radius zur Burg Bubenheim wurden alle Flächen innerhalb des Gemeindegebietes Nörvenich in die Alternativenprüfung einbezogen. Um die Vergleichbarkeit der Standorte zu erzielen, wurden die unterschiedlichen Standorte anhand eines Kriterienkataloges bewertet. Dabei werden unter anderem        der Flächenzuschnitt und die zur Verfügung stehende Flächengröße die Verfügbarkeit der Fläche Standort in Verbindung zu anderen städtebaulichen Nutzungen Standort außerhalb eines Bereiches für den Schutz der Natur (BSN) sowie von Wald- und Überschwemmungsbereichen ausreichende Verkehrsanbindung Standort einer vorgeprägten Örtlichkeit Gefahrenarmer Zugang zum Spieleland als wichtige Kriterien herangezogen und dem Prüfschema zugrunde gelegt. Insgesamt wurden so folgende Standorte in die Standortalternativenprüfung einbezogen:     Standort 1: nördlich Bubenheim zwischen Bahnhaltepunkt und Spieleland Standort 2: Ackerfläche östlich Bubenheim und östlich L 327 Standort 3: Ackerfläche westlich Bubenheim Standort 4: Ackerflächen nördlich Bubenheim Die folgende Bewertungsmatrix zeigt die Alternativenbewertung in Kurzform auf. g:\amt60\bauleitplanung\l 15 - bubenheimer spieleland\begründung_n_fnp_7_080617.doc sgp ARCHITEKTEN + STADTPLANER BDA MÄRZ 2015 GEMEINDE NÖRVENICH 7. ÄNDERUNG DES FLÄCHENNUTZUNGSPLANES DER GEMEINDE NÖRVENICH SEITE- 5- (SPIELELAND BUBENHEIM, BUBENHEIM) Bewertungsmatrix ++ ++ + - Standort 2 ++ -- - ++ ++ ++ + - - Standort 3 ++ -- - ++ ++ ++ -- - ++ Standort 4 ++ -- - ++ ++ ++ ++ - ++ ++ + -- Artenschutzbelange und weitere Umweltbelange werden in der UVS geprüft ++ Gefahrenarmer Zugang zum Spieleland ++ Standort mit vorgeprägter Örtlichkeit Außerhalb von Überschwemmungsgebieten + Verkehrsanbindung Außerhalb von Waldgebieten ++ Außerhalb eines BSN ++ Verbindung zu anderen städtebaulichen Nutzungen Standort 1 Verfügbarkeit der Fläche Alternative Flächenzuschnitt und Flächengröße Bewertungskriterium Belang sehr gut berücksichtigt Belang gut berücksichtigt Belang nicht berücksichtigt Probleme erkennbar Es zeigt sich, dass nur der Standort 1 für den Vorhabenträger in Frage kommt, da nur hier die Verfügbarkeit der Fläche gegeben ist. Der Standort weist zudem städtebauliche Vorzüge auf, welche die anderen Standorte nicht haben:    Einbeziehung des Fußweges zwischen Bahnhaltepunkt und Spieleland. Vorprägung des Standortes durch die vorhandenen landwirtschaftlichen Gewerbeanlagen und den Bahnhaltepunkt. Vorhandene Verkehrsanbindung an die L 237. Da Standortalternativen in bestehenden Ortsrandbereichen oder im Zusammenhang mit Gebieten für bauliche oder gewerbliche Nutzungen in der Gemeinde Nörvenich in akzeptabler Nähe zum vorhandenen Spieleland nicht zur Verfügung stehen, wird der Standort 1 im weiteren Verfahren berücksichtigt. Die Belange des Artenschutzes und weitere Umweltbelange werden in der UVS und im Umweltbericht weiter untersucht. 3. Ausgangssituation 3.1 Städtebauliche Einbindung Bei dem Plangebiet handelt es sich in beiden Teilbereichen um landwirtschaftliche Nutzflächen. Der Teilbereich B wird heute bereits saisonal als Maislabyrinth genutzt. g:\amt60\bauleitplanung\l 15 - bubenheimer spieleland\begründung_n_fnp_7_080617.doc sgp ARCHITEKTEN + STADTPLANER BDA MÄRZ 2015 GEMEINDE NÖRVENICH 7. ÄNDERUNG DES FLÄCHENNUTZUNGSPLANES DER GEMEINDE NÖRVENICH SEITE- 6- (SPIELELAND BUBENHEIM, BUBENHEIM) Der Teilbereich A wird in Verbindung mit dem Bahnhaltepunkt weiter ausgebaut, so dass die Besucherströme sehr gebündelt in Richtung Eingang Spieleland gelenkt werden können. Dieses betrifft die mit privatem PKW anreisenden Besucher ebenso wie die per Bus und Bahn anreisenden Gäste. Kooperationsvereinbarungen mit der Ruhrtalbahn können zur Sicherung dieser Ziele beitragen. 3.2 Bebauung und Nutzung Auf den Flächen des Plangebietes sind derzeit keine baulichen Nutzungen vorhanden. Die Nutzungen bestehen aus landwirtschaftlichen Nutzungen. Im Teilbereich A verläuft am nördlichen und östlichen Plangebietsrand ein Wirtschaftsweg, der auch als Fuß- Radweg der Naherholung dient. 3.3 Erschließung Das Plangebiet grenzt im Teilbereich A im Südwesten direkt an die Trasse der Landesstraße L 327. Von der Landesstraße L 237 aus erfolgt im Süden des Plangebietes auch die Zufahrt auf den geplanten Parkplatz. Der Teilbereich B erhält keine neue Erschließung, da er über die bestehenden Spielflächen in das Gesamtspielelandareal einbezogen wird. 3.4 Ver- und Entsorgung Das im Plangebiet anfallende Niederschlagswasser wird auf den Grundstücken versickert. Weitere Ver- und Entsorgungsanlagen werden nicht erforderlich. 3.5 Natur, Landschaft und Umwelt Das gesamte Plangebiet ist in wesentlichen Teilen Privatgelände, das derzeit landwirtschaftlich genutzt wird. In Teilen wird es saisonal bereits heute in die Nutzungen des Spieleland Budenheim einbezogen. 3.6 Eigentumsverhältnisse Das Plangebiet ist in wesentlichen Teilen Privateigentum. Nur die schmale Parzelle des Wirtschaftsweges im Norden des Plangebietes ist im öffentlichen Eigentum. Diese Flächen dienen auch weiterhin als Wirtschaftsweg. 4. Planungsbedingungen 4.1 Planungsrechtliche Ausgangssituation Für den Teilbereich A setzt der Flächennutzungsplan in der bestehenden Rechtsfassung Parkplatz (P) fest. Vorgesehen war hier bisher nur eine begrenzte Nutzung bei saisonalem Parkplatzg:\amt60\bauleitplanung\l 15 - bubenheimer spieleland\begründung_n_fnp_7_080617.doc sgp ARCHITEKTEN + STADTPLANER BDA MÄRZ 2015 GEMEINDE NÖRVENICH 7. ÄNDERUNG DES FLÄCHENNUTZUNGSPLANES DER GEMEINDE NÖRVENICH SEITE- 7- (SPIELELAND BUBENHEIM, BUBENHEIM) bedarf. Dieser private Parkplatz soll jetzt weiter ausgebaut werden, um so den Standort Spieleland Bubenheim zu entwickeln und bauleitplanerisch zu sichern. Hierfür wird wegen der Größe des Plangebietes eine Umweltverträglichkeitsstudie erforderlich, die in das Planverfahren integriert wird. Für die Sicherung der weiteren baulichen Entwicklung wird im Parallelverfahren die 1. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes 04-05 erarbeitet. Für den Teilbereich B setzt der rechtskräftige Flächennutzungsplan landwirtschaftliche Nutzfläche mit überlagernder Spielplatznutzung Maislabyrinth (privat) fest. Hier soll für diese Fläche die landwirtschaftliche Nutzung entfallen, um dem Ausbau des Spielelandbereiches und eine dauerhafte Nutzung gerecht zu werden. Auch dieser Bereich wird im Parallelverfahren in die 1. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes 04-05 einbezogen. 5. Planungsinhalt Für den Teilbereich A wird die bestehende landwirtschaftliche Nutzung mit saisonalen Parken dahingehend geändert, dass im Flächennutzungsplan Verkehrsfläche für einen Privatparkplatz festgesetzt wird. Vorgesehen ist es, hier private Parkmöglichkeiten für insgesamt ca. 900 Stellplätze und ca. 10 Busse vorzuhalten. Diese werden zwar nicht kurzfristig realisiert. Damit eine mittel- bis langfristige geordnete städtebauliche Entwicklung gesichert ist, wird die Änderung des Flächennutzungsplans für die Gesamtanlage vorgesehen. Für den Teilbereich B wird die bestehende landwirtschaftliche Nutzfläche mit zusätzlicher Festsetzung "Maislabyrinth (privat)" in eine private Grünfläche mit Zweckbestimmung Parkanlage und Spielplatz umgewidmet. Damit wird planungsrechtlich die dauerhafte Erweiterung der Spielflächen des Bubenheimer Spielelandes ermöglicht. Die bestehenden Leitungstrassen werden unverändert auch in die Änderung des Flächennutzungsplanes übernommen. 6. Berücksichtigung von Natur und Landschaft sowie der Umweltbelange 6.1 Belange von Natur und Landschaft Die Belange von Natur und Landschaft werden im weiteren Verfahren bearbeitet. Da im Rahmen der weiteren Planung Gebäude sowie private Verkehrsflächen errichtet bzw. geändert werden sollen, sind Eingriffe durch die geplanten Maßnahmen in Natur und Landschaft in den Faktoren Geologie, Boden, Wasser, Klima, Oberflächenwasser, Arten- und Lebensgemeinschaften / Biotoppotenzial, Orts- und Landschaftsbild / Erholung zu erwarten, die allerdings auf der Ebene des Flächennutzungsplanes nur grob zu benennen und zu quantifizieren sind. Die Eingriffe können vor Ort ausgeglichen oder an anderer Stelle kompensiert werden. FFH-Gebiete sind durch die Planung nicht betroffen. Eine Gebietsausweisung nach der FFH-Richtlinie 92/43 gem. § 19 der Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (FFH-Richtlinie) zum Aufbau und dem Schutz des Europäischen ökologischen Netzes "Natura 2000" insbesondere dem Schutz der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung und der Europäischen Vogelschutzgebiete EWG ist in der Umgebung zum Plangebiet nicht vorhanden. g:\amt60\bauleitplanung\l 15 - bubenheimer spieleland\begründung_n_fnp_7_080617.doc sgp ARCHITEKTEN + STADTPLANER BDA MÄRZ 2015 GEMEINDE NÖRVENICH 7. ÄNDERUNG DES FLÄCHENNUTZUNGSPLANES DER GEMEINDE NÖRVENICH SEITE- 8- (SPIELELAND BUBENHEIM, BUBENHEIM) In der Nähe zum Plangebiet ist kein Naturschutzgebiet gem. § 13 BNaTSchG ausgewiesen. 6.2 Umweltbericht / Umweltverträglichkeitsstudie Nach § 2a BauGB ist in der Begründung entsprechend den Stand des Verfahrens neben den Zielen, Zwecken und wesentlichen Auswirkungen des Bauleitplanes auch ein Umweltbericht aufzunehmen. Er ist gemäß § 2a BauGB Teil der Begründung. Da die Änderung des Flächennutzungsplans im Parallelverfahren mit der 1. Änderung und Erweiterung des Bebauungsplans Nr. L 15 „Bubenheimer Spieleland“ OT Rommelsheim durchgeführt wird, gilt der Umweltbericht zur Bebauungsplanänderung auch für die Änderung des Flächennutzungsplans. Gemäß der Anlage 1 Liste "UVP-pflichtige Vorhaben" zum Artikelgesetz wird entsprechend Nr. 18.4.1 für den Bau eines Parkplatzes mit einer Größe von mehr als 1 ha gemäß § 3b UVPG eine UVP erforderlich. Aus diesen Gründen ergibt sich, dass das Vorhaben erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die in § 2 UVPG genannten Schutzgüter haben kann. Die umweltrelevanten Kriterien werden deshalb in dem weiteren Verfahren umfassend überprüft und in der Umweltverträglichkeitsprüfung und im Umweltbericht zusammengefasst begründet und erläutert. 7. Quantitative Auswertung Die 7. Änderung des Flächennutzungsplanes lässt sich wie folgt quantitativ auswerten (digitale Ermittlung): Gesamtfläche 8.90 ha davon Teilbereich A  privater Parkplatz 3,85 ha davon Teilbereich B  private Grünfläche / Spielplatz 5,05 ha Auf der Parkplatzfläche werden insgesamt ca. 900 private Stellplätze und ca. 10 Busparkplätze vorgesehen, wobei diese in verschiedenen Bauabschnitten realisiert werden sollen. Bonn, den 02.03.2015 Naumann/Wü/S-455_Begründung_ gez. Dr. Naumann sgp architekten + stadtplaner BDA g:\amt60\bauleitplanung\l 15 - bubenheimer spieleland\begründung_n_fnp_7_080617.doc sgp ARCHITEKTEN + STADTPLANER BDA MÄRZ 2015