Daten
Kommune
Langerwehe
Größe
3,9 MB
Datum
06.10.2016
Erstellt
27.09.16, 18:06
Aktualisiert
27.09.16, 18:06
Stichworte
Inhalt der Datei
QtnWeltprojeKt 2016
KindertagesStätte Löwenzahn
Prof.V. Capitaine Str.1
52379 Langerwehe
Übersicht der einze1nen AKtionen
•
Februar: Bau von Qhrenkneifer- Tagesstätten
•
März:
AufStellen des InseKtenhotets
•
Mai:
Anlegen einer Wildwiese
•
Juni/Juli: Schmetterlinge züchten
Aushang für die Eltern, im Februar 2016
Liebe Eltern
'
Wir möchten einige „Qhrenr<neiferTagesStätten" bauen
Draht _______-r
Man benötigt dazu:
- Blumentöpfe aus Ton
- QbStnetZ/ QrangennetZ
Orangenmetz
- Draht
- Ho1zwo11e
Qhrent<neifer vertilgen Blattläuse und sind damit ausgesprochen
nütZliCh.
Ein Draht wird an ein t<urzes AstStÜCK gewict<elt und als
Aufhängung durch das Boden1och im Blumentopf gefädelt.
In den Blumentopf wird Ho1zwo11e gestopft und dann ejn altes
QrangennetZ darüber geStülpt und oben Straff zusammen
gebunden. JetZt Kopfüber dort aufhängen, wo Blattläuse Arger
machen.
Bau der 0hren1<neifer- Tagess-tätte
VorbereitU ng:
-·
Wir satntnetten Tontöpfe, Stroh, Jute- Kordel und NetZe.
Aus detn Wald brachten wir StöcKe zur BefeStigung der Kordel
tnit.
Itn forschungsrautn wurden fleißig die QhrenKneifer Tagesstätten gebaut.
Nachdem wir uns im Bauamt der Gemeindeverwaltung, bei
Herrn Jordans von LUNA und dem Ortsvorsteher von Pier,
Herrn Huizing, erkundigt haben, ob wir unsere Ohrenkneifer.
TagesStätten an den Bäumen der Obstwiese von Pier
aufhängen durften, setZten wir unser vorhaben sofort in die
Tat um.
Ohrwurm
Ohrwürmer sind zwischen 1 und 2cm lang, eher schmal und haben
einen dunKel und hellbraunen Körper.
Am Hinterleib haben sie 2 Zangen. Ohrwürmer wurden schon vor
tausenden von Jahren als MediZin für OhrenKranKheiten genutZt.
Das Wort Wurm in Ohrwurm Kommt von der wurmähnlichen
GeStalt.
Die Kann man aber nur mi-t viel Fan-tasie erKennen.
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Wenn die sonne untergeht beginn-t der Ohrwurm ZU jagen. Am
liebSten verspeiSt er 'PflanzenreSte oder Kleine InseKten wie
'Blattläuse.
Der Ohrwurm hat am liebSten seine Wohnung mit frischem Stroh.
Dort Kann er sich auch um seinen Nachwuchs Kümmern.
Der Ohrwurm iSt dabei sehr fürsorglich.
Er füttert seinen Nachwuchs und schaut, dass das „Zimmer"
immer schön aufgeräum-t iSt. Dort überwintert er auch.
Nach 3 wachen, als wir "RjChtung Wald unterwegs waren,
schauten die Kinder nach, ob schon Bewohner in die neuen
Häuser eingezogen waren.
..
zur Ernte von Zwetschgen waren wieder auf der Obstwiese
und erfreut Stellten die Kinder feSt, dass tatsächlich einige
Wohnungen „besetZt'' waren.
•
•
Die Kinder 1ernen die Wel1: der InseK1:en, ihre MerKmare und
Lebensweisen durch selbStändiges und aK1:iVes Tun Kennen.
Das ProjeK-t: schaff1: die MöglichKei1: von direK-ten
Na·turerfahrungen. Auf diese Weise sauen die Kinder ein
BewusStSein für ihre Umwe1-t: aufbauen und diese als
schütZenswer-t wahrnehmen.
Das 1nse1<tenhote1
von den vorsChUIKindern 2015 beKam die Kita
Löwenzahn zum Abschied ein InseKtenhotel
gesehenKt.
