Daten
Kommune
Langerwehe
Größe
4,2 MB
Datum
27.10.2016
Erstellt
18.10.16, 18:06
Aktualisiert
18.10.16, 18:06
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ERDE & BODEN M
G H
INGENIEUR- & UMWELTGEOLOGIE
ITTELDEUTSCHLAND
MB
ALTLASTENUNTERSUCHUNGEN
BAUGRUNDUNTERSUCHUNGEN
BODENAUSHUBÜBERWACHUNG
ERDBAULABOR
GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG
GRÜNDUNGSBERATUNG
IMMOBILIENBEWERTUNG
SACHVERSTÄNDIGENGUTACHTEN
SANIERUNGSKONZEPTE
UMWELTMANAGEMENT
ERDE & BODEN MITTELDEUTSCHLAND GMBH, POSTFACH 1107, 34601 SCHWALMSTADT
TuS 08 Langerwehe e. V.
Herrn Markus Kuckertz
Postfach 13 23
52375 Langerwehe
SCHWALMSTADT, DEN 18. AUGUST 2016
_
_
INGENIEURGEOLOGISCHES GUTACHTEN
BERICHT VOM 18. AUGUST 2016
16380
Orientierende geologische Voruntersuchung nach DIN 4020 und ingenieurgeologische Baugrundbeurteilung mit Bauausführungsempfehlungen für das
Bauvorhaben:
Umbau eines Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz
Rymelsberg
52379 Langerwehe
Bauherrschaft:
TuS 08 Langerwehe e. V.
Postfach 13 23
52379 Langerwehe
Planung:
Trophil Sportbodensysteme GmbH & Co KG
Löhestrasse 40
53773 Hennef
Nachfolgend wird das ingenieurgeologische Gutachten mit 15 Seiten und 2 Anlagen vorgelegt.
Geschäftsführer:
Torsten Sponer
Steuernummer: 025 2323 0446
Handelsregisternummer: HRB 6185
Telefon:
Fax:
Mobil:
E-Mail:
0 66 91 – 25 00 76 8
0 66 91 – 25 02 37 0
0176 – 34 56 0172
erde-boden@gmx.de
Bankverbindung:
Stadtsparkasse Schwalmstadt
IBAN: DE50 5205 3458 0000 0236 30
BIC: HELADEF1SWA
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INHALTSVERZEICHNIS:
1 ZUSAMMENFASSUNG...............................................3
2 BAUVORHABEN.........................................................4
3 PLANUNGSVORGABEN............................................6
4 BAUGRUNDERKUNDUNG.........................................7
4.1 Festgestellter Bodenaufbau...............................................................7
4.2 Bodenmechanische Untersuchungen................................................8
4.3 Baugrundeigenschaften, Bodenkennwerte......................................10
4.4 Bodendurchlässigkeit.......................................................................10
4.5 Sichtung vorhandene Drainage.......................................................12
4.6 Tragfähigkeitsuntersuchung............................................................12
5 WEITERES VORGEHEN..........................................13
6 SONSTIGE HINWEISE.............................................14
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1 Zusammenfassung
Der TuS 08 Lagerwehe e. V. beabsichtigt den bestehenden Tennenplatz in 52379 Langerwehe, Rymelsberg in einen Kunstrasenplatz umzubauen.
Der Platz ist im Satteldachprofil hergestellt worden und fällt mit einem mittleren Gefälle von
1,5 % zur nordöstlichen sowie mit einem mittleren Gradienten zwischen 0,9 und 1,1 % zu
den übrigen Außenlinien ein. Die Platzgröße beträgt etwa 75,00 x 105,00 m.
Abbildung 1: Blick über den vorhandenen Tennenplatz Richtung Südwesten.
Die vorhandene Tragschicht (Porenschluss- Schicht + eigentliche Tragschicht) erreicht die
erforderliche Mächtigkeit von d > 20 cm (im Mittel ca. 31 cm). Darauf liegt ein im Durchschnitt 0,05 m starker Tennenbelag aus schwach feinkiesigen Sanden, der abgeschoben
werden soll. Unterhalb der Tragschicht wurde eine Auffüllung aus wechselgelagerten Kiesen, Sanden und Schluffen angetroffen.
Die vorhandene Tragschicht besitzt bereits jetzt die geforderte Tragfähigkeit von Ev2 > 60
MN/m².
Die notwendige Durchlässigkeit des Platzoberbaus von kf ≥ 2 * 10-4 m/s konnte nur an einer
Erkundungsstelle nachgewiesen werden. In stark verfestigten Bereichen ist die Durchlässigkeit teilweise deutlich herabgesetzt.
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Eine nach DIN 18035 zu fordernde Durchlässigkeit des Baugrundes von kf ≥ 2 * 10-5 m/s
wird in den im Untergrund befindlichen Tonablagerungen nicht erreicht, so dass eine funktionstüchtige Drainage erforderlich wird.
Nach dem Abschieben des Tennenbelags sollte die Tragschicht zur Erhöhung der Durchlässigkeit aufgelockert und neu profiliert werden.
Zudem wird empfohlen eine neue Drainage zu errichten, um den anfallenden Niederschlag
nach einem Regenereignis effektiv wegzuführen und ein Aufschwimmen des Kunstrasens in
jedem Fall zu verhindern.
Im Sinne der einschlägigen Vorgaben für den Sportplatzbau kann der vorhandene Tragschichtaufbau für den geplanten Kunstrasenplatz wiederverwendet werden.
