Daten
Kommune
Langerwehe
Größe
80 kB
Datum
23.06.2015
Erstellt
12.06.15, 18:06
Aktualisiert
12.06.15, 18:06
Stichworte
Inhalt der Datei
Gemeinde Langerwehe
Der Bürgermeister
Langerwehe, den 02.06.2015
Ordnungsamt / Standesamt / Bürgerbüro /
Soziale Angelegenheiten
Az.:
Ho.
Vorlagennummer: VL-102/2015
Amt / Abteilung:
TOP
Vorlage
für die Sitzung
des Rates der Gemeinde Langerwehe
Öffentlich
Einst.
Ja
Nein
Enth.
Bemerkungen
Gesundheitsprogramm für eine umfassende Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge
und Asylsuchende
Sachdarstellung:
Mit dem als Anlage beigefügten Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN vom 08.
Mai 2015 wird das sog. „Bremer Modell“ zur Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen
ausführlich erläutert und gleichzeitig eine Umsetzung für Langerwehe beantragt.
Finanzielle Auswirkungen:
keine
Beschlussvorschlag:
Der Rat beschließt
1.
Die Gemeinde Langerwehe will die medizinische Regelversorgung für Flüchtlinge
und Asylbewerber verbessern und deren Krankenbehandlung auf eine gesetzliche
Krankenversicherung in Anlehnung an das „Bremer Modell“ übertragen. Hierbei
erhalten Leistungsberechtigte nach §§ 4 und 6 AsylbLG eine KrankenversichertenChipkarte der gesetzlichen Krankenversicherung.
2.
Die Verwaltung wird beauftragt, initiativ zu werden und den Kreis Düren aufzufordern, Verhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen aufzunehmen, um eine
entsprechende Vereinbarung auf Grundlage des § 264 Abs. 1 SGB V zu treffen für
Langerwehe und andere kreisangehörige Kommunen.
Drucksache VL-102/2015
3.
Seite - 2 -
Die Gemeinde Langerwehe bittet die kommunale Gesundheitskonferenz des
Kreises, über die bislang vereinbarten Themenschwerpunkte hinaus, das Thema
gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Langerwehe
und anderen kreisangehörigen Kommunen mit zu bearbeiten und hierbei auch die
hieran beteiligten Akteure aus dem Gesundheitswesen und die örtlichen Flüchtlingsorganisationen mit einzubinden.
Der Bürgermeister
(Göbbels)