Mit OnterStütZung von Eltern Konnten wir das
InseKtenhotel aufstellen.
Der richtige Standort wurde bestimmt und d!ann
setZen wir diese Vorhaben in die Tat um.
Der passende Standort des
1nse1<tenhote1s
InseKten lieben die sonne und ihre warmen Strahlen, daher SOiiten
Sie das InseKtenhaus in südlicher"Rjch1:ung aufSte11en.
Durch die Wärme Können die InseKten nach einem Regenschauer
wieder schneller trocKnen und bleiben so gesund. Außerdem
macht das Sonnenlicht die InseKten Viel aKtiver. Wer möchte
schon ein InseKtenh01:e1 aufStellen und dann lauter StubenhocKer
als GäSte haben? Ein weiterer Grund für die südliche Ausrichtung
des InseKtenh01:e1s sind die Larven der InseKten. Diese brauchen
viel Wärme um im Frühling überhaupt schlüpfen zu Können.
AufStellen nahe Nahrungsque11en
Natürlich muss neben perfeKten Klimatischen Bedingungen auch
fur ausreichend Nahrungsangebot gesorgt werden. Wer würde
denn in ein Hotel ohne frühStücKsbuffet ziehen?
Daher war unser nächStes 'ProjeKt; das Anlegen einer Wildwiese
mit blühenden 'Pflanzen , um Wildbienen, Schmetterlingen und eo
ausreichend NeKtar und 'Pollen zu liefern.
unser InseKtenhotel hat ein abgedeCKtes Abteil mit
mehreren SChlitZen durch die der Schmetterling ins
Innere ge1angt. Dort befinden sich dünne ÄStChen an
denen sich der Schmetterling feSthalten Kann. Der
Schmetterling Kann dort auch überwintern. An wärmeren
Tagen Kann es sogar vorKommen, dass er aus seinem
Winterschlaf aufWaCht und umherfliegt. Wird es dann
wieder Kalt schläft er weiter.
!
Es gibt die verschiedenSten Bewohner in einem
Insektenhotel.
Jeder iSt auf seine eigene Art sehr nütZliCh, daher
sollte es unsere Aufgabe sein diese hilfreichen
Insekten zu schütZen.
Nach Kurzer 2,eit waren bereits einige
„Wohnungen" belegt ...
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Die Insel<tenhotel Bewohner
Wildbiene
Man muss 1<eine AngSt vor ihnen haben. Die 1<1einen
Wildbienenarten 1<önnen die menschliche Hau1: mi1: ihrem Stachel
gar nich1: durchdringen.
Wildbienen sehen in etwa so wie die gemeine Honigbiene aus. Um
diese wild lebenden Bienen von dieser abzugrenzen hat man diesen
Bienen den Namen Wildbienen gegeben.
Wildbienen ernähren sich am liebSten von NeKtar und Pollen.
Wenn die Wildbiene untetwegs iSt, um NeKtar zu trinKen, bleiben
die winzigen Pollen an den Haaren der Biene hängen. Wenn diese
nun zur näChSten Blüte fliegt, wird der Pollen wieder abgeStreift
und so eine 'Pflanze befruchtet.
Da der Lebensraum von Wildbienen immer mehr zerStört wird iSt
es umso wichtiger selbSt eine Lebensraum zu schaffen, um die
Wildbienen vom AusSterben zu schütZen. so wird zum Beispiel
Totholz, ein wichtiger Lebensraum, nicht mehr wie früher längere
Zeit liegen ge1assen, sondern meiSt sofort aufgeräumt. Ein
weiteres Problem iSt das BienenSterben durch den EinsatZ von
'PeStiZiden in der Landwirtschaft.
In unserem InseKtenhotel verwendeten wir zum Beispiel
angebohrtes Hartholz, Bambusröhren und Schilfrohre. Da
Wildbienen meiSt nur eine Jahr leben, überwintern in diesen
UnterKünften die Larven der Biene. Im Frühling werden die
jungen Bienen geboren und Könne wieder fleißig Pollen sammeln.
Marienf<äfer
Ein weiterer Star zieht ins InseKtenhaus ein. Der MarienKäfer
wurde 2006 zutn InseKt des Jahres geKürt.
Der wohl beKannteSte MarienKäfer iSt der SiebenpunKt Käfer. Er
zeichnet sich durch jeweils 3 PunKte auf seinen beiden F1üge1n
und einen PunKt, der g1eichzeitig auf beiden F1üge1n liegt, aus. Er
iSt rot und hat einen schwarzen Kopf.
Andere Arten unterscheiden sich durch eine andere Anzahl an
PunKten und eine andere Körperfarbe. so gibt es zutn Beispiel
MarienKäfer tnit oranger, gelber oder sogar schwarzer Färbung.
Der MarienKäfer iSt ein beliebter NütZUng in der Landwirtschaft
und itn Gartenbau, da er ein regelrechter Nitntnersatt iSt und eine
breite Palette an Schädlingen frisSt.
Wie zutn Beispiel Schildläuse, 'Blattläuse, SPinntnilben oder
Käfer1arven. Auch gibt es Arten die den Pilzbefall von Pflanzen
fressen.
In unseren 1nseKtenhote1s gibt es für diesen Bewohner ein extra
Zitntner, ausgefüllt tnit Ho1zwo11e. Dort Kann er dann auch
überwintern. MeiSt geschieht das in großen Gruppen. Die tneiSten
MarienKäfer leben zwischen 1 und 2 Jahren und überwintern
daher nur eintnal.
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Florfliege
Die Florfliege heißt so wegen ihrer 'f1üge1, die detn Material Flor
ähneln. Ein leichtes und durchsichtiges Gewebe. Die tneiSten
Arten haben einen grünlichen Körper und zwei lange Fühler: Atn
häufigSten iSt die Florfliege zu entdecKen, wenn es dunKel wird.
Dieses nütZliche InseKt liebt es 'Pollen oder NeKtar zu essen. Die
Larven der Florfliege verspeisen hunderte von Blattläusen,
weshalb die Florfliege ein natürlicher Schädlingsvernichter iSt.
Wenn die Biene eihmat von der Erde verschwindet, ha-t der
Mensch nur noch vier Jahre zu leben.
Keine B;enen mehr, Keine BeS-täubung mehr, Keine 'Pflanzen mehr,
Keine Tiere mehr, Kein Mensch mehr.
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Im Mai 2016
Wir 1eaten wir eine
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zum Beobachten und Staunen
In einer Geme�nschaftsaKtion haben wir eine
samenreichen Wildblumenwiese für InseKten und
Vöge1, mit farbenfrohen Blumen angelegt.
Unmittelbar an unserem InseKtenhotel, schaffen
wir mit einer bunten Wiese \{oraussetZungen für
einen langanhaltenden Blütenflor tnit einem
reichen Angebot an NeKtar und Pollen.
Eine „OnKrautecKe'' mit Brennnesseln ist die
wichtigste Wirtspflanze für viele SChtnetterlings
raupen <Tagpfauenauge, Kleiner fuchs, Admiral.. )
Wir säten folgende Wildblumen: runge1b1ume,
Mohn, Kornblume, Dill, Boretsch, Klee,
Sonnenblume, KönigsKerze U�d ftOCKenb1ume.
-
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Die Wildwiese
Die Bewohner vom unserem 1nseKtenh01:e1 benötigten
einen geeigneten Lebensraum. Deshalb entschieden wir
uns eine Wildblumenwiese anzu1egen. Die neben SchutZ
vor HitZe und TrocKenheit auch genügend
Nahrungsangebot und ein Oberwinterungsquartier bietet.
Gemeinsam gingen wir ans WerK. Mit Hilfe von Eltern
wurde unser 'ProjeKt umgesetZt.
Wir arbeiteten drei Tage an der OmsetZung. Der 13oden
war sehr hart ....
Die Wildwiese
Wiesen gehören zu unserer KUituriandschaft wie Wald und
felder. Sie erfreuen durch ihre Blütenpracht nicht nur unser
Auge, sondern gehören auch zu den artenreichSten Biotopen
überhaupt.
Das, was vor unserem geiStigen Auge beim GedanKen an Wiesen
auftaucht, sind bunte Blütenteppiche, über
die Käf�r surren und Schmetterlinge taumeln. In der Realität
muss man allerdings ein bisschen suchen, um eine solche Wiese zu
finden, denn die meiSten Wiesen werden intensiv
landwirtschaftlich genutZt und haben deshalb eine recht geringe
Artenvielfalt, da nur wenige 'Pflanzen eine so häufige Mahd
vertragen, wie sie der Landwirt benötigt.
Bunte Blütenteppiche entStehen nur dort, wo höChStens
dreimal im Jahr gemäht wird.
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Wir haben uns zum Ziel gesetZt, die Wiesen als BeStandteil
unserer KUituriandsch aft zu erhalten und ihre Artenvielfalt zu
schütZen.
Schon auf den ersten BliCK sieht man der Wildwiese
ihre Artenvielfalt an:
Viele Gräser, Kräuter und Blumen gedeihen hier und 1ocKen
zahlreiche InseKten an.
·
Die Kinder fanden sehr freudig viele Käfer, Raupen und
Unmengen an Regenwürmer . .. Diese wurden allesamt
aufgesammelt , ausgiebig beobachtet und schlussendlich
wieder ausgesetZt.
schließlich Konnten die Samen verteilt werden.
..
Wie haben einen Lebensraum geschaffen vo11er Leben
und Veränderung, Farben, Gerüche und Geräusche.
Einen Ort für viele verschiedene 'Pflanzenarten und einen
.AnziehungspunKt für viele Tiere.
Das Ergebnis Kann sich sehen lassen ... ..
Wir haben Schmetterlinge gezüchtet
Schmetterlinge hautnah!
von Mai bis September Schmetterlinge se1ber züchten. Die Kinder
schauten zu, wie sich die unscheinbare "Raupe verpuppt und in
einen schönen Tagfalter <DiStelfalter) verwandelt.
Wir besorgten uns einen Schmetterlings-''Garten". Er hat einen
Durchmesser von ca. 25 cm und eine Höhe von 30 cm.
Die Kinder waren ausgesprochen interessiert und nahmen die
KleinSte Veränderung oder EntwiCKlung, sofort wahr.
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Naturscht
zunächSt beStellten wir itn Shop-
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RIENDS OF THE iEARTH GERMANY
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lebendige �upen
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Die EntwicK1ung der Raupen dauerte ungefähr 3 Wochen.
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Und nachdem die Schmetterlinge geschlüpft waren,
wurden sie mit zucKerwasser unq frischen Blüten 3 Tage
gefüttert und genaueStens beobachtet.
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Die 2eit war gekommen, die Schmetterlinge in die Freiheit
zu entlassen.
Es war für alle, ein unglaublich schöner Moment .....
Schmetterling
U m den Schmetterling ranKen sich bis heu-te die
un-terschiedliChS-t:en MYthen und ErZählungen. Er iS-t: dabei of-t: das
SYmbol der Wiedergebur-t:, da aus dem 1eb1os erscheinenden KoKon
PlötZlich der Schmetterling mi-t deiner schönen GeS-t:al-t schlüpf-t
und davon fliegt.
Es gib-t: faS-t: 200 ooo doKumen-tier-t:e .Ar-t:en und jedes Jahr werden
es mehr.
Mi-t seinen Fühlern am Kopf Kann der Schmetterling riechen,
schmecKen, -taS-t:en und sogar die Tempera-tur messen.
Den Namen ha-t er von dem al-ten deu-tschen Wor-t: Schmetten, was
"Rahm bzw. Schmand bedeu-tet
Denn beim Schlagen von Butter zu "Rahm wurden die
Schmetterlinge ange1ocKt
Der Schmetterling iS-t: nich-t nur sehr schön anzusehen sondern
auch ein außerorden-tliCh nü-t:ZliCher Bewohner.
so weisen beS-t:imm-te 'Pflanzen beS-t:imm-te Blü-tenS-t:ruK-turen auf,
die nur der Schmetterling mi-t seinem langen Rüssel beS-t:äuben
Kann. 'Pflanze und Schmetterling leben in SYmbiose. Ohne den
einen Kann der andere nichtexiS-t:ieren. Die meisten
schmetterlingsar-t:en ernähren sich von Blü-t:enneK-t:ar, 'Pollen oder
'Pflanzensäf-ten.