2 Bauvorhaben
Der TuS 08 Langerwehe e. V. beabsichtigt die Errichtung eines Kunstrasenplatzes. Der
Neubau soll die vorhandene Spielfläche ersetzen, die als Sandhartplatz vorliegt.
Zur Planung der Baumaßnahme und zur Vorbereitung der Ausschreibung der Erdbauarbeiten soll der vorhandene Platzaufbau festgestellt werden. Besonderes Augenmerk gilt der Erkundung der Tragfähigkeit und der Durchlässigkeit des bestehenden Platzoberbaus.
In diesem Zusammenhang beauftragte der TuS 08 Langerwehe e. V. die Erde & Boden Mitteldeutschland GmbH mit einer Untersuchung der Bodenverhältnisse im Einwirkungsbereich
der Baumaßnahme.
Gemäß der vorstehenden Zielsetzung wird das Ergebnis mit nachfolgendem Ingenieurgeologischen Gutachten dargestellt, ausgewertet und bekannt gegeben.
Die Erstattung des ingenieurgeologischen Gutachtens erfolgt nach
♦
DIN 4020 (09.03)
„Geotechnische Untersuchungen für bautechnische
Zwecke“.
♦
EN 1997-1, EC 7
„Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik, Teil 1: Allgemeine Regeln“.
Auftragsgemäß erfolgte die Untersuchung mittels Rammkernsondierungen, Versickerungsuntersuchungen mit dem Doppelring- Infiltrometer und Verdichtungskontrollen mit dem
Leichten Fallgewichtsgerät an den in Anlage 1 näher bezeichneten Ansatzstellen. Die Befunde liegen als punktuelle Feststellungen bis zu den in Anlage 2 spezifizierten Erkundungstiefen vor.
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Eine Abweichung des Bodenaufbaus in den umliegenden Bereichen ist naturgemäß gegeben und kann örtlich zu einer unterschiedlichen Bewertung des Baugrundes sowie seiner
erd- und grundbautechnischen Eigenschaften führen. Eine Vervielfältigung des Gutachtens
ist in Teilen oder als Ganzes ohne Genehmigung nicht zulässig.
Dies gilt insbesondere auch für eine Verbreitung über elektronische Medien wie das Internet.
Es besteht Haftungsausschluss gegenüber Dritten sowie aufgrund von leichter Fahrlässigkeit.
Als Grundlage zur Bearbeitung wurden die einschlägigen Normen, Regelwerke und sonstigen Bauvorschriften sowie das zugehörige Fachschrifttum herangezogen, unter anderem:
♦ DIN 18035-7 (2014-10)
„Kunststoffrasensysteme“.
♦ DIN EN 15330- 1 (2013-12)
„Festlegungen für Kunststoffrasenflächen für Fußball, Hockey, Rugbytraining, Tennis und
multifunktionale Kunststoffrasenflächen“.
♦ DIN 4021 (10.90)
„Baugrund; Aufschluss durch Schürfe und Bohrungen sowie Entnahme von Proben“.
♦ DIN 4022 T1(09.87)
„Baugrund und Grundwasser: Benennen und Beschreiben von Boden und Fels; Schichtenverzeichnis für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben“.
♦ DIN 18300 (12.92)
„VOB - Verdingungsordnung für Bauleistungen: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen; Erdarbeiten“,
♦ ATV - A 139 (1988)
„Richtlinien für die Herstellung von Entwässerungskanälen und -leitungen, Arbeitsblatt A
139.“
♦ DIN EN 1610 (10.1997)
„Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen".
Der Bearbeitung des Gutachtens liegen folgende Planunterlagen zugrunde:
♦ Geologische Übersichtskarte von Deutschland (2002) Blatt CC 5502, Köln im Maßstab
1 : 200.000,
♦ Topographische Karte von Deutschland (2000) im Maßstab 1 : 25.000.
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3 Planungsvorgaben
Der geplante Kunstrasenplatz umfasst im Überblick nachstehendes Vorhaben (vgl. auch
Lageplan in Anlage 1):
Errichtung eines Kunstrasenplatzes auf dem Sportgelände des TuS 08 Langerwehe
e.V. anstelle des bestehenden Sandhartplatzes mit einer Länge von 105,0 m und
einer Breite von 75,0 m.
Der vorhandene Spielfeldunterbau soll nach Möglichkeit bei der Errichtung des
Kunstrasenplatzes wiederverwendet werden. Die Höhenlage des Spielfeldes ist mit
Rücksicht auf die umliegenden Flächen vorzugsweise auf dem derzeitigen Niveau
zu belassen. Als Höhenbezug dient der Kanalschachtdeckel im Einfahrtsbereich
nördlich des Tennenplatzes in der Verlängerung der Außenlinien, dessen Oberkante eingemessen wurde zu 10,00 m relativer Höhe.
Der Kunstrasenplatz besteht aus dem eigentlichen Kunstrasen, der locker auf einem ausreichend tragfähigen und durchlässigen Unterbau aufliegt. Je nach Anforderung kann der Kunstrasen 1. gemäß DIN 18035-7 bzw. DIN EN 15330-1 auf einer
EL- Schicht mit einer Mächtigkeit von 3,0 cm verlegt werden, die auf einer bis zu 5
cm mächtigen Nivellierschicht aufgebaut wird oder 2. auf einer ET- Schicht mit einer
Mächtigkeit von ca. 3,5 cm, die direkt auf der Tragschicht aufgebracht werden kann.
Ein naturnahes Kunstrasensytem ohne Elastikschicht auf einer ungebundenen
Tragschicht ist ebenfalls normgerecht und wird im Anhang A der DIN 15330 für die
Nutzung als Fußballplatz als sehr gut geeignet mit 5 Punkten bewertet.
