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Beschlussvorlage (Einsparmaßnahmen an der Europaschule; hier: Antrag der SPD/FDP-Gemeinderatsfraktion vom 21.03.2016)

Daten

Kommune
Langerwehe
Größe
91 kB
Datum
28.04.2016
Erstellt
19.04.16, 18:06
Aktualisiert
19.04.16, 18:06
Beschlussvorlage (Einsparmaßnahmen an der Europaschule;
hier: Antrag der SPD/FDP-Gemeinderatsfraktion vom 21.03.2016) Beschlussvorlage (Einsparmaßnahmen an der Europaschule;
hier: Antrag der SPD/FDP-Gemeinderatsfraktion vom 21.03.2016) Beschlussvorlage (Einsparmaßnahmen an der Europaschule;
hier: Antrag der SPD/FDP-Gemeinderatsfraktion vom 21.03.2016)

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Inhalt der Datei

Gemeinde Langerwehe Der Bürgermeister Langerwehe, den 13.04.2016 Amt / Abteilung: Bauamt Az.: Rei/Gö. Vorlagennummer: VL-103/2016 TOP Vorlage für die Sitzung des Rates der Gemeinde Langerwehe Öffentlich Einst. Ja Nein Enth. Bemerkungen Einsparmaßnahmen an der Europaschule; hier: Antrag der SPD/FDP-Gemeinderatsfraktion vom 21.03.2016 Sachdarstellung: Mit Schreiben vom 21.03.2016 legt die SPD/FDP-Fraktion den Antrag zu Einsparmaßnahmen an der Europaschule Langerwehe vor. Dieser Antrag ist als Anlage beigefügt. Die Gesamtschule (Europaschule) Langerwehe besteht aus einem Komplex mehrerer Gebäude mit unterschiedlichen Baujahren. Gebäude 1 (Elektroheizung) Das Gebäude wurde 1976 gebaut und mit einer Elektrospeicherheizung ausgestattet. Die Klassenräume werden mit Einzelspeicherheizgeräten beheizt und die Flure und Sanitärräume über Luftkanäle mit einem Elektro-Feststoffspeicher mit Wärme versorgt. Der Feststoffspeicher wird nur sporadisch an sehr kalten Tagen oder bei Veranstaltungen in Betrieb genommen. Die Energieaufladung der Einzelspeicherheizgeräte wird bereichsweise über mehrere witterungsgeführte Aufladeautomatiken mit Restwärmeerfassung (jedes zweite Gerät) und einigen Gruppensteuergeräten geregelt. Die Entladung der Heizgeräte erfolgt über vorgeschaltete Gruppen-Zeitschaltuhren mit Raumthermostaten. Die Elektrospeichergeräte sind von verschiedenen Herstellern und asbestfrei. Für das Gebäude 1 existiert eine Heizlastberechnung. Grobe Mittelansätze für eine wassergeführte Gasheizung sind mit ca. 920.000,00 € zu veranschlagen, zuzüglich der Demontage und Entsorgung der vorhandenen Elektroleitungen und der daraus resultierenden brandschutztechnischen Anforderungen. Drucksache VL-103/2016 Seite - 2 - Gebäude 2 u. 3 (Gasheizung) Im Jahr 1989 wurden zur Beheizung der Gebäude 2 und 3 zwei redundante Rendamax Heizkessel einschl. Steuerung mit Bussystem verbaut. Im Laufe der Jahre gingen die Hersteller in Insolvenz. Anlagenteile wurden gekündigt, eine Ersatzteilversorgung war nicht mehr möglich, so dass ein Kessel bereits vor Jahren stillgelegt wurde. Der zweite Kessel ist im Jahr 2014 durchkorrodiert und wurde durch einen VIESSMANN-Brennwertkessel ersetzt. Um von der maroden Steuerung einschl. Bussystem Abstand zu nehmen, wurde der neue Kessel witterungsgeführt angesteuert. Eine Steuerung im Gebäudekomplex ist derzeit nur händig durch die Hausmeister möglich. Witterungsbedingt wird die gesamte Heizungsanlage von Anfang Mai bis Anfang Oktober ausgeschaltet. Bereitstellung von Dächern zum Betrieb von Solardächern Sporthalle 1 Energetische Sanierung im Rahmen eines Förderprogramms im Jahr 2014 Die Gemeinde betreibt auf dem Dach eine Photovoltaikanlage. Gebäude 1 Energetische Sanierung des Daches im Rahmen des Konjunkturpaketes II im Jahr 2009. Mehrere Photovoltaikanlagen werden durch unterschiedliche Betreiber direkt ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Gebäude 2 Das Bitumendach ist aus dem Errichterjahr 1990 und muss dringend saniert werden. Derzeit wird geprüft, ob das vorhandene Kaltdach unter den Kriterienkatalog des Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFöG) NRW fällt. Gebäude 3 Das Foliendach ist aus dem Errichterjahr 1994. Bedingt durch die großen Lichtbänder steht nur begrenzter Platz zur Verfügung. Sporthalle 2 Das Foliendach ist aus dem Errichterjahr 1990 und ist gezeichnet durch einen schweren Hagelschaden. Grundsätzlich sind zusätzliche Beaufschlagungen mit Dachaufbauten statisch nachzuweisen. Eigenvermarktung/Fremdvermarktung von Solardächern Das gesamte Schul- und Sportzentrum wird über eine zentrale Stromeinspeisung im Gebäude 1 mit elektrischer Energie versorgt. Die vorhandenen Photovoltaik-Anlagenbetreiber auf dem Gebäude 1 speisen unmittelbar vor dem Zähler in das öffentliche Stromnetz ein. Hier liegen die Einspeisevergütungen deutlich über dem aktuellen Marktpreis. Die gemeindeeigene Photovoltaikanlage produziert überwiegend Strom zum Eigenverbrauch. Dennoch gibt es Betriebssituationen in den Sommermonaten, an denen die Anlage Überschussenergie in das öffentliche Stromnetz einleitet. Die Vergütung des Überschussstroms liegt deutlich unter dem Marktpreis. Bedingt durch den hierfür erforderlichen Vier-Quadraten-Zähler ist keine differenzierte Messung der Überschusseinspeisung sowie eine Eigenstromlieferung aus weiteren Photovoltaikanlagen hinter dem Zähler möglich. Drucksache VL-103/2016 Seite - 3 - Die Wirtschaftlichkeit moderner Photovoltaikanlagen richtet sich nach der Höhe des genutzten Eigenstroms. Trotz intensiver Beratung mit dem Netzbetreiber RWE über ein Messkonzept ist derzeit keine weitere Überschusseinspeisung über den Zentralzähler im Gebäude 1 der Europaschule möglich, da nicht verifiziert werden kann, welche Photovoltaikanlage den Strom einspeist. Finanzielle Auswirkungen: - Beschlussvorschlag: Der Rat beauftragt die Verwaltung zur Prüfung des Vorschlags auf Durchführbarkeit durch ein kompetentes/mehrere kompetente Unternehmen einschl. Kosten-Nutzen-Analyse / Amortisationszeit. Der Bürgermeister (Göbbels)