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Beschlussvorlage (Übertragung des Töpfereimuseums an einen anderen Träger)

Daten

Kommune
Langerwehe
Größe
341 kB
Datum
07.04.2016
Erstellt
29.03.16, 18:07
Aktualisiert
29.03.16, 18:07
Beschlussvorlage (Übertragung des Töpfereimuseums an einen anderen Träger) Beschlussvorlage (Übertragung des Töpfereimuseums an einen anderen Träger)

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Inhalt der Datei

SPD/FDP Gemeinderatsfraktion in Langerwehe SPD/FDP Gemeinderatsfraktion in Langerwehe Herrn Bürgermeister Heinrich Göbbels Schönthaler Str. 52379 Langerwehe Langerwehe, den 21.03.2016 Antrag der SPD/FDP Fraktion: Übertragung des Töpfereimuseums an einen anderen Träger Sehr geehrter Herr Bürgermeister, wir bitten, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung Ausschuss für Kultur, Naherholung und Umweltangelegenheiten zu setzen, ihn zu beraten und zur Abstimmung zu stellen. Sachverhalt: Die Gemeinde ist mit Recht stolz auf ihre alte Tradition, dem Töpferhandwerk, das heute noch fortgeführt wird. Gerade in der Gemeinde Langerwehe und Umgebung gibt und gab es daher sehr viele alte getöpferte Gefäße und Relikte. Daher ist auch vor vielen Jahren, Ende der 1930er Jahre, der alte Pfarrhof auf dem Rymelsberg erworben und mit den Jahren in ein sehr schönes Museum umgebaut worden. Dieses Museum wird nun seit vielen Jahren unter der Trägerschaft der Gemeinde betrieben. Die finanziellen Leistungen zum Betreiben des Museums sind erheblich. So sind, als der Haushaltsplan 2015 aufgestellt wurde, 307.750€ als Aufwendungen veranschlagt und nur 75.130€ als Erträge. Dies bedeutet, dass die Gemeinde 232.620€ für das Betreiben des Museums selber aufbringen muss. Dies ist unter der Prämisse, dass die Gemeinde Langerwehe absehbar einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen muss, auf Dauer nicht mehr zu leisten. Maßnahmen: Die Verwaltung nimmt Kontakt auf mit möglichen Trägern, die bereit sein könnten das Museum zu betreiben.  Ein möglicher Betreiber wäre der Landschaftsverband Rheinland (LVR). Der LVR hat einige Museen und kulturell bedeutende Gebäude und Einrichtungen in seiner Obhut.  z.B. das LVR-Freilichtmuseum in Kommern oder das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen  Eine weitere Möglichkeit besteht darin Gespräche mit der Indeland GmbH zu führen, ob diese bereit wäre sich an dem Museum zu teiligen. Es könnte dann von der GmbH für Veranstaltungen, Events oder zur Ausstellungszwecken mit genutzt werden.  An den Kreis Düren heran zu treten, damit dieser einen kulturellen Zweckverband initiiert mit dem Ziel, Museen oder andere Kulturstätten zu übernehmen, zu vermarkten und oder zu betreiben. Oberste Prämisse muss es ebenfalls sein, dass die dort beschäftigen MitarbeiterInnen vom neuen Träger mit übernommen werden. Gewährleistet sollte auch sein, dass die Gemeinde einen Einfluss auf die Durchführung von Veranstaltungen in dem Museum behält. Die Übernahme z.B. zum LVR oder durch den Kreis Düren entlastet die Gemeinde zwar nur zum Teil, da diese durch Umlagen an den Kreis mitfinanziert werden, würde aber dennoch zu erheblichen Einsparungen führen. Wenn keine geeigneten Träger gefunden werden oder eine Übergabe nicht möglich sein, dann sollten auch Gespräche mit dem LVR aufgenommen werden um eine finanzielle Entlastung der Gemeinde durch den Erhalt von Zuschüssen zu erreichen, z.B. aus der NRW-Stiftung. Beschlussvorschlag: Der Ausschuss für Kultur, Naherholung und Umweltangelegenheiten beschließt den Antrag. Mit freundlichem Gruß Peter Münstermann Fraktionsvorsitzender