Die Entscheidung des Einbaus einer Elastikschicht sollte sich vor allem nach der
Wirtschaftlichkeit und der auf dem Kunstrasenplatz vorwiegend gespielten Sportart
richten.
Als Tragfähigkeitsanforderung wird seitens der Hersteller verbreitet ein Verformungsmodul Ev2 ≥ 45 MN/m² verlangt bzw. 60 MN/m² nach DIN 18035. Als Durchlässigkeitsbeiwert kf der Tragschicht wird dort formuliert kf ≥ 2 * 10-4 m/s, was in Anlehnung an DIN 18130 einem stark durchlässigen Bodenaufbau entspricht.
Zudem muss eine einwandfreie Funktion der Drainage einschließlich Vorflut gewährleistet sein, um ein Aufschwimmen des Kunstrasens auch bei starkem Niederschlag zu verhindern. Die Drainagefunktion kann ebenfalls über einen hinreichend
durchlässigen Untergrund mit einem Durchlässigkeitsbeiwert kf ≥ 2 * 10-5 m/s gesichert werden.
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4 Baugrunderkundung
Die Sportstätte befindet sich in zentraler westlicher Ortslage von Langerwehe in einem Industrie- und Wohngebiet. Die Höhenkote liegt zwischen 160 und 170 m NN.
Die generellen geologischen Verhältnisse werden im nördlichen Baufeld oberflächlich
durch Schwemmlößablagerungen gekennzeichnet. Darunter und an den übrigen Erkundungsstellen wurden unterhalb des Platzes oligozäne bis miozäne Delta- Ablagerungen angetroffen (Köln- Schichten), die vorwiegend als grünlichgraue Tone vorgefunden wurden.
Die Bodenwasserverhältnisse sind gekennzeichnet durch eine zusammenhängende
Grundwasserführung erst unterhalb des Einwirkungsbereichs der Baumaßnahme.
Zur Erzielung eines orientierenden Überblicks über die Baugrundverhältnisse unterhalb des
bestehenden Platzes und als Grundlage für die Vorbeurteilung des vorhandenen Tennenplatzaufbaus wurden am 16. August 2016 insgesamt 4 Rammkernsondierungen mit einer
Erkundungstiefe von maximal 2,00 m unter der Geländeoberkante (GOK) ausgeführt.
Weiterhin wurden 3 Versickerungsgruben in einem flachen Schurf angelegt, die einer Untersuchung der Durchlässigkeit des vorhandenen Tragschichtaufbaus dienen.
Die Tragfähigkeit der bestehenden Tragschicht wurde zusätzlich über 4 Fallplattenversuche mit dem Leichten Fallgewichtsgerät nach TP BF-StB festgestellt.
4.1 Festgestellter Bodenaufbau
Die detaillierten Schichtbeschreibungen sind in Anlehnung an DIN 4022 und DIN 4023 in Anlage 2 wiedergegeben.
Nach der ingenieurgeologischen Bodenansprache und Profilaufnahme werden die angetroffenen Schichten wie folgt beschrieben:
1. Schichtzone → Platzaufbau (0,04 – 0,07 m Tennenbelag, 0,03 – 0,05 m Porenschluss- Schicht, 0,21 – 0,38 m Tragschicht aus Schlacke und 0,10 m Drainageschicht aus schwach kiesigen
Sanden),
2. Schichtzone → Auffüllung (Wechsellagerung aus Kiesen, Sanden und
Schluffen) (im westlichen Baufeld bis 0,60 m und im östlichen Baufeld bis 1,40 m unter der GOK festgestellt),
3. Schichtzone → Schwemmlöß (Schluff, schwach tonig, schwach feinsandig) (im nördlichen Baufeld bis zur Erkundungsgrenztiefe
festgestellt),
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4. Schichtzone → Schwemmlehm (Ton, schwach schluffig) (im übrigen Baufeld bis zur Erkundungsgrenztiefe festgestellt).
An den Erkundungsstellen wurde ein Platzoberbau mit einem Tennenbelag in einer Mächtigkeit zwischen 0,04 m und 0,07 m und einer Porenschluss- Schicht in einer Mächtigkeit zwischen 0,03 und 0,05 m vorgefunden.
Die Fläche des geplanten Kunstrasenplatzes wurde an insgesamt 4 Erkundungsstellen näher untersucht (RKS 1 bis RKS 4, vgl. Tabelle 1).
Erkundungsstelle
Platzaufbau
Mächtigkeit Tennenbelag
(Messwert)
RKS 1
Tennenbelag bis 0,07 m, Feinplanum bis 0,12 m, Tragschicht bis 0,50 m
7 cm
RKS 2
Tennenbelag bis 0,04 m, Feinplanum bis 0,09 m, Tragschicht bis 0,30 m
4 cm
RKS 3
Tennenbelag bis 0,04 m, Feinplanum bis 0,07 m, Tragschicht bis 0,30 m
4 cm
RKS 4
Tennenbelag bis 0,05 m, Feinplanum bis 0,09 m, Tragschicht bis 0,35 m
5 cm
mittlere Mächtigkeit Tennenbelag:
Tabelle 1:
∅ ≈ 5 cm
Platzaufbau an 4 Messstellen des Tennenplatzes.
Die gemessene mittlere Mächtigkeit des Tennenbelags beträgt an den Erkundungsstellen d ≈ 5,0 cm bei Schwankungen von wenigen Zentimetern.
