Daten
Kommune
Langerwehe
Größe
17 kB
Datum
13.09.2017
Erstellt
04.09.17, 18:06
Aktualisiert
04.09.17, 18:06
Stichworte
Inhalt der Datei
Gemeinde Langerwehe
Der Bürgermeister
Amt / Abteilung: Amt für zentrale Verwaltungsaufgaben
Az.:
Jung.
Vorlagennummer: VL-123/2017
Langerwehe, den 24.08.2017
TOP
Vorlage
für die Sitzung des Ausschusses für Kultur, Naherholung und Umweltangelegenheiten
Öffentlich
Töpfereimuseum Langerwehe
hier: aktueller Sachstand
Sachdarstellung:
In der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Naherholung und Umweltangelegenheiten am
26.04.2017 wurde seitens des Ausschusses darum gebeten, dass die Verwaltung ein
neues Konzept zur Weiterführung des Töpfereimuseums nach dem Ausscheiden der
Museumsleiterin zum 30.06.2017 erarbeiten und vorstellen soll.
Am 06.07.2017 fand eine Zusammenkunft mit der Museumsberatung des Landschaftsverbandes Rheinland in den Räumlichkeiten des Töpfereimuseums Langerwehe statt. Ziel
des Termins war es, dem LVR Rheinland einen Eindruck über das Museum und dessen
Arbeit zu vermitteln und Verbesserungs- und Fördermöglichkeiten zu erläutern, als auch
den weiteren Weg des Museums fest zu legen.
Zu Beginn des Termins wurden die Räumlichkeiten des Töpfereimuseums in Augenschein
genommen, es wurden seitens der Mitarbeiter der Gemeinde und der Vereine Erläuterungen vorgenommen. Seitens des LVR wurden bereits während der Begehung einige
Vorschläge eingebracht, was man zum Beispiel in der Daueraufstellung verbessern
könnte, hier wurde u.a. der Verdeutlichung eines Rundgangs vorgeschlagen.
Im Anschluss wurden in einer Gesprächsrunde die ersten Eindrücke des Museums
widergespiegelt. Der Museumsverein als auch der Förderkreis stellten ihre Tätigkeitsfelder
vor. Die Gemeinde als Betreiber des Museums stellt bestehende Problematiken im
Museum, fehlende Museumsleitung, fehlendes Knowhow im Ausstellungsbereich als auch
das Akquirieren von Fördermitteln für die Arbeit der Museumspädagogik seitens des
Museumsvereines, heraus. Der LVR erläutert, dass dieser hier unterstützend eingreifen
kann, entsprechende Projektplanung, Kosten- und Finanzierungspläne müssen dem LVR
vorgelegt werden, dieser prüft dann auf entsprechende Fördermöglichkeiten.
Weiterhin kann der LVR das Museum bei einer Modernisierung der Dauerausstellung
beratend unterstützen. Hier sollte man vorab allerdings die Konzeptionierung der
Dauerausstellung überdenken, da die meisten Besucher der Dauerausstellung über die
Angebote des pädagogischen Programmes angezogen werden, wäre es sinnvoll diese an
das pädagogische Programm anzupassen. Dies wäre analog auch auf Ausstellungen zu
übertragen, welche dann zudem noch in der Thematik aufeinander aufbauen sollten. Für
eine Umsetzung dieser Vorgehensweise ist es allerdings notwendig finanzielle Mittel
aufzubringen.
Drucksache VL-123/2017
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Der Landschaftsverband Rheinland stellt bei dem Termin klar heraus, dass eine
Übernahme des Museums in seine Trägerschaft nicht möglich ist.
Die Verwaltung und die Vereine des Museums haben vereinbart, dass sich die Verantwortlichen des pädagogischen Programms eine Neukonzeptionierung der Dauerausstellung in Anpassung auf das von ihnen angebotene Rahmenprogramm erstellen. Die
Verwaltung teilte weiterhin mit, dass man auch künftig von der Ausrichtung von Ausstellungen aufgrund der hohen Kosten Abstand nehmen wolle, man aber die Räumlichkeiten
(Ausstellungssaal) für freie Ausstellungen von Künstlern zur Verfügung stellen möchte.
In einem weiteren Gespräch am 27.07.2017 mit den Vereinsvorsitzenden, der Mitarbeiterin Frau Schröteler und Frau Jungherz und dem Bürgermeister Herrn Göbbels wurde
ausführlich erörtert, dass nach dem Ausscheiden der Museumsleitung zum 30.06.2017
die Aufgabenverteilung neu zu erfolgen hat. Frau Schröteler fängt zum jetzigen Zeitpunkt
einen hohen Anteil der Arbeiten (Terminplanung- und Koordinierung, Reservierungen,
Abrechnungen etc.) der Vereine auf, was auf Dauer durch sie nicht zu leisten ist, ohne
das ihre reguläre Arbeit im Museumsbereich darunter leidet. Seitens der Vereine wurde
zugesagt, dass man Frau Schröteler künftig entlaste und sie somit mehr Zeit für ihre
Tätigkeit im Bereich des Museums verwenden kann. Die Verwaltung regt an, dass man im
Bezug auf das pädagogische Programm sich auf die bereits existierenden Veranstaltungen (Familiensonntage, Kindergeburtstage, Kurse, Führungen etc.) fokussiert.
Die Märkte im Jahr 2017 werden nach dem Konzept des letzten Jahres ausgetragen. Des
Weiteren werden die musikalischen Veranstaltungen in der Cafeteria des Museums weiter
ausgebaut, da die bisher stattgefundenen Veranstaltungen eine große, positive Resonanz
erfahren haben. Auch die Nutzung der Räumlichkeiten der Cafeteria und das Pastorat
werden vermehrt an private Nutzer vermietet.
Der Bürgermeister
(Göbbels)