Die Tragschicht besteht aus schwach bindigen, sandigen bis stark sandigen
Schlackekiesen. Ihre mittlere Gesamtmächtigkeit erreicht mit d = 0,31 m die nach DIN
18035 geforderde Mindestmächtigkeit von d > 0,20 m.
4.2 Bodenmechanische Untersuchungen
Zur exakten Beurteilung der Baugrundeigenschaften bzw. zur Ermittlung der wichtigsten Bodenkennwerte wurden Proben der Profile im bodenmechanischen Labor untersucht.
Es wurden die folgenden Untersuchungen durchgeführt:
Kornverteilung nach DIN 18123
Ungleichförmigkeit
Wassergehalt nach DIN 18121
Durchlässigkeit nach Beyer
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Nach den bodenmechanischen Laboruntersuchungen werden die Bodenschichten folgendermaßen eingestuft:
Mischprobe MP 1:
Tragschicht
→ Kies, sandig, schwach bindig
1. Die Kornzusammensetzung zeigt, dass es sich im Sinne der DIN 18196 um einen weitgestuften, grobkörnigen Boden der Bodengruppe [GW] handelt.
2. Die geringen bindigen Gehalte bedingen eine geringe Frostempfindlichkeit (F 1).
3. Der Durchlässigkeitskoeffizient wurde auf Grundlage der Kornverteilungskurve nach
BEYER bestimmt zu kf = 2,7* 10-4 m/s. Damit erfolgt die Einstufung des Bodens nach
DIN 18130 als gut durchlässig.
4. Die Verdichtbarkeit dieses Bodens ist angesichts der weiten Kornabstufung sowie des
geringen Feinkorngehaltes als gut zu bezeichnen.
Mischprobe MP 2:
Auffüllung
→ Kies, Sand, Schluff
1. Die Kornzusammensetzung zeigt, dass es sich im Sinne der DIN 18196 um einen gemischtkörnigen Boden der Bodengruppen [GW], [SW], [UL] handelt.
2. Die unterschiedlichen bindigen Gehalte bedingen eine mäßige Frostempfindlichkeit (F
2).
3. Der Durchlässigkeitskoeffizient kann aufgrund eines Feinkornanteils > 10 % nicht unmittelbar aus der Kornverteilungskurve nach BEYER bestimmt werden.
Im Vergleich mit entsprechenden Referenzproben wird der Durchlässigkeitskoeffizient
abgeschätzt zu kf > 5* 10-6 < 1* 10-5 m/s. Damit erfolgt die Einstufung des Bodens nach
DIN 18130 als mäßig durchlässig.
4. Die Verdichtbarkeit dieser Böden ist angesichts der relativ weiten Kornabstufung sowie
der unterschiedlichen Feinkornanteile als mäßig – gut zu bezeichnen.
Mischprobe MP 3:
Schwemmlöß
→ Schluff, schwach feinsandig, schwach tonig
1. Die Kornzusammensetzung zeigt, dass es sich im Sinne der DIN 18196 um einen feinkörnigen, stark bindigen Boden der Bodengruppe UM - UL handelt.
2. Die hohen bindigen Gehalte bedingen eine hohe Frostempfindlichkeit (F 3).
3. Der Durchlässigkeitskoeffizient kann aufgrund eines Feinkornanteils > 10 % nicht unmittelbar aus der Kornverteilungskurve nach BEYER bestimmt werden.
Im Vergleich mit entsprechenden Referenzproben wird der Durchlässigkeitskoeffizient
abgeschätzt zu kf > 1* 10-7 < 5* 10-7 m/s. Damit erfolgt die Einstufung des Bodens nach
DIN 18130 als gering durchlässig.
4. Die Verdichtbarkeit dieses Bodens ist angesichts des hohen Feinkornanteils als gering - mäßig zu bezeichnen.
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Mischprobe MP 4:
Schwemmlehm
→ Ton, schwach schluffig
1. Die Kornzusammensetzung zeigt, dass es sich im Sinne der DIN 18196 um einen feinkörnigen, stark bindigen Boden der Bodengruppe TM handelt.
2. Die hohen bindigen Gehalte bedingen eine hohe Frostempfindlichkeit (F 3).
3. Der Durchlässigkeitskoeffizient kann aufgrund eines Feinkornanteils > 10 % nicht unmittelbar aus der Kornverteilungskurve nach BEYER bestimmt werden.
Im Vergleich mit entsprechenden Referenzproben wird der Durchlässigkeitskoeffizient
abgeschätzt zu kf > 1* 10-10 < 5* 10-10 m/s. Damit erfolgt die Einstufung des Bodens
nach DIN 18130 als sehr gering durchlässig.
4. Die Verdichtbarkeit dieses Bodens ist angesichts des hohen Feinkornanteils als gering zu bezeichnen.
4.3 Baugrundeigenschaften, Bodenkennwerte
Für den anstehenden Bodenaufbau werden auf der Grundlage der Erkundungsergebnisse
und mit Hilfe von Vergleichswerten aus der Literatur die mittleren Bodenkennwerte abgeleitet:
Bodenschicht
Tragschicht
Kies
sandig schwach
bindig
mitteldicht - dicht
Auffüllung
Kies, Sand, Schluff
mitteldicht, steif
Schwemmlöß
Schluff
schwach feinsandig
schwach tonig
weich
Schwemmlehm
Ton
schwach schluffig
halbfest - fest
Tragfähigkeit
gut
mäßig gut
gering
mäßig - gut
Verdichtungsfähigkeit
gut
mäßig - gut
gering
gering - mäßig
Frostempfindlichkeit
Frostklasse n. ZTVE
gering
F1
mäßig
F2
hoch
F3
hoch
F3
Fließempfindlichkeit
gering - mäßig
mäßig
gering
gering
20 / 12
19 / 11
19 / 9
20 / 10
35°
32,5°
25°
27,5°
0/0
0/5
0/5
5 / 25
Wichte ** γ / γ´ kN / m3
Reibungswinkel ** ϕ´ Grad
Kohäsion ** c´/cu kN / m2
Bodenklasse n. DIN 18300
3
3,4
4
4
Bodengruppe n. DIN 18196
[GW]
[GW], [SW], [UL]
UM - UL
TM
*
**
= vom jeweiligen natürlichen Wassergehalt abhängig.
= Mittelwerte.
Tabelle 2:
Ausgewählte Bodenkenngrößen und Bodenwerte der erörterten Bodenschichten aus Literaturangaben.
4.4 Bodendurchlässigkeit
Die Bodendurchlässigkeit der nicht gesättigten Bodenzone wurde in den Versickerungsgruben VS 1 – VS 3 für den Horizont der Tragschicht bestimmt. Der Bodenaufbau war zum Erkundungszeitpunkt schwach feucht.
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Das Ergebnis wird vorab zusammengefasst:
Sondierung
Bodenart
Verfahren
Durchlässigkeit
VS 1
Tragschicht bei 0,12
Infiltrometer
7,1 * 10-4 m/s
VS 2
Tragschicht bei 0,09
Infiltrometer
7,7 * 10-4 m/s
VS 3
Tragschicht bei 0,07
Infiltrometer
7,0 * 10-4 m/s
Tabelle 3:
Zusammenfassung der Versickerungsuntersuchung im Tragschichthorizont. Erläuterung siehe Text.
Die Durchlässigkeit wurde an den Ansatzstellen VS 1 – VS 3 mit dem Doppelring- Infiltrometer bestimmt.
Die Infiltrationsrate wird bei diesem Verfahren unmittelbar aus der versickerten Wassermenge ermittelt nach:
kf =
∆h
[m/s]
t * 6.000
Dabei sind:
Kürzel
Begriff
Bodenart
Messtiefe
∆h
Pegeländerung
[cm]
t=
Versuchszeit
[min.]
kf =
Durchlässigkeitsbeiwert
Tabelle 4:
VS 1
VS 2
VS 3
Tragschicht
0,12 m
Tragschicht
0,09 m
Tragschicht
0,07 m
3,5 cm
0,03 cm
0,01 cm
2,25 min
14,20 min
16,40 min
2,59 * 10-4 m/s
3,52 * 10-7 m/s
1,02 * 10-7 m/s
Versuchsanordnung der Versickerung in der Tragschicht bei VS 1, VS 2 und VS 3 über
einen Doppelring- Infiltrometer-Test. Erläuterung siehe Text.
Die Tragschicht weist eine sehr unregelmäßige Durchlässigkeit auf. Bei VS 1 wurde mit 2,59
* 10-4 m/s der in der DIN 18035-3 geforderter Durchlässigkeitsbeiwert von kf ≥ 2 * 10-4 m/s
nachgewiesen. Bei VS 2 und VS 3 wurde eine sehr geringe Durchlässigkeit der Tragschicht
festgestellt, was an diesen Stellen in erster Linie auf eine sehr starke Verdichtung des Unterbaus zurückzuführen ist. Die in der DIN 18035-3 vorgegebene Durchlässigkeit für Tragschichten von Kunstrasenflächen wird somit in großen Bereichen des bestehenden Platzes
nicht eingehalten. Es werden Zusatzmaßnahmen erforderlich, um ein Aufschwimmen des
geplanten Kunstrasens nach Niederschlagsereignissen in jedem Fall zu verhindern.
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4.5 Sichtung vorhandene Drainage
Die vorhandene Drainage ist als umlaufende Ringdrainage ausgebildet. In der Verlängerung
zu den Außenlinien konnten 4 Retentionsschächte eingesehen werden.
Die Schächte waren teilweise stark mit Bodenmaterial belegt. Die Drainageleitungen wiesen
Verformungen auf und waren ebenfalls stark mit Bodenmaterial zugesetzt (vgl. Abbildung 2).
Abbildung 2:
Blick in einen stark versandeten Beobachtungsschacht (links) und mit Bodenmaterial
zugesetzte Drainageleitung (rechts).
4.6 Tragfähigkeitsuntersuchung
Die Tragfähigkeit der vorhandenen Tragschicht wurde durch insgesamt 4 Fallplattenversuche nach TP BF 8.3 ermittelt, die auf Höhe OK Tragschicht ansetzen, da der Tennenbelag
bei der Bauausführung ohnehin entfernt werden soll.
Es gelten die Zuordnungen zwischen Verdichtungsgrad und Verformungsmodul entsprechend ZTV E-StB 09 (2010), Tabelle 9/10 bzw. in Anlehnung an DB-Richtlinie RIL 836.0501,
Bild 2. In Verwendung der Korrelationstabellen aus der Allgemeinverfügung für „Straßenbautechnik und Prüfwesen“ entsprechend ZTV E-StB 09 wird für grobkörnige Böden der Bodengruppe [GW] bzw. Sandböden der Bodengruppe [SW] ein zu forderndes statisches Verformungsmodul Ev2 > 60 MN/m² bei einem dynamischen Verformungsmodul Evd ≈ 25 MN/m²
erreicht.
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Fallplatte
Nr.
bei RKS 1
bei RKS 2
bei RKS 3
bei RKS 4
Tabelle 5:
Setzung [mm]
Einzelwerte
Mittelwert
s2
s3
s
Datum
Zeit
s1
16.08.2016
16.08.2016
16.08.2016
10:12
10:39
11:15
0,397
0,458
0,357
0,385
0,448
0,348
0,382
0,432
0,338
16.08.2016
11:54
0,459
0,457
0,447
Evd [MN/m²]
Bemerkung
0,388
0,446
0,348
58,0
50,4
64,7
0,454
49,6
Anforderung erfüllt
Anforderung erfüllt
Anforderung erfüllt
Anforderung erfüllt
Dynamisches Verformungsmodul ermittelt aus den Messwerten der Fallplattenversuche.
Auf dem vorhandenen Sandhartplatz liegt durchweg ein ausreichender Verdichtungsgrad der
Tragschicht vor. Da der Platzunterbau in der vorliegenden Weise weiter genutzt werden soll,
ist auch für den Kunstrasenplatz eine ausreichende Tragfähigkeit gegeben.
5 Weiteres Vorgehen
Der vorhandene Sandhartplatz wurde in einem Satteldachprofil hergestellt und fällt kontinuierlich mit einem mittleren Gefälle von 1,5 % zur nordöstlichen Seitenlinie und mit einem mittleren Gradienten zwischen 0,90 und 1,10 % zu den übrigen Seitenlinien ein.
Der nach DIN 18035-3 geforderte Durchlässigkeitsbeiwert von kf ≥ 2 * 10-4 m/s konnte nicht
an allen Erkundungsstellen nachgewiesen werden.
Es wird empfohlen, die vorhandene Tragschicht aufzulockern und eine neue Drainage zu
verlegen.
Hierbei ist insbesondere zu beachten:
♦ Anordnung quer zum Platzgefälle,
♦ Dränagegräben müssen eine Mindestbreite von DN Drainagerohr + 2 * 70 mm
besitzen, also 220 mm bei Verwendung von Dränrohr DN 80,
♦ Saugleitungen sollten im Abstand von höchstens 8 m verlegt werden,
♦ Der Scheitel der Dränrohrleitungen muss mindestens 200 mm unter dem Erdplanum liegen,
♦ Dränrohrleitungen sind mit einem Gefälle von vorzugsweise 0,3 bis 0,5 % zu verlegen,
♦ Als Drainagekies sollten weit gestufte Gesteinskörnungen entsprechend DIN
18035 im Korngrößenbereich 0,06 – 32 mm verwendet werden,
♦ Der Anschluss erfolgt an eine ausreichend dimensionierte Vorflut.
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Die Tragschicht erreicht die erforderliche Mindestmächtigkeit von 0,20 m und ist ausreichend
tragfähig. Insofern kann der vorhandene Platzunterbau wiederverwendet werden. Nach dem
Abtragen des Tennenbelags wird die Tragschicht zur Erhöhung der Durchlässigkeit aufgelockert und im Satteldachprofil profiliert.
Zur Herstellung der Tragschicht für den Kunstrasenplatz werden im Überblick folgende Arbeitsgänge vorab vorgesehen:
♦ Vorhandene Spielfläche mit einem Tennenbelag in einer mittleren Mächtigkeit
von 0,05 m flächenhaft aufnehmen und gemäß der Einstufung nach LAGA Boden abfahren bzw. für bauliche Zwecke wiederverwenden,
♦ Tragschicht auflockern, profilieren und verdichten (Verdichtungsanforderung:
Verformungsmodul Ev2 ≥ 60 MN/m² – Nachweis z. B. über Lastplattendruckversuch bzw. dynamische Fallplattenversuche).
Nach dem Herstellen des Tragschichtplanums erfolgen Abnahme und Übergabe zum Aufbau des Kunstrasenplatzes.
6 Sonstige Hinweise
Das geplante Kunstrasensystem auf dem Sportgelände des TuS 08 Langerwehe e. V. wurde
noch nicht abschließend benannt. Als Ausführungsvariante des Kunstrasens ist ein SandGummi verfüllter Belagstyp mit einer Polhöhe von 60 mm auf einer ungebundenen Tragschicht möglich. Ein derartiger Aufbau liefert bei korrekter Ausführung sportspezifisch ausgezeichnete Werte z. B. für den Kraftabbau und ist in Vergleichsfällen mit dem 2-SterneZertifikat der FIFA ausgezeichnet worden (bestmögliche Bewertung). Die Bauweise auf ungebundener Tragschicht ist ausdrücklich in der gültigen DIN V-18035, Teil 7 berücksichtigt
und entspricht den Vorgaben der Norm.
Für die Ausführung des Erdbaus sind jedoch sehr hohe Anforderungen zu setzen, wie:
♦ Ein Befahren der Tragschicht ist nur mit leichtem bis mittelschwerem Baustellengerät mit Ballonbereifung zulässig, um eine Überverdichtung des Platzoberbaus
zu vermeiden (keinesfalls schwere Walzenzüge einsetzen oder mit beladenen
LKWs befahren),
♦ Aufbringen und Verteilen des Feinplanums dürfen nur mittels Fertiger erfolgen,
nicht etwa durch einen Grater (Gerät muss hinter dem Fahrzeug angeordnet
sein),
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ERDE & BODEN M
ITTELDEUTSCHLAND
GMBH
INGENIEUR- & UMWELTGEOLOGIE
♦ die Anforderungen der DIN 18035 sind vor allem hinsichtlich der zulässigen
Spaltmaße bzw. Stichmaße, der Tragfähigkeit und der Wasserdurchlässigkeit
genau zu kontrollieren.
Um den Kunstrasenplatz vor Verschmutzung durch einen Eintrag von Bodenmaterial zu
schützen, sollte um das Spielfeld herum zweckmäßigerweise ein Ballfangzaun errichtet werden.
Bei Änderung der Ausführungsplanung bzw. der getroffenen Annahmen und Voraussetzungen wird um Wiedervorlage zur sachbezogenen Überarbeitung gebeten.
Zur weiteren Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Aufgestellt, Schwalmstadt, den 18. August 2016
___________________________
Geol. Sören Höppner
2 Anlagen:
Lageplan, Schichtenverzeichnisse.
Verteiler:
1. bis 3. Ausfertigung:
4. Ausfertigung:
TuS 08 Langerwehe e.V. (1-mal per E- Mail),
zu den Akten, Erde & Boden Mitteldeutschland GmbH.
Seite 15 von 15
10,64
10,39
10,02
x
x
RKS 3
10,25 m rel.
x
10,17
x
x
10,28
10,90
10,96
11,16
11,27
x
10,72
x
x
10,67
10,55
10,30
10,63
10,70
10,43
x
x
x
VS 2
10,57
x
10,68
x
x
x
x
x
x
x
11,11
10,89
10,59
x
x
x
75,00 m
RKS 2
11,20 m rel.
x
10,28
10,71
11,07
11,14
11,14
10,90
10,61
10,01
10,54
10,79
10,82
10,87
10,72
10,47
x
x
x
x
x
x
RKS 1
10,41 m rel.
x
x
x
x
x
VS 1
x
x
x
x
10,33
10,53
10,62
x
10,63
x
x
VS 3
10,01
x
x
x
RKS 4
10,57 m rel.
x
x
10,54
10,29
105,00 m
Darstellung:
Erde & Boden
Mitteldeutschland GmbH
Lageplan
Ingenieur- und Umweltgeologie
Bauvorhaben: Umbau eines Tenneplatzes in einen
Kunstrasenplatz, TuS08 Langerwehe e.V.
Bezugspunkt
OK KD = 10,00 m rel.
8m
Maßstab 1 : 400
Anlage 1
Auftraggeber: TuS 08 Langerwehe e.V.
52379 Langerwehe, Rymelsberg 5
Erläuterung:
9,34
Untersuchungen ausgeführt
am 16. August 2016
Projekt-Nr.
16380
Maßstab
1 : 400
x
= Geländehöhe
Datum
17. August 2016
Verfasser:
es
Erde & Boden
Postfach 1107
34601 Schwalmstadt
Tel.: 066 91 / 2500768
Umbau Tennenplatz in Kunstrasenplatz
TuS 08 Langerwehe e.V.
Bericht Nr.
16380
Anlage Nr.
2
Rymelsberg 5 in 52379 Langerwehe
Profil einer Rammkernsondierung
Maßstab 1 : 20
Grundwasser
16.08.16
kein GW angetroffen
RKS 1
m rel.
10.50
10,41 m rel.
A
A
0.07
0.12
A
0.50
A
Auffüllung, Mittelsand, schwach feinsandig, schwach feinkiesig, Kies
- Ziegel, Kiesel, gräulich rot, dicht gelagert, schwer zu bohren,
Tennenbelag
Auffüllung, Kies, sandig, Kies - Schlacke, schwarzrotbraun, mäßig
locker gelagert - dicht gelagert, mäßig schwer zu bohren, schwach
feucht, Porenschluss
Auffüllung, Mittelsand, kiesig - stark kiesig, sehr schwach schluffig,
Kies - Schlacke, graubraun, dicht gelagert, mäßig schwer zu bohren
- schwer zu bohren, schwach feucht, Tragschicht
Auffüllung, Schluff, feinsandig, schwach kiesig - kiesig, Kies - Flussschotter,
gräulich braun, steif, mäßig schwer zu bohren, schwach feucht, Auffüllung
10.25
10.00
9.75
0.80
9.50
9.25
Schluff, schwach feinsandig, schwach tonig, beigebraun, weich, leicht
zu bohren, schwach feucht, Schwemmlöß, Quartär
9.00
8.75
8.50
2.00
8.25
8.00
Legende Bodenarten & Konsistenzen
steif
weich
A
Auffüllung
Kies
dicht
Mittelsand
Schluff
Erde & Boden
Postfach 1107
34601 Schwalmstadt
Tel.: 066 91 / 2500768
Umbau Tennenplatz in Kunstrasenplatz
TuS 08 Langerwehe e.V.
Bericht Nr.
16380
Anlage Nr.
2
Rymelsberg 5 in 52379 Langerwehe
Profil einer Rammkernsondierung
Maßstab 1 : 20
Grundwasser
16.08.16
kein GW angetroffen
RKS 2
11,20 m rel.
A
A
0.04
A
0.09
A
0.30
0.60
m rel.
11.25
Auffüllung, Mittelsand, schwach feinsandig, schwach feinkiesig, Kies
- Ziegel, Kiesel, gräulich rot, dicht gelagert, schwer zu bohren,
Tennenbelag
Auffüllung, Kies, sandig, Kies - Schlacke, schwarzrotbraun, mäßig
locker gelagert - dicht gelagert, mäßig schwer zu bohren, schwach
feucht, Porenschluss
Auffüllung, Kies, Mittelsand, schwach schluffig, schwach tonig, Kies
- Schlacke, graubraun, dicht gelagert, mäßig schwer zu bohren - schwer
zu bohren, schwach feucht, Tragschicht
Auffüllung, Kies, mittelsandig, tonig, sehr schwach schluffig, Kies
- Flussschotter, gräulich braun, mäßig locker gelagert, mäßig schwer
zu bohren, schwach feucht, Auffüllung
11.00
10.75
10.50
10.25
10.00
Ton, sehr schwach schluffig - schwach schluffig, beigebraun, halbfest,
schwer zu bohren, schwach feucht, Schwemmlehm, Quartär
9.75
9.50
9.25
2.00
9.00
Legende Bodenarten & Konsistenzen
halbfest
mitteldicht
A
Auffüllung
Kies
dicht
Mittelsand
Schluff
Ton
Erde & Boden
Postfach 1107
34601 Schwalmstadt
Tel.: 066 91 / 2500768
Umbau Tennenplatz in Kunstrasenplatz
TuS 08 Langerwehe e.V.
Bericht Nr.
16380
Anlage Nr.
2
Rymelsberg 5 in 52379 Langerwehe
Profil einer Rammkernsondierung
Maßstab 1 : 20
Grundwasser
16.08.16
kein GW angetroffen
RKS 3
10,25 m rel.
A
A
0.04
0.07
A
A
0.30
A
0.40
0.80
Auffüllung, Mittelsand, schwach feinsandig, schwach feinkiesig, Kies
- Ziegel, Kiesel, gräulich rot, dicht gelagert, schwer zu bohren,
Tennenbelag
Auffüllung, Kies, sandig, Kies - Schlacke, schwarzrotbraun, mäßig
locker gelagert - dicht gelagert, mäßig schwer zu bohren, schwach
feucht, Porenschluss
Auffüllung, Mittelsand, schwach kiesig, Kies - Flussschotter, beigebraun,
mäßig locker gelagert, mäßig schwer zu bohren, schwach feucht, Tragschicht
Auffüllung, Mittelsand, kiesig - stark kiesig, sehr schwach schluffig,
Kies - Schlacke, graubraun, dicht gelagert, mäßig schwer zu bohren
- schwer zu bohren, schwach feucht, Drainageschicht
Auffüllung, Schluff, schwach tonig, schwach feinsandig, dunkelgrau,
steif, mäßig schwer zu bohren, schwach feucht, Auffüllung
A
Auffüllung, Kies, mittelsandig, sehr schwach schluffig, Kies - Flussschotter,
gelblichbeigebraun, mäßig locker gelagert - dicht gelagert, mäßig
schwer zu bohren - schwer zu bohren, schwach feucht, Auffüllung
A
Auffüllung, Mittelsand, schwach schluffig, schwach kiesig - kiesig,
Kies - Asphalt, gräulich schwarz, dicht gelagert, schwer zu bohren,
schwach feucht, Auffüllung
m rel.
10.25
10.00
9.75
9.50
9.25
1.20
1.40
9.00
8.75
Ton, sehr schwach schluffig, gelblichbeigebraun, halbfest - fest,
schwer zu bohren - sehr schwer zu bohren, sehr schwach feucht - schwach
feucht, Schwemmlehm
2.00
8.50
8.25
8.00
Legende Bodenarten & Konsistenzen
halbfest - fest
steif
A
Auffüllung
Kies
mitteldicht
Mittelsand
dicht
Schluff
Ton
Erde & Boden
Postfach 1107
34601 Schwalmstadt
Tel.: 066 91 / 2500768
Umbau Tennenplatz in Kunstrasenplatz
TuS 08 Langerwehe e.V.
Bericht Nr.
16380
Anlage Nr.
2
Rymelsberg 5 in 52379 Langerwehe
Profil einer Rammkernsondierung
Maßstab 1 : 15
Grundwasser
16.08.16
kein GW angetroffen
m rel.
10.75
RKS 4
10,57 m rel.
A
A
0.05
0.09
A
0.35
A
0.45
A
0.60
Auffüllung, Mittelsand, schwach feinsandig, schwach feinkiesig, Kies
- Ziegel, Kiesel, gräulich rot, dicht gelagert, schwer zu bohren,
Tennenbelag
Auffüllung, Kies, sandig, Kies - Schlacke, schwarzrotbraun, mäßig
locker gelagert - dicht gelagert, mäßig schwer zu bohren, schwach
feucht, Porenschluss
Auffüllung, Kies, mittelsandig - stark mittelsandig, sehr schwach
schluffig, Kies - Schlacke, rötlich braun, mäßig locker gelagert,
mäßig schwer zu bohren, schwach feucht, Tragschicht
Auffüllung, Mittelsand, sehr schwach kiesig - schwach kiesig, sehr
schwach schluffig, Kies - Flussschotter, graubraun, mäßig locker gelagert,
mäßig schwer zu bohren, schwach feucht, Drainageschicht
Auffüllung, Kies, stark tonig, sehr schwach schluffig, sehr schwach
mittelsandig - schwach mittelsandig, beigebraun, mäßig locker gelagert
- dicht gelagert, mäßig schwer zu bohren - schwer zu bohren, schwach
feucht, Auffüllung
10.50
10.25
10.00
9.75
Ton, sehr schwach schluffig, gelblichbeigebraun, halbfest - fest,
schwer zu bohren - sehr schwer zu bohren, sehr schwach feucht - schwach
feucht, Schwemmlehm
9.50
9.25
1.50
9.00
Legende Bodenarten & Konsistenzen
halbfest - fest
mitteldicht
A
Auffüllung
Kies
dicht
Mittelsand